eHealth-Podcast Wissensarchiv

Das eHealth-Wissensarchiv ist ein studentisches Projekt der Hochschule HTWG

Folge #113 – IT im Öffentlichen Gesundheitsdienst

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Beschreibung

In dieser Folge haben wir dieses Mal Dr. Peter Tinnemann (Leiter des Fachdienstes Gesundheit beim Kreis Nordfriesland), und Theresa Willem (Vorstandsvorsitzende des Projekts „Digitales Wartezimmer“) zu Gast.

Also genau die richtige Mischung von Menschen, die wissen, wie die Arbeit in den Gesundheitsämtern gerade aussieht, wie die IT-Unterstützung bis dato ist und auch diejenigen, die ehrenamtlich versuchen, mit IT Lösungen zu schaffen. Natürlich ist Corona ein großes Thema hier.

Es wird aber auch erklärt, was „das Gesundheitsamt“ sonst noch so macht und warum es gar nicht so einfach ist das zu bewerkstelligen, was gerade viel in der Presse gefordert wird: „Warum sind denn noch nicht alle Gesundheitsämter komplett vernetzt?!11!elf“.

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Transkription

Wir haben heute eine Dreierkonstellation. Ich bin sehr froh, dass wir heute die Theresa Willem hier haben werden und den Dr. Peter Tinnemann. 

Theresa magst du mal kurz dich vorstellen, magst du beginnen? Ja, gerne. Hi. Ich freue mich Theresa, mein Name. Ich bin gelernte Medienwissenschaftlerin. Hab mein Bettler und Master im Bereich der Medienwissenschaftgemacht und mit einem relativ technischen Schwerpunkt. Und bin dann darüber in den Bereich E-Health gerutscht, verper Jahre im E-Health-Bereich gearbeitet und bin aktuell im Institut für Ethik und Geschichte der Medizinin München an der TU und promovier da an der Schnittstelle digitale Medizin Ethik. Je, wenn du jetzt sagst, du hast was in E-Health gemacht, vielleicht ganz kurz, nachdem wir hier vermutlich relativ viele Experten bei den Zuhörern haben werden, was hast du da gemacht im E-Health-Bereich? Ich habe in einem Inkubator gearbeitet, bei Flying Health. 

Wunderbar. Du sitzt in München, ich sitz in Konstanz und quasi fast maximal weit entfernt. Du sitzt Dr. Peter Tinnemann Hallopeta, schön, dass du da bist, magst du dich vielleicht auch kurz vorstellen. Du bist um 775 Kilometer Luftlinie von Konstanz entfernt. Oh wow, ja, fast ein Kreis des Bundesrepublik ganz oben, im Norden der Dänischen Gänste. Da will ich seit tatsächlich 1. November amtsarzt oder Leiter des Fachdienstes Gesundheit, wie das hier oben heißt. Bin von außen aus Mediziner, mit einer Facharztausbildung zum Facharzt im öffentlichen Gesundheitswesen. Ich habe viel internationaler gearbeitet im Krisenmanagement, wo ich jetzt meine alten Erfahrung wieder reaktivieren kann. Da auch hier diktiert Corona, glaube ich, noch den Tag derzeit. Ja, bin sehr gespannt, was mit der Digitalisierung im öffentlichen Gesundheitswesen auf uns zukommt. Und ich werde sehr beeindruckt, jetzt von den Ideen, was es alles an neuen Möglichkeiten gibt, um dieser Corona aus und Zeiten des Corona-Ausbruchs auch die Arbeit der Gesundheitsämter zu unterstützen. Das finde ich gerade sehr faszinierend. Wunderbar, jetzt hast du gerade eine Sache nicht genannt, die ich aber hier gerne sehr gerne dafür Werbung machen. Und zwar bist du auch Podcast-Experte. Es ist mir auch erst kurz vorher aufgefallen. Und zwar gibt es die Domain oegd.gmp-podcast.de, also das ist die Gesundheit Machtpolitik. Adresse, da habt ihr eine Subdomain OEGD. Und das ist der Podcast, der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen. Und ihr habt schon echt 70 Folgen, also auch ordentlich Gas gegeben. Die Folgen sind immer ungefähr 15 Minuten lang, ich das richtig gesehen habe. Und ein guter Bekannter von GMP-Podcast macht er mich mitten, das ist der Philipp, der hilft euch da ein bisschen der Philipp-Schunke. Ja, völlig richtig. Also wir haben am Anfang zu Beginn der Call. Können wir Informationen schneller transportieren, über das gedogte Zeitung oder Ähnliches oder nicht noch eine E-Mail verschicken, denn neue Informationen da sind. Das Abendsblatt. Genau, das Abendsblatt, wie blieb nur logische Bulletsweil. Ich hab mal ja nicht kaum Zeit, irgendwas zu lesen und da haben wir das gesprochen, wort es vielleicht eine interessante Abwechslung für die Kolleginnen und Kollegen im Öffentlichen Gesundheitsdienst. Und zusammen mit Philipp, Junke und Deadlift zu Zins, die haben uns hingesetzt und haben fast zeitweise täglich oder 2-3 mal die unterschiedlichen Experten gesprochen. Aus verschiedensten Bereich, wenn man ganz aktuell eine Meinungungsbild zu geben oder die neuesten Informationsverbreiten. Und tatsächlich haben wir, glaube ich, eine sehr, sehr große und interessierte auch für Zuirberschaft gewinnen können. Wunderbar, dann noch einen anderen Philipp, ich hab vorhin mal durch die Folgen durchgesetzt und ein bisschen der Philipp Stachwürz. Den kenn ich auch vom Haarjahr, mit dem habt ihr auch schon gesprochen, da geht es genau auch um Digitalisierung bei den Gesundheitsämtern, die glaubt, da hat sich dann ein bisschen tiefer abgetaucht, wenn jemand also für das Thema brennt und wir nicht alles hier beantworten können, dann könnt ihr dort auch noch mal reinhören. 

