In dieser Folge widmen Christian und Renato sich diesem Thema Bettenplanung und beleuchten es von mehreren Seiten. Dabei stellen sie fest, dass es gar nicht so trivial ist, wie es auf den ersten Blick scheint.
Vor allem, wenn man die Bettenplanung mit digitalen Tools unterstützen oder sogar automatisieren möchte, wird schnell klar: Das Problem lässt sich zwar gut mit digital Werkzeugen unterstützen, aber in den seltensten Fällen zufriedenstellend vollständig automatisiert lösen.
Verschiedene Betten-Attribute, aber auch Patientenwünsche und andere Rahmenbedingungen machen die ganze Planung zu einer hochkomplexen Sache. Wenn ihr wissen wollt, auf was man alles achten sollte und welche Dinge bei der Planung zu berücksichtigen sind, dann hört gerne mal rein in den Podcast. Es lohnt sich!
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Hallo und herzlich willkommen zur 160sten Folge des E-Health-Podcasts. Wir begrüßen euch, wie das sind in diesem Fall Christian, Cyrus und Renato. Und ja, wir haben uns wieder mal ein Erklärbär-Thema herausgesucht, z. B. Langsam schwer noch welche zu finden, aber Christian findet immer wieder welche, die wir noch nicht angesprochen haben und wahrscheinlich ist die Menge an unangesprochenen Themen noch riesig groß. Seht’s uns nach, wir kriegen ja immer mal wieder hinweise, dass noch das eine oder andere fehlt. Und manchmal bringen wir’s auch mit ein. Aber heute geht es um… Trommelwirbel-Bettenplanung, ein sehr komplexes Thema. Wir versuchen uns trotzdem, dem ganzen etwas praktisch zu nähern. Gut, ich hoffe, du wirst da später dann einen Trommelwirbel reingeschilden haben. Foto 2 hast gemerkt, oder? -Foto 2,5 würde ich fast behaupten, 2,5. -Okay, Foto P. Genau, dann schauen wir mal was uns bei der Bettenplanung da alles erwartet. Christian. Wollt’s noch eine Agenda machen oder so einfach los? -Aso. Auch egal. -Ne, ne, dann machen wir mal. Und das schneit’s ja auch nicht raus, das bleibt jetzt so drin. Die fehlende Agenda bleibt drin, genau. Dann schauen wir mal, was uns erwartet, also zuerst Christian etwas sagen, was es überhaupt zu dem Bett alles zu speichern gibt. Also man denkt, da steht ein Bett, aber da gibt’s viele Attribute. Und dann gehe ich etwas allgemeiner auf die Patienten ein, die in die Betten kommen. Und wo das dann mitchen muss, was für Parameter es auf Patientenseite gibt, dann gucken wir uns auch noch an, was das mit dem Pflegepersonal zu tun hat. Und ganz am Ende schauen wir, was die Bettenplanung uns an positiven Dingen bringt und wo wir sie gewinnbringende einsetzen können.
