eHealth-Podcast Wissensarchiv

Das eHealth-Wissensarchiv ist ein studentisches Projekt der Hochschule HTWG

Folge #125 – Qualitätssicherung in der Strahlentherapie

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Beschreibung

In dieser Folge geht es um Teil 2 unseres Besuchs in der Strahlentherapie in Singen. In Teil 1 haben wir uns mit der Bestrahlungsplanung und Medizinphysik beschäftigt.

In dieser Folge 125 geht es um qualitätssichernde Maßnahmen, sodass sichergestellt ist, dass die richtigen Patient:innen an den richtigen Stellen mit der richtigen Strahlenintensität und Dauer bestrahlt werden. Neben redundanter Hard- und Software als Prüfsysteme wird auch Personen- und Gesichtserkennung eingesetzt.

Interviewgast ist Mike Fröhlich, Informatiker, Medizinphyisiker und guter Freund von Christian (merkt man vermutlich auch im Interview). 🙂

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Transkription

eHealth-Podcast on Tour, ich bin wieder in Singen und ich hab mich grad wieder gefreut das hinter der Strahlentherapie-Praxis in Singen, der Vulkanberg ist und obendrauf die schöne alte Burg und ich bin jetzt wieder in der Strahlentherapie-Praxis und nebene ihr sitzt Mike Fröhlich. Servus Mike, magst du dich mal kurz vorstellen. 

Ja, gerne. Hallo Christian, schön, dass du uns wieder besuchst. Mein Name ist Mike Fröhlich. Ich bin ursprünglich ebenfalls Informatiker. Jetzt auch mit einer Zusatzausbildung als Medizinphysiker hier in der Strahlentherapie-Praxis tätig. Genau, Ausbildung ist ein bisschen nicht unter ein Scheffel gestelltes, ein eigenes Studium. Ja, es ist ein berufsbegleitendes Studium über die letzten drei Jahre. 

So, dann bist du auch eine gute oder geeignete Person, wenn ich nochmal versuche, in zwei, drei Minuten zusammenzufassen, was in der ersten Folge hier in der Strahlentherapie-Praxis passiert ist, da ging es nämlichtatsächlich um die Strahlentherapie selbst. Heute in der Folge soll es darum gehen, was man alles für Maßnahmen treffen kann, eben auch ein Team-Maßnahmen, damit dort möglichst wenig Fehler passieren. Und das wenig Fehler passieren, ist eben auch super wichtig, weil man hier mit ionisierender Strahlung arbeitet und diese Ionisierender Strahlung kann dazu führen oder führt dazu, dass sie das Erbgut von den Zellen verändert. Das ist meistens etwas, was man eigentlich nicht möchte, bei gesunden Zellen, wenn man jetzt aber entartete Zellen hat, also Zellen, Krebszellen, die sich unkontrolliert vermehren. Und dazu führen können, dass Menschen krank werden und auch Menschen sterben, dann möchte man diese Zellen natürlich schon schaden. Und in der ersten Folge mit dem OBI haben wir darüber gesprochen, wie eine Planung aussieht, das heißt, nachher in so einem Linearbeschleuniger ist es so, dass dann die Patientinnen und Patienten da reingeschoben werden. Und dass dann extra diese Ionisierender Strahlung von unterschiedlichen Stellen in den Bereich vom Körper geschossen wird, wo denn dann dieser Tumor ist. Und damit dann nicht die Stellen, die drum herum sind, auch hart attakiert werden, versucht man eben aus unterschiedlichen Richtungen, aus unterschiedlichen Winkeln, immer auf diesen Tumor zu schießen, so dass das umliegende Gewebe zwar auch etwas abbekommen, aber eben nur weniger und sich diese Strahlung im Tumor selbst aufsummiert. 