Jetzt aber, Peter, öffentlicher Gesundheitsdienst, was sind denn da so die Hauptaufgaben und vor allem die Hauptaufgaben außerhalb von Pandemiezeiten? Also was macht ihr da so zum Beispiel in den Gesundheitsämternund vor allem denkt dann, wie ist bisher die IT-Unterstützung? 

Ein Moment, wo jeder in Deutschland mal kontaktet, denn mit einem Gesundheitsamt, ist die Schulanggangssundersuchung. Das ist sozusagen, man hat Arbeitsmedizinische Untersuchung, ist jemand reif genug, gesund genug, haben die Probleme, bevor das mit der Schule losgeht. Können die Kinder ausreichend sehen, können sie gut hören, können sie laufen, können sie schon motorisch sich so ausreichend bewegen, dass sie in der Schulabteil nehmen können. Das ist sozusagen mal so eine Kernaufgabe, in dem Bereich Kinder und Jugend Gesundheitsdienst, der gehört aber dann abhängig von dem, was in den einzelnen Bundesländern gesetzt sich vorgeschrieben mit, ist noch andere Aufgaben dazu. Beispielsweise Kinder zu be goodachten, um zu schauen, ob die schon im Kitaalter besonders Förderbedarfe haben, die zu unterstützen, dass die schon vorbereitet werden, dass sie dann, wenn sie eingeschult werden sollen, auch ausreichend körperlich und geistig mitgenommen worden sind. Oder gestützten sind, dass sie in die Schule gehen können. Ein großer Bereich, dann ist ein anderer großer Bereich, beispielsweise der sozial psychiatrisch. Wir beaufsichtigen, aber beispielsweise kaputtische Wohngruppen. Gucken da rein, läuft da alles gut, oder läuft da auch. Das hängt auch tatsächlich immer wieder von den Landes, das sind die sogenannten Psychiatriekanten gesetze, das eigentlich dort passiert. Es ist in extrem Fall, wenn jemand so zudal ist, also, sich leber töten möchte. Und das ist ja eigentlich erstmal keine Frage für die Polizei, sondern eigentlich ein Hilferuf an professionelle Gesundheitsmitarbeiter, wenn man mitarbeiter, dann würde eine Sozialarbeiterinnen, eine Krankenschwester, einen Arzt aus den Sozialsehärchenden an, und versuchen mit den Leuten Kontakt dazu nehmen, mit den zu sprechen. Und wenn man aber den Eindruck hat, die Person kann das aber nicht bewältigen, auch mit Unterstützung, dann können wir auch zum äußerten Mittel greifen und beispielsweise Leute gegen ihren eigenen Willen in ein Krankenhaus bringen. Also das lassen da haben, die Mitarbeiter im Gesundheits- und im Gesundheitsdienst, dann auch per Quagesetz die Möglichkeit, solche ja schon Freiheitsentzienen Maßnahmen auf dem Weg zu bringen. Das ist ja, die machen ja keine Straftat, aber trotzdem muss ich einer um sie kümmern. Was sind so teilweisereiche in den Gesundheitsämtern, die eigentlich fast in Deutschland über… Und da gibt’s natürlich ein großes Thema, Gesundheitsschutzinfektionsfugiene, was natürlich jetzt sehr, sehr prominent geworden ist, durch die Corona-Krise. Das reicht aber, also dabei geht es nicht nur im Umkommune, das heißt im Moment machen wir eben die alle gefühlt nur noch Corona, und dann so guckt man alle Gewässer. Draußen ist der Bade, ist das Wasser so sauber, dass man das Ziemassen kann, dass die Leute da schwimmen geht. Auch dazu, genauso wie regionellen Untersuchung, ist das Trinkwasser in den Privathaushalten sauber genug, dass das ergedrungen werden kann. Geschö, Gesundheitsanführungsstrichen, polizeiliche Aufgaben, wo man also guckt, die Umwelt, in denen wir als Menschen leben, die wir uns mit anderen Teilen, Bakterien, die ihren… So gestalten ist, dass sie für die Menschen möglichst lebenswert und gesund ist. Jetzt habe ich viele Aufgaben beschrieben, die sehr so ordnungspolitisch sind, dann muss man sagen. Es gibt noch einen ganz großen weiteren Bereich, wo wir die Öffentlichkeit beraten, also Bürger, die anrufende Frage haben, Probleme haben, wo wir auch Menschen begleiten, die unterstützen, versuchen, Situationen herzustellen, in denen sie besser leben können. Also es ist nicht nur so, der Arzt vom Gesundheitsamt, der Busgelner ausscheiden, die begleiten, der Stützen der Aufgaben, das dazu. Auch bei Corona sehen wir das zum Beispiel, wenn wir Leute in Quarantäne schicken, und wir fahren dann, ja, ich habe gar keinen, der für mich einkaufen gehen kann. Dann versuchen wir natürlich herauszufinden, welche Stufe in unseren Kommunen, dass die Person Unterstützung erhalten kann, dass jemand ihr was zu essen bringt oder so. Also diese Charitativenaufgaben, die stehen tatsächlich bei uns auch, immer mit Parallel neben den ordnungspolitischen Denen Aufgaben, wo wir haben, haben wir Amtsaufgaben haben. Also erstens gut, dass jetzt das Image zurechtgerückt hast. Ja, aber dann zum Image, wir haben viele Medizinerinnen oder auch um Gotteswillen, da sitzen da so verstorbte Alte, die irgendwie nur Akten vor sich haben. Und es macht nichts anderes als Stämpel, tatsächlich läuft natürlich die Kommunikation im Amts-Vedital und Zutage, also jetzt hier in Husum-Präsidenten gefahren wird, jetzt schon gut eins. Dieser Vorder, habt ihr machte noch einen Brief da oben oder habt ihr schon ab? Erster Ausschuss zum Stück, was ich hier in Husum bekommen habe, von iPhone, mit allen relevanten Apps, die für mich wichtig sind, ja, eigene, sichere E-Mail-Umgebung. Und ich habe direkt von meinem Arbeitgeber auch noch ein iPad Pro bekommen, damit ich an, also wenn ich mobile unterwegs bin, jederzeit in Telekonferenzen reingehen kann. Immer auf meinen schreibtisch Zugreif, wir waren immer auf die meinte Dokumenten und benötigen unsere Aufgaben. Also da sind wir, zumindest hier in Nordfristan, schon ziemlich gut aufgestellt. Und das ist natürlich, also ich spreche nicht für alle Gesundheitsämter in ganz Deutschland, aber tatsächlich der Trend geht da eben, dass da wirklich auch schon vor nicht digitalen Tools mittlerweile angewandt werden. Ja, ist auch, also wer ja auch ab sucht, wenn man irgendwo anfängt und das heutzutage nicht mehr so ist, da gibt es ja noch ein bisschen Aufholgur darf. 

