In dieser Folge sprechen die Gastgeber über Ambient Assisted Living (AAL) und intelligente Assistenzsysteme, die Menschen im Alltag unterstützen können. Dabei geht es um Technologien, die insbesondere älteren oder hilfsbedürftigen Menschen ein längeres selbstständiges Leben in den eigenen vier Wänden ermöglichen sollen. Außerdem werden Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen AAL-Lösungen und Smart-Home-Technologien erläutert sowie mögliche Einsatzbereiche im Gesundheits- und Pflegeumfeld diskutiert.
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Und gehen wir direkt in das Thema, nämlich AAL Und die Historie Bernhardt. Ja, bitte die Miele. Abseits des Maritimen steht AAL Im Bereich der Medizin Informatik für Ambient Assisted Living und Gemeins sind damit altersgerechte Assistenzsysteme für ein gesundes und unabhängiges Leben. Es gibt da verschiedene Definitionen, einer von BMBF und VDE, die zum Beispiel sagt, AAL-Systeme im engeren Sinne sind die Informationstechnische Systeme, die einen älteren Menschen im Alltag dadurch unterstützen, dass sie auf Basis von Daten über die aktuelle Situation Entscheidungen übernehmen, Handlungsvorschläge unterbreiten und damit ein selbstständiges und selbstbestimmtes Leben ermöglichen. Das trifft schon sehr viel von dem, was da zu a.l. Als Definition zu sagen ist, ich würde das allerdings nicht auf älteren Menschen begrenzen. Wir werden ja auch gleich von dir noch hören, was du alles so in deiner Wohnung im Haus als Smart Home und a.l.komponenten hast. Und so ganz alt bist du ja noch nicht. Zwei Korrekturen, erstens bin ich alt, ja da besteht drauf und zweitens Hauswohnung habe ich nicht. Genau, also im weiteren Sinne kann man sagen, ein a.l.system ermöglicht also die Informationsbereitstellung über die aktuelle Situation von Betroffenen. Damit habe ich natürlich den Einsatz von verschiedenen Geräten, die diese Informationen aufnehmen oder auch die dann entsprechende Sachen steuern, idealerweise miteinander vernetzt, sonst bringt das Ganze nichts. Also, Telematikinfrastruktur im Kleinen, im eigenen Haus, in den eigenen vier Wänden, das ist so die Grundidee bei a.l. Oh Gott, vielleicht im Begriff ja sowieso nicht telematikinfrastruktur, wenn du jetzt das für mich jetzt gedanklich auch noch mit a.l.koppelt hast, finde ich gar nicht so gut, dass du das gemacht hast.
Lass uns mal die Reihenfolge ein bisschen umdrehen, lass uns vielleicht jetzt mal nicht die Hinterungsgründe anschauen, sondern ich glaube, es geschickt dabei nur uns erstmal ein paar Use-Cases und die Technik anschauen.
Der Use-Case der im Kontext a.l.f. Eigentlich fast immer als erster genannt wird, das ist die Sturzerkennung. Es ist auch nicht weiter verwunderlich. Gibt ja leider immer wieder irgendwelche traurigen Nachrichten in der Zeitung, wo dann älter Menschen gestürzt sind, sich nicht mehr selbst aufhelfen konnten oder nicht aufstehen konnten und die dann dort ja wirklich, man sagen, elend gestorben sind und keiner mitbekommen hat, dass sie dort eigentlich Hilfe gebraucht hätten. Deswegen ist das ein dringlicher Use-Case, dass man vielleicht Sensormatten auslegt, zu viel zur Technik, die dann feststellen, dass wir also nicht zwei Druckpunkte haben in Form von Füßen sondern dass wir weniger Druck haben, aber das zum Beispiel auf ein größeren Bereich verteilt ist, dass also der Mensch dann eben auf dem Fußboden liegt. Das ist relativ teuer, wenn man das über diese Sensormatten macht, weil die natürlich dann alle verlegt werden müssen und weil man viele Sensoren braucht und zwischen geht’s häufig auch schon