Genau, damit man das machen kann, gibt es vor Bildgebung, was wir auch schon hier hatten, sowas wie ein CT, das man dem genau weiß, wo ist der Tumor. Und da werden auch solche Marker mitgesetzt, am Patienten, dass man nachher auch die entsprechende Stelle auch im Linearbeschleuniger wieder entdeckt und so weiter. Aber jetzt, heute geht es darum, wir haben also die Bestrahlungsplanung gemacht, wir wissen genau, wo der Tumor ist. Ja, alles klar, wir kommen in 5 Minuten runter. Danke, ciao. 

So, das war gerade der Anruf, dass der Linearbeschleuniger bereit ist, wir können jetzt also gleich runtergehen. War wunderbar, das hat mich auch in meinem Monolog unterbrochen? 

Ja, gerne. Das war eine tolle Zusammenfassung. Zusammenfassung dessen, wie der strahntentherapeutische Prozess oder die strahntentherapeutische Kette in ungefähr abläuft. In ungefähr, genau. Jetzt kann man sichhier vorstellen, dass wenn sich der Mensch zum Beispiel bewegt oder wenn der falsche Mensch aufgerufen wird, etc. Und dann in zum Linearbeschleuniger geht und dort hinlegt und das System das nicht merkt, oder die Menschen das nicht merken, dann kann das natürlich großen großen Schaden anrichten. Damit das nicht passiert, gibt es hier viele Systeme, die aufpassen, dass das nicht passiert. Natürlich menschliche, Vorschriften und Prozessvorgaben, aber es gibt auch IT, die dabei hilft, dass dort wenig Fehler passieren. Und nachdem der Anruf gerade kam, in 3 oder 4 Minuten ist der Linearbeschleuniger frei, gehen wir gleich runter. Und schauen unsdas mal vor, oder? 

Ja, wir sind jetzt unten angekommen, wir sind jetzt im Erdgeschoss und sieht ein bisschen aus, als stünden wir auf der Brücke bei der Enterprise. Oder so was, hier sind 2, 4, 6 Monitor, sieht es schon ein bisschen aus wie so eine Leitstelle. Heißt das auch Leitstelle? Es ist genau genommen der Kontrollraum, in dem unsere Assistentin sitzen, die während der Bestrahlung, die Geräte bedienen. Okay. 

Ich starte mal mit dem Monitor, ganz nix, kann man das vielleicht von den Überwachungsmonitoren, da werden jetzt also 5 Bilder gezeigt. In den unterschiedlichen Ecken von diesem Raum sind also sehr weitwinkeligeKameras, mit weitwinkeligen Objektiven. Das heißt, man kann eigentlich von jeder Kamera aus fast den kompletten Raum sehen und in Summe kann man wirklich jeden Winkel sehen. Magst du das sagen, was ist das für einSystem? In kurz ist das unser Patientenvalidierungs- und Raumüberwachungssystem. Hier handelt sich um 5 Kameras, die im Raum verteilt sind, die den gesamten Raum aufnehmen zu Sicherheit dessen, dass sich keineraußerdem zu behandelnem Patienten bestrahlungsraum befindet, wenn der Beschleuniger an ist. Es gekoppelt mit dem Linear-Beschleuniger und weiß dann, IT-Technisch gekoppelt, weiß, welcher Patient jetzt geradebehandelt werden soll. Also was weiß der denn jetzt alles, der weiß, dass da gerade keinen Mensch drin ist im Raum? Jetzt im Moment sieht die Kamera niemand, das ist ein leerer Raum, nur der Linear-Beschleuniger drin. 