Jetzt hast du gerade ganz viele Aufgaben genannt, was macht ihr denn da an, was gibt es an IT-Unterstützung jenseits des iPads und Telekonferenzsystemen, habt ihr Schnittstellen zu anderen Systemen? Was das Problem, was ich sehe, ist, dass es ja sehr, sehr, sehr breit gefächert ist, angefangen von Wasserqualität in Bade sehen, bis hin zu, ja, Selbstschutz von Selbsttötungsgefährdenden Personen. Gibt es dann eine Software, gibt es eine eigene ÖGD Software? Also die gibt es tatsächlich leider nicht und jetzt muss ich noch mal wieder ein bisschen dröger werden. Tatsächlich ist ja so, dass Gesundheit in Deutschland, in der Hoheit der Bundesländern, genau wie Polizei und wie Ausbildung. Also Schulen sind, die Bundesländern sind die Schulen verantwortlich für die Schule der Bundesländern sind die Landesregierung verantwortlich. Und genau so ist Gesundheit der öffentliche Gesundheitsdienst, die Verantwortung der 16 deutschen Bundesländern. Das erstmal so ein bisschen dröger an, aber das heißt, jeder kann erstmal machen, wie er will. Also es gibt wenig Zentralität, was vorgeschrieben. Und dann muss man sich vorstellen, wir haben fast 400 Kommunen im Deutschland, also das sind kreisfreie Städte, Landkreise oder auch Stadtstaaten, wie Bremen zum Beispiel. Und wir stimmen alle über das, was sie an Menschen und Ausrüstungen und Geld ausgeben wollen für ihr Gesundheitsamt. Die können also entscheiden, welche Software sie benutzen wollen, mit welchem Softwarehaus sie zu wollen, was sie brauchen, für die Aufgaben, die sehr füllen müssen. Das ist sozusagen, dass man mal zu betonen, dass die Bundesländer verantwortlich sind für die einzelnen Ernstdienste. Die Länder haben die Aufgabe, in Landesgesetzen, festzuschreiben, was in so einem Gesundheitsamt alles passieren muss in ihrem Bundesland. Und damit geben die häufig natürlich auch schon den Takt vor und sagen, diese Aufgaben sind richtig. Das müssen wir machen. An auf der finanziellen und personellen und technischen Ausstattung und sozusagen lokal in den einzelnen Landkreisen oder Kreisfreien stecken gearbeitet. Das ist erstmal so vorbeggeschoben. Alsoich kann das, was ich berichte, ist, was ich kenne von denen, Gesundheitsämtern, den ich gearbeitet habe. Es wird wahrscheinlich ein Aufschrei in den Gesundheitsämtern geben, wenn ich in der Natur verpasst habe, mache ich das schon ganz anders. Aber tatsächlich hat keiner in der Überblick, was in den fast 400 Gesundheitsämtern wirklich übergemutzt wird. Und das ist ein Disaster. So eine Zeit Corona, wo man denkt, hallo, wir reisen alle lustig durch die Gegend und tatsächlich können wir nicht einfach Informationen austauen. Corona einerseits nicht, weil wir wollen ja nicht über Menschen reden, wir sind Ärzte, also da gibt es auch die Ärzte schon gepflegt. Aber es wäre natürlich schön, wenn wir Sachen zum Teil miteinander vernünftig austauschen können, die wichtig sind, die Weiterliegen dann müssen. Und man fehlt tatsächlich, sagen wir an einer rechtlichen Grundlage, um so was herzustellen. Im Infektionsschutz, wobei kochen sie, die sind ja vor etlichen Jahren schon mal sehr in die Kritik geraten, als es einen großen Ausbruch auch vor allem in Deutschland gab. Das war ein großer ikudi-ausbruch, und da stellte man auch fest, überall kommen diese Fälle und wir kriegen da keine Überblick. Wir wissen gar nicht, wo die herkommen, die mit Zusammenhängen und über kommunale Grenzen und über Landesgrenzen können, die nicht mitzieren. Und da hat man damals eigentlich auf dem Weg gebracht, ein Projekt, das muss sich mal ändern. Also keine Brieftraube mehr, Britte, das ist fachsworn, das wollen wir die Zahlen. Ich würde an deiner Stelle würde ich da keine ironischen Sachen anmerken. Es gibt bestimmt Leute, die das dann vielleicht tatsächlich draufswanden. Gesundheitswesen oder IT, zum Beispiel Faxwörter, sich ja noch eingesetzt. Ja, aber tatsächlich muss die Meldung ans Gesundheitamt erfolgen, auch in einer bestimmten Zeitraum. Und die Labore haben die Möglichkeit, uns Sachen digital vermitteln. Also scendi und Laboe-Ergebnis ein oder legen was Fax vorweg, das sind dann per E-Mail, als PDF. Das müssen wir ausdrucken. Da müssen wir alle Daten, die uns übermittelt worden sind, bis wir uns hinsetzen und die wieder abschreiben. Das heißt, die haben Labore-Informationssystem, die haben dann irgendwelche Gerätschaffen, die die Daten nachher als digitale Ergebnisse ausspucken. Das drücken die aus, legen das auf den Fax schicken, das euch dort kommt, das dann als E-Mail bei euch an, als PDF, ihr drückt das wieder aus und dann arbeitet ihr damit. Das ist absolut, das ist wirklich absurd. Damit können wir umgehen, wenn wir zwei Fälle tuberkulose im Landkreis haben. Und an diesen zwei Fällen über drei Wochen ermitteln, bis wir die Ergebnisse zusammen bekommen haben, uns ausgetauscht haben. Und so dann geht das ja an, aber wenn wir am Tag 10-100 oder sogar noch Bonafälle haben, einfach nicht mehr händeln waren, und das ist ja auch absurd, das dann so zu händeln. Da müssen wir händeln viele Leute anstecken, da müssen wir sich Leute haben, die wieder ausdrucken, Papierinnen und Herbringen ein Tippen, das ist irrt. 