Dann legen wir mal los. Genau, vielleicht erstmal Bettenplanung. Wir werden wahrscheinlich hier zwei Dritte Leute jetzt einen auch schon wieder verloren haben, weil die entweder denken, dass sie ja super angweilig oder aber denken, das ist ja super trivial. Oder beides. So trivial ist es gar nicht, wir wollen das jetzt wirklich in der Tiefe besprechen. Genau, das wird man nachher sehen, den wie viele Bereiche, das nachher rein spät und wie viele Bereiche das tangiert. Vielleicht zu beginnen, was wird denn normalerweise so zu Betten gespeichert? Wenn wir uns also überlegen, wir haben vor mir eine Klasse, die da heißt Bett und was für Attribute gibt’s dort für die entsprechenden Objekte nachher, also was sind die Bettenattribute. In der Regel ist es so, dass man eine bett mehrere Attribute zuordnen. Also irgendwie dieses Bett hier ist auch für besonders schwere Menschen geeignet oder für besonders lange große Menschen geeignet. Dieses Bett haben wir jetzt schon gekauft. Und das ist auch von mir es schon im Lager, aber wir werden es erst produktiv nutzen können von mir aus zum ersten zweiten, 2024. Das heißt, das ist jetzt schon angelegt dieses Bett, aber es erscheint erst in der Auswahl dann ab dem ersten, zweitens, 2024 oder es gleiche auch, wenn Bett irgendwann nach Jahrzehnten im Krankenhaus vermutlich verschrotzt wird, dann wird das auch normalerweise nicht gelöscht. Sondern es wird gesagt, okay, du bist jetzt ungültig und für lobe vielleicht ein gültig bisgesetzt. Was durchaus hilfreich ist, vielleicht ist das aber auch redundanz, wo ist denn dieses Bett gerade? Also wo steht, welches Bett gerade in dem Raum steht, zum Flur, steht, zum Keller, weil das, wenn wir gereinigt werden muss, etc. Das heißt, das heißt jetzt auch schon ein bisschen bei diesen Bettenstatus. Plural von Status ist übrigens Status. Ich weiß nicht, haben wir das schon mal gesagt hier im Podcast bestimmt. Maximall einmal pro Woche. Unsere armen Studis, die kriegen das gerade von uns beiden im eingebläuht. Plural von Status ist nicht Statusse, sondern Status. Genau, sowas wie ist ein Bett gerade belegt, es ist frei, es ist gereinigt, es ist ungereinigt, etc. Dann gibt es häufig, wenn so ein Bett in einem Raum steht, auch ich würde es jetzt mal ein Positions-Attribut nennen. Das ist dann häufig sowas wie F oder T oder im Renato, was ein Idee was FTM sein könnte. Du weißt jetzt bestimmt. Da ich ja schon mal im Krankenhaus war, weiß ich, dass wenn man in ein Zimmer reinkommt, da gibt es immer. Wenn es drei Betten gibt, 1, das am Fenster steht, 1, das in der Mitte und dann 1, das an der Tür steht, dann würde FTM passend, glaube ich, ganz hervorragend erklärt. Genau, also Positionsattribute für die Position eines Betts im Zimmer könnte sowas sein. Wobei ich gar nicht weiß, ob es überhaupt noch drei Betzimmer gibt, heutzutage, dass es ja eigentlich auch über das KZG so ein bisschen nicht in Verruf beraten, aber man will es ja reduzieren. Genau.
Dann gibt es weitere Positionsattribute, deswegen andere Attribute, weil die sich häufig mal ändern. Also wenn Betten irgendwie eine andere Position im Zimmer steht, dann ändert sich auch dieses Positionsattribute ein Bet, das für besonders schwerer Menschen gemacht ist, das wird sich da dann entsprechend nicht ändern, wenn man es vom Fenster zur Tür schiebt.
In der Schweiz habe ich dann kennengelernt, dass es da noch weitere Attribute gibt, sowas wie Seeblick. Bei mir steht gerade da noch mehr Blick, das ist da etwas schwierig, aber so Seeblick oder Blick auf die Alpen oder irgendwie sowas, das sind auch noch mal Attribute, die in unserem Bett zugewiesen werden können.
Wenn es jetzt darum geht, wo sind die Betten gerade, gibt es auch Software draußen, es gibt so Software, die Trakt, wo dann wichtige Gegenstände sind, weil kann man sich kaum vorstellen, aber in Krankenhaus gehen auch so Sachen verloren, wie nicht nur wo sind Patienten gerade, gab ja immer wieder dann auch die Meldung, müssen wir Patienten vielleicht in der Nacht im Aufzug vergessen wurde, also sehr immer mehr Sachen getragten Krankenhaus, entweder über Bluetooth, über WLAN, über so eine Triangulation und dann weiß, das System automatisch und Bett gerade ist, wo ein Ultraschallgerät gerade ist, etc.
