In dieser Folge diskutieren Renato und Christian zentrale Herausforderungen in der stationären Pflege und zeigen auf, wie IT zur Entlastung beitragen kann. Neben dem Fachkräftemangel wird insbesondere die Bedeutung mobiler Lösungen hervorgehoben, da viele Pflegeprozesse nur direkt am Patienten effizient digital unterstützt werden können.
Zudem wird thematisiert, wie organisatorische Aufgaben durch digitale Anwendungen etwa eine Patienten-App optimiert werden können. Auch der mögliche Einsatz von IT zur Unterstützung bei Sprachbarrieren im Pflegealltag wird angesprochen.
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Transkription
Und zwar sind wir ja ein IT-Podcast, von daher werden wir jetzt keine neuen Pflegekonzepte etc. Besprechen, sondern wir wollen uns anschauen, wie unsere Meinung nach die IT, die Pflege ideal unterstützen sollte und da habe ich so eine Art Vision oder UseCase, wie es eigentlich sein sollte. Ich frag dich jetzt einfach, was meinst du, wie ist die Pflege-Situation in Deutschland? Zur Zeit, ich würde sagen, Verbesserungswürdig, also die IT-Durchdringung, wenn man das jetzt mal von der Seite betrachtet, das ist ja unsere Seite, ist da am unteren Ende, also auch im Vergleich zum Rest vom Krankenhaus, habe ich so den Eindruck, dass die IT in der Pflege bisher noch nicht so einen großen Einzug erhalten hat, da ist noch sehr viel Papier basiert.
Ja, und denke ich auch, da deckt sich auch mit meinen Erfahrungen, jetzt unabhängig für eine IT, ist es ja zumindest das Bild, was ich somit bekomme, ist, dass viele Kliniken, Probleme haben, gut ausgebildete, examinierte Pflegekräfte zu finden, gibt da eben auch den Fachkräftemangel, ist auch ein harte Job, es gibt kaum einen Beruf, in dem so viele Krankheitstage vorhanden sind, was es natürlich auch besonders schwierig macht, dann eine Personaleinsatzplanung zu machen, ist also generell bei uns so oder das ist das Bild, wie ich es zumindest sehe, dass es die Häuser immer schwieriger haben, gute Pflegekräfte zu bekommen, was es auch noch gibt, ist so eine bisschen Verschiebung, so eine Verschiebung von Osten nach Westen, also das viele deutsche Pflegekräfte in Holland oder in der Schweiz arbeiten und das in Deutschland relativ viele Pflegekräfte inzwischen aus östlichen Ländern arbeiten, also Polen und Karine, etc. Das ganze hat die Politik, also auch erkannt und gibt jetzt also einen Pflegestärkungsgesetz, da würde ich gar nicht so wahnsinnig viel drauf eingehen, meiner Meinung nach wäre es ein gutes Stück sinnvoller, wenn man etwas anderes machen würde, nämlich wenn man die Pflege ähnlich erlös relevant machen würde, wie ärztliches Handeln, gibt es so ein paar Ausnahmen, also PKMS, PPR, die haben ein bisschen Einfluss nachher, aber es ist eben nicht so, dass Pflegediagnosen Maßnahmen, etc. Auch erlös relevant sind und die in die DRG mit Einfließen, wenn man das machen würde, würde meiner Meinung nach der Stellenwert der Pflege im Krankenhaus direkt ein ganz anderer werden und dann würde das glaube ich auch sich darauf auswirken, dass immer mehr auch deutsche Pflegekräfte dann im Krankenhaus arbeiten wollen, aber das jetzt nur so ein bisschen politisches vorgeblenkel am Anfang. Wie siehst du das?
Den Stellenwert der Pflege erhöhen ist immer gut, weil ich glaube, man kann es gar nicht unterschätzen, wie wichtig die Pflege für die Genesung des Patienten ist, also der Patient hat ja vor allem mit der Pflege zu tun, der Arzt kommt zwei oder drei mal am Tag vorbei, aber mit der Pflege ist ein ständiger Kontakt da, deswegen finde ich, dass es wichtig ist, den Stellenwert der Pflege zu erhöhen. Ja, es ist einer der höchst angesehenen Berufe, trotzdem möchte ich den kaum einer, kaum einer machen schlechte Bezahlung, viel Stress, etc. Also da müsste was passieren, meine Meinung nach.