günstiger, dass man einfach Kameras willhin stellt und die dann übermuster Erkennung erkennen, dass der Mensch also nicht mehr steht sondern auf dem Boden liegt und dann kann man eben weitere Aktionen planen, zum Beispiel über Notrufsysteme. Genau, also das zeigt eigentlich schon, wie vielfältig dieser ganze AAL-Bereich ist, also Sensormatten, Kameras, Notrufsysteme, da fällt dann auch alles drunter vom Senioren Handy mit einfachen Druckern und Tasten bis hin zu Smartwatches, die dann nicht nur den Notruf absetzen, sondern vielleicht auch schon die ersten Vitalwerte übertragen. Generell hat AR-L ganz viel mit Sensorik zu tun. Während auch Körpernahe Sensoren denkbar, die dann gerade in der Nachsorge von Herzpatienten Daten an einen Telemedizinzentrum weiterleiten, um dann dann eine Überwachung zu ermöglichen dieser Patienten und diese Patienten, demfalls sind es dann tatsächlich Patienten in der Nachsorge, dann länger in der heimischen Umgebung zu lassen und eine stationäre Weiterversorgung zu verhindern. Genau, das heißt, da haben wir so ein bisschen jetzt die Schnittstelle dann zur Telemedizin, vielleicht eine Sache zum Notruf-System noch. Da gibt es ja bei diesen klassischen Druckern eigentlich diese zwei Varianten. Das Reine ist, man hat den Drucker und drückt nur drauf, wenn irgendwas passiert ist, im Notfall. Da ist allerdings das Problem, dass wir mal jetzt den Drucker und das würde mir so passieren. Ich höchst wahrscheinlich nicht immer bei mir. Ich würde stürzen und der Drucker liegt dann irgendwie ein Meter entfernt, wo ich nicht dran komm. Deswegen gibt es dort auch diese zweite Variante, dass man diesen Drucker, also alle X-Stunden drücken muss, eins, zwei Mal am Tag. Und damit ja mitteilen muss, mir geht’s gut, braucht nicht ein Alarm ausgelöst werden. Plus die Sensorik in der Kleidung oder in den Schuhen, das darüber festgestellt wird, dass der Patient eben nicht mehr steht oder sitzt, sondern liegt. Und dann könnte ich eben mit einem Drucksensor im Bett abgleichen, ob dieses Liegen gerade in einem Bett stattfindet oder nicht. Und damit natürlich auch ein Notruf auslösen. Ganz wichtig noch bei diesem AL-Thema, kann man gleich auch zu den Hinderungsgründen ganz, ganz, ganz wichtig, was häufig unter unterschätzt wird, gerade von den Technikern, dass darf kein Honen Impact haben auf den Patienten oder auf den Menschen, der das einsetzt. Das darf also nicht so sein, dass er dann länger braucht, um sich anzuziehen, bis er seinen AL-Sensorin T-Shirt angezogen hat. Das Ganze muss unauffällig sein, das muss einfach zu bedienen sein. Aber da kann man gleich noch mal dazu.
Vielleicht noch ein paar andere Use-Cases, so was wie automatische Lichtsteuerung. Dass wenn der Mensch auch steht in der Nacht, weil er vielleicht etwas trinken möchte oder auf die Toilette muss, dass dann ein Bewegungs-Sensor das erkennt, dass es dunkel ist und sich etwas bewegt, dann das Licht angeschaltet wird. Und dadurch die Gefahr des Sturzes zum Beispiel niedriger ist, oder dass die Rollos automatisch, wenn es dunkel geworden ist, also abhängig vom Licht, vom Sonnenuntergang zum Beispiel hoch und runterfahren. Und wir somit die Einbruchgefahr senken. Oder ein älterer Mensch, einen Tremor hat, könnte man sich auch überlegen, dass nicht irgendwie anders löst, zum Beispiel über so ein RFID-Chip oder ein Freund von mir hat zum Beispiel einen Finger-Scanner an der Tür. Wenn man den ein bisschen breiter macht, ist das vielleicht auch noch mal eine Variante. Bernard, was gibt es noch so für Technik und für Use-Cases, die man bei ARL einsetzen könnte?