Dann vielleicht noch zu den Anzahl der Betten, das wird häufig genutzt, um die Größe von Krankenhäusern zu beschreiben. Also hat ein Bett, keine Ahnung, bis 300 Betten ist es eher klein, 300 bis von mir 600 dann fertig. Mittell groß ist in Deutschland und ohne Kliniken gibt es dann irgendwie, also nicht bis zu 1200, 1400 Betten, etc. Also Bettenanzahl ist häufig eine Indikator für die Größe von Krankenhäusern, in Deutschland will auch die Bettenkapazität abgebaut. Stichwort Ambulentisierung, hab ihr Zahlen von Destatis, von 1992, da hatten wir in Summe noch 647.000 Betten in Deutschland Krankenhausbetten, und 2022 hat man gerade noch 480.000 Betten ist also ordentlich gesunken, hat auch was damit zu tun, dass die Verweildauer in der Zeit ein gutes Stück runtergegangen ist, wahrscheinlich auch durch die DRGs, dass die Patienten Patientin jetzt nicht mehr so lange liegen, wenn man es das angucken und 1992 hat man im Schnitt 13,3 Tage und jetzt sind wir bei 7,2 Tagen, also das ist auch logisch, dass wir dort entsprechend weniger Betten brauchen und obwohl wir jetzt viel weniger Betten haben, ist die Betten Auslastung, also wie viel der Betten, die es eigentlich geplant sind, tatsächlich in im Schnitt zu belegt, ist auch dramatisch runtergegangen, von 1992, 83,9 Prozent auf jetzt 2022, 69 Prozent, also sieht es aus, hat mir tatsächlich immer noch zu viele Krankenhausbetten. Was da vielleicht auch noch relevant ist und dann höch auf, es gibt pro Land ein, so genannten Krankenhausplan und da steht dann drin, wie viele Planbetten sozusagen ein Krankenhaus hat, das für übrigens auch eins der KZD-Kriterien, ob man aus potenziell färderfähig ist oder nicht, dass es im Planbeten in diesem Krankenhausplan hat, also generell geht die Tendenz dazu weniger Betten in den Häusern zu haben. Zudem Thema Auslastung vielleicht noch eine Annekdote von mir, weil 1991 oder wann die Statistik konnten, hat da, gab es ja noch ganz andere Anreize, das gesagt damals hat das DRG-System noch nicht gezogen. Die Bezahlung war dann anhand, belegt da Tage oder anhand der Tage, die ein Patient da war und dann hat natürlich jeder Chefarzt versucht, seine Station voll zu bekommen, denn nur mit vollen Betten konnte man dann eben auch das Maximum an Geld rausholen und wenn dann vor dem Wochenende entlassen worden ist, dann ist der Chefarzt auf die Barrikaden gegangen, weil dann das Bett über das Wochenende nicht beliebt. Ich finde da kann zumings auch gendern. Gendern auch da machen, da sind sich auch Chefärztin auf die Barrikaden gegangen. Aber als in den 90ern gab es noch sehr, sehr wenig Chefärztin in den, aber Gott sei Dank hat sich das geändert. Gott sei Dank. Genau und jetzt ist der Anreiz einfach nicht mehr da, die Patienten extrem lange da zu behalten im Gegenteil, wenn man die Stationen über das Wochenende leer laufen lässt, dann hat man vielleicht auch weniger Arbeit und braucht deswegen an Wochenend und dann vielleicht weniger Personal. Da war die Einführung des DRG-Systems segen, aber auch so ein bisschen fluch und es ist auch mit ein Grund, weswegen man jetzt ja versucht, das Ganze auch wieder ein wenig zurück zu ruhen.
Jetzt haben wir uns die Bettenseite angeguckt und die Attribute, jetzt müssen wir uns natürlich auch noch die andere Seite angucken, denn in dem Bett liegen ja auch Patienten und das muss ja Matchen. Also die Patienten müssen zu den Betten Matchen, aber Patienten müssen auch untereinander Matchen. Grundsätzlich kann man da sagen, da gibt es wirklich sehr, sehr, sehr, sehr, sehr viel zu berücksichtigen. Und das Problem ist, dass es auch nicht über alle Krankenhäuser und alle Stationen und alle Fahrerteilungen gleich ist, sondern dass da ja, wie es so oft sind Krankenhäusern, doch sehr individuelle Lösungen es gibt. Und deswegen wird es wahrscheinlich auch schwierig sein, ein System hinzubekommen, sondern dem Motto unseres letzten Themas Want to Rule dem All, also man wird kein allerschlagenes System hinbekommen, dass alle Anforderungen erfüllt.