Peter an der Labore-Schnittstelle, ich will gar nicht unterbrechen, nur ganz kurz die Rückfrage an der Labore-Schnittstelle wird aber doch schon proaktiv gearbeitet, oder die wird auch schon ausgerollt aktuell. Oder habe ich das falsch verstanden? Passieren im Moment ganz viele Superprojekte, die am laufen sind. Und ich habe ehrlich gesagt, weit und nicht den Überblick, was alles gerade passiert. Absolut, das verstanden ist. Das ist auchnoch mal etwas, woran man arbeiten müsste, welche Projekte gibt es gerade? Wie können die jetzt auch andern zusammengebracht werden? Und wie können wir mit denen vernünftig warm haben? Gut, dass es einInnovationsverbund gibt. Und die, gut, dass es die Theresag gibt, die uns zumindest ein paar Sachen gleich dazu erklären wird. Peter darf ich dich mal in eine Richtung Schubsen wäschen. Also jetzt nicht physisch, weil wirda so über 700 Kilometer entfernen. 

Demis, was ist Demis? Und was hat das mit dem ÖGD zu tun? Robert Koch-Institut stellt ja jeden Tag die Zahlen vor, von denen abgelesen wird in Corona-Situationen gerade in Deutschland. Das Robert Koch-Institut bekommt die Zahlen zugeliefert von den Landes-Ein-Landestellen. Das heißt, in jedem der 16 Bundesländer gibt es eine Stelle, wo die Zahlen zusammengetragen werden, von den Kommunen des Bundeslandes. Wir hier von Nordfriesland, wir melden nach Kiel und Kiel melden dann ans Robert Koch-Institut nach Berlin. Also in Kiel gibt es eine Landestelle. Nun habe ich gerade schon erzählt von Ecoli-Ausbruch von 9 Jahren in Norddeutschland. Da hat man halt gesagt, wir müssen das jetzt mal digitalisieren. Und der Auftrag war letztendlich oder die Idee war, wir müssen das so hinkriegen, was wir jetzt schon angesprochen haben. Die Labore melden und die Gesundheitsämter, das ist gesetzliche Wafflichtung digital und dann kann das sofort alles weitergemacht werden. Und dieses Demisprojekt ist in der Entwicklung und das ist nicht unkomplex. Also ich will da überhaupt niemanden vorwurf machen, das ist tatsächlich sehr, sehr komplex. Also es müssen von jeder Kommune der Datenschützer muss irgendwie involviert sein. Weil das hier man muss wirklich letztendlich abentscheckt werden muss. Das ist in der Kommune auch so okay ist. So ist ja Deutschland dezentral strukturiert, dass wir sicherstellen müssen, dass alle Bereiche, wo Leute verantwortlich sind und wir sind ja in kommunalisiertes Land, dass die mit an Bord sind und auch zustimmen. Ich muss aber durch diese, sagt ich mal, sehr, sehr große Vielfalt von Fragen und Komplexität ist dieses Projekt einfach noch nicht vorangekommen und hat einen Stand erreicht, um uns jetzt als das Mekona losging, wirklich das Leben erleichtern zu können. Wir können über die eine Webseite oder wir haben ein Web Tool, wir können schon Laborberichte einsehen in einer DEMIS-Umgebung, sehen da Informationen zu einem Patienten, der uns gemeldet werden muss. Und die meisten Laboren werden uns gleichzeitig immer noch per Fax, also in der Erwahn. Also in Teilweise sind wir Sachen auf dem Weg gebracht, weil sie eben noch nicht. Und dieses Demis-Projekt ist ein groß komplex, funktioniert noch nicht so, dass das wieder schon effektiv mit arbeiten können. Demis heißt, deutsches Elektronisches Meldesystem für den Infektionsschutz und ist eigentlich schon ein Video gerade gesagt, dass schon vor einiger Zeit gestartet worden und ist jetzt leider nicht fertig gewesen als uns Corona erwischt hat. Und zurzeit ist es so, dass ja normalerweise es RKI da den Hut drauf auffahrt, weil es die Gematik da ordentlich unterstützt, um da Gas zu geben. Und die Idee ist auch, früher war, glaube ich, Idee, dass die Labore über LDT, falls ihr mal interessiert, was das ist, ist das Folge 38, das ist ihr Podcast, die Daten vom Labor an dieses Demis schicken. Und jetzt gibt es dann eine eigene Feierspezifikation, dass da also auch die neueste Technik einsetzt. 

