Folge #149 – Krankenhaus-Systemlandschaft

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Beschreibung

In dieser Folge ist eine tiefe Verbeugung vor der Leistung der Krankenhaus-IT. Geplant war die Folge von Christian und Renato als ein kurzer Überblick über die verschiedenen Systeme, die im Krankenhaus neben KIS, PDMS, RIS und PACS verwaltet werden müssen. Als wir dann aber feststellen mussten, WIE VIELE verschiedene (teilweise sehr komplexe) IT-Systeme in einem Krankenhaus existieren, ist uns selbst ein wenig die Kinnlade heruntergefallen. Und der Überblick, den wir in dieser Folge geben ist noch nicht mal ansatzweise vollständig.

Natürlich kann man bei einer solchen Menge thematisch nicht allzu sehr in die Tiefe gehen. Aber zu vielen der Systeme gibt es bereits Podcast-Folgen, sodass man Details auch dort anhören kann. Am Ende sollte auf jeden Fall der Eindruck zurück bleiben: So eine Krankenhaus-Systemlandschaft ist ganz schön vielfältig und aufregend!

Podcast: Play in new window

Transkription

Thema ist Krankenhaus-Systemlandschafts. Es ist gar nicht so richtig. Cool der Titel, aber es ist nicht besser aus eingefallen. Wir sind auch gedanklich müde, müssen wir sagen. Wir sind jetzt gerade mehr oder weniger aus Berlin zurückgekommen. Von der DMEA heute ist der Tag der Arbeit. Es ist spät am Abend. Wir sind nicht mehr ganz so fit. 

Herzlich willkommen zur neuen Folge des Podcasts. Bei mir ist Renato. Hallo Renato. Ich habe mir einen Titel ausgedacht und er ist tatsächlich nicht so gut, aber er ist eine Verneigung vor allen IT-Leitern in diesem Land. Das habe ich mir auch überlegt. Das wollte ich auch sagen. Ich wollte vorhersagen, dass es jetzt keine Irrühne oder Sarkasmus ist schon krass, was die alle zu stemmen müssen und was die alle machen müssen und welche Komplexität die meistern müssen. So, das war es genug angetilsert. Wir haben uns ein bisschen wie heißt das davon treiben lassen. Wir haben durch ein Liste erstellt, was es alles für Systeme mit IT-Relevanz im Krankenhaus gibt. Und wir werden euch gleich vorstellen. Das wird nicht so wahnsinnig tief überall reingehen, weil sonst sind wir mehrere Dekaden vermutlich jetzt hier unterwegs. 

Genau. Also frückte Komplexität. Thema ist heute, was gibt es alles für Systeme im Krankenhaus mit IT-Beteiligungen und das ist mit so ein ganz bisschen zuordnen und haben uns einen Achsensystem und zu überlegt. Also wie so eine Vier-Felder-Tafel, z. B. Sechs Feldertafe, die eine Axt ist eher medizinisch, pflegerisch bis hin zu administrativ. Also von mir ist medizinisch pflegerisch und das andere extrem ist dann administrativ und die andere Axt sind Hardware-Systeme bzw Software-Systeme. Wir haben also diese vier Felder richtig Renato oder? 

Genau. Wenn man das dann so aller Boston Consulting Group schön aufträgt, dann bekommt man vier Felder und die Felder repräsentieren dann einmal medizinische Software, so was wie ein klassisches KIS, medizinische Hardware, die bildgebenden Verfahren oder EKG, dann aber auch die administratives Software, wo unter die FiBu zum Beispiel fallen, können da so Finanzbuchhaltung und die administrative Hardware, denn auch damit haben die IT-Liter und IT-Menschen im Krankenhaus zu tun, da könnte z. B. Die Telefonanlage drunter fallen. Aber es gibt natürlich hier auch viele Mischformen, also jetzt bitte nicht allzu ernst sehen, diese Einteilung, wir haben uns nur irgendwie versucht, das ganze Riesenthema irgendwie zu strukturieren. Ich finde die gar nicht schlecht und das muss so aufpassen, das wirklich wirklich BCG oder Y oder was weiß ich, was jetzt daran kommt, dass sich einverleibt. In Wirklichkeit kommt das von uns hier eHealth-Podcast, so aus Konstanz. 