Gut, jetzt haben wir so ein bisschen die Probleme geschildert und unsere politische Meinung kund getan. Ich habe mir mal überlegt, wie es eigentlich meiner Meinung nach sein sollte. Jetzt auch gar nicht in 20 Jahren, sondern eigentlich Sachen, die heutzutage schon wunderbar technisch funktionieren würden und zwar.
Kennen wir von anderen Branchen ja schon, dass immer mehr Tätigkeiten ausgelagert wird auf die Kunden. Jetzt sind im Krankenhaus die Kunden der Pflege ja, die Patienten und ich kenne kaum Krankenhäuser, die den elektiven Patienten, also den Patienten, wo klar ist, dass jetzt in der Woche ins Krankenhaus kommen, die Möglichkeit bieten zu Hause schon Sachen zu erfassen. Vielleicht kennst du das ja, wenn mal bei einem Arzt warst oder im Krankenhaus, da gibt es am Anfang diese vielen Anamnesen, Familienanamnese, Sozialanamnese und so weiter und da wird man ganz viele Sachen gefragt, die man vielleicht in der Situation, weil es hier vielleicht auch eine stresse Situation ist, gar nicht weiß. Also klassisches Beispiel, 30 Krankheiten wird man gefragt, ob die in der Familie schon mal vorgekommen sind. Weißt du, dass jedes Mal aus dem Stand oder musst du auch überlegen und würdest dir wünschen, dass in hoher Zuhause dir zu überlegen und vielleicht kann man mit einer Mutter oder Vater abzusprechen, weil dir es besser wissen.
Also ich bin ja jetzt in der Situation, dass ich ein bisschen vorgebildet bin, in der Richtung, deswegen fällt es mir jetzt nicht so schwer, die Krankheit zusammenzustellen. Ihr aber weißt du, ob deinen Deinen Onkel fährterlicherseits der Diabetiker war oder irgendwie sowas? Ja, blöd, zum Beispiel.
Gut, andere Wistens glaube ich nicht und da fährt ich es cool, wenn man das einfach zuhause machen könnte. Wie auch, wenn man fliegt, dann kann man zuhause einchecken und so was, ähnliches stehe ich mir im Krankenhaus auch vor. Dass man zuhause schon, vielleicht sogar mit dem Handy, den Barcode, auf den Medikamentenpackungsgenn kann, wenn man zuhause sich schon überlegen kann, vielleicht welche Zusatzleistung an dem Krankenhaus haben möchte und wenn man zu hause schon in Ruhe, Familien, Sozialanamnese ausfüllen kann und das Ganze dann nachher vorgeblendet ist, also dort den Pflegekräften, Arbeit abnimmt. Idealerweise kommt man dann ins Krankenhaus als Patient, hat die Sachen zuhause schon ausgefüllt, es ist ja auch nochmal was anderes. Wenn man dann den Computer halbwegs anonym sagt, ja, ich bin tatsächlich Alkoholiker und trinke zwei Flaschen Schnaps am Tag, als wenn das vielleicht im Worst Case 5, 6 Mal so über eine Klinik gefragt wird von den unterschiedlichen Berufsgruppen.
So, es heißt Patient kommt also nachher dann in die Klinik, viele Daten sind schon vorhanden und die restlichen Daten, beziehungsweise eine Validierung der Daten macht dann die Pflegekraft vielleicht nochmal beim Patienten, hat dann Tablet dabei, wenn gerade kein anderer Patient im Zimmer, es macht es dort, ansonsten setzen sich irgendwo hin, also dass die Pflegekraft überall arbeiten kann und validiert die Daten und ergänzt sie macht, also dann nochmal ein Assessment.
Ja, ich finde die Validierung ist auch ein sehr wichtiger Aspekt dabei noch, also ich glaube nicht, dass man den Patienten rein, die an einem Nese-Pair-Programm oder Remote machen kann, sondern hier muss das auf jeden Fall nochmal abgecheckt werden, weil einiges Sachen vielleicht doch nicht so verständlich sind, aber wenn man zuhause vorarbeiten kann, nimmt das auf jeden Fall Zeit weg, die dann später geht sicher schneller und ich glaube auch, dass es qualitativ besser sein wird, als wenn dann verwirrte Person vielleicht dort sitzt oder man eben nicht Zeit hat, sich das überlegen.