Also bei der Lichtsteuerung fällt man noch ein, dass es in Möglichkeit gibt, damit Depressionen zu therapieren in einer Form, dass ich dann über intelligente Gardinen oder so Sachen oder intelligente Rollos das richtige Licht reinlass, um die entsprechende Stimmung zu machen. Intelligente Gardinen, was machen die denn? Ja, das Licht entsprechend zu steuern. Also, dass ich dann entweder ein warmes, kaltes Licht habe, je nachdem, auf welche Stimmung ich irgendwie reagieren muss, ist zumindest ein Forschungsprojekt bei uns, an der Hochschule zwischen dem Fachbereich Gesundheitswesen, dem Fachbereich Elektro-Technik und dem Fachbereich Textil. Da haben die Rechtung hochbegabte Gardinen. Hochbegabte Gardinen, genau. Also erst Intelligenztest laufen, mal sehen, wie es weitergeht. Ansonsten, klassisch AR-L früher die ersten Ansätze waren relativ einfacher Sensoren, die beispielsweise einfach die Temperatur gemessen haben und dann irgendwie abgeglichen haben, Temperatur fällt und Fenster ist offen mit einem einfachen Sensor am Fenster. Vielleicht sollte jemand daran erinnert werden, dass dieses Fenster geschlossen werden sollte, um die Temperatur im Haus und dementsprechend des Bewohnern nicht zu drastisch zu reduzieren. Beziehungsweise, wenn er dann nicht reagiert, dass man irgendwie versucht, den andersweil anderweitig zu kontaktieren oder ein Sensor, der irgendwie die Gaskonzentration misst im Haus, wenn da jemand noch mit Gas kocht, man da irgendwie noch eine Absicherung hat. Generell, das geht ja ein bisschen in Richtung Abschaltsysteme. Das heißt, man kann zum Beispiel Füllstandsmelder in eine Badewanne anbringen, dass es dann eben zum Beispiel in akustischen Alarm gibt, wenn die Badewanne kurz vorm Überlaufen ist. Man kann Abschaltsysteme beim Herd einbauen. Das gibt es übrigens auch bei den Studenten, wo ein Heim hier in Konstanz habe ich gehört. Es ist wohl ab und zu so gewesen, dass die vielleicht nach dem Feiern und weiß es nicht nach Hause gekommen sind, sich nochmal ganz kurz eine Pizza in den Ofen schieben wollten, sich überlegt haben, das dauert jetzt 10 Minuten, den gehe ich nochmal kurz schlafen und dann vielleicht die Pizza verbrannt ist. Was müssen die also machen, die Studenten? Und das ist ähnlich wie dann in so einer AAL-Umgebung. Man hat so eine Art Zeitschaltur, und der man einstellt, wie lang dieser Herd, denn jetzt Strom bekommt. Und nach diesen 30 Minuten wird einfach knallhart, der Herd vom Strom getrennt, das ist eine technische Variante. Also geht man in Konstanz davon aus, dass Studenten nicht mehr als 30 Minuten kochen. Nein, vielleicht kann man das auch auf 45. Und wenn die kochen, kann man das ja auch immer wieder hochstellen. Also, als allerletztes vielleicht noch, weil das auch ein Projekt, das was ich gerade betreue, was man natürlich auch machen kann, wenn man das Licht sowieso steuern kann zum Beispiel, kann man das Licht auch einfach als Reminder nutzen. Dein morgens Mittags- und Abends mit visuellen Reizen an die Medikamenteneinnahme erinnert wird. Also, dass alle Lichter, die jetzt dann schaltbar sind, einfach für 15 Sekunden blinken, und der Bewohner einfach vorher informiert wird, dass das bedeutet, bitte denk an deine Medikamente. Das hatten wir viel über Use-Cases und Technik gesprochen.
Was gibt’s denn für Gründe? Warum das noch nicht in der gewünschten Form, oder in der vielleicht technisch denkbaren Form stattfindet? Ja, das ist genauer. Der springende Punkt, technisch denkbar, ja, und auch sicher technisch schon relativ ausgereicht, aber eben von Techniker für Techniker gemacht. Das ist das große Problem, wir haben also viele Player, die alle irgendwelche Hardware anbieten. Das Ganze spielt aber leider nicht so richtig zusammen. Also, das warst du am Anfang gesagt hast, dass natürlich die Daten irgendwie ausgetauscht werden müssen, um dann wirklich sinnvolle Sachen machen zu können, deine Telematikinfrastruktur im Oh Gott, Bernard, was hast du da gemacht? Dieses Telematikinfrastruktur in der eigenen Wohnung oder Haus, das klappt noch nicht so richtig. Also, wir haben viele Player mit nicht kompatibler Hardware, proprietäre Schnittstellen. Das andere Stämmer vor, welche Leute brauchen, sowas, was du am Anfang auch gesagt hast. Wird vor allem genutzt von Personen, die in irgendeiner Form Hilfe und Unterstützung brauchen, sprich ältere Leute, da Personen, die aufgrund anderer Krankheiten oder Dinge gehandicapt sind. Das ist natürlich gerade für die noch mal extra schwierig, solche Sachen zu bedienen. Es ist nicht der Standard Jugendliche mit seinem Smartphone, der extrem technikaffin durch die Gegend läuft, sondern jemand, der es vielleicht gar nicht gewohnt ist, mit ganz viel Technik am Körper und in der Wohnung zu interagieren. Und dementsprechend stellen sich natürlich große Anforderungen an die Usability und an die Bedienbarkeit so hergestellt. Ich wollte menschmaschine Interaktionen, genau. Das heißt, die alten Leute, die gar keinen Smartphone haben, für die ist es schwierig, solche Sachen dann zu bedienen.