Machen wir es an konkreten Beispielen fest, einmal haben wir zum Beispiel das Geschlecht, das Ausschlag geben, sein kann für die Belegung eines Zimmers, also ein Mann und eine Frau ist eher ungewöhnlich, dass man die in das gleiche Zimmer steckt, sofern sie sich nicht kennen. Das heißt also, es kann durchaus auch mal sein, dass diese Regel durchbrochen werden kann, zum Beispiel, wenn ein Ehepaar eingeliefert wird, dass dann auch mal unterschiedliche Geschlechter in ein Zimmer kommen.
Ein weiterer Punkt könnte das Alter sein, dass man jetzt versucht, zum Beispiel ältere Patienten nicht mit ganz jungen Patienten zusammenzulegen, weil die sich vielleicht nicht so viel zu erzählen haben. Insgesamt ist es auch wichtig, dass die Chemie zwischen den beiden stimmen kann. Und dann merkt man schon, dass es durchaus schwierig sein kann, das Ganze in Algorithmen und Tarte Attribute zu packen, denn wie will man einem Computer beibringen, dass sich zwei Patientinnen oder zwei Patienten gut verstehen können, das muss dann individuell gewößt werden. Und was auch wichtig sein könnte, um zu gucken, ob das mit dem Zimmer Nachbarn matcht, ist die Indikation, weswegen die Patienten da sind. Also, sollte zum Beispiel nicht eine Patientin mit einer durchgemachten Fehlgeburt, mit einer Patientin zusammenliegen, die vielleicht gerade eine Abtreibung hat vornehmen lassen. Oder auch, wenn es um OP Termine geht, dass man vielleicht nicht in Patienten in einen Zimmer steckt, der gerade eine OP vor sich hat und sich ausruhen muss, mit jemanden, der gerade eine OP hinter sich hat, und vielleicht die ganzen Abend und die ganze Nacht nur schreit und weint, weil er schmerzen hat. Auch da eine Anekdote, meine Frau beim Krankenhaus und die Nacht bevor das erste Kind kam, lag sie mit einer Frau im Zimmer, die gerade wirklich dolle in den Wien lag und die Wien fördernde Maßnahmen bekommen hat, und meine Frau hat fast kein Auge zugemacht und das vor dem Tag einer lange, lange währenden Geburt. Also da ist es auch wieder, dass man Fingerspitzen gefühlt zeigen muss. Man sieht also, dass hier durchaus Flexibilität erforderlich ist und dass wir nicht die eine Lösung finden können, die das Ganze erschlägt und dass das Ganze auch sehr schwer ist, in Algorithmen zu packen. Also diese automatisierte Bettenverteilung, die so vorgeht, man steckt alle Parameter in eine Maschine und am Ende gibt es eine automatisiert Bettenplanung, das wird schwierig werden, das heißt der Faktor Mensch bei der Planung wird immer eine Berücksichtigung finden müssen. Wobei ich mir der vorstellen kann, dass es wieder eine der Beispiele, wo ich jetzt mir KI durchaus vorstellen kann, also wenn man sozusagen die lernen lasst, anhand welcher Kriterien da was wie passiert ist und da auch viele Parameter mit rein gibt, können ich mir schon vorstellen, dass es hilft. Aber vielleicht ein Beispiel noch, was du von gesagt hast bei Alter, dass du seit ältere Leute und jüngere Leute vielleicht nicht zusammen, wobei das manchmal auch gemacht wird, also wenn man irgendwie ein Kind hat, wo die Eltern nicht dabei sein können, irgendwie ein 5-6-Jähriges oder so, dann ist es manchmal auch ganz hilfreich, wenn man das zu einer netten älteren Dame steckt oder so, die sich dann auch so ein bisschen bei nicht pflägerischen Maßnahmen des Kindkümmers oder vielleicht eine Geschichte vorlesen, dann haben auch beide was davon. Also, aber wie du sagst, schwer, Algorithmisch abzufangen. Genau, genau. Und jetzt kann man natürlich sagen, was bringt dann die Bettenplanung, aber die Bettenplanung hat dann natürlich die Aufgabe, die wichtigen und relevanten Informationen anzuzeigen. Also, dass man, als jemand, der die Bettenplanung macht, dass man über alle Informationen verfügt und dem möglichst gebündelt und übersichtlich gestaltet und dass man auf gewisse Inkonsistenzen hingewiesen wird. Also Regelprüfungen, die zuschlagen und die eindraufhinweisen Achtung, hier ist der Altersunterschied zu groß oder Achtung. Da sind ganz banal zwei unterschiedlich geschlechtliche in einen Zimmer, das sollten natürlich auf jeden Fall abgefangen werden.