So, neueste Technik, Überleitung zu Theresama, erzähl jetzt bitte aus dem coolen Hackathon und dass ihr das ehrenamtlich macht und was ihr da alles für cool Ideen habt, um dann dem ÖGD auch zu helfen. 

Ja, da sind schon richtig viele Stichworte gefallen, also ich fang vielleicht einfach mal am Anfang an. Es gab im März organisiert von der Bundesregierung und anderen tollen Institutionen wie Project Together oder For Germany und noch ein paar anderen. Wurde ein Hackathon ins Leben gerufen relativ kurzfristig, der sich mit den Herausforderungen der Pandemie beschäftigt hat. Das heißt, es gab erst mal einen großen Aufruf an die Gesellschaft, aber auch an die Bundesministerien. Was es dann für Problemfelder gibt im Zuge der Pandemie, die man eventuell digital lösen kann. Und dann haben 20. Bis 22. März, meine ich fand dieser Hackathon statt. Und dabei haben eine unglaubliche Menge Menschen mitgemacht, dass ich meine, das war der größte Hackathon weltweit. Was ist denn ein Hackathon? Ein Hackathon? Ich habe das auch nachgucken. Okay, ein Hackathon ist im Prinzip eine Veranstaltung, die meistens einen Zeitraum von 24 bis 48 Stunden hat. Es kommt immer ein bisschen drauf an. Wo sich verschiedene Leute aus der Textzähne versammeln. Normalerweise physikalisch an einem Ort. Da ganz viel Maße trinken und sich Gedanken zu verschiedenen technischen Problemen und deren Lösung machen. Was dabei rauskommt, ist normalerweise Prototypes. Die eben die verschiedenen Herausforderungen, die zu Beginn gestellt wurden, beantworten sollen. Und dann gibt es normalerweise am Ende, dass er ganz sonst auch so eine Art Siga-Ehrung, das heißt, die Projekte werden bewertet, meistens von einer unabhängigen Jury, die dann eben nach verschiedenen Kriterien sich die Sachen anschaut und dann eben auch sagt, was die besten Projekte daraus sind. Und meistens gibt es dann auch eine Anschluss, eine Finanzierung oder eine Förderung oder sowas in der Art. Das fand da statt. Das fand da statt zu dem Thema Corona. Und was dann eben passiert ist, dass sich die ganzen Menschen in Teams zusammen gefunden haben und sich über das Wochenende hinweg Gedanken gemacht haben zu den verschiedenen Challenges, die ins Spiel gebracht worden waren. Das war ein riesiges Gewusel. Das hat alles virtuell stattgefunden zu Zeiten der Pandemie. Und dann sind aber auch ganz viele Lösungen aus dieser Krise entstanden und wurden dann auch weiter begleitet. Es wurde dann ein Umsatzungsprogramm angestoßen, das solutionen Able-Programm, wo die Projekte, die von der Bundesregierung und einer unabhängigen Jury als verfolgsversprechend klassifiziert wurden, dann auch weiter begleitet wurden. Und die wurden dann eben unterstützt, indem sie in verschiedene erst mal thematisch geklastet wurden. Das gab da natürlich unterschiedlichste Lösungen, ganz viel im Bereich Health. Deswegen sind wir auch natürlich hier. Aber auch ganz viel im Bereich digitale Schule oder irgendwie andere digitale Versorgung, Nachbarschaftsbetreuung, ein Projekt, das sich um das Thema Kurzarbeit gekümmert hat und so weiter und so weiter. Das sind ganz vielfältige Lösungen entstanden. Und in dem Umsatzungsprogramm wurden die Lösungen dann eben mit Expertise auch von Mentoren begleitet und in die Umsetzung gebracht. Jetzt, du spannst schon ein bisschen auf die Folter. Jetzt sagt doch mal, was ist dafür gute Ideen gehabt. Bitte finde ich im Health-Bereich. Im Health-Bereich sind ganz verschiedene coole Sachen entstanden. Also zum Beispiel das Projekt, aus dem ich auch auskomme, ist eigentlich eine Brücke zwischen Bürger und Gesundheitsamt. Da kann sich der Bürger, der den Verdacht oder die Information hat, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, über ein Formular an das für ihn oder die zuständige Gesundheitsamt wenden. Das Ganze findet sich unter digitales minus Wartezimmer.org und das eigentlich ein digitales Formular. Und es sind ganz andere Projekte noch entstanden, die auch in dem Bereich unterwegs sind. Meistens geht es vor allem in dem Bereich, in dem ich mich jetzt gut auskenne, um die Informationsübermittlung von oder zu den Gesundheitsämtern. Da zählen dann auch solche Sachen rein, wie die bekannteste Kontakt-Tagebuch in Deutschland, Corona-Tagebuch. Ein anderes mittlerweile auch sehr bekanntes Projekt ist Lab-Hive, die kümmern sich um Auslastung bei den Diagnostik-Laboren und um die Kommunikation dazu den Gesundheitsämtern. Es gibt noch ein paar andere Projekte, die in dem Bereich sich rund um das Thema Gesundheitsamt weiterhin und immer noch viele Gedanken machen. 

