In dieser Folge spricht Christian mit Dr. med. Daniela Hütwohl über den ganz konkreten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Krankenhaus. Dany ist sowohl Oberärztin für Neurologie an den Knappschaft Kliniken-Universitätsklinikum Bochum als auch stellvertretende ärztliche Leiterin des Zentrums für Künstliche Intelligenz, Medizininformatik und Datenwissenschaften.
Bevor es um die konkreten Beispiele aus Bochum geht, gibt Christian zunächst eine Übersicht über KI-Anwendungen, die bereits heute im klinischen Alltag etabliert sind oder sich in fortgeschrittener Nutzung befinden:
- Diagnostische Systeme in der Bildgebung, etwa zur Unterstützung in der Radiologie oder Pathologie. Diese helfen dabei, Diagnosen schneller und mit höherer Präzision zu stellen.
- Chatbots zum Zugriff auf medizinische Akten und Handbücher, die in natürlicher Sprache und wie mit „WhatsApp“bedient werden können und Informationen gezielt bereitstellen.
- Systeme zur automatischen Erstellung von Arztbriefen, die aus strukturierten Daten und Diktaten nahezu in Echtzeit verwertbare Dokumente generieren.
- Systeme, die Anamnesegespräche mitverfolgen, gesprochene Inhalte analysieren und daraus strukturierte Daten ableiten.
- AI-Agents und RAG, die komplexe Prozesse steuern und das Zusammenspiel verschiedener Systeme und Dienste im Krankenhaus intelligent koordinieren und womit vorgefertigte LLMs um eigene Daten erweitert werden können.
Im Anschluss daran berichtet Dany von drei konkreten Projekten, die im Zentrum für Künstliche Intelligenz und in den Knappschaftskliniken entwickelt und eingesetzt werden:
- Ein Chatbot für medizinische Leitlinien, der Mitarbeitenden auf Station eine schnelle, evidenzbasierte Unterstützung bei klinischen Entscheidungen bietet – jederzeit abrufbar und DSGVO-konform lokal gehostet.
- Das „KI-Seepferdchen“, ein interaktives eLearning-Tool, das spielerisch und niedrigschwellig KI-Grundwissen vermittelt.
- Avatar-Videos als Ersatz für reale Videosequenzen im Bereich Epilepsie. Diese Avatare ermöglichen den datenschutzkonformen Einsatz in Lehre und Forschung.
Das Gespräch macht deutlich: KI ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern längst Teil des klinischen Alltags. Besonders deutlich wird, wie wichtig interdisziplinäre Zusammenarbeit, transparente Kommunikation und gezielte Weiterbildung sind, um diese Technologien sinnvoll und nachhaltig einzusetzen.
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Transkription
Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des eHealth-Podcasts. Wir haben heute wieder jemanden da und ich freu mich, dass ich dann Daniela Hütwohl aus Bochum, meine Heimatstadt, je begrüßen kann. Hallo, Daniela, stellst du dich mal bitte kurz vor und dann kannst du vielleicht auch sagen, was heute unser Thema sein wird.
Ja, hallo, Christian, vielen Dank für die Einladung. Ich freu mich sehr, dass ich hier sein darf. Ich bin Neurologin von Haus aus und mittlerweile in der geteilten Stelle unterwegs mit 50% darf ich als Oberärztin in Bochum am Knappschaft Kliniken in der Notaufnahme arbeiten und mit 50% als stellvertretende ärztliche Leitung vom Zentrum für KI, Medizininformatik und Datenwissenschaften. David, ist das Thema vielleicht auch schon ein bisschendraussen jetzt? Wirklicherweise könnte das ein kleiner Teaser sein.
Endlich mal was zu KI, da hört man auch kaum was so in der Presse.
Genau, also wir wollen ein paar KI-Anwendungen insbesondere im Krankenhaus nennen. Dazu werde ich ein paar gängige Anwendungen, die so schon etabliert sind und die wir glaube ich fast alle auch schon hier in anderen Folgen erwähnt haben, erst aufzählen und danach schauen uns die drei Anwendungsfälle noch ein bisschen genauer an, die du mitgebracht hast.