Und jetzt haben wir vor allem die Bettenparameter gehabt und wir hatten die Patientenparameter, das die miteinander matchen. Jetzt muss natürlich auch noch der Patient zum Betmatchen. Da hat es du vorhin die Schweiz erwähnt, da haben die ja in etwas anderes System, was die Betten angeht. Da kann man ja tatsächlich so holtelmäßig sich seinen Bettbuchen, wie du sagst, mit Seeplich und so weiter. Aber in Deutschland jetzt noch nicht so, aber vielleicht gibt es schon das eine oder andere Krankenhaus, dass sich die Betten gerade besonders schöne Betten mit gutem Ausblick auch extra bezahlen lässt von Patienten, also Privatkliniken, könnte ich mir gut vorstellen, dass die extra Tarifern haben. Na klar, Hotel Leistung, schöne, extra bezahlbare Sachen, das ist ja mega interessant für Kliniken. Ja. Und ein weiterer Punkt, der auch in Deutschland Rolle spielt, ist Privatpatienten, Kassenpatienten, da gab es früher noch die Schafe-Trennung zwischen einzelnen Stationen, die ganze Privatstation waren. Es gibt teilweise immer noch, wird aber immer weiter aufgeweicht und gerade Privatpatienten haben ja auch manchmal so eine Option, da sie in Einzelzimmern liegen, auch das muss dann eben passen und muss matchen und auch darüber muss eine Bettenplanung dann ausgrund geben können.
Bisher haben wir nur darüber gesprochen, wie es ist, wenn ein Patient auf eine Station kommt, wie innerhalb der Station, dann der Patient auf die einzelnen Zimmer verteilt wird, was aber auch eine Rolle spielt, ist die Frage, wie werden die Patienten z. B. Aus der Notaufnahme auf die Station verteilt. Weil auch das ist nicht immer ganz einfach, man könnte ja sagen, gut, wenn wir einen Patienten mit Herzinfarkt haben, dann kommt er auf die kardiologische Station, das führt aber letztendlich zu, da wir sehr viele Patienten mit kardiologischen Problemen haben, dass die Station die kardiologische Patienten haben, dass die irgendwann sehr stark belastet werden und andere Stationen, Nephrologie oder Onkologie, dass die von der Notaufnahme fast gar nicht bedient werden und das kann zu einer Ungerechtigkeit führen, die man auch auflösen muss und da ist es vor allem wichtig, dass man sich innerhalb des Krankenhauses ein System überlegt. Das kann dann später in Software gegossen werden, aber wichtig ist, dass der Prozess im Krankenhaus auch schon ohne Software und ohne Digitalisierung steht, denn wie oft, wenn wir da einen schlechten Prozess haben, dann wird er durch Digitalisierung nicht besser, also ein Argument könnte sein, dass man sagt, okay, man verlegt prinzipiell nach der Krankheit, aber wenn die Station über Füllte ist, dann können die Patienten auch auf andere Stationen gastroenterologische oder nephrologische Stationen in der Inneren z. B. Verlegt werden oder man löst diese Organfixierung komplett auf und sagt, okay, wir verlegen zum Beispiel immer nach dem Jahrgang, in dem der Patient geboren worden ist. Wie gesagt, wichtig ist, dass hier ein Prozess zentral definiert wird, der von allen akzeptiert wird und der dann auch von allen gelebt wird. Gut, jetzt hatten wir die Betten, wir hatten die Patienten, aber natürlich sind auch die Mitarbeiter relevant und natürlich ist auch wichtig, wie die ausgelastet sind und ob die in der Lage sind, die