Wir haben einen Patienten vorgeladen hier unseren Testpatienten, den ich vorher validiert habe, das bedeutet. Ich habe einen biometrischen Gesichtvergleich gemacht mit meinem eigenen Gesicht und werden jetzt gleichreingehen. In den Raum und du wirst dich da vorstellen und das System wird prüfen, ob du ich bist. Weiß was wir machen, das ich nehme jetzt einfach mal mein Laptop und nehme ein teures Rode, Mikrofon und wir ladchenjetzt einfach mal so 10 Schritte weiter. A ist in einer Wand ein nächster Monitor und da sehen wir auch wieder die unterschiedlichen Kameras. Und jetzt sieht man hier Kontrollbereich vor Sichtstrahlung. Das heißt, es ist einedicke Dicke Tür, das sieht aus wie eine Schleuse und es wird auch eine Schleuse sein. Und jetzt sind wir dann in einem Raum, der gut gekühlt ist, ganz angenehm. Und jetzt steht hier aktuell geladener Patient auf einemneuen Monitor herfröhlich Mike und du gott bist du alt. Dein Geburtsdatum steht auch da. Ja, das neiden wir natürlich direkt drauf. Ich habe ja nichts gesagt, wie alt. Berühren, um die Validierung zu starten. Das heißt, vomProzess hier ist es so, dass die MTAs den Patient aufrufen und mit hier reinnehmen. Die Kolleginnen haben bereits geprüft, ob es der richtige Patient ist und jetzt findet die Gesichterkennung hier statt. Dafür positioniert sichder Patient in der gleichen Lage wie sonst auch vor der Kamera. Es sind zwei Stück, eine unten, eine Ruben. Und über die würde jetzt ein Gesichtsvergleich gemacht. Ich starte das einfach mal. Ich bin zu groß. Ja, wirmussten ein Stück runter. So. Jetzt steht der Patient im Handlungsraum, wird abgeglichen. Oh, und er hat das geprüft und er sagt vielen Dank. Vielen Dank, sagt er, aber er leuchtet gelb. Er ist grau hinterlegt. Das heißt was. Diejenigen, die mit dem System arbeiten, die wissen jetzt, es ist nicht grün. Es ist für das System nicht okay. Aber um den Patient nicht zu verunsichern, steht dort trotzdem vielen Dank. Wenn wir jetzt wieder rausgehen, sollten wir die Rückfrage erkennen, ob es sich wirklich im richtigen Patient hat. 

Okay, wir gehen wieder zurück. Laufen, laufen, laufen im Podcast. So, wir sind wieder vor dem ersten Monitor. Die Tür geht zu. Wir sehen unser gar nicht so gut getroffenen Bilder. Links einmal deine Nase und rechts einmalmein Gesicht. Und dann steht der Patient, weil die Dierung Identität nicht bestätigt. Inzwischen ist es auch, das habt ihr gehört wahrscheinlich, die Dicke Tür zugegangen. Ist es dieselbe Person und wir sehen unterschiedlichaus. Und jetzt würden wir hier sagen, nein, das System hat also erkannt, dass es unterschiedliche Personen sind. Das ist eine Sicherheitstufe. Ja, wenn man jetzt unterschiedliche Mitarbeiter hat, Teilzeit, Vollzeit. Nur vorMittags und Nachmittags da. Zwei verschiedene Herr Müller im gleichen Wartezimmer. Dann ist dieses System dazu da, solche Fehler herauszupicken. Und am Ende der Verwächslung ist der Fehler der am meisten Auftrittin der Strahlentherapie. Gehen wir jetzt wieder zurück. Wir gehen jetzt wieder zurück in diesen Kontrollraum. 

Jetzt haben wir neben diesem einen Monitor, wo die ganzen Webcam es angezeigt werden, steht direkt daneben. Der nächste Monitor. Da ist eine Grafik und ganz viele Zahlen. Sag mir mal was der Monitor macht. Der siehtauf jeden Fall wichtiger aus. Der Monitor ist sehr wichtig. Das ist die Steuer einheit des Linearbeschleunigers. Mit zugegeben sehr vielen Daten unverständlichen Bildern, wenn man damit nicht täglich arbeitet, aber mitSicherheit das wichtigste Instrument hier. Gleich daneben finden wir das sogenannte Record & Verify System. Das ist das System, das die ein Linearbeschleuniger steuert. Es sendet die Bestrahlungspläne an den Beschleuniger und checkt im Gegenzug auch, ob er richtig abbestrahlt hat. Und dokumentiert das. Also, der die Bestrahlungsplanung aus dem ersten Teil des Podcastes. Die wird an die unterschiedlichen Systeme geschickt. Das eine ist das Record und Verify System. Correct. Und das schickt das dann weiter an das System, das den Linearbeschleuniger steuert. Und der Linearbeschleuniger selbst hat auch eingebaut Sensoren. Sensoren, Sicherheitssysteme für die Raumüberwachung, dosimetrische Prüfungen, der Strahlung, Stahlqualität und so weiter und sofort. Die hat direkt in Echtzeit an das Online Record & Verify System zurückgibt. Okay, das heißt, wirhaben also ein eigenes Software, die die ganze Zeit weiß, wie der Linearbeschleuniger bestrahlen soll. Und guckt auch und mist auch, ob er das richtig macht. So, das war Monitor Nummer 2 und 3. Dann haben wir nochmehr. 

Zur Feststellung, ob der Patient auch richtig liegt in der Strahlungtherapie, ist es enorm wichtig, dass der Patient immer gleich gelagert wird. Wir wollen ja nicht, dass der Patient dort behandelt wird, wo er eigentlich nicht behandelt werden möchte. Trifiales Beispiel, linkes Knie, rechtes Knie. Das heißt, wir brauchen bildgebende Systeme, wie wir sie hier mit Monitor. 4 und 5 sehen, mit denen wir sicherstellen können, dass der Patient korrektgelagert wurde. Und sind das dann Fotos vom Patienten oder von der Patient in Selbst? Oder habt ihr dann so DICOM-Bilder vom CT? Das sind DICOM-Bilder vom CT. Zumindest ist es jetzt in dem Fall hier für das Viertessystem, die dort übermittelt werden, mit dem wir das prüfen können. Das ist dann so genannt, das Cone-Beam-CT, so wie vorher fahren können und vergleichen können. Respektive ist sind MV-Bilder direkt aus dem Beschleuniger Kopf, die wir über einen Pendeln messen. 

Gut, das heißt, wir haben bis jetzt schon diverse Sicherheitschecks. Das eine war menschlich. Es wird gefragt, ob es die richtige Person ist. Der zweite war eine Kamera, guckt, ob es tatsächlich der Mensch ist, der jetztgeplant ist. Dann weiß der Linearbeschleuniger, ob noch mehrere Menschen im Raum sind, außer dieser einen Person, die er festgestellt wurde. Und wir haben natürlich eine eigene Software, die sagt, was der Linearbeschleuniger machen soll. Und dann auch prüft, ob die Daten, die der Linearbeschleuniger zurückgibt, tatsächlich zum Bestrahlungsplan passen. Und jetzt Monitor, was ist das 4 und 5, die sorgen dafür, dass die Patientin der Patient auch wieder gleich auf dem Tisch liegt. So ein Linearbeschleuniger kann man sich ein bisschen vorstellen, sieht ein bisschen aus wie ein C-Bogen, falls ihr mal im Krankenhaus wartet, da ist eine Liege. Und dann ist dazu so ein bewegbarer Kopf, der aus der Wand raus schaut und der bewegt sich dann. Und der schießt dann die ionisierende Strahlung raus. So, also jetzt haben wir 2, 4, 5 Monitor und oben auf dem Regal steht noch Nummer 6. Was ist das denn? Jetzt gibts noch weitere Checks. 