Genau, und wir machen halt Forschung zum Thema KI in der Medizin auch Anwendung von KI und ich darf da in so einer sonderen Rolle unterwegs sein, weil ich ja mit 50% wirklich am Patienten arbeite und die sag mal die harte Realität des Krankenhauses und der Krankenhaus-Systeme auch kenne und auf der anderen Seite aber da sehr coole Sachen machen darf im KI-Zentrum und beide Welten voneinander profitieren dürfen.
Da vielleicht eine ganz kurze Frage noch. Ich feier immer noch auch bei den Studis in der Vorlesung als Knappschaftkrankenhaus, als mit das einzige Krankenhaus, was richtig durchgehend Pfade gemacht hat und macht. Istdas noch so? Wir haben Pfade, ja. Aber das durchgehend überall tatsächlich konsequent umsetzen möchte ich da noch noch mal hinterfragen, aber grundsätzlich ja.
Okay, dann der Plan ist, du hast ja diverse Anwendungen, wir haben auch vorher ein bisschen gesprochen, drei, wirst du gleich vorstellen und am Anfang werde ich jetzt eine kleine Einführung in das Thema geben. Alsodieses komische künstliche Intelligenz im medizinischen Bereich. Die meisten Wissenheit schon, das gibt es auch schon länger, in den Bereichen, wo wenig Kontext wissen, notwendig ist, da gibt es schon länger, da ist das etablierter, haben das auch schon viele Krankenhäuse, also so was wie Bildgebene Verfahren, in der Radiologie, dort die Befundungen, der Mathologie oder auch in der Pathologie.
Dann gibt es jetzt auch schon ein Tankenglänger, so was wie Arztbriefe generieren lassen, das bietet sich ja quasi an, wenn jetzt alle Studis und alle Leute reden und alle, alles mit ChatGPT machen lassen, dann denken die eben auch, okay, dann kann man ja auch so ein Large Language Model auf Arztbriefe werfen. Ich persönlich finde das nicht gut, eben, weil natürlich die tendenziell auch immer noch ein bisschen fabulierend, glaube ich, dassman es bei Arztbriefe eigentlich nicht braucht, geschickt er, wer meiner Meinung nach, wenn man dann so ein LLM von mir ist, um einfach Dutzende von Dokumenten zu analysieren und gucken, ob jemand von der relevanteInformationen drinsteht, also nicht im Text zu generieren, sondern im Text zu verstehen, gezielt Fragen zu können. Das gibt es jetzt auch immer mehr, so was wie irgendwelche Chat-Bots, wo zum Beispiel medizinischeInformationen zum Fall an so ein LLM gegeben werden und man kann dann fragen, wie gab es deine Vergangenheit schon anzeichen auf ein Alkoholabus oder irgendwie so was in Richtung.
Genau, dann gibt es jetzt ganz viele in der Richtung Clinical Decision Support, von mir ist also nicht statt, hat beispielsweise auch da immer so eine sepsis Erkennung, wobei auch da muss man sagen, das geht auch ohneKI, ne, da kann man wahrscheinlich die Regeln so runter programmieren und dann wird man es wahrscheinlich auch gut erkennen können, oder ist das, das ist schon nicht so ganz eindeutig immer dann hier, aber ist jetztauch nicht total des Hexenwerk, oder? Also es gibt ja auch etabletes Scores und so, die da einfach eine früher Erkennung so schon machen können, man muss aber sagen, dass gerade bei der sepsis total spannend ist, dass ja, also die sepsis ist so ein komplexes Krankheitsbild und wenn Patienten auf der Intensivstation sind und so werden so viele Daten einfach generiert, das ist total spannend, ist nicht nur die früher Erkennung mit KI vielleicht zu machen oder mit Scores, wie auch man es machen möchte, sondern diese Riesen-Datenmengen, die da generiert werden, dann mit KI auszuwerten und da Forschung darauf zu machen, das ist glaube ich das, was in Bezug auf die sepsis noch viel spannender ist?
Okay, also das heißt, sepsis Erkennung kann man auch ohne KI, aber nachher, ob es in der Sonstigen Parameter gibt es also irgendwelche Korrelationen vielleicht, da kann natürlich dann KI helfen.