Starten wir unten links, oben links, wir auch immer medizinische Software. Das sollte eigentlich, wenn ihr Hörer des Podcasts sein sollte, die alles kennen, da geht es dann natürlich klar, KIS, KASS, also klinisches, Informationssystem oder klinisches Arbeitsplatzsystem, wo alles drin ist von Stationsmanagement, die Fieberkurve, die Medikation von der Erfassung, Verordnung, Gabendokumentation, das ganze Dokumentationsmanagement, Terminmanagement, Therapieplanung, Leistungserfassung oder Entschuldigung, das alles gehört natürlich damit rein, häufig ist dann im KIS oder im KASS auch die Pflege mit abgebildet. Manchmal ist es natürlich dann irgendwie eine Spezialsoftware, die dann irgendwie natürlich auch interoperabel sein muss. Ich glaube, es kommt Krankenhaus, wo es nicht auch eine Radiologie gibt. Das heißt, wir haben in der Regel dann auch sowas wie ein Riss im einsetzen, radiologisches Informationssystem. Wir haben natürlich sowas wie Funktionsstellen, also eine Endoskopie beispielsweise, wo es häufig dann auch Spezialsoftware gibt. Psychiatrie, auch hier häufig Spezialsoftware schon allein für die Abrechnung PEP. Wir haben in der Regel Ambulanzen, die entweder dann auch über das KIS mit bedient werden. Wir haben manchmal auch in der Notaufnahme eine eigenes Software. Wir haben eigenes Software für die Krankenhaus eigenen Betriebsärztinnen und Ärztekräsig. Wenn die Krankenhaus-Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern krank wären, dann gelie zum Beispiel, zum Betriebsarzt oder was macht ihr, oder macht ihr so Arbeitsschutz Oh Gott, reingacht euch, ich hab keine Ahnung. Und der Impft auch. Also der war auch für die Impfung zum Beispiel verantwortlich zu Corona-Zeiten. OP Management ein Thema. Wir haben natürlich sowas wie Software, die die ganzen Bilder, die dann von den Modalitäten, also was wie ein CT, MRT und so weiter stellt werden, was dann die Bilder archiviert. Wir haben Dokumentenarchive, wir haben Clinical Data Repository ist, das waren also das, was jetzt in den letzten 10 Sekunden gesagt haben, das sind vielen Krankenhäusern, drei komplett eigenständige große Systeme, die alle parametriert werden müssen, die geupdated werden müssen, die Schnittstellen brauchen. Also nun mal kurz 10 Sekunden hier im Podcast und das ist dahinter eine Schweinearbeit, das ist total frückt. Vorhin schon gesagt Fachabteilungsspezialsysteme gibt es zum Beispiel der Kardiologie häufig, sowas wie Schrittmacher, Dokumentation, so eine Berechnung der Herzklappengröße, Stenosen und dann später die Stent-Dokumentation. Auch das 10 Sekunden, richtiges, großes medizinisches, relevantes System. 

Machen wir direkt weiter. PDMS und Liss, wunderbare Abkürzungen, Patienten, Datenmanagement-System. Das ist das System, das auf der Intensivstation, auf der Intermediate Care, auf der Raum steht und wo dann die Daten zusammenlaufen, von den vielen medizintechnischen Geräten. In Patienten besonders eng gemonitort werden, weil sie nämlich zum Beispiel nach einer OP nicht besonders gut geht, Labor-Information-System, wo die Labor-Daten aus den ganzen Laborgeräten zusammenlaufen bewertet werden, auch hier wieder richtig großes System. Wir haben eigene Software für die Apotheke häufig, häufig gekoppelt dann mit einer Materialwirtschaft zum Beispiel. Wir haben teilweise Software für ein Blut-Depot in der Apotheke oder räumlich vielleicht darüber anders gibt es auch sowas, wie Kommissionierautomaten. Kann man sich vorstellen, wie so ein ganz großen Schrank ist dann wie so eine Box forne mit Display. Manchmal gibt es noch so ein Förderband und da kann man dann einfach die Medikamente reinkippen, der erkennt dann was gerade gekauft wurde und was geliefert wurde und sortiert das dann selbstständig in seine eigenen Regale oder auch Unit-Dose-Automaten, auch wieder Medikationen. Also auch wieder ein Schrank, der hatte gängigsten Medikamente, der empfängt in die Verordnung zum Beispiel aus einem Kiss, verblistert diese paketiert also in so kleine, diese Drogen-Tütchen. Schweißt die Patienten individuell. Auch das muss natürlich von der IT mitgewartet werden, es braucht mindestens eine IP-Adresse Updates, was was ich was. Wir haben Grouper-Software um nachher die Abrechnung zum Beispiel zu machen, also DRG zu berechnen zu simulieren. Wir haben Qualitätssicherung und damit ist jetzt nicht Qualitätssicherung Software-Kontext gemeint, sondern das, was Krankenhäuser machen müssen, wenn bestimmte Trigger eintreten. Also zum Beispiel ein krankes Neugebohr, das ist glaube ich hier, ich bin nicht auf ganz dünnem Eis. So ein Auslösendes Ereignis, oder die Kubitus, der auf der Station aufgetreten ist. Okay, dann machen wir noch eine Folge dazu. 

Genau, da kommt dem nichts. 

Genau, ein Teaser. Dann haben wir natürlich, was wir Patientenarmbänder, wo dann QR-Code oder RFID mit drauf ist, wo man die Patienten identifizieren kann. Auch das wird natürlich über eine Software gesteuert. Da muss jetzt zum Beispiel die Fallennummer mit drauf. Wir haben Patientenportale, Arztportale, nicht nur im Rahmen des KZG. Allein das ist schon absoluter Wahnsinn, das zu managen, zu parametrieren. Wir haben, wenn das Krankenhaus sich bei der Forschung beteiligt haben, wir Forschungsmodule, wo Studien verwaltet werden, einschluss, ausschlusskriterien, was dann mit dem Kass verknüpft werden muss, Randomisation, Stratifizierung, all das wird durch Software gesteuert. Wir haben Telemedizinmodule. Also sowas wie Tele-Radio-Logie, wir haben sowas wie Tumorboards, wir haben Tele-Sprechstunden. So und das waren jetzt hier, ich glaube, fünf Minuten und das ist geschätzt. Also wenn jetzt jemand keine Ahnung hat und weiß nicht wirklich im Krankenhaus aussieht, dann müsste man noch meinen, weiß nicht, 30 Leute, 40 Leute, 50 Leute, die sich drum kümmern, dass alles muss paramitriert werden, dass der geht es jetzt wirklich um Auswirkung, direkt auf die Behandlung von Patienten, Patienten. Bei all dem, was ich jetzt gerade gesagt habe, haben wir hohanforderungen für Fügbarkeit, dann die Patienten-Sicherheit, Datenschutz sind zum Teil Medizinprodukte dabei gewesen. Also absoluter Wahnsinn, das alles zu betreiben. 

Und das war jetzt ja nur ein Viertel von unserer Vier-Fälter-Tafel. Sicherlich das wichtigste Viertel, aber tatsächlich nur eins. Und ich glaube viele von unseren Zuhören, die werden jetzt schon überrascht sein, wie viel da tatsächlich alles dazugehört. Und ja, wir fangen erst an, wir fangen. Dann wir auch, das ist ja völlig aus dem Rudergel auch. Machen wir mal eine Liste, dann haben wir gemeinsam mit Google Talks-Duckument gearbeitet und jetzt sind wir bei vier Seiten oder so, völlig verrückt. Ja und wir sind noch lang nicht vollständig. Also hier wird jetzt der eine oder andere IT-Leiter sagen, ja, aber ich habe da noch das und das und das und das und das. Wie viel werden wir wahrscheinlich sagen? Wie konnt ihr das vergessen, das ist doch so wichtig. Wir versuchen einigermaßen repräsentativ zu sein und die 80/20-Regel anzuwenden. Und wir rutschen auf unserer Skala jetzt, ich sag mal einfach nach rechts von der Software zur Hardware. So ein paar Grenzgebiet hast du schon abgesteckt, so was wie Unit-Dose und Förderband und so, das geht ja schon sehr stark in die Hardware-Richtung, aber es gibt eben auch tatsächlich Hardware-Produkte und ich mache hier auch wirklich nur einen kleinen Ausschnitt von dem, was dann tatsächlich relevant ist. Also ganz klassisch ist in das bildgebende Verfahren wie CT, MRT, Sonografie, PC, C-Bogen, klassisches Röntgen, SPECT alles gehört da dazu und jetzt kann man vielleicht sagen, ja, aber das ist ja nicht unbedingt so, das zentrale Aufgabengebiet der IT im Krankenhaus, aber heutzutage, wenn wir ein Projekt mit einem Bildgebenden Verfahren haben, dann wird eigentlich erwartet, dass diese Bilder auch irgendwo archiviert werden und wo werden sie archiviert im Pax und damit haben wir die Schnittstelle von diesen Systemen ins Pax und damit ist es letztendlich auch ein Software IT Projekt und erfordert dann natürlich auch langfristig Wartung dieser Schnittstellen und eigentlich kennt jeder IT-Mensch im Krankenhaus auch die Bildgebenden Verfahren und u.a. Das sind ja häufig komplett eigener Netzwerke, also d.h., das heißt hier teilweise zwei oder teilweise sogar drei Netzwerke, die dann getrennt sind mit Quality of Service, welche Daten dann zuerst durchgehen, also Priorität haben, etc. Also das ist schon ganz eng verwoben und das wird immer enger. Und dann wird natürlich nicht nur erwartet, dass die Ergebnisse, also die Bilder rausgehen, sondern, heutzutage ist es passt schon sträflich, wenn man die Daten in dieses Thema per Hand eingibt, weil da immer wieder Fehler passieren, deswegen erwartet man eigentlich auch Schnittstellen, die in dieses Thema reingehen und dann kommen eben auch nicht nur solche Bildgebenden Verfahren mit rein, sondern dann gehören da auch weitere diagnostische Systeme mit rein wie EKG, Blutdruck, also Langzeitblutdruck-Messgeräte, EEG, Endoskopie und diese Liste könnt man jetzt unendlich fortsetzen, je nachdem wie tief so ein Krankenhaus in die Diagnostik und Therapie einsteigt. Gerade der OP und Anästhesie, Intensivstation, all diese Systeme, die werden auch immer digitaler, das wollen das PDMS erwähnt, dort ist natürlich auch eine sehr enge Kopplung von den PDMS-Systemen hin zu diesen Geräten überschnittstellen. Also heutzutage, schreibt eigentlich keiner mehr irgendwelche Werte von einem Monitorabsonan, die werden alle automatisiert in irgendwelche Kurven reingeschrieben. Und das passiert eben über Schnittstellen und diese erfordern auch, dass man sich mit diesen Systemen auseinandersetzt, wenn man sie jetzt vielleicht nicht selbst wartet oder pflegt, aber dass man zumindest weiß, dass es die Gibt und welche Schnittstellen hier eine Rolle spielen. 

Gerade im OP ist dann auch noch Sterilisationen-Thema, da geht es vielleicht nicht um den Sterilisationsprozess an sich, aber um die ganze Verwaltung, also es muss irgendwo dokumentiert werden, wann irgendwelche Sachen sterilisiert worden sind. Bei diesem ganzen Komplex medizinischer Hardware, wie gesagt ich mache jetzt einmal mal einen Strich und weiß, dass noch viele Sachen fehlen, da kann man so allgemein sagen, das sind sehr häufig Medizinprodukte. Auch hier gibt es eine sehr hohe Anforderung an die Patienten-Sicherheit und gerade weil es Medizinprodukte sind, müssen dann hier auch berücksichtigt werden, dass es sowas gibt, wie Bestandsverzeichnis und Medizinproduktebuch, die dann gepflegt oder angepasst werden müssen. Auch wieder elektronisch. Auch wieder elektronisch. 

Genau, jetzt macht man heute Tage auch nicht mehr analog, genau. Eben, was wir vorhin schon gesagt haben, hier haben wir es sehr häufig mit Geräteanbindungen zu tun, das heißt, wir brauchen Schnittstellen von den Geräten zu den Systemen und umgekehrt und das passiert dann häufig über die, hier schon sehr häufig erwähnten Schnittstellenstandards DICOM, HL7 und neuerdings dann auch feiern. Gut, dann rutschen wir auf der vierfelder Tafel in eine andere Ecke, sag mal, unten links. Ja, hätte ich jetzt auch, also meine visuelle gedankliche Landkarte sind jetzt auch von oben rechts nach unten links gerutscht, wie man so eine Buchseite ließ und jetzt sind wir bei administrativer Hardware und da können wir gut vorstellen, dass wir da echt dicke Lücken haben, bei der mittlerweile tatsächlich wenigsten zu tun, auch in der klassischen Beratung irgendwie von Krankenhäusern. Aber da gehört natürlich sowas rein wie Hunderte Clients, also einfach die Rechner, die überall rumstehen auf der Station oder was, was ich wo beim Förden, aber der Pförtner und überall, die wollen alle gewartet werden. Da geht man im Maus kaputt oder was, was ich was sehe. Dann haben wir da viele Leute, die vielleicht nicht gerade erst den Mausführerschein abgeschlossen haben, die vielleicht nachfragen haben. Das heißt auch das gehört dann dazu, dass mein IT-Helpt-Desk hat, fällt mir gerade ein, mache ich gerade spontan Renato, ob ich glaube, IT-So-Helpt-Desk, Ticketsystem hat man gar nicht, ne? Pack ich das mal, er hat eine mysteriative Hardware mit rein. Wenn die also Probleme haben mit der Hardware, dann erstellen die Ticket im Ticketsystem auch wieder EDV-System. Dann Telefonanlage, klingt erstmal banal, zu Hause auf eine Fritzbox fertig, aber im Krankenhaus da gibt es ja 100.000 benutzer, die mal stationär sind, die mal mit dem DECT-Telefon herum springen, die in Piepser haben, die Rufweiterleitung haben und so weiter, das ist ja total krass. Also auch das ist schon Wahnsinn. Es gibt Diktiergeräte, jetzt gar nicht unbedingt mit so einer Cassette drin. Man muss sich drum kümmern, dass das nachher das rein läuft als WAV-Dateien, was ich was wohin. Wir haben generell die mobilen Geräte, die iPads sogar bei Visitenwägen natürlich, muss die IT mitmachen, welche Kleinspassen da drauf, wie ist das mit der Abwärme von den Rechnern, wie ist das mit dem Akku, wie ist die Ausleuchtung auf den Stationen mit WLAN, da spielt das rein. Bettentransporte, größere Häuser, mitzwischen so automatische Bettenroboter, die die Betten hin und her schupfen. Auch das wird durch ein IT-System gesteuert, ehrlich, Reinigungssystem, welche Betten sind, wo verfügbar, wie ist der Reinigungsstatus? Drucker. Ein Quell. Ein Quellständiger Freude, diese Drucker, egal, ob es jetzt ein Tintenpissertschuldigung ist oder ein Laser-Drucker, dann diese unterschiedlichen Schächte. Also dann zwei Schächte, drei Schächte, einschacht für normales Papier, einschacht für irgendwelche Blankofomulare von der KBV zertifiziert, dann werden die falschen Schächte angesprochen, ein ganz großer Spaß. Das muss auch gewartet werden, da gibt es Probleme, die Leute melden sich. Wir haben Faxgeräte und Fax-Server, sage ich jetzt einfach gar nichts zu. Also da freien wir einfach tausend Sprüche ein, kann man aber einfach so stehen lassen. Faxgeräte, oh mein Gott, Kartenlesegeräte, also alles für die Telematikinfrastruktur oder digitale Signatur, alles IT. Wir haben administrative Harte, wir haben natürlich auch irgendwo Server stehen. Also das, was dann den meisten tatsächlich einfällt, wenn Sie Informatik hören, irgendwo die Server, also wild blinkende Racks, die dann irgendwie 100.000 Kabel da haben. Server im Serverraum. Dort brauchen wir sowas wie eine unterbrechungsfreie Stromversorgung, dass wenn der Strom weg ist, die Server kontrolliert, runtergefahren werden können. Wir haben dort Server mit unterschiedlichen Betriebssystemen von Windows, Überlinugs, diverse Sachen, die drauf laufen, die natürlich alle geupdatet werden müssen. Wir haben sowas wie eine Serverüberwachung, rein räumlich, wie ist die Temperatur dort, brennt es vielleicht irgendwo, wenn ja, sollte man das nicht mit Wasser löschen. Sondern hier gibt es auch Anlagen, die dann Gas reinpumpen, die das Feuer ersticken, all das gehört auch mit zur IT. Netzwerk generell, also irgendwelche Kupfer, Glasfaser, Kabel, die im Krankenhaus gelegt sind. Switches, Hubs, Access Points, WLAN, IP-Adressen, Verteilungen, Netzwerk, Segmentierung, das ganze Pi-Papo. Das wieder, das mich auf die Guckung drei Minuten, das ist richtig viel Arbeit. Mach mal weiter, von unten links zu, unten rechts. 

Genau, wir haben ein Zebeschrieben, fällt mir gerade auf, denn wir sind gewechselt von der medizinischen Hardware zur administrativen Hardware. Das heißt, wir sind da auf einer Achse lang gelaufen und jetzt dann wieder zurückkommen zur Software und zwar zur administrativen Software. Christian hat ja eben schon erwähnt, dass die Server irgendwo in einem Server-Raum stehen und da laufen Betriebssysteme drauf, Linux Windows. All das muss natürlich gewartet werden, überhaupt muss man sich Gedanken darüber machen, was man überhaupt will, ob man Linux oder ob man Windows will, ob man den Leuten vielleicht auch ein Mac genehmigt. Ich bin dafür und wir haben natürlich auch so Sachen dann, wie Software-Verteilung, denn einige Systeme, die sind noch nicht als Thin Clients ausgelegt, sondern da haben wir dann tatsächlich Systeme, wo dann Software drauf läuft und dieses Software-Systeme müssen aufgespielt werden und müssen aktuell gehalten werden. Natürlich ist gerade im medizinischen Umfeld, dass nicht mehr so, dass jetzt jeder kleint alle Software drauf hat. Ja, das gibt es eben manchmal noch, aber in vielen Fällen haben wir es mit virtualisierter Software zu tun. Also wir haben Citrix-Laufen oder in einigen Fällen, gibt es vielleicht auch VMware, die ein Server virtualisiert. Und es macht es natürlich um vieles einfacher, so eine Virtualisierungsumgebung, aber hat natürlich auf der anderen Seite den Aufwand, dass man diese Virtualisierungssysteme betreibt, ist auch nicht so ganz trivial und erfordert eben auch einiges an Know-How. Software-Verteilung, wenn es sowas eben gibt, dass wir Software auf die einzelnen Rechner verteilen müssen, vielleicht auch ein Patchmanagement, wenn dann irgendwelche Patches rein kommen. Keiner will sich an einem System anmelden und dann am nächsten System nochmal anmelden, deswegen muss es sowas geben, wie eine Identity Provider, also also so ein LDAP System Active Directory unter Windows, vielleicht auch mit Single Sign-on und dass man sich nur einmal am System anmeldet. Auch das erfordert natürlich viel an Know-How und ist jetzt wenig medizinisch, aber trotzdem natürlich in jedem Krankenhaus, in jedem Unternehmen eigentlich, heutzutage standard. 

Auf jeden Fall haben wir aber Office Anwendungen, die gepflegt werden müssen, denn trotz Office 365 gibt es eben immer noch einige Krankenhäuser, die mit Word und Excel und all dem arbeiten. Die müssen natürlich gepflegt werden und die Zusammenhangung kommt natürlich auch Outlook ins Spiel, also E-Mail Clients und wenn man über E-Mail Clients redet, muss man natürlich auch über die E-Mail Server reden. Das heißt auch hier muss die IT-Bescheidwissen über Exchange Server oder irgendwelche Mail Server, da dran hängt dann auch Terminkalender, Aufgaben, Verteilung und so weiter. Haben wir auch vergessen, fällt mir gerade ein, da fällt aber auch so was wie Spam-Behandlung, also die manuelle Nacharbeit von dem, was dann Spam-Füllte erkannt hat, wenn er zu viel falsch posicht, wie man als Spam erkannt worden sind. Gibt es immer noch diesen extrem beliebten Job, da immer grob durchzugucken, ob dann nicht vielleicht doch E-Mails von irgendeiner Chefärzt hinteren sind und jetzt… Also das gehört auch dazu. 

Genau, du hattest vorhin einige Systeme genannt im medizinischen Bereich und da gibt es auch einige Themen, die so mehr ein administrativen Bereich gehören wie zum Beispiel Abrechnung. § 301, KV, DTA, UV, all diese Systeme müssen natürlich auch irgendwie verwaltet und gewartet werden. Materialwirtschaftssysteme, Lagerverwaltung, auch da ist viel IT-Mitrin, Küchensysteme, also was für Patienten gibt es, welche Allergien haben die vielleicht und was für Sachen vertragen, die was für Sachen vertragen, sie nicht, was wollen sie überhaupt essen und so weiter und so weiter. Das muss auch angebunden werden und hier gibt es teilweise eben auch Anbindungen an kranknoss Informationssysteme, um gewisse Informationen rüber zu holen. Dienstplansysteme, also Personal-Einsatzplanung gehört dazu. Dann der Kommunikation selber, der dann all diese Sachen miteinander verbinden soll, hier hatten wir schon mal eine Folge oder sogar mehrere Folgen, aber mir ist der da häufig zum Einsatz kommt. Dann sowas wie Content-Management-Systeme, SharePoint ist da auch ein Microsoft-Produkt, aber es gibt auch andere Content-Management-Systeme, die hier zum Einsatz kommen, dem Zusammenhang vielleicht auch E-Learning-Systeme, denn einige schulen ihre Mitarbeiter innerhalb des Krankenhauses. Das ist eine hervorragende Idee, ja. Zwinker, zwinker. Ja, da gibt es auch eine Folge von uns und dann gibt es Archivierungen, jetzt nicht die medizinische Archivierungen, sondern auch andere Sachen. Müssen Archiviert werden im Rahmen eines Krankenhauses, da die Signatur-Komponenten, nur das vorher schon die Hardwerder zu genannt, die gehört dazu. Die Finanzbuchhaltung, die jetzt auch nicht medizinisch sein muss, sondern natürlich muss auch ein Krankenhaus irgendwie wirtschaftlich arbeiten. Personal-Akten, ganzen Lohnbuchhaltung, das ganze Zeug. 

Genau, das HR-System, das da drüber läuft. Data Warehouse-Systeme, die dann Daten sammeln und für Reports und Auswertungen zur Verfügung stellen. Dann manchmal gibt es sowas wie Schlüsselverwaltungssysteme. Denkt man auch nicht dran, ja, wir sollten Schlüssel, ja, aber manchmal funktioniert so ein Krankenhaus mit Zugangskarten oder diese Schlüssel sind general Schlüssel. Und dann müsst die Schlüsselverwaltung darüber laufen. Das auch ein IT-System braucht auch IT-Nohau. Im Rahmen von Corona gab es immer mehr Meeting-Softwares, die zum Einsatz kamen oder collaboration-Softwares. Projektmanagement-Software, wenn das Krankenhaus seine eigene Projekte mannetschen will, telematikinfrastruktur sei hier bei den administrativen Sachen auch noch mal genannt. Und ich werde nachher nochmal etwas näher drauf eingehen. Aber jetzt, als letzten Punkt, erst einmal die CMDB, also eine Datenbank, wo all diese Systeme auch aufgeführt werden. Aber bin ich auch gespannt, das kenne ich noch gar nicht. 

Bevor wir dazu kommen, machen wir einen kleinen Schlenker in einen ganz wichtigen Bereich, den wir damit nicht so gut erschlagen mit unserer vierfelter Tafel, aber der eine extreme Relevanz bekommen hat gerade auch in den letzten Jahren. 

Genau, und zwar IT-Security als Teilaspekt der Informationssicherheit und ich werde jetzt da relativ schnell darüber hinweggehen, weil da kann man auch zwei Stunden wieder drüber reden. Als Beispiel ISMS, IT-Security-Management-System, gibt es auch Software, meistens wird es als Software eingesetzt, also ein System, das man nachher strukturiert und systematisch alle Informationen zum Schutz von Informationen und eine Organisation verwalten kann. Dann gibt es es wie sieben, also Security Incident und Event-Monitoring-Systeme, also Lösungen, die Sicherheitserreignisse und Vorfälle in IT-Systemen überwachen, Netzwerke, überwachen und gucken, ob es irgendwelche außergewöhnlichen Sachen gibt, häufig eng auch irgendwie mit einem Network Access Control, also mit einem Knack gekoppelt, dass man also schauen kann, welche Geräte auf einen Netzwerk zugreifen können, ob sie das dürfen von MAC-Adresse bis etwas, was ich was. Es gibt sowas wie PAM, also Privillage-Excess-Management, das also klar geregelt ist, wer überhaupt mit erweiterten Rechten auf welche Systeme drauf schauen darf, also Administratoren zum Beispiel, die dürfen dann auch auf einen Server um sich dort umsehen und dort Sachen zu fixen. Es gibt Intrusion Detection, das ist ganz bisher ähnlich wie 7 oben, also dass man eben tatsächlich monitort, was passiert normalerweise im Netzwerk und dann eben lernt und wenn es dann ungewöhnliche Sachen gibt, dann schlägt das Alarm zum Beispiel, wir brauchen Viren-Scanner-Software für die diversen Endgeräte von IOS, von mir aus, vielleicht Androidgeräte, Windows, Linux und so weiter. Die ganzen Systeme sollten vernünftig durch Firewalls geschützt werden, wo eben klar ist, dass nicht alle Systeme auf allen ports, mit allen Netzwerkprotokollen miteinander kommunizieren dürfen, sondern nur das, was tatsächlich notwendig ist. Es gibt vermutlich irgendwelche Systeme, die in der demilitarisierten Zone stehen, in der DMZ, also wo nach außen kommunizieren können, große böse Internet wie auch nach innen. Mobile Device Management, wenn wir also mobile Geräte haben, Fernlöschen, Verschlüsselung, Geofencing und so weiter, all das spielt damit rein und all das sind Sachen, wo eigentlich Leute arbeiten sollten, die derzeit krasse Jahresgelte haben, nämlich IT Security. Das würde häufig eingekauft von Krankenhäusern, aber komplett einkaufen kann sich, glaube ich, auch kein Haus das leisten. Und deswegen wird das häufig auch mit von der IT-Abteilung mitgemacht und das ist eine absolut brutale Komplexität. 

So jetzt erklären wir auch mal, was CMDB ist. Also es steht für Configuration Management Database, kommt aus dem Bereich des Servicemanagementseitels, da so ein Stichpunkt, falls das jemand schon mal gehört hat. Und wenn man sich jetzt gefragt hat, wie man all diese Systeme denn sinnvoll verwalten kann, wie man sich denn merken kann, dass es all diese Systeme gibt. Und wie man überhaupt einen Überblick über diese ganzen Systeme bekommen will, dann ist die Configuration Management Database, eben diese CMDB vielleicht eine Antwort darauf, wie man zumindest so ein bisschen Licht in den Dschungel reinbringt. Sagt man das, Licht in den Dschungel? Nein, nicht in den Dschungel reinbringt. So lange nicht in den Sand in Kopf steckt es es gut. Denn in so einer CMDB werden nicht jetzt nur die Systeme aufgeführt, sondern es werden zum Beispiel auch Abhängigkeiten dort aufgeführt. Also welche Systeme sind abhängig davon, dass jetzt dieser Server läuft oder von welchen anderen Systemen ist der Server abhängig? Oder zum Beispiel auch, wenn irgendwelche Fehler aufgetreten sind, Incidents, die passiert sind, Bugs, die passiert sind und sich dann Häufen, dann kann man hier auch ein besser Fehler suche betreiben. Okay, ich glaube, damit haben wir noch nicht mal ansatzweise erschöpfend erklärt, was es alles für Systeme gibt. Aber ich glaube, wir haben schon mal so eine ungefähre Vorstellung gegeben, dass es sehr, sehr komplex ist. Also wir wissen selber, dass das jetzt krass eng getaktet war und dass das ganz viel einfach Name-Dropping im Sinne von Produktkategorien war. Das uns bewusst, das wollten wir aber auch so machen, wir wollten aufzeigen, wie unglaublich kompliziert zwischen die Arbeit in der IT-Abteilung oder nur die Digitalisierung im Krankenhaus ist. Die Systeme, da wird erwartet, dass die alle miteinander interoperabel sind. Und nachher in Endoskop, in Endoskopie, Arbeitsplatz, dann sollten dann natürlich die Patienten da entstehen. Also es sollte alles miteinander vernetz sein und wir haben jetzt fast eine halbe Stunde nur Systeme aufgezählt und kaum erklärt. 

Absolut erwahren sind deswegen ohne Ironie, ohne Serkasten muss größten Respekt vor den Leuten, die das im Krankenhaus betreiben, die das am Leben halten, die das weiterentwickeln. Nur ein Punkt, du hast gesagt, wie unglaublich komplex, aber natürlich auch, wie unglaublich interessant, dass das dann auch sein kann. Denn ich sag mal jetzt nur ein System zu pflegen, ist ja manchmal auch ein bisschen langweilig. Und so hast du eine große Abwechslung und kannst dann wirklich zeigen, dass du interoperabel denken kannst. Ja, trotzdem. Also jetzt kommt ein Playdogier für die Cloud. Haben mit der D-Mail begonnen. Ich ändere auch mit der D-Mail, das hat mich gefreut zu sehen, dass das bei den Krankenhäusern inzwischen immer mehr ankommt und nachgefragt wird. Das ist die Hersteller jetzt nach Jahrzehntzellange Ankündigung, dass das dort auch langsam kommt, auch durch Technologie wechselt. Wobei ist mir bei der Cloud. Ich mag dem Begriff gar nicht. Das ist immer so nix halbes und nix ganzes. Ich mein Cloud forder ich jetzt gar nicht im Sinne von, das läuft auf einem Rechner, der ja irgendjemand anderem gehört. Das ist also die Finition von Cloud. Eine Definition. Mir geht es um Managed Services. Wir haben jetzt hier oben 100 Produkte, Produktkategorien aufgezählt. Und dann hast du mittelgroßen Haus, vielleicht 12 Leute, die sich dann mehr oder weniger haupte am Licht rumkümmern müssen. Das geht eigentlich nicht. So und von daher geht es mir darum, von mir aus kann es auch alles entweder im Rechenzentrum oder im Krankenhaus laufen. Aber die können natürlich nicht. Die 15 Leute können nicht den allen Produkten in allem absoluter Experte sein. Die können nicht sofort alle Patches automatisch einspielen und verteilen. Das geht einfach nicht. Deswegen bin ich dafür, dass man dort mehr Software ist. Das Service von mir macht, dass man mehr Managed Services macht, dass man dir entlastet. Weil es wird hier immer mehr. Also KZG füttert dazu, dass wir immer mehr so das Thema haben und ich glaube nicht mehr, dass das 5D-Händel war, ist ehrlich gesagt. Die do je ende. Ein sehr schönes Schlusswort. Und damit endet der 149. Podcast. Wir sind fast auf der Hälfte 200 angekommen und verabschieden uns. Mach’s gut, tschüss!