Jawohl, das ist unser Online-Dosimitri-System. Die System wird noch mal überprüft, ob er sich im richtigen Patient handelt. Auch dieses System hat vom Bestrahlungssystem die Bestrahlungsdaten erhalten und kann überein Messsystem, eine sogenannte Ionisationskammer, wo dieses System jetzt direkt im Kopf drin sitzt. Messen, ob für diesen Patient die richtige Strahlung appliziert wird. Also, das heißt, wir haben ja das zweite System, das Checkt, ob der Linearbeschleuniger die richtigen Daten schickt. Das erste System nimmt die Daten vom Linearbeschleuniger selbst, und das zweite System hat sozusagen eigene Hardware im Linearbeschleuniger verbaut, auf dessen Daten es dann zurückgreift. 

Ich habe ein bisschen Angst, der Mike hat jetzt gerade die Tür geschlossen, aber ich muss kein Angst haben, weil wir uns hinter einer Wand von 1,5 Meter Barytbeton befinden, die die Strahlung hier abschümmt. Außerdem befinden wir uns nicht im Primärstrahlgang. Also, wir sind nicht im Primärstrahlgang und hinter einer Barytbeton-Wand. So jetzt starten wir mal, zeigen wir, was du zeigen wolltest. Was gut aussieht, genau, wir sehen auf dem Monitor ganz links, nehmen den Webcam, sehen wir Personenschutz, grün, Strahlentor, da geht grün, technikraum, Türen geschlossen, sieht alles gut aus, alles ist grün. Jetzt kommt es Gotti, bitte Beam On, das heißt, wir machen jetzt beam on, so hieß das früher wirklich tatsächlich. Kurz zusammengefassen, dass das System, das du glaubt beschrieben hast, ist dieses Raumüberwachungssystem, das prüft, das sich keine Person jetzt mehr mit dem Raum befindet, die Tür geschlossen ist und der richtige Patient läuft. So, wir starten das mal, so ist mit dem grüner Knopf gedrückt, macht komische Geräusche. So, also die Monitor machen alle Sachen der zweite Monitor, da sieht man jetzt vermutlich grafisch dargestellt, ne, was sieht man da? Man sieht jetzt, wie sich die Lamellen im Kopf bewegen, das ist jetzt ein Feld, das sich von innen nach außen öffnet und dafür werden diese Lamellen des Multileaf-Kollimators, so heißt das nach außen gefahren. Dadurch wird gesteuert, wo denn jetzt genau dann die Strahlen hinkommen, der Blei oder das Blei natürlich die Strahlen abhält. So und jetzt sehen wir auf diesem einen Monitor ganz rechts oben im Regal, hab ich gesagt, sehen wir zwei Kurven, was bedeuten die Kurven? Was sollte ich jetzt da sehen, wenn ich Annahmeer von hätte? Wenn du Annahmeer davon hättest, würdest du, ob das heißt du bestimmt ganz schnell verstanden, würdest du sehen, wie viel Teile des Bestrahlungsplanes hier in dem Fall sind jetzt 7 Teile, Segmente, wie viel Dosis erhalten werden oder erhalten. Das wurde vorher in das System geschickt, wurde berechnet und wird jetzt online bei jeder Sitzung mit dem Patient mitgemessen. So stellen wir sicher, dass er die Dosis erhält, die er auch benötigt. Samenfassen ist das also, dass ein komplett eigenständiges System mit eigener Hardware, mit eigener Software, das Kind zwar dem Strahlungsplan, aber guckt ab, dass alles noch mal zusammenpasst. Sei es selbst, wenn der Linearbeschleuniger ein Problem hätte, ne drückst du wieder auf irgendein Knopf, was machst du jetzt? Ich bereite noch was von mir. Ich hab Angst, das ist ein Knopf unter dem Tisch. Er öffnet nur die Tür. Er öffnet nur die Tür. Okay, jetzt gehen wir rein. Ja. Wir gehen wieder rein. Ihr hört vielleicht, wir waren schon drin. Vielleicht die Tür gehört. So, ihr werdet