Dann gibt es auch ganz viele so eine KI-Lausch bei einem anderen Nesegespräch, also irgendwie ein Mikrofon und die Benutzer müssen dann also nicht nebenbei dokumentieren, sondern die KI hört, dann irgendwie das, weiss nicht, die Diagnose genannt wurde oder die Medikament genannt wurde und die Daten wandern dann automatisch von mir aus ins KIS.
Genau, weil es auch noch gibt solche Chatbots zu irgendwelchen Handbüchern, das man also fragen kann, wie kann ich denn jetzt hier in dem KIS noch mal einen Blutdruck eintragen und dann hilft der Chatbot.
Und jetzt wird es cool. Ich feier das. Das packen wir auch in die Show Notes, das ganze MCP, bisschen sowas wie KI Agenten in Zukunft. Wenn also die Hersteller ihre API veröffentlichten, dann wird sowas gehen, wie G zuStation 11 Patientenwache und er fast dort Blutdruck 120 zu 80 Millimeter Keksel über Säule und dann passiert das Ganze. Also mindestens sehr so, wenn fragt ChatGPT, wie man Software bedient und dann steuertChatGPT ein selber fern, indem man das macht, was ChatGPT sagt und in Zukunft werden eben die entsprechenden KI’s das Ganze selber machen.
So, das ist jetzt so eine ganz kleine Einordnung, wo wir herkommen, wo wir gerade stehen und jetzt hast du drei Beispiele mitgebracht, welches denn das denn genau. Ja, ist das ein, das eigentlich relativ einfach, das gehtgenau in die Richtung Chatbots oder LLM’s, mit denen man kommunizieren kann und unser Ziel wäre erstmal die Aufbereitung für medizinische Informationen und eben sicherzustellen, dass das Valide Informationen sind. Also in unserem Fall, die Idee, wir nehmen die aktuellen medizinischen Leitlinien und kannst quasi mit dem Chatbot durch diese Leitlinien navigieren und einfach Fragen stellen. Soll ich mir noch mal die Dosis von oder wieist das denn bei einem Patienten mit Appestoster über 65. Was auch immer, dass die Informationen einfach aufbereitet werden klassische LLM Anwendungen, dann mit Quellenangabe der Zekte genau an, wo in der Leitlinien diese Informationen gefunden hat und umgekehrt mit der Reduktion von Halluzinationen, in dem man ganz klar definiert, welche Quellen er benutzt und wie er auch reagiert, wenn er mit bestimmten Informationennicht findet. Im Moment, ehrlicherweise, machen die Kollegen, dass auch gerne mit Chattypity oder mit was auch immer zur Verfügung steht und wir wissen alle, dass man da deutlich vorsichtig damit sein muss und da ist es schöner, eigene Angebote zu haben und ich denke aber genau wie du gesagt hast oder ich wünsche mir eigentlich auch, dass es immer dahingeht, dass wir über AI Agents vielleicht noch viel mehr darüber abbilden können. Also mein Traum wäre ich ruf in den Raum, dass es ein Schlag an voll Patient-Mail da in CT an mit und dann geht die ganze Cascade los, dann wird das CT angemeldet, dann weißt der Radiologe Bescheid, dann wird einStroke-Bett bereitgehalten und so weiter, dass ich nicht so oft telefonieren muss und dass alles irgendwie von Hand organisieren muss, wie ich eigentlich lieber die Zeit am Patienten investieren möchte und ich glaube, das ist noch ein weiter Weg aber mit solchen KI-Anwendungen haben wir jetzt halt die Möglichkeit, langsam hinzukommen.
Ja, das war ein schönes Beispiel, wo dieses MCP vorhin, was sich hier Winter gut helfen kann. Das ist jetzt natürlich geschickt, wenn ihr da irgendwelche Leitlinien habt, das sind ja keine Patienten-Daten von daher, das heißt, ihr könnt theoretisch auch die LLM-Auslage an, habt ihr das zugemacht, also habt ihr da irgendwie eine externe LLM, die ihr nutzt und ihr da einfach anzupft oder aus, die das selber, okay, genau und wie habt ihr die Leitlinien rein bekommen? Also jetzt die nörde Gefrage, habt ihr da irgendwie so etwas wie Rack genutzt oder wie habt ihr die Leitlinien rein gepackt?