So aus den Daten sind die Maßnahmen abgeleitet werden, also wenn man vernünftiges Assessment hat, wenn man vernünftige Daten hat, kann das System schon vorschlagen, welche Pflegemaßnahmen gemacht werden sollen. Es gibt ja diesen klassischen Pflegeprozess auf denen, da möchte ich jetzt gar nicht groß eingehen mit Pflegediagnosen, Zielen, Maßnahmen etc. Der ist so kompliziert, sicher sinnvoll, aber so kompliziert, dass der eigentlich sicher nicht flächendeckend gemacht wird. Da wäre jetzt auch eine Superlösung von der IT, wenn man gutes Pflegeassessment gemacht hat, zum Beispiel der ePA-AC, haben sich Pflegewissenschaftler hingesetzt und können aus diesem Assessment dann Vorschläge machen, welche Pflegemaßnahmen, in welcher Häufigkeit dann vielleicht sinnvoll wären. Das heißt, man hat sehr, sehr schnell, kommt man dann zu auch wissenschaftlich basierten und fundierten Pflegemaßnahmen, weil einfach passieren schon Sachen ausgefüllt hat, weil man die Sachen validiert, noch ein paar zusätzliche Angaben erfasst, dann schlägt das Systemmaßnahmen vor, die man sicherlich auch wieder anpassen muss, also ein paar Pflegemaßnahmen rausnehmen, andere Pflegemaßnahmen vielleicht reinnehmen, die Frequenz ändern etc., aber man wäre sehr schnell bei einem fertigen Pflegeplan.
Und dieser Pflegeplan sollte dann meiner Meinung nach auch auf mobilen Devices bei den Pflegekräften erscheinen. Wenn also zum Beispiel die examinierte Pflegekraft gesagt hat, genau, das ist der Pflegeplan, dann lässt sich also ableien, dass Herr Müller morgens um 9 Uhr also gewaschen werden soll. Und dieses morgens um 9 Uhr waschen bei Herrn Müller sollte dann auf einem mobilen Devices in der To-do-Liste beispielsweise von einer Hilfskraft oder so erscheinen, dass die also immer aktuell, auf ihrem zum Beispiel Smartphone etc., sieht werden für wen was zu machen ist und das dort auch direkt abhaken kann. Idealerweise ist das Gerät desinfizierbar, gibt es auch schon fertige Geräte und hat von mir es auch noch eine Kamera, sodass man dann auch, wenn es zum Beispiel Wunddokumentation geht oder irgendwelche blauen Flecken etc., dass man direkt mit dem Gerät dann eben auch ein Foto machen kann.
Genau, was ich noch vergessen habe, was meiner Meinung nach auch noch passieren sollte, was es auch gibt, zumindest bei ePA-AC. Wenn man also dieses ausführliche Assessment ausgefüllt hat, dann sollte meiner Meinung nach auch diese Abrechnungsrelevanten Informationen wie PPR oder PKMS automatisch vorgeschlagen oder generiert werden. Ziel ist es also, dass man nachher möglichst viel Zeit der Pflegekräfte für den Patienten spart, weil einfach viel vorgeschlagen wird von einem intelligenten System und man das dann eben auch abarbeiten kann mit so einer To-do-Liste, wo dann eben auch die ärztlichen Anordnung einfach reinkämen.
Appropos, das ja vorhin schon mal so ein bisschen fallen lassen, ja, du bist arzt. In deiner Erfahrung, wann hast du mit Pflegekräften wie über was kommuniziert in deiner kurzen Zeit im Krankenhaus?
Ja, also es gab verschiedene Wege, über die man kommuniziert hat, und es gab auch verschiedene Kommunikationspartner. Wenn man jetzt die Wege sich mal anschaut, da gab es natürlich diese expliziten Kommunikationsarten, also es gibt Anordnungen, die in der Kurve getätigt werden und die dann an das Pflegepersonal, also vom ärztlichen Personal, über die Kurve an das Pflegepersonal kommuniziert werden. Das ist dann zum Beispiel bitte dreimal täglich Blutdruck messen oder bitte dieses Medikament absetzen oder verbandwechseln und so weiter, aber von erzlicher Seite ging auch indirekt Informationen an die Pflege, also zum Beispiel über die Krankenakte, also welche Krankheiten hat der Patient, doch das sind natürlich Informationen, die vom Arzt an die Pflege gehen und die relevant sind oder auch spezielle Infos, weil den Patient findet morgen OP statt oder der Patient soll übermorgen lassen werden.