Peter, jetzt deine Bewertung, das heißt, wir haben jetzt hier die jungen Willen, die ihrenamtlich mit guten Ideen vorgeprescht sind. Und dann haben wir nichts, die Aktenleute vom ÖGD, sondern die tatsächlich imGesundheitsamt sitzen. Was wünscht ihr euch denn am meisten oder was, was hat dir am besten gefallen von den Projekt Ideen und von den Prototypen? Also dazu entschieden dieses gestartete Projekt zum Thema Kontaktpersonen nachverfolgung, Sormas zu plimmen. Weil wir auf der einen Seite in den Daten auch um uns infizierten Corona-Positiven Menschen nachverfolgung zu können und überkontakieren zu können und an derenganzen Kontakte. Dann hängen jetzt, glaube ich, Teresa noch nicht erzählt hat in diese Sormas eingebaut, dass wir Bescheidler auserstellen können. Also unser Ergebnis, unser Arbeit ist immer ein Dokument, mit dem wiretwas bestimmen, was wir schon machen sollen, zum Beispiel im Quarantäne gehen. Das jetzt sagen wir natürlich am Telefon, sie müssen jetzt in Quarantäne, aber dann gibt es am Ende natürlich auch ein Schriftstück. Das haben wir so die Amtsschwache, es Deutsch und ein Stück Papier muss da sein, was dann auch unterschrieben ist, richtig, dass die Leute dann auch eine Anweisung haben. Das hört sich jetzt wieder auf an nachGesundheitspolizei. Das ist aber ein ganz wichtiges Dokument, weil das nochmal zu ergänzt, weil die Leute das brauchen, um beispielsweise Lohnvorzahlungen zu bekommen. Das ist vielleicht auch schön. Ja, das ist einsuper Beispiel. Also ich sage vielleicht noch Einsatz zu Sormas und was Sormas eigentlich ist. Also Sormas ist das Tool zur Nachverfolgung von Infektionsketten und das wurde vom Helmholzzentrum ursprünglich entwickelt. Es stammt eigentlich gar nicht der jetzigen Corona-Krise, sondern ursprünglich der Ebo-Lakrise und wurde auch damals für Afrika entwickelt. Also es sind Nigeria zuerst ausgerollt worden und jetzt mittlerweile auch schon in Fiji, in Frankreich, in der Schweiz, im Einsatz und Reut, jetzt auch langsam auf Deutschland aus und wurde jetzt auch von der Ministerpräsidentenkonferenz veranschlagt, als das Tool für Infektionsketten-Nachverfolgung und soll noch dieses Jahr auf 90% aller Gesundheitsämter ausgerollt werden. 

Ja, das klingt doch ein bisschen nach einer Harmonisierung. Wie kann man sich das vorstellen? Also die tatsächliche Arbeit, die ja glaube ich derzeit häufig stattfindet bei den Gesundheitsämtern zumindest, wenn man sich die Nachrichten anschaut, da sitzen Leute und telefonieren. Mühe samm bei positiv getesteten Telefonien die Erb- und Fragen nach zum entsprechenden Zeitraum mit wem man da Kontakt hat, muss das aufschreiben und so weiter. Und die Idee jetzt von SORMAS ist, dass man generell immer aufschreibt mit wem man zusammen war und das dann schnell beantworten kann, oder? So ähnlich. Also ich kann einmal die Journey nachherzählen und dann kann Peter vielleicht nochmals Gesundheitsamt sich das gerade rücken. Also ich kann es aus Bürger sich ganz gut erklären vielleicht. Im Prinzip geht der Weg sozusagen immer bei dem Patienten los, der oder die den Verdacht oder die Informationen bekommen hat, dass er das sie mit dem Coronavirus infiziert ist. Und dann muss er oder sie, das ist eine Meldepflicht, die haben wir in Deutschland, muss er das sie sich beim Gesundheitsamt melden. Der andere Fall ist, dass eine Person, die schon als Indexfall, so nennt sich das beim Gesundheitsamt geführt wird. Kontaktpersonen dort angegeben hat mit denen er oder sie im Kontakt war, als die Wahrscheinlichkeit groß genug war, schon mit dem Virus infiziert zu sein, dann werden die wiederum vom Gesundheitsamt informiert. Das Ganze erfordert dann vor Ort ein Informationsmanagement, das eben auch digital abgebildet werden könnte und da hängt dann eben auch die Kontaktpersonen nach Verfolgung mit dran. Da hängt dann eben genau, was wir schon gesagt haben, die Quarantänebescheide mit dran, auch die Quarantäneüberwachung. Momentan ist es ja auch so, dass die Personen, die als in Quarantäne geführt werden, immer wieder angerufen werden müssen, um den Quarantäne zustand und den Zustand der Patienten zu überprüfen. Dann geht es aber, also, der Kette entlang noch weiter, wenn dann tatsächlich entschieden wird, dass eine Person getestet werden soll oder muss. Muss das Gesundheitsamt auch Laborkapazitäten abfragen, die Gesundheitsamt da kann jeder viel besser erzählen als ich, aber arbeiten da natürlich mit verschiedenen Laboren zusammen. Und dann spielt sich das so über das Labor wieder zurück ans Gesundheitsamt und dann muss aber natürlich das Test Ergebnis auch wieder zurück an den Bürger übermittelt werden. Also, es ist schon irgendwo ein Kreisschluss quasi eine Journey. Die Corona-App dann, ne? Ja, das gibt es, das findet aber nicht bei allen Test statt. Okay. Also, es ist nur ein von richtigen Therese, ich bin beeindruckt, ganz gut, aber tatsächlich… Danke…. Ist sicher nur eine Prozess, Journey. Also, melden müssen uns Ärzte, Gemeinschaftseinrichtungen und Beziehung, was ich glaube, so betroffene melden uns nicht. Also, das ist immer vom Arzt, der das Dini-Stirgnost erzählt hat oder von einem Labor, dass das Ergebnis hat, ne? Anzunehmen und wir melden uns dann bei den Leuten, die positiv sind. Das da… Okay, genau. Oh Gott, ich habe vergessen, mich beim Gesundheitsamt zu melden. Nee, das war… Das waren wir nicht erreichen, aber… Also, ganz ehrlich, frei ist es doch schon so, dass Personen, die jetzt zum Beispiel Reiserückerer sind oder auch Personen, die von der Corona-Wahnapp zum Beispiel ausgespielt bekommen, die sich beim Gesundheitsamt melden müssen, das Dine Melle Pflicht haben, oder? Ja, ich, was für uns am ersten Mal ist, ist erst mal zu wissen, wer ist dann eigentlich positiv betestet. Also, sie… Und wie die infiziert sind, von dem, woran ich nicht… Dank. Und deswegen versuchen wir, diese anderen Personen zu bekommen. Da heraussüpfen. Da kamen ein Kontakt. Und wir ufften dann dem Prinzip eine Inf… Und andere treten mit deren Kontakten, sagen. Und das ist der Infektion. Bei traum mit welchen Menschen hast du in der Zeit Kontakt gehabt? Deswegen ist hier auch dieses Corona-Tagebuch. Oder… Pro-Tagebuch hast. Nee, nicht… Also es geht nicht, dass in… Also, Corona-Tagebuch, es geht um… Ja, jeder aufschreiben würde, wen er so getroffen hat und mit wem er zu eng und zu lange zusammengewesen ist, dann wäre das für uns schon total hilfreich, wenn das gleichzeitig mit E-Mail und Telefonnummer an uns übertragen werden könnte. Weil das ist etwas, tatsächlich, was ganz viel Arbeit ist. Das ist die Kontakte, dann irgendeine Möglichkeit, die Kontakte wieder zu kontaktieren. Und die rufen wir in die Regel an, das sind wir im Moment auch die schnellste Variante. Okay, wenn… 