Genau, das ist, yes, Retrieval-Augmented, G. G? Das ist sehr bedürft.
Das ist ja aber nicht drauf, ja. Sehr gut, genau, das macht unser Entwickler-Team und das ist natürlich auch generisch, dass die immer die aktuellen Leitlinien genutzt werden, wenn eine abläuft oder mit neu erscheint, dannwird das Automat schon eben angepasst. Also G steht für Generation. Dankeschön. Grad nachgült. Ich habe mir grad eingefallen. Ich habe natürlich nicht nachgekuppt, genau. Okay, also das, dieses Rack ist, man kann da solche LLM’s Fine-Tuning, man kann den einfach Daten geben und dann wird das sozusagen eine zusätzliche Datenquelle zusätzlich zu den trainierten Daten auch mit benutzt. Okay.
Genau. Und das Track-Team, wie häufig das genutzt wird und… Grundsätzlich ist es fertig, wir sind jetzt dabei, desto pilotieren und dann halt weiter zu testen in der Praxis und dann weiter auszurellen. Ich habe das Privilegschon oft zu treffen zu können, ich nutze gerne selber, aber wir sind jetzt dabei, das eben auch noch mehr Leuten zur Verfügung zu stellen, das ist jetzt gerade so der Übergang. Das hier spannende Bevorhin fällt mir geradeerst ein, gefragt nach den Faden, aber wenn ihr jetzt der Leitlinien reinkippen könnt und die sozusagen selbstständig im Hintergrund auch medizinische Daten bekommen, dann hast ihr halt automatische Fade, oder? Das heißt, wenn du irgendwelche Eingangsparameter hast für Leitlinien und erkannt wird, dass ihr eine Leitlinie drin habt im LLM und von mir aus irgendjemanden, ich weiß, hab schon ihr vergessen, welche Diagnose du vorhingesagt hast. Herpes Zoster. Okay. Herpes Zoster, dann wenn du das irgendwie diagnostizierst, dann wäre ja eine Idee, dass er in Zukunft einfach die Leitlinie proaktiv gezeigt wird, wobei das geht jetzt schon, aber das analysiert wird vielleicht, was solltest du jetzt als nächstes machen und vorstärge kommen?
Ja, muss halt vorsichtig sein, weil sobald wir in Richtung Entscheidungsunterstützung gehen kommen, wir halt auch wieder in das Thema Medizinprodukte und das ist die Frage, auch das muss man mitdenken, aber wennman das machen möchte, dann ist es natürlich sofort eine andere Aufwand, auch eine andere Background. Das muss man sich halt überlegen, ob man das will oder was man da möchte, so lange wir jetzt in dem Fall, isteinfach erst mal um die einfach auch schönere Aufarbeitung und besseres Bereitstellen von Informationen zu den Leitlinien geht, denn es ist noch kein Medizinprodukt.
Das ist ja, das wie man eigentlich heutzutage viel kommuniziert, also wie whatsapp Discord, was was ich was. Inzwischen ist man ja gewohnt, ununterbrochen alles zu chatten, also auch e-mails, ist für meine Studie ist schonirgendwie altbacken, also die machen alles nur noch per Chat irgendwie und von daher ist das hier entweder dann ein niedrig schwelliges Angebot, das dann vielleicht noch genutzt wird, dass man da wirklich reinschaut, wenn die Dinge sonst irgendwo rumliegen ist, die Frage, ob man es dann halt wirklich nutzt, wenn es nur zu PDF da teilweise überlegt.
Ja und umgekehrt, es gibt ja auch Leitlinien, sind einfach super komplex, also sie neue packen sondern Leitlinien hat irgendwie 300 Seiten oder so was, da ist es auch einfach schön, wenn man da gezielt Fragen stellen kannund einfach das aufbereitet bekommt, was man jetzt wirklich wissen möchte, von der die 300 Seiten durchsuchen zu müssen. Deste Schritt wäre dann das schon Fallbezirken zu machen, dass da in welchem medizinischenDaten schon auch mit rübergehen.
Genau, also das ist genau das, so rüber wir uns Gedanken machen müssen, wo sehen wir den größten Nied, um jetzt solche Systeme nutzen zu können, auf die Fallakte, will ich quasi, also klassisches Beispiel, ich kommenach drei Wochen aus dem Urlaub und da ist ein komplexer Patienten auf der Intensivstation, vielleicht will ich einfach erstmal Informationen haben, ohne die Akte zu die Suchen, fast mehr das zusammen, fast mehr das zusammen, der Nimmten Antibiotikum, warum oder seit wann nimmt er das oder gibt es einen Keimnachweis oder wo es einen Keim gefunden wurde, das ist ich, also Informationen, die schon irgendwie in der Akte sind, rausduchen zu können, dass das eine, das andere Thema ist halt der digitale Aktort nahe, die 100 PDFs oder so, die der Patient einem unter die Nase halten könnte und sagen ja hier das meine Krankengeschichte, sagensie mal was dazu, Experiment kann das Blatt für Blatt wirklich auch arbeiten, das ist ein andere Idee, ne, wo man sagt okay, dann kann das einfach einmal zusammen.
Das ist halt das, was ich vorhin neunte, genau, okay cool, das war KI Nummer eins, was hast du uns noch mitgebracht in deinem bunten Blumenstrauß an, in einem Potpourri, in einem KI-Anwendung?
In meinem Potpourri ist eigentlich was total banal ist, was aber glaube ich es extrem wichtig ist, nämlich die Frage sind, schneid ich mit eigenes Fleisch, ist der Autonormal arzt, der hat und normal mit die Ziele kompetent genug KI im Alltag anzuwenden und nutzen zu können oder umgekehrt, wie können wir KI kompetenz denn vermitteln an Menschen, die jetzt nicht nördig unterwegs sind und sagen ich habe da total Bock mich wie Statistik zum Beispiel, ein bisschen was ist falsch positiv, ja gut das lernen wir im Studium, ja tatsächlich nicht, aber ich habe so viele Ärztin und Ärztin, die da gar keine Ahnung haben, die mir dann gerne sagen, dieser Test ist total gut, weil wir hat eine 99% der Kennungsrate, man sagt ja was ist das denn für ein Wert, dann sagt ja wenn das Kind das und das hat dann erkennen wir das, man sagt ja und wie ist die falsch positivrate, ja das wissen sie da nicht, ja es ist ja nicht schwierig die Erkennungsrate hochzuschrauben, wenn du da für eine hohe falsch positivrate in Kauf nimmst. Die haben das dann einfach alle, das ist dann so, ja genau, aber das ist halt die Idee zu sagen ohne dem Mediziner jetzt sagen zu müssen, hier ist ein Lehrbuch, lernt das auch noch auswendig oder hier ist die trockene Statistik, bitte beschäftige dich damit, wir wissen hast keine Zeit und bist sowieso am Stress, aber bitte ließ das jetzt auch noch, ist es ja wichtig diese KI-Kompetenz zu vermitteln, vielleicht auf eine etwas angenehmerer Art und Weise und da ist unter Zugangsweg, wir haben ein KI-Seepferdchen entwickelt, also wie das erste Film abzeichnen. Vielfach schon mal ein schöner Name, der gefällt mir. Kann man mal uns das KI-Seepferdchen machen und es ist ein e-learning Angebot, was quasi so eine Einsführung gibt in KI, aber auch ein bisschen Anwendungsbeispiele aus dem Gesundheitswesen mit drin hat. Es gibt Übungsfragen, Interaktiv, wo man sich dann so durchklicken kann und soll halt, ist da jetzt mal Basisverständnis zur Verfügung stellen, zum Beispiel auch in Thema Datenqualität. Das ja was ist, fand eure letzte Folge sehr schön zu dem Thema, weil das ja was ist, was für uns im Alltag, wenn man es nicht versteht, gar nicht so eine Rolle spielt. Wir dokumentieren das irgendwie alles in Freitags und habt es so steht irgendwo und wenn ich dokumentate, dann kann ich nicht verklagt werden, dann habe ich das irgendwie gemacht und dann kann man hinterher nachlesen, aber ob die Qualität wirklich so ist, dass ich hinterher da auch noch was mit anfangen kann oder wo denn die Reise hingehen könnte, ist das natürlich ein total wichtiges Thema, was man aber den Anwendern auch irgendwie vermitteln muss. Und ich glaube, wenn man so ein bisschen die Funktionsweise von KI versteht und welche Systeme dann eine Rolle spielen, dann hat man vielleicht an Verständnis dafür, warum Datenqualitätwichtig ist. Okay, also das ist keine KI-Amwendung selbst, sondern EU-Learning-Einheiten zu KI wo er wahrscheinlich auch so was wie mit der Falsch-Positiv wird wahrscheinlich auch drin vorkommen, oder? Also Statistik kommt auf jeden Fall vor, ob jetzt Ex-Dit-Falsch-Positiv, das kann ich dir aus dem Kopf nicht sagen, genau, und die Idee ist halt auch wirklich so ein bisschen auch Daten, schon trägliche Rahmenbedingungen, was mache ich mit dem Ergebnis, wie interpretiert es solche Dinge und wie seit dem Moment gibt es KI-Seepferdchen und der Plan ist es dann noch zu erweitern, auf den freischwimmer, ja, ich wollte jetzt gerade sagen, sowas wie Bromstesilvergold.
Genau, Bromstesilvergold. Und man kann das natürlich für die Bedingung. Also das wäre so mein Idee zu sagen, okay, wenn die jetzt zum Beispiel in Tettboard oder irgendwelche Anwendungen zur Verfügung stellen, dannkannst du dich erst dafür registrieren, wenn du vorher das Seelfärtchen gemacht hast oder wenn du nachweisen kannst, dass du eine gewisse Kompetenz besitzt. Wie gesagt, ist relativ banal, ist aber, glaube ich, die Grundlage dafür, dass wir solche Sachen wirklich im Alltag auch einsetzen können und alle Spaß dran haben und die Ergebnisse und die Umsetzung auch so ist wie wir uns das vorstellen.
Absolut. Also auch durchaus kritisch zu betrachten, gerade wenn es in LLM ist, dass da auch Fehler passieren können und dass du es eben nicht merkt, dass geschleifte Sprache, die sich gut anhe, das war ja früher häufigso. Das heißt, es gab irgendwie eine Korrelation, wenn Leute sich gut ausgedrückt haben und viele Fachwörter benutzt haben und das Ganze auch sauber war, dann hatten die in der Regel von dem Thema Ahnung. So, das hast du jetzt bei KI nicht mehr an, das heißt, bei Kanäler der größte Bullshit stehen drin, stehen inhaltig, aber es ist trotzdem hervor reingeschliffene Sprache irgendwie. Nein, das muss man auch mal, da muss man sich drangehören.
So jetzt kommt, was super spannend ist, finde ich, Nummer drei.
Gerade Nummer drei ist ein Beispiel, was mich als Neurologin natürlich auch total fasziniert und es ist sehr interessant finde. Wir haben einen Shwepunkt, das Klappschatz Krankenhauspons ist die Epileptologie aus der Neurellogischen Abteilung, also Menschen mit Epilepsie oder Anfalsartigen Erkrankung und die generieren extrem viele Videos. Also da ist oft die Videoüberwachung in den Zimmern, weil man halt die Anfälle aufzeichnenmöchte in Kombination mit EEG-Daten und gibt auch so ein extra Videos, die in bestimmten Situationen auch aufgezeichnet werden. Und gleichzeitig ist es extrem schwierig, die halt anonym zu verwenden, weil natürlich die Mimik, das, was im Gesicht passiert, z. B. Für die Lehre meinst du da nicht. Z. B. Für die Lehre.
Genau. Das ist halt schwierig, die zu anonymisieren und in der Lehre zu benutzen und gleichzeitig aber die Semiologie, also das Bild, wie der Patient, wie dieser Anfall jetzt aussieht, zu erhalten, weil da teilweise wirklich das Augenzucken im Gesicht oder was auch immer irgendwie das Entscheidende ist und das schwierig ist, diese Videos zu verwenden. Teilweise sind die schon alt und gibt kein Verständnis und so weiter. Die Idee ist jetzt zusagen, vielleicht können wir diese Videos mit Gesichterkennung, Pose Tracking oder auch Bewegungsanalyse auf Avatare übertragen. Also wir nehmen die original Videos und übertragen die auf einen Avatar und dannmacht der Avatar quasi, hat an den Anfall, man kann natürlich alles mögliche verändern, man kann dann auch das Geschlecht ändern oder was auch immer. Die Hautfarbe, das Alter des Patienten, das ist ja dann allesanpassbar und die Frage ist, ob wir schaffen diese Daten so auf die Avatarse übertragen, dass es A, wirklich komplett anonymisierbar ist. Das muss man sich erst mal nachweisen, dass es funktioniert und die zweite Frage ist, ist das denn von der Qualität und eben vor allem von der Semiologie so, dass man das dann genauso gut als Lehrvideo irgendwie nutzen kann. Von der Aussage kraft er, dass also nicht irgendwie auch die Kainen, kleines Augenzucken oder so was übersieht, irgendwie das nicht dann mit reinen Rennen oder rein rechnet dann irgendwie und das ist dann nachher gar nicht so viel bringt.
Genau und es muss natürlich, also wichtig ist ja, weil eine Epileplugie ist die entscheidende Frage, Anfälle voneinander unterscheiden zu können, also welche Art von Epilepschen Anfall zum Beispiel ist das und dafürbraucht man bestimmte Merken, weil er die man einfach erkennen können muss in dem Video und dann auch in Kombination mit den EEG Daten und da ist natürlich die Frage, bleib diese Erkennbarkeit erhalten, kann nicht genug einen Anfall von dem anderen unterscheiden.
Wie testet ihr das? Sind dann wieder Menschen da, den ihr dann das Originalvideo verspielt und anderen das Gefäkte und dann guckt man, ob die Erkennungsrate gleich hoch ist?
Genau, also geht erst mal darum, ob Experten dann Hand der Avatar-Videos, die Anfälle erkennen können, die das bei Original Daten können und dann auch die Frage, okay, wenn man das jetzt zur Schulungszecken nutzt, ist quasi, der lernt inhalt quasi oder habe ich genug gelernt, wenn ich jetzt mit den Avatar-Videos trainiert werde im Vergleich zu einer Gruppe, die zum Beispiel Original-Videos sieht.
Und das trainiert ihr selber? Die Avatar-Videos sind vorhanden, da sind wir jetzt gerade dabei, muss man gucken, braucht natürlich für den Anfang erst mal qualitativ hochwertige Videos, wo man das gut irgendwie lernen und testen kann und perspektivisch ist natürlich die Frage, kann man das vielleicht sogar irgendwann nutzen, um zum Beispiel einen Anfall zu erkennen, in der Zukunft oder welche Voraussetzungen, da kann man die Videogegebenheiten noch optimieren, damit man so was dann besser nutzen kann oder sich eigentlich so was dann auch dazu, keine Ahnung, irgendwann mit Smartphone das Gesicht zu filmen und zu sagen, es ist eineblöpche Anfalle oder nein, also da gibt es ja alle Möglichkeiten.
Was ist hier dann wieder der umgekehrte Weg, oder? Also da musst du ja sozusagen, das ist der Angekehr, wo du warst, das ist ja dann nicht das übertragen, sondern das trainieren sozusagen auf irgendwelche Symptome, wo du dann Videos Sequenzen zeigst und irgendwelche Leute die Ahnung haben, sagen okay, wir sehen es, weil hier das Auge zuckt oder ja mega spannend, das ist sowieso so ein Thema, wo ich zugehen muss, dass ich echt aussteig, das getemnt sich auch die ganze KI generierte synthetische Daten, auf denen man dann, weil sie nicht froscht oder was was ich was macht, also wo Daten verändert werden und da bin ich immer raus, also da reicht man hier nicht aus und zu verstehen, wie das funktionieren soll, also wie man so authentische synthetische Daten erzeugt, auf die man dann vorstunden, was vernünftiges rauskommt, das müssen wir vielleicht auchmal als Thema hier aufbereiten, oder so was, finde ich total spannend, die Idee ist cool, aber da bin ich dann raus und so was ähnliches macht, die hat mit Videos hier, also das heißt, die müssen die außergekraften, muss gleich hoch bleiben, aber du kannst ja nicht einfach einen schwarzen Balken davor blenden.
Genau.
Das ist ja genau das weg. Und gleichzeitig bietet sich halt, also das Gehirn oder EEG-Daten dazu an, das quasi zu berechnen, als gibt auch Studien dazu, dass du EEG ist ja quasi eine Ableitung von Dingen, die im Gehirnpassieren, sage ich jetzt mal ganz banal und es gibt ja sogar so authentierte EEG-Elektronen, wo man auch einzelne Hinregionen sehr genau abbilden kann, anhand der EEG-Daten und auch da gibt’s Studien zu, dass man, wenn man viele EEG-Daten hat quasi, die das Gehirn simulieren kann, oder die das EEG simulieren kann und auch simulierte Operationen durchführen kann, und kann sagen, okay, stellen wir uns vor, ich würde jetzt diesenTeil des Gehirns raus operieren, also es hielst du immer, wenn es hier in der Reale gibt, die epilepsy quasi vor Ursachen, dass man da mit einer kleinen Operation möglicherweise die Ursache entfernen kann und das zusimulieren, das natürlich total spannend und zu sagen, okay, ich tu jetzt mal so, als hätte ich diesen Teil operiert, wie sieht denn das EEG dann aus oder wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Mensch hinterheranfallsfrei ist oder nicht, das finde ich schon extrem spannend, weil das natürlich eigentlich, also unser Gehirn ja, was ist, wo man dich am ersten noch vorstellen kann, dass man das in Berechnungen übersetzen kann, wennich jetzt eine Frage komme, ich nicht drumherum, ich glaub Elon Musk, dieser sympathische, hervorragende Tänzer, wobei dann muss ich die Glaub halten, der hat ja auch so eine schöne Firma Neuralink heißt, die glaubeich, oder die dann so grind-to-computer-interface machen, ich meine, ich mache das auch mit implantierten Elektronen, soweit ich weiß, was hältst du denn davon jetzt mal so aus, das ist hüftelgeschaut? Ja, eine ganzhinfahrt, ganz schön über mich jetzt, und auch so konkret, was hältst du davon? Ja, jetzt klasse banal. Es ist natürlich, ich glaube, dass man da sehr gut aufpassen muss, wo die Grenzen irgendwie verschwimmen. Also ich glaube, wir sollten nicht grundsätzlich irgendwie ausschließen, dass, dass, ich sag mal, dass die Medizin von, es hätte man generell ähnliche Erforschung im die profitieren könnte oder umgekehrt, aber natürlich muss man total aufpassen, dass man jetzt nicht anfängt irgendwelche Elektroden zu implantieren und zu sagen, ich optimiere jetzt irgendwelche Dinge einfach, weil ich es kann, oder so, oder mach jetzt irgendeine Forschung einfach, weil ich es kann, oder weil ich es interessant finde, man braucht ganz klare Indikationen dafür und auch einen ganz klaren Forschungsauftrag und die Frage, was will ich mit dieser Forschung erreichen, oder wo denke ich, dessen Benefit in die sein könnte, dass ohne jetzt super Bescheid zu wissen, über das, was ihnen Maske da genau tut, aber ich möchte die Montage sprechen. Aber nein, dass Elon Musk das macht, da muss man sagen, da muss man vorsichtig sein. Also da wäre ich nun mal grundsätzlich vorsichtig, ob es nicht, aber insgesamt auch Forschung gibt, wo es halt interessant ist, zum Beispiel, also wie gesagt, das hat bei der Pläptologie, dass einganz klare medizinische Fragestellung, medizinische Nutzung und solche Daten dann nutzen zu können, um vielleicht bestimmte Fragestellung beantworten zu können, das würde ich jetzt nicht per se ausschließen, aberirgendwie im Elektroden zu implantieren, einfach, wenn man Bock hat und man ein bisschen rumrechnen möchte, das würde ich definitiv ablehnen.
Okay, da braucht es den richtigen Rahmen und die richtige Frage. Alles klar, was habe ich vergessen, nicht zu fragen? Ich bin mir gerade eigentlich nicht zu allen, muss ich sagen. Irgendwas zum VfL oder so? Oder wenn ich raus, dann möchte ich mich hier auch nicht in die Nesse zu setzen. Alles klar, dann sagen wir einfach so Tschüssi, oder?