Genau, also habe ich gar nicht extra erwähnt, weil es eigentlich ja die Faktor heute schon standard ist, dass also die Pflegekräfte dann Zugriff haben auf die elektronische Patienten- oder Fallakte. Mhm, genau, und dann gibt es aber auch noch so Sachen, die auch von erzlicher Seite an die Pflege rangetragen werden, aber jetzt nicht vom Stationsatz an die Pflege, sondern zum Beispiel vom Operateur, der dann sagt, bitte bei dem Verband in zwei Stunden noch mal schauen oder beim Untersuchern, dass der der Pflege sagt, langsamer Kost aufbauen nach einer bestimmten Untersuchung. Und die Kommunikationsformen, die waren eben entweder direkt als, dass man das in der Kurvenvermerk, aber bei dringenden Sachen wurde dann natürlich auch das direkte Gespräch gesucht oder bei Sachen, die wichtig sind, die nicht untergehen sollten. Und dann gab es natürlich noch die der Weg von der Pflege zum Arzt, das die Pflege rückfragen gestellt hat, dass die Pflege Informationen vom Patienten an den Arzt weiter gegeben hat oder dass die Pflege wünsche des Patienten oder seinen aktuellen Zustand weiter gegeben hat.
Das ist übrigens, dass das nächste, ich habe es vor kurzem Experten-Urkshop gehabt zum Thema Pflege, das wäre auch noch eine wunderbare Sache. Also wenn die Pflegekräfte bei dieser massen administrativen Arbeit entlastet werden, warum schreiben die KIS-Hersteller nicht in der App, wo dann die, die man ganz normal auf dem Handy installieren kann von den Patienten, wo keine Patientenbezogen im Daten gespeichert werden, über die dann der Patient zum Beispiel seinen Essen bestellen kann, über die er irgendwelche Probleme im Zimmer melden kann, dass der Fernseher nicht geht oder das Bett knarrt, knarrt, etc. Also solchen atmen administrativen Geschichten, die einfach auch viel Pflegezeit kosten. Warum macht man so was nicht, glaubt, das würde auch noch mal viel bringen?
Ansonsten habe ich ja vorhin gesagt, viele ausländische Pflegekräfte inzwischen in Deutschland noch ein Vorteil, wenn man das Ganze so standardisiert oder wenn man die Maßnahmen nachher aus einem Katalog auswählt oder Vorschlagen lässt, die Pflegemaßnahmen, dann kann man theoretisch natürlich diese Pflegemaßnahmen auch übersetzen. Das heißt, zu Blutdruck messen, könnte man das Ganze überlegen, macht man noch eine zweite dritte Sprache dazu, von mir aus Thailandisch oder polnisch oder einfach klares Blutdruck messen, heißt auf polnisch, das sind das. Und dann können vielleicht die Hilfskräfte sich diese Sachen, wenn sie sich unsicher sind in ihrer eigenen Muttersprache angucken und vielleicht auch noch ein Link. Also wenn sie jetzt nicht mehr genau wissen, wie wird ein blödes Beispiel der Blutdruck messen? Warum dann nicht auf ein Nachschlaggewerk auf diesen mobilen Device verzeigen, wie es das zum Beispiel von Elsevier gibt?
Das ist so meine Idee.
Ansonsten sollte, ja, dieses mobile Device, was jetzt ja schon mehrfach erwähnt wurde, sollte natürlich auch möglich machen, ja Informationen zu erfassen. Also Patient klagt über Schmerzen sollte vielleicht helfen, die Medikamentensicherheit zu erhöhen, vielleicht in dem einfach bevor dann diese Medikamentenbox verteilt wird, die Box gescannt wird der Barcode und der Barcode ab. Handgelenk oder am Bett vom Patienten, kann vielleicht wunden, fotografieren und das wird dann automatisch der Akte zugeordnet, vielleicht einfach Scores erfassen, Pflege arbeitet ja auch sehr viel mit Scores, etc. Also das geht alles, mobile, was heutzutage noch häufig der Fall ist, dem Pflegekraftnacht auf Papier, rennt dann damit ins Stationszimmer, man muss das nochmal abtippen. Das natürlich völlig ungefriedigens, wenn wir sie schon wenig Zeit haben und dann solche administrativen Sachen an eben Doppel zu sagen passieren müssen. Genau. Wo man nicht auch nicht durchersprechen muss, ist das, wenn irgendwelche Sachen gemessen werden, Temperatur, Puls, etc. Dann sollte das auch direkt in die Akte fließen. Also es ist auch blöd, wenn das jedes Maler wieder von der Pflegekraft eingegeben werden soll und auch Fehler trechtig. Oder wie sie siehst du das? Ja definitiv. Also da sind wir, glaube ich, weit, zurück. Mittlerweile hat ja fast jedes Gerät eine Schnittstelle nach außen Blutdruckmessgeräte, die den Blutdruck dann auch nicht nur anzeigen, sondern auch übertragen können. Das muss man viel, viel mehr nutzen. Also wie du sagst, das spart zum einen Zeit und ist sicherer, weil keine Übertragungsfehler passieren. Genau.
Was mir letztens auch noch eingefallen ist, was eigentlich sinnvoll wäre. Du hast ja vorhin angesprochen, wann Pflegekräfte und Ärzte miteinander kommunizieren und auch völlig richtig kommunizieren, die eben unter sollten, auch nicht in Zukunft über IT kommunizieren. Das möchte ich auch gar nicht. Aber wenn man jetzt bei einem Patienten ist und vielleicht aufgrund irgendeiner Maßnahme beim Patienten ist, also zum Beispiel, weil man ein Verband wechseln machen sollte oder machen möchte, dann fand ich geschickt, wenn man direkt aus diese Aktion heraus eine Kommunikation starten könnte. Also wenn das System weiß, okay, ich bin gerade bei diesen Patienten soll den Verband wechseln machen und man daraus heraus dann einen Arzt fragt oder ihm sagt hier, schau mal, der der Wund dran sieht, vielleicht nicht mehr ganz so gut aus, dass der Arzt dann direkt zu diesem Objekt springen kann. Also dass man nicht irgendwie einen Losgelöste Nachricht schickt, sondern die Nachricht genau an diesem Patienten, an diesem Fall bei dieser Wunde und beim Wund wechselhängt. Ähnlich wie What’s up? Nur ungekehrt, bei What’s Up kann man ja irgendwie auch erweiterte Objekte mit schicken, also die Position oder einen Kontakt etc. Und so ähnlich stelle ich mir das dann dort auch vor.
Was meiner Meinung nach auch noch ein Problem ist, ist einfach die klassische Visite, die häufig so abläuft, dass dann ein Arzt mit Pflegekräften die Patienten besucht und abklappert und der Pflegekraft auch sagt, was denn jetzt dort bei den Patienten noch passieren soll. Also hier brauchen wir noch ein Labor, hier brauchen wir noch eine Röntgenuntersuchung etc. Und da wär es geschickt, wenn das auch direkt schnell eingegeben werden kannte. Jetzt nicht mit allen notwendigen Informationen, das wird sicher nicht gehen, weil man gerade beim Röntgen oder auch bei invasiven Eingriffen sehr viele Pflichtangaben noch machen muss, aber dass man es schnell auswählen kann, so dass keine Sachen verloren gehen. Wie passiert heute, die muss das irgendwo hinkritzeln und muss sich dann später auch wieder hinsetzen, muss das ganze dann in die IT übertragen.
Das sind eigentlich alles Sachen meiner Meinung nach die Klingen jetzt nicht besonders futuristisch, aber leider gibt es glaube ich kaum Haus, die das tatsächlich so in dieser Gänze, in dieser Breit und auch tiefer einsetzen.
Ja, es erfordert natürlich das Zusammenspiel von vielen verschiedenen Systemen und viele Schnittstellen, und es ist teuer, das ist technisch auf jeden Fall möglich, aber es muss halt auch der Wille da sein.
Ja, aber auf der einen Seite geht es ja nicht, finde ich, dass so viele Krankenhäuser zurecht, auch die anderen, dass sie Personalmangel haben und Personalnot auf der anderen Seite werden Pflegekräfte mit so vielen administrativen Sachen belastet, also irgendwie so ganz verstehe ich, was ich sage.
Ja, es muss wahrscheinlich wieder, wie immer so ein paar Vorreiter geben, eine Privatklinik, die viel Geld hat und die das Ganze auch in die Hand nehmen will, die damit natürlich dann auch Mitarbeiter werden will und wird mit dem Slogen. Wir sind technisch im ganz weit vorne und bei uns verbrauchen sie nicht viel Zeit mit administrativen Zeug und dann wird es auch auf andere Häuser übertragen.
Ja, das genau, also ich glaube, dass es in Pflegekräften egal ist, ob du IT-mäßig weit vorne bist, sondern wenn du dich nachher auf die Arbeit konzentrieren kannst, weswegen du diesen Beruf gewählt hast, also dass du vielleicht ein bisschen mehr um den Patienten kümmern musst, weil du einfach weniger administrative Sachen machen musst.
Schlagwörter
Pflege, Stationäre Versorgung, Pflegefachkräfte, Daten, Assessment, Pflegeplan, Mobile Device