Weiterer Grund, der der mir noch spontan einfällt, ist natürlich auch die entsprechende Finanzierung. Ich meine, wenn wir jetzt über einen einfachen Sensor reden, der eine Temperatur misst, das ist günstig zu haben. Aber wenn es irgendwie in erweiterte Use-Cases geht, also eine wirklich Überwachung von medizinischen Informationen oder auch ein Stichwort Heimbeatigung. Auch da gibt es ja mittlerweile Geräte, die ein längeres Verbleiben in der eigenen Wohnung ermöglichen. Dann ist man natürlich im Bereich der Medizinprodukte. Dann ist man bei Kosten, die man als Privatpersonen nicht so eben bezahlt. Und da gibt es glaube ich auch noch viel ungeklärte Informationen, was von welchen Krankenkassen übernommen wird.
Definitiv, also man kann generell sagen, das haben wir noch nicht gesagt, das ist sehr, sehr, sehr, sehr viele Fördergelder für diesen ARL-Bereich gegeben hat europäisch, aber auch national, weil natürlich die Hoffnung war, dass man durch ARL entsprechend Kosten einsparen kann. So, jetzt. Ja, jetzt kommt die Überleitung Smart Home und günstige Sensorik. Du hast, glaube ich, den ganzen Haus voll mit günstiger Sensorik und Smart Home. Erzähl doch mal alles, was wir bei dir so vorfinden würden. Also, genau, das ist eine Sache, die mir großen Spaß macht. Ich bin ja schon ein paar mal gesagt, bin kleiner Nörd. Ich hab irgendwann angefangen, einfach Heizungs-Termostat-Steuerung von Fritz. Ich hab einen Fritzbox und hab dann diese Termostate da angebracht, dass man also Steuern kann, wenn wir unterwegs waren im Winter und dann aus Österreich ein Tag bevor eine Hause gekommen sind, konnte ich einfach die Heizung hochfahren und war es muckelig warm, wenn man zu Hause war. Dann hab ich irgendwann angefangen, dann ihre Portage gesehen über ioBroker. Das ist eine Software, die ja eigentlich das adressiert, was wir oben auch schon besprochen haben. Nämlich, dass es ja ganz viele unterschiedliche Systeme gibt, die alle nicht miteinander sprechen. Und dieses ioBroker führt das alles zusammen. Die kann also sowohl diese gerade erwähnten Heizungs-Termostate von Fritz Steuern. Die kann aber fast alles andere auch steuern. Also zum Beispiel kann die Alexa Steuern und von Alexa gesteuert werden. Oder aber ich habe von Logitech ein Harmony Hub. Das heißt damit kann der, kann man Funke und Infraroz-Signale schicken, der dann den Fernseher steuert. Das kann alles dann über diese Plattform ioBroker gesteuert werden. Das läuft auf einem Raspberry Pi und generell hat ganze Thema Smart Home. Gibt’s ja mehr mehr. Es gibt Smart, Waschmaschinen, Es gibt Smart, Gardinen gerade gehört. Es gibt immer mehr, was Smart ist. Und das Ganze zusammenzuführen in einer Oberfläche, dass man also nicht 110 Apps auf dem Handy haben muss. Das erledigt diese ioBroker.
Was habe ich alles? Ich habe zum Beispiel von Xiaomi, eine der größten Technikfirmen, Elektronikfirmen weltweit, aber hier noch relativ unbekannt. Hab ich Sensoren. Ich habe die an Türen und Fenster und fast überall im Haus. Ich habe Bewegungsmehrder und Helligkeits-Sensoren. Zumindest im Erdgeschoss. Ich habe Luftfeuchtigkeits- und Temperatur-Sensoren. In fast allen Zimmern. Ich habe Feuchtigkeits- und Wasser-Sensoren. Dort, wo Wasser in den Zimmern ist. Und zum Beispiel zwei Staubsauger-Robbies von Xiaomi. Von den Deck-Heizungs-Termostaten, gerade schon gesprochen. Ich habe Alexa. Ich habe dann so über WLAN-steuerbare Sonoff-Steckdosen. Und angebunden habe ich auch noch Telegram. Kennst du, glaube ich, auch. Das ist was Ähnliches wie WhatsApp. Kenn ich gar nicht, ne? Kennst du gar nicht. Ist so was wie Streamer oder WhatsApp, aber eben nicht von Facebook. Und das kann man alles einbinden in dieses Software ioBroker. Und dann kann man nachher coole Sachen machen. Zum Beispiel. Was du vorhin schon gesagt hast. Wenn die Temperatur draußen viel kälter ist als drinnen. Und das Fenster im Bad zum Beispiel