Patienten, die dann zu ihnen kommen, überhaupt zum Treuen. Deswegen spielt auch die Pflege eine Rolle bei der Bettenplanung. Genau, geht dann kein Experiment schon mal vor. Ihr seid also verantwortlich für die Verteilung. Wir haben keinen elektiven, orthopaedischen Fall, also wir wissen, dass übermorgen und wie der Dame kommt und die kriegt und wie keine Ahnung, eine Knie-Tap oder sowas, also neues Knie, engangssprachlich. Und wir haben von mir zwei Stationen, nur der Orthopaedie zugeordnet sind. Beide haben von mir 30 Betten, beide Stationen und beide Stationen sind auch mit zwölf Patienten ausgelastet und beide haben auch die gleiche Anzahl am Pflegenden, also alles gleich in kurz. Dann sollte es hier gar sein, wo man diese Person hinsteckt. So ganz einfach ist es aber nicht, denn das kann durchaus sein, dass diese zwölf Patienten auf der Einstation viel Pflege intensiver sind als die zwölf Patienten auf der anderen Station. Also vielleicht ist es so, dass die Pflege auf der Einstation ausgelasteter ist, weil man dort hauptsächlich von mir es geriatisch orthopaedische Fälle hat. Also von alten Leuten, die zusätzliche Erkrankungen haben, wo vielleicht die Gefahr eines Dekubitus höher ist, dass die Patienten häufiger mobilisiert werden müssen, dass es vielleicht schon Dementel, vielleicht agressive Patienten dort gibt und die anderen zwölf auf der anderen Stationen, das sind irgendwie alles keine Ahnung und Sportler, die dann irgendwie Mindiskuss oder sowas haben und sich eigentlich größtenteils die ganze Zeit um sich selber kümmern können. Was will ich damit sagen? Lange Rede will ich sind. So ganz einfach kann man auch nicht nur anhand der Zahlen abschätzen, ob jetzt Pflegekräfte ausgelastet sind oder nicht. Sondern da ist was hilfreich, wenn man die Pflegeintensität irgendwie einschätzt und das kann man auch relativ grob machen. Du hast gerade was vom Alter gesagt, davon kann man es abhängig machen. Man kann es natürlich von der Diagnose abhängig machen, man kann aber auch, und das gab es früher sowas wie PKMS, wird zumindest nicht mehr offiziell gefordert. Pflegekomplexmaßnahmen-Score, ein Hans-unes-Assessments berechnen, wie Pflegeaufwendig dann jetzt so ein Mensch ist und das dann natürlich da mit einbeziehen. Also die Pflegeintensität, Profall, einschätzen ist deutlich genauer. So, jetzt, was ihr bis jetzt wahrscheinlich schon einen tagen komplizierter, ist die meisten Leute gedacht haben. Richtig kompliziert wird es jetzt aber erst, wenn man sozusagen das Ganze dann richtig und gut machen möchte. Also, wenn man ein Bett planen möchte, dann wäre es ja total geschickt. Wenn man ungefähr wüsste, wann die Betten, die jetzt gerade besetzt sind, auch wieder frei werden. Das heißt, wir brauchen sowas wie eine Ressourcenplanung im Krankenhaus. Bettentplanung ist ein Teil der Ressourcenplanung, wenn aber jetzt Ärzte und Ärzte nie eintragen, was vermutlich das Planentlassungsdatum ist. Also, wann geplanterweise ein Mensch wie das Krankenhaus verlässt, dann können wir auch nicht hochrechnen, wann wir wie viele Betten haben. Das ist natürlich schwierig. Das heißt, wir brauchen sauber gepflegte Planentlastaten. Wenn wir sauber gepflegte Planentlastaten haben wollen, dann muss man sich auch prospektiv beschäftigen, also sowas wie klinische Pfade, also bei einer Knie total endoportese, das, was wir gerade hatten, die sieht normalerweise so aus. Das heißt, da sind die Patienten in der Regel nach fünf Tagen wieder draußen und dazwischen, erfolgt den Tag zwei, das, an Tag drei, das und an Tag vier, das. Man so, dass quasi in Antis-Pfades dann berechnet wird, das Planentlast-Datum. Ja, und hier denke ich auch, dass KI langfristig, denke ich, gute Dienste leisten kann, denn nicht immer läuft ja so ein stationärer Offenteil ganz geplant und gerade, ja, ich sag mal, Patientin mit Vorerkrankungen oder ältere Patienten, die haben ja dann auch mal andere Verläufe und da kann KI, glaube ich, auch relativ gut vorher sagen, wie dann die stationäre Dauer, wie lang die sein wird. Haben wir gerade irgendein junges Starter, bin Berlin glücklich gemacht, bitte sehr, nehmt die Idee, macht euch selbstständig und schickt uns den Kasten klopmatem. Genau, also bei so was kann mir es auch gut vorstellen, also klinische Pfadespieler rein, also Krankenhaus, das Ressourcenplan und generell macht, das klinische Pfade macht, das Prospektiv, das Behandlungsgeschehen, plant, dadurch auch immer sauber gepflegte Planentlassdaten. Na, die werden sich natürlich vielleicht dazu, als ein Krankenhaus, was irgendwie auf Blindflug unterwegs ist und gar nicht weiß, wann, wo, wie welche Betten frei werden. Wenn man das Ganze ist plant, also gerade auch so, was wir klinische Pfade machen möchte, denn es ist, was wir Order Entry extrem relevant, dass man das elektronisch macht und nicht per Telefon anrufen, wenn irgendwie in der Radiologie was passieren soll. OP-Planung auch super relevant, wegen der ich schon als Thema war früher immer die maßgebliche Einheit für die Planung von elektiven Fällen, das heißt, es wird früher eigentlich nur geguckt, haben wir OP-Kapazität frei, um sozusagen diese Knie-Tap zu machen und ein Bett findet sich schon irgendwie und das Personal findet sich auch schon irgendwie, sondern wurde erst nach einem OP geplant. Das heißt, das spielt ja natürlich auch entsprechend mit rein und super wichtig und super relevant jetzt auch zu Corona-Zeiten. Ich hoffe, dass wir jetzt irgendwann weniger auf Corona referenzieren müssen, immer bei allem und überall. Oder was ja auch super wichtig auf der intensive Station zum Beispiel zu wissen, wo, wie viele freie Betten noch zur Verfügung stehen und was denn dann bei diesen Betten auch passieren kann. Also sowas wie die haben Beatmungsgeräte dort ja, nein, was für welche, wie schwierige Fälle können dort behandelt werden, etc. Auch das ging ja an Deutschland oder auch das ging ja am Anfang in Deutschland nicht, dass wir die Sachen irgendwie melden, das ist hier dann während der langen langen Corona-Jahre, hat sich das hier dann irgendwie geändert, also auch das spielte entsprechend mit rein. So, jetzt sind wir wahrscheinlich wieder ein gutes Stück über 20 Minuten, dann haben nur sowas vermutlich banales, wie Bettenplanung gesprochen. Ja, das ist ungefähr so komplex wie Termin-Management, aber da hast du schon gesagt, das ist ja mehr der weniger eins, also das hängt ja alles zusammen. Ja, gut, ich würde sagen, machen wir den Deckel drauf, das machen wir, den sagt zwar zu gut und bis bald, tschüss!