Wenn ihr beide euch was wünschen dürftet, ich habe so ein bisschen im Hinterkopf, das was in den Krankenhäusern gerade auch passiert, das möchte ich, dass die Patienten mehr eingebunden werden, so wie der Patient beim Flughafen jetzt sich selbst einschäckt oder die Patienten in Zukunft auch zuhauseere Medikamente, die sie einnehmen, einskennen und das dann mitnehmen sozusagen ins Krankenhaus, dass wir deine Vollständeüber sich über die Medikamente haben, die der Patient passiert so einnimmt. Wie würdet ihr im Idealfall die Bevölkerung sind, dann keine Patienten. Wie würdet ihr die einbinden über vom Jahr aus der App oder wie auchimmer? Was wäre da ideal für euch? Ich glaube, das ist gar nicht so pauschal zu beantworten, weil es natürlich sehr individuell darauf ankommt, was wie der Alltag einer Person aussieht und was auch so die Lebensgewohnheiten von einer Person sind. Ich glaube, was es nicht gibt und das ist uns auch in der Arbeit im Innovationsverwund sehr, sehr deutlich geworden, ist die eine Corona-Lösung, die für alle funktioniert. Eine Software, wo man alles erfassen kann, alles durch exaktieren kann, alle Informationen zur Verfügung stellen kann. Ich glaube, das ist was, was wir auch nicht wollen sollten. Was tatsächlich eher der Punkt ist und auch total mein Wunsch ist, ist, dass wir die richtigen Applikationen in richtigen Moment den Bürger zur Verfügung stellen ohne große Kommunikation. Das heißt, wenn ein Bürger in irgendeiner Weise natürlich alles im Rahmen der geltenden Richtlinien seinem Leben nachgeht, dass es nicht eine totale Hürde darstellt, sich im Restaurant zu registrieren oder im Korr oder im Fußballverein oder wo auch immer, oder dass jemand, wenn er ein Kontaktaufnehmen möchte oder muss mit seinem Gesundheitsamt das irgendwie über einen vernünftigen Weg machen kann oder dass jemand eben auch ein funktionierendes Kontakttaugebuch auf seinem Handy hat, bei dem er eben dann auch das einfach und ohne großen User-Pain irgendwie machen kann. Und ich glaube, das sind ganz viele verschiedene Applikationen, die da auch miteinander wirken können und die dann im Hintergrundvielleicht miteinander sprechen oder dann eben zum Beispiel an Sormas angebunden werden. Das ist was, woran wir auch ganz stark arbeiten, dass eben die Projekte, die einen Bürgerfront enthaben, sie der Bürger auchbenutzt dann im Hintergrund ein Upload zum Beispiel für Sormas zur Verfügung stellen, damit dann die Daten eben auch weitergegeben werden können. Stichwort Interoperabilität, was ja das Lieblingswort Eures Podcast sowieso ist. 