es rauschen hören. Wir stehen jetzt, ihr werdet es Hallen hören. Und ich sehe gerade oben, an der Decke ist auch ein Rode Mikrofon. Das heißt also, fast ein ähnliches wie das, in das ich gerade rein spreche. Vor mir ist dieser Tisch, der vermutlich in die unterschiedlichen Achsen gefahren werden kann, hoch, unter, fort, zurück, links rechts auch. Das rechts auch, was er nicht kann, ist Kippen. Also er keine Achse nicht drehen, aber in irgendein unterschiedlichen Bereiche fahren. So ein Aus, der Wand, guckt dann ein Ding raus. Das ist die sogenannte Gantry. Das ist der tragarmes Linearbeschleuniger, in dem sich das Beschleunigungsrohr befindet. So wie auch der Kollimator hier oben, der den Strahl koalimiert, also nach einer Feldform, definiert. Wunderbar, das heißt, wir haben jetzt die diversen Checks gehabt. Das heißt, wir haben jetzt sichergestellt, dass sie tatsächlich nur eine Patient in einen Patient drin ist. Die sind hier reingegangen, die haben sich auf den Tisch gelegt. Man kann von außen sehen, dass die tatsächlich doch liegen. Wir haben mit den CT Aufnahmen geguckt, ob sie richtig liegen. Und dann würden jetzt hier eben, wenn die Bestrahlung beginnt. Diese beiden Systeme auch noch mal gucken, ob das alles zusammenpasst. Einmal werden die Daten, die der Linearbeschleuniger sowieso sammelt. Noch mal geprüft, ob das passt zur Bestrahlungsplanung von einem anderen System. Und vom zweiten Prüfsystem, das eigene Hardware hat, wird auch nochmal selber gemessen und geguckt, ob das alles zusammenpasst. Ist das richtig? Das ist so richtig. Jetzt nicht besser zusammenpasst. So, und was der Mike gerade gemacht hat, ist, wenn man sich quasi die Gantry, also das, wo die Strahlen rauskommt, vorstellt, wie so ein Objektiv vom Foto-Aparat, dann ist vorne drauf nochmal eine eigene Linse. Das ist die extra Hardware, von der ich vorhin sprach, die eben auch misst, wie viel Strahlung geht durch sie durch. Die ist unabhängig vom Linearbeschleuniger. Man hat den Linearbeschleuniger natürlich angepasst und hat gemessen, wie viel von dieser Linse oder von einem zusätzlichen Objektiv dann sozusagen abgefangen wird. Und dadurch weiß man auch, dass unten wirklich das rauskommt, was auch eine Bestrahlungsplanung drin war. Aber man misst eben jetzt mit einer eigenständigen Hardware, ob das alles auch noch passt. 

So, ihr hört es piepen. Mike hat gerade gesagt, die Gantry ist nur der Eisberg, die ist fünf Tonnen Monstrum. Das ist hinter der Wand und das piep gerade, weil wir zeigen, wollte, wie das aussieht, hat die Tür aufgemacht. Deine Tür aufgemacht wird, dann löst das auch einen Alarm aus, weil dann natürlich wieder sein kann, dass die Person nicht drin ist oder zweiter reingekommen ist, wie auch immer. 

Wunderbar, ich glaube das war es auch schon. Ich hoffe, dass das irgendwie verständlich war. Das war ein bisschen schwierig bei ihr als Podcast und Tour. Weil ihr natürlich nicht seht, was ich hier sehe. Ich hoffe, dass es mit ein bisschen verständlich war. Aber auch das zeigt, dass bei der Bestrahlung IT immer weiter einzukällt. Und dass auch durch die IT hier dafür gesorgt wird, dass möglichst wenig Fehler passieren. Mike, ich frag immer am Ende, welche Frage hätte ich dir noch stellen sollen. Ja, du weißt ich gar nicht. Immer wieder erstaunlich, wie viele Leute da nicht drauf vorbereitet sind. Gut, dann war es das. Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht. Macht’s gut.