länger als eine Viertelstunde auf ist. Dann kommen Hinweis, Achtung macht doch vielleicht mal das Fenster zu. Ansonsten geht zu viel Wärme raus. Oder aber, wenn Wasser-Sensoren im Bad von den Kindern was registriert, kommt auch eine Telegram-Nachricht: Achtung. Wir haben da wieder irgendwie Wasserschlacht gemacht. Oder aber diese Funksteckdosen, wenn man die vor die Waschmaschine schaltet. Und die Waschmaschine über längeren Zeitraum 1-2 Stunden viel Strom gezogen hat. Und der dann auf einmal dieser Stromverbraucher-Pide abfällt. Gibt’s wieder eine Telegram-Nachricht: Achtung. Runtergehen, Waschmaschine ist fertig. Oder aber eine Nachricht. Wenn der Postbote etwas in den Briefkasten geworfen hat. Also da auch wieder so Sensoren, wenn der Briefkasten von außen geöffnet wurde und wieder geschlossen wird, dann gibt’s eine Telegram-Nachricht. Es ist sowas im Briefkasten. Du merkst mir nach des Spass. Genau, jede Menge spielt’s euch in deiner Wohnung. Oder deinem Haus muss ich ja sagen, korrigierig. Nicht nur Spielzeug, aber zum Beispiel Luftfeuchtigkeit auch. Wenn die Luftfeuchtigkeit zu hoch ist, über 60 Prozent zum Beispiel, dann wird das angezeigt und wird nachrichtgeschickt, wenn man dann lüften kann, weil es draußen eine niedrige Luftfeuchtigkeit ist und zum Beispiel cooler. Dann wird auch gesagt, jetzt lüfte bitte mal im Zimmer so und so. Also ist nicht nur Spielkram.
Aber spannend wäre jetzt ja auch das, kurz zu kombinieren, auch mit einem Motor, der das Fenster dann öffnet. Das ist dann direkt reagiert. So musst du ja noch selbst aktiv werden und dich aus deinem Sessel oder vom Schreibtisch hochbequemen und sagen, ich reagier mal auf eine der zahlreichen Nachrichten und hab dann die Wahl zwischen die Wasserschlacht im Badezimmer beseitigen oder die Luftfeuchtigkeit im Wohnzimmer zu verbessern. Aber du musst noch aktiv werden. Ja, schrecklich, schrecklich, schrecklich. Ich warte auch noch darauf, dass im Roboter rumläuft und der vielleicht auch noch die Kindererziehung übernimmt oder sowas. Was mir immer wichtig ist, dass das Ganze auch funktioniert, wenn man mal kein Internet hat. Also was ich nie machen würde, Geräte anschaffen, die ohne Internetverbindung da nicht mehr funktionieren. Also wenn Internet dauernd ist, kann ich trotzdem noch die Heizung anderen aushalten, so wie andere Leute das oder wie es früher auch normal war. Man geht zur Heizung und dreht da an dem Ding. Das Licht, was ansonsten automatisch an und ausgeht, das kann man auch manuell anschalten. Und die Rollos kann man auch über ein Funkdrücker hoch und runter fahren. Also wenn Internet weg ist, kann ich alles noch machen im Haus aber vielleicht ein bisschen weniger bequem. Also ARL, das ist eine schöne Zusammenfassung von Schluss. Anfangs in der Definition gehört es eine Unterstützung. Also ein Informationstechnisches System, die unterstützen sollen, nicht ersetzen sollen. Und da ist es natürlich wichtig, dass alles noch ohne diese Geräte und ohne Internet funktioniert. Ja, wäre schrecklich, wenn das Haus mich irgendwann weg rationalisiert, wenn das Haus mich gar nicht mehr braucht, zum Belebt werden. Dann werden wir schon wieder beim Thema für einen weiteren Podcast künstliche Intelligenz. Wie viel Mensch braucht denn noch überhaupt ein Haus? Ein Haus, ein System. Genau, da freue ich mich drauf, wenn quasi dann der Eurobroker auch KI kann und dann irgendwie vielleicht mitbekommt, okay, wenn er Christian neun Montags um 1930 von der Vorlesung nach Hause kommt. Das krieg ich mit, weil er sein Handy auf einmal im WLAN ist und die Tür aufgeht. Da ist erstes Chill-out-Musik an gedempftes Licht im Wohnzimmer und um 1958 wird immer der Fernseher eingeschaltet und auf ARD gewechselt. Das mache ich jetzt von mir aus mal automatisch. Wer das was? Ja, ne? Das wäre was, ja, dann sind wir, wir haben recht behalten.
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