Hey, jetzt hast du bewiesen, dass du uns wirklich schon gehört hast. Ja, genau, das wär mein Wunsch. Also Teresa hat schon das zentrale geschnitt, glaube ich. Also erstmal finde ich das beeindruckend, wie viele Lösungen gerade produziert in unterschiedlichsten Ecken, aber die funktionieren alle nicht miteinander und wir müssen alles zehnmal machen gefühlt. Und immer wieder den Namen, die Telefonnummer, die eine Adresse einzipen und das kann es echt nicht sein. Und genau, wir brauchen eine schnelle und zeitnahe Übermittlung, aber das muss natürlich irgendwo auch kontrollierbar sein bei den mündigen Bürgern, sagt man. Also soll nicht das Gesundheitsamt sein, wo wir alles am Informationen verwalten und Gottes willen. Die Menschen müssen schon darüber bestimmen können, was sie haben und was sie weitergeben wollen und können. Bisschen wir sie für den manchen Fällen müssen. Also wenn sie positiv sind, dann müssen wir das schon wissen, um auch damit arbeiten zu können. Es muss doch mal möglich sein, dass sie diese Informationen schnell zur Verfügung gestellt bekommen und schnell bearbeiten können. Genau, um nicht 100 Leute braucht, um das nachzufassen. Also warum soll man nicht den Leuten, wenn sie zuhause vielleicht Zeit haben, die Möglichkeit geben, das über einen Formular einzutragen? Also da muss ja keiner am Telefon da sitzen und nachfragen, beim Denken zu hören. Bei Online-Stellhäusern, ihre Sachen bestellen kann, da muss doch mit einfachen Möglichkeiten wichtige Informationen, die die Gesund, ihre eigene oder die Gesundheit von ihren Lieben und Freunden betrifft, vernünftig übermittelt werden können. Und zeitnah an die, die müssen. Das finde ich mal total wichtig. Ich würde aber fast noch einen Schritt zurückgehen. Also ich bin immer wieder beeindruckt, dass es passiert, dass Menschen nach jetzt zehn Monaten Corona immer noch mit Fieber zu Arbeit gehen. Und ich würde so eine App wünschen, wenn ich meine Telefon einfach erst mal gefragt habe, wie fühlst du dich? Wie beim Wettbleiben, hast du Fieber und Husten, da geh bitte ins Bett und nicht zu Arbeit und nicht in die Schule und nicht in die Kita, sondern einfach sowas. Da bin ich beeindruckt. Beeindruckt, Fassungslos, oder? Fassungslos muss man da sein, nicht beeindruckt. Sag wo ich, wie es ist. Ja, ich mein so ganz basale Sachen, wenn wenn ich mit jemandem zu langer Zunahe beinahe stehe. Und irgendwann kann man klingen und sagen, du hast jetzt länger als fünf Minuten mit der Person geredet, ihr steht zunaheinander. Irgendwie so ganz praktische Sachen. Ich muss ja keine Angst haben, in Supermarkt zu gehen. Aber wenn im Supermarkt schon X-Leutel drin sind, dann kann ich dann hineingehen. Und das müsste man mein Telefon, der ich sagen können, so ganz basale Sachen. Das kann man, müsste man noch irgendwie hinkriegen, dass man so was steuern kann. Dass alle die reingehen, passt werden und dann irgendwann ist Feierabend. Da muss man jetzt nicht irgendwie wieder einen vor die Tür sitzen, der aufpasst oder mit Körben rumarbeiten. Das sind schöne analoge Lösungen, aber so ganz Sachen, die mein tägliches Leben einfacher machen. Elektroshocks, wenn die Nase rausguckt. Oder ein ganz schreckliches Leben, wie Lars Christmas oder sowas. Das kann man nicht mehr ausstellen. Das Handy spielt Lars Christmas so lang, bis man die Nase auch bedeckt hat. 

Ich glaube, das ist fast ein schönes, ein poetisches Schlusswort, wie es insofern wieder dramatisch über unserer Zeit. Mit der bitte im kurze Verantwortung, welche Frage hab ich vergessen euch zu stellen und wenn es einegibt Beantwortung, die auch direkt, so jetzt kannst du. Total wichtig, dass die Leute die gute Idee haben, auch eine Möglichkeit bekommen, das mal auszuprobieren. Und ich würde mich freuen. Also wenn im Rahmen von Hackathon zu der inlichen Aktionen, die Leute dann auch wirklich mal an die Praktiker rankommen, das finde ich auch noch einen ganz wichtigen Weg. Ich glaube, da muss noch ein bisschen mehr Kommunikation her werden. Dass da nicht irgendwo Leute die Sachen programmieren und dann keine Gelegenheit bekommen, dass meine Praxis auszuprobieren. Also das würde mich auch total freuen, wenn wir gute Lösungen finden, einfachdie Ideen mal auszuprobieren. Weil das ist dann auch pernlich die Check und ich glaube auch ganz wichtig. Gute Ideen in der Praxis dann umgesetzt werden. 

Absolut. Also, liebes BMG, liebe Health Innovation Hub, da hören, weiß ich ein oder andere mit, wenn ihr da vielleicht so eine Übersichtseite, falls es die noch nicht gibt, machen wollt, finden wir das glaube ich alle gut. Teresa, was habe ich vergessen, dich zu fragen? Ich weiß nicht, das ist tatsächlich, also wir sind in Kontakt mit denen und solche Dinge passieren. Was hast du vergessen, mich zu fragen? Ich weiß nicht, vielleichttatsächlich einfach ganz platt, was der Innovationsverbund öffentliche Gesundheit eigentlich tut. Teresa, was tut der Innovationsverbund öffentliche Gesundheit eigentlich jetzt immer? Genau. Das ist der Zusammenschlussvon den Projekten, die im Bereich öffentliche Gesundheitsdienste, gerade versuchen eben da einen Beitrag zur Digitalisierung zu leisten, alles im Geiste der Open Social Innovation und alles im Bereich kleine Lösungen, die sich untereinander synchronisieren und zusammenschließen und gemeinsam auf den öffentlichen Sektor zugehen, um Synergien zu erzeugen, unter anderem eben auch dann direkt an Gesundheitsämter wie eben Peter. Daher kennen wir ihn auch. Und genau, wir sind auch immer, falls sich hier einen Call to Action unterbringen darf, auf der Suche nach neun tollen Lösungen, die gerne mit uns zusammenarbeiten wollen, die unser Portfolio bereichern wollen, falls ihr das… Das war im gleichen Atemzug, falls sich das unterbringen darf. Dann melden die sich bei dir, wir hauen alle Links, die du mir schicks und rein. Und das Gutes, ihr macht das ja ehrenamtlichund deswegen wollen wir da auch gerne plattform sein. 

Vielen, vielen Dank, ich hab schon wieder super viel gelernt. Vielen Dank, Peter, vielen Dank, Teresa. Noch mal die Adresse zum Podcast der Akademie für öffentliche Gesundheitswesen.

Shownotes: