Autor: Wissen

  • Folge #128 – KIM (Kommunikation im Medizinwesen)

    In dieser Folge geht es um KIM. Trigger-Warnung: Wer bei technischen Begriffen schreiend wegrennt oder Sand in den Kopf stecken möchte, sollte diese Folge überspringen.

    Die gematik beschreibt KIM wie folgt:

    „Keine Arztbriefe mehr per Post, keine Befunde mehr per Fax: Mit KIM können wichtige Dokumente und Nachrichten sicher und bequem per E-Mail versendet werden. KIM steht für Kommunikation im Medizinwesen und ist der einheitliche Standard für die elektronische Übermittlung medizinischer Dokumente.“

    Wir sprechen erneut mit Frédéric Naujokat von der eHealth Experts GmbH und klären unter anderem Was ist KIM? Wem bringt das was? Wer muss mitmachen und finanziert sich das Ganze? Wie ist der Weg einer Nachricht vom Sender bis zum Empfänger? Informationssicherheit

    Podcast: Play in new window

    Transkription

    eHealth-Podcast, Folge 128, wir machen kein Informatiker Witz zu zweier Potenzen. Wir haben wieder einen Gast, den ihr alle schon kennt, nämlich den Freddy. Hallo Freddy. 

    Hallo Christian, danke, dass ich bei euch sein darf. Ich danke, dass du bei uns bist, wachst du vielleicht nochmal, anderthalb Sätze zu dir sagen, für die die vorletzte Folge nicht gehört haben. 

    Gerne, hört euch die Folge nochmal wieder an. Nein. Ja, ich bin der Frédéric, ich hab mit Christian auch zum Studierter her kennen wir uns. Wir sind von eHealth Experts. Wir haben zusammen mit secunet, den secunet Konnektor gebaut und sind seit über zehn Jahren der Telematik-Infrastruktur unterwegs und ich war auch längere Jahre bei der gematik als externer Berater, bin quasi aus dem Hause. Aus dem Hause. 

    Gut, also das ist Freddy, genau, falls ihr die vorletzte Folge nicht gehört hat. Der ging es generell um Telematik-Infrastruktur, kann ich euch natürlich nur noch mal empfehlen. Die Agenda wird ungefähr grob so sein, dass ich jetzt gerade die Einleitung macht danach, wenn wir uns erst überlegen, was für Nutzen bringt denn Kim und Kim ist übrigens auch das Thema gerade, ehemals KOM-LE Dann, wie rechnet sich das für Krankenhäuser, Ärztinnen, Ärztinnen, Psychotherapeutin, also ganzen Health Professional, zum Müssen, die mitmachen, danach wollen wir ein bisschen anschauen. Wie es denn technisch aussieht, wenn jetzt so eine Nachricht vom einen Sender zum Empfänger kommt, was da so passiert, dann wollen wir uns angucken, was Krankenhäuser, Ärztinnen, Softwaresteller etc. Jetzt machen müssen und dann noch so ein bisschen allgemeines. Vielleicht das Einleitung noch Kim oder, wie gesagt, ehemals KOM-LE Ist eigentlich eine Standardtechnik, um ja, verschlüsselte E-Mails zwischen Leistungserbringern auszutauschen und dazu gibt es einen Art globales Adressbuch, Verzeichnisdienst, der kann genutzt werden und dann ist auch sichergestellt, dass Sender und Empfänger wirklich die richtigen Personen sind. Oder Freddy, eigentlich war es das schon. Genau. Vielen Dank. Danke, dass du dabei warst. Gerne. Spaß gemacht. Also Standard-Mail-Technik, SMTP und POP3, über den VZD, also es gibt quasi das Adressbuch, die Empfänger lokalisiert werden und dadurch habe ich erst mal da schon eine gute Identifikationsmöglichkeit. Lasst uns, lasst uns mal ins Schritt zurückgehen und auch die Flughöhe ein bisschen steigern, noch gar nicht technisch einsteigen, sondern wofür steht denn Kim überhaupt und was bringt das? Was hat das überhaupt mit Telematik Infrastruktur zu tun? 

    Erstmal würde ich sagen, ist das eine einfache Kommunikationsmöglichkeit, die über die Telematikinfrastruktur läuft und darüber kann ich Arztbriefe Befundungen schicken und immer mehr Prozesse, die jetzt auch automatisiert laufen werden, über Kim abgebildet. Also da kann man jetzt brandaktuell die Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung nennen, die eAU, die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung, die läuft dann als automatisierter Prozess darüber ab. Das heißt, da mache ich nicht eine eigene E-Mail auf und schreibe das, sondern aus dem Primärsystem heraus, wird die EU automatisiert gesendet. 

    Also ich würde auch dazu ein bisschen tendieren zu sagen, dass Kim tatsächlich auch in Zukunft eher dafür genutzt wird, Automatisierung zu machen, also zum Beispiel auch im nächsten Kombald der Heil- und Kostenplan oder jetzt auch neue elektronische Beantragung und Genehmigung zahlen jetzt sicher Leistungen, dass wir dann auch Prozesse, die über Kim abgebildet werden. Und da tut kein Mensch mehr was, das heißt das löse ich aus dem Primärsystem aus, da werden dann Nachrichten drüber verschickt. Was ich kann jetzt immer noch zwischen Leistungserbringer und Leistungserbringer oder Zwischenorganisationen Sachen verschicken, auch im Rahmen von Atlastmanagement und Co, mit denen bekannten sozusagen Limitierung dies in der ersten Version von Kim gibt? Das heißt das eine, was dann sozusagen, wenn du das unterteilst, das den Automatisiert und nicht automatisiert. Vielleicht bleiben wir erstmal nicht automatisierten. Dann ist das nichts anderes als eine sichere Email für Leute im Gesundheitswesen, für Leistungserbringer. Das heißt, er könnte Ärzten eins sagen, dass man auf hier niedergelassener Arzt, du hast irgendwie was angefordert, irgendein Dokument, das schicke ich dir jetzt, dann würde eigentlich, oder nicht mehr eigentlich, sondern ganz genau, eine Mail verschickt werden. Jetzt aber nicht über den Google-Account oder idealerweise auch nicht über, welche Messenger, sondern über eine sichere Email, nämlich über Kim. Also bei Kim stehen die Mails-Hörfer in der TI und das darüber werfolgt der Versand. Also das sind ganz normale Mails-Hörfer, die angepasst sind für gewisse kryptografische Operationen, auch die da verzogen werden. Aber am Ende ist das eine Verschlüsselte und signierte Email, die ich verschickt. 

    Bleiben wir mal bei der und bei der Unterteilung. Das ist das eine, wenn Menschen im Miteinander entagieren, die haben vorher vielleicht schon ein E-Mails verschickt, was datenschutzrechtlichen Probleme war, weil es eben nicht verschlüsselt war. Das wird sich jetzt dann ändern. Das ist das eine und das andere ist, dass du gerade gesagt hast eben, dass diese E-Mail-Dienst dir auch genutzt werden können, um Nachrichten auszutauschen, die dann automatisch ausgelesen werden. Aber es wäre gerade schon die ARU gesagt, also die elektronische Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung. Das heißt, wenn dann Ärzte und Ärzte sagen, dieser Patient, die Patientin kennt sie nächsten zwei Wochen nicht arbeiten, wird das nicht mehr auf Papier passieren, sondern es wird einfach eine Nachricht geschickt an die Kasse und die wird dann auch über so eine Kim-E-Mail verschickt. Oder das ist das, was du jetzt beispielsweise gerade gesagt hast für automatische Prozesse, dass man trägt, was in sein als Praxissystem ein und im Hintergrund wird dann einfach eine Email geschickt an die Kasse. Was ich meine, am Ende ist die E-Mail dann nur der Transportweg, weil da habe ich mal ein Anhang und der Anhang ist dann natürlich das Medium, was verarbeitet wird. Am Ende ist Kim ganz simpler Transportweg, die, wo ich E-Mail-Technologie nutze, um Medien auszutauschen. Das heißt, ob man für manuelle Situation ist, wie ich schicken Arzt griefe oder für automatisierte Prozesse, wie die EAU oder in Heilung kosten. Genau, das haben wir gerade schon ein paar Use-Case genannt, also einmal wirklich die Mensch zu Menschen, Kommunikationen bzw. Die menschliche Kommunikation, wie wir ihm jetzt auch nutzen. Wer muss denn damit machen? Wie sind da so die Zeitfristen, muss man mitmachen, wer muss mitmachen, psychotherapeut, interapeuten Ärzte, Krankenhäuser und wie finanziert sich das für die? 

    Und die Fristen waren und sind sportlich, das heißt gerade die EAU, muss er dann dem nächsten Jahr auch herfolgen, also es wurde ein bisschen die Naußgezögert, noch gewisse Fristen, auch passen zum Erezept angekuppelt, aber im nächsten Jahr müssen die Teilnehmerinnen und Akteure Kim Nachrichten für EAU und auch dann für Heilungkostenplan schicken. Und was man dann gemacht hat, ist ja auch so, dass die Faxe nicht mehr finanziert werden. Sondern dann auch nur noch digitale Medien, das heißt da wäre es, also dass der Arzt griefe Übermittlung und hoh, ich dann auch pro Kim Nachricht gelbe. Das heißt, musst du eigentlich ein Tusch einspielen, das so ein Deutschlands 2020-22 geschafft hat, nicht mehr eine Fax-Nachricht zu subventionieren und dass die abbrechenbar ist. Ich kriege ja so, als Arzt bekomme ich grundsätzlich den Account finanziert über die Finanzierungsvereinbarung. Das heißt sozusagen die Grundkosten sind gedeckt, das kriege ich von den Kasten sozusagen bezahlt im Rahmen der Finanzierungsvereinbarung. Und dann gibt es einen Top sozusagen für Prozesse, die ich damit tätige, auch noch mal wieder Geld, wo es Furio aber auch für Geld gab. Das ist jetzt nur daran gekoppelt, dass ich es elektronisch mache. Das heißt, es gibt eine EBM und Geoelze, für die man abbrechen kann sozusagen. Correct. Das heißt, man muss mitmachen, spätestens jetzt 2022 durchs gesagt hat sich ein bisschen rausgeschoben, aber man muss auch nur mitmachen für diese, was du vorhin gesagt hast, automatischen Prozesse, also was für EAU. Man muss nicht mitmachen, um jetzt dann für Kolleginnen und Kollegen dann halt im Rahmen der Patientenbehandlungen kontaktierbar zu sein. Erst mal nur nicht verpflichtend, genau, das ist nicht verpflichtend, aber dadurch, dass ich jeder eigentlich dort die automatisierten Prozesse machen muss, für administrative Verfahren, habe ich quasi ein Defaktor-Standard, das alle dabei sind. Haushalts vielleicht privat, ärztliche, Verordnungen oder prelartärztliche Krankschreibungen. Da sind die PKV noch nicht mit dabei, aber jeder Kassenärztliche Arzt oder Kassenärztliche Praxis ist dabei. 

    Okay, was muss die Ärztinnen jetzt machen, die damit machen muss und das jetzt angehen will? Kann ich ihre ganz normale Susanne, muss der Mann@googlemail.com Adresse nehmen? Kann dir die weiter benutzen? Oder wie läuft das? Wo kriegt man so die Immeladresse her? 

    Es gibt mehrere Wege, so meistens läuft das dann schon über den Primärsystem herstellt, der das wahrscheinlich anbietet oder über den Anbieter, wobei ich die Telematik-Inferstruktur gekauft habe. Da registriere ich mich, da kann ich auch dann für mich eine Immeladresse auswählen, die aber vom Domain nahm, also was nach dem Ad kommt, ist es standardisiert. Das heißt, so was wie Mail.kim.telematik und das Mail kann dann unterschiedlich sein je nach Herstellers, gibt man dann eine Hand von Anbieter und da habe ich dann eigene Namen. Das könnte dann halt heißen ehealspodcast.com. Oh ja. Wenn jetzt ehealspodcasten anbietet. Ich entnächstens zwei drei ja näher nicht, ja. Man kann sich auch für größere Institutionen wie Krankenhäuser auch eine Wunschdomänen vorhin kaufen und das heißt, das heißt, das heißt, das ist was wie Krankenhosskette.com.telematik.com. Das sind alles kaufbare Domänen oder registrierbare Domänen, je nachdem wahrscheinlich Fallen für bisschen Kosten an. Aber der Weg vor dem Ad ist dann frei überlassen und muss nur geschaut werden, dass bei dem Anbieter natürlich, wenn ich als Michael Meyer oder so, dann das das natürlich vielleicht schon vergeben ist, das wird dann geprüft und so registriere ich mich. Also ich leg eigentlich, ich registriere mich für ein Chemekount, wähle meinen Adresse aus und dann bestelle ich den und den nächsten Schritt bekomme ich dann, wenn ich selber tue, also wenn die Institution selbst vorgenommen wird, komm ich ein E-Mails mit meinem, was ich tun muss. Also die Institution von Chem ist tatsächlich nicht ganz so einfach, weil ich muss mir einen kleinen Modell runterladen, ich muss Zettifikat integrieren. Du bist schon wieder bei der Technik, da kommen wir gleich zu, jetzt lass mal die Technik sehen. Das heißt, wahrscheinlich Doktor Meyer, Doktor Müller, äh, äh, was ist das dann Chemekounteelematik? Äh, äh, Mailpoint, Chemekounteelematik. Wird wahrscheinlich schon weg sein, darf sich denn jeder vor dem Etwas aussuchen, also kann man sich dann, was weiß ich, was Crazy Godzilla denn? Theoritsch wird das erstmal gehen, ich weiß nicht, dass das jemand prüft aktuell. Also es gibt wahrscheinlich so ein paar moralisch ethische Sachen, die dann im Nachgang vielleicht betrachtet werden, aber ich glaube erst mal nicht automatisiert. Okay, so, damit du jetzt hier jetzt zu deinem Seelenfrieden kommst, lass uns mal die Technik angucken. Man, die Messe zwar eigentlich nur, ne, unterschätzt die Installationen. Ah, ja, aber dann, dann sagt das doch so, das kannst du bei uns einfach so raushauen, also da musst du gar nicht hier im technische Begriffe bemühen. Das mache ich jetzt nämlich für die versierten Informatik eroilt und euch kippen, basiert auf absoluter Basis technologie ist, gibt nämlich die E-Mails und S-MIM verschlüsselt, der Verzeichnis diens basiert auf LDAP, was eigentlich jedes Krankenhaus zum Beispiel auch kennt. Du hast gerade schon POP3 3 und S-MTP gesagt, das ist das, was wahrscheinlich zu Hälfte, auch euer E-Mail klein nutzt, wenn ihr E-Mails abfragt, Hälfte deswegen, weil ihr wahrscheinlich wenn ihr Outlook nutzt oder so was E-Map habt, dazu kommen wir bei vielleicht gleich noch und nicht POP3 3. Und es will zu was genutzt wie private und öffentliche Schlüssel, was man vielleicht und pgp privacy kennt. Genau. So, und jetzt bastelst du diese Begriffe mal zusammen, die du, äh, für den ich bin, das du ist jetzt mal erklärst. Also, ich bin jetzt, die Ärztinnen, ich hab jetzt OP, bricht, den ich dir schicke. Ich bin im Krankenhaus, ex Y, was passiert, genau, bis der dann bei dir ankommt, wenn das über Kim läuft. Wir gehen jetzt mal davon aus, dass du einen Obenshausprodukt wie Thunderbird nutzt. Das können wir hier so sagen. Du nutzt Thunderbird. Das geht gut. Wir sind schon mehr klein. Wir können alles sagen. Wir können Werbung für ich. Die können Werbung für Ikea machen. Wir können ja, wir sind ja komplett frei. Aber machen wir Thunderbird. Das passt. Ich mache gerne Open-Shausenfehlungen. Okay. Also, du nutzt Thunderbird bei dir. Das heißt, jemand hat, ich sage erst mal, jemand hat bei dir Kim eingerichtet, das bedeutet auf deinem PC und beziehungsweise irgendwo in der Infrastruktur läuft ein so genanntes KIM-Clientmodul. Das KIM-Clientmodul ist ein Modul, was ein Art Proxy darstellt für den Mailversand und mit dem Konnektor redet. Weil der Konnektor muss die Verschlüsselung vornehmen und die Signatur der Nachricht. Das heißt, du schickst eine Nachricht aus deinem Thunderbird und diese geht in erstes im Erste an das KIM-Clientmodul. Das KIM-Clientmodul dann geht an den Konnektor und macht daraus eine Verschlüsselte und signierte erst mal Nachricht. Vorher hast du in deinem Thunderbird natürlich noch in deinem Adressbuch, jemand ausgesucht. Ich muss doch vorher, wenn mir klar ist, dass ich dir das schicke, da muss ich die Nachricht doch erst mal mit deinem öffentlichen Schlüssel verschlüssel. Genau. Aber das machst nicht du. Genau, das ist der Punkt. Das machst nicht du. Sondern du wählst nur aus, an wen es geht und das Zertifikat hat, was gebraucht wird für den Empfänger. Das leht sich das KIM-Clientmodul runter. Also du gehst in den LDAP, also du hast bei Thunderbird ein Adressbuch, willst deine Elemente aus, suß darin, nach irgendwie… Fredi… Frediett. Frediett. Telematik. Superheld. Und dann willst du das aus und das KIM-Clientmodul, also das hast du ausgewählt. Das ist dein Empfänger jetzt und das dann geht die Nachricht raus und das KIM-Clientmodul nimmt dann alle diese Daten, geht an den Konnektor, der Konnektor hat einen sogenannten LDAPproxe. Darüber lade ich mir dann das entsprechende öffentliche Zertifikat des Empfängers herunter, verschlüssel damit die Nachricht. Ich signiere sie mit deiner SMC-B, weil darauf wahrscheinlich, also es ist auch in meinem Fählung eigentlich, also was… Warum nicht mit meinem Heilberufsausweis? Also SMC-B ist eine, das ist quasi die Institutionskarte für deine Praxis, beziehungsweise dein Krankenhaus. Ein Kim-Account muss an eine Karte gebunden werden aktuell, also entweder an eine SMC-B oder einen HBA, einem Fählung sozusagen, meinerseits wäre da ein Gehen zu sagen, man bindet es an die Praxis. Ansonsten musst du und dann HBA immer stecken und nutzen. Also das heißt SMC-B ist für dann für eine Einrichtung, für eine Praxis oder an Krankenhaus und HBA oder Herzprofessional-Dingens… Also, das ist dann für eine Person, man kann jetzt sozusagen die Nachricht, entweder von der Einrichtung ausschicken oder von einer Person. Weil natürlich hier viel cryptographisch mit Karten gemacht wird, ist es schon empfehlenswert, sozusagen, dein SMC-B zu verwenden für die Kim-Strukturen, weil deine Praxis eigentlich dich gut identifizieren. Also zusammenfassend, ich hab eine Mail geschrieben, hab dann gesagt, soll an Freddy er super halt Kim-Telematik gehen, dann hab ich gesagt, ich schickt die Nachricht ab. Die Gegnern an diesen Proxy, der bei mir lokal in der Arztpraxis installiert ist, der hat das dann weitergeschickt. Eine Konnektor, der Konnektor hat geguckt, was heißt, du für ein öffentliches Zertifikat, mit diesem Zertifikat, werde die Nachricht verschlüsselt, sodass sichergestellt ist, dass nur du die wieder entschlüsseln kannst. Und mit meiner SMC-B ist sichergestellt, dass du das so an kannst, Jo, das war der Wache, der die Nachricht geschickt hat. Oder? Und was quasi dann, dann wird die vom Kleintmodul zum Fachdienst, also über deine Fachdienst zu meiner Fachdienst verschickt, da liegt die dann, bis sie es ab. Was passiert dann? Also du hast auch von der Börte. Ich hab auch von der Börte, da sag ich auf E-Mails abrufen, dann geht mein Zanderbörte wieder an das Kim-Kleintmodul, das Ruf-Ker-POP3, dann vom Fachdienst alle Nachrichten ab die da sind, bekommt diese Nachricht, die es verschlüsselt, das heißt sie in die Nachricht wird wieder über den Konnektor mit meiner SMC-B und meinem privaten Schlüssel entschlüsselt und dann sehe ich sie in meinem Zanderbörttunverschlüssel. Was wir hier ist, die ganze Zeit so kompliziert gesagt haben, der Benutzer kriegt ja davon nichts mit. Das wird einmal eingerichtet bei dir, das wird einmal eingerichtet bei mir und danach ist das eigentlich wie eine normale Nachricht schreiben, entweder ist das Zanderbörtt oder von mir ist bei mir aus dem Kiss heraus oder aus dem Arztpraxissystem, das heißt da stellt sich für den Benutzer eigentlich gar nichts anderes da, nur da ist es sich jetzt da drauf verlassen kann, dass ich wirklich derjenige bin, der ich vorgebe, zu sein und dass ich sicher sein kann, wenn ich den dann Nachricht schicke, dass die eigentlich kein anderer lesen kann, oder? Was du bekommst, Menschen lesbar dann so eine Art Prüftbericht mit in der E-Mail, das alles korrekt war. 

    So jetzt kommt die Gretchenfrage, oder wie sagt man, der Elefant, der im Raum steht. Wenn er es jetzt alles absolute Standardtechnologie ist und das ist es, das kann ich absolut bestätigen erst mal im L der SMTP POP3 3, Schlüssel ist alles Standard, warum kommt das jetzt? Also warum macht man das jetzt erst und warum ist das nicht eine Anwendung, die man vielleicht als erste über die telematikinfrastruktur laufen lassen, das ist doch was, was wirklich allen was bringt. Also dass man jetzt sicher Daten verschicken kann, ist doch super. Warum macht man so was wie für sich einen Stammdaten abgleich vorher? Ist denn da eine Idee? Also erst mal gab es die Speck echt schon seit zehn Jahren, das ist so ein bisschen dann anders priorisiert worden. Der Weg wurde beschritten zu sagen, wir bringen erst mal eine akne administrative Anwendung raus, die jetzt nicht den, nicht sexy ist. Definitiv. Und sagen, so vielleicht einfacher zu handeln, weil ich zum Beispiel fürs Mk eine Installation eines weiteren kleinen Modus brauche, sondern das nur mit, da redet dann nur das Primärsystem mit dem Connector. Also man muss schon überlegen, es gibt schon noch so ein paar technische Hürden, einfach hier ist noch mehr zu tun bei Kim, auch wenn es sozusagen einfach klingt, man wollte auch einfach nicht das Thunderbird oder Autoconcode diese ganzen Funktionen übernehmen, sondern dafür braucht es halt dieses Kim-Kleinmodul. Auch hierbei entwickelt sich Kim weiter, die nächste Version Kim-1-5 steht auch schon bereit, die kann implementiert werden, da kann dieses kleinen Modul direkt vom Primärsystem implementiert werden. Das heißt, man will auch von diesem kleinen Modulen weg, weil da musst du überlegen, es natürlich Windows brauchst ein, für Linux brauchst ein, so ein Weg brauchst ein, da gibt es jetzt Windows 11 und Co. Das heißt, solche kleinen Modules sind natürlich immer zu fliegen und dementsprechend auch fehlen anfällt. Der nächste Schritt wäre Integration des kleinen Moduls in die Praxisverwaltung systeme bzw. Kiss. Wobei sich für die Benutzer auch da würde sich nichts ändern, weil der mit dem kleinen Modul selber nichts zu tun hat, sondern es wird sozusagen nur wahrbarer und das ist sozusagen etwas mehr zukunftslicher und es wird auf Deutschgesack auch Arbeit auf die Software-Anbieter ausgelagert. Genau. Also, die wird auf viele, also jetzt hast du ein paar kleinen Modules, das wird natürlich dann, wer es möchtest, freiwillig, auf viele wieder verteilt. 

    Jetzt könnte man ja sagen, ich verfolge das auf Twitter natürlich und da gibt es dann, wenn man das erklärt und hey, Kim läuft und so und dann sagen natürlich alle ja, warum habt ihr das dann nicht vorgemacht und das ist ja alles nur Standardtechnologie und das ist ja auch sicher nicht jetzt mehr so wahnsinnig zukunftsweisend und wie e-Mail zu verschicken und PDF-Dateien zu verschicken. Was sagst du dazu? 

    Ja, auf jeden Fall, das ist jetzt kein Rocket Science, und es ist auch quasi kein, dafür gewid man auch kein Preis, würde ich sagen. Aber es wäre erstmal ein erster Schritt von den ganzen Kommunikationswegen, die es jetzt gibt, auf irgendwie einstandern zu gehen. Ich sag immer gerne, Kim ist eine Chance, erstmal ein generischen Transportweg zu haben. Ich würde auch gar nicht von Mail und sondern ein generischer Transportweg, worüber ich etwas transportieren kann und das ganze sicher. So würde ich erstmal Kim titulieren und dafür ist es okay und jetzt gibt es in den nächsten Schritt. Voltaire hat ja schon gesagt, das Bessere ist der Feind des Guten und ich glaube, so sehe ich das jetzt bin immer noch unschlüssig, aber warum sollen wir jetzt nicht das, was machen, ja, es kommt zu spät und ja ist ein Standardtechnologie, aber das hilft tatsächlich und dann macht man das jetzt und dann wird es vielleicht später eine geschickte Sachen geben, dass man ja ich würde auch sagen so, es gibt jetzt neue nur Nuancen, also das heißt, für die prozessualen Sachen bleibt Kim und für die Mensch zu Menschkommunikation kommt dann irgendwann das TIM. Da habe ich da in meinem Messenger, also der Punkt ist ja, ich kann Kim nur nutzen, wenn ich ein Connector habe und der quasi mich in der Nähe befinde, wenn ich jetzt der nächste Schritt ist, ja, TIM, als kurze Ausblick hier exkurs, wäre ja eine Kommunikation, eine gesicherte Kommunikation über das Internet möglich mit auch mit dem Handy und Co. Da könnte ich dann auch sozusagen neue Kanäle nutzen und das ist halt auch eine klassische Weiterentwicklung, weil das auch Schwächen von Kim waren, einfach diese Exklusivität, das geht halt nur in der Praxis, wo der Connector steht und Co. Oder ich baue mir so ein riesen Remote-Situation auf, aber das fand klare Schwächen, deswegen sollten prozessuale, administrative Sachen weiter ruhig mit Kim gemacht werden und das, was ich schnell möchte, also Synchronekommunikation mit TIM, also Synchronekommunikation mit Kim, also kann man es auch vielleicht sagen. TIM ist dann sozusagen der Chat, der medizinische Chat in der TE-Messenger, genau, TI-Messenger. Wichtig ist noch bei Kim, da machen Patienten, Patienten nicht mit, das ist nur ein Austausch von ihm als für Health Professionals. Also da ist halt auch bei TIM die Öffnung, dass auch da Allaktöre mitmachen können in verschiedenen Stufen da. 

    Kann ich da jetzt dann so ein schönes Turax-CT-DICOM daten, kann ich die dann schön beschicken. Also in Kim 1.0, nicht, also Kim 1.0 hat im begrenzt, 25 MHz, weil es die Begrenzung bei Kim 1 und da dafür gibt es jetzt extra sozusagen in Kim 1.5 die Erweiterung über einen Attachment-Server, dass sich dann das 4GB große Bild, dass die Konbild auf ein Attachment-Server legen kann, in dem Prozess und dann in die E-Mail nur den Link hängen. Das heißt jeder Kim-Anbieter wird auch ein Attachment-Server breitstellen müssen, dann dafür, worüber ich die Anhänger dann transportieren kann und muss sie nicht in eine Mail-Narricht-Job. Okay, die Sinnhaftigkeit von CT-DICOM-Bildern in der Größe per E-Mail so verschicken, können wir ja auch darüber diskutieren. Das ist eigentlich Quatsch, genau. 

    Ich hab noch eine Frage zu den Zertifikaten und zu den E-Mail-Adressen, stellen wir uns vor. Ich hab die Kim-Adresse Christian Wachel-Edb als Clipios. Kim. Telematik. Dingens und wechseln einen Arbeitgeber und gehe zu Sana oder Aga Plasion oder was, was ich was dann ist natürlich die E-Mail-Adresse hinfällt. Ich brauche eine neue und auch ein neues Zertifikat oder wie funktioniert das. Wenn du jetzt deine Kim-Adress an dein HBA gebunden hast, dann brauchst du nur eine neue Registrierung bei einem anderen Anbieter. Ah okay. Wenn du es über deinen Krankenhaus-Träger gehen würde, per SMC-B, dann ist das hinfällig, weil das ist nicht transportierbar, nicht migrierbar. Das heißt aber, du hast das ja vorhin empfohlen, dass man das über SMC-B macht. Was hat das denn generell für ein Vorteil, das über SMC-B zu machen und nicht dann über die Einrichtungskarte und nicht über die persönliche Karte? Das ist mehr so eine administrative Situation, ansonsten musst du jedem Arbeitsplatz einen Kartentömmel breitstellen oder zentrale Situation haben, wo du HBR stecken kannst. Das ist mehr so ein bisschen logistik. Es gibt aber auch für Krankenhäuser gerade neue Lösungen. Wenn man sich überlegt, dass ein Krankenhaus mehrere Hundert oder Tausend-Adressen haben kann, da müssen auch mehrere viele Instanzen von Kim-Kleinten-Modul-Inseliet werden gucken. Dafür gibt es jetzt auch extra für Krankenhäuser sogenannte Kim-Appleins. Also, da wird Hardware bereitgestellt, wo darauf das Kim-Modul läuft und darauf läuft, läuft auch noch ein separater Mail-Server. Das heißt, da wird ein Mapping vorgenommen. Deine Christian-Punk-Wache-Adresse zu einer spezifischen Kim-Adresse. Und das heißt, du schickst an diesen Mail-Server, der macht tausend Kim nachricht und dem Mail geht zurück und geht wieder auf dein normalen System. Du machst alles mit deinem herkömmlichen Account. Also, das ist gerade für so große Einrichtungen definitiv gute Lösung. Da haben dich Leute Gedanken gemacht. Hilft das dann auch dabei kurz ausholen. Wer mir von gesagt pop 3 wird, wird genutzt. Das ist eigentlich eine alte Technik, um E-Mails abzuholen. Nachteil bei pop 3 ist, dass der klein, normalerweise die E-Mails runterholt vom Server und dann löscht. Und das ist fast nicht mehr zeitgemäß, sondern wenn ich z. B. Zwei Rechner habe oder das Handy und mein stationären Rechner und den Laptop und ich frage mit meinem Laptop zuerst die E-Mails ab mit pop 3, dann sieht das Handy und das stationale Rechner danach, die E-Mails nicht mehr, weil die einfach gelöscht worden sind. So, warum nutzt man den POP3 3 jetzt noch beim bei Kim das eine und das, was du gerade gesagt hast, würde das dann dieses Problem adressieren, weil dann sozusagen die Nachricht bis zu diesem System, das du gerade hatte, genau das über POP3 3 laufen würde und das selbst kann man dann mit dem neuereren, besseren Standard sozusagen E-Mail abfragen. Also warum macht man POP3 das erst mal aufgrund der Ende zu Ende Verschlüsselung? Das heißt, du müsstest ja sonst auf jedem dieser Endgeräte das passende koptografische Material liegen haben, was das ganz schön schwierig wird. Der, die Variante mit einem vorgelschaltet Mail Server, die der macht dann eimabbt und der erfüllt mehrere Sachen. So eineseits erleichtert er die gesamte organisatorische Management, gerade wenn ich ein paar Tausend resten, andererseits geht er natürlich auch auf Sachen ein wie Virus. Wenn ich jetzt ein Kim nachricht schicke, da könnte ich natürlich in den Bild reinhängen oder mache ich ein Trojan rein und du öffnest das, weil du weißt, das kommt formierend, du vertraust. – Ich vertreue ja gar nicht. Wenn du mir was schickst mit anderen, dann löscht ich das sofort. Das ist erstmal auch vorkerrichtig. Aber in dem Falle gäbe es auch jede Möglichkeit, dass dieser Mail Server da in vorgelagerten Antivierungskein abt. Das heißt, der Mail Server entschlüsselt sozusagen mit der Institutionskarte, die Nachricht dann. Also das heißt, wir reden dann davon, dass der lokal steht, in dem Falle, wie ich das erwähnte, läuft er auf der Pläins und ist schon im geschützten Bereich des Krankenhauses. Das heißt, danach sind die Nachricht nicht mehr verschlüsselt. Das heißt, ich empakke sie sozusagen auf dieser Pläins und verlege sie dann, per Eime, meinen Usern bereit. Und da kann ich natürlich auch anhängen, dann scannen. Genau, das ist ja in Ordnung, weil dann ist es ja im geschützten Krankenhausbereich. Das will nämlich auch sozusagen meine letzte Frage, die ich hätte. Das, wenn wir also die Nachricht natürlich verschlüsseln, mit dem mit deinem öffentlichen Schlüssel, so dass kein anderer das sich angucken kann. Dann kann natürlich auch keiner, kein Rechner in der Mitte prüfen, ob du mir da irgendwelche Sachen mitschickst, die Introjana oder Virus oder was, was ich was unterhalten. Das heißt, Kim selbst schützt nicht davor, dass auch mal wäre Viren, was was ich was mit geschützt werden. Gegenteil mit seiner Cryptografie, sorgte sogar dafür, dass man das eben nichts gännen kann. Wenn wir jetzt sowas haben, wie das E-Mails generell auf dem Server vom Quizhersteller oder sowas entschlüsselt werden, dann muss da auch ein Virenscanner laufen. Gibt es da Bestrebungen, dass man sowas könnte man ja machen von der Gematik sagt? Also, gibt hier keine Ahnung. Diese sieben zertifizierten Virenscanner und bevor hier irgendeine Nachricht in die telematik Infrastruktur über Kim schicken könnt, ist ihr sicherstellen, dass die Anhängen verschlüsselt worden sind. Gibt es da Bestrebungen, wer das sinnvoller oder was ist, das ist eine Bescheute Idee. Die Gematik könnte da Empfehlungen rausgeben, sie müsste sich dann natürlich mit den ganzen Sachen beschäftigen. Grundsätzlich ist es aber so, also wir haben ja auch viele Krankenhäusern als Kunden, die haben Security Gateways und etablierte Maßnahmen sozusagen. Und dabei ist unser Empfehlung jetzt immer, okay, etablierten Eignen, also entweder mit so einer Appliance oder einen eigenen Mailshör, aber nochmal der dann die Nachricht übernimmt und dann macht da die Checks. Eine Agaplesion als Asklepios-Hamsicure Gateways für ihre Mailskommunikation. Das ist Standard mittlerweile. Das heißt, ich bringe eigentlich meine Kimlösung in deren Infrastruktur rein und mache die dort kompatibel. Und dann können Boardmittel, die das krank auch schon hat, auch genutzt werden, um die Nachrichten zu verifizieren und zu validieren, dass da keinen Schadstoff wird drin. Okay, anders formuliert es nicht nur als Asklepios-Hamsicure und Agaplesion, sondern wir haben auch die ganzen normalen Niederglassenerz, die natürlich nicht so einen Mitarbeiter haben, die sich da so intensiv drum kümmert können. Für die heißt es also, wenn du eine Kim-Mail bekommst, dann ist sichergestellt, dass das zwischendurch keiner gelesen hat und dass der Sender tatsächlich derjenige ist, der das verschickt hat. Das heißt nicht, dass er nicht auch ein Virus dabei sein kann und das heißt, du musst alle Rechner auf den dann Kimmails entschlüsselt werden, auch mit einem Virenstgenner betreiben und du bist dafür verantwortlich, richtig? 

    Das ist korrekt. Also da gäbe es ja auch für das andere Varianten oder Virenstgenner, die auch schon Mail-Anhände prüfen. Das heißt, man ist ja nicht so, dass die Tore offen sind, sondern es gibt ja grundsätzlich Empfehlung und dann auch die E-Mail nicht als HTML anzuzeigen. Weil da entpacken sich Sachen schon, sondern dass ich die als Textform anzeige und ko. Also es gibt ja auch für die Arztpraxen mittlerweile die Richtlinie, für die Sicherheit, Praxen Sicherheitsarty. Da gibt es ja klare Empfehlungen und da wurden sich schon auch Gedanken zu E-Mails gemacht. Alles gut, ich fette du, dass man, also das ist klar, dass das… Du musst klar sagen, so alles nicht. Das heißt nicht. Wir machen Kim und dann bist du von allen Sorgen entbunden, sondern du musst weiterhin dafür sorgen, dass du für nüftigen Virenschutz beispielsweise auf dem Rechner hast. 

    Gut, dann sind wir auch schon am Ende, würde ich sagen. Hab ich noch was Wichtiges vergessen, Friedig. Ich hab den Ausblick dazu, Kim ein Fünf noch mal gegeben, dass da auch noch was Neues kommt und eigentlich ein wichtiger Aspekt für die Krankenhäuser, dass da auch losgelöst zu Lösungen gibt, glaube ich, die weg davon kommen, dass man sich local noch tausende Kleidmodulien zereden muss. Das ist alles schon auch machbar, auch auf Basis der Jetzigen Spezifikation. Der hier ist auch wichtig, so dass da die Industrie sich auch schon Gedanken gemacht hat, wie man etwas noch besser machen kann und trotzdem auf der Spezifikationsbasis bleibt. Das ist so, auch wenn ich mehr höhere Kim alles doof wegen Kleidmodul und Co. Man kann sich Gedanken machen, auch gute Lösungen, mit dem machen, was man hat. Also deswegen kenne ich das. Ich kenne den Schmerz, sozusagen, den die großen Ketten hatten, und dann haben die Lösung dafür gebaut. 

    Das ist gut. Dann absolute Empfehlungen, noch am Ende werden wir auch in die Schonauts mit Reindpacken, Link zu dir, Link zu Ihels Experts. Aber auch zu Marc Langruth, ganz viele Grüße hier. Ich habe mir vor als Aufschlauung noch mal sein YouTube-Video angeschaut. Es gibt sein Videos zu Epa, Kim, TIM, jeweils aus Arzt, Ärztinnen, Patientinsicht und ganz große Empfehlungen. Wenn man sich dort nochmal angucken möchte, wie das alles funktioniert, auch nochmal ein Tank tiefer als jetzt hier bei uns. Kann ich das nur empfehlen. Link kommt in die Schonauts und auch TI-Community.de. Ist das Diskussionsforum, mit Wiki vom Marc Langruth und dort. Ja, wenn man sich zu Telematikinfrastruktur aufschauen möchte, ist das eine ganz gute Anlaufstelle. 

    Shownotes

    eHealth Experts GmbH

    Sonstige Links

  • Folge #127 – DigitalRadar

    In dieser Folge ist Sylvia Thun als Interviewpartnerin zu Gast. Sie steht in ihrer Rolle als Projektleiterin des Konsortiums DigitalRadar Rede und Antwort. Dieses Konsortium hat das Modell zur Reifegradmessung im Rahmen des Krankenhauszukunftsgesetz (KHZG) entwickelt, welches verpflichtend ist für alle Krankenhäuser, die Förderung im Rahmen des Projekts beantragt haben. Dementsprechend wichtig ist natürlich auch das Wissen um die Reifegradmessung für die Häuser.

    Im Podcast werden unter anderem die Hintergründe des Modells besprochen, wie es aufgebaut ist und auf welchen rechtlichen Grundlagen das Modell beruht. Aber es werden auch praktische Tips zum Ausfüllen des Fragebogens gegeben.

    Podcast: Play in new window

    Transkription

    Wir haben diesmal eine PAPES denn da. Das lustige ist, sie war vor kurzem Interviewpartner bei Christian Jonas und den hatten wir vor einiger Zeit schon bei uns und hatten ihn als den MDR, also Medizinprodukte Papst vorgestellt und jetzt war unser Interviewpartner heute bei ihm und er hat sie als Interoperabilitätspäpstin denn jetzt heute bei uns im Podcast zu haben. 

    Hallo Sylvia. Hallo. Genau Sylvia. Wir werden wahrscheinlich den Podcast sprengen, wenn ich sage, stelle dich und dein Leben und deine Arbeit vor, das nimmt wahrscheinlich mehrere Stunden in Anspruch. Aber willst du kurz etwas zu deiner Person und zu deinem Werdegang sagen? Ich habe Angst, wenn ich dich vorstelle, dass ich die Hälfte vergesse, aber du kannst auf die wesentlichen Teile auf jeden Fall was sagen. 

    Ja lieber Renato, danke schön, dass ich sein darf und ich freue mich, dass das endlich eine PAPS denn gibt, aber wahrscheinlich bin ich die nicht, was ich natürlich mache. Ich habe quasi mein Leben der Standardisierung gewidmet, warum, weil das so extrem wichtig ist. Wenn wir eben nicht kommunizieren können, wir auch keine gute medizinische Versorgung und Forschung gewährleisten und jetzt auch an der Pandemie haben wir auch gemerkt, wie wichtig das ist. Also und deswegen, mein ganz kurz, mein Leben war sehr gradlinig. Ich finde ich, ich muss dir mal gerade nochmal alles aufschreiben, weil ich hier in Berlin die neue Universitätsprofessur annehmen dürfte. Ich hatte eigentlich vor, Ingenieurin zu werden, für biomedizinische Technik, für physikalische Technik und habe das auch gemacht, bin ich auch im Herzen immer noch und habe dann medizin studiert, weil ich gesehen habe, dass das hervorragend zusammenpasst und weil man mir auch nahe gelichtet hat. Das war der Prof. Günther von der RWTH Aachen, das ist ein großer Radiologe, aus Aachen gewesen. Und er sagt, er ist aber gesagt, ich möchte ich behalten, dass das so schön am MRT alles programmiert hast, bleibt doch noch ein bisschen und studiere medizin. Das fand ich dann auch mit 23 sehr sinnvoll und habe das gemacht. Danach hatte ich den Schmerz einerseits zu sehen, wie wenig doch digital ist, oder war vor 20 Jahren, Radiologie ging alles schon ganz gut und habe aber auch zugleich die Freude gehabt, die IHE-Community zu treffen, die ihr erst europäisches Treffen abgehalten haben an der RWTH Aachen. IAE sind ja die Jungs und jungen Damen und auch älteren Menschen, die gemeinsam versuchen, die Interoperabilität auch direkt auszutesten. Und da hat es mich geparkt und ich wusste, ich mache nichts anderes mehr im Leben und habe aber auch gemerkt, na ja, das reicht jetzt nicht, dass nur die Industrie schaut, ob etwas interoperabel ist, sondern irgendwo gibt es doch davor auch noch eine Community, die diese Standards machen und in die bin ich dann rein geraten und das war die HL7-Community. So nichts des zu trotz hatte, ich dann mich nicht entschieden diesen medizinischen Weg weiter zu verfolgen, sondern habe gesagt, ich will das System ändern, bin dann zur synix, das war eine Beratungsfirma für Krankenhäuser, Krankenhaus, Informationssysteme und damals wollen ja die DRGs eingeführt und danach sehr lange und sehr erfolgreich viele, viele Krankenhäuser beraten und danach bekam ich einen Anruf, ob ich den in das dem die möchte, mal eben die elektronische Gesundheitskarte einführen und die Notfalldaten zu spezifizieren, das E-Rezept und so weiter, wir kennen die Anwendungen und das habe ich dann auch gemacht, das war ein Köln, das lag mir auch nahe, weil ich da so für so hin wollten und ja, das war der Weg, bevor ich die Professur dann an der Hochschule wieder rein bekam. 

    Super, das ist ein wahrscheinlich kurzer Abriss, aber heute haben wir dich für ein ganz spezielles Thema und zwar bis du seit einiger Zeit, jetzt dieses Jahr berufen für DigitalRadar Krankenhaus, das ist eine Reifegradmessung, die es im Rahmen des KHZG gibt und da bist du quasi der ideale Interviewpartner, um die Hintergründe ein bisschen zu beleuchten und um damit vielleicht anzufangen, eine kurze Rückfrage, was das digitalradar mit dem KHZG zu tun hat. Ja, es ist zum digitalradar, wo ich nicht berufen, sondern ich war Mitglied eines Konsortiums, was dann gewonnen hat, nach einer ordentlichen Ausschreibung beim BMG und diese zwei Dinge gehören zusammen, wir wissen ja im Paragraph 14a, wird das KHZG oder werden die Förderbestandteile genauer aufgeführt im KHG 14b, wird dann gesagt, dass es eine Organisation geben soll, zur beanalyse Bewertung der grundsätzlichen Stand, der Digitalisierung, der Effekte für die Zukunft und der Effekte auf Versorgung und die Strukturen der Krankenhäuser. Und diese zwei Dinge gehören zusammen, einerseits möchte ich natürlich Gelder ordentlich verteilen für gute, zukunftsträchtige Dinge und andererseits möchte ich das natürlich auch messbar machen, inwieweit das irgendein Effekt hat. 

    Okay, das heißt, das Ziel der Messung ist, welches jetzt in diesem speziellen Fall von Digitalradar? Einerseits möchte man natürlich den Krankenhäusern die Möglichkeit geben, sich selbst einzuschätzen und sich vielleicht auch zu vergleichen, also national und international oder nur in ihrer eigenen Kette zum Beispiel, dann wollen wir aber auch strategische Handlungsfelder aufzeigen für die Politik, Innovation fördern und die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit hier des Gesundheitswesens verändern und diesen Gesundheit standort, Deutschland auch aufwerten, natürlich immer vor dem Hintergrund der besseren Patientenversorgung. Okay, und es gibt ja einige, die kennen vielleicht schon die HIMSS und EMRAM-Modell und das vorgehend dort ist ja sehr groß angelegt. Wie ist denn das vorgehend der Reifegradmessung jetzt beim Digitalradar? 

    Na ja, groß oder klein, das ist ja immer die Frage, wie mess ich und ich würde auch hier die Einschätzung teilen, dass das ein größeres unterfangen ist, also nicht nur für die Krankenhäuser selber, damit es eben aufwand verbunden, sondern auch, ich sag mal, für die Gesamtgesellschaft ist das sehr wichtig, dass wir diese Dinge hier in Deutschland messbar machen. Wir wissen Digitalisierung ist in aller Munde, vor allen Dingen auch jetzt der Politik und auch hier kann man der Politik eben wirklich wesentliche Dinge mitgeben und dem entsprechend ist der Digitalradar groß, das heißt es können durchaus alle Krankenhäuser hier in Deutschland mitmachen und wir wissen, dass sind sehr viele und eben diese Selbstentschätzung durchführen und groß auch unter den Gesichtspunkten, dass einfach auch viele verschiedene Dinge abgefragt werden, die man vielleicht vorher noch nie besprochen hatte in einem Unternehmen. 

    Da kommen wir dann gleich noch drauf, welche die Dimensionen und die Kriterien sind, vielleicht noch vorweg so ein bisschen der Vergleich zu M-Ram oder KITT-CON diese Konzepte sind ja auch mit eingefchlossen hier, wo unterscheidet sich jetzt das Digitalradar? Genauss sind sogar noch mehr Konzepte eingefchlossen, nämlich es gab auch in der Umfangreiche Literaturanalyse am Anfangs gibt ja nicht nur M-Ram, sondern auch wie gesagt das deutsche KITT-CON-Modell, aber auch andere Modelle weltweit und wir hatten zugleichen Expertenkremium, die auch mit wirklich sehr guten neuen Fragen mitgewirkt haben. Sowohl ist der Unterschied, der Unterschied ist erst mal, dass es ein deutsches Modell ist und dass dieses Modell natürlich auf dem KHZG fußt. Wir selbst als Konsort, schon haben natürlich keinen Einfluss gehabt auf die Gesetz auf das KHZG selber, sondern haben dann das abgebildet, was in den Kriterien des KHZG’s eben vorgegeben wurde. Und das war sehr gut, das darf ich jetzt wirklich aus vollem Herzen sagen, das hat also freudig gemacht, weil das wirklich extrem gut ausgearbeitet war. Ich hatte fast den Eindruck auch dort gab es umfangreiche Literaturanalyse, Literaturrecherchen und erkenntnisse aus verschiedenen anderen Modellen und das war wirklich gut abbildbar, was also auch noch erstaunlich war, das auch viele Dinge eben aus dem M-Ram, aus dem KITT-CON und aus anderen Modellen hier schon in dem Gesetz implizit vorkam. Wir mussten das natürlich dann klug in Fragen umwandeln, die dann auch klug so beantworten sind und einfach zu beantworten und auswertbar werden. Und das war vielleicht die größere Herausforderung. Also nochmal zusammengefasst, das ist ein deutsches Modell, was aber durchaus mappbar ist, also abbildbar auf die großen andere Modelle vor allem den M-Ram. Okay, gut, dann gehen wir doch mal ein medias res und gucken uns diesen digitalradar an, also er hat sieben Dimensionen, jetzt habe ich gehört, so knapp über 200 Kriterien, wie ist das denn jetzt von diesen Dimensionen aufgebaut? Was wird denn da alles abgebildet, abgefragt und ja mit welchen Fragen muss man ungefähr rechnen? 

    Genau, erstmal gibt es so allgemeine Fragen zum Krankenhaus, also Strukturfragen, Systemfragen. Das sind eigentlich relativ viele Fragen geworden, damit man eben das als Basis nimmt für die Ordnungsgemäßen, Analyse und Evaluierungen hinterher, weil man kann sie auch vorstellen, dass man zum Beispiel ein psychiatrisches Haus oder ein kleines Krankenhaus nicht unbedingt auch mit einem Maximalversorger vergleichen kann. Also hier erstmal Struktur, wie sieht das Krankenhaus organisatorisch aus? Dann gibt es den Bereich der Resilienz, das Management und der Performance, das heißt, das sind die Fragen auch natürlich, die wir erwarten zum Datenschutz und der Datensicherheit. Auch sehr, sehr schöne neue Erkenntnisse sind da eben über die Expertenkremen hinzugekommen. Und dann kommen eigentlich erst hier für Kliniker, für den Fragen nämlich, wie sieht es eigentlich aus? Wie arbeiten wir? Welche Prozesse haben? Wer ist angebunden? Können wir telemedizinische Services anbieten? Wie sieht die Interoperabilität aus? Wie können wir eigentlich miteinander zwischen den verschiedenen Abteilungen oder auch raus zum Patienten kommunizieren? Und das ist dann der Großteil der Fragen. Jetzt kann man sich natürlich denken, so, oh Gott, dann sind wir relativ viele Fragen am Anfang dann über meine Strukturen und gelten denn jetzt auch alle Fragen gleich hinter der Auswertung. Und da kann ich dann direkt alle beruhigen. Nein, es wurde natürlich ein System noch für die Gewichtung der Fragen eingeführt. Was auch wieder abgestimmt war mit unseren Experten, Bayerad, irgendwie weit jetzt, welcher Bereich ganz besonders wichtig erscheint derzeit. Aber ich nehm an, dass es jetzt eine Sache, die jetzt nicht unbedingt schon kommuniziert wird, sondern vielleicht erst später. 

    Renato, da bist du auch genau auf den Dampfer, genau so ist es nämlich auch. Warum? Also da könnt man sagen, ja, ich will aber schon von vorne rein wissen, wie die Gewichtungen sind, welche Frage in die Bewerteüberhaupt hineinkommt und wie wichtig die Frage ist für die Bewerte. Aber das ist natürlich falsch, das so zu machen, sonst würden und wir haben natürlich einen sehr kluges Gegenüber und diejenigen, die nämlich sichselbst bewerten, die haben natürlich da auch schon eine Idee dahinter. Inwieweit das strategisch gut sein könnte, wie man es ausfüllt und welche Fragen man tatsächlich dann intensiver bearbeitet oder sich selber besseroder schlechter darstellt. All das ist völlig irrelevant. Am besten füllt man es genauso aus, wie es ist. Es gibt ja keine Strategie, man kennt es zwar aus dem DIG-System, aber das brauchen wir uns jetzt nicht, quasi anzuschauen, wie das damals, oder jetzt immer noch ist, na, hohe, niederer, kälsemix, nein, nein, darum geht es gar nicht so, als gibt es wirklich darum, dass wir erst mal so eine Bestandsaufnahme brauchen. Wo stehen wirin Deutschland? Die Gewichtungen ist jetzt irrelevant, natürlich bekommt man irgendwann ein Skor und möchte auch höher kommen, aber die lassen wir extra intransparent bis alle abgegeben haben. Ich weiß gar nicht, obes ein Tradability Bias gibt in der medizin informatischen Forschung, aber der würde dann wahrscheinlich hier passen. 

    Okay, ich habe über die FAQs, die es im Internet gibt und auch über verschiedene YouTube-Videos schon so ein paar Beispielfragen gesehen und ich bin positiv überrascht über den Aufbau des Fragebogens. Also wir habennicht einen langen Fragebogen, den man am besten dann noch in einem Rutsch durchmachen muss, sondern das ganze ist ja so ein bisschen aufgeteilt. Willst du da vielleicht kurz noch so ein paar Hinweise geben, damitdie Krankenhäuse jetzt keine Angst haben müssen, dass sie sechs Stunden am Fragebogen sitzen müssen? 

    Ja, natürlich. Das ist ja so, dass man sich erst mal registrieren muss. Da ist dann schon die erste Falle für die Krankenhäuse ein. Wir bauen nämlich während des richtigen Zuständigen eigentlich im Krankenhaus. Es ist jetztein Verwaltungsleiterin oder die IT-Literin und da muss man sich erstmal einig werden. Dann kommt die nächste Hürde, nämlich wie lautet eigentlich meine IK-Nummer und habe ich nur eine oder sind wir einen Unternehmenmit vielen IK-Nummern oder mit Standorten. Ja, das ist auch alles jetzt geklärt so weit, dass man auch hier zum Beispiel eine Standort-Nummer eingeben kann und an dem entsprechend diesen Fragebogen zugesendetbekommt. So jetzt ist nicht der vor und man hat die Möglichkeit, jederzeit auch ein Päuschen zu machen und den am nächsten Tag weiter zu bearbeiten. Die ganzen Fragen muss man auch nicht nochmal ausfüllen, sonderndie werden natürlich hier abgespeichert und wichtig ist auch noch zu wissen, dass man nicht alleine diesen Fragebogen ausfüllen muss, sondern dass man hier Experten hinzuziehen kann oder die Fragen auch weitergebenkann an zum Beispiel das klinische Personal oder die Administration, die vielleicht von gewissen Prozessen viel mehr Ahnung haben als jetzt zum Beispiel jemand der in der IT arbeitet. Okay, ist ja glaube ich auch pro Dimension festgelegt oder empfohlen, wer jetzt da die Fragen beantwortet, ob es jetzt das klinische Personal, das Pflegerische Personal, das IT Personal ist oder das Controlling. Ja, das haben wir festgelegt, das war aufwendig, aber wir haben es geschafft. 

    Okay, was ist denn jetzt ungefähr der Aufwand? Klar, das kann man jetzt wahrscheinlich nicht für alle Krankenhäuser gleich sagen, aber in welcher Range bewegt er sich denn? Kleines Krankenhaus bis großesUniversitätsklinikum? 

    Ja, das ist ja so, dass letztendlich eigentlich erstmal alle Fragen von allen Krankenhäusern beantwortet werden müssen. Manche Fragen werden dann ausgeblendet, wenn man zum Beispiel keine Radiologie hat oder keineNotaufnahme hat, dann würden die ausgeblendet werden, dann hat man ein wenig weniger zu tun, aber prinzipiell sind sie ja dann doch schon diese über 200 Fragen, die jeder auszufüllen hat. Und das kann man sich jetztvorstellen. Also, wenn ich mein Haus gut kenne und ich habe das selber mal durchgeklickt, dann kann man so ein Frage bogen, auch durchaus in zwei, drei, vier Stunden ausfüllen. Nun kennt nicht jeder sein Haus so gut, das kann ich Ihnen heute schon versprechen, dass man wirklich all diese Fragen ausfüllen kann, man muss immer wieder rückfragen nachfragen, wie macht ihr das? Es wird sicherlich auch dann Probleme geben, dass man zum Beispiel in der einen, auf der einen Station so ein Prozess hat, in der anderen Station ist es dann aber ein ganz analoger Prozess noch, und wie würde ich mich dann da ein sortieren? Das sind Dinge, die man mitMenschen bespricht und die ihm zufolge kann nicht nur empfehlen, dass man da ein bisschen Zeit für einplant und das sind dann keine vier Stunden. Also vier Stunden dann, wenn man wirklich alles weiß und eigentlich nuranklicken muss, weil der ist eigentlich sehr schön aufgebaut, der Frage, wie du ja schon sagtest, und relativ einfach abzuarbeiten, das, was Zeit braucht, ist, dass man darüber spricht, wie digital man ist. Und da können wirauch vorstellen, dass das jetzt keine nutzlose Zeit ist, nur damit man den Fragebogen ausfüllt, sondern eine Zeit, die dem Krankenhaus wirklich gut tun kann, indem man nämlich wirklich mal nachfragt, was braucht ihr? Was ist denn das? Was macht man damit? Wie können wir mehr Patienten zufrieden stellen oder behandeln? Und das ist sicherlich auch Ziel und Zweck dieser ganzen Übung. Ich mach miteinander kommuniziert. 

    Ja, dann ist es quasi Quality Time für IT und Krankenhaus, die kommen endlich noch mal miteinander ins Gespräch. Ja, das ist gut. 

    Gibt es denn Synergieeffekte, wenn man ein großer Konzern ist, dass man dann vielleicht, wenn man ähnliche Strukturen in den Krankenhäusern hat, dann weniger aufwandt hat? Ja, das ist sogar möglich, also technischmöglich, dass man die Fragebögen kopiert. Wenn ich sage, ich habe wirklich drei Krankenhäuser und die haben eine zentrale IT-Struktur und die arbeiten auch alle gleich, haben die gleichen Sicherheitsmaßnahmen und können auch miteinander Telemedizin durchführen, zum Beispiel dann hätte man die Möglichkeit, die direkt rein zu kopieren, also die Antworten von dem Haupthaus, zum Beispiel. Okay, und die Art der Fragen ist das jetzteher freitext oder ist es, sag mal, für die Statistiker sehr angenehm, dass man hier jetzt Sachen anhaken, ausfüllen kann, auswählen kann. 

    Die meisten Fragen haben wir so konzipiert, dass wir einen Likert-Skala anwenden können, hat natürlich etwas auch mit den Leuten zu tun, wie das ein hinterher auswerten möchten. Das heißt, Likert-Skala, das sind immer fünf Antwortmöglichkeiten. Manche Fragen konnten wir auch gar nicht so konzipieren, beziehungsweise es. Also es gab zwei Herausforderungen, einerseits die Frage kann man nicht so beantworten, dass ich fünf Antwortenhabe. Manchmal gibt es nur ja und nein, manchmal gibt es aber auch freitexte. Es ist uns natürlich nicht so lieb, aber es geht halt auch gar nicht anders. Und die zweite Herausforderung war die Ernährung an M-Ram. Und den M-Ram hatte man diese Likert-Skala nicht, so durchgehend angewendet wie wir. Er hatte aber den Anspruch, dass man deren Fragen doch sehr ähnlich abfragt. Und so hatten wir einen Zwischenweg gefunden, dass einM-Ram-Skoring oder ein M-Ram, wir sagen eine so schön Indikator-Score. Das ist kein echter M-Ram-Skore, das ist nur ein Indikator möglich ist. Auf den Fragen, die M-Ram gleich sind. Aber trotzdem noch hier die Möglichkeit der Auswertung bestehen bleibt. Deswegen gibt es verschiedene Antwortmöglichkeiten, nicht immer die gleichen. Das wäre ja auch langweilig. Ja, wenn man sich sechs oder sieben Stunden damit beschäftigenmuss, dann müssen die Antwortmöglichkeiten auch ein bisschen gemixed bleiben. Das stimmt ja. 

    Jetzt hattest du eben das M-Ram-Modell nochmal angesprochen und hattest gesagt, dass wir beim M-Ram-Modell ja so eine Art Stufenplan haben. Im Digitalradar haben wir ja aber diese sieben Dimensionen, die sich ja nicht als Stufen verstehen. Es ist ja nicht so, dass ich jetzt am besten mal mit einer Dimension beginne und dann kommt die nächste Dimension und so weiter, sondern man macht ja am besten alle sieben Dimensionen, wenn man sich weiterentwickeln will und daraus einen Strategie entwickeln will. Und da unterscheidet sich das ja im M-Ram-Modell. Was hat es denn für Auswirkungen von Digitalradar? Wie wird sich denn dann das späterauf die Strategie auswirken von den Krankenhäusern? 

    Genau, das ist also kein statisches Modell, sondern ein ganz agiles Modell, was wir da gewählt haben, eben nicht diese Stufen, man kennt das ja auch aus dem M-Ram, da gab es auch viel Kritik, wenn man dann kein PACS hat, kommt man nicht im nächsten Stufe, zum Beispiel, das gibt in diesem Modell nicht. Hier ist es so, dass es noch niemals ein Prozentwert und ein Punktwert gibt, zum Beispiel, 62 und dieser Punktwert ist dann der Score. Ja, mit dem kann man weiterarbeiten und sich weitere höhere Punktzahlen erarbeiten, indem man eben Prozesse verbessert, die Sicherheitsrechtlinien, also zum Beispiel schneller auf Tickets antwortet in einem IT-Bereichoder Telemedizinische. Die Möglichkeit anbietet und da kann man in diesem Score successive verbessern und ist nicht in so einem festgezogen Stufenmodell verankert. Sind denn dieses Score es genormt? Also gibt es einmaximal Score, auf dem man hinarbeiten kann oder ist es, wenn wir einen Krankenhaus haben, maximalversorgert zum Beispiel, dass der automatischen höheren Score bekommen kann als jetzt ein kleines Krankenhaus, das keine Radiologie und damit kein Riss und kein PACS hat? Genau, das wäre ja auch gemein. Es ist so, dass dann diese Bereiche auch nicht mit in den Score eingehen. Das kann also sein, dass auch ein kleinesKrankenhaus ein Score von über 80 bekommt und eine Universitätskrankenhaus hatten, Score unter 20, also das kann durchaus vorkommen. Das liegt nicht daran, wie groß jetzt mein Unternehmen ist. 

    Okay, das heißt also auch für kleine Krankenhäuser ist die Motivation da und die fühlen sich jetzt nicht dadurch abgehängt. Unbedingt, ja. 

    Gut, dann gucken wir mal so langsam auch in die Zukunft. Also wir stehen ja aktuell noch relativ am Anfang. Ich glaube die ersten Krankenhäuser evaluieren jetzt, wie ist denn der Zeitplan der Datenerhebung, der ist ja relativ knapp bemessen? Ja, genau. Am 17.12. Sollten alle Wögen wieder bei uns sein. 17. Dezember. Damit vor Weihnachten, oder zu Weihnachten alles dabeigen. Wir haben natürlich auch geöffnet vor einiger Zeit, also am 5. Oktober, was aber wichtig ist, die Beantwortung der Fragen, soll für den Stichtag 30.06.21 gelten. Da gab es ein bisschen Verwirrung, dann sagten viele, ja Gott, da gab es doch noch gar nichts, genau. Da gab es noch keinen Bogen zum Ausfüllen, aber Systeme, die im Einsatz waren. Man muss sich also jetzt vorstellen, dass man ein bisschen die Zeit zurückträt. Wir hätten den Stichtag 30.06.21, so diesem Stichtag sollte man sich selbst einschätzen. Wenn man dann aber zwischen den 30.06. Und im Oktober noch viele, viele Systeme eingekauft hat, würden die nicht dazu bedacht werden. Warum ist das so? Na ja, das steht im Gesetz ganz einfach. Kann man sich den 14.11 mal durchlesen, da sieht man es. Ok, und wie sieht es dann weiter aus? Wann sind die weiteren Erhebung? Man will ja eine zwei Punktmessung machen, vielleicht sogar noch mehrere, weiß ich nicht. Genau, also da steht dann drin, der 30.06.21 und 30.06.23 in § 14 BKG. Und sind vielleicht perspektivisch auch noch weitere Messungen geplant, dass man dann eine Sachen mal eine weitere Entwicklung hat über mehrere Jahre Jahrzehnte vielleicht? Also, gesetzlich geplant derzeit nicht. Ich kann mir jedoch vorstellen, dass viele Krankenhäuser das als strategisches Instrument weiter nutzen. Man kann ja auch selbst zum Beispiel Fragen weiterentwickeln, in einer Krankenhauskette zum Beispiel oder über weitere Organisationen, die es ja im Gesundheitswesen gibt, die hier einem auch behilflich sein können. Oder der Gesetzgeber würde da auch noch mal anschließen und sagen, wir möchten jetzt aber auch noch mal 25 und 27, 29 nähe, wir machen das steht aber nicht fest. Es gibt jetzt nur die zwei Daten. 

    Und wenn ich jetzt meinen eigenen Score mal außerhalb von diesen ja zwei Stichttagen herausfinden will, ist denn das Portal offen? Kann ich den Score auch irgendwie ermitteln? Kann ich den auch ohne dieses Portal ermitteln? Ja, das ist noch richtig gute Frage. Das bringe ich jetzt mal mit ein. Dann freue ich mich, dass ich da jetzt auch noch ein bisschen Input geben konnte. 

    Dann würde ich sagen, machen wir so ein Deckel zu. Wir werden auf jeden Fall noch ganz viele Sachen verlinken. Es gibt viele YouTube Videos vom Health Innovation Hub, auch vom DigitalRadar, viele FAQs. Es gibt alles, was man so braucht im Internet und das werden wir auf jeden Fall verlinken für diejenigen. 

    Links zum Podcast

    • Webseite des DigitalRadar: https://www.digitalradar-krankenhaus.de/
    • Youtube – Kickoff zum DigitalRadar mit FAQs: https://www.youtube.com/watch?v=r47DiRgJnlA
    • Youtube – Q & A mit Pilotinnen und Piloten: https://www.youtube.com/watch?v=icBvgWynwJI
    • Youtube – hih deep dive Webinar zum Thema Reifegradmessung: https://www.youtube.com/watch?v=JRgJtS-ILlo
  • Folge #126 – Telematikinfrastruktur (Übersicht)

    In dieser Folge sprechen wir mit unserem eHealth-Experten Frédéric Naujokat über die Telematikinfrastruktur als Autobahn und geben einen Überblick über die wesentlichen Bestandteile der Telematikinfrastruktur.

    Frédéric erläutert, wie viel Zeit die Entwicklung neuer Releases erfordert und gibt einen Einblick in aktuellen Entwicklungen. Shownotes eHealth Experts Frédéric Naujokat Telematikinfrastruktur auf den Seiten der gematik

    Podcast: Play in new window

    Transkription

    Die Digitalisierung im Gesundheitswesen schreitet weiter voran und wir wollen es einem Thema widmen, das war schon lange auf der Agenda haben, nämlich der Telematikinfrastruktur. Das machen wir nicht alleine, sondern mit einem echten Experten, genauer gesagt, einem eHealth-Experten und ich begrüße hier im Podcast Frédéric Naujokat, herzlich willkommen Freddy. Hallo Bernhard, vielen Dank, freu mich. Ja, vielleicht für die, die ich nicht kennen, soll’s ja in der Branche auch noch ein paar geben, vielleicht sag’s ein paar Worte zu dir, wer bist du, was machst du und warum bist du der perfekte Interviewpartner für das Thema Telematikinfrastruktur? 

    Ja, kann ich kurz und knapp zusammenfassen, also ich bin der Frederik. Ich habe medizinische Informatik studiert, daher kenn ich dich auch und auch den Christian, also ein Teil des Podcast-Teams. Danach war ich eigentlich zehn Jahre lang als Berater bei der Gematik, da habe ich ziemlich viel schon an Spezifikation mitgeschrieben und war frühzeitig mit dabei, dann kam der Schwenk zu E-Health-Experts, der Firma jetzt, wo ich arbeite oder wo ich auch Gesellschafter bin. Da haben wir jetzt angefangen, Software zu bauen und wir sind immer noch tief in allen Themen, der Telematikinfrastruktur, wir sind immer noch mit der Gematik sehr eng und wirbauen jetzt Software, wir haben Konnektor gebaut zusammen mit der secunet, das ist ein Gemeinschaftsprodukt und der secunet-Connecto heißt ja und daher kämen wir noch alle Specs, wir sind über mit dabei und bauenjetzt auch noch mit ezTI, so ein kleines IT-System, was auch viele Anwendungen kapselt, aus dem Grund bin ich noch tiefe in der Materie, ja so ein bisschen die Seiten gewechselt von den Spezifikationen schreiben jetztselber die Dinger bauen, programmieren, ausprobieren, testen auf Seiten der E-health-Experts. Ja, das kann man echt so sagen, wir haben vorher viel verbrockt und jetzt müssen wir was ausbaden. Aber hat sich vielgeändert, also vieles von dem, was wir damals ja noch mitgeschrieben haben, haben sich jetzt auch geändert, weil die Spezifikation werden teilweise anders geschrieben, aber ja, auf jeden Fall Seiten wechselt. 

    Ja, wenn du jetzt mit einer ganzen Erfahrung mal so drauf schaust, wie willst du uns auch hören und hören, klären in drei, vier setzen, was ist eigentlich die Telematikinfrastruktur, man es kurz zusammenfassen will, steckt ja vielleicht nicht jeder so ganz tief in der Materie drin, also kurz zusammenfassung. Ich nutze da auch, dass Bild der Datenautobahn oder der Autobahn immer noch gerne so am Ende ist das eine Autobahn des Gesundheitswesens, die alle Akteure verbinden soll, die dann Tankstellen hat, die Hotels hat und das sind verschiedene Anwendungen, das heißt so kann man sich so für vorherstellen, am Ende wurde die Autobahn geschaffen, um erst mal zu kommunizieren und jetzt kommt peu à peu, Anwendungen hinzu, wie eine Tankstelle ist dann quasi versicherten Versichertenstammdatenmanagement oder dann kommt Hotels, das werden danndie Patientenakte oder so. Das kommt peu à peuen zu, das man sozusagen erst mal einen kleinen Schritt gegangen ist, die Vernetzung zu realisieren und jetzt kommen die Anwendungen obendrauf und das Ziel ist eigentlicham Ende, dass alle Akteure im Gesundheitswesen, Leistungserbringer, Kostenträger und auch die sonstigen Leistungserbringer miteinander reden können, miteinander Daten austauschen können und dann mit dem Endziel, eigentlich noch das Ganze sogar interoperabel und auch semantisch auswertbar zu machen. Ja, jetzt hast du gesagt, wie alle sollen angebunden werden, kannst du sagen, wie weit wir da in Deutschland sind, wo wir da ungefähr stehen auf dieser Etappe zum Gesamtziel und wie viele Personen oder Personengruppen wir ca. Schon angebunden haben. 

    Ich würde sagen, so wir sind jetzt gerade in Schritt 1, das heißt, wir haben die Ärzte, Zahnärzte, Psychotherapeuten angeschlossen und auch die Krankenhäuser, bei der ersten Gruppe sozusagen der Leistungserbringerhaben wir, ich würde sagen, 80-85% oder 85-90% wahrscheinlich angeschlossen. Also Ärzte, Zahnärzte und Psychotherapeuten sind so gut wie angeschlossen alle. Gibt immer noch ein paar Verweigerer und da gibt es ja so die Sanktionen und die werden teilweise höher und kann sein, dass es noch mehr kommen oder noch mehr Prozesse verpflichten werden. Und die Krankenhäuser sind auch alle mit der Basis Anwendung angeschlossenauch, so dass wir da jetzt stehen und die jetzt den nächsten Schritt, das sind eigentlich dann Apotheken weiter auszubauen. Und wir sind bei Apotheken, denke ich, auch schon bei 70% oder höher vielleicht sogar auchschon Richtung 80%, wahrscheinlich so über 80%. Und der nächste Schritt ist jetzt auch Gesprächendes Gesetz, das dann auch Psychotherapeuten, Physiotherapeuten, Hebammen, Physotherapeut und Co. Diese auchnoch anzuschließen, also die neuen, die sonstigen Leistungserbringer. Das ist aber erst der nächste Schritt für nächstes Jahr. Es gibt da jetzt Modell vorhaben, dass man die sonstigen Leistungserbringer noch hinzunehmen. Aber das ist gerade erst am Start. 

    Das ist jetzt am Start und vielleicht kannst du an dem Beispiel nochmal erläutern, welche Rolle die gematik hatte. Da sind die jetzt durch, weil die größten Spezifikationen geschrieben sind oder es ist jetzt genau die Aufgabe der gematik, die nächsten Spezifikationen weiter zu schreiben, um eben Hebammen und Physiotherapeuten weiter mit anzubinden. Vielleicht sagst einfach was zur Rolle der gematik. 

    Ein großer Part ist man der Betrieb, die Sicherstellung des Betriebs zu sagen, dass da alle nach den Regel spielen und das alles so weit passt. Und dann gibt es natürlich die Fortschreitung von Spezifikationen. Es kommenja neue Technologien, es kommen neue Standards, das heißt ich muss das Ding ja auch warten und fliegen. Das heißt Spezifikation muss ein weiter geschrieben werden und es kommen neue Anwendungen zu und es kommen neue Use-Gases hinzu, es kommen neue Akteuren zu. Das heißt das ist eigentlich die komplette Fortschreibung, neue Anwendungen und dann gibt es auch immer wieder neue gesetzliche Anforderungen, die integriert werden müssen. Das ist der Job der gematik, die Spezifikation vorzuschreiben. Die werden immer gröber, also die gehen immer mehr auf das Was, so dass das wie durch die Akteure, Industrie und so weiterumgesetzt werden kann. Aber das ist ganz klar die Aufgabe der gematik, der Betrieb, die Spezifikation und am Ende auch noch die Zulassung, dass man auch jedenfalls da auch eine gewisse Maß an Interoperabilität und auch Güte gewährleistet. 

    Jetzt hast du von Diensten gesprochen, vielleicht versuchen man das Ganze noch mal einzuordnen, insgesamt die telematischen Infrastruktur, du hast von der Datenautobahn oder von der Autobahn gesprochen, wenn man das mal so ein bisschen auf die einzelnen Bestandteile runterbricht, dann könnte man ja sagen, es gibt in der Telematikinfrastruktur-Komponenten wie Hardwarekomponenten, also Konnektoren, Kartenterminals, die Karten selber und es gibt eben Softwareanwendungen, die Dienste, die Anwendungen, wie eher Rezept Epa, die dann mit Hilfe dieser Hardware laufen. Kann man da so grob vor einfach zusammenfassen? 

    Genau, die lokale Infrastruktur besteht aus Konnektoren, Karten und Kartenterminals. Also momentan sind die Identitäten der Akteure noch auf Karten gespeichert. Das heißt, kryptografische Identitäten, ich habe die EGK für den Versicherten, ich habe den Heilberufsausweis für die Leistungserbringer und ich habe die sogenannte SMCB, das ist die Karte, die die Institution repräsentiert. Und die Kartenterminals sind momentan auch so, wie sie sind, verpflichtend, weil der Konnektor eine sichere Verbindung zu den Kartenterminals aufbaut und dahin die Kartengelesen werden. Ganz früher sozusagen vor Start der Infrastruktur gab es noch USB-Kartenleser an den Rechnern in den Praxen, da wurde direkt angesprochen, aber um diese Ebene zu lösen und mehr sicher dran zu bringen ist der Konnektor das Herzstück sozusagen, was die Integration übernimmt mit den Karten und auch die Kryptografie übernimmt. Also das ist erstmal so was lokal stattfindet. Und über den Konnektor findet dann die Verbindung in das sicheren Netz, also in die Telematik-Infrastruktur statt. Das ist tatsächlich ein dediziertes Netz, was aufgebaut wurde, was einmal ausgeschrieben wurde und dort tatsächlich auch physikalische Leitungen liegen, alles auf Basis von VPN und MPLS und die Konnektoren verbinden sich dort hin und spannen sozusagen dann das Netz auf. Und dann gibt es Anwendungen die laufen lokal. Zum Beispiel Notfall-Datmanagement und auch der elektronische Medikationsplan so wie er aktuell spezifiziert ist, sind lokale Anwendungen die nur auf der Karte gespeichert werden. Das ist sozusagen eine offline Anwendung. Und dann gibt es Anwendungen, die sind online, wie zum Beispiel ein Versichertenstammdatenmanagement, das geschieht natürlich zwingend online, weil das muss abgefragt werden. Gibt es eine Änderung, ist die Karte gesperrt und gibt es neue Stammdaten, die ich übernehmen kann in meinem Primärsystem. Dann neue Anwendungen geben sich dann KIM, Kommunikation im Medizinwesen, Gesundheitswesen, das ist dann Mail-System, das sich natürlich online betreiben muss. Die ePA ist ein vollständiges Online-System, weil da ist es so, dass die Krankenkassen allen versicherten, allen gesetzlichen versicherten. Erst nur erstens schritt, die elektronische Patientenaktor anbieten müssen. Und das ist natürlich ein volles Online-System, d.h. Da greift der Konnektor übernimmt da noch mit einem Fachmodul gewisse Logiken und stellt dann die Daten den Primärsystem bereit. Beim E-Rezept ist jetzt das erste Mal neuer Weg, d.h. Da ist der Konnektor zum Beispiel nicht mehr die Fachlogik, sondern nur noch der Proxy, d.h. Die Kommunikation wird nur noch durch den Konnektor durchgeschleift, das wird das VPN des Konnektors verwendet, die Logik aber selbst muss in den jeweiligen System, also im PVS oder im Apotheken-System übernommen werden, da ist der Konnektor nur noch das Vehikel. Das ist so auch so ein Paradigmenwechsel, das immer mehr Fachlogik weggenommen wird vom Konnektor und schon jetzt auf die Kleinsysteme verlagert wird und man dadurch natürlich ein bisschen Flexibilität gewinnt. 

    Ja, das Ganze macht natürlich auch einfacher, was Wartung und Pflege so was angeht, wenn ich das über einen Software-Update lösen kann und nicht die gesamte Hardware austauschen muss, wobei die Entspanis ja auch schon mal vorgeprescht und hat das Ende der Konnektoren angekündigt zu einem Zeitpunkt, also das Ende der Hardware-Konnektoren angekündigt zu einem Zeitpunkt, wo noch nicht mal der Rollout vollständig stattgefunden hat. Wie siehst du, dass Hardware-Konnektoren haben die den zusätzliches Sicherheitsfeaturen eine Ablösung auf Software-Konnektoren so ohne weiteres möglich und wann wird das kommen? Also nicht, nicht attok, ne? Da muss man noch klar sagen, dass der Konnektor übernimmt, noch Funktualitäten, die wichtig sind und es gibt da irgendwie vielleicht dann irgendwann Migrationsfahrt, also aber lassen wir mal auf das Detail hingehen. Also der Konnektor an sich verliert irgendwann ja auch sozusagen aus kryptografischer Sicht die Berechtigung, das heißt, nur dann ist es eigentlich so, dass der Algorithmus, der dort aufgebracht ist, der RSA, Algorithmus, womit jetzt auch kommuniziert wird, cryptografic abgesichert, bis Ende 2023 vom BSI noch erlaubt, so wie er verbraucht ist. Viele der Systeme, auch von der Sekunde-Konnektoren, hat schon Karten, die dual personalisiert sind. Das heißt, dort sind schon elliptische Kurven aufgebracht. Wir haben hier so auch in der Kriptografie eine Änderung von RSA auf elliptische Kurven und das muss natürlich auch der Konnektor berücksichtigen. Und dafür gibt es auch schon nur personalisiert, aber die Konnektoren haben einfach erstmal eine begrenzte Laufzeit und da gibt es jetzt zwei Möglichkeiten, entweder wird es eine zweite Runde an Konnektoren geben oder es gibt bis dahin eine Lösung sozusagen die TI 2.0, die das dann ersetzt. Aber mein Gefühl ist jetzt erstmal, es gibt keinen Schalter, der sagt, aber jetzt machen wir TI 2.0, sondern es wird auch noch eine zweite Runde an Konnektoren geben und es wird höher, höher werden gewisse Services sagen wir so eine in Ordnung, in Verstruktur verlagert, aber das geschieht nicht von heute auf morgen. Was so initial noch erwähnt hat, es war so ein bisschen sehr der Part Flexibilität. Beim Konnektor ist so, dass jedes Release des Konnektors, da brauchen wir lange für. Das heißt, wir können nicht sagen, wir bringen morgen eine neue Version raus, weil wir haben was gefunden oder wir bringen die in zwei Wochen raus, sondern eine Konnektor Version zu bauen, heißt immer paar Monate, weil wir sind zwar vielleicht mit der Entwicklung schnell fertig, da müssen wir testen, dann geht es zu Prüfstelle, dann geht es zum BSI, dann guckt die Gematik noch drauf, das hemmt auch so ein bisschen sozusagen die Möglichkeit der schnellen Entwicklung, neue Anwendungen, weil wir nicht in der Lage sind, ausgrund der organisatorischen Regelungen, schnell neue Updates rauszubringen. 

    Wir können diese Prozess einfach noch mal skizzieren, also man fragt es ja immer, warum dauert das alles so lange und dann ist natürlich spannend zu wissen, wie dieser Prozess aussieht. Also von, ich habe eine neue Idee, was da als neues Feature irgendwie rein muss in den Konnektor bis hin, der wird tatsächlich an die Praxen und Krankenhäuser ausgeliefert. Also wie sieht dieser Prozess eigentlich aus und wie lange dauert das? Es gibt dann irgendwann neues Release, das heißt, man sammelt vor Ideen, dann gibt es neues Release, das Release kommt von der Gematik, dann und zu dem Release muss dann passen Anpassung geben, also der Konnektor hat ein Protection Profile, doch das ist sozusagen die Beschreibung der Sicherheitsanforderungen auf sich des BSI’s an den Konnektor, das dann die Grundlage für die Zertifizierung, beziehungsweise für die Evaluierung nach technischer Richtlinien. Vom Prozess ist dann so, ich habe die Spezifikation, dann baue ich das alles, setze es um, teste alles und dann gebe ich in erster Instanz eine Prüfstelle. Und bauen und testen, wie lange dauert das, circa? Sind das vier Wochen, acht Wochen. Also das kommt nur noch mal nicht. Ich kann eine Beispiel nehmen, z. B. Wir bauen jetzt gerade ein Epa-Stufe 2, das ist sozusagen ja die Epa mit mehr Berechtigung und mehr Objekten und so weiter, da baut man dann schon auch mehr als ein halbes Jahr manchmal dran. Das heißt, das ist eine Menge zu tun, also so ein Konnektor Release, was verlangt wird, da brauche ich schon immer mindestens, also für so eine Major Release, drei bis sechs Monate locker, nur Entwicklungszeit und dann geht es parallel, also die Prüf, die eben Arbeit oder die Mitarbeit mit der Prüfstelle erfolgt oft schon parallel, weil wir das gar nicht mehr sehr künstuell machen können, weil dann da uns noch länger. So wir haben es schon versucht, so schnell wie möglich den Prozess zu optimieren, das heißt parallel arbeiten wir schon mit der Prüfstelle und die Prüfstelle ist eine zugelassene Stelle, die unsere Dokumente, unseren Quellcode und alles prüfen darf und der MBSI dann sozusagen die Güte darstellt über die Erfüllung des protectionen Profels und der Anforderung des BCs von der GMAT. Das heißt, so der ist Prozesses, wir sind durch, die Prüfstelle guckt sich alles an, guckt sich auch den Quellcode an, allem darum dran macht eigene Penetrationstests, macht eigene Integrationstests und so weiter und dann ist dann durch und dann gibt es zwei, drei Workshops mit dem BSI, wo die Ergebnisse vorgestellt werden, wo noch mal nachgefragt wird, allem drum dran. Allein dieser Prozess dauert auch schon wieder zwei, drei Monate. Das heißt, wenn wir ein ganz normales Major-Release haben, habe ich immer sechs bis acht Monate, aktuell. Und dann kannst erst in die Serienproduktion geben, dass es dann in den Auslieferungsprozess kommt, dass man Krankenhäuser Arztpraxen beliefert und das Ganze erstmal weiter verbreitet. Und ob selbst davor haben wir noch, selbst davor haben wir noch immer jetzt eine Phase früher, gab es die Erfase dieser sogenannten Erpro-Bungsphase mit irgendwie 50 bis 100 Teilnehmern. Momentan sollen wir machen wir dann nur noch eigentlich ein Friendly User Test und irgendwie ausgewählte, ausgewählte Praxen und gehen damit dann in einen Start mit 10, 20 Praxen und Test dieses Release bevor es dann wirklich in die Fläche geht. Also selbst das Zulassungssören der Gematik ist zwei geteilt. Wir kriegen eine Zulassung mit Auflagen, das heißt, wir müssen so einen kleinen Fälle test machen, so einen kleinen Test und für die User Test. Und danach, nach mit den Ergebnissen kriegen wir die Zulassung für die Fläche. Also tatsächlich gibt es hier ein paar Hürden einfach. Und das betrifft alle Komponenten, das betrifft nicht nur den Konnektor. Jeder Dienst, der in der Telematte Infrastruktur steht und in der Produktivungebung ist mit Zulassung und Co. Muss ähnliche Verfahren durchlaufen. Also ich kriege nie ein Update innerhalb eines Tages, wo ich hinaufsatzte, es ist ein super Emergency Update. Was Boon mit den Drei muss, da gibt es dann so ein paar Attack oder super Emergency Verfahren. Ansonsten dauert das überall. Das ist halt die Hürde, die er geliegt wurde, die aber auch dann Sicherheit und Güte wäre das. Will ich nicht missen, ist auch schon richtig so. 

    Ja, das heißt, erst nach dieser langen Zeit haben wir dann auch die Möglichkeit, als Anwender, als Nutzer der Telematikinfrastruktur diese Dienste auch zu nutzen. Die wichtigsten Dienste sind wahrscheinlich so KIM, Epa, Erezept, neben den eher organisatorisch geprägt und Sachen wie versicherten Versichertenstammdatenmanagement, wo es eben um einen abgleich von Adress- und Identität starten geht. Ja, also da beginnt es jetzt auchfür die Leistungserbringer Spaß zu machen, denke ich, oder den Nutzen. Von Spaß kann man häufig nicht reden, das Thema so ein bisschen da hingehen, verbrannt, dass man ja so, deswegen würde ich sagen, da beginntder Nutzen, wenn du KIM nutzen kannst, um Arztbriefe zu verschicken und die nicht mehr per Post oder per Fax verschicken musst, da habe ich heute noch ein Telefon dazu gehabt, dass die sich ja auch darauf fokussieren, dass sie darüber viel schneller Sachen verschicken können und nicht erst warten müssen. Mit Epa ganz klar, wenn das jetzt Flächen deckend genutzt wird und auch verwendet wird und wie mit Epa-Stufe 2 auch noch vielmehr Objekt und Berechtigungsmanagement haben, dann ist das auf jeden Fall der richtige Schritt und dann haben wir in Meilenstein auch erreicht, was medizinische Versorgung und so weiter angeht. Also dann haben wirdie Möglichkeiten über die Sachen, die man so viel redet, die wirklich auch ins Feld zu bringen. Ja, ins Feld bringen wir jetzt noch mal an die Nutzer, denkt insbesondere bei Epa, die sieht da eigentlich mit den Privatpatientenaus, sind die mittlerweile auch angeschlossen, werden die bald angeschlossen, weil sind Epa-Dienst für alle natürlich spannend und relevant. 

    Genau, ist auch geplant und zwar war ja der PKV, also die Privatenkrankenssicher, sind ja organisiert im PKV-Verband, der PKV-Verband war lange Gesellschafter der Gematik, war dann raus, ist jetzt wieder drin und hierfinden gerade Planungen statt, werden Projekte aufgesetzt, dass auch die privaten Versicherten mit Epa auch dann in die Telematik wieder rein kommen, ist denkbar, nächstes Jahr müsste man dann schauen, dass da richtiglosgeht. So noch sind Karten notwendig, viele private Krankenversicherer, scheuen sich noch da vor, auf die Karten zu setzen oder Karten herauszugeben, aber für Epa und ist das noch nötig, eher Rezept könnte man, je nachdem wie es, wie die App hinter sich wandelt, auch schon ohne machen, aber die privaten kommen dazu wieder, die abnästen ja sind die privaten auch wieder dabei. Das dauert dann irgendwie noch ein bisschen und es müssen da noch Projekte stattfinden und dann wir graben Kämpfe wahrscheinlich auch ausgetragen werden, aber ja, die kommen wieder rein. 

    Wenn man jetzt an andere Anwendungen denkt wie so ein Impfpass hätte man dazu nicht auch gut die digital Infrastruktur der Telematikinfrastruktur nutzen können. Also der Impfpass wird ja fest ist MIO-Objekt abnästenJahr in der Epa. Das heißt, da waren die Entwicklungen noch nicht weit genug, dass man auch den Impfpass auf der Karte beispielsweise hätte nutzen können oder wie siehst du das? Also das war noch nicht so weit, das MIO-Objekt ist ja, wurde ja noch spazifiziert und ich würde auch sagen, dass es dann eigentlich auch ein paar eher der Akte und sollte nicht lokal auf der Karte gespeichert werden. Das wäre es und trainet. Also nicht mehrdahin kommen, dass wir die Anwendung auf der Karte speichern oder die Daten, sondern dann wirklich nur online, weil mittlerweile alle online sind und der Impfpass wird festes Element. Und das, wenn wir schauen, das Impfzeit wie Karte, wird ja auch schon mittels oder kann mittels Telematikinfrastruktur ausgestellt werden. Das heißt, da haben wir es jetzt schon so, dass heißt die Institutionskarte, die SMCB, wird verwende zurAuthentifizierung am Impfserver und dann wird über die Telematikinfrastruktur werden, die Impfzertifikate noch zurück transportiert. Das ist schon so umgesetzt worden für den Impfnachweis. Man konnte das auch über die Portale der entsprechenden Standesorganisation machen. Aber der Weg über TI war auch hier schon der Fall. 

    Ja, das klingt ja schon mal gut, aber vielleicht müsste noch mehr Tempo rein. Sie sind ja vielleicht noch nicht mit so einem Wahnsinztempo unterwegs. Aber ich würde schon sagen, dass Tempo ist vielleicht sogar gerade einbisschen zu hoch. Also wenn dir die überlegst, wir haben, Anfang des Jahres ging es los, dass Epa da ist. Und wir haben dann noch keine hohe Ausstattung. Dann folgte jetzt direkt E-Rezept. Parallel dazu die elektronischeArbeits- und Fähigkeitsbescheinigung. Dann Parallel dazu Heil- und Kostenplanen bei den Zahnärzten. Dann ab 1.1. Die neue Epa-Stufe 2 und weitere Prozesse. Ich glaube momentan ist die Taktrate des Deutschland 8, das hier, wenn man so sagen will, zu hoch. Also das heißt, die Systemhersteller und Korkommen da gar nicht hinterher. Das ist jetzt mein Gefühl. Also treiben hier gerade sozusagen das Boot super stark voran, was auch erstmalSpeed reinbringt, aber wir müssen auch schauen, dass wir hier nicht die ganzen Akteore abhängen. Und dadurch auch quasi die Akzeptanz verlieren. Das heißt ganz konkret, der Wechsel an der gematik-Spitze hat also nochmal richtig ordentlich Tempo reingebracht. 

    Auf jeden Fall. Also definitiv, der Wechsel hat richtig Geschwindigkeit reingebracht. Man kann jetzt auch böse sagen, so durch die hohe Geschwindigkeit besteht auch das Problem, dass wir ein Qualität verlieren. Und dadurch die Anwendung leide. Da bin ich auch immer ganz offen. So man wichtig ist eigentlich, dass die Anwendung gut und durch den Arzt leistende Bringer und versichern und allen Usern gut bedienen bei ist. Ansonstenverlieren wir Akzeptanz und die Anwendung wird nicht genutzt, weil er heiß ist am Ende. Die Anwendung ist nichts, nur weil gegebenfalls die Implementierung oder auch der Prozess sowieso ist, vielleicht nicht gut umgesetztist. Also tatsächlich leiden wir hier auch in Deutschland natürlich darunter, dass wir nicht genug Ressourcen, also nicht genug Mitarbeiter, technisch, fachlicher Natur mit gute Ausprägung haben, weil du das vollmes nicht vergessen. Wir jetzt kommen neue Sachen. Das heißt, wir haben jetzt hier Feier komplett drin mit allen Strukturen. Haben die meisten vorhin nichts mehr zu tun gehabt, so die normalen ärztlichen und zahnärztlichenBereichen? Ist das erstmal neu? Rest, als REST-Service und so weiter. Weil der Konnektor zobt, haben sich schon alle Schwergetanen oder viele haben sich Schwergetanen. Weil es neu war, das kannten auch vieleSysteme nicht sozusagen. Und jetzt kommt Rest, jetzt kommen neue Technologien und das sind Hürden und jetzt kommen Identity Provider, da musst du den Token holen. Und dass sind Kommunikationsmussers, die neu sind und tatsächlich ist das auch nur Hürde, und das macht das, vielleicht nimmt das das Tempo auch so ein bisschen raus, dass auch nicht mehr alle hinterherkommen. 

    Wenn wir jetzt mal die Akzeptanz auf der Nutzer-Eben, also nicht auf der technischen Seite, sondern auf der direkten Nutzer-Ebene, Patientinnen, Patienten, Ärzte und Ärzte betrachtet, wie fließen denn deren Erfahrung und deren User-Experience mit in die Entwicklung mit ein? Grundsätzlich, die Gematik macht jetzt Konnektor-Thons, das heißt, da werden gewisse Sachen erprobt, aber da geht es nicht so um User-Experience. Hier kann man vielleicht auch sagen, es ist jetzt der Industrie überlassen, um es freundlich zu formulieren. Wir selbst haben Arztpraxen, mit denen wir eng zusammenarbeiten und die wir befragen. Also wir versuchen, bestmöglichsozusagen die Leistungserbringer die User zu befragen und in die Entwicklung einfließen zu lassen. Aber das machen wir jetzt sozusagen Sekundet-Eels-Experts für den Konnektor oder wie als Eels-Experts für ECTI, weilwir selbst die Motivation davon haben. Aber es gibt da keine Vorgaben, das gibt da nicht von der Gematik ja Aussage. Das heißt, alle, die so ein Ding bauen, haben in ihrem eigenen Dickelungsprozess diese Möglichkeit drimmen, idealerweise treten in Kontakt mit potentiellen Anwendern und berücksichtigen das. Aber es gibt keine Vorgaben oder es ist nicht systematischer, Bestandteil eines Prozesses von der Gematik spezifiziert. 

    Genau, es gibt nur diese Trend User-Tests, wo aber am Ende auch eine wissenschaftliche Relation stattgefunden hat, die so ein bisschen abgefragt hat, wie der Prozess war und ko. Aber das wäre so ein e-Tüpfchen. Du musst jetzt als Hersteller auch einfach selbst schauen, wie die Experien der User ist und wie die Prozesse optimiert werden können. Eigentlich ist es auch wichtig, dass du in der Lage bist für die Produkte, für den Konnektor, können wir es nicht, habe ich erwähnt, da dauern die Releases zu lange. Aber für andere Produkte, die jetzt nicht unbedingt dieser Zulassungsprozete runterlegen, dass man dort auch in der Lage ist und auch schnell mal Releases baut, dass man einfach darauf reagiert, was die User sagen. So, das ist so ein bisschen der Weg. Agilität ist jetzt im Gesundheitswesen nicht ein forderser Spitze, aber wir müssen dahin kommen. 

    Wie läuft die Anbindung an die Primärsysteme, also an die PVS-Hersteller oder Krankenhausinformationen Systeme? Es reicht nicht aus, nur mit den Ärzten zu reden und sagen, wir haben da was Tolles und wir haben da bestimmte Produkte spezifiziert, sondern es muss ja sozusagen auch in die konkreten Anwendungen kommen. Wie stellt ihr das sicher, müsst ihr die mit vielen Herstellern reden und den Kontakt treten? Also, wir selbsthaben jetzt zum Beispiel gar keinen Endkunden-Geschäft mit den Ärzten direkt, sondern unsere Partner sind die Primärsysteme Schelle, die KIS-Hersteller. Weil wir wollen jetzt nicht noch, dass die Arztpraxis weiterAnsprechpartner bekommt, sondern die sind gut gemanigt durch die Hersteller, durch die jetzigen Betreuer. Und das sind unsere Ansprechpartner. Wir sprechen mit denen, die sprechen dann mit den Ärzten und ausgewählte Ärzte. Ärzte sind dann für uns da, um zu befragen. Man sonst docken wir uns direkt mit allen unseren Partnern an. So fühlen da auch eigene Tests mit denen durch. Das heißt, wir haben einen ausgewähltenKreis und primärsystem hersteller und KIS-Hersteller mit denen wir eng zusammenarbeitet. Und da läuft dann auch eine Tiefintegration in die Systeme fest vertrattet und nicht nur ein lockerer Informationsausthausch oderInformationsweitergabe. Das hat auch ein bisschen gedauert. Wir haben zum Beispiel bei unserem Konnektor eine separate REST-Schnittstelle. Also, das ist dies nicht spezifiziert durch die Gematik, sondern wir habengesagt, wir brauchen mehr als das, was die Gematik gemacht hat. Wir bauen, wir spendieren dem Konnektor eine eigene Management-Stelle. Und die von vielen unseren Primärsystem-Partnern ist die hundertprozentigintegriert. Das heißt, da geht keine mehr auf die Konnektoroberfläche, sondern aus den Primärsystem heraus wird der Konnektor abgedeitet, konfiguriert, nur installiert oder auch Anwendungen mit gestartet und ko. Also, das haben wir ganz Tag sozusagen, war unser tiefster Wunsch und wir haben hier einfach gute Fältnisse aufgebaut und haben die Schnittstelle offen gelegt, wir unterstützen. Und das war vor Anfang an sozusagen der Wunsch, dass wir das mit den Partnern zusammen machen, das findet auch statt. 

    Im Krankenhaus ist momentan, da ist auch die Schlagzahl hoch. Wir haben es Krankenhaus-Zukunftsgesetz. Und auf einmal sollen die jetzt nochmal E-Pah machen, müssen alles ausrollen, müssen die Schnittstellen bauen. 

    Ich würde sagen, also die meisten Hersteller sind noch nicht so weit, also wenn man mal schaut, wie viel E-Pah voll umgesetzt haben und jetzt schon am E-Rezept arbeiten und dann Stufe 2, ich glaube, da findest du kein. Klar, Krankenhaus-Zukunftsgesetz ist natürlich auch ein Wahnsystem, das da nochmal Tempo und Geschwindigkeit reingebracht hat und wenn man sich die einzelnen Fördertat bestände anschaut, wenn man da hat, fördertat bestand zwei Patientenportale, das adressiert natürlich auch eine Kommunikation im Gesundheitswesen wie KIM und Epa. Die Krankenhaus-Zugringen dadurch töpfe, um Geld auszugeben für Sachen. Und das Geld, die Dienst dazu erbringen, sind die gleichen, die eigentlich auch telematik-sachen bauen müssten. Und ich denke, es ist mehr Umsatz zu machen mit KZG-Projekten jetzt als mit telematik-Projekten und das heißt, da fallen halt Sachen auch schon hinten runter dann. Also das ist so ein bisschen das Lämmer, glaube ich, momentan das KZG ist auch, ne? Und hinzu kommt, dass es diese ganzen Personen ja gar nicht gibt. Man könnte ja sonst auch sagen, die Software-Hersteller sollen einfach ein paar mehr Leute einstellen, aber alle Personen in der Gesundheits-IT haben maximal Probleme. Die passenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu finden, das heißt, wir haben überall Schwierigkeiten, gut qualifiziertes Personal zu finden, weil die Personen sind einfach nicht da. Und das macht natürlich noch mal schwieriger, wenn viele Projekte dabei sind, die gefördert werden und die sozusagen ja implementiert werden müssen, sowohl auf Seiten der Krankenhäuser, der Arztpraxen, als auch eben bei den Software-Hersteller. Und das Thema ist ja riesengomplex, das sind ja auch riesigeSpezifikationen, das steigt man ja jetzt auch nicht innerhalb von zwei Tagen durch. Die Hürde ist auf jeden Fall hoch, so wenn wir, wenn bei uns einen neuen Mitarbeiter kommt, dann sagen wir immer, der braucht sechsMonate, um sich einzuarbeiten. Also danach können wir erst damit rechten, dass er voll einschärkt in die Projekte. Also wir suchen seit fünf Monaten, haben wir sechs offene Stellen. Wir haben schon mittlerweile die Abstriche gemacht, dass er kein Telematik kennen muss, weil wir bringen wir ihm schon bei. Aber trotzdem haben wir die Stellen nicht besetzt, weil der Markt einfach komplett nicht da ist für Mitarbeiter, die suchen. Also wirhaben selbst Rekute eingesetzt und Co, das ist halt momentan, ist der Markt so dünn und alle sind auch vielleicht durch Corona und Co erst mal in ihren Jobs auch hoffentlich zufrieden, das ist auch gut. Aber deswegenhaben wir auch Schwierigkeit nur Leute zu kriegen. 

    Ja, jetzt haben wir auch schon eine ganze Reihe von Themen adressiert, sind auch schon drauf eingegangen, warum das ganze so lange dauert, vielleicht gegen Ende nochmal die Frage, was sind die aktuellenEntwicklungen, womit geht es jetzt weiter? Also das ist schon gesagt, Epa, die aktuelle Spezifikation, differenzierte Berechtigungen in dem Zusammenhang. 

    Genau, und mehr Objekten, also tatsächlich Stufe 2, ist erstmal differenziertes Berechtigungsmanagement und Integration der neuen Mios. Also sollst du die neuen Mios in die Situation so weckte, gut anzeigen können, also die Epa soll, die dir dort auch strukturiert anzeigen können. Das ist so eine größte Herausforderung und es gibt tatsächlich in die Stufe 2 auch vielmehr Anforderungen an die GUI, sozusagen wie du was aufbreitet bekommensollst. Also das ist auf jeden Fall ein größeres Brett jetzt die Stufe 2. Parallel, ihre Zept haben wir jetzt schon durch, kommt aber ja auch, es gibt dann auch im nächsten Jahr so ein paar neue Verordnungstypen, das kommtirgendwann noch mal heil und hissende dauert noch so ein bisschen, aber es kommt dann so Folgeverordnungen oder andere Typen. Es gibt ja nicht nur es muss ja 16, sondern andere Verschreibungsvorormen, so die kommen ja auch noch alle hinzu. Das heißt, das 4. Dauerbrenner bleiben und dann kommt irgendwann Parallel, vielleicht zu die ganzen TI-2.0 Entwicklung Tim als Kommunikationsmessenger. 

    Wo ist der Unterschied zwischen Tim und KIM? Kannst du es gut sagen? Ich sag das immer so, KIM ist eher dann für automatisierte Prozesse, wo kein Mensch zu Mensch was tut, weil das kann man dann in Prozess kippenwie zum Beispiel schickt eine AU, dann brauche ich eigentlich in den Prozess her U-Ausschreibung, wird am Ende eine KIM narrig gemacht, die wird rausgeschickt, der andere Saat wird automatisch gefunden und ich muss als User nichts tun. Tim ist tatsächlich eher so schnell für direkte Komunikation und Synchron gedacht. KIM ist also in Kronen nicht eigentlich von Mensch zu Mensch, sondern eher wirklich für AU oder dann EHKP. Also alle die Prozesse die zwischen Arztpraxis und Krankenkasse und so weiter, auch da erfolgen in der Zwischenanlage, lasst uns da bringen, die jetzt nicht so attokteilweise geschehen und Tim soll attok sein. Ich soll auch da die Möglichkeit haben, eigentlich ein großer Unterschied ist auch ich spanne in Raum auf, wo dann zum Beispiel du kommst jetzt zur Corona von Christen Booster, dann sag ich was auch für zwei Tage lang, spanne ich dir einenChat auf mit mir als Tim, so soll das sein sein und als Versichert habe ich die Möglichkeit zu sagen, jetzt habe ich langsam kopfschmerzen. Das ist dann zeitlich begrenzt, also ich habe die Möglichkeit mit meinem Arzt zuChatten über Tim, aber der Arzt bestimmt wie lange und ob. Und das ist aber noch ein Arzt und kein Chatbot, oder? Das ist noch ein Arzt, genau, ja. Also medizinisches Personal, also leistens erbringen, aber es ist keinChatbot, genau. Echte Personen, genau, kein Chatbot. Und der Unterschied ist auch bei Tim, das soll auch über Internet dann schon funktionieren, sozusagen, dass ich nicht, dass ich auch mit dem Handy nutzen kann. Also die Idee ist daher ist ja auch schon dokumentiertes Matrix Protokoll und es soll aus dem Internet erreichbar sein, das heißt ich brauch hier aber schon ein Identity Provider, also ein Identity-Proweider um mich zuauthentisieren, tocken zu bekommen und dann die Kommunikation mit diesen Matrix-Servern oder über die Matrix-Protokoll mit den Tim-Servern zu realisieren. Das sind so ein paar henei-problemen Situationen, glaube ich, so dass ich nicht sehe, dass Tim sofort kommt, weil erst brauchen Identity Provider und die ganzen Authentifizierungsmechanismen. 

    Ja, das heißt, da ist noch genug zu tun, genug Musik drin, das heißt für unsere Hörerinnen und Hörer, da gibt es noch ordentlich Aufträge, was zu tun, neben dem KZG, also wer sich im Bereich telematikinfrastrukturwohlfühlt, der kann sich dann noch richtig austoben. Ja, auch Platz für neue Innovationen, also wir merken das doch jetzt gerade, dadurch, dass jetzt auch Standardprodukte wie Matrix-Protokoll ist, eigentlich wird deutlich, wir werden deutlich innovativer. Und das ist auch schön, also das ganze bietet jetzt auch viel mehr Potenzial. Es ist nicht so, kann auch, wenn ich jetzt so ein Fancy-Entwickler bin und sage, oh, wesenfall, verstaubt so Technologie von vor 20 Jahren, mag immer noch stimmen, aber es gibt immer mehr Innovationen, immer mehr neue Technologien rein. Ja, das ist auch ein wunderschönes Schlusswort, der Schlussstatement, wir habenauch eine halbe Stunde schon zusammen, und dann nehmen wir das doch einfach als Abschluss. 

    Shownotes

  • Folge #125 – Qualitätssicherung in der Strahlentherapie

    In dieser Folge geht es um Teil 2 unseres Besuchs in der Strahlentherapie in Singen. In Teil 1 haben wir uns mit der Bestrahlungsplanung und Medizinphysik beschäftigt.

    In dieser Folge 125 geht es um qualitätssichernde Maßnahmen, sodass sichergestellt ist, dass die richtigen Patient:innen an den richtigen Stellen mit der richtigen Strahlenintensität und Dauer bestrahlt werden. Neben redundanter Hard- und Software als Prüfsysteme wird auch Personen- und Gesichtserkennung eingesetzt.

    Interviewgast ist Mike Fröhlich, Informatiker, Medizinphyisiker und guter Freund von Christian (merkt man vermutlich auch im Interview). 🙂

    Podcast: Play in new window

    Transkription

    eHealth-Podcast on Tour, ich bin wieder in Singen und ich hab mich grad wieder gefreut das hinter der Strahlentherapie-Praxis in Singen, der Vulkanberg ist und obendrauf die schöne alte Burg und ich bin jetzt wieder in der Strahlentherapie-Praxis und nebene ihr sitzt Mike Fröhlich. Servus Mike, magst du dich mal kurz vorstellen. 

    Ja, gerne. Hallo Christian, schön, dass du uns wieder besuchst. Mein Name ist Mike Fröhlich. Ich bin ursprünglich ebenfalls Informatiker. Jetzt auch mit einer Zusatzausbildung als Medizinphysiker hier in der Strahlentherapie-Praxis tätig. Genau, Ausbildung ist ein bisschen nicht unter ein Scheffel gestelltes, ein eigenes Studium. Ja, es ist ein berufsbegleitendes Studium über die letzten drei Jahre. 

    So, dann bist du auch eine gute oder geeignete Person, wenn ich nochmal versuche, in zwei, drei Minuten zusammenzufassen, was in der ersten Folge hier in der Strahlentherapie-Praxis passiert ist, da ging es nämlichtatsächlich um die Strahlentherapie selbst. Heute in der Folge soll es darum gehen, was man alles für Maßnahmen treffen kann, eben auch ein Team-Maßnahmen, damit dort möglichst wenig Fehler passieren. Und das wenig Fehler passieren, ist eben auch super wichtig, weil man hier mit ionisierender Strahlung arbeitet und diese Ionisierender Strahlung kann dazu führen oder führt dazu, dass sie das Erbgut von den Zellen verändert. Das ist meistens etwas, was man eigentlich nicht möchte, bei gesunden Zellen, wenn man jetzt aber entartete Zellen hat, also Zellen, Krebszellen, die sich unkontrolliert vermehren. Und dazu führen können, dass Menschen krank werden und auch Menschen sterben, dann möchte man diese Zellen natürlich schon schaden. Und in der ersten Folge mit dem OBI haben wir darüber gesprochen, wie eine Planung aussieht, das heißt, nachher in so einem Linearbeschleuniger ist es so, dass dann die Patientinnen und Patienten da reingeschoben werden. Und dass dann extra diese Ionisierender Strahlung von unterschiedlichen Stellen in den Bereich vom Körper geschossen wird, wo denn dann dieser Tumor ist. Und damit dann nicht die Stellen, die drum herum sind, auch hart attakiert werden, versucht man eben aus unterschiedlichen Richtungen, aus unterschiedlichen Winkeln, immer auf diesen Tumor zu schießen, so dass das umliegende Gewebe zwar auch etwas abbekommen, aber eben nur weniger und sich diese Strahlung im Tumor selbst aufsummiert. 

    Genau, damit man das machen kann, gibt es vor Bildgebung, was wir auch schon hier hatten, sowas wie ein CT, das man dem genau weiß, wo ist der Tumor. Und da werden auch solche Marker mitgesetzt, am Patienten, dass man nachher auch die entsprechende Stelle auch im Linearbeschleuniger wieder entdeckt und so weiter. Aber jetzt, heute geht es darum, wir haben also die Bestrahlungsplanung gemacht, wir wissen genau, wo der Tumor ist. Ja, alles klar, wir kommen in 5 Minuten runter. Danke, ciao. 

    So, das war gerade der Anruf, dass der Linearbeschleuniger bereit ist, wir können jetzt also gleich runtergehen. War wunderbar, das hat mich auch in meinem Monolog unterbrochen? 

    Ja, gerne. Das war eine tolle Zusammenfassung. Zusammenfassung dessen, wie der strahntentherapeutische Prozess oder die strahntentherapeutische Kette in ungefähr abläuft. In ungefähr, genau. Jetzt kann man sichhier vorstellen, dass wenn sich der Mensch zum Beispiel bewegt oder wenn der falsche Mensch aufgerufen wird, etc. Und dann in zum Linearbeschleuniger geht und dort hinlegt und das System das nicht merkt, oder die Menschen das nicht merken, dann kann das natürlich großen großen Schaden anrichten. Damit das nicht passiert, gibt es hier viele Systeme, die aufpassen, dass das nicht passiert. Natürlich menschliche, Vorschriften und Prozessvorgaben, aber es gibt auch IT, die dabei hilft, dass dort wenig Fehler passieren. Und nachdem der Anruf gerade kam, in 3 oder 4 Minuten ist der Linearbeschleuniger frei, gehen wir gleich runter. Und schauen unsdas mal vor, oder? 

    Ja, wir sind jetzt unten angekommen, wir sind jetzt im Erdgeschoss und sieht ein bisschen aus, als stünden wir auf der Brücke bei der Enterprise. Oder so was, hier sind 2, 4, 6 Monitor, sieht es schon ein bisschen aus wie so eine Leitstelle. Heißt das auch Leitstelle? Es ist genau genommen der Kontrollraum, in dem unsere Assistentin sitzen, die während der Bestrahlung, die Geräte bedienen. Okay. 

    Ich starte mal mit dem Monitor, ganz nix, kann man das vielleicht von den Überwachungsmonitoren, da werden jetzt also 5 Bilder gezeigt. In den unterschiedlichen Ecken von diesem Raum sind also sehr weitwinkeligeKameras, mit weitwinkeligen Objektiven. Das heißt, man kann eigentlich von jeder Kamera aus fast den kompletten Raum sehen und in Summe kann man wirklich jeden Winkel sehen. Magst du das sagen, was ist das für einSystem? In kurz ist das unser Patientenvalidierungs- und Raumüberwachungssystem. Hier handelt sich um 5 Kameras, die im Raum verteilt sind, die den gesamten Raum aufnehmen zu Sicherheit dessen, dass sich keineraußerdem zu behandelnem Patienten bestrahlungsraum befindet, wenn der Beschleuniger an ist. Es gekoppelt mit dem Linear-Beschleuniger und weiß dann, IT-Technisch gekoppelt, weiß, welcher Patient jetzt geradebehandelt werden soll. Also was weiß der denn jetzt alles, der weiß, dass da gerade keinen Mensch drin ist im Raum? Jetzt im Moment sieht die Kamera niemand, das ist ein leerer Raum, nur der Linear-Beschleuniger drin. 

    Wir haben einen Patienten vorgeladen hier unseren Testpatienten, den ich vorher validiert habe, das bedeutet. Ich habe einen biometrischen Gesichtvergleich gemacht mit meinem eigenen Gesicht und werden jetzt gleichreingehen. In den Raum und du wirst dich da vorstellen und das System wird prüfen, ob du ich bist. Weiß was wir machen, das ich nehme jetzt einfach mal mein Laptop und nehme ein teures Rode, Mikrofon und wir ladchenjetzt einfach mal so 10 Schritte weiter. A ist in einer Wand ein nächster Monitor und da sehen wir auch wieder die unterschiedlichen Kameras. Und jetzt sieht man hier Kontrollbereich vor Sichtstrahlung. Das heißt, es ist einedicke Dicke Tür, das sieht aus wie eine Schleuse und es wird auch eine Schleuse sein. Und jetzt sind wir dann in einem Raum, der gut gekühlt ist, ganz angenehm. Und jetzt steht hier aktuell geladener Patient auf einemneuen Monitor herfröhlich Mike und du gott bist du alt. Dein Geburtsdatum steht auch da. Ja, das neiden wir natürlich direkt drauf. Ich habe ja nichts gesagt, wie alt. Berühren, um die Validierung zu starten. Das heißt, vomProzess hier ist es so, dass die MTAs den Patient aufrufen und mit hier reinnehmen. Die Kolleginnen haben bereits geprüft, ob es der richtige Patient ist und jetzt findet die Gesichterkennung hier statt. Dafür positioniert sichder Patient in der gleichen Lage wie sonst auch vor der Kamera. Es sind zwei Stück, eine unten, eine Ruben. Und über die würde jetzt ein Gesichtsvergleich gemacht. Ich starte das einfach mal. Ich bin zu groß. Ja, wirmussten ein Stück runter. So. Jetzt steht der Patient im Handlungsraum, wird abgeglichen. Oh, und er hat das geprüft und er sagt vielen Dank. Vielen Dank, sagt er, aber er leuchtet gelb. Er ist grau hinterlegt. Das heißt was. Diejenigen, die mit dem System arbeiten, die wissen jetzt, es ist nicht grün. Es ist für das System nicht okay. Aber um den Patient nicht zu verunsichern, steht dort trotzdem vielen Dank. Wenn wir jetzt wieder rausgehen, sollten wir die Rückfrage erkennen, ob es sich wirklich im richtigen Patient hat. 

    Okay, wir gehen wieder zurück. Laufen, laufen, laufen im Podcast. So, wir sind wieder vor dem ersten Monitor. Die Tür geht zu. Wir sehen unser gar nicht so gut getroffenen Bilder. Links einmal deine Nase und rechts einmalmein Gesicht. Und dann steht der Patient, weil die Dierung Identität nicht bestätigt. Inzwischen ist es auch, das habt ihr gehört wahrscheinlich, die Dicke Tür zugegangen. Ist es dieselbe Person und wir sehen unterschiedlichaus. Und jetzt würden wir hier sagen, nein, das System hat also erkannt, dass es unterschiedliche Personen sind. Das ist eine Sicherheitstufe. Ja, wenn man jetzt unterschiedliche Mitarbeiter hat, Teilzeit, Vollzeit. Nur vorMittags und Nachmittags da. Zwei verschiedene Herr Müller im gleichen Wartezimmer. Dann ist dieses System dazu da, solche Fehler herauszupicken. Und am Ende der Verwächslung ist der Fehler der am meisten Auftrittin der Strahlentherapie. Gehen wir jetzt wieder zurück. Wir gehen jetzt wieder zurück in diesen Kontrollraum. 

    Jetzt haben wir neben diesem einen Monitor, wo die ganzen Webcam es angezeigt werden, steht direkt daneben. Der nächste Monitor. Da ist eine Grafik und ganz viele Zahlen. Sag mir mal was der Monitor macht. Der siehtauf jeden Fall wichtiger aus. Der Monitor ist sehr wichtig. Das ist die Steuer einheit des Linearbeschleunigers. Mit zugegeben sehr vielen Daten unverständlichen Bildern, wenn man damit nicht täglich arbeitet, aber mitSicherheit das wichtigste Instrument hier. Gleich daneben finden wir das sogenannte Record & Verify System. Das ist das System, das die ein Linearbeschleuniger steuert. Es sendet die Bestrahlungspläne an den Beschleuniger und checkt im Gegenzug auch, ob er richtig abbestrahlt hat. Und dokumentiert das. Also, der die Bestrahlungsplanung aus dem ersten Teil des Podcastes. Die wird an die unterschiedlichen Systeme geschickt. Das eine ist das Record und Verify System. Correct. Und das schickt das dann weiter an das System, das den Linearbeschleuniger steuert. Und der Linearbeschleuniger selbst hat auch eingebaut Sensoren. Sensoren, Sicherheitssysteme für die Raumüberwachung, dosimetrische Prüfungen, der Strahlung, Stahlqualität und so weiter und sofort. Die hat direkt in Echtzeit an das Online Record & Verify System zurückgibt. Okay, das heißt, wirhaben also ein eigenes Software, die die ganze Zeit weiß, wie der Linearbeschleuniger bestrahlen soll. Und guckt auch und mist auch, ob er das richtig macht. So, das war Monitor Nummer 2 und 3. Dann haben wir nochmehr. 

    Zur Feststellung, ob der Patient auch richtig liegt in der Strahlungtherapie, ist es enorm wichtig, dass der Patient immer gleich gelagert wird. Wir wollen ja nicht, dass der Patient dort behandelt wird, wo er eigentlich nicht behandelt werden möchte. Trifiales Beispiel, linkes Knie, rechtes Knie. Das heißt, wir brauchen bildgebende Systeme, wie wir sie hier mit Monitor. 4 und 5 sehen, mit denen wir sicherstellen können, dass der Patient korrektgelagert wurde. Und sind das dann Fotos vom Patienten oder von der Patient in Selbst? Oder habt ihr dann so DICOM-Bilder vom CT? Das sind DICOM-Bilder vom CT. Zumindest ist es jetzt in dem Fall hier für das Viertessystem, die dort übermittelt werden, mit dem wir das prüfen können. Das ist dann so genannt, das Cone-Beam-CT, so wie vorher fahren können und vergleichen können. Respektive ist sind MV-Bilder direkt aus dem Beschleuniger Kopf, die wir über einen Pendeln messen. 

    Gut, das heißt, wir haben bis jetzt schon diverse Sicherheitschecks. Das eine war menschlich. Es wird gefragt, ob es die richtige Person ist. Der zweite war eine Kamera, guckt, ob es tatsächlich der Mensch ist, der jetztgeplant ist. Dann weiß der Linearbeschleuniger, ob noch mehrere Menschen im Raum sind, außer dieser einen Person, die er festgestellt wurde. Und wir haben natürlich eine eigene Software, die sagt, was der Linearbeschleuniger machen soll. Und dann auch prüft, ob die Daten, die der Linearbeschleuniger zurückgibt, tatsächlich zum Bestrahlungsplan passen. Und jetzt Monitor, was ist das 4 und 5, die sorgen dafür, dass die Patientin der Patient auch wieder gleich auf dem Tisch liegt. So ein Linearbeschleuniger kann man sich ein bisschen vorstellen, sieht ein bisschen aus wie ein C-Bogen, falls ihr mal im Krankenhaus wartet, da ist eine Liege. Und dann ist dazu so ein bewegbarer Kopf, der aus der Wand raus schaut und der bewegt sich dann. Und der schießt dann die ionisierende Strahlung raus. So, also jetzt haben wir 2, 4, 5 Monitor und oben auf dem Regal steht noch Nummer 6. Was ist das denn? Jetzt gibts noch weitere Checks. 

    Jawohl, das ist unser Online-Dosimitri-System. Die System wird noch mal überprüft, ob er sich im richtigen Patient handelt. Auch dieses System hat vom Bestrahlungssystem die Bestrahlungsdaten erhalten und kann überein Messsystem, eine sogenannte Ionisationskammer, wo dieses System jetzt direkt im Kopf drin sitzt. Messen, ob für diesen Patient die richtige Strahlung appliziert wird. Also, das heißt, wir haben ja das zweite System, das Checkt, ob der Linearbeschleuniger die richtigen Daten schickt. Das erste System nimmt die Daten vom Linearbeschleuniger selbst, und das zweite System hat sozusagen eigene Hardware im Linearbeschleuniger verbaut, auf dessen Daten es dann zurückgreift. 

    Ich habe ein bisschen Angst, der Mike hat jetzt gerade die Tür geschlossen, aber ich muss kein Angst haben, weil wir uns hinter einer Wand von 1,5 Meter Barytbeton befinden, die die Strahlung hier abschümmt. Außerdem befinden wir uns nicht im Primärstrahlgang. Also, wir sind nicht im Primärstrahlgang und hinter einer Barytbeton-Wand. So jetzt starten wir mal, zeigen wir, was du zeigen wolltest. Was gut aussieht, genau, wir sehen auf dem Monitor ganz links, nehmen den Webcam, sehen wir Personenschutz, grün, Strahlentor, da geht grün, technikraum, Türen geschlossen, sieht alles gut aus, alles ist grün. Jetzt kommt es Gotti, bitte Beam On, das heißt, wir machen jetzt beam on, so hieß das früher wirklich tatsächlich. Kurz zusammengefassen, dass das System, das du glaubt beschrieben hast, ist dieses Raumüberwachungssystem, das prüft, das sich keine Person jetzt mehr mit dem Raum befindet, die Tür geschlossen ist und der richtige Patient läuft. So, wir starten das mal, so ist mit dem grüner Knopf gedrückt, macht komische Geräusche. So, also die Monitor machen alle Sachen der zweite Monitor, da sieht man jetzt vermutlich grafisch dargestellt, ne, was sieht man da? Man sieht jetzt, wie sich die Lamellen im Kopf bewegen, das ist jetzt ein Feld, das sich von innen nach außen öffnet und dafür werden diese Lamellen des Multileaf-Kollimators, so heißt das nach außen gefahren. Dadurch wird gesteuert, wo denn jetzt genau dann die Strahlen hinkommen, der Blei oder das Blei natürlich die Strahlen abhält. So und jetzt sehen wir auf diesem einen Monitor ganz rechts oben im Regal, hab ich gesagt, sehen wir zwei Kurven, was bedeuten die Kurven? Was sollte ich jetzt da sehen, wenn ich Annahmeer von hätte? Wenn du Annahmeer davon hättest, würdest du, ob das heißt du bestimmt ganz schnell verstanden, würdest du sehen, wie viel Teile des Bestrahlungsplanes hier in dem Fall sind jetzt 7 Teile, Segmente, wie viel Dosis erhalten werden oder erhalten. Das wurde vorher in das System geschickt, wurde berechnet und wird jetzt online bei jeder Sitzung mit dem Patient mitgemessen. So stellen wir sicher, dass er die Dosis erhält, die er auch benötigt. Samenfassen ist das also, dass ein komplett eigenständiges System mit eigener Hardware, mit eigener Software, das Kind zwar dem Strahlungsplan, aber guckt ab, dass alles noch mal zusammenpasst. Sei es selbst, wenn der Linearbeschleuniger ein Problem hätte, ne drückst du wieder auf irgendein Knopf, was machst du jetzt? Ich bereite noch was von mir. Ich hab Angst, das ist ein Knopf unter dem Tisch. Er öffnet nur die Tür. Er öffnet nur die Tür. Okay, jetzt gehen wir rein. Ja. Wir gehen wieder rein. Ihr hört vielleicht, wir waren schon drin. Vielleicht die Tür gehört. So, ihr werdet es rauschen hören. Wir stehen jetzt, ihr werdet es Hallen hören. Und ich sehe gerade oben, an der Decke ist auch ein Rode Mikrofon. Das heißt also, fast ein ähnliches wie das, in das ich gerade rein spreche. Vor mir ist dieser Tisch, der vermutlich in die unterschiedlichen Achsen gefahren werden kann, hoch, unter, fort, zurück, links rechts auch. Das rechts auch, was er nicht kann, ist Kippen. Also er keine Achse nicht drehen, aber in irgendein unterschiedlichen Bereiche fahren. So ein Aus, der Wand, guckt dann ein Ding raus. Das ist die sogenannte Gantry. Das ist der tragarmes Linearbeschleuniger, in dem sich das Beschleunigungsrohr befindet. So wie auch der Kollimator hier oben, der den Strahl koalimiert, also nach einer Feldform, definiert. Wunderbar, das heißt, wir haben jetzt die diversen Checks gehabt. Das heißt, wir haben jetzt sichergestellt, dass sie tatsächlich nur eine Patient in einen Patient drin ist. Die sind hier reingegangen, die haben sich auf den Tisch gelegt. Man kann von außen sehen, dass die tatsächlich doch liegen. Wir haben mit den CT Aufnahmen geguckt, ob sie richtig liegen. Und dann würden jetzt hier eben, wenn die Bestrahlung beginnt. Diese beiden Systeme auch noch mal gucken, ob das alles zusammenpasst. Einmal werden die Daten, die der Linearbeschleuniger sowieso sammelt. Noch mal geprüft, ob das passt zur Bestrahlungsplanung von einem anderen System. Und vom zweiten Prüfsystem, das eigene Hardware hat, wird auch nochmal selber gemessen und geguckt, ob das alles zusammenpasst. Ist das richtig? Das ist so richtig. Jetzt nicht besser zusammenpasst. So, und was der Mike gerade gemacht hat, ist, wenn man sich quasi die Gantry, also das, wo die Strahlen rauskommt, vorstellt, wie so ein Objektiv vom Foto-Aparat, dann ist vorne drauf nochmal eine eigene Linse. Das ist die extra Hardware, von der ich vorhin sprach, die eben auch misst, wie viel Strahlung geht durch sie durch. Die ist unabhängig vom Linearbeschleuniger. Man hat den Linearbeschleuniger natürlich angepasst und hat gemessen, wie viel von dieser Linse oder von einem zusätzlichen Objektiv dann sozusagen abgefangen wird. Und dadurch weiß man auch, dass unten wirklich das rauskommt, was auch eine Bestrahlungsplanung drin war. Aber man misst eben jetzt mit einer eigenständigen Hardware, ob das alles auch noch passt. 

    So, ihr hört es piepen. Mike hat gerade gesagt, die Gantry ist nur der Eisberg, die ist fünf Tonnen Monstrum. Das ist hinter der Wand und das piep gerade, weil wir zeigen, wollte, wie das aussieht, hat die Tür aufgemacht. Deine Tür aufgemacht wird, dann löst das auch einen Alarm aus, weil dann natürlich wieder sein kann, dass die Person nicht drin ist oder zweiter reingekommen ist, wie auch immer. 

    Wunderbar, ich glaube das war es auch schon. Ich hoffe, dass das irgendwie verständlich war. Das war ein bisschen schwierig bei ihr als Podcast und Tour. Weil ihr natürlich nicht seht, was ich hier sehe. Ich hoffe, dass es mit ein bisschen verständlich war. Aber auch das zeigt, dass bei der Bestrahlung IT immer weiter einzukällt. Und dass auch durch die IT hier dafür gesorgt wird, dass möglichst wenig Fehler passieren. Mike, ich frag immer am Ende, welche Frage hätte ich dir noch stellen sollen. Ja, du weißt ich gar nicht. Immer wieder erstaunlich, wie viele Leute da nicht drauf vorbereitet sind. Gut, dann war es das. Ich hoffe, es hat euch Spaß gemacht. Macht’s gut. 

  • Folge #120 – Notaufnahmen

    In dieser Folge beschäftigen wir uns mit den Notaufnahmen in Krankenhäusern. Wie es sich im Interview von Renato mit Dr. Matthias Brachmann, Geschäftsführer der DGINAS Services, schön herauskristallisiert, handelt es sich bei den Notaufnahmen um die Visitenkarten der Krankenhäuser, da hier viele Patienten den ersten Kontak mit den Häusern haben.

    Und da häufig der erste Eindruck zählt, ist es wichtig, dass in den Notfallaufnahmen alles rund läuft. Und damit alles rund läuft, zielt gleich der erste Fördertatbestand des Krankenhauszukunftsgesetzes (KHZG) auf diese Notaufnahmen ab. In der Übersichtsfolge über die Fördertatbestände (Folge #115) hat sich Renato noch etwas abschätzig über den Fördertatbestand ausgelassen und hat bemängelt, dass dieser Tatbestand zu allgemein gehalten sei.

    In der Diskussion mit dem Experten wird nun aber klar, dass diese Offenheit genau die Stärke des Fördertatbestandes ist und der sehr heterogenen Landschaft der Notaufnahmen gerade dadurch gerecht wird. Um alle Zuhörer mitzunehmen, beginnt der Podcast wieder mit einer Definition, was eine Notaufnahme überhaupt ist und wie eine solche funktioniert. Dann wird spezifischer auf die IT-Systeme und Schnittstellen geschaut und schließlich noch der Bogen zum KHZG geschlagen.

    So… Lücke geschlossen!

    Podcast: Play in new window

    Transkription

    Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Folge des eHealth-Podcastes. Wir bewegen uns weiterhin im Dunstkreis des Krankenhauszukunftsgesetzes. Wir haben uns diesmal einen Fördertatbestand herausgepickt, aber wir graßen natürlich noch alles möglich um rum ab. Und das Ganze machen wir mit einem Interviewpartner. Und zwar ist das Herr Brachmann von der DGINA. Ich würde vorschlagen, Herr Brachmann stellt sich kurz selbst vor. 

    Hallo, Herr Damm, herzlich Dank für die Einladung, dass ich hier mit dabei sein darf. Matthias Brachmann, ich bin Geschäftsführer der DGINA Services. Das ist die Servicegesellschaft der deutschen Gesellschaft, interdisziplinäre Akut und Notfallmedizin, der Fachvertretung für Ärzte und Pflegekräfte, die in den Notaufnahmen in Deutschland arbeiten. 

    Genau. Und in dieser Aufgabe hat er mich auch kontaktiert. Ich habe ja in der Folge über das Krankenhauszukunftsgesetz habe ich erwähnt, dass dieser erste Fördertatbestand, der sich um die Notaufnahmen kümmert, nicht mein Lieblingsfördertartbestand ist. Und da hat dann, Herr Brachmann, dankenswerterweise Partei ergriffen und hat sich für den Fördertatbestand stark gemacht. Dann hat auch gemeint, dass da viele, viele wichtige Sachen drin stehen. Und dann haben wir uns dazu entschieden, einfach einen Podcast darüber zu machen. Denn in unserer langen, langen Podcastreihe gibt es eigentlich noch keinen richtigen Podcast über Notaufnahmen. Und das, was in den Notaufnahmen so passiert. Und dann haben wir uns gedacht, wir holen das nach. Genau. Und um uns diesem Thema etwas besser zu nähern, würden wir einmal kurz im Anfang darüber reden, was Notaufnahmen sind, wie die Workflows auf Notaufnahmen aussehen. Aber dann auch darüber sprechen, was für Software-Systeme auf Notaufnahmen zum Einsatz kommen. Und dann, ganz am Ende, werden wir uns auch über den Fördertatbestand eins noch unterhalten und wie man denen vielleicht günstigerweise in einer Notaufnahme umsetzen kann. 

    Gut, dann kommt die obligatorische Frage bei unserem Anfang. Man stellt sich ganz dumm und fragt, was ist eigentlich eine Notaufnahme in einem Krankenhaus? Es kriegen zwei jetzt nach einer einfachen Frage. Aber wahrscheinlich ist die Antwort gar nicht so einfach. Die Antwort wäre von ein paar Jahren noch deutlich komplizierter geworden, weil es da sehr unterschiedliche Formen der Notaufnahmen in den Krankenhäusern gab. Mittlerweile gibt es einen G-BA-Beschluss zur Notfallstufung. Und auf dem Bezieht sich auch das KHZG im Fördertatbestand eins. Können eben nur Häuser, die am Notfallstufungkonzept des GBA auch teilnehmen und dort zuschläge erhalten, Förderanträge einrichten. Und da ist es sehr klar definiert. Da heißt es nämlich, die Notaufnahme ist eine räumlich abgegrenzte fachübergreifende Einheit mit einer eigenen fachlichen unabhängigen Leitung, in der dann ungeplant der akute Notfallpatienten versorgt werden. Die Notaufnahme hat 24 Stunden in sieben Tagen die Woche geöffnet und wird immer am Krankenhaus Standort vorgehalten. Also selbst, wenn ich ein Krankenhaus Verbund bin, Konzern bin, muss ich an jedem Krankenhaus Standorte eine Notaufnahme vorhalten, wenn ich mit diesem Standort auch GBA-Notfallstufungkonzept teilnehme will. 

    Okay, also ist es eigentlich auch so ein Teil vom Krankenhaus und damit auch so was wie eine Station, aber es ist keine wirkliche Station, worin unterscheidet sich denn jetzt so eine Notaufnahme von einer normalen Station oder wegen mir auch von der Intensivstation? Hauptsächlich durch die Unsicherheit, in der sich Notaufnahmen bewegen. Denn Patienten kommen ganz ungefiltert zu wohnen. In der Ankunftzeit in die Notaufnahme haben wir als auch mit ihrer Symptomatik. Und da treffen dann der Patient mit den gebrochenen Beinen auf den Herzinfarkt, auf die Demente, die dehydrierte Patientin aus dem Pflegeheim, auf den Patienten im Drogenrausch, auf die Personen mit Befindlichkeitstörungen auf den Schwerzverletzen. Also es ist so ziemlich alles dabei, was man sich im Krankenhaus so vorstellen kann. Und die Patienten sind eben in ihrem Status noch unklar, noch unbekannt. So bringen beispielsweise ihre Krankengeschichte, ihre Infektionen mit, sei es aktuell natürlich auf Covid-19 oder eben auch MRSA etc. Und somit muss man sich eben mit diesen Patienten gut, dass man überhaupt nicht kennt, den ersten Schritt auseinandersetzen. Einstammt sie doch alle gemeinsam, keiner von denen möchte gerne warten. Ja, es geht uns allen so, das stimmt. Und sie haben jetzt gesagt, dass man diese Patienten noch gar nicht so wirklich kennt. Das ist ja dann bestimmt auch später, wenn es um die IT-Systeme geht, ein Punkt, den es dann auch aufzugreifen gibt und wo man dann als Krankenhaus bestimmt auch glücklich ist, wenn man so eine elektronische Patientenaktor hat. Genau, auf jeden Fall. Um die Patienten dann tatsächlich im ersten Schritt auch kategorisieren zu können, in das Risiko, dass sie mitbringen oder dass sie eben in ihrem Warten oder in ihre Behandlung haben und das spielt eine ganz große Rolle, dass man eben mit diesen unklaren Patienten umgehen kann. Klarheit bekommt, ihn steuern kann und immer genau weiß, in welchem Teil Schritt der Klarheit, wenn man so möchte, eigentlich im Moment ist und wie viel Risiko damit dann noch verbunden ist. Okay. 

    Und jetzt haben wir schon über die Patienten gesprochen. Wo kommen die dann überall her? Also das sind ja jetzt nicht alles nur Leute, die zu Hause, ich sag mal, umgefallen sind und dann selbstständig ins Krankenhaus kommen, sondern da gibt es ja verschiedene Wege, wie man reinkommt, oder? Ja, wobei man ganz grob eigentlich zwei Wege unterscheidet, die die Fußläufig kommen, das sind zu ungefähr zwei Drittel der Patienten und die dann liegen krank über den Rettungsdienst eingeliefert werden, das sind dann ungefähr das andere weitere Drittel der Patienten. Und da spielen einige Fördertabbestände eine Rolle, wenn es um diese Notfallpatienten geht, die über Rettungsdienste kommen, die sollen ja vorangemeldet werden, das kann ja ein Patient von zu Hause wahrscheinlich nicht leisten. Ja, ja, also über den Rettungsdienst vorangemeldet ist auf jeden Fall ein wichtiger Punkt, dass da auch schon erste Informationen übermittelt werden. Und das haben wir in den zwei Fördertabbeständen dann sogar auch abgedeckt, diese Anbindung nach draußen. Die Patienten von zu Hause, das ist tatsächlich ein guter Punkt. Oder sie in quasi nach eigen anderem Nese auch schon tätig werden können oder sollen. Prinzipiell ist das im Fördertabbeständen einzog, quasi mit vorgesehen, diese Eigenanamnese. Wie viel das dann tatsächlich bringt, weil der Patient ja noch mal erst eingeschätzt werden muss. Ist ja mal der hingestellt, aber es ist auf jeden Fall auch schon mal ein guter Gedanke, den Patienten in den Behandlungsprozess auch mit einzubeziehen. Aber da kommen wir gleich noch ein bisschen intensiver dazu. 

    Vielleicht, wenn wir auf der einen Seite die Patienten uns anschauen, dann auch das Personal, dass wir uns da auch mal drüber unterhalten, woher kommt denn das Personal? Ist das dann eigenes Notfallstationspersonal oder wird das vom Krankenhaus gestellt? Oder sind das Leute die in beiden Einrichtungen arbeiten? Das ist ein bisschen bunt gemischt. Also zum einen in mich jetzlichen Bereich gibt es meistens Stammpersonal der Notaufnahme selber. Die also nur dort beschäftigt sind, sehr häufig Pflegekräfte, aber eben auch medizinische Fachangestellte oder Notfallsanitäterinnen und Notfallsaniteter. Im Bereich des Erzlichen Personal, es ist oft anders, es gibt meistens nur einen kleinen Stamm, mindestens ein erzlichen Leiter oder ein erzliche Leiterin. Manchmal eben noch ein Stellvertreter und vielleicht zwei andere Fach- oder Obererzidien im Tagdiensten der Notaufnahme sind. Das andere Personal kommt meistens auch den anderen Fachbereichen, das Krankenhaus aus den großen klinischen Fächern, wie der Innere Chirurgie, Neurologie, die dann Ärzte stellen, die in der Regel aber nur wenige Tage, Wochen, wenige Monate dann dort in der Notaufnahme in der Rotation verbringen. Und was ist mit den vielbeschworenden Niedergelassenen Ärzten, das war ja vor einigen Jahren so das Thema, dass man versucht, so diesen Runden der Patienten auf die Notaufnahmen zu stoppen, weil man dort immer jemand antrifft, indem man dort einfach Arztpraxen ansiedelt hat. Das denn gefrohte, ist das noch ein Thema? Also es ist noch ein sehr großes Thema, weil das auch noch nicht abschließend gekehrt ist, der eine große Gesetzentwurf von Jens Spahn zu den integrierten Notfallzentren, wo genau das umgesetzt worden wäre, diese Integration der KV-Notfallpraxen in die Krankenhäuser rein, wo der Ausgesetz, der wird in dieser Legislaturperiode nicht mehr kommen, vielleicht in der nächsten. Aber es gibt schon viele regionale Strukturen, wo sich die KV-ärze, die KV und darauf verständigt haben, ihre Praxen in die Notaufnahmen zu verlegen. Und dann dort unterschiedliche Symbiose-Modelle einzugehen, wo sie zum Teil sehr eng miteinander arbeiten und zum Beispiel ein gemeinsamen Tresen haben. Häufiger ist es aber so, dass die KV-Notverpraxis dann nur am Klinikum angesiedelt ist. Die Zusammenarbeit leider noch nicht so eng ist, wie man sich das aus einer Gesundheitspolitischen Perspektive, oder als Patient, gerne wünschen würde. Ja und da kommen natürlich auch wieder die IT-Systeme in Spiel, denn wenn man eng miteinander zusammenarbeitet, muss man natürlich auch irgendwie eng die Daten austauschen können. Und wenn man eine Arztpraxis jetzt das eine System hat und das Krankenhaus ein anderes System und die nicht miteinander können, dann wird es wahrscheinlich schwierig. Absolut, meistens sind sie eben dann zwei Rechner, die nebeneinander stehen. Unser komplett getrenntes Systeme im Moment noch ja. Okay. 

    Dann würde ich sagen, kommen wir mal zu den Abläufen. Jetzt haben wir so den organisatorischen Rahmen, grob umfasst, aber wie sieht es jetzt mit den Abläufen aus? Was ist so ein typischer Ablauf, wenn man jetzt sich einen Patienten anschaut, wenn man einmal mit Anführungszeichen durch das System notfallaufnahme durchgeschleust wird, wie verhält er sich und was muss er alles erdulden und erleiden? Zu Beginn geht es erst mal darum, ihn zu erfassen und in seine Dringlichkeit einzuschätzen. Das ist der erste Schritt. Das ist die berüchtigte Triage? Genau, genau. Da war der Patient mittels eines Systems. Da haben sich unterschiedliche Systeme in Deutschland ausgebreitet, die bekanntesten sind das Manchester-Triage. Und der Emergency Severity Index wird er eingeschätzt. In seiner Dringlichkeit, beziehungsweise beim Emergency Severity Index, auch noch seines mutmaßlichen Ressourcen bedarfs. Also wie viel Aufmerksamkeit er vom Krankenhaus und der Krankenhaustechnik, dann wohl brauchen wird. Und nach dieser Dringlichkeits-Einschätzung oder Ersteinschätzung geht es dann eben los, je nachdem, wie dringend der Patient gesehen werden muss, wird er in der Behandlungs-Priorisierung vorgezogen. Wird pflegerisch gesehen, ärztlich gesehen. Und dann geht es meistens, zumindest für einige Patienten weiter in der Diagnostikschleife, dass sie in eine Bildgebung bekommen, Labor bekommen, etc. Vielleicht noch ein Konsil über einen anderen Fachbereich. Und dann wird abschließend die Entscheidung getroffen, was mit dem Patient passiert, ob er eben dann aus dem Haus heraus wiederummittelbar entlassen wird, in anderes Krankenhaus verlegt oder eben auf eine Station aufgenommen wird. Okay. Und das war ja jetzt der Workflow für jemanden der fußläufig. Gibt es denn andere Workflows, wenn jemand über den Rettungsdienst eingeliefert wird? Das sollte eigentlich nicht erfall sein. Der Workflow sollte identisch sein. Ich beginne eben auch mit der Ersteinschätzung, was dann natürlich da dazukommt, ist, dass der Patient von einem Profi-Team durch die Notfallsanität schon mal gesehen wurde. Und dann auch eine strukturierte qualifizierte Übergabe stattfindet. Aber ansonsten ist der Ablauf für den Patienten tatsächlich gleich. Oh ja, okay. Und diese Voreinschätzung wird es denn tatsächlich dann auch schon gemacht, wenn der Patient noch gar nicht da ist. Also es ist ja angedacht worden, dass man diese Daten vorab schickt, damit die Ärzte und Ärzte schon mal vorbereitet sind. Wird das tatsächlich genutzt werden? Also wenn die Anmeldedaten über den Rettungsdienst wirklich gut sind und das sollten sie ja auf jeden Fall sein, beispielsweise das EKG, das dann übermittelt wird, dann nutzen, dass die Krankenhäuser auf jeden Fall um sich drauf vorzubereiten. Um eben zu wissen, gehe ich jetzt in die Pause oder warte ich auf den Patienten bis der kommt. Muss ich gegebenenfalls schon Spezialisten hinzurufen, denn in Kardiologen oder ruf ich in einem Kaltieter-Labor an, dass wahrscheinlich ein Patient kommt mit dieser dieser Symptomatik. Also das ist schon ein wichtiger Punkt, dass man informiert ist und seine Ressourcen als Krankenhaus dann darauf entsprechend auch einplanen kann. Okay, dass man also schon mal das CT vor reservieren kann, damit da kein längerer Patient drin liegt und so. Ja, genau. Okay. 

    Und wenn man jetzt so nach hinten aus quasi guckt, also wenn ein Patient aufgenommen wird, muss er auf Station verlegt werden. Wenn er nicht aufgenommen wird, dann muss ja irgendwie mit dem Hausarzt dann kommuniziert werden. Wie läuft denn sowas in der Regel ab? Passiert das telefonisch oder über Brief oder über E-Mail, gibt es da automatisierte Schnittstellen? Gibt es leider wenig automatisierte Schnittstellen? Also der Klassiker ist nach wie vor der Brief, der dann entweder per Post versand wird oder dem Patienten mitgegeben wird. Also da ist tatsächlich noch große Nachruhebedarf in der Digitalisierung in der nachgelagerten Kommunikation. Und auch mit der Kommunikation auf Station oder gibt es da dann schon automatisierte Workflow? Prinzipiell, also es kommt so ein bisschen drauf an, welches das System selber in den Notaufnahme verwandt wird. Aber wenn ich dort mit innerhalb meines KIS-Systems arbeite, sieht die Stationen tatsächlich, was in der Notaufnahme alles schon gelaufen ist im Vorfeld. Und dann bekommt darüber dann doch schon die meiste Kommunikation, die meiste Information, die für die Weiterbehandlung des Patienten notwendig ist mit. Okay, ja dann würde ich sagen, können wir auch schon zum nächsten Großthema jetzt haben wir die Abläufe, dann kommen wir mal zu den IT-Systems, die in einer Notaufnahme verwendet werden, mit was hat man denn da zu tun? Krankenhaus-Information-Systeme werden da wahrscheinlich nur Rolle spielen, aber gibt es auch spezielle Systeme, die sich auf Notaufnahmen spezialisiert haben? Also es gab einen starken wandenden Vielenentwicklung, da in den letzten 10 bis 15 Jahren. Zum einen haben sich viele KIS-Systeme auf eigene Notaufnahme, Module, verständigt, die sie dann eingeführt haben. Zum Beispiel ist es Cockpit von Orbes oder im Notfall von Meierhofer, gibt es viele KIS-Hersteller, die sich da in dem Bereich einfach weiterentwickelt haben. Darüber hinaus gibt es aber tatsächlich auch spezielle Notaufnahmen-Information-Systeme, Kurz-Niss oder Edis, Emergency Department Information Systems. Gibt es maßgeblich eigentlich drei Herstellern in Deutschland mit IKEA, IA-Path oder EPS, die eben ganz speziell auf die Anforderung in der Notaufnahme zugeschnitten sind. Und ganz speziell zugeschnitten heißt eben, dass Sie das Thema der Triagierung unterstützen, diese Dringlichkeitseinschätzung, dann wo sich die Patienten befinden, grafisch anzeigen, dass ich weiß, wenn ich den Überblick über meine Notaufnahme suche, wo sind denn die Patienten überhaupt? Also ganz klassisch kommt dann eben häufiger auch noch ein Arzt von Stationen, der einen Patienten in der Notaufnahme behandeln soll. Und sieht dann auf dem Monitor auch, ach, mein Patient, der Herr Meier ist in Kabine 2 und kann dort dann auch ganz gezielt entsprechend hingehen. Und außerdem möchte ich eben nur mein Behandlungstatus angezeigt bekommen, welche Neuigkeiten liegen zum Patienten vor? Sind bestimmte pflegrische To-dos abgearbeitet, beispielsweise ist ein Neulabor, Parra-Meter angekommen und dann kann ich mir angucken und bin dann schon ein Schritt in der Behandlung beim Patienten weiter. 

    Und damit haben eben den klassischen KISsysteme tatsächlich die Schwierigkeiten und das war so ein Grund, warum sich diese Notaufnahme-Informationssysteme in den letzten Jahren da auch ausgebreitet haben. 

    Der ganz arm dran ist, hat wieder das eine oder andere, also kein Notaufnahmemodul, kein Notaufnahme-Informationssystem und muss eben sich mit dem KIS behelfen und macht dann irgendwie eine Ambulanz oder eine Station als Arbeitsplatz und versucht darüber, dann die Patienten entsprechend zu steuern. Okay, also sind so die Kernfeatures, einmal die Einschätzung, die Triagierierung, dann die Dokumentation und auch das Abhagen mit Tudulisten und dieses, wo befindet sich mein Patient, das Patiententracking? Ist denn dieses Patiententracking automatisiert oder macht man das einfach per Drag and Drop, das man jetzt sagt, okay, der Patient sagt, er geht in Kabine so und so, also ziehe ich mal dahin oder gibt’s da auch schon so Ansätze mit RFID oder mit irgendwelchen automatisierten Möglichkeiten. Also es gab dazu vor auch vor zehn, 15 Jahren sehr viele Ansätze, die versuchen mit RFID, die Patienten automatisiert zu checken. Das hat sich, ich weiß nicht, ob die Technik damals noch nicht günstig genug war oder warum auch immer, aber nicht so wirklich durchgesetzt, also fast ausschließlich ist es im Moment Drag and Drop. Das kann aber tatsächlich jetzt mit dem Bluetooth-Technologien sich auch nochmal ändern, also da, das wäre natürlich extrem hilfreich, weil das Drag and Drop natürlich immer voraussetzt, dass man den Patienten dann auch händisch verschiebt. Und es ist in der Notaufnahme, es ist eben relativ viel los, die in der Umschlag ist groß und Patienten bewegen sich im Sinne von, ich muss meine Räume Jahre ausnutzen, wenn Patienten nicht in der Behandlung ist, setze ich in einen internen Wartebereich, beispielsweise. Und dann dieses Rausziehen in den Wartebereich oder rüberziehen in die Radiologie, das ist schon recht aufwendig. Und der großartig, wenn es da weiter eine Unterstützung gäbe. Ja, gut, man muss es ja auch nicht über das eigene Handy machen, sondern man könnte ja theoretisch auch so wie Pacer nehmen die Bluetooth-Signale ausdenden. Dann hat man zumindest den Datenschutz einigermaßen gewartet und man kann die Patienten noch informieren. Man kann ihn dann so bingen, bingen, bingen sagen, Achtung, geh jetzt bitte da und dahin, das wäre ja für den ablaufisch und auch sinnvoll. Ja, perfekt, gerade wenn er dann vom Händen aus zurück kommt und zum Beispiel weiß, dass er schon gleich in Untersuchungsbeantungsraum 7 gehen könnte. Ist sowas auch im KrankenhausZukunftsgesetz fördert, dann ein oder irgendwo anders abgebildet? Prinzipiell ist der Einzelger sehr breit gefasst und man kann alles zur technischen und informationstechnischen Aufrüstung in die Notaufnahme unterbringen, was dem State of the Art, der Behandlung entspricht und eben zur Verbesserung der Patientenversorgung aufführt. Und das kann ich mir durchaus vorstellen, dass man darüber so einen Punkt auch gut platzieren kann. Vielleicht spricht er im Moment noch nicht ganz dem State of the Art, aber man ist auf den besten Weg dazu. Und ich würde es auf jeden Fall, wenn ich sowas interessiere als Haus, auf jeden Fall auch versuchen. Gut, also das sind jetzt die speziellen Notfallsysteme, die wir ja vorhin schon gesagt haben, viel kommunizieren müssen mit anderen Systemen. Fall ihnen jetzt außer Krankenhausinformationsystem und vielleicht Arztpraxissystem noch andere Systeme ein, mit denen die kommunizieren müssen? Leider sehr viele. Der zahlreichsten, genau der Punkt der Notaufnahme, dass sie eben an der Schnittstelle sitzen, an der Schnittstelle ambulanzustationär, an der Schnittstelle zwischen draußen und drinnen, an der Schnittstelle zu allen anderen Fachbereichen, die da zusammenkommen, aber eben auch an der Schnittstelle zu anderen Krankenhäusern, wenn eben Notfallmäßig Verlegungen erfolgen. Und das ist tatsächlich der Hauptpunkt, die die Schnittstelle in Bearbeitung oder die Offenheit dafür, die so ein Diesesystem auch auszeichnen muss. Denn rund 50 Prozent der Patienten erhalten einen Labor, also muss ich mit meinem LIS reden können. Auch ungefähr die Hälfte der Erhältbildgebung, sogar mehr als die Hälfte, wenn ich den Ultraschalen mit dazu nehme. Also Anbindung an Riss oder Pax. Ich brauche die Anbindung an meinem Monitoring. Viele Krankenhäuser insbesondere die, ab der Notfallstufe 2, halten eine Beobachtungstation vor. Das heißt, ich habe nicht nur meine ZNA mit überwiegend ambulanten Patienten, sondern ich habe eben auch sechspätendig betreu, idealerweise eben auch mit der digitalen Fieberkurve, also muss ich meinen Monitoring angebunden haben. Gerade, wenn Notaufnahme-Informationssystem im Spiel ist, ist auch wichtig, an das Medikationsmanagement des Hauses angebunden zu sein. Weil eben genau dort in der Notaufnahme, die die Medikation startet im Sinne von Ich habe meine Medikamente an der Nese, weiß dann welche Medikation benötigt wird und stellt dann eben auch auf die Hausmedikation um. Also das ist auch eine ganz wichtige Schnittstelle des Arbeiten in der Notaufnahme auf jeden Fall erleichtert. Ja, also es gibt wahrscheinlich wenig Schnittstelle, die nicht vorhanden sind. Das ist quasi das gesamte Krankenhausumfeld, das damit abgedeckt werden muss. Ja, und die Außenkommunikation hat mir auch schon besprochen, an den Anentretungsdienst, aber eben dann auch über die Beobachtungstation des Entlastmanagement, auch in gegebenenfalls sogar die Anschlusshalbehandlung. Also große Themen, die damit bewegt werden müssen, nach innen und nach außen. 

    Und wenn sie jetzt einen Zauberstab hätten, einen Einhorn und noch einen Zauberkuchen und sich etwas backen könnten, ein Informationssystem, was hätte das für Eigenschaften? Also müssen jetzt natürlich nicht das ganze System beschreiben, aber wo wären jetzt so die Kernfeatures, die in den heutigen System noch so fehlen? Ich fange tatsächlich mal ein bisschen bei diesen Features an, die fehlen beziehungsweise das KISS folgt immer eigentlich zwei Logiken, der Fachabteilungslogik und der Abrechnungslogik. Die beiden ziehen sich durch wie ein roter Faden, in der Fachabteilungslogik eben, dass man in der Dokumentation beispielsweise dann auf die Klinik für innere Medizin zugeschnitten ist. Dort bestimmte Scores, oder auch sonstige Themen, Anamese-Themen, in der in der Dokumentation abgewirdet hat. Die Abrechnungslogik, die dann bestimmte Abrechnungsarten, auch nur bestimmten Fachabteilungen zuordnet. Zum Beispiel, dass das Anbulante operieren, was dann sehr häufig mit der Unfallchirurgie verbunden wird, aber nicht so sehr zum Beispiel mit der Cardiologie oder Nephrologie. Und diese beiden Logiken sind in der Notaufnahme selber aufgehoben. Ich brauche keine Fachabteilungszuordnung, insbesondere am Anfang der Behandlung nicht. Jeder Notfallpatient kommt erst mal als akute Notfallpatient mit seinem Symptom und nicht mit einer Diagnose. Und diese Abbildung, die fehlt in den KISS-Systemen. Das brauche ich eben erst diese Fachabteilungszuordnung und die Abrechnung, wenn der Patient dann entweder aufgenommen wird oder das Haus verlässt. Und ich interessiere eben viel mehr, merkt man, der an der Patientensteuerung, eben der Reagierungsstatus. Ist der Patient fliegerisch oder ärztlich schon gesehen. Gibt es irgendwelche Ausständen, Maßnahmen, die ich jetzt als nächstes angehen kann. Das sind Themen, die in der Notaufnahme tatsächlich viel relevanter sind. Und deswegen, wenn ich mir eins malen könnte, dann wäre es offen für Schnittstein, dass ich eben nach außen, nach innen alle möglichen Systeme mit mit einbeziehen kann. Es wäre Patienten orientiert im Sinne von, dass sowohl die Patienten Sicherheit im Fokus stehen, genauso wie das Informieren, das Aktiv informieren, der Patienten. Und es soll am Versorgungsprozess ausgerichtet sein. Idealeweise hat es dann noch eine Reporting-Möglichkeit, die auch die Steuerung einer Notaufnahme sowohl taktisch im Tagesgeschehen als auch strategisch ermöglicht. Und das ist im Moment gerade auch das Thema der Patientenorientierung noch nicht so ausgeprägt. Und zu Patienten orientieren vielleicht noch zwei Beispiele. Zum einen bei der Patienten-Sicherheit, dass ich eben die Träagerung mit unterstützenen Fragen hinterlegt habe, das insbesondere nach einem bestimmten Zeitintervall re-evaluiert wird. Wenn eben der Patient noch wartet, nach 40, 50, 60 Minuten aktiv in der Pflege mitgeteilt wird, diese Patienten muss jetzt noch mal angeschaut werden, um eben weiter Risiko-Armen arbeiten zu können. Und bei der Patienten-Information zum Beispiel auch eine prognostitierte Wartezeit anzugeben, wenn ich im Wartebereich sitze und weiß, es sind noch zwei bis drei Patienten vor mir. Im Behandlungsprozess, dann kann man es tatsächlich relativ gut kalkulieren prognostizieren, dass man jetzt eben noch 20 bis 30 Minuten wartet. Und informierte Patienten sind in der Regel eben deutlich kooperativer und fühlen sich auch besser in der Notaufnahme als uninformierte. Also muss man ja ganz ehrlich sagen, dass die bisherigen Hersteller von Informationssystemen im Krankenhaus den Patienten noch gar nicht so wirklich im Fokus hatten. Also den Patienten mit ins Boot zu nehmen, ihm Informationen an die Hand zu geben, ihn eben auch Fragen zu stellen, das war nicht im Fokus, weil es einfach auch technisch wer umsetzbar war. Sag mal, man hat die Geräte für den Arzt, für die Ärztin, man hat vielleicht noch ein Tablet für das Pflegepersonal, aber was gibt man den Patienten dann in die Hand? Und das ist, glaube ich, tatsächlich auch ein Problem und sollte ja jetzt dann noch wirklich auch mit dem Krankenhaus Zukunftsgesetz irgendwie angegangen werden. Ja, also da ich erwarte tatsächlich auch den nächsten Monaten bis natürlich Jahren viele große Schritte. Und ich glaube die Notaufnahme ist ein ganz interessanter Punkt, dort auch mit Digitalisierung zu experimentieren und das würde ich eben auch aus diesem Philadelphia Bestand 1 mit herausnehmen. Es ist ja sehr breit formuliert, dass man dort die Möglichkeit hat, eben auch eine smarte ZNA, wenn man das fortzuverwenden möchte, mit aufzubauen, den Patienten tatsächlich in den Mittelpunkt zu stellen. 

    Ja und dann sind wir eigentlich auch schon beim letzten Thema, das wir uns den Philadelphia Bestand noch mal anschauen, ich habe ja etwas schlecht geredet vor allem, weil ich ihn so allgemein fand und so wenig greifbar, aber jetzt wird mir immer mehr klar, dass es vielleicht gar nicht möglich ist, ihn wirklich spezifisch zu fassen. Und das ist wahrscheinlich auch der Sachlage nicht gerecht würde, wenn man ihn zu eng fassen würde, dann würde man die einzelne Notaufnahmen ja zu sehr gängeln und an die Hand nehmen. Ich glaube die wissen teilweise schon selbst, wo sie ihre Bedürfnisse haben und vielleicht kriegt man ja auch über das Reifegradmodell, das hin, dass man dort den Notaufnahmen dann auch eine Roadmap hingibt. Aber schauen wir uns den jetzt nochmal an, Sie haben ja schon gesagt, er ist etwas allgemein gehalten, was ermöglicht er denn die Notaufnahmen und im zweiten Schritt dann vielleicht auch, wie werden Sie denn von der Branche das Ganze eher positiv, eher negativ, eher neutral? Ja, es ist ja sehr allgemein gehalten, der Fördertatbestand, ermöglicht prinzipiell die technischen Informationstechnische Aufrüstung oder Anpassung an den Status quo, idealerweise eben in Kombination mit einer Verbesserung auch der Patientenversorgung. Es gibt ja die Muss-Kriterien, auch der anderen Fördertartbestände und in der Notaufnahme sind sie drei Punkte, die mit einer oder verknüpfung belegt sind, einmal die Notaufnahme grundsätzlich technisch aufzurüsten an den aktuellen Stand der Technik anzupassen. Die zweite Punkt ist Patientinnen und Patienten zu ermöglichen, die digitale Eigenanamnisse durchzuführen auf Basis von digitalen Fragebögen, das prinzipiell schon ein interessanter Punkt ist, den auch viele Notaufnahmen denke ich aufgreifen werden. Und als dritten Punkt eben das anschließend einen Aufbau von Anwendungen zum telemedizinischen Austausch mit Rettungsdienst, Leitstellen, nachgelagerten Stellen wie MCZ etc. Das sind die drei Punkte, innerhalb dieser drei Punkte gibt es aber sehr wenig Spezifika, die die geregelt sein müssen. Das ist zum einen tatsächlich ein schöner Punkt, deshalb bewertet es auch die DGINA, dem Fördertatbestand sehr positiv, weil Notaufnahmen extrem heterogen sind in ihrem Entwicklung-Stadium, auch in ihrem Aufbau, dass man sich dort eben selber einschätzen kann und für sich erkennen kann, wo defizierte sind und diese auch entsprechend anzugehen. Auf der anderen Seite ist natürlich sehr schwierig, das KZG als solches setzt ja an ganz vielen Punkten an, insbesondere natürlich im Bereich IT auch bei den IT-Leitungen und die haben natürlich nicht unbedingt das Tiefe-Notaufnahmeverständnis. Da braucht es einen ganz engen Schulterschluss zwischen Notaufnahmeleiter, der sagen kann, was er braucht und eben auch der IT, die asagen kann, wie das Ganze in der Krankenauszugunftsform, insbesondere der Förderanträge eingewebt werden kann, was er alles andere als trivial ist und vielleicht auch einen Impuls zu geben aus der IT-Sicht, welche Möglichkeiten es gegebenenfalls, denn ja, in der gesamten Digitalisierung des Hauses gibt, damit das der Notaufnahmeleiter auch mit einautnen kann. So schön eben, diese Offenheit im ersten Schritt ist, ist es für die Umsetzung, glaube ich, tatsächlich besonders anspruchsvoll. Und wenn dann diese Austausch nicht, nicht da, ist der engen Austausch, dann wird es, glaube ich, für den Förderantrag sehr schwierig. 

    Wenn Sie jetzt das Reifegradmodell bestimmt könnten, wo würden Sie denn sagen, was sind denn die ersten Schritte, also was wäre Notaufnahmen im Rahmen Schritt 1, den man auf jeden Fall machen sollte? Die erste Schritt ist tatsächlich, die Patienten so abzubilden, dass sich mit ihnen arbeiten kann. Also entweder ein Kismodulnotaufnahme vorzuhalten zu implementieren oder eben ein eigenes Notaufnahmeinformation-System. Inklusive dann der Anbindung und Schnittstellenprogrammierung intern, im Sinne von das meine Gerichtschaften angebunden sind, das sehe ich das als den wichtigsten Punkt an. Sei es eben klar, LIS, Unter- und RIS und PACS, aber eben auch das ist Monitoring, EKG, Ultraschall, D-Fies, das die in meinem Kismodul oder in meinem Notaufnahmeinformation-System entsprechend angedockt sind. Das würde ich als den wichtigsten Schritt empfinden. Dann als zweiten Schritt, eben die Schnittstellenprogrammierung nach außen zum Rettungsdienst, wie auch dann nachgelagert ans MVZ oder die liniegelassenen Ärzte, wie auch immer dann hauptsächlich im Frage kommt. Und das würde ich für den Förderantrag tatsächlich auch profil aktiv sehen, denn der Rettungsdienst, den anzubinden, setzt jetzt zwei Parteien voraus, die das auch machen können. Und in einigen Regionen ist der Rettungsdienst noch nicht ganz so weit, dass er das auch so bieten kann. Und dann ich würde es trotzdem in den Förderantrag mit aufnehmen, diese Anbindung. Und dann wird das Geld eben abgerufen, wenn der Rettungsdienst tatsächlich auf und seiner Seite auszubeilt ist, dieses oder nächstes Jahr, wenn es nicht schafft, dann eben auch nicht. Aber das eben profilaktisch mit drin zu haben, weil die Anbindung selber schon sehr wichtig ist. Als nächsten Schritt würde ich mir einen Ausfallkonzept überlegen und entwickeln, was vielleicht auch gut in den Förderantrag mit reinpasst, im Rahmen der IT-Sicherheit, dass ich eben weiß, wenn mein System nicht funktioniert, wer sind meine Patienten der Notaufnahme, in welchem Behandlungstadium befinden die sich und wo sind sie aktuell physisch, dass ich den Überblick habe. Und das denke ich ist auch noch ein wichtiger Punkt, um als Notaufnahme einen gewissen Reifegrage insgesamt auch reich zu haben. 

    Und die Patienten-Einbindung, also sowas wie Patienten-Informationen bereitstellen und wäre das auch so in diesem, ja, ich sag mal, auf diesem Level zu sehen, oder würden Sie das später ansiedeln? Also, wer noch keinen Notaufnahm im Modul hat oder keinen Notaufnahm im Informationssystem, der wird den Patienten diese Informationen auch nicht Zielgerichte zur Verfügung stellen können. Weil ich brauche tatsächlich vorab, die die Möglichkeit bestimmte Prozessschritte zeitlich auszuwerten, wie lang dauert es in der Regel zwischen administrativer Aufnahme und Triage, der dürfen ja laut GBA nur 10 Minuten vergehen. Dass ich das im Blick habe genauso wie, wann ist meine erste ärztliche Behandlung und wenn ich das nicht in einem Spezialmodul oder in einem Niss abgebildet habe, dann bekomme ich diese Zeiten gar nicht. Und dann ich brauche die aber überhaupt den Patienten Informationen zu geben, zum Beispiel ihnen dann auch in dem Behandlungsprozess mit integrieren zu können. Und der mit seinem Symptom kommt, ist ja eben von einem Profi schon sehr schwer in den Fachbereich einteilbar. Für den Amateurpatienten selber ist das fast nun im Ausnahmefall möglich. Das treffe sich ja auch sagt, klar, der verletzt es weiß, dass in den Ufa-Joghi gegebenenfalls muss, aber bei allen anderen Krankheitsbildern ist das schon sehr, sehr schwierig, welche Fachbereich für mich jetzt zuständig ist. Und so lang ich eben Fachbereich zentriert arbeite, wird es immer schwierig bleiben, den Patienten mit einzubeziehen. Und deswegen, wer das für mich tatsächlich erst der zweite Schritt. – Ja, passt ja. Also es macht ja auch keinen Sinn, wenn man quasi sich irgendwelche Fancy, Funktionalitäten zulegt, die dann aber gar nicht umgesetzt werden können, weil, wie sie sagen, die Daten fehlen. Deswegen ist es ja auch so sinnvoll, dass man sich im Vorfeld drüber Gedanken macht und ja, jemanden einschaltet, der dann auch wirklich Ahnung davon hat. Und das absolute Last-Feature in 15 Jahren, wenn Ihnen gar nichts mehr einfällt und wenn Sie quasi schon alles haben, und das würden Sie dann auch noch gerne haben. Was wäre das, wenn Sie jetzt noch dem schönen Kuchen noch einen Sahnehäubchen obendrauf setzen könnten? Ja, es wird, ich glaube mich das ist 15 Jahre dauert, aber die künstliche Intelligenz wird eine immer große Rolle spielen, dass man zum einen KI nutzen kann, um bestimmte, bestimmte Situationen im Patientenaufkommen vorher zu sagen. Und da gibt es schon schon erste Belegungen, Modelle, Forschungsprojekte dazu, die genau das versuchen, um eben vorher zu sagen, dass an einem Dienstag, nachdem am Vortage minus zwölf Grad waren, vermutlich mehr Patienten in die Notaufnahme kommen als sonst. Und schalke, wie geht es dort mit gespielt hat? Ja, genau. Gut, wie man das kann man, glaube ich, schon so vorher sagen, dass das ein höheres Aufkommen bedingt, aber eben so Zufalzparameter, die dann noch mit einbezogen werden können. Und das wird auf jeden Fall eine große Rolle spielen, dass ich insgesamt besser planen kann. Und dann natürlich auch die klinischen Entscheidungsunterstützungssysteme. Die es ja schon gibt, die aber, glaube ich, für die Notfallmedizin noch noch deutlich ausgebaut werden können, die über bestimmte Scores, schon Aufnahme, Wahrscheinlichkeiten kalkulieren, Intensivstationen aufenthalte. Beispielsweise einfach diese, ja, das medizinische Know-How, was in den Notfallmedizin, sich gerade weiter entwickelt international, insbesondere eben auch in Deutschland, weil die klinische Notfallmedizin erst seit kurzen. Die Zusatzweiterbildung bekommen hat, dass sie tatsächlich auch noch intensiver betrieben werden kann, dass man daraus Informationen gewinnt, die dann für den Behandlungsverlauf entscheiden sind. Diese Unterstützung, die gibt es im Moment in den Nisssystemen und in Modulen nicht, die würde ich mir wünschen, einfach um den Thema Patienten-Sicherheit noch mehr Rechnung zu tragen. Okay, ja, das ist doch ein schöner Ausblick. Welche anderen Fördertatbestände haben denn noch was mit der Notaufnahme zu tun und sollten denn noch berücksichtigt werden? Ich glaube, es ist wichtig, die Notaufnahme eben als Teil des gesamkanken Hauses zu sehen und anderen Fördertatbeständen steckt eben auch immer wieder ein Thema drin, was auch für die Notaufnahme relevant sein kann. Das heißt, Fördertatbestand 2, dass man im Patientenportal eben das Thema der Eigenanamrise ist, war auch in der Notaufnahme selber mit drin, aber wenn man sich ohnehin ins System, belegt, dass man da die Notaufnahme mit berücksichtigt. Genauso das Thema eben dann der Terminbuchung, dass man aus der Notaufnahme heraus Termine buchen kann in anderen Bereichen des Krankenhauses. Das wird schon bei dem, ja, oft dem Exit-Problem, der der Notaufnahme die Patienten eben nicht schnell genug los zu bekommen oder fertig behandelt zu haben, dass sie dann auch retlassen werden können. Das wird da auf jeden Fall schon sehr helfen. Oder im Fördertatbestand 3, bis hier mal der der Sprache-Kennung, das spielt auch in der Notaufnahme eine Rolle, dass man da auch an die ZDA entsprechend denkt. Genauso bei Medikationen, Medikamentenanamnese, dass man das mit auf dem Schirm hat, dass man die Lizenz für die Notaufnahme mitkauft. Wir haben das Thema IVENA, beziehungsweise eben die Möglichkeit, die Betten- und einen Bettenkapazitätsnachweis für Krankenhäuser zu erbringen. Das spielt die Notaufnahme eine große Rolle. Also auch da würde ich unbedingt mit dran denken, die Notaufnahme mit einzubeziehen. Und genauso bei dem Fördertatbestand 9, wenn es eben um die Netzwerke geht, zu überlegen, welche telemedizinische Konsile beispielsweise interessant sein kann, in der Notaufnahme bei Patienten, die Symptomen kommen, die nicht im eigenen Haus abgebildet sind. Und zum Beispiel aus der Dermatologie, H&O-Uro, dass ich einfach die Möglichkeit habe, schnelle telemedizinische Konsile zum Maximalversorger zu uniklinik entsprechend umsetzen zu können. Okay, das heißt, die Notaufnahme gibt es auch noch einen ganz vielen anderen Fördertatbeständen und sollte dort auch mit berücksichtigt werden. Genau, einfach dran denken, das wäre, glaube ich, für alle Beteiligten sehr hilfreich. 

    Super, gut, haben wir denn noch etwas vergessen, etwas, was sich mit dem Krankenhaus-Zukunftsgeschäftigt und mit der Notaufnahme, was auf jeden Fall noch erwähnenswert ist. Ich glaube, wichtig ist es tatsächlich die Fördertatbestände in der Gesamtheit zu betrachten, insbesondere dann, wenn es darum geht, dass die Fördergelder nicht ausreichen. Für das Vorhaben der Krankenhäuser sich entsprechend digital zu und zu transformieren, spielt natürlich die Fördertatbestände eine besondere Rolle, die mit einer Strafzahnung verbunden sind. Dazu gehört die Notaufnahme nicht dazu. Trotzdem kann ich nur dafür plädieren, die die wichtigen Schritte der Digitalisierung in der Notaufnahme auch zu gehen. Denn sie ist eben die Schnittstellen, Abteilungen alle Bereiche nach innen und nach außen und selbst wenn ich mich in einen anderen Bereichen des Krankenhauses digital gut aufgestellt habe, das in der Notaufnahme, aber nicht zu, nur weil das im Förderantrag nicht mit einer Strafzahlung verbunden ist, dann werde ich wahrscheinlich insgesamt als Krankenhaus doch nicht weiterkommen, weil über die Hälfte der stationären Patienten kommt, über die Notaufnahme ins Haus. Und dieser Teilbereich muss eben auch hervorragend funktionieren und es ist eben eine Visitenkarte nach außen, die meisten Patientenkontakte in einem Krankenhaus werden über die Notaufnahme vorgenommen und daran werden die Krankenhäuser eben auch zumindest von der Bevölkerung gemessen werden, ob sie sich digital gut aufgestellt haben oder nicht. 

    Das ist doch ein schönes Schlusswort und mit dem Schlusswort enden wir dann und haben hoffentlich ein schönes Plädoyer und eine Lanze gebrochen für die Notaufnahmen und ich bedanke mich auf jeden Fall für die tiefen Einblicke und wünsche Ihnen viel Erfolg, dass Sie die Notaufnahmen auf den neuesten Stand bringen. Vielen Dank, dass Sie mit dabei sein durfte. Danke.

  • Folge #119 – Telemedizin (reloaded)

    In dieser Folge spricht Bernhard mit Dr. Alice Martin von Dermanostics spricht Bernhard über aktuelle Anwendungen der Telemedizin und deren Nutzerinnen und Nutzer.

    Was gibt es bereits für Anwendungen? Wer nutzt diese? Warum? Und hat sich das Nutzerverhalten unter Corona-Bedingungen verändert?

    Darüber hinaus geht es um Herausforderungen und Chancen sowie die zukünftige Entwicklung. Shownotes Dermanostics BÄK: Telemedizin

    Podcast: Play in new window

    Transkription

    Wir wollen heute sprechen über das spannende Thema Telemedizin. Das mache ich nicht alleine, sondern ich habe mir einen Gast eingeladen. Und das ist heute Alice Martin. Alice eigentlich richtig. Ja, ist richtig. Das istheute Alice Martin von der Dermanostics. Und ja, Alice vielleicht stellt sich einfach selber mal ganz kurz vor. 

    Ja, erstmal vielen Dank, dass ich heute hier bin. Mein Name ist Alice Martin. Ich bin Ärztin und mit Gründerin von zwei Unternehmen. Einmal Medi-Learn in Onlinekurse für Ärzte und Dermanostics Hautarzt-App, wo wir dannschon im Bereich der Telemedizin sind. Von daher freue ich mich sehr, das Wissen weiter zu geben, beziehungsweise ein bisschen in die Diskussion einzutreten, zum Thema Telemedizin. 

    Genau, ich gebe mal einen ganz kurzen Überblick über die Agenda. Wir wollen einmal noch a gucken, warum du gerade prädestiniert bist du diesem Thema. Wollen dann das Thema ein bisschen vorstellen, Telemedizin. Wie ist das definiert? Was sagt die Ärztekammer? Was versteht man eigentlich darunter? Wollen uns typische telemedizinische Anwendungen einfach mal anschauen? Dann einen Blick auf die Nutzer und Anwenderin von Telemedizin werfen. Ehe wird dann über Herausforderungen, Chancen zu so einen kleinen Zukunftsausblick kommen. Und dann haben wir, glaube ich, eine Rundefolge zusammen. Also, starten wir vorne. Warum du zumThema Telemedizin? 

    Genau, also das erste Unternehmen, da haben wir eigentlich den ersten Schritt in Richtung Digitalisierung gemacht damals. Das war 2018. Und Unterricht, Fortbildung, Digital für Ärzte auf CME-Zertifiziert von Ärztekammer angeboten. Und Paragel, die wir haben hier, wir haben in der Hautklinik gearbeitet. Meine Mitgründerin ist ja von mir und ich immer über WhatsApp-Fotos von freunden Familienmitgliedern und- und- und- und- die Bilder schicken. Und das ist ja schon der erste Begriff oder die Definition von Telemedizin, eine Trennung von Raum und- oder Zeit. Und wir stellten fest, die Diagnose konnten wir stellen. Wir konnten über WhatsApp auch sagen, welche Therapie- und- und- und- aber natürlich sind wir armbedingend nicht erfüllt. Und von daher haben wir gesagt, wir professionellisieren das. Das war der echte Einstieg dann in die Telemedizin vor über einem Jahr. Und seitdem hat sich ja auch durch die Covid-Pandemie viel getan. Also eine große Bilder-Sammlung von Haut-Veränderungen auf dem Handy führt dann dazu, dass man sagt, das ist ein Thema, mit dem ich mich vielleicht auch etwas provisionaler. Beschäftigen möchte, denn das ist vielleicht, da ist WhatsApp vielleicht auch nicht der richtige Ort, um diese ganzen Bildchen zu speichern, sondern das muss man ein bisschen anders angehen. Ja, das kann schon gesagt, Telemedizin wie verschiedene Definitionen, was wollen wir darunter verstehen? Wir wollen so ein bisschen an der Ärztekammer-Definition orientieren oder? Genau, also ich starte erstmal vorweg. Telemedizin ist hier etwas, das gibt es schon extrem lange. Da Telemedizin gibt es tatsächlich vor 1900. Ich finde das sehr interessant, weil damals gab es ein banal ja zwischen Fall Graham Bell sich verletzte und dann einfach über Telefon. Deswegen ja auch Telemedizin kontaktaufnahmen wegen einer Frage, was was euch denn da macht. Und das ist genau eigentlich auch schon die Definition von Telemedizin, wie die Ärztekammer sie versteht. Und zwar zwischen Behandler und Patient besteht eine räumliche und- oder zeitliche Differenz. Das heißt, ich kann dem Patienten behandeln, indem wir nicht am gleichen Ort, aber auf der gleichen Zeit befinden, Videosprechstunde. Oder ich kann örtlich getrennt und zeitlich getrennt sein, asynchron, Bild-Text-Verfahren, wie zum Beispiel mit WhatsApp. Das ist die Definition von Telemedizin, wie auch die Ärztekammer. Sie versteht, dass sehr interessant ist. Telemedizin muss nur räumlich getrennt als Videosprechstunde ist ja schon erlaubt. Videosprechstunden sind bekannt, sind auch abrechnungsfähig, Bildtextverfahren, also Asynchronekommunikation ist hingegen sehr viel neuer. Und da gibt es auch in dem Sinne noch keine Abrechnungsziffern. Videosprechstunden sind da, da gab es auch einige tolle Entwicklung, der Entdeckelung zum Beispiel. Und überhaupt was noch viel schöner ist, die Menschen nehmen es bewusst an ihrem Alltag wahr. Ja, wenn man jetzt noch mal ein bisschen der Definition der Ärztekammer folgt, dann ist unter Telemedizin auch das zu verstehen, dass wirklich ein Arzt, deine Ärzteln beteiligt ist und eine reine Termin-Kordination, ich vielleicht mit einer Sprechstundenhilfe mache oder mit einem reinen Online-System. Also ich als Patient nehme Kontakt auf zu einem Krankenhaus-Informationssystem und lasse mir online einfach nur einen Termin geben, würde dann eben nicht in diese Definition sein, oder? Nein, das ist eine reine Terminierung und da findet noch keine Behandlung statt, in dem Moment, wo ich eine Diagnose stelle oder eine Therapie und es geht nicht. Um Behandlungsempfehlung oder um mögliche Diagnosen, sondern wirklich eine feste ICD-Ziffer, plus eine richtige Therapie, in dem Moment, wo ich das verschriftliche, das ist echt eine Telemedizin, alles andere sind, keine telemedizinischen Verfahren. 

    Ja, sondern gehören bei Infrastruktur der Telemedizin, aber ich mache keine echte Medizin, sondern eine Terminierung zum Beispiel. 

    Ja, jetzt hast du ja gerade schon gesagt, die ersten Anfänge reichen schon über 100 Jahre zurück, wenn auch in einer ganz ganz anderen Form, mal so das jetzt kennen. Was gibt es denn da für telemedizinischeAnwendung? Also ein großer Bereich ist sicherlich diese Videosprechstunde, die eben auch erlaubt ist. Aber was gibt es darüber hinaus an konkreten Anwendungen, die ja da schon auf dem Markt sind und schon ersteNutzerinnen verzeichnen? 

    Also grundsätzlich gibt es ja jede Art von Kommunikation, die eben zeitlich räumlich getrennt ist, Telemedizin, auch wenn ich telefoniere. Also man kann ja auch als den Patient anrufen, noch interessanter wird es natürlich bei Videosprechstunden. Und jetzt kann ein Arzt natürlich die ganze Software selber bauen, aber noch viel einfacher ist, wenn jemand sich darauf spezialisiert, dass Mireren an Ärzten anbietet. Da gibt es ja große Anbieter, wie zum Beispiel Kry, die in Deutschland mittlerweile auch sind, ursprünglich sich auf Hausärzte spezialisiert haben und jetzt langsam in andere Fachdisziplinieren. Und Kry ist eine Plattform, die verbindet den Patienten mit dem Arzt und der Arzt nutzt Kry als Kommunikationsplattform als sichere, sichere Transfer und und. Man muss dazu sagen, jetzt gerade der Markt ist sehr stark im Umschwung, immer mehr Unternehmen bieten, plötzlich Telemedizinisch-Ahandlung on top an, ganz bekannt ist jetzt auch Doctolib eigentlich Terminierung für Termine und jetzt die aber ihre eigenen Videosprechstunden an. Also das heißt, Doctolib wandelt einmal etwas, das Geschäftsmodell ist schon etabiert, bekannt unter den Ärzten, wie jetzt eine sichere Kommunikation. Es gibt aber auch z. B. samedi, es gibt auch interne Möglichkeiten von bereits bestehenden, also nehmen wir die Heliosklinik, die auch schon Telemedizinische Verfahren anwenden und der Arzt ist aber frei. Also ich kann mir wieder gelassen an Arzt sind, sagen ich möchte bei einem top Videosprechstunden anbieten, das gibt es den auf dem Markt und dann schaut man, welches System passt am besten zu ein. Das sind jetzt alles Videosprechstunden, die du da gerade vorgestellt hast, also eine ganze Bandbreite von verschiedenen Anbietern, die da schon den Markt sozusagen für sich entdeckt haben. Was ist darüber hinaus an Anwendungsarten in der Telemedizin schon etabliert, also auch sowas wie eine Telekonsil, das sich als Arzt einen anderen Arzt mal um Ratfragen und sage, vielleicht gerade auf dem Land, wo der nächste Fachspezialisten Tik weiter wegwohnen, wo ich irgendwie gar nicht die Möglichkeit habe im Krankenhaus einfach eine Etage nach oben oder unten zu gehen, um den nächsten Fachkollegen zu treffen. 

    Ja schon, sondern wo ich eben 50-100 Kilometer weiter muss. Genau, das ist auch, also Telekonsil ist wieder die Art, wie mache ich das Konsil? Ist es ein Videokonsil oder ist das nur eine Informationen oder wie wir es machen, wir haben Konsil, da erhalten wir auch nur Bilder und das ist dann wieder Bildtextverfahren. Also es verfahren, dass man nutzt, ist unterschiedlich und was sehr wichtig ist, manchmal kann ein Arzt ja auch einfach nur beschreiben. Ich bin für den ärztlichen Kollegen, also ich arbeite in der Klinik, ich rufe einfach den Kollegen an und beschreibe ihm etwas und durch die Beschreibung entsteht in seinem Kopf ein Bild, das ist ein Telefonbesprich, ist es auch eine Art, ja, Telekonsultation. Kann ich das abrechnen, hat das eine Ziffer? Ja, ich kann das abrechnen, es kommt drauf an, wenn ich jetzt im Krankenhaus selber bin, gibt es ja extra Verträge, also Konsilverträge, da geht das auch, wenn jetzt nicht die einzelnen Verträge, wie es genau funktioniert. Wenn ich jetzt aber niedergelassene Arzt bin, brauche ich trotzdem den Kontakt zum Patienten, in irgendeiner Art und Form. Also dass ich sage, ich habe entweder Bilder gesehen, Laborbefunde, man kann ja auch im Konsil mach ich wirklich vor. Ja auch, der Hematorenkologe vielleicht, der guckt sich das Blutbild an und sagt, als Konsil würde ich das und das vermuten, das ist eine Expertise und das kann man auch abrechnen. Da sind wir aber abwärts oder abseits von EBM-Abrechnung über die Ärztekammer, gesetzlichen Krankenversicherung, weil das sind ja interne Verträge in den Kliniken selbst. Da muss man immer unterscheiden, wo befinde ich mich gerade, bin ich in einer Klinik, weil dann übernimmt das die Klinik für mich. Ich muss mich als angestellter Arzt und gar nichts kümmern oder bin ich ein angestellter Arzt und muss entsprechend dann alles, was ichache mit den einzelnen Ziffern versehen und… Okay, das heißt, wir haben schon mal zwei ganz große Bereiche, einmal diesen Telekonsilbereich auch über verschiedene Möglichkeiten und die Videosprechstunde. Gibt es weitere Anwendungsgebiete von telemedizinischen Anwendungen? Das sind die aktuell bekanntesten und gebreuchlichsten. Ja, wir nicht nur Labore zum Beispiel habe, das sind Unterform von Telemedizin oder E-Mail. Kommt drauf an, kann ich eigentlich nicht abrechnen, aber sind auch Unterformen, wir hören auch in Asylon wild Texte zu sagen. Aber das sind eigentlich die zwei großen, man kann sich das vorstellen, wie, wenn ich sage, ich habe jetzt zwei Tiergattungen. Ja, unterunter sind unterschiedlicher weitere Formen. Das heißt, unterhalb, also entweder ich eine Arztpatient mit einer Arztarztkommunikation und darunter eben verschiedene Ausprägungen, ob das jetzt eine Diagnose Stellung ist, eine Beratung ist, eine andere Nese ist. Genau. Ob dann irgendwie schon konkret gesagt wird, ich vororten einfach nur ein volle Rezept vielleicht oder solche Themen, weil der Patient mir bekannt ist. Oder wie gerade jetzt eben, würde es ja auch die Pandemie schon angesprochen, einfach nur Verhinderungen, das Infektionen, mögliche Infektionen in eine Praxis geschleppt werden. Ich stelle den Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen dann Remote aus oder sowas. Richtig. Und das ist auch interessant, wenn ich in Deutschland das mache, habe ich eine andere Gesetzeslage, als wenn ich mich über ein anderes Land behandeln lasse. Und wir sind ja trotzdem Europas, die Rezepte sind europaweit gültig. Also ich kann auch als Patient, es gibt zum Beispiel gab es einen großen Skandal, ich konnte mich krank schreiben lassen, per WhatsApp. Das war ein Sitz extern, außerhalb von Deutschland, einfach kurz meine Daten in Geschichte und per Post kam die Krankenschreibung. Das sind die Hintergrund juristische Konstrukte, die du nicht genau durch dringend können, aber es ist möglich. Und deswegen wird es ja so kritisch bei der Telemediziner plötzlich, ist es undurchsichtig. Ansonsten weiß ich, ich gehe zur Arztin, er sieht nicht, aber halt mit mich, ich gehe wieder weg, da kann man nichts dran rüte. 

    Wir sind denn die typischen Anwender von Telemedizin, sowohl auf ärztlicher, als auch auf Seite der Patientinnen und Patienten. Also kann man das irgendwie sagen, dass das irgendwie vor allem junge oder vor allem älteresind, sind das irgendwie mehr Männer, mehr Frauen. Sind das irgendwie eher chronisch krank, die wirklich starke Leiden haben, sich oft melden müssen oder sind das eher die Gelegenheitsnutzer, die sagen, ich habe eh keinen festen Hausarzt. Ich bin jetzt gerade mal einmal kurz krank, dafür such ich mir jetzt nicht in der Stadt, in die ich gerade vielleicht umgezogen bin, einen neuen Arzt. Da schick ich das irgendwie dem Kollegen aus der alten Stadt, wo ich früher gewohnt habe oder sowas. 

    Ja, das ist eine sehr spannende Frage, weil auch hier Anfang 2020, wir sind ja 2020 gestartet auch, die Skepsis sehr groß war. Das heißt, wer ist grundsätzlich skeptischer von Patientenseite, die Generation, die natürlich nicht so digital affin ist, weil man das nicht kennt. Weniger Skeptisch sind z. B. Die jungen Menschen, da sie mit dem Handy ja schon aufgewachsen sind. Da ist es klar, wenn ich eine Kamera, aber durch die Kamera spreche oder wenn ich nur Fotos aufnehme und und und, das kenne ich, das ist nicht fragwürdiges. Und das ist ja das so auch in unseren internen Statistiken, dass junge Patienten jetzt bezüglich auch, der man uns die kontaktiert haben, die älteren eher weniger. Und jetzt kam die Pandemie, und das ist sehr interessant, weil man kann sich das wie ein kleinen Trampelpfad vorstellen. Wenn wir im Wall stattziehen gehen, vielleicht hat der ein oder andere Kinder, dann laufen die Kinder vorne weg, die erwachsen und bleiben auf der großen Weg und die Kinder neben den kleinen Seitenwege. Das ist die Wege, die ein bisschen belaufen sind, das so ist auch Telemedizin. Und jetzt aber, weil wir sich die Hauptschrecke gesperrt ist, ja, weil Kliniken gesagt haben, wir nehmen nur noch Nuchfälle darauf, bei Patienten Angst hatten sich anzustecken, guck mal natürlich, die komme ich weiter und da gibt es diese kleinen Wege an der Seite. Man sieht ja, ist schon jemandem vorgelaufen. Und dann geht es die Masse hinterher, was wir feststellen, letztlich verschiebt sich unsere Statistik. Das heißt, dass viele, viele ältere Patienten nun auch, um die 50, 60, 70, wir haben auch manchmal Patienten, wo wir total begeistert sind. Wir kontaktieren die Patienten auch. Entsagen die ja. Sie haben davon erfahren, sie haben ihre Enkelkinder angerufen, die sind vorbeikommen und haben Dinge geholfen. Das wird egal bei welchem Art von Video oder Telemedizin, wahrscheinlich erfallen sein, dass die ältere Generation hier auch langsam vertraut wird. Dann alle so hm, hab sich das durchsetzig weiß nicht. Und jetzt ist es Gang und Gehver. Ja, jeder kennt das. Ja, es gibt ja auch eine Podcastfolge von uns zum Thema Akzeptanzkriterien. Das trifft das eigentlich ganz gut. Da haben wir die UTAUT-Kriterien vorgestellt und da sind im Wesentlichen die Kriterien erwartigt da eine bestimmte Leistung vor. Also erwartigt etwas, das mir das was bringt. Das ist ja dann gerade zu pandemischen Zeit noch mal deutlich verschärft, weil da habe ich jetzt einen ganz konkreten Nutzen und die weiteren Aspekte sind eben, wie hoch ist der Aufwand, den ich dafür reinstecken muss. Ja, es ist tatsächlich ein WhatsApp-Bildchen verschicken. Das kann ich vielleicht von einer Familie oder muss ich mich jetzt irgendwie an sich stellen registrieren anmelden. Brauche ich irgendwie einen Login mit Kreditkarte, haben einen PayPal-Konto, was weiß ich. Also kommen da noch ganz viele Hürden dazu oder ist der Aufwand eher geregen. Und dann eben die Aspekte, ja, Social-Influence, das heißt der Faktor, sozialer Einfluss und Facilitating-Conditions. Also wir sind die erleichternen Bedingungen. Also hilft mir jemand beim Einrichten, kann ich jemanden um Rat fragen, ist das, was meine Freunde, Kollegen auch alle machen oder ist das etwas, wo ich der komische Exot bin, der jetzt irgendwie diesen Weg als erster beschreitet. Und ja, ich glaube, das passt dann rein und das, was ich so erfahren habe aus der Forschung ist, dass es eben sowohl für die Patienten hat es auch für die Ärzte genau zutrifft. Also bei beiden gibt es eben, wie du gerade angesprochen hast, diejenigen, die pioniere, die die vorpreschen und sagen, das probier ich aus, das möchte ich machen. Und dann der Teil der Nacht zieht und eben auch die, die ja noch so ein bisschen abwarten sind und sagen, mal gucken, ob sie das überhaupt alles durchsetzen. Das stimmt. 

    Wenn wir jetzt nochmal ein bisschen darauf schauen, wo sind denn deiner Meinung nach die Herausforderung, dies aktuell dann noch zu lösen, gibt im Bereich der Telemedizin. Also was sind noch ungelöste oder ungeborteBretter, wie man so schön sagt. Ich denke, dass allerwichtigste ist, wir nutzen alle Telemedizin, aber es gibt noch gar nicht so viele Studien und Telemedizin ist noch nicht in dem Sinne standardisiert. Das heißt, ich kann zumBeispiel, wenn ich eine schlechte Videokwalität habe, auch nicht so eine richtige Diagnose stellen, möglicherweise. Oder was macht den Arzt A und was macht Arzt B? Gibt es da Realisierte Operations in der Regel nicht? Man führt es genau so durch, wie man denkt, dass es richtig ist. Aber dafür ist in meinen Augen wichtig, dass wir eigentlich einen Leit faden haben, sprich, wenn ich die Videosprechstunde durchführe, was ist meineChecklister als Arzt? Oder wenn ich ein Bildtexter fahre, durchführe, was ist meine Checklister als Arzt? Und wir bräuchten meiner Meinung nach Qualitätsmanagement. Wenn wir uns jetzt hier sehen und ich behandle dich, dann müsste ich auch sagen, bitte verlaufskontrollen dann und dann. Also, dass ich digital auch anbinde und nicht sage, Telemedizin ist jetzt aktuell und danach habe ich nichts mehr damit zu tun. Und all das gibt es in der Form noch nicht, weil es gerade so neu ist, es gibt aber ganz viele Anbieter, es gibt ganz viele Methoden. Und jetzt geht es auch politischerseits und auch von Seiten natürlich der Ärztekammer zu sagen, das sind die Qualitätsstandards, die wir brauchen. Und was ich denke, sehr, sehr spannend finde, Telemedizin gerade in der Dermatologie ist was anderes als vor Ort. Ich muss anders denken, anders gucken, mir fehlt die dreiDimensionalität, ich kann nicht mehr tasten, ich kann auch nicht fliech. Also, es sind wirklich feine Kleinigkeiten, trotzdem soll ich eine Diagnose stellen. Und jetzt ist das schön, was wir bestgestellt haben, wo lassen sich die meistens bei schön wellen Augen operieren? Wie man an, wo der Ärzte einmal alle zwei, drei Wochen eine OP macht oder es gibt ja auch viele, die fliegen ins Ausland, weil sie wissen, da sind Ärzte, die machen taktäglichAugen, Operation. Das ist bei Telemedizin sehr ähnlich. Also, siehst du dann Telemedizin, dann eher als Ergänzung, als Eton zu den weiteren Sachen oder auch als Substitution, dass man sagt, also für bestimmte Bereicheist es vielleicht auch geschickt, dann müsste ich den Ärzt gar nicht sehen. Und in anderen Bereichen ist das vielleicht, um diesen Ärzt first level zu port. Mal irgendwie abzuklären, nee, was du da geschickt hast, das ist jetztjetzt nichts ernstes, crem das zweimal ein, um ein Dermatologiebereich zu bleiben. Und wenn es nach zwei Tagen nicht schlimmer wird, dann ist alles gut. Oder kann man lieber morgen vorbei, das sollte sich nochmaljemand ansehen, der dann auch die anderen Sinne wie Riechen und Tasten zur Verfügung hat. 

    Meiner Meinung nach ist es eine absolute Ergänzung, kein Ersatz einiger. Zum Beispiel in der Schweiz nutzen Telemedizin schon als Ersten Ersatz. Es gibt keinen Versicherung, wenn man sich dort versichert, muss die ersteAnlaufstelle immer ein Telemedizinanwieter sein, weil das kostengünstiger ist. Und erst wenn der Telemedizinische Anwieter sagt, auch jetzt hier noch weiterer Untersuchung, dann gibt es den physischen Besuch. Alsodieses Modell wird zum Teil schon gefahren und wir wissen noch nicht, also jetzt müssen eigentlich Studien laufen, beziehungsweise Evaluation, um zu gucken, welche Patienten sind denn vielleicht, denn sie pro Telemedizinisch behandelt worden sind, nachentrichtig weiter betreut worden. Oder andersrum, vielleicht wurden sie sogar besser betreut. Also das sind Sachen, wir jetzt eigentlich schon anfangen müssten, statistisch die Daten sehr fassen, zu messen, zu publizieren, um die bestmögliche Medizin zu bieten. Weil es bringt niemand in etwas zu sagen, ich habe jetzt Telemedizin, wir nutzen das jetzt alle, aber ob das jetzt ein gutes Outcome hat und voll mit bei welchen Erkrankungen wir dafür gesagt hast. Bei welchen Erkrankungen ist Telemedizin besser, gleichwertig oder schlechter? Das können wir in der Hinsicht von Studienseite her noch nicht entgültig sagen. 

    Jetzt hast du schon angesprochen, ob du die Spezialisierung, die es im Allgemeinen da gibt. Es gibt Ärzte, die machen jeden Tag dieselbe OP, und es gibt Ärzte, die machen deckende größere Band breiter. Träft das auf die Telemedizin auch zu, wer das cleverer zu sagen, wir gründen in Deutschland an verschiedenen Stellen sozusagen Telemedizinzentren, wo nur Teleärzte, sage ich jetzt mal sitzen, die den ganzen Tag nichts anderes machenals Fernbehandlung, Ferndiagnostik. Und die sind dann eben ergänzen zu den klassischen Haus- und Fachärzender oder wäre es, die andere Überlegung eben zu sagen, ich boah meine Hausarztpraxis, mein medizinischesVersorgungszentrum um ein Telemedizinisches Angebot auf. Ich bin drei oder vier Tage die Woche, bin ich persönlich zu sprechen, ich habe einen Telemedizin Tag oder sowas, wo ich den ganzen Tag wie viele heutzutage in der Pandemie in so einer Videosprechstunde hängen dauerhaft. Ich komme natürlich mit universitären Hintergrund auf der erste Schiene, wo ich mir denke, es ist besser, wenn es zum Türarzt passt, man spezialisiert sichund ist extrem gut darin. Als wenn ich sage, ich bin ein Arzt, der ab und zu Telemedizin macht, weil wir kennen das alles selbst, wenn wir etwas richtig gut machen, dann haben wir es vorher auch viel gemacht, wenn ich ganzwenig Telemedizin mache, dann bleibt es auf einem uberflächlichen Niveau. Es ist so schön in der Radiologie, wir sind ja vier Ärzte, die das gegründet haben, und mein Mann ist, kommt aus der Radiologie, er hat ja nurdurch Bilder befundet. Es gibt auch Modelle, wo die Ärzte wirklich nie eine Patientkontrolle haben und je mehr man Bilder sieht, umso mehr lernt man und plötzlich, ich kann mich noch erinnern, wie er erzählte, man sitzt dannmit den ober Ärzten, die viele Bilder gesehen haben und sagen, Moment da oben da ist noch etwas. Erst in dem jemand anderes in dieses Muster zeigt, kann er es beim nächsten Mal wieder erkennen und ähnliches per Telemedizin auch. Dadurch behaute, wenn ich etwas sehe, muss ich das einmal abspeichern und ich nehme ich viele verschiedene Sachen sehe, kann ich erst besser werden. Und deswegen glaube ich, weil ich mir überzeugt, dass wir Telemedizinzeit geben, wo die Ärzte, die die Spaß haben, die Patienten, das gibt ja auch sogar Teepliegen. Es ist ja wirklich wo man sagt, okay, jetzt wird das Labor, jetzt wird dies und jedes und der Patient geht zu L durch die Teleklinik. Ich glaube schon, dass das kommen wird und dass das meiner Meinung nach die besten mögliche Variante ist, weil wir eine sehr hohe medizinische Qualität liefern. 

    Jetzt sind wir schon mitten drin, in den Diskussionen zum Abschluss sozusagen, also wo geht die Reise hin? Sind das die Entwicklung, also Telemedizinische Kliniken, was du gesagt hast, als Einpunkt, was sind weitereAspekte, wo du sagst, dass erwartest du in den nächsten? Vielleicht auch eher 5-10 Jahren, wohin sich die Telemedizin im Allgemeinen entwickeln wird. Folgen wir da den europäischen Nachbarn oder? 

    Ja, also wohin entwickeln wir uns? Das ist eine sehr, sehr wertvolle Frage. Wir können alle nicht die Zukunft gucken, aber wir können natürlich lernen, wenn Digitalisierung ins Spiel kommt, was kann denn dann danach? Und es ist jetzt schon in aller Munde künstliche Intelligenz und es gibt ja jetzt auch schon die ersten Algorithmen. Ich bleibe in der Dharma, weil das mein Fach ist. 2018 große Publikation, maligne Melanome, unter anderemwerden durch die KI besser diagnostiziert als durch die weltweit besten Hautärzte. Und das ist wo wir wahrscheinlich hingehen, wenn wir Telemedizin haben, in dem Moment speichern wir ja Daten. Das ist beiniedergelassenen Fort nicht möglich, sondern gespeichern alles bei uns im Kopf und deswegen geht man hier vielleicht zum Professor X Y, weil der so gut ist, aber seine Information wiegt nur bei ihm. Und durch die Digitalisierung und durch die Medizin speichern wir jetzt ganz viele Daten von verschiedensten Menschen, die Diagnosen bestellt haben und das wissen wir zentralisiert. Und es macht nur Sinn zu sagen, die KI kommt. Eine künstliche Intelligenz, die unterstützt, die jetzt nicht ersetzt, sondern ergänzt, da ist man natürlich ethisch auch immer auf der kritischen Seite teilweise, man sagt, wo entwickelt sich denn jetzt Medizin hin? Wird der Arzt vielleicht ersetzt, das denke ich nicht, aber es ist natürlich ein Stück weit weitere Digitalisierung und wir sind jetzt wirklich, das finde ich ganz, ganz spannend. In der Zeit des Umbruch, so wie man die Industrialisierung hatte, haben wir jetzt noch mal einen zweiten Schritt der Digitalisierung, es wird sehr, sehr spannend. Und das Ziel sollte natürlich sein, bessere Qualität. Also ganz klassisches Beispiel, wenn ich etwas verschriftliche mit meinerHand entstehen Fehler, wenn ich das jetzt her Computer habe, dann ist die Fehlerquote niedriger und das gleich jetzt einfach ein bisschen abstrahiert auf Diagnosen gesehen, hat einen großen Vorteil für Patienten und das ist das Ziel. Das sollte stattfinden, aber dafür müssen wir die Vorarbeit leisten, ganz viel Qualitätssicherung, damit die Daten, auf dem wir bauen, hochwertigsten. Ja, der Computer macht ja, wenn dann systematische Fehler und ein kleiner Fehler, der wird dann vielfach potentiert, weil da dann bei ganz, ganz vielen zu anwenden. Und dann kommt, das ist vielleicht nochmal der Unterschied, als Advokatus Diabolie, nach mal da rein zu gerätchen, aber prinzipiell sehe ich da auch durchaus im Bereich der Bildbefundung, sei es jetzt in der Radiologie als auch in der Dermatologie, durch aus Schanzen, da mit KI vor Arbeit zu leisten, wo dann nochmal jemand drüberschaut und sagt, okay, stimmt, passt tatsächlich guter sich jetzt da so ein paar weitere Hinweise habe und das könnte sich natürlich einen guter Schritt sein. Also KI-Telemedizin ist sicherlich zu entspannter Sachen, wenndann eben aber auch diese ethischen Fragen geklärt sind und ich glaube, das ist so persönlich, er meint mal, dass sich da in dem Bereich noch ganz viel tun wird, dass man überlegen muss, wie wollen wir das gesellschaftlich adressieren, wo wollen wir das aufhängen, soll das eine Ergänzung sein, soll das der Regelfall werden, wie in der Schweiz beschrieben hast oder so, was erwarten wir davon und wie soll das Ganze sozusagen weitergehen? Also diese Diskussion, diese Debatten müssen wir glaube ich auch einfach mal führen, um nochmal mehr von den Nutzern zu bekommen. Ja, das ist stimmt. 

    Ja, noch viel zu tun sein. Das stimmt, das stimmt. Aber wir machen den Anfang, wir haben ein bisschen drüber gesprochen. Ja, ich freue mich sehr, wir haben jetzt auch fast eine halbe Stunde voll und das ist ja unsereklassische Podcastzeit, also wollt so abschließend auch was los werden. 

    Ja, sehr gerne. Und zwar das ist das besondere derjenigen, die dabei sind, die Multiplikatoren und wir sind jetzt diejenigen, die die Mission haben aufzuklären, damit vielleicht, wie 70 oder 80-jährigen Patienten, die Skepsis und Angst verlieren und Telemedizin aktiv nutzen, denn sie es halt mal brauchen und nicht anders zum Arzt gehen. Okay, dann will ich mal gespannt, wie viele 70 und 80-jährige Hörer wir jetzt haben, die das mit anhören. Ja, schon die Enkelkinder. Ansonsten müssen die Enkelkinder und Kinder das entsprechend transportieren und dann bleibt mir am Ende vielen Dank zu sagen. Das waren glaube ich ein guter Einblick in die in die Telemedizin und ja, also vielen Dank Alice. Danke. Und dann würden wir sagen, verabschieden wir uns, wir wünschen einen schönen Tag. 

    Shownotes

  • Folge #118 – FHIR feurig refired

    In dieser Folge geht es um FHIR, der Kommunikationsstandard der Zukunft im Gesundheitswesen. FHIR hatten wir schon in Folge 4 des eHealth-Podcasts.

    Es wurde also Zeit für ein Update. Und wer wäre da besser geeignet, als die absolute FHIR-Expertin in Deutschland und Geschäftsführerin von gefyra Simone Heckmann. Fachlich top, mag schlechte Wortspiele und arbeitet mit Star-Trek-Vergleich, also ein perfect Match für unseren Podcast. Inhaltlich geben wir erst eine Einschätzung der aktuellen Lage (warum wird FHIR angekommen sein, KHZG, KBV MIO, SNOMED CT, offene, standardisierte Schnittstellen für informationstechnische Systeme im Krankenhaus IsiK gemäß §373 SGB V).

    Danach erklärt Simone, was FHIR überhaupt ist und was es bringt. Danach versuchen wir ein Bild zu „zeichnen“, anhand dessen die vielen, vielen Abkürzungen sinnvoll zusammenspielen (IHE, CDA, HL7 v2, LOINC, ICD, SNOMEDT…). Zum Schluss gibt es noch ein Feuerwerk an schlechten FHIR-Wortspielen. Shownotes: Simone linkedin gefyra Twitter Web

    Podcast: Play in new window

    Transkription

    So, hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des eHealth-Podcasts. Wir sind zwar noch nicht, wenn die Folge rauskommt in der Osterzeit, aber trotzdem möchte ich hier eine Osterfolge machen und immer mal wieder für euch ein paar Ostereier versteckt bringen in Form von schlechten Wortspielen. Draußen ist es kalt, macht es euch gemütlich am Lagerfeier und ich feier sehr, dass wir heute einen ganz hervorragenden Gast haben zu dem Thema. Ist euch vielleicht schon aufgefallen, Thema heute ist FHIR und ich begrüße Simone von gefyra. Hallo, Simone magst du dich kurz vorstellen. 

    Ja, danke, mein Name ist Simone Heckmann. Ich bin Geschäftsführerin bei der gefyra GmbH. Wir sind ein ja noch relativ junges Unternehmen 2016 gegründet, dass sich auf das Thema FHIR spezialisiert hat und dafür Schulungen und Beratungen anbietet. Genau und du bist sozusagen schon die graue in den Enz, kann man nicht sagen, aber du bist schon die grauen Damen, die kann man auch nicht sagen. Was wäre denn jetzt politisch korrekt? Du bist eine absolute Expertin, wenn es um FHIR geht und deswegen, genau, freue ich mich sehr, dass du heute da bist. Ich bin, ich bin so grau wie man beim Thema FHIR auch nur sein kann ungefähr. So, so alt ist das ja noch gar nicht. Aber damit wird es sein, du bist von Anfang an dabei. Ziemlich fast von Anfang an, ja. Ich habe durch meine vorherige Tätigkeit viel mit Schnittstellen und HL7 Standards zu tun gehabt, hatte dadurch auch den Kontakt zu der Organisation HL7 und bin relativ früh etwa 2013 durfte das gewesen sein. Auf FHIR aufmerksam geworden und habe das dann einige Jahre eigentlich als Hobby betrieben und wie gesagt 2016 dann zum Beruf gemacht. 

    Okay, perfekt. Ich gebe mal ganz kurz so eine grobe Agenda, damit die zudere wissen, was auf sie zukommt. Ach so, wenn ihr schlechte Wortspiele nicht wirkt, dann müsst ihr vielleicht ausschalten. Das wird heute, dann habt ihr eine Anleitung schon gehört, das wird heute das eine oder andere schlechte Wortspiele kommen. Also, Vorstellung, Simone und Geführer haben wir schon gemacht. Gleich werde ich in eine ganz kurze Einschätzung der aktuellen Lage geben zu FHIR. Wir haben nämlich ja schon eine Folge zu FHIR gemacht. Das war ganz am Anfang, welche das jetzt war, weiß ich gar nicht mehr aus. Wenn ich dann wird uns hauptsächlich die Simone erklären, was ist denn FHIR überhaupt? Also geht es in Richtung API, Kommunikationsstandard, syntaktisch, sehmante, moderne Technik und so weiter. Dann freue ich mich darauf, dass du erklären was bringt das denn überhaupt? Also ist das jetzt die 47. Der 47. Kommunikationsstandard im Gesundheitswesen oder wo liegen dann hier die Vorteile? Wie wird FHIR eingesetzt, wenn man bereits ein bestehendes System hat? Also bestehende Kist zum Beispiel? Dann etwas, was ich immer wieder mitbekommen, was schwierig ist, dass die Leute das immer so inhaltlich zusammen in ein großes gedankliches Bild bekommen, nämlich wie interagiert FHIR mit zu anderen Sachen, die wir am Podcast, die Antauern behandeln, IHA, CDA, H7V2, LOINCCDS, SNOMED CT und so weiter. Und wenn man danach Zeit und Lust haben und nicht das ganze Pulver schon während der Aufnahme jetzt verschossen haben, machen wir sowas wie Fast and FHIRious, die großen fünf. 

    Was ist denn jetzt FHIR? Das hast du, ich hab schon mehrere Vorträge von dir gesehen, liegt da mal los und erkläre noch mal, ich mach mal eine kleine Wiederholung zu der anderen Podcastfolge, was ist denn jetzt FHIR? Ja, FHIR wird häufig als das HTML of Hells bezeichnet, eine Analogie, etwas hinkt aus meiner Sicht, aber es ist insofern richtig, dass es natürlich die selben Paradigmen verwendet, die wir alltäglich gewohnt sind, jedes Mal, wenn wir irgendwo eine Webseite angucken wollen, eben eine URL irgendwo einzutippen und dann Daten von dem Server war zu bekommen, die uns die Informationen liefern, die wir benötigen. Und FHIR überträgt eben genau dieses Prinzip, diesen restbasierten Ansatz auf das Gesundheitswesen und sagt, wenn jemand Patienten Daten haben möchte, warum nicht einfach eine URL des Patienten angeben und dann die Daten zu diesem Patienten empfangen. Das ist im Prinzip das, was hinter FHIR steckt. Für die Entwickler heißt das, die damit Technologien umsetzen müssen, dass sie eben das Ganze auf einer technologischen Basis machen können, die heute sehr, sehr weit verbreitet ist. Es sind ja nicht nur die Browser, die Webseiten abrufen, die dieses Paradigma verwenden, sondern im Prinzip jede mobile App, jede webbasierte Applikation kommuniziert, irgendwo mit ihrem Server, mit Rest über HTTP und empfängt dann irgendwelche Daten, die in den meisten Fällen dann auch mit JSON kodiert sind. Und das sind eben genau die technologischen Grundlagen, die wir jetzt auch für FHIR verwenden. Das Ziel ist es einfach, das Ganze für Entwickler so zugänglich wie möglich zu machen, also Technologien zu verwenden, die weit verbreitet sind und die vor allem eben auch auf etwas Ressourcen schwächeren geräten, wie eben mal einem Smartphone oder einem Tablet dann auch sehr gut umsetzbar sind. Bei manchen gehen vielleicht jetzt die Alarmglocken an, wenn ich sage, Patienten Daten abrufen ist so einfach wie Webseiten. Das heißt natürlich nicht, dass wir jetzt alle Patienten Daten ins Internet stellen, sondern es geht wirklich um das technologische Prinzip, was dahinter steckt, mit dem ein Client mit einem Server kommuniziert, immer natürlich Unterbeachtung der Datenschutzrichtlinien, der Benutzerauto, Indifikation, Autorisation, Verschlüsselung und so weiter. 

    Genau ganz im Gegenteil, das war ja vorher, also mit dem Standard, der so ein bisschen inhaltlich zu vergleichen ist oder mit dem ähnliche da anderen übertragen worden sind. Zumindest im Krankenhausumfeld, HL7v2. Da war es ja so, dass eben zum Beispiel nicht festgelegt wurde, wie danach ja diese Informationsanheiten verschickt worden sind. Das heißt, manche Leute haben das in mir auf einen Fallzwerber gepackt. Manche haben das vielleicht über so eine TCP-Socket-Verbindung geschickt oder FTP, was was ich, was alles. Und da war eben nicht festgelegt, wie so was zum Beispiel verschlüsselt ist. Das ist bei FHIRn natürlich anders. Da kann man eben die Verschlüsselungsmetode nutzen, die man auch von der Bank kennt zum Beispiel. Und das ist jetzt auch der große Unterschied oder erstens nutzt das moderne Technik. Also das heißt, wir haben nachher XML oder JSON, das was nachher dann syntaktisch sozusagen übertragen wird. Und es ist auch festgelegt, wie es übertragen wird, der übertragungsweg, nämlich das, was du gesagt habt mit Rest, also Webtechnologie, aber auch verschlüsselt. Also das ist der große Vorteil. Wenn vorher bei HL7 V2 sich neue Leute oder Startups dann die Daten abrufen wollten, dann mussten erstmal HL7 V2 implementieren und das sieht nicht schön aus, sondern HL7 V2 in die 80er-Jahre. Aber aber auch kein schönes Kind der 80er-Jahre. Also das ist eine schöne Kinder, jetzt habe ich mir einen Eigentur gemacht. Ja, eben selber. Du hast mich auch angegriffen. Du hast mich jetzt gemobbt. Nee, also das ist, du hast schon recht für das, für 80er-Jahre ist das in Ordnung, aber es ist ja nicht mehr zeitgemäß. Also da sind, man muss sich überlegen, in welcher Reihenfolge, Informationen, in welchen Feldern stehen und so weiter. Gut, ich muss jetzt auch mal eine Landsebrechen für HL7 V2. Also ist natürlich, das ist eine indirekte Kommunikation, die da stattfindet. HL7 V2 tauscht Daten oder schickt Daten von einem Server auf den anderen Server. Das heißt, da ist immer noch mal ein System dazwischen. Was dann entscheidet, was davon der Anwender tatsächlich sehen darf. Insofern ist jetzt die eigentliche Benutzer-Steuerung in der Kommunikation jetzt eher nicht so wichtig. Das ist aber auch der Grund. Ich werde ja auch häufig gefragt, ja ist dann HL7 V2 jetzt abgekündigt. Machen wir Zukunft nur noch FHIR? Nein. Also ich gehe davon aus, dass dort, wo heute diese Server zu Server-Kommunikation ausreichend ist, dass wir da auch in vielen Jahren immer noch diese V2-Kommunikation sehen werden. Gute alte Informatiker-Region Never-Tutcher-Running-System, ja, wenn das funktioniert und sein Zweck erfüllt, dann lasst es in Ruhe. FHIR ist ein anderer Ansatz. FHIR kämpelt in Prinzip diesen einen zusätzlichen Server, der diese Daten, ganzen Daten aus dem Primärsystem noch mal kopiert, um sie dann einem kleinen zur Verfügung zu stellen, komplett aus diesem Bild raus und sagt, warum soll nicht der Kleint direkt auf das Primärsystem zugreifen können und die Daten abrufen, die er benötigt. Und dann haben wir natürlich diese zusätzliche Kontrollinstanz eines zweiten Systems mit eigener Benutzer-Steuerung nicht mehr dazwischen. Und deswegen ist nämlich das Thema bei FHIR auch deutlich wichtiger, als das bei Version 2 jemals war. Aber der Vorteil ist natürlich der, dass wir damit eben auch wirklich eine schnelle und einfache Möglichkeit bieten können. Ganz einfach gestrickte Web-Applikationen, direkt unmittelbar in dieses Kommunikationsumfeld-Krankenhaus zu bringen, ohne dass die jedes mal ihren eigenen Server mitbringen müssen, den man dann erst mal installieren muss, in V2-Kommunikation anbinden, der dann erst mal ein Monat lang vorbetankt werden muss mit V2-Nachrichten, damit überhaupt irgendwelche Patienten Daten drin sind. Das fällt im Prinzip komplett weg, sondern man kann eben die Möglichkeit schaffen, endanwendern-Applikationen direkt in dem KIS-System, die Daten abzurufen, abrufen zu lassen, diese benötigen. Genau, und das ist sozusagen der einer der vielen Vorteile, dass du vorhin vielleicht mit anderen Worten nochmal beschrieben. Wenn mit V2 war es so, dann muss man es gibt Ausnahmen, es gibt alte 7 Veteranen, die mir dann gleich wieder schreiben werden, dass es nicht immer stimmt, aber 95 Prozent der Anwendung war so, dass die Systeme sozusagen lauschen müssen und einfach die Daten mit protokulieren, bei V2 um dann später zu entscheiden, ob sie die vielleicht brauchen oder nicht. Das gibt es jetzt nicht mehr, jetzt kann man die Daten einfach anfragen, man muss also nicht in zweites und drittes Mal auf unterschiedlichen Servern, die identischen Daten speichern, obwohl man gar nicht weiß, ob man die brauchen würde. Und mit FHIR kann man einfach anfragen. Gibt mir mal alle Patienten, die auf der Station 11 liegen oder da gibt mir mal die aktuellen Diagnosen, ohne dass man die vorher, wie du gesagt hast, einen Monat mitgeschnitten haben muss. Das ist cool und das nächste ist genau, wenn man kann einfach sagen, wir nutzen HTTPS wie so schon, wir haben Get und Post und Put für die Informatiker, für die Programmierer, das kann man hier einfach einsetzen. Also das geht schneller, wir kriegen damit Innovation schneller auf den Boden und da hat das BMG auch mitgespielt, in dem die gesagt haben, es gibt jetzt einfach gewisse Schnittstellen, die müssen so spezifiziert sein, dass eben jetzt auch dann Start-ups, auch auf die Daten zugreifen können, was ja auch ein großer Vorteil ist. Ja, ja. Was ich gerade noch mal zu Kunstgesetzgewehr erwähnt hast, was da ja auch explizit drinsteht, ist ja die Integrations- von Entscheidungsunterstützungssysteme. Und das finde ich, ist auch ein sehr sehr wichtiger, bisher noch relativ wenig beachteter Use-Case für FHIR-Schnittstellen. Dass ich eben aus einem Primärsystem heraus irgendein Decision-Support Service triggern kann, der sich dann die Daten abrufen kann, die er benötigt, um jetzt irgendeine Entscheidung hier zu treffen oder irgendeine Empfehlung auszusprechen und die dann an das Primärsystem zurückzuliefern. Auch da ist mit V2 kein Blumtopf mehr zu gewinnen, weil es euch in Formen der Integration. Da ist FHIR eigentlich die einzige Lösung, die technisch plausibel und unsetzbar ist und es gibt ja auch in FHIR schon ein entsprechendes Framework, das CDS Hooks Framework, das eben genau beschreibt, wie mit Hilfe von FHIR ein Decision-Supportdienst, ein Entscheidungsunterstützungssystem, in ein Primärsystem integriert, mit Standardtechnologie und damit eben auch dann wesentlich einfacher als heute eben irgendwelche proprietären Schnittstellen darin zu schrauben. Letzter Low-Poodlei auf FHIR, also jetzt nicht nur klinische Decision-Support, sondern es gibt ja auch durchaus Use-Cases, wo vielleicht KIS-Hersteller gesagt haben, ja, es ist sicher sinnvoll und spannend, aber das lohnt sich nicht für uns, das zu entwickeln, für zwei Häuser, die da vielleicht Interesse haben, wo das sinnvoll ist, das machen wir nicht. Und wenn es jetzt eben so standardisierte Schnittstellen sind, die auch wirklich standardisiert sind, wo technisch, als auch syntaktisch und semantisch, dann kann man ja wirklich da auch Start-up-Strand setzen, für die sich das vielleicht lohnt. Das heißt, auch da wird so ein bisschen die Technikbarriere gebrochen, dass eben auch kleine innovative Unternehmen damit spielen können. Wir haben momentan ein Henneproblem am Markt. Die KIS-Hersteller sagen, warum soll ich das entwickeln? Es gibt ja gar keine Systeme, die ich da anbinden kann. Die Subsystemhersteller sagen, wie so soll ich dann systemen entwickeln, es gibt ja kein Kiss, was das unterstützt. Und da hoffe ich jetzt, dass eben die Spezifikationen wie isig, beispielsweise von der Gematik, was du erwähnt hattest, dass eben die Hersteller einfach dazu verpflichtet, bin in zwei Jahresfrist, bestimmte minimal Schnittstellen zu implementieren, dass das Ding in Steinen dann auch ins Rollen bringt. Gut, Hennenei, Steinen ins Rollen, da können wir jetzt auch wieder ein bisschen euer Insfrasen Schweinwerfen. Ich glaube, wir haben jetzt, was ist feier, haben wir glaube ich ganz gut erklärt, ich hoffe, das war jetzt nicht zu technisch und wir haben auch ein bisschen was bringt feier. Was ich immer wieder feststelle, ist, dass vielen Leuten nicht klar ist, dass feier trotzdem für bestehende Systeme auch ein Riesenaufwand ist, denn in jedem System, dass ja irgendwie gewachsen ist, und dass jetzt nicht die Daten in FHIR-Ressourcen speichert, das macht eigentlich fast keins, soweit ich weiß, müssen ja die Daten trotzdem irgendwie aus der propräitären Datenhaltung herausgeholt werden, müssen dann in FHIR umgewandet werden, müssen an das zweite System übertragen, werden und dann auch wieder auseinander klamusert werden und dann da wieder ins propräitäre Datenformat umgeschrieben werden. Also von da ist es schon viel auffand und magst du vielleicht mal sagen, was du da die, was so die Top 3 Tipps sind, die du in welchen Kunden geben würdest oder jetzt auch nicht Kunden zuhören, wenn die FHIR umsetzen wollen. 

    Ja, also der erste und wichtigste Tipp oder eigentlich ein Missverständnis, was, was FHIR umgibt, ist die Vorstellung, dass FHIR einfach ist, das ist Verkaufsargument für FHIR, FHIR ist einfach zu implementieren, das ist aber nur bedingt richtig, FHIR ist insofern einfach zu implementieren, das ist eben wie gesagt viele übliche, für Entwickler gebräuchliche Technologien verwendet, aber FHIR trifft auch eine ganz bewusste Entscheidung, Komplexität immer auf die Seite des Service zu verlagern. Weil man einfach sagt, wir werden nachher in der Kommunikation ein Primärsystem haben, was die Rolle eines Service einnehmen, das sind in der Regel großes Systeme von großen Firmen, mit entsprechend größeren Entwicklerkapazitäten, an die dann viele einzelne kleine, kleine Applikationen angedockt werden. Wie du es bereits gesagt hast, zum Teil von Start-ups kommen, die einfach nur eine piffige Idee haben und das dann mit relativ wenig Kapazitäten umsetzen müssen. Das heißt, die Client-Entwicklung ist einfach mit FHIR, denn da haben wir auch den Schnellhohn-Durchsatz und die hohe Zahl der Implementierungen, da sparen wir praktisch, ja, the needs of the many outweigh, the needs of the few, um es mister mit Mr. Spock zu sagen, Yes, genauer pagen, Start-ups. Die Server müssen sich aber darüber im Klaren sein, diejenigen die Server entwickeln, dass da eine ganze Menge an Komplexität auf sie zukommt. Und das ist natürlich einerseits, genau wie du es gesagt hast, das Mapping der Daten aus der Datenbank in ein FHIRformat. Da ist eben ein Problem, dass das FHIRformat nicht immer so kwartratisch ist, wie eine relationale Datenbank, sondern dass diese Ressourcen zum Teil etwas hierarchische Strukturen haben, das heißt, dass man da wahrscheinlich dann aus etlichen verschiedenen Datenbank tabellen, sich seine Sachen Informationen zusammenklauben muss, um damit eine FHIR-Ressourse zu befüllen und auf dem Rückweg natürlich genauso. Das ist Aufwand, ja, und das kann FHIR jetzt auch nicht minimieren, in dem moment, wo ich eben einen standardisierten Ansatz, einen proprietäres Back-Entschraube muss sich eben fleißarbeit leisten. Das ist, denke ich, unbestrittende Tatsache. Ein ganz interessanter Punkt ist aber die Tatsache, dass es eben auch diese alternativen Weg gibt, zu sagen, wir speichern unsere Daten im FHIRformat. Das ist eigentlich ein überraschende Aussage, wenn man bedenkt, dass FHIR ein Kommunikationstandard ist und auch eigentlich nur zu diesem Zweck gedacht ist, aber einige pfiffige Entwickler, die sehr früh sich mit FHIR beschäftigt haben und die eben wirklich auf der grünen Wiese entwickeln durften, die sind auf die Idee gekommen, sich dieses ganze Mapping von Kommunikationsformat in Back-Ent zu sparen und die Informationen einfach im FHIRformat in ihre Datenbank zu schreiben und einfach XML-Native oder JSON-Native abzuspeichern, Datenbank-Systeme, die das können und gut und performant können, gibt es ja reichlich, MongoDB, CouchDB, wie sie alle heißen. Und damit schaffen die natürlich im Handumdrehen Systeme, die unglaublich viel können über die Rest AP, weil sie im Prinzip einfach nur noch eins zu eins auf ihr Back-Ent durchgreifen müssen, mehr oder weniger. Das ist mittlerweile auch ein recht beliebter Ansatz und ich habe schon einige Hersteller gesehen, die dann tatsächlich jetzt ihre Architektur auf Links stülpen und sagen, wir machen das genauso, wir machen FHIR im Fronten mit den Back-Ent, aber das ist natürlich ein Schritt, den ich jeder gehen kann. Das ist völlig klar, vielen wird nicht anderes übrig bleiben, als eben aus den bestehenden Datenbanken zu Mapping. 

    Ja, da ist es eben wichtig, dass die Informationen, die man Mapping eben bereits jetzt in dem strukturierten und teilweise eben auch codierten Format vorliegen, weil sonst Mappingan da eben ins Leere hinein. Das heißt, da wird sicherlich einiges an Arbeit noch auf die Hersteller zukommen, beispielsweise auch dann sowas wie Snomitcoats in ihre Systeme reinzubringen, um die dann auch in den FHIRressourcen bereitstellen zu können. Was auch nicht trivial ist, genau, bevor wir die Technik verlassen einen, einen Tipp noch von mir, alle Hersteller von Software, wenn gerade ihr neue Module entwickelt, die mit anderen Modulen aus eure Software sprechen, dann sollte ihr überlegen, ob ihr nicht als Maßgabe, Unternehmensmaßgabe vorgebt, das muss erst mal über FHIR laufen, es sei denn es gibt gute Gründe, die dagegen sprechen, das heißt, wenn sie so schon viel Kommunikation im Produkt über Rest von mir läuft, warum nicht direkt sagen, das läuft über FHIR, da macht man sich ja nicht viel falsch. Vielleicht ein kurzer Einwurf von mir noch, was auch noch der Erleichterung dient, es gibt bereits fertige FHIRversaden-Systeme, also das sind fertig implementierte FHIRfrontents, in denen ich eigentlich nur noch das Mapping auf meine Datenbank einbauen muss. Nur in Anführungszeichen, weil wie gesagt, das ist ja eigentlich der schwierige Teil, aber man braucht sich an der Stelle zumindest mit der Implementierung der FHIRarpie nicht mehr allzu sehr auseinandersetzen, weil die ist schon da, solche Systeme gibt es, die kann man auf die kann man zurückgreifen, also es muss niemand hier wirklich bei null anfangen, FHIRspezifikation nachzuprogrammieren, sondern da reg ich einfach dazu an, sich auch ein bisschen in die Community, die weltweite Community der FHIRentwickler einzulassen und dort mal um Tipps zu fragen, weil es gibt eben sehr vieles, was man schon verwenden kann, was schon da ist. Auch Open Source Software, es gibt auch Varianten, die für die Support gibt, die man praktisch einkaufen kann, als auf der Module. Also da ist vieles schon da, da muss man uns jetzt jedes Mal bei null anfangen. 

    Ja, wobei die Frage ist natürlich, ob man reines Mapping auf die Datenbank ausreicht, sondern wahrscheinlich wird er vor, die Business Logik noch drüber schauen wollen, ob sie denn, ne, ob das jetzt dann alles so passt und rechte und was weiß ich was. Aber lass uns auch vermitteln, ich würde gerne mit jeder weiter entsprechen, ich glaube, das langweilte irgendwann die Zuhöre. So, jetzt ein Riesenthema, also ich hab’s für mich klar, wir haben jetzt so unglaublich viele Abkürzung immer in unserem Branche, ne, also FHIR. Das haben wir jetzt ja geklärt. Dann gibt es IHE, was sozusagen so eine prozessuale Schicht mit Verantwortlichkeiten und Aktern da noch mal drum rumgieß, haben wir auch einen eigenen Folge dazu, wo man dem weiß, welches System muss, warum, wann, was in welchem Format, an welches andere System schicken. Wir haben CDA, was sowas ist wie so eine, ja, der elektronische Arztbrief, wir haben Teil 7V2, der uns aber Gott sei Dank auch noch lange begleiten wird. Wir haben low ink als medizinisches Ordnungssystem, wo unter anderem eben auch geklärt ist, was Labormaßnahmen jetzt wirklich genau sind, haben wir alles erklärt, wir haben den ICT als Diagnosischlüsseln, wir haben es noch medizinische Nomenklatur, wo medizinische Begriffe kudiert und auch zueinander in Bezug gesetzt werden. Jetzt ist immer das große Problem, selbst immer die einzelnen Sachen verstanden hat, wie spielt das denn jetzt zusammen? Also wenn man FHIR hat, braucht man dann noch IHE und CDA oder verbietet sich das sogar, also braucht man es dann nicht mehr, oder wenn man IHE machen will, was jetzt zum Beispiel mit XDS, also Dokumenten Austausch über unterschiedliche Einrichtungen hinweg, ja durchaus sinnvoll ist und was in Nachbarländern ja auch gemacht wird, Schweiz und Österreich, schließt IHE dann FHIR aus und schließt das CDA aus oder kannst du das mal für uns irgendwie ein bisschen mal uns mal ein Bild, wie das alles zusammen spielt, bitte? 

    Ich werde es versuchen, also zunächst mal die der Zusammenhang von FHIR und IHE. IHE ist eben eine Organisation, die zunächst mal UseCase beschreibt, die Akteure, die Transaktionen zwischen den System und dann guckt, welcher Standard ist am besten geeignet, um diese konkrete eine Transaktion jetzt abzubilden. In der Vergangenheit lautet ihr die Antwort auf diese Frage dann häufig Version 2 oder Version 3 oder auch mal was ganz anderes wie bei XDS. In letzter Zeit lautet die Antwort auf diese Frage fast ausschließlich nur noch FHIR. Also wenn man schaut, wer an welchen Profilen IHE momentan arbeitet, die Antwort, welche Technologie es am besten geeignet, lautet eigentlich immer FHIR. Wenn man im IHE wiki mal sortiert nach UseCase Beschreibungen, die FHIR als Basistechnologie verwenden, findet man dort mittlerweile über 30. Ich glaube 32. Ich habe gestern geguckt, und weil FHIR kommt natürlich IHE sehr, sehr stark entgegen. FHIR ist im Prinzip die Antwort, die IHE schon seit zehn Jahren sucht, aber es eigentlich noch nicht wusste, weil einerseits ich bei FHIR eben durch diese Objektorientierung mit diesen einzelnen Ressourcen immer diese widerverwendbaren Komponenten habe, die ich immer wieder einsetzen kann, so dass ich auch bei, wenn ich verschiedene UseCase implementiere, nicht immer diesen Bruch habe, dass ich einmal V2 und beim anderen XDS und beim nächsten CDA verwenden muss, sondern dass ich immer wieder dieselben Bausteine nehmen kann und einfach neu zusammen wirfeln für einen neuen UseCase. Und eine weitere Punkt der IHE sehr in die Hände spielt, ist die Tatsache, dass es mit FHIR eben auch möglich ist, diese Festlegung, die IHE trifft. Was sind die Pflichtfelder in diesem Kontext? Wie müssen bestimmte Dinge kordiert werden? Welche Regeln müssen die Hersteller beachten, wenn sie bestimmte Transaktionen implementieren? Dass die in FHIRmaschinenlesbar ausgedrückt werden können. Die deswegen wirklich in ein Maschinenlesbare Form bringen, sodass man eben nicht mehr einfach nur ein PDF praktisch an den Entwickler gibt und sagt, da steht drin, was du machen musst, was dann auch wieder Missverständnisse zur Folge hat Fehlinterpretationen, jemand hat nicht genau gelesen, jemand hat was übersehen und am Ende kommt doch wieder etwas raus, was nicht genau passt, sondern dass da eben wirklich ein Maschinenlesbares pattern praktisch dem Entwickler an die Hand gegeben wird, mit dem er unmittelbar prüfen kann, ob das was sein System erzeugt, Konform ist oder nicht. Der nächste Punkt, also IHE XDS genau, das war auch noch ein Thema. XDS beschreibt ja den Austausch von Dokumenten, aber sagt nichts darüber aus, was diese Dokumente eigentlich genau sein sollen. Es gibt das dann in unterschiedlichen Geschmacksrichtungen, beispielsweise mit strukturierten Dokumenten, wo man dann eben CDA präferiert, aber ein grundsätzlich kann bei dem Dokumenten Austausch auch ein PDF drin sein. Demzufolge ist es auch nicht ausgeschlossen, dass sich das Dokument, was sich Austausche einfach nur aus einem Bündel von FHIRressoursen besteht. Das konkret sehen wir das ja in der Spezifikation für die E-Parschnittstelle, die seitens der Gematik auf XDS oder so was ähnlichem wie XDS festgelegt worden ist, deren Inhalt aber letzten Endes die MIOs von der KBV sein werden. Wie gesagt bei XDS ist es egal, was ich letzten Endes reintur, es geht hier nur darum, dass die Metadaten dazu einheitlich ausgetauscht werden. Interessanter finde ich allerdings die Tatsache, dass IHE inzwischen auch ein neues Profil für den Dokumenten Austausch vorgelegt hat, namens MHD bzw. MHDS, das genau das gleiche Scenario beschreibt, aber jetzt für den Austausch dieser Dokumente Rest verwendet und für den Austausch der Metadaten eine FHIRressourse verwendet, also komplett auf FHIRtechnologie aufsetzt, um Dokumente auszutauschen. Auch damit der Möglichkeit im Innern dieses Dokumentes ein CDA, ein PDF oder sonst etwas einzubetten, aber eben mit einfachen technologischen Grundlagen für den Dokumenten Austausch. Denn XDS ist von der Technologie her gerade für, wenn ich jetzt meine Dokumente irgendwie auf dem Tablet oder so bringen will, sehr, sehr schwierig zu implementieren. Also Sob ist jetzt auch nicht mehr da aller Letzte schrei, bei der ersehten Kommunikation, Multipartemime, EBI, XML und so weiter. Das sind so Sachen, die… Jetzt wird’s aber hart steh, sind sie wohl da wieder bisschen hoch, so ist gerade… Ich bin aber echt stresspickl, wenn die sowas auf einem mobilen Plattform implementieren müssen. Und insofern ist es eben sehr interessant, dass es mit MHD da jetzt eine Alternative gibt, die letzten Endes in seinem Use-Case erfüllt, aber eben eine etwas weppfreundlicher Technologie da zugrunde legt. Das kann man entweder als Facade vor XDS draufsetzen, dass man also mobilen Endgeräten einfache Möglichkeit gebt auf die Dokumente in XDS durchzugreifen. Man kann das aber auch standalone machen, sodass man eben also die komplette Dokumentenkommunikationen, die Dokumenten austauschbasieren auf FHIR realisiert. 

    Wir tauchen ein bisschen weiter auf, ja, das heißt ich tauch jetzt auf 10 Meter unter der Wasseroberfläche auf dem Versuch, nur mit einem Bild irgendwie zu zeichnen und wie das zusammenspielen kann, das ist nur eine Möglichkeit. Also wir sagen mal, die ganzen Daten, die jetzt vielleicht medizinisch erfasst worden sind in irgendeine Eindrichtung von mir aus dem Krankenhaus, die sind dann idealerweise irgendwann annotiert. Semantisch annotiert, also Diagnosen sind nach ECD verschlüsselt. Andere Informationen sind noch mit CTA verschlüsselt oder low-ink wie auch immer, OPS. So diese verschlüsselt Informationen, die können ja dann in einem CDA, in einem elektronischen Atsprieft drin sein. CDA ist dann idealerweise so, dass es ein Bereich gibt, der ist für Menschenlesbar und ein Bereich der ist für Maschinenlesbar, so dass dann eben eine Maschine auch weiß, aha, das ist also dieser Code, das heißt, die Maschinenlesen dann low-ink und ICD und snowmitsität. So, das heißt dann haben wir sozusagen einen Atsprieft, dann ist die Frage, wer darf wandern, diesen Atsprieftlesen und wer darf den wohinschicken? Und wann muss das passieren und wer es in unseren Dokumenten, Konsument, wer es und Dokumenten erzeugen, also die Rollen zu definieren, wann, was wo passiert, wo das hingeht und so weiter, das würde dann IHA unter anderem machen. Das heißt, IAA legt dann fest, wie sehen die Use-Cases aus und dann könnten da solche CDA-Briefe, die dann semantisch annotierte Daten drin haben für Computer und auch andere Daten für Menschen, könnten dann hin und her verschickt werden. So und jetzt legt IHA eben auch fest, wie das verschickt werden kann. Und in früher haben die das dann eben zum Beispiel gesagt, mit HL7V2. Aber so was kann dann jetzt eben auch mit Fire passieren. Das heißt, Fire kann dann im IHA-Kontext auf der einen Seite sozusagen der Übertragungsstandard sein. Aber kann natürlich auch genutzt werden, um zu definieren, was da jetzt alles drin ist. Also, wenn man so eine Abfrage macht bei einem PIX. Ja, PIX ist das. Abfrage von Master Patient Index und Pädikung ist einfach nur suche nach Patienten. Also, das heißt, so was kann natürlich auch wunderbar dann über Fire laufen. Dass man ja an Frage hin gibt, gibt mir alle Patienten bei euch im System mit dem Nachen am Sohntsohnt und Geburtstatt im Sohntsohnt, dann kommen dann eben entsprechende Fire-Rufshorsten zurück. So kann das also zusammenspielen. Heißt, das schließt sich nicht aus. Natürlich gibt es da Überdeckungen, da gibt auch ähnliche Sachen, aber das schließt sich nicht aus. Kommen wir vielleicht noch mal ganz kurz auf die Differenzierung von Fire und CDA zurück. Weil, da haben wir jetzt tatsächlich die Situation, dass wir hier eigentlich zwei Standards haben, die genau dasselbe können, nämlich strukturierte Dokumente abbilden. CDA, wie gesagt, ist ein strukturiertes Dokument, aber eben nur das. Also, die CDA Spezifikation beschreibt, wie ich ein Dokument strukturiere und dann versende, beschreibt aber nicht, was vorher passieren muss, damit ich diese strukturierten Daten in das Dokument reinkriege, oder was danach passieren muss, damit das empfangen des Systemen diese strukturierten Daten weiterverarbeiten kann. Und da sehe ich jetzt den die große Chance von Fire, denn auch Fire kann strukturierte Dokumente abbilden. Wir nennen die Ressource, mit der man das macht, in Fire auch sinnhaft composition. Denn das ist genau das, was passiert zu dem Zeitpunkt, als dem ich ein Dokument erstelle. Ich komponiere Daten, die schon drin sind in meinem System, die strukturierten Diagnosen, die Laborparameter, die Medikationsdaten, die komponiere ich jetzt in ein Dokument. Das heißt, in Fire ist ein Dokument, im Prinzip eine Zusammenstellung von bestimmten bereits vorhandenen Fire-Ressourcen in meinem System. Die dann im Sinne eines Dokumentes, beispielsweise über XDS oder über MHD, versendet werden können und wo der Empfänger einerseits das Ganze dem Menschen im Sinne eines Dokumentes zum Konsum breitstellen kann, aber auch das Ganze einfach nur als ein Verpackungskontainer betrachten kann, in dem ganz viele strukturierte Daten drin sind. Und dann weiter verarbeitet werden können. Und auch dazu gibt es mittlerweile ein interessantes IHE Profil namens, jetzt muss ich nachdenken, QED, Query for Existing Data, glaube ich, ist das genau. Quart errat Demonstrandum. Genau, das im Prinzip beschreibt, wie ich Daten, die über ein strukturiertes Dokument in meinem System reingekommen sind, jetzt als Diskrete Daten wieder abfragen kann. In dem ich zum Beispiel sage, zeig mir mal alle Diagnosen zu diesem Patienten, unabhängig davon, über welches Dokument, die jetzt in meinen System reingekommen sind oder ob es überhaupt über einen Dokument reingekommen sind. So dass ich praktisch diese Daten remixen und neu zusammenstellen kann. Das ist also vielleicht, es ist nicht nur die Folge des schlechten Wortspiele, sondern es ist auch die Folge der schlechten Bilder, einfach um jetzt dann vielleicht nur V2 und und auch CDA zu erklären. Ich mache das bei meinen Studierenden immer mit einem Bild, um den Unterschied klar zu machen, wenn die, also mit dem paar anderen, der paar anderen gerade einkaufen ist und man möchte teksten, bringe Milch mit. Dann ist das so, was er eigentlich wie eine V2-Nachricht. Eine kurze, ein kurzes Antiker macht das oder das neuer Patient ist aufgenommen. Jeder, den es interessiert, soll er speichern, bringe Milch mit. Wenn man dann aber Schlussmacht nach drei Jahren Beziehungen, dann macht man hoffentlich das nicht über Wortsab oder Siegner oder sowas, sondern dann schratt man mit einem Federkiel, einen langen Brief und resumiert noch mal was gut war in der Beziehung und so weiter. Das ist dann RCDA, das heißt, es fast einen längeren Zeitraum zusammen und nimmt auch nicht alle Daten, sondern nur Daten, die jetzt vielleicht dafür relevant sind und so ist der Unterschied zwischen CDA und V2. Richtig, also genau wie bei CDA ist es ja auch so, dass ich zunächst mal einen konkrete Vorstellung haben muss, was ich eigentlich für ein Dokument erstelle und dann beschreiben muss, was in dieses Dokument alles reingehört. Das gibt es ja in Form von diesem CDA Implementierungsleitfelden. In das genau festgelegt ist, wie die Kapitelüberschriften eines Arztbriefes lauten, wie die Diagnosen darin dann codiert dargestellt werden und so weiter. Genauso muss man dann in FHIR eben auch vorgehen, dass wenn man mit FHIR ein Strukturiertes Dokument erstellen möchte, dass man eben genau beschreibt, was da in diesem Dokument an welcher Stelle hineingehört. Wir gehen auch standardmäßig immer davon aus, dass es letzten Endes ein Anwender ist, der ein Dokument zusammenstellt. Ich habe immer das Bild im Kopf, wenn man jetzt ein FHIR Dokument erstellt aus bereits vorhandenen Informationsobjekten, dass man irgendwie so ein User-Interface mit so einem Drag and Drop hat, wo man einfach die Diagnosen dann in die ist. Das Kapitel des Briefes reinzieht, indem man das Ganze haben möchte, lässt sich sicherlich schön und in Bund dann mal umsetzen. Aber letzten Endes ist es ein Anwender, der eben entscheidet, was wichtig ist, was unwichtig ist und was in das Dokument reingehört. Aber Potential gibt es natürlich auch die Möglichkeit, dass ich ja eben zeichne, das glaube ich als Dokument on Demand, dass ich also das Erstellen von Dokumenten automatisiere, indem ich eben ganz klare Regeln, maschinenlesbare Regeln festlege, was in dieses Dokument rein muss. Und wenn dann jemand nach so einem ondemand Dokument anfragt, dass es im System noch gar nicht gibt, dann wird das praktisch ad hoc aus den vorhandenen Informationen zu den Patienten. Zusammengebaut und ausgeliefert. Also auch das ist technisch möglich, sowohl mit CDA als auch mit FHIR. Liebe Simon, ich will sagen, wir machen jetzt mit der Technik FHIRabend und kommen zu den großen, machen wir drei Wortspielen. Oder mit FHIR, weil das sich einfach so wahnsinnig anbietet. Magst du anfangen? Ich habe ja schon ein bisschen Pulver verschossen. 

    Ja, den FHIRabend hast du mir gerade genommen, mein Lieblingswortspiel. Aber ich habe nur die Verlängerung, das FHIRabend Bier. Das FHIRabend Bier. Das ist ganz hervorragend. FHIRabend Bier würde ich dann auch feierlich aufmachen. Hast du noch was? Wortspiele, nicht so sehr. Die sind ja auch alle schon wieder ein bisschen… Also was mich immer wieder freut, ist der Ideenreichtum der Community bei dem entwickeln von Produktnamen. Denn die FHIR-Nazensbestimmungen schließen es ja aus. Das waren das Wort FHIR in einem Produkt oder Firmennamen verwenden darf. Aber das kommt dann immer zu so lustigen Produkten, wie z. B. Das Spring-Klei, gibt es um Massen-Tests auf einen Server zu schicken für Performance-Tests und so weiter. Wong fand ich auch immer ganz lustig. Das niederländische Wort für Funke, die Bezeichnung für einen FHIR-Server. Der wurde jetzt aber kürzlich unbenannt, ein FHIR-Liservor, das macht mich etwas traurig. Vielleicht weil Wong etwas zu sehr wie die laut malerische Beschreibung einer Fehler mehr. Aber mein absoluter Liebling ist Barki The Fire Dog. Das ist ein kleiner Gefleck der Hund. Der heißt tatsächlich Sparky ist aus einer amerikanischen Kinderbuch-Serie. Der Hund arbeitet bei der Feuerwehr und seine Aufgabe ist es Kindern beizubringen, wie man Brände vermeidet. Und dieser Sparky The Fire Dog hat das mittlerweile auch zum in-offiziellen Maskottchen der FHIR-Community geschafft. Und aber das ist ja echt nicht mehr feierlich, was es dafür Wortspiele gibt. Ich freue mich auf die FHIRtale, die jetzt kommen wir uns jetzt fast nach Karneval. Falls wir das nicht feiern können, wird man das immer im nächsten Jahr wie nachfeiern müssen, wenn man nicht gerade im Bett liegt und krank feiert. Ansonsten wünsche ich dir, dass du gut nach Hause kommst von der Arbeit, Freitag und nicht in den FHIRabendverkehr kommt. Du meinst vom Schreibtisch zurück zum Sofa. Ja, ich glaube, das klappt. Ich werde mir jetzt ein paar… Wie heißen die diese russischen Eier machen, kennst du dir? Ja, warte hier. Strohbar noch FHIR. Und dann… Das war der allerschlechteste. Jetzt bin ich durch mein Material, das Verschossen. 

    Ich danke dir ganz herzlich und wünsche allen Hörern. Ich bedanke mich. Danke, ciao. 

    Shownotes:

  • Folge #113 – IT im Öffentlichen Gesundheitsdienst

    In dieser Folge haben wir dieses Mal Dr. Peter Tinnemann (Leiter des Fachdienstes Gesundheit beim Kreis Nordfriesland), und Theresa Willem (Vorstandsvorsitzende des Projekts „Digitales Wartezimmer“) zu Gast.

    Also genau die richtige Mischung von Menschen, die wissen, wie die Arbeit in den Gesundheitsämtern gerade aussieht, wie die IT-Unterstützung bis dato ist und auch diejenigen, die ehrenamtlich versuchen, mit IT Lösungen zu schaffen. Natürlich ist Corona ein großes Thema hier.

    Es wird aber auch erklärt, was „das Gesundheitsamt“ sonst noch so macht und warum es gar nicht so einfach ist das zu bewerkstelligen, was gerade viel in der Presse gefordert wird: „Warum sind denn noch nicht alle Gesundheitsämter komplett vernetzt?!11!elf“.

    Podcast: Play in new window

    Transkription

    Wir haben heute eine Dreierkonstellation. Ich bin sehr froh, dass wir heute die Theresa Willem hier haben werden und den Dr. Peter Tinnemann. 

    Theresa magst du mal kurz dich vorstellen, magst du beginnen? Ja, gerne. Hi. Ich freue mich Theresa, mein Name. Ich bin gelernte Medienwissenschaftlerin. Hab mein Bettler und Master im Bereich der Medienwissenschaftgemacht und mit einem relativ technischen Schwerpunkt. Und bin dann darüber in den Bereich E-Health gerutscht, verper Jahre im E-Health-Bereich gearbeitet und bin aktuell im Institut für Ethik und Geschichte der Medizinin München an der TU und promovier da an der Schnittstelle digitale Medizin Ethik. Je, wenn du jetzt sagst, du hast was in E-Health gemacht, vielleicht ganz kurz, nachdem wir hier vermutlich relativ viele Experten bei den Zuhörern haben werden, was hast du da gemacht im E-Health-Bereich? Ich habe in einem Inkubator gearbeitet, bei Flying Health. 

    Wunderbar. Du sitzt in München, ich sitz in Konstanz und quasi fast maximal weit entfernt. Du sitzt Dr. Peter Tinnemann Hallopeta, schön, dass du da bist, magst du dich vielleicht auch kurz vorstellen. Du bist um 775 Kilometer Luftlinie von Konstanz entfernt. Oh wow, ja, fast ein Kreis des Bundesrepublik ganz oben, im Norden der Dänischen Gänste. Da will ich seit tatsächlich 1. November amtsarzt oder Leiter des Fachdienstes Gesundheit, wie das hier oben heißt. Bin von außen aus Mediziner, mit einer Facharztausbildung zum Facharzt im öffentlichen Gesundheitswesen. Ich habe viel internationaler gearbeitet im Krisenmanagement, wo ich jetzt meine alten Erfahrung wieder reaktivieren kann. Da auch hier diktiert Corona, glaube ich, noch den Tag derzeit. Ja, bin sehr gespannt, was mit der Digitalisierung im öffentlichen Gesundheitswesen auf uns zukommt. Und ich werde sehr beeindruckt, jetzt von den Ideen, was es alles an neuen Möglichkeiten gibt, um dieser Corona aus und Zeiten des Corona-Ausbruchs auch die Arbeit der Gesundheitsämter zu unterstützen. Das finde ich gerade sehr faszinierend. Wunderbar, jetzt hast du gerade eine Sache nicht genannt, die ich aber hier gerne sehr gerne dafür Werbung machen. Und zwar bist du auch Podcast-Experte. Es ist mir auch erst kurz vorher aufgefallen. Und zwar gibt es die Domain oegd.gmp-podcast.de, also das ist die Gesundheit Machtpolitik. Adresse, da habt ihr eine Subdomain OEGD. Und das ist der Podcast, der Akademie für öffentliches Gesundheitswesen. Und ihr habt schon echt 70 Folgen, also auch ordentlich Gas gegeben. Die Folgen sind immer ungefähr 15 Minuten lang, ich das richtig gesehen habe. Und ein guter Bekannter von GMP-Podcast macht er mich mitten, das ist der Philipp, der hilft euch da ein bisschen der Philipp-Schunke. Ja, völlig richtig. Also wir haben am Anfang zu Beginn der Call. Können wir Informationen schneller transportieren, über das gedogte Zeitung oder Ähnliches oder nicht noch eine E-Mail verschicken, denn neue Informationen da sind. Das Abendsblatt. Genau, das Abendsblatt, wie blieb nur logische Bulletsweil. Ich hab mal ja nicht kaum Zeit, irgendwas zu lesen und da haben wir das gesprochen, wort es vielleicht eine interessante Abwechslung für die Kolleginnen und Kollegen im Öffentlichen Gesundheitsdienst. Und zusammen mit Philipp, Junke und Deadlift zu Zins, die haben uns hingesetzt und haben fast zeitweise täglich oder 2-3 mal die unterschiedlichen Experten gesprochen. Aus verschiedensten Bereich, wenn man ganz aktuell eine Meinungungsbild zu geben oder die neuesten Informationsverbreiten. Und tatsächlich haben wir, glaube ich, eine sehr, sehr große und interessierte auch für Zuirberschaft gewinnen können. Wunderbar, dann noch einen anderen Philipp, ich hab vorhin mal durch die Folgen durchgesetzt und ein bisschen der Philipp Stachwürz. Den kenn ich auch vom Haarjahr, mit dem habt ihr auch schon gesprochen, da geht es genau auch um Digitalisierung bei den Gesundheitsämtern, die glaubt, da hat sich dann ein bisschen tiefer abgetaucht, wenn jemand also für das Thema brennt und wir nicht alles hier beantworten können, dann könnt ihr dort auch noch mal reinhören. 

    Jetzt aber, Peter, öffentlicher Gesundheitsdienst, was sind denn da so die Hauptaufgaben und vor allem die Hauptaufgaben außerhalb von Pandemiezeiten? Also was macht ihr da so zum Beispiel in den Gesundheitsämternund vor allem denkt dann, wie ist bisher die IT-Unterstützung? 

    Ein Moment, wo jeder in Deutschland mal kontaktet, denn mit einem Gesundheitsamt, ist die Schulanggangssundersuchung. Das ist sozusagen, man hat Arbeitsmedizinische Untersuchung, ist jemand reif genug, gesund genug, haben die Probleme, bevor das mit der Schule losgeht. Können die Kinder ausreichend sehen, können sie gut hören, können sie laufen, können sie schon motorisch sich so ausreichend bewegen, dass sie in der Schulabteil nehmen können. Das ist sozusagen mal so eine Kernaufgabe, in dem Bereich Kinder und Jugend Gesundheitsdienst, der gehört aber dann abhängig von dem, was in den einzelnen Bundesländern gesetzt sich vorgeschrieben mit, ist noch andere Aufgaben dazu. Beispielsweise Kinder zu be goodachten, um zu schauen, ob die schon im Kitaalter besonders Förderbedarfe haben, die zu unterstützen, dass die schon vorbereitet werden, dass sie dann, wenn sie eingeschult werden sollen, auch ausreichend körperlich und geistig mitgenommen worden sind. Oder gestützten sind, dass sie in die Schule gehen können. Ein großer Bereich, dann ist ein anderer großer Bereich, beispielsweise der sozial psychiatrisch. Wir beaufsichtigen, aber beispielsweise kaputtische Wohngruppen. Gucken da rein, läuft da alles gut, oder läuft da auch. Das hängt auch tatsächlich immer wieder von den Landes, das sind die sogenannten Psychiatriekanten gesetze, das eigentlich dort passiert. Es ist in extrem Fall, wenn jemand so zudal ist, also, sich leber töten möchte. Und das ist ja eigentlich erstmal keine Frage für die Polizei, sondern eigentlich ein Hilferuf an professionelle Gesundheitsmitarbeiter, wenn man mitarbeiter, dann würde eine Sozialarbeiterinnen, eine Krankenschwester, einen Arzt aus den Sozialsehärchenden an, und versuchen mit den Leuten Kontakt dazu nehmen, mit den zu sprechen. Und wenn man aber den Eindruck hat, die Person kann das aber nicht bewältigen, auch mit Unterstützung, dann können wir auch zum äußerten Mittel greifen und beispielsweise Leute gegen ihren eigenen Willen in ein Krankenhaus bringen. Also das lassen da haben, die Mitarbeiter im Gesundheits- und im Gesundheitsdienst, dann auch per Quagesetz die Möglichkeit, solche ja schon Freiheitsentzienen Maßnahmen auf dem Weg zu bringen. Das ist ja, die machen ja keine Straftat, aber trotzdem muss ich einer um sie kümmern. Was sind so teilweisereiche in den Gesundheitsämtern, die eigentlich fast in Deutschland über… Und da gibt’s natürlich ein großes Thema, Gesundheitsschutzinfektionsfugiene, was natürlich jetzt sehr, sehr prominent geworden ist, durch die Corona-Krise. Das reicht aber, also dabei geht es nicht nur im Umkommune, das heißt im Moment machen wir eben die alle gefühlt nur noch Corona, und dann so guckt man alle Gewässer. Draußen ist der Bade, ist das Wasser so sauber, dass man das Ziemassen kann, dass die Leute da schwimmen geht. Auch dazu, genauso wie regionellen Untersuchung, ist das Trinkwasser in den Privathaushalten sauber genug, dass das ergedrungen werden kann. Geschö, Gesundheitsanführungsstrichen, polizeiliche Aufgaben, wo man also guckt, die Umwelt, in denen wir als Menschen leben, die wir uns mit anderen Teilen, Bakterien, die ihren… So gestalten ist, dass sie für die Menschen möglichst lebenswert und gesund ist. Jetzt habe ich viele Aufgaben beschrieben, die sehr so ordnungspolitisch sind, dann muss man sagen. Es gibt noch einen ganz großen weiteren Bereich, wo wir die Öffentlichkeit beraten, also Bürger, die anrufende Frage haben, Probleme haben, wo wir auch Menschen begleiten, die unterstützen, versuchen, Situationen herzustellen, in denen sie besser leben können. Also es ist nicht nur so, der Arzt vom Gesundheitsamt, der Busgelner ausscheiden, die begleiten, der Stützen der Aufgaben, das dazu. Auch bei Corona sehen wir das zum Beispiel, wenn wir Leute in Quarantäne schicken, und wir fahren dann, ja, ich habe gar keinen, der für mich einkaufen gehen kann. Dann versuchen wir natürlich herauszufinden, welche Stufe in unseren Kommunen, dass die Person Unterstützung erhalten kann, dass jemand ihr was zu essen bringt oder so. Also diese Charitativenaufgaben, die stehen tatsächlich bei uns auch, immer mit Parallel neben den ordnungspolitischen Denen Aufgaben, wo wir haben, haben wir Amtsaufgaben haben. Also erstens gut, dass jetzt das Image zurechtgerückt hast. Ja, aber dann zum Image, wir haben viele Medizinerinnen oder auch um Gotteswillen, da sitzen da so verstorbte Alte, die irgendwie nur Akten vor sich haben. Und es macht nichts anderes als Stämpel, tatsächlich läuft natürlich die Kommunikation im Amts-Vedital und Zutage, also jetzt hier in Husum-Präsidenten gefahren wird, jetzt schon gut eins. Dieser Vorder, habt ihr machte noch einen Brief da oben oder habt ihr schon ab? Erster Ausschuss zum Stück, was ich hier in Husum bekommen habe, von iPhone, mit allen relevanten Apps, die für mich wichtig sind, ja, eigene, sichere E-Mail-Umgebung. Und ich habe direkt von meinem Arbeitgeber auch noch ein iPad Pro bekommen, damit ich an, also wenn ich mobile unterwegs bin, jederzeit in Telekonferenzen reingehen kann. Immer auf meinen schreibtisch Zugreif, wir waren immer auf die meinte Dokumenten und benötigen unsere Aufgaben. Also da sind wir, zumindest hier in Nordfristan, schon ziemlich gut aufgestellt. Und das ist natürlich, also ich spreche nicht für alle Gesundheitsämter in ganz Deutschland, aber tatsächlich der Trend geht da eben, dass da wirklich auch schon vor nicht digitalen Tools mittlerweile angewandt werden. Ja, ist auch, also wer ja auch ab sucht, wenn man irgendwo anfängt und das heutzutage nicht mehr so ist, da gibt es ja noch ein bisschen Aufholgur darf. 

    Jetzt hast du gerade ganz viele Aufgaben genannt, was macht ihr denn da an, was gibt es an IT-Unterstützung jenseits des iPads und Telekonferenzsystemen, habt ihr Schnittstellen zu anderen Systemen? Was das Problem, was ich sehe, ist, dass es ja sehr, sehr, sehr breit gefächert ist, angefangen von Wasserqualität in Bade sehen, bis hin zu, ja, Selbstschutz von Selbsttötungsgefährdenden Personen. Gibt es dann eine Software, gibt es eine eigene ÖGD Software? Also die gibt es tatsächlich leider nicht und jetzt muss ich noch mal wieder ein bisschen dröger werden. Tatsächlich ist ja so, dass Gesundheit in Deutschland, in der Hoheit der Bundesländern, genau wie Polizei und wie Ausbildung. Also Schulen sind, die Bundesländern sind die Schulen verantwortlich für die Schule der Bundesländern sind die Landesregierung verantwortlich. Und genau so ist Gesundheit der öffentliche Gesundheitsdienst, die Verantwortung der 16 deutschen Bundesländern. Das erstmal so ein bisschen dröger an, aber das heißt, jeder kann erstmal machen, wie er will. Also es gibt wenig Zentralität, was vorgeschrieben. Und dann muss man sich vorstellen, wir haben fast 400 Kommunen im Deutschland, also das sind kreisfreie Städte, Landkreise oder auch Stadtstaaten, wie Bremen zum Beispiel. Und wir stimmen alle über das, was sie an Menschen und Ausrüstungen und Geld ausgeben wollen für ihr Gesundheitsamt. Die können also entscheiden, welche Software sie benutzen wollen, mit welchem Softwarehaus sie zu wollen, was sie brauchen, für die Aufgaben, die sehr füllen müssen. Das ist sozusagen, dass man mal zu betonen, dass die Bundesländer verantwortlich sind für die einzelnen Ernstdienste. Die Länder haben die Aufgabe, in Landesgesetzen, festzuschreiben, was in so einem Gesundheitsamt alles passieren muss in ihrem Bundesland. Und damit geben die häufig natürlich auch schon den Takt vor und sagen, diese Aufgaben sind richtig. Das müssen wir machen. An auf der finanziellen und personellen und technischen Ausstattung und sozusagen lokal in den einzelnen Landkreisen oder Kreisfreien stecken gearbeitet. Das ist erstmal so vorbeggeschoben. Alsoich kann das, was ich berichte, ist, was ich kenne von denen, Gesundheitsämtern, den ich gearbeitet habe. Es wird wahrscheinlich ein Aufschrei in den Gesundheitsämtern geben, wenn ich in der Natur verpasst habe, mache ich das schon ganz anders. Aber tatsächlich hat keiner in der Überblick, was in den fast 400 Gesundheitsämtern wirklich übergemutzt wird. Und das ist ein Disaster. So eine Zeit Corona, wo man denkt, hallo, wir reisen alle lustig durch die Gegend und tatsächlich können wir nicht einfach Informationen austauen. Corona einerseits nicht, weil wir wollen ja nicht über Menschen reden, wir sind Ärzte, also da gibt es auch die Ärzte schon gepflegt. Aber es wäre natürlich schön, wenn wir Sachen zum Teil miteinander vernünftig austauschen können, die wichtig sind, die Weiterliegen dann müssen. Und man fehlt tatsächlich, sagen wir an einer rechtlichen Grundlage, um so was herzustellen. Im Infektionsschutz, wobei kochen sie, die sind ja vor etlichen Jahren schon mal sehr in die Kritik geraten, als es einen großen Ausbruch auch vor allem in Deutschland gab. Das war ein großer ikudi-ausbruch, und da stellte man auch fest, überall kommen diese Fälle und wir kriegen da keine Überblick. Wir wissen gar nicht, wo die herkommen, die mit Zusammenhängen und über kommunale Grenzen und über Landesgrenzen können, die nicht mitzieren. Und da hat man damals eigentlich auf dem Weg gebracht, ein Projekt, das muss sich mal ändern. Also keine Brieftraube mehr, Britte, das ist fachsworn, das wollen wir die Zahlen. Ich würde an deiner Stelle würde ich da keine ironischen Sachen anmerken. Es gibt bestimmt Leute, die das dann vielleicht tatsächlich draufswanden. Gesundheitswesen oder IT, zum Beispiel Faxwörter, sich ja noch eingesetzt. Ja, aber tatsächlich muss die Meldung ans Gesundheitamt erfolgen, auch in einer bestimmten Zeitraum. Und die Labore haben die Möglichkeit, uns Sachen digital vermitteln. Also scendi und Laboe-Ergebnis ein oder legen was Fax vorweg, das sind dann per E-Mail, als PDF. Das müssen wir ausdrucken. Da müssen wir alle Daten, die uns übermittelt worden sind, bis wir uns hinsetzen und die wieder abschreiben. Das heißt, die haben Labore-Informationssystem, die haben dann irgendwelche Gerätschaffen, die die Daten nachher als digitale Ergebnisse ausspucken. Das drücken die aus, legen das auf den Fax schicken, das euch dort kommt, das dann als E-Mail bei euch an, als PDF, ihr drückt das wieder aus und dann arbeitet ihr damit. Das ist absolut, das ist wirklich absurd. Damit können wir umgehen, wenn wir zwei Fälle tuberkulose im Landkreis haben. Und an diesen zwei Fällen über drei Wochen ermitteln, bis wir die Ergebnisse zusammen bekommen haben, uns ausgetauscht haben. Und so dann geht das ja an, aber wenn wir am Tag 10-100 oder sogar noch Bonafälle haben, einfach nicht mehr händeln waren, und das ist ja auch absurd, das dann so zu händeln. Da müssen wir händeln viele Leute anstecken, da müssen wir sich Leute haben, die wieder ausdrucken, Papierinnen und Herbringen ein Tippen, das ist irrt. 

    Peter an der Labore-Schnittstelle, ich will gar nicht unterbrechen, nur ganz kurz die Rückfrage an der Labore-Schnittstelle wird aber doch schon proaktiv gearbeitet, oder die wird auch schon ausgerollt aktuell. Oder habe ich das falsch verstanden? Passieren im Moment ganz viele Superprojekte, die am laufen sind. Und ich habe ehrlich gesagt, weit und nicht den Überblick, was alles gerade passiert. Absolut, das verstanden ist. Das ist auchnoch mal etwas, woran man arbeiten müsste, welche Projekte gibt es gerade? Wie können die jetzt auch andern zusammengebracht werden? Und wie können wir mit denen vernünftig warm haben? Gut, dass es einInnovationsverbund gibt. Und die, gut, dass es die Theresag gibt, die uns zumindest ein paar Sachen gleich dazu erklären wird. Peter darf ich dich mal in eine Richtung Schubsen wäschen. Also jetzt nicht physisch, weil wirda so über 700 Kilometer entfernen. 

    Demis, was ist Demis? Und was hat das mit dem ÖGD zu tun? Robert Koch-Institut stellt ja jeden Tag die Zahlen vor, von denen abgelesen wird in Corona-Situationen gerade in Deutschland. Das Robert Koch-Institut bekommt die Zahlen zugeliefert von den Landes-Ein-Landestellen. Das heißt, in jedem der 16 Bundesländer gibt es eine Stelle, wo die Zahlen zusammengetragen werden, von den Kommunen des Bundeslandes. Wir hier von Nordfriesland, wir melden nach Kiel und Kiel melden dann ans Robert Koch-Institut nach Berlin. Also in Kiel gibt es eine Landestelle. Nun habe ich gerade schon erzählt von Ecoli-Ausbruch von 9 Jahren in Norddeutschland. Da hat man halt gesagt, wir müssen das jetzt mal digitalisieren. Und der Auftrag war letztendlich oder die Idee war, wir müssen das so hinkriegen, was wir jetzt schon angesprochen haben. Die Labore melden und die Gesundheitsämter, das ist gesetzliche Wafflichtung digital und dann kann das sofort alles weitergemacht werden. Und dieses Demisprojekt ist in der Entwicklung und das ist nicht unkomplex. Also ich will da überhaupt niemanden vorwurf machen, das ist tatsächlich sehr, sehr komplex. Also es müssen von jeder Kommune der Datenschützer muss irgendwie involviert sein. Weil das hier man muss wirklich letztendlich abentscheckt werden muss. Das ist in der Kommune auch so okay ist. So ist ja Deutschland dezentral strukturiert, dass wir sicherstellen müssen, dass alle Bereiche, wo Leute verantwortlich sind und wir sind ja in kommunalisiertes Land, dass die mit an Bord sind und auch zustimmen. Ich muss aber durch diese, sagt ich mal, sehr, sehr große Vielfalt von Fragen und Komplexität ist dieses Projekt einfach noch nicht vorangekommen und hat einen Stand erreicht, um uns jetzt als das Mekona losging, wirklich das Leben erleichtern zu können. Wir können über die eine Webseite oder wir haben ein Web Tool, wir können schon Laborberichte einsehen in einer DEMIS-Umgebung, sehen da Informationen zu einem Patienten, der uns gemeldet werden muss. Und die meisten Laboren werden uns gleichzeitig immer noch per Fax, also in der Erwahn. Also in Teilweise sind wir Sachen auf dem Weg gebracht, weil sie eben noch nicht. Und dieses Demis-Projekt ist ein groß komplex, funktioniert noch nicht so, dass das wieder schon effektiv mit arbeiten können. Demis heißt, deutsches Elektronisches Meldesystem für den Infektionsschutz und ist eigentlich schon ein Video gerade gesagt, dass schon vor einiger Zeit gestartet worden und ist jetzt leider nicht fertig gewesen als uns Corona erwischt hat. Und zurzeit ist es so, dass ja normalerweise es RKI da den Hut drauf auffahrt, weil es die Gematik da ordentlich unterstützt, um da Gas zu geben. Und die Idee ist auch, früher war, glaube ich, Idee, dass die Labore über LDT, falls ihr mal interessiert, was das ist, ist das Folge 38, das ist ihr Podcast, die Daten vom Labor an dieses Demis schicken. Und jetzt gibt es dann eine eigene Feierspezifikation, dass da also auch die neueste Technik einsetzt. 

    So, neueste Technik, Überleitung zu Theresama, erzähl jetzt bitte aus dem coolen Hackathon und dass ihr das ehrenamtlich macht und was ihr da alles für cool Ideen habt, um dann dem ÖGD auch zu helfen. 

    Ja, da sind schon richtig viele Stichworte gefallen, also ich fang vielleicht einfach mal am Anfang an. Es gab im März organisiert von der Bundesregierung und anderen tollen Institutionen wie Project Together oder For Germany und noch ein paar anderen. Wurde ein Hackathon ins Leben gerufen relativ kurzfristig, der sich mit den Herausforderungen der Pandemie beschäftigt hat. Das heißt, es gab erst mal einen großen Aufruf an die Gesellschaft, aber auch an die Bundesministerien. Was es dann für Problemfelder gibt im Zuge der Pandemie, die man eventuell digital lösen kann. Und dann haben 20. Bis 22. März, meine ich fand dieser Hackathon statt. Und dabei haben eine unglaubliche Menge Menschen mitgemacht, dass ich meine, das war der größte Hackathon weltweit. Was ist denn ein Hackathon? Ein Hackathon? Ich habe das auch nachgucken. Okay, ein Hackathon ist im Prinzip eine Veranstaltung, die meistens einen Zeitraum von 24 bis 48 Stunden hat. Es kommt immer ein bisschen drauf an. Wo sich verschiedene Leute aus der Textzähne versammeln. Normalerweise physikalisch an einem Ort. Da ganz viel Maße trinken und sich Gedanken zu verschiedenen technischen Problemen und deren Lösung machen. Was dabei rauskommt, ist normalerweise Prototypes. Die eben die verschiedenen Herausforderungen, die zu Beginn gestellt wurden, beantworten sollen. Und dann gibt es normalerweise am Ende, dass er ganz sonst auch so eine Art Siga-Ehrung, das heißt, die Projekte werden bewertet, meistens von einer unabhängigen Jury, die dann eben nach verschiedenen Kriterien sich die Sachen anschaut und dann eben auch sagt, was die besten Projekte daraus sind. Und meistens gibt es dann auch eine Anschluss, eine Finanzierung oder eine Förderung oder sowas in der Art. Das fand da statt. Das fand da statt zu dem Thema Corona. Und was dann eben passiert ist, dass sich die ganzen Menschen in Teams zusammen gefunden haben und sich über das Wochenende hinweg Gedanken gemacht haben zu den verschiedenen Challenges, die ins Spiel gebracht worden waren. Das war ein riesiges Gewusel. Das hat alles virtuell stattgefunden zu Zeiten der Pandemie. Und dann sind aber auch ganz viele Lösungen aus dieser Krise entstanden und wurden dann auch weiter begleitet. Es wurde dann ein Umsatzungsprogramm angestoßen, das solutionen Able-Programm, wo die Projekte, die von der Bundesregierung und einer unabhängigen Jury als verfolgsversprechend klassifiziert wurden, dann auch weiter begleitet wurden. Und die wurden dann eben unterstützt, indem sie in verschiedene erst mal thematisch geklastet wurden. Das gab da natürlich unterschiedlichste Lösungen, ganz viel im Bereich Health. Deswegen sind wir auch natürlich hier. Aber auch ganz viel im Bereich digitale Schule oder irgendwie andere digitale Versorgung, Nachbarschaftsbetreuung, ein Projekt, das sich um das Thema Kurzarbeit gekümmert hat und so weiter und so weiter. Das sind ganz vielfältige Lösungen entstanden. Und in dem Umsatzungsprogramm wurden die Lösungen dann eben mit Expertise auch von Mentoren begleitet und in die Umsetzung gebracht. Jetzt, du spannst schon ein bisschen auf die Folter. Jetzt sagt doch mal, was ist dafür gute Ideen gehabt. Bitte finde ich im Health-Bereich. Im Health-Bereich sind ganz verschiedene coole Sachen entstanden. Also zum Beispiel das Projekt, aus dem ich auch auskomme, ist eigentlich eine Brücke zwischen Bürger und Gesundheitsamt. Da kann sich der Bürger, der den Verdacht oder die Information hat, sich mit dem Coronavirus infiziert zu haben, über ein Formular an das für ihn oder die zuständige Gesundheitsamt wenden. Das Ganze findet sich unter digitales minus Wartezimmer.org und das eigentlich ein digitales Formular. Und es sind ganz andere Projekte noch entstanden, die auch in dem Bereich unterwegs sind. Meistens geht es vor allem in dem Bereich, in dem ich mich jetzt gut auskenne, um die Informationsübermittlung von oder zu den Gesundheitsämtern. Da zählen dann auch solche Sachen rein, wie die bekannteste Kontakt-Tagebuch in Deutschland, Corona-Tagebuch. Ein anderes mittlerweile auch sehr bekanntes Projekt ist Lab-Hive, die kümmern sich um Auslastung bei den Diagnostik-Laboren und um die Kommunikation dazu den Gesundheitsämtern. Es gibt noch ein paar andere Projekte, die in dem Bereich sich rund um das Thema Gesundheitsamt weiterhin und immer noch viele Gedanken machen. 

    Peter, jetzt deine Bewertung, das heißt, wir haben jetzt hier die jungen Willen, die ihrenamtlich mit guten Ideen vorgeprescht sind. Und dann haben wir nichts, die Aktenleute vom ÖGD, sondern die tatsächlich imGesundheitsamt sitzen. Was wünscht ihr euch denn am meisten oder was, was hat dir am besten gefallen von den Projekt Ideen und von den Prototypen? Also dazu entschieden dieses gestartete Projekt zum Thema Kontaktpersonen nachverfolgung, Sormas zu plimmen. Weil wir auf der einen Seite in den Daten auch um uns infizierten Corona-Positiven Menschen nachverfolgung zu können und überkontakieren zu können und an derenganzen Kontakte. Dann hängen jetzt, glaube ich, Teresa noch nicht erzählt hat in diese Sormas eingebaut, dass wir Bescheidler auserstellen können. Also unser Ergebnis, unser Arbeit ist immer ein Dokument, mit dem wiretwas bestimmen, was wir schon machen sollen, zum Beispiel im Quarantäne gehen. Das jetzt sagen wir natürlich am Telefon, sie müssen jetzt in Quarantäne, aber dann gibt es am Ende natürlich auch ein Schriftstück. Das haben wir so die Amtsschwache, es Deutsch und ein Stück Papier muss da sein, was dann auch unterschrieben ist, richtig, dass die Leute dann auch eine Anweisung haben. Das hört sich jetzt wieder auf an nachGesundheitspolizei. Das ist aber ein ganz wichtiges Dokument, weil das nochmal zu ergänzt, weil die Leute das brauchen, um beispielsweise Lohnvorzahlungen zu bekommen. Das ist vielleicht auch schön. Ja, das ist einsuper Beispiel. Also ich sage vielleicht noch Einsatz zu Sormas und was Sormas eigentlich ist. Also Sormas ist das Tool zur Nachverfolgung von Infektionsketten und das wurde vom Helmholzzentrum ursprünglich entwickelt. Es stammt eigentlich gar nicht der jetzigen Corona-Krise, sondern ursprünglich der Ebo-Lakrise und wurde auch damals für Afrika entwickelt. Also es sind Nigeria zuerst ausgerollt worden und jetzt mittlerweile auch schon in Fiji, in Frankreich, in der Schweiz, im Einsatz und Reut, jetzt auch langsam auf Deutschland aus und wurde jetzt auch von der Ministerpräsidentenkonferenz veranschlagt, als das Tool für Infektionsketten-Nachverfolgung und soll noch dieses Jahr auf 90% aller Gesundheitsämter ausgerollt werden. 

    Ja, das klingt doch ein bisschen nach einer Harmonisierung. Wie kann man sich das vorstellen? Also die tatsächliche Arbeit, die ja glaube ich derzeit häufig stattfindet bei den Gesundheitsämtern zumindest, wenn man sich die Nachrichten anschaut, da sitzen Leute und telefonieren. Mühe samm bei positiv getesteten Telefonien die Erb- und Fragen nach zum entsprechenden Zeitraum mit wem man da Kontakt hat, muss das aufschreiben und so weiter. Und die Idee jetzt von SORMAS ist, dass man generell immer aufschreibt mit wem man zusammen war und das dann schnell beantworten kann, oder? So ähnlich. Also ich kann einmal die Journey nachherzählen und dann kann Peter vielleicht nochmals Gesundheitsamt sich das gerade rücken. Also ich kann es aus Bürger sich ganz gut erklären vielleicht. Im Prinzip geht der Weg sozusagen immer bei dem Patienten los, der oder die den Verdacht oder die Informationen bekommen hat, dass er das sie mit dem Coronavirus infiziert ist. Und dann muss er oder sie, das ist eine Meldepflicht, die haben wir in Deutschland, muss er das sie sich beim Gesundheitsamt melden. Der andere Fall ist, dass eine Person, die schon als Indexfall, so nennt sich das beim Gesundheitsamt geführt wird. Kontaktpersonen dort angegeben hat mit denen er oder sie im Kontakt war, als die Wahrscheinlichkeit groß genug war, schon mit dem Virus infiziert zu sein, dann werden die wiederum vom Gesundheitsamt informiert. Das Ganze erfordert dann vor Ort ein Informationsmanagement, das eben auch digital abgebildet werden könnte und da hängt dann eben auch die Kontaktpersonen nach Verfolgung mit dran. Da hängt dann eben genau, was wir schon gesagt haben, die Quarantänebescheide mit dran, auch die Quarantäneüberwachung. Momentan ist es ja auch so, dass die Personen, die als in Quarantäne geführt werden, immer wieder angerufen werden müssen, um den Quarantäne zustand und den Zustand der Patienten zu überprüfen. Dann geht es aber, also, der Kette entlang noch weiter, wenn dann tatsächlich entschieden wird, dass eine Person getestet werden soll oder muss. Muss das Gesundheitsamt auch Laborkapazitäten abfragen, die Gesundheitsamt da kann jeder viel besser erzählen als ich, aber arbeiten da natürlich mit verschiedenen Laboren zusammen. Und dann spielt sich das so über das Labor wieder zurück ans Gesundheitsamt und dann muss aber natürlich das Test Ergebnis auch wieder zurück an den Bürger übermittelt werden. Also, es ist schon irgendwo ein Kreisschluss quasi eine Journey. Die Corona-App dann, ne? Ja, das gibt es, das findet aber nicht bei allen Test statt. Okay. Also, es ist nur ein von richtigen Therese, ich bin beeindruckt, ganz gut, aber tatsächlich… Danke…. Ist sicher nur eine Prozess, Journey. Also, melden müssen uns Ärzte, Gemeinschaftseinrichtungen und Beziehung, was ich glaube, so betroffene melden uns nicht. Also, das ist immer vom Arzt, der das Dini-Stirgnost erzählt hat oder von einem Labor, dass das Ergebnis hat, ne? Anzunehmen und wir melden uns dann bei den Leuten, die positiv sind. Das da… Okay, genau. Oh Gott, ich habe vergessen, mich beim Gesundheitsamt zu melden. Nee, das war… Das waren wir nicht erreichen, aber… Also, ganz ehrlich, frei ist es doch schon so, dass Personen, die jetzt zum Beispiel Reiserückerer sind oder auch Personen, die von der Corona-Wahnapp zum Beispiel ausgespielt bekommen, die sich beim Gesundheitsamt melden müssen, das Dine Melle Pflicht haben, oder? Ja, ich, was für uns am ersten Mal ist, ist erst mal zu wissen, wer ist dann eigentlich positiv betestet. Also, sie… Und wie die infiziert sind, von dem, woran ich nicht… Dank. Und deswegen versuchen wir, diese anderen Personen zu bekommen. Da heraussüpfen. Da kamen ein Kontakt. Und wir ufften dann dem Prinzip eine Inf… Und andere treten mit deren Kontakten, sagen. Und das ist der Infektion. Bei traum mit welchen Menschen hast du in der Zeit Kontakt gehabt? Deswegen ist hier auch dieses Corona-Tagebuch. Oder… Pro-Tagebuch hast. Nee, nicht… Also es geht nicht, dass in… Also, Corona-Tagebuch, es geht um… Ja, jeder aufschreiben würde, wen er so getroffen hat und mit wem er zu eng und zu lange zusammengewesen ist, dann wäre das für uns schon total hilfreich, wenn das gleichzeitig mit E-Mail und Telefonnummer an uns übertragen werden könnte. Weil das ist etwas, tatsächlich, was ganz viel Arbeit ist. Das ist die Kontakte, dann irgendeine Möglichkeit, die Kontakte wieder zu kontaktieren. Und die rufen wir in die Regel an, das sind wir im Moment auch die schnellste Variante. Okay, wenn… 

    Wenn ihr beide euch was wünschen dürftet, ich habe so ein bisschen im Hinterkopf, das was in den Krankenhäusern gerade auch passiert, das möchte ich, dass die Patienten mehr eingebunden werden, so wie der Patient beim Flughafen jetzt sich selbst einschäckt oder die Patienten in Zukunft auch zuhauseere Medikamente, die sie einnehmen, einskennen und das dann mitnehmen sozusagen ins Krankenhaus, dass wir deine Vollständeüber sich über die Medikamente haben, die der Patient passiert so einnimmt. Wie würdet ihr im Idealfall die Bevölkerung sind, dann keine Patienten. Wie würdet ihr die einbinden über vom Jahr aus der App oder wie auchimmer? Was wäre da ideal für euch? Ich glaube, das ist gar nicht so pauschal zu beantworten, weil es natürlich sehr individuell darauf ankommt, was wie der Alltag einer Person aussieht und was auch so die Lebensgewohnheiten von einer Person sind. Ich glaube, was es nicht gibt und das ist uns auch in der Arbeit im Innovationsverwund sehr, sehr deutlich geworden, ist die eine Corona-Lösung, die für alle funktioniert. Eine Software, wo man alles erfassen kann, alles durch exaktieren kann, alle Informationen zur Verfügung stellen kann. Ich glaube, das ist was, was wir auch nicht wollen sollten. Was tatsächlich eher der Punkt ist und auch total mein Wunsch ist, ist, dass wir die richtigen Applikationen in richtigen Moment den Bürger zur Verfügung stellen ohne große Kommunikation. Das heißt, wenn ein Bürger in irgendeiner Weise natürlich alles im Rahmen der geltenden Richtlinien seinem Leben nachgeht, dass es nicht eine totale Hürde darstellt, sich im Restaurant zu registrieren oder im Korr oder im Fußballverein oder wo auch immer, oder dass jemand, wenn er ein Kontaktaufnehmen möchte oder muss mit seinem Gesundheitsamt das irgendwie über einen vernünftigen Weg machen kann oder dass jemand eben auch ein funktionierendes Kontakttaugebuch auf seinem Handy hat, bei dem er eben dann auch das einfach und ohne großen User-Pain irgendwie machen kann. Und ich glaube, das sind ganz viele verschiedene Applikationen, die da auch miteinander wirken können und die dann im Hintergrundvielleicht miteinander sprechen oder dann eben zum Beispiel an Sormas angebunden werden. Das ist was, woran wir auch ganz stark arbeiten, dass eben die Projekte, die einen Bürgerfront enthaben, sie der Bürger auchbenutzt dann im Hintergrund ein Upload zum Beispiel für Sormas zur Verfügung stellen, damit dann die Daten eben auch weitergegeben werden können. Stichwort Interoperabilität, was ja das Lieblingswort Eures Podcast sowieso ist. 

    Hey, jetzt hast du bewiesen, dass du uns wirklich schon gehört hast. Ja, genau, das wär mein Wunsch. Also Teresa hat schon das zentrale geschnitt, glaube ich. Also erstmal finde ich das beeindruckend, wie viele Lösungen gerade produziert in unterschiedlichsten Ecken, aber die funktionieren alle nicht miteinander und wir müssen alles zehnmal machen gefühlt. Und immer wieder den Namen, die Telefonnummer, die eine Adresse einzipen und das kann es echt nicht sein. Und genau, wir brauchen eine schnelle und zeitnahe Übermittlung, aber das muss natürlich irgendwo auch kontrollierbar sein bei den mündigen Bürgern, sagt man. Also soll nicht das Gesundheitsamt sein, wo wir alles am Informationen verwalten und Gottes willen. Die Menschen müssen schon darüber bestimmen können, was sie haben und was sie weitergeben wollen und können. Bisschen wir sie für den manchen Fällen müssen. Also wenn sie positiv sind, dann müssen wir das schon wissen, um auch damit arbeiten zu können. Es muss doch mal möglich sein, dass sie diese Informationen schnell zur Verfügung gestellt bekommen und schnell bearbeiten können. Genau, um nicht 100 Leute braucht, um das nachzufassen. Also warum soll man nicht den Leuten, wenn sie zuhause vielleicht Zeit haben, die Möglichkeit geben, das über einen Formular einzutragen? Also da muss ja keiner am Telefon da sitzen und nachfragen, beim Denken zu hören. Bei Online-Stellhäusern, ihre Sachen bestellen kann, da muss doch mit einfachen Möglichkeiten wichtige Informationen, die die Gesund, ihre eigene oder die Gesundheit von ihren Lieben und Freunden betrifft, vernünftig übermittelt werden können. Und zeitnah an die, die müssen. Das finde ich mal total wichtig. Ich würde aber fast noch einen Schritt zurückgehen. Also ich bin immer wieder beeindruckt, dass es passiert, dass Menschen nach jetzt zehn Monaten Corona immer noch mit Fieber zu Arbeit gehen. Und ich würde so eine App wünschen, wenn ich meine Telefon einfach erst mal gefragt habe, wie fühlst du dich? Wie beim Wettbleiben, hast du Fieber und Husten, da geh bitte ins Bett und nicht zu Arbeit und nicht in die Schule und nicht in die Kita, sondern einfach sowas. Da bin ich beeindruckt. Beeindruckt, Fassungslos, oder? Fassungslos muss man da sein, nicht beeindruckt. Sag wo ich, wie es ist. Ja, ich mein so ganz basale Sachen, wenn wenn ich mit jemandem zu langer Zunahe beinahe stehe. Und irgendwann kann man klingen und sagen, du hast jetzt länger als fünf Minuten mit der Person geredet, ihr steht zunaheinander. Irgendwie so ganz praktische Sachen. Ich muss ja keine Angst haben, in Supermarkt zu gehen. Aber wenn im Supermarkt schon X-Leutel drin sind, dann kann ich dann hineingehen. Und das müsste man mein Telefon, der ich sagen können, so ganz basale Sachen. Das kann man, müsste man noch irgendwie hinkriegen, dass man so was steuern kann. Dass alle die reingehen, passt werden und dann irgendwann ist Feierabend. Da muss man jetzt nicht irgendwie wieder einen vor die Tür sitzen, der aufpasst oder mit Körben rumarbeiten. Das sind schöne analoge Lösungen, aber so ganz Sachen, die mein tägliches Leben einfacher machen. Elektroshocks, wenn die Nase rausguckt. Oder ein ganz schreckliches Leben, wie Lars Christmas oder sowas. Das kann man nicht mehr ausstellen. Das Handy spielt Lars Christmas so lang, bis man die Nase auch bedeckt hat. 

    Ich glaube, das ist fast ein schönes, ein poetisches Schlusswort, wie es insofern wieder dramatisch über unserer Zeit. Mit der bitte im kurze Verantwortung, welche Frage hab ich vergessen euch zu stellen und wenn es einegibt Beantwortung, die auch direkt, so jetzt kannst du. Total wichtig, dass die Leute die gute Idee haben, auch eine Möglichkeit bekommen, das mal auszuprobieren. Und ich würde mich freuen. Also wenn im Rahmen von Hackathon zu der inlichen Aktionen, die Leute dann auch wirklich mal an die Praktiker rankommen, das finde ich auch noch einen ganz wichtigen Weg. Ich glaube, da muss noch ein bisschen mehr Kommunikation her werden. Dass da nicht irgendwo Leute die Sachen programmieren und dann keine Gelegenheit bekommen, dass meine Praxis auszuprobieren. Also das würde mich auch total freuen, wenn wir gute Lösungen finden, einfachdie Ideen mal auszuprobieren. Weil das ist dann auch pernlich die Check und ich glaube auch ganz wichtig. Gute Ideen in der Praxis dann umgesetzt werden. 

    Absolut. Also, liebes BMG, liebe Health Innovation Hub, da hören, weiß ich ein oder andere mit, wenn ihr da vielleicht so eine Übersichtseite, falls es die noch nicht gibt, machen wollt, finden wir das glaube ich alle gut. Teresa, was habe ich vergessen, dich zu fragen? Ich weiß nicht, das ist tatsächlich, also wir sind in Kontakt mit denen und solche Dinge passieren. Was hast du vergessen, mich zu fragen? Ich weiß nicht, vielleichttatsächlich einfach ganz platt, was der Innovationsverbund öffentliche Gesundheit eigentlich tut. Teresa, was tut der Innovationsverbund öffentliche Gesundheit eigentlich jetzt immer? Genau. Das ist der Zusammenschlussvon den Projekten, die im Bereich öffentliche Gesundheitsdienste, gerade versuchen eben da einen Beitrag zur Digitalisierung zu leisten, alles im Geiste der Open Social Innovation und alles im Bereich kleine Lösungen, die sich untereinander synchronisieren und zusammenschließen und gemeinsam auf den öffentlichen Sektor zugehen, um Synergien zu erzeugen, unter anderem eben auch dann direkt an Gesundheitsämter wie eben Peter. Daher kennen wir ihn auch. Und genau, wir sind auch immer, falls sich hier einen Call to Action unterbringen darf, auf der Suche nach neun tollen Lösungen, die gerne mit uns zusammenarbeiten wollen, die unser Portfolio bereichern wollen, falls ihr das… Das war im gleichen Atemzug, falls sich das unterbringen darf. Dann melden die sich bei dir, wir hauen alle Links, die du mir schicks und rein. Und das Gutes, ihr macht das ja ehrenamtlichund deswegen wollen wir da auch gerne plattform sein. 

    Vielen, vielen Dank, ich hab schon wieder super viel gelernt. Vielen Dank, Peter, vielen Dank, Teresa. Noch mal die Adresse zum Podcast der Akademie für öffentliche Gesundheitswesen.

    Shownotes:

  • Folge #112 – Bioinformatik

    In dieser Folge sprechen wir ganz viel über Themen aus der Medizinsichen Informatik. In den letzten Jahren hat darüber hinaus die Bioinformatik immer mehr an Bedeutung gewonnen.

    Aber was genau ist eigentlich Bioinformatik? Um welche Fragestellungen geht es da? Welche Kenntnisse brauche ich dazu? Wie trägt die Bioinformatik zu Erforschung von Krankheiten bei und was hat es mit der Entwicklung von neuen Technologien, wie z. B. CRISPR auf sich.

    Darüber spricht Bernhard mit der Bioinformatikerin Katja Hebestreit, die aus den USA zugeschaltet ist. Tolle Werbung für ein hochinterdisziplinäres Studienfach mit vielen offenen Fragen, wenn man Biologie mag 🙂

    Podcast: Play in new window

    Transkription

    Das Thema für die heutige Folge ist Bioinformatik. Etwas weiter entfernt vom eigentlichen Themenbereich des eHealth-Podcast, aber auch ein wichtiges Thema in der medizinischen Informatik. Und daher wollen wir uns heute diesem spannenden Thema widmen, von dem ich allerdings gar nicht so viel Ahnung habe und mir aus diesem Grund mal wieder ein Gast eingeladen habe. Und diesmal ganz speziell am Wahltag eine Schalte nach Kalifornien, nach Amerika und ich freue mich sehr, dass ich Katja begrüßen darf, Katja Hebestreit. Hallo. Vielleicht stellst du dich einmal ganz kurz vor, wer bist du und was machst du gerade in Amerika? Und dann werde ich noch mal so kurz die Agenda vorstellen, was wir heute so vorhaben. 

    Ja, ich bin Katja Hebestreit. Ich bin in Leipzig geboren, war in Deutschland quasi mein ganzes Leben, bis ich 2014 in die USA gekommen bin und seitdem in der San Francisco Bay Area arbeitet. 

    Genau, wir kennen uns aus gemeinsamen Zeiten an der Uniklinik Münster, wo du im Team Bioinformatik und ich im Team Health Informatics aktiv war. Und du hast oder bist in Bioinformatik weg weitergegangen und ja, was machst du jetzt? Ja, ich bin jetzt an einer Firma, die heißt BioMarin, mittelgroßes Pharmaunternehmen, vorher war ich in einem Start-up. Richtig, Silicon Valley Start-up, wo wir so sechs, sieben Leute waren, als ich angefangen habe, wir ging es um neurodegenerative Erkrankungen. Und warum ich eigentlich in nach Kalifornien gekommen war, war ein Postdoc zu machen, an Stanford. Ja, und dann bin ich hier geblieben. Und jetzt wireine 30-minütige Schalte zurück in die USA, das Deutsch noch mal wieder ausgepackt, freut mich sehr. 

    Wir wollen heute ganz kurz so was sprechen, was ist überhaupt Bioinformatik, was versteht man darunter, was sind da so konkrete Anwendungen und Fragestellungen, was braucht man dafür für Kenntnisse, was muss man damit bringen, auch vielleicht an Hardware und wie ist dann so die Verknüpfung zur Bioinformatik? Das haben wir uns heute vorgenommen und wir starten einfach mal mit dem Thema, was ist eigentlich Bioinformatik, wiewürdest du das definieren? Wie beschreibst du Leuten, die jetzt nicht unbedingt vom Fach sind, dein Arbeitsgebiet? 

    Ja, es ist echt schwierig zu beschreiben, es ist sehr interdisziplinär, es hat einen gewisse Überdeckung mit anderen Bereichen. Gerne auch eigentlich durch und durch. So, es ist quasi angesiedelt, irgendwo zwischenMathematik, Statistik, Datenanalyse, Molekularbiologie, Genetik und Programmieren. 

    Im Vorfeld hast du gesagt, es ist ein großer Spielplatz, interessante Definition, warum spielplatz? Es ist ein Spielplatz, weil generell das Biologie und Medizin so relativ unerforscht, obwohl wir da natürlich schon seitJahrhunderten daran arbeiten. Aber jedes Mal, wenn man eine neue Erkenntnis macht, dann wirft das neue Fragen auf. Und es ist quasi ein riesiger Spielplatz in sofern, dass man einfach extrem viel entdecken kann. Und imMoment seit den letzten zehn Jahren oder so, werden halt nur viele große Datenmengen hergestellt. Und einfach diese großen Datenmengen zur Verfügung zu haben, um diese Fragen beantworten zu können, ist, machtenorm Spaß. Also, austoben in den großen Datenmengen, dass die großen Datenmengen sind deine Spielgeräte, um dann mit entsprechenden Informatik und Statistiknethoden darauf loszugehen. 

    Was sind eure Fragestellungen oder konkrete Anwendungen? Also, wie muss ich mir jetzt so deine tägliche Arbeit am ersten vorstellen? 

    Ja, es ist enorm verschieden. Es gibt Bioinformatiker, die wirklich versuchen, die Grundlagen der Biologie zu erforschen. Also Evolution, welche Arten sind am nächsten verwandt und was unterscheidet Arten voneinander. Und dazu gehören Sachen, wie die Struktur von Proteinen aussieht, wie Proteine funktionieren, wie werden Gene reguliert, aber auch. Und dann mehr konkret auch in der Krankheitsforschung wird in Bioinformatik benutzt. Also, wir müssen ja Molekularbiologie verstehen, um zu verstehen, wie Krankheiten hervorgerufen werden und wie wir die gegebenenfalls therapieren können. Wir benutzen Bioinformatik, um Genetik von Erkrankungen zuerforschen. Und aber auch für die Medikamentenforschung. Wir versuchen, um herauszufinden, warum manche Patienten auf Medikamente ansprechen und andere nicht. Manchmal kann das genetische Ursachen haben, aber auch molecular Biologische Ursachen. Aber es wird auch benutzt. Zum Beispiel, viel haben wir es wahrscheinlich von CRISPR-Cas9-System gehört, was jetzt gerade den Nobelpreis bekommen hat als Genschere. Und da wird auch Bioinformatik benutzt. Weil es wird auch Bioinformatik benutzt für ganz andere Sachen. Zum Beispiel für Bildanalyse. Zum Beispiel werden Unmengen von Mikroskopiebildern hergestellt oder MRT Aufnahmen. Und da kann man zum Beispiel Machine Learning verwenden, um solche Kategorisieren zu können, sodass nicht Personen, die auswerten müssen. 

    Also viele Anwendungsfelder, wie steh ich mir das ganz konkret vor? Also du bekommst also einen großen Datensatz zur Verfügung gestellt. Wahrscheinlich irgendwie den Link zu einem großen Festplattenspeicher. Dann eine bestimmte Fragestellung sind diese beiden Lebewesen miteinander verwandt oder ist hier eine Mutation vorliegend? Oder wie muss man sich das vorstellen? Ja, so das Beispiel, was du gerade anbringsst, ist in dem Fall ein Bioinformatiker arbeitet mehr mit einem Biologen und versucht, das ein Fragen zu beantworten. Das macht total Spaß, aber da bin ich eher davon weggegangen. Ich finde es eher spannender, wenn man als Bioinformatiker selber die Fragen stellen kann. Es gibt quasi ja Unmengen von Daten, die hervor generiert worden von Universitäten, vor allem. Und diesen Freizugel nicht. Und wir stellen quasi unsere Fragen. Also wir fragen, wir möchten mehr verstehen, wie das sehen, wie es gut gut geht wird. Und wir haben eine bestimmte Hypothese. Und dann denken wir darüber nach, welche Art von Daten brauchen wir dafür und das zu beantworten. Und in weder gibt es die Daten schon oder wir müssen sie selber erheben. Und dann haben wir z. B. In unserem Team ein sogenannte Functional Genomics Group. Das sind dann Biologen, die im Labor arbeiten und die dann auch diese Daten herstellen können für uns, um diese Fragen zu beantworten. 

    Das war die letzte Fragestellung, der du gearbeitet hast, wo du sagst, das interessiert dich aus Forscher sich. Da willst du was rausfinden? Ja, ein großes Gebiet, das ist Systembiologie. Da willst du mein Quasi herauszufinden, wie Gene miteinander reguliert sind und z. B. Gibt es Erkrankungen, die hervorgerufen werden durch Mutationen in ein bestimmten Genen. Aber es ist bekannt, dass dieses Genen, du kannst es nicht wirklich terapieren, du kannst es nicht wirklich ersetzen. Und da macht es z. B. Sinn herauszufinden, oder was sind Gene, die dieses Genen beeinflussen können, die damit quasi verwandt und verknüpft sind. Und dafür nutzt man das Systembiologie und der Hoffnung, dass man Gene findet als Proxies, wenn man die Veränder, deren Genexpression zum Beispiel, dann kann man den Krankheitsverlauf umheeren. Und so was habe ich gemacht, wenn meine Alpenbömer bewirtschaftst, in einem nächsten Bild. 

    Und wie läuft das konkret? Suchst du nach Koalition oder suchst du nach anderen statistischen Mustern oder…? Ja, Korrelation wäre, die einfachste Möglichkeit nachzuschauen, z. B. Nur anhand von Genexpressionstalten. Es gibt aber auch wieder Datenbanken, die dir sagen, Protein-Datenbanken, welche Proteine miteinander assoziiert sind und man benutzt auch hier Literaturdatenbanken. Wenn man mehr rauszufinden, welche Assoziationen sind bekannt, dann gibt ja in Norm viele verschiedene Möglichkeiten, um der Erkenntnis einfliegend zu lassen und so eine Lösung. 

    Ist das gerade schon gesagt, ihr habt ein interdisziplinäres Team und auch schon so ein paar Fähigkeiten genannt, die man mitbringen muss. Also was für Kenntnisse braucht man, wenn man sich auf den Weg der Bioinformatik begibt. Du selbst bist Statistikerin, die einer medizinischen Informatik oder Bioinformatik promoviert hat. Was muss man alles mitbringen? Ja, mein Fokus war sehr auf Statistik, aber ehrlich gesagt, ich habe mein ganzes Statistik, wir sind vergessen. Generell glaube ich, was aber gut ist. Einfach im Studium lernt, logisch zu denken. Das vergisst man wahrscheinlich nicht. Und ja, man braucht gewisse Interesse für Statistik und Programmieren. Aber ich würde sagen, was am wichtigsten ist, ist Faszination für Biologie. Also man muss wirklich Biologie lieben und da wirklich das Spielplatz empfinden zu können. 

    Und könnt ihr denn verschiedene Tools nutzen, mit denen ihr diese Analysen durchführt oder ist das überwiegend so, wie in Münstern verschiedenen Stellen, dass man die Routine eigentlich selber schreibt, dass man in den Papers liest, da gibt es irgendwie einen Zusammenhang und man dann selber eine Routine schreibt, um den sozusagen auch in den eigenen Daten zu entdecken. Die Community, die in dem Bereich, die schreiben extrem gute Software. Und für quasi alle möglichen Fragestellungen gibt es verschiedene Software zur Verfügung, die wir benutzen können. Manchmal gibt es Sachen, der Software noch nicht und das ist ein super für Doktoranden, sodass die schöne Doktorverschreifen können. Weil die großen und ganzen sind alle Methoden 3 verfüglich bei GitHub oder Python. Also geht es eher darum, die richtige Methode auszuwählen und vielleicht noch ein bisschen zu adaptieren und mit den richtigen Parametern zu starten, als jetzt wirklich die Methoden komplett neu zu schreiben. Ja, zumindest wenn man Glück hat und Daten arbeitet für solche, für die solche Methoden schon gibt. Aber ja, oft kann es einer Moment gibt es jetzt so eine extrem schnelle Evolution, dann neuen Daten, die reinkommen. Und da muss man sich selber Gedanken machen, wie man das auswirte. 

    Und das braucht man so einen Hardware-Ausstattung, also wenn man da wirklich so ein große Datensetzer hat, mit vielen Genomen-Daten. Das macht man wahrscheinlich nicht auf dem kleinen Arbeitslaptop, sondern das liegt wahrscheinlich irgendwie auf einem Server oder heutzutage alles irgendwo in der Cloud. Ja, ich habe wirklich gar nicht auf meinem Laptop, also ich arbeite in den ganzen Tag. High-Performance-Computern. Vorher habe ich viel die Amazon EC2, das benutzt, also EC2, EC3 und Unis haben auch ihre eigenen Kloster zur Verfügung. 

    Jetzt hört man ja immer wieder nicht nur im Zusammenhang der medizinischen Informatik, sondern auch gerade in der Bioinformatik. Die Stichworte Big Data und KI, neuronale Netze sind das bei euch auch Schlagworte, oder ist das sozusagen Alltag? Ich meine, große Datenmengen habt ihr eigentlich immer, ne? Ja, es ist beides. Ja, alle unsere Datenmengen sind groß, aber es wird trotzdem noch benutzt. Und zum Beispiel für Investoren für Startups, Big Data ist in jedem Mund und genauso mit dem Machine Learning. Und es gibt tatsächlich viele Firmen und akademische Gruppen, die das benutzen. Aber tatsächlich wird das glaube ich sehr viel weniger benutzt, als es beworben wird. 

    Und versuchen wir mal so ein bisschen den Schwenk zurück zum eHealth-Podcast oder zum Thema E-Heath und Medizin Informatik. Wie kommen eure Erkenntnisse aus deiner Forschung jetzt beispielsweise bei den Patienten im Krankenhaus an? Also passiert das irgendwie über neue Medikamente auf der einen Seite, aber vielleicht auch irgendwie neues Wissen? Wie kann das jetzt vielleicht demenz Kranken im Krankenhaus konkret helfen? 

    Ja, natürlich ist unser großer Hoffnung, dass Bio und Informatik auch neue Medikamente hervorbringen kann. Und das vor allem für solche Krankheitsbilder, die relativ unverstanden sind und für diese Momente überhaupt keine Medikamente gibt für neurodegenerative Erkrankungen. Das sind diese werden also sogenannte komplexe Erkrankungen auch bezeichnet, weil die enorm genetisch kompliziert sind. Es gibt ganz viele verschiedene Gene, die da mit einer Rolle spielen, aber auch die Umwelt. Und wir hoffen, dass wir Informatik helfen kann, neue Medikamente zu entwickeln. Das spielt auch enorm eine Rolle für Diagnostik. Also es gibt ja Tausende seltene genetische Erkrankungen. Und z. B. Wenn Kinder mit Epilepsie diagnostiziert werden, ist es z. B. Sehr wichtig, dass man rausfindet. Ist das genetisch bedingt und wenn ja in welchem Gehen? Weil das denkbar, dass man wirklich so was fast live macht, dass man sagt, ich habe im Krankenhaus Informationssystem, gebe ich 1. Symptome ein und stelle fest, die da können viele Ursachen haben und ich lasse im Hintergrund mit diesen Symptomen unter entsprechenden Bioprobe auch mal so ein Gehencheck ablaufen und sagen, also könnte es vielleicht im Hintergrund, also um das, wenn du zu bestätigen oder auszuschließen? Ja, so ein Moment wird es so gehandhabt, dass der Doktor quasi eine Sequenzierungsanalyse veranlasst, blutert nimmt und dann zu einem Sequenzierungslabor geschickt wird. Und das wird dann sequenziert und dann gibt es Bioinformatiker, die diese Daten dann auswerten und dann einen Bericht zu dem Arzt schicken, der dann sagt z. B. Die diese Mutationen sind gefunden worden, aber die müssen dann auch die Interpretation machen und die Interpretationen kann relativ schwierig sein. Zum Beispiel, als wir alle haben 1.000 Millionen von Mutationen in unserem Genomen und herauszufinden, welche tatsächlich die Krankheit vorursachen können, welche Mutationen nicht pathogen sind, ist relativ schwierig herauszufinden. 

    Aber da könnte ja dann beispielsweise eine KI eingesetzt werden und das man dann sagt, dass es vielleicht irgendeine Vorstufe bestimmte bekannte Muster werden schon mal vorgefiltert und mit einem Anfangsverdacht bestätigt? Ja, und das ist aber auch wieder sehr abhängig an die Krankheit, weil manchen Erkrankungen weiß, die sind besonders durch Missense-Mutationen vorursacht oder beändern, sind es trunkierende Mutationen und im Moment ist das noch alle sehr manuell. Also noch großes Spielfeld, um bei dem Spielplatz zum Beispiel zu bleiben, also da kann man sicherlich noch sicherlich ganz viel machen. In der Medizinischen Informatik ist ein großes Stichwort immer so die Standards und die Interoperabilität und die Vernetzung. Wie sieht es mit Standards in der Bioinformatik aus? Ja, kann ich mich leider nicht sehr gut aus. Also, ich weiß so, dass für diese Sequenzierungslabore da gibt es garantiert irgendwelche Standards, die müssen dann wahrscheinlich eine gewisse Sequenzierungstiefe für Erzielen zum Beispiel, um eine Motation beschreiben zu können. Und es gibt auch spezielle Standards für manche Erkrankungen, welche Mutationen pathogen sind und welche wahrscheinlich nicht. Aber das ändert sich ständig zumindest wie die Mutationen zum Beispiel interpretiert werden, das ändert sich ständig hier nachdem, welche neue Paper aufgrund kommen. 

    Und vielleicht abschließend noch mal so ein bisschen die Frage, was sind die größten Herausforderungen vor denen die Bioinformatik so gerade steht? Was wird so der nächste größere Schritt sein, der da ansteht odergegangen werden muss? Ja, ich glaube, es gibt jetzt etliche Start-up, die Machine Learning und Artificial Intelligence benutzen wollen um neue Medikamente hervorzubringen. Und da ist noch wirklich die große Frage, ist das möglich. Das müssen Sie alles noch beweisen. Und wenn wir wirklich klatten würde, einfach mit Kurven, Hochdurchsatz, Experimenten und dann Machine Learning drauf zu werfen, wenn uns das wirklich näher bringt, dannMedikamente, das wäre ganz schön toll. Ist ein Prinzipiell sehr schönes Schlusswort, aber habe ich noch irgendwas vergessen zu fragen, möchte es noch irgendwas loswert. 

    Ja, generell, also ich liebe es, in der Bioinformatik zu arbeiten. Ich wollte immer Biologe werden, weil ich Biologie so spannend fand, aber meine sehr praktischen deutschen Ingenieurs Eltern fanden es besser, wenn ich etwas mit Mathe mache. Ich bin jetzt nicht studiert und jetzt bin ich heil froh, dass mir das helft. Man hat vielleicht nicht doch ein Biologe zu arbeiten. Also es gibt verschiedene Wege, in den Bereich zu kommen und ob man eine Biologie hintergrund hat oder programmiert hintergrund. Alle finden ein Zuhause in der Bioinformatik, wenn man unterrasse hat und Biologe. Ja, ein schönes Werbeplädorie am Anfang und Werbung für ein Fach kannich natürlich nur unterstützen. Also wenn sich der eine oder andere hier angesprochen fühlt, kann ich gerne den Kontakt verwetteln, wer da noch nach Amerika kommen möchte. Je nachdem, wie es heute Abend ausgeht. Ich möchte vielleicht morgen wieder nach Deutschland. Genau, warten wir es mal ab und ich sage aber schon mal an dieser Stelle ganz vielen lieben Dank Katja, dass du dir die Zeit genommen hast und uns hier zurVerfügung standen hast und viele Grüße nach Amerika. Amerika. Sehr gern, lieber Klaus. 

    Shownotes

  • Folge #111 – Krankenhauszukunftsgesetz

    In dieser Folge geht es um das Krankenhauszukunftsgesetz. Am 28. September 2020 ist das Krankenhauszukunftsgesetz (kurz KHZG) in Kraft getreten, ein milliardenschweres Innovationsprogramm für die Krankenhäuser und deren Investitionen in Digitalisierung und IT-Sicherheit.

    Was steckt drin im Gesetz? Wie komme ich als KH an das Geld? Wie können Projekte evaluiert werden und wie sieht ein nachhaltiger langfristiger Plan aus? Darüber spricht Bernhard mit Dr. Gottfried Ludewig, dem Leiter der Abteilung für Digitalisierung des Gesundheitswesens im BMG [insgesamt zum zweiten Mal, diesmal mit eingeschalteter Aufnahme :-)]

    Podcast: Play in new window

    Transkription

    Hallo. Hallo Herr Breil. Herr Ludewig leitet die Abteilung Digitalisierung und Bundesgesundheitsministerium. Die meisten Hörerinnen und Hörer werden sie wahrscheinlich kennen, aber vielleicht können sie noch mal so ein bisschen erläutern. Was machen Sie da? 

    Genau, wenn Sie nicht gerade Gesetze auf den Weg bringen zur Digitalisierung. Ja, ich bin jetzt seit zweieinhalb Jahren Abteilungsleiter. Die Abteilung ist geschaffen worden durch den Bundesgesundheitsminister Jens Spahn, als er selber eben Minister geworden ist im März April 2018. Und unser Fokus liegt einfach im Kern darauf, Digitalisierung, Räume für Innovation von digitalen Ansätzen im Bereich des Gesundheitswesens zu schaffen. Das bedeutet, von der Einführung des E-Rezepts oder der elektronischen Patientenakte bis hin zum Krankenhauszukunftsgesetz oder der Auswertung oder der Zusammenführung von Daten. Alle Bereiche als Querschnittsaufgabe voranzutreiben und natürlich in diesen pandemischen Zeiten. Das gehört auch dazu auch sehr viel Projektmanagement dafür eben konkrete Themen, sei es jetzt die Corona-Warn-App oder Symptom-Tagebücher für den öffentlichen Gesundheitsdienst. Das glaube ich stellt so ein wenig die Bandbreite unserer Tätigkeit dar, langweilig wird uns selten. 

    Den Eindruck habe ich auch, aber wir wollen jetzt ganz konkret auf Krankenhauszukunftsgesetz schauen. Bevor wir inhaltlich einsteigen, vielleicht die wichtigste Frage zuerst, läuft die Aufnahme. Die Aufnahme läuft. Ja. Genau, dann steigen wir so ein bisschen ein, das Thema, ich gebe mal eine kurze Agenda. Wir sprechen darüber, was steckt drin im Gesetz? 

    Was sind die wichtigsten Themen? 

    Wie soll evaluiert werden? 

    Und Stichwort Nachhaltigkeit? 

    Wie kann das Ganze auch langfristig überführt werden? 

    Starten wir also mit dem eigentlichen Thema dem Krankenhauszukunftsgesetz. Was bei ganz vielen hängengeblieben ist, es gibt wahnsinnig viel Geld. 3 Milliarden Euro vom Bund, 1,3 Milliarden Euro von den Ländern. Und vielleicht können Sie in aller Kürze noch mal sagen, was sind denn die Rahmenbedingungen, um an dieses Geld zu kommen? 

    Wie wird das verteilt? 

    Und wie bekomme ich jetzt als Krankenhaus, wenn ich mich auf den Weg der Digitalisierung mache, ein Stück vom Kuchen ab? 

    Viele Fragen auf einmal. Ich versuche es in wenig der Reihe nach. Also das Krankenhauszukunftsgesetz ist erst mal natürlich ein Thema gewesen, was uns schon relativ lang und besonders ministerium beschäftigt hat. Vor dem Konjunkturpaket und vor der Konjunkturkrise die Frage, wie können wir die Krankenhäuser zukunftsfähig machen, gerade mit Blick eben auf das Thema Nutzung von Daten und Vernetzung von Daten? 

    Und das Konjunkturpaket war jetzt am Ende eine natürlich eine glückliche Füge. Und ich freue mich sehr, dass die Bundesregierung sich entschieden, hat so viel Geld in Krankenhäuser zu investieren, wie sie es noch nie vorher getan hat, was es ja eigentlich im klassischen Sinne eine Aufgabe der Bundesländer ist. Was bedeutet, dass jetzt konkret für mich als Krankenhaus? 

    Die Förderrichtlinie wird jetzt ja Ende November, Anfang Dezember veröffentlicht, dann wird es noch mal ein wenig präziser, aber ganz grob gesprochen heute. Es gibt Förderkriterien, also was gefördert werden wird, steht ja auch schon im Gesetz da, das wird in der Förderrichtlinie noch mal ausbuchstabiert. Und um diese Förderung zu erhalten, kann ich Anträge stellen. Anträge stellen im Kern, aber natürlich eigentlich die Bundesländer, die für die Krankenhausplanung eben in Deutschland zuständig sind. Insofern kann ich mit meinem Land gemeinsam, so läuft es dann häufig in der Praxis, aber einen Antrag stellen oder einen Antrag bei meinem Land stellen. Und mein Land entscheidet dann, ob es diesen Antrag am Ende beim Bundesamt für Soziale Sicherung dann einreicht. Also Krankenhaus, Land, BAS, das ist sozusagen der Dreiklang, um nachher ans Geld zu kommen. Und natürlich ein guter Inhalt. 

    Genau, guter Inhalt, schauen wir mal auf den Inhalt, was wird gefördert. Es wird gefördert, Patientenportale, unter anderem digitale Infrastrukturen, telemedizinische Strukturen. Da frage ich mich, sind das auch Themen für die niedergelassenen Ärzte. Verstärkt das eher die Trennung der Sektoren oder ist das die Möglichkeit, dass auch der niedergelassene Sektor sozusagen von diesem Geld profitieren kann? 

    Ich glaube, es ist eher der Ansatz der Vernetzung der Sektoren und auch ganz offen der Vernetzung der Arbeitsprozesse innerhalb der Kliniken. Wenn wir uns die Förderkriterien anschauen, Sie haben das Gesetz von Patientenportalen, Anamnese-Prozessen, elektronischer Medikationsbegleitung, bis hin zum Thema sozusagen Anbindung von Robotik und in Entlassbrief sieht man, dass man am Patientenpfad entlang die Strecke sozusagen gefördert und da auch in den Schwerpunkt der Förderung stellt. Und mit wiederum den Entlassbrief und der Telemedizin sehen wir aber auch eben gleichzeitig den Übergang in den andere Sektoren. Aber klar, das Krankenhauszukunftsgesetz, um die Frage sehr eindeutig zu beantworten, ist ein Förderprojekt für die Krankenhäuser. Im ambulanten Bereich haben wir andere Maßnahmen, aber es ist sicherlich kein Trennungsgesetz und so wird auch die Förderung nicht sein, sondern es ist eher ein Verbinden. 

    Haben Sie einen Lieblings- oder Herzensthema, wo Sie gesagt haben, dafür mache ich mich stark oder das ist mir wichtig, dass das in entsprechender Form berücksichtigt wird in dem Gesetz? 

    Also ein Lieblingsthema, ich weiß gar nicht, ob wir erlaubt haben, ob es erlaubt. Das ist ein Lieblingsthema, ganz objektiv, aber nein, da will ich mich eher zurückhalten. Es ist natürlich, für mich ist schon der ganzheitliche Ansatz, also dass wir versuchen, die Versorgungskette im stationären Sektor abzubilden. Das ist für mich ein HerzensAnliegen, das wäre jetzt nicht irgendwie nur sagen, wir fördern jetzt nur einen Bereich und schaffen ein paar Leuchttürme, sondern das ist schon um Vernetzung geht. Das ist ein HerzensAnliegen und ein zweites HerzensAnliegen des Gesetzes für mich ist neben der Förderung auch sozusagen die Integration, dass wir ab 2025 Abschläge, dann vornehmen, wenn diese Basisvernetzung, also die Punkte, bis sechs im Gesetz die Förderkette, wenn diese Basisvernetzung nicht erfüllt wird, weil für mich ist immer oder für uns alles ganz zentral ist, ist jetzt nicht mal so ein bisschen warmer Geldregen und dann kann jeder sich irgendwie neues Gerät entstehen, sondern hier sollen nachhaltige Strukturen geschaffen werden. 

    Für uns ist klar jedes Krankenhaus, dass an der Planversorgung teilnimmt, in den nächsten Jahren muss auf ein Mindeststandard der Digitalisierung kommen. Und das glaube ich fordern wir hier, aber wir zeigen auch mit den Abschlägen, dass wir das für eben auch um wichtige Signal für die Grundannahme haben, bis das sozusagen Voraussetzung dafür ist später auch dann in der Versorgung als Krankenhaus noch teilnehmen zu können, ab 2025. Ja, ist ja auch eine Bandbreite in den Themen zu sehen von guten einzelnen Projekten, Richtung Patientenportale, bis hin zu einer Basis, die Sie schon erwähnt haben, Richtung IT-Sicherheit, werden wir uns noch alle ganz gut an den Fall der Uniklinik Düsseldorf, ist noch gar nicht so lange her, oder der entsprechende Fall war und dann müssen wir jetzt eigentlich auch noch mal ein bisschen in die Krankenhäuser investieren. Und das wird glaube ich auch viele IT-Leiter gefreut haben, dass dieser Punkt hier nochmal explizit aufgenommen wurde. 

    Ja, es ist einfach, also in der Tat, das ist so ein Punkt, wo dann immer alle sagen, aber das kann ich ja gar nicht so richtig zeigen, IT-Sicherheit, aber wenn ich eben keine IT-Sicherheit habe, dann ist alles andere, wird sich nichts und das in der Tat, wir haben es bei mehreren Unikliniken jetzt gerade zuletzt gesehen, wir haben es in den letzten Jahren häufiger gesehen, und wir müssen uns da auf einstellen, dass natürlich eine Vernetzung von Daten und eine Digitalisierung der Gesundheitsversorgung auch mit neuen Risiken einhergeht, also auch in der analogen Welt gibt es Risiken, aber jetzt gibt es eben auch neue Risiken und deshalb ist uns das schon Anliegen gewesen, dass das Thema IT-Sicherheit hier eben auch verankert wird, weil jede digitale Maßnahmen eben auch abgesichert sein muss und dafür eben dann auch die Ressourcen zur Verfügung stehen. Sofern ist das auch einer der Punkte, glaube ich, der ganz wichtig war und ich freue mich so, dass es dann am Ende auch so verabschiedet worden ist. 

    Neben Hardware und Software ist auch ein spannendes Thema, das Personal in den jeweiligen Kliniken, können die IT-Leiter mit dem Geld auch Stellen schaffen. Also wenn ich mir das so anschaue, ist das, glaube ich, nicht so, der primäre Fokus und es geht dann eher darum, Dinge einzuführen oder Schulungsmaßnahmen zu begleiten und weniger jetzt konkret auch die IT-Abteilung aufzustocken. Ist das richtig? 

    Ja, also es ist kein Stellenförderprogramm, aber es ist auf der anderen Seite auch klar, das werden irgendwie Beratungsbedarf, Unterstützungsbedarf. Bei der Einführung und Implementierung da steht, dass das natürlich auch in Teilen gefördert werden kann und wahrscheinlich auch gefördert werden muss bei einer durchschnittlichen IT-Abteilung vielleicht auch gewisse Dinge ja nicht umsetzen kann aus der eigenen Kraft und daran soll es nachher nicht scheitern. Aber es ist jetzt kein Dauerstellenfinanzierungsprogramm dafür, das gehört dann zur Wahrheit auch dazu sind die Kliniken in gewissen Teilen auch selbst verantwortlich. Das glaube ich, wenn sie mit Klinikchefs teilweise reden, ist natürlich auch die Frage, wo setze ich welche Prioritäten und wie setze ich die sich, glaube ich, dass wir jetzt mit der Förderung einen guten Schub geben und gut helfen, dass man das sozusagen neu ausrichten kann und das wird dann nachher Hand in Hand gehen müssen. 

    Aber es ist kein Stellenfinanzierungsprogramm, aber zur gleichen Zeit für Implementierung, Schulungen und andere Dinge, also temporäre Aufgaben, können natürlich Teilen der Mittel verwendet werden. Ja, jetzt haben Sie so ein bisschen die Rahmenbedingungen angesprochen. 

    Ihre eigene Promotion haben Sie 2013, die hat sich im Thema auf dem Weg zu neuen Rahmenbedingungen für den Krankenversicherungsmarkt verfasst. Was ist davon noch aktuell, lassen sich die Elemente noch übertragen oder ist das Gesundheitswesen und die Digitalisierung Gesundheitswesen einfach so schnelllebig, wie ich das mal sagen kann, dass was 2013 galt, dass es in vielen Fällen jetzt schon wieder überholt. Ah, gute Frage, jetzt sind natürlich wissenschaftliche Arbeiten und das Treffen auf die Wirklichkeit immer eine Herausforderung, insofern ist das sicherlich nicht komplett überholt und in Teilen vielleicht schon, aber die Grundfrage, die eigentlich auch die Arbeit damals behandelt hat, nämlich welche Rolle haben, die verschiedenen Akteure im System, also ob es jetzt eine Krankenkasse ist oder ob es Ärzteverbände, Fachgesellschaften kliniken sind. Und wie viel Freiraum zur Innovation müssen wir den eigentlich geben im Rahmen, im Rahmen den ordnungspolitischen Rahmen, im Gesetzgebung. 

    Dieser Grundgedanke ist wahrscheinlich noch nicht vollends einmal umgesetzt, aber Teile zumindest sind, glaube ich, sind wir auf ganz gute Wege. Und sonst geht im Gesundheitswesen ja immer der alte Spruch nach den nach dem Gesetz ist vor dem Gesetz, also es ist eine sich ständig seit Jahrzehnten immer weiterentwickeltes Gesamtsystem. Aber ich glaube, wir sollten auf jeden Fall vielleicht einen solchen Punkt zu bringen, mehr Vertrauen in die Akteure selbst haben und da einfach diesen Weg, den wir in den letzten Jahren gegangen sind, mehr Freiraum für Innovation zu geben, auf eben weiter verfolgen. Ja, Freiraum und vor allem Weiterentwicklung finde ich ein gutes Stichwort. Wenn man es an die Weiterentwicklung denkt, ist ja ein ganz wichtiger Punkt, auch eine Evaluation zu machen. Also, wie kommen denn die entsprechenden Maßnahmen an, bringt das, was wir jetzt an Schub finanzieren. Auch dazu stehen ja erfreulicherweise ganz klare Elemente schon in dem Gesetz drin, dass es eben eine Evaluation erfolgen soll. 

    Gibt es da schon Kriterien, Ideen wird man auf so bekannte Strukturen wie EMRAM setzen. Ich glaube, ohne zu viel vorweg zu nehmen, es wird sich schon einiges aus der Form, wie wir die Förderrichtlinien gestalten, auch einiges dann ablesen lassen, an welchen Kriterien wir dann wieder im Evaluieren. Und ja, sehr abstrakt noch beantwortet, einfach weil ja die Förderkriterien noch nicht draußen sind. Ja, wir werden uns auch an bekannten Strukturen und Reifegradmodellen schon orientieren. Und ich glaube, das ist für uns auch ein ganz wichtiger Faktor für die Weiterentwicklung auch legislaturperiodenübergreifend. Das finde ich, glaube ich, einen ganz guten Blick darauf bekommen. Ah, wo stehen eigentlich die Kliniken? 

    Was bringen eigentlich gewisse Investitionen? 

    Und wo stehen dann wiederum die Kliniken nach diesen Investitionen? 

    Und wo müssen wir aber eigentlich jetzt Zielmarke hin?, das zu strukturieren, das auch ehrlich zu evaluieren? 

    Und dann daraus wird es auch damit die Grundlage zu schaffen, wie wir weiter fördern und agieren. Und das wird dieses Thema der Evaluation sein und ist für uns ein ganz, ganz zentraler Bestandteil des Gesamtprojektes, eben nicht vorne nur fördern. Und dann war es nett, weil wir ein paar Rote Bänder durchgeschnitten haben, sonst geht hier wirklich um eine systematische Neu-Ausrichtung der Maßstäbe und der Art und Weise Förderung und auch der Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse von Förderung. 

    Genau, jetzt haben Sie es angesprochen, ganz wichtiges Thema. Sie sprechen die die Nachhaltigkeit, die Technik, die jetzt eingeführt wird an verschiedenen Stellen. Vor allem die Hardware, aber auch vielleicht auch irgendwann die Software, die wird veralten. Wie kann ich jetzt sozusagen mit diesem Gesetz auch zu einer nachhaltigen, sehr langfristigen Lösung beitragen? 

    Ja, ich glaube, das ist echt, also natürlich wir haben jetzt kein Dauerfinanzierungsprogramm und wir verändern auch nicht das KHG mit diesem Gesetz, sondern wir geben eine, glaube ich, sehr, sehr großzügig. Ich habe eine sehr umfangreiche Hilfe jetzt für Investitionen, in dem Bereich, aber uns allen muss klar sein, dass die eigentlich verantwortlichen Länder, und ich glaube, das wissen auch alle aber auch die Träger, die teilweise auch selber investieren. Dass da das Thema Digitalisierung und Schaffung von nachhaltigen Vernetzungsstrukturen, die die Prozesse besser machen und damit die Versorgung besser machen, dass das eine Daueraufgabe wird. Deshalb ist ja für mich dieses Thema das Malus-System, das Abschlag, das auf stationäre und teilstationäre Fälle schon auch ein zentraler Bestandteil nicht, weil wir Freude daran haben, irgendwie kliniken Geld wegzunehmen, sondern weil das ein klare, aus regulatorischer Sicht ein klare Signal ist, das ist nicht eine Einmalinvestition, was jetzt hier geschaffen wird, muss dauerhaft Bestand haben. 

    Und das ist einer der ganz wesentlichen systematischen Punkte, dieses Förderprogramms eben nicht nur vorne Geld sozusagen reinzugeben, sondern über eine Evaluation und ein Malusprogramm hinten auf die dauerhafte Erhaltung der Strukturen im Kern zu incentivieren, das ist ein ganz, ganz wesentlicher systematischer Neuausrichtungen im Kern. 

    Neuausrichtungen, die Finanzierung angesprochen, es gibt ja auch, gerade die Ideen oder Gerüchte, die rumgehen, dass es auch eine Reform der Krankenhausfinanzierung geben wird, ist das sozusagen dann der nächste große Schritt in die Krankenhäuser brauchen, also unabhängig von dieser Anschubfinanzierung konkret bezogen auf die IT, dass man auch sich dem Thema der Krankenhausfinanzierung nochmal separat widmen muss. Das kann ich mir einfach mal an und sagen, das muss meine Kolleginnen von Dr. Oppenkowski dringend oder der Minister selber beantworten, weil meine Abteilung nicht für Krankenhausfinanzierung zuständig ist. Aber um es zu sagen, allgemein zu beantworten, ich glaube, wir fühlen die Diskussion zum Thema Krankenhausfinanzierung alle miteinander schon sehr, sehr lange und ich glaube, dass sie, wie auch immer wir das neu gestalten oder das bestehende System verbessern, dass es da verschiedenste Ansätze gibt. 

    Aber das ist natürlich ein Prozess, der am Ende von einen getragen werden muss, also auch von den Ländern, auch von den Kommunen, auch von Bund. Und ich glaube, dass das einfach ein Thema der nächsten Legislaturperiode dann sicherlich sein wird. Aber wenn wir schon viele verschiedene Legislaturperiode vor uns anschauen, geht die Diskussion schon sehr sehr lange. Ich bin heute jetzt einfach erstmal froh, dass wir zumindest beim Thema Digitalisierung und Förderung Digitalisierung einen großen Sprung hier machen, ob das jetzt für alle Bereiche mit allen Akteuren gelingt, das wage ich nicht zu prognostizieren. 

    Ja, vielleicht zum Abschluss des Gesetzes, das ist jetzt so gut zwei Monate, das ist jetzt raus. Wie war das erste Feedback? 

    Sie haben aber wahrscheinlich schon mit mehreren, sehr unterschiedlichen Player in Kontakt gehabt, war das eher positiv oder gab es auch Kritik? 

    Was waren so die ersten Meinungen dazu? 

    Diese häufig im Leben, wenn sie mit dem großen Stapel Geld auftauchen, sind die meisten, der ist immer relativ begeistert und finden das selten schlecht. Sind Sie merken, dass Sie davon nicht profitieren oder? 

    Ja, nein, ja, aber wir sind sowieso nicht mehr gefreut, dass, glaube ich, wir sehr sehr viel positive Feedback und auch teilweise einfach noch gute Anregungen bekommen haben für das Thema der Förderkriterien. Weil noch mal unser Anspruch hier ist, darauf legen wir viel Wert, es ist nicht nur, dass wir Geld ausgeben können, sondern dass wir Geld sinnvoll ausgeben können. Ja, und das ist immer etwas, was uns hier sehr umtreibt, weil ich finde, wir geben, oder sagen wir, das ist immer eine große Herausforderung bei diesem Summen. Ich glaube, dass das Feedback, was wir bekommen und auf die Hinweise zur Förderrichtlinie im Kern immer ein durchweg positives Echo gemacht haben, ihr seid auf dem richtigen Weg und schafft noch mal hier nach und schafft noch mal danach. Und insofern rundherum erst mal ein sehr sehr positives Feedback und wir werden aber im Laufe des Prozesses sicherlich auch Dinge sehen, die vielleicht nicht so super funktionieren oder vielleicht auch, wo wir es falsch eingeschätzt haben. 

    Das gehört zum Prozess. Für mich ist immer in solchen Prozessen das wichtigste, wir jeden Tag gibt es eine Chance, klüger zu werden. Und das sollten wir uns immer alle zu Herzen nehmen und das tut mir in der Gesetzgebung genauso wie den Förderrichtlinien. Wenn uns jemand nachweist, dass das noch besser geht und zwar für alle noch besser geht, nicht nur für sich im Einzelfall, wo gemerkt wir machen, der absagte Förderbedingung. Dann sind wir die letzten, die uns dagegen wären, solche Hinweise auch aufzunehmen. Ja, ich glaube auch insgesamt, also ich habe das als ein sehr sehr positives Signal wahrgenommen, um auch einfach zu sagen, das ist ein Bereich, den müssen wir jetzt einfach fördern, unabhängig von der ganz konkreten Höhe oder der ganz konkreten Idee. Aber einfach zu sagen, Digitalisierung in Krankenhäusern, da kommen wir nicht mehr dran vorbei, auch unabhängig von Corona. Das ist wahnsinnig wichtig dieses Thema und da müssen wir auch ein politisches Signal setzen und damit einer klaren Förderstruktur hineingehen. 

    Und so mit den Aufschwung oder das Gefühl des Aufschwungs ein bisschen anzukurbeln. Und ich glaube, das ist auch ein bisschen mein Eindruck, dass es vielen Fällen auch schon sehr sehr gut gelungen ist. Ja und es ist, wenn ich das echt sagen, dass ich mich keinen Lobhudelblock machen, aber das ist halt, das hängt schon davon ab. Ich möchte jetzt nie mit die Illusion geben, aber es ist jetzt nicht so, dass alle in der gesamten Bundesregierung gewartet haben und gesagt haben, ob am Konjunkturpaket, da müssen wir aber unbedingt auch noch Krankenhäuser rein. Das ist halt auch eine Frage. Also sozusagen, wenn ich immer die Illusion haben sollte, so war es nicht, kann ich ja nicht sagen. Die mann, der dann in solchen Situationen und wobei ich mich keinen Lobhudelblock machen, aber ich glaube, was dem Gesamtsystem gut gelingt im Moment ist. Vom Minister, über alle Verbände und alle, die hier zusammenwirken, deutlich zu machen, welche Bedeutung dieses Bereich für die Bundesrepublik hat, in Pandemiezeiten, aber auch über Pandemiezeiten hinaus. 

    Und dass das geglückt ist und dass sozusagen in diesem Konjunkturpaket, sowohl für die Krankenhäuser, wie für den öffentlichen Gesundheitsdienst, eine sehr hohe Einstellige Milliarden, so eine zur Verfügung gestellt wurde. Das hat es in der Bundesrepublik vorher nie gegeben, seit 60 Jahren und wir können immer hoffen, dass es das schnell wiedergibt, aber für mich so schnell kommt das auch nicht wieder. Und da haben viele, der Erfolg hat ja viele Väter und wir freuen uns einfach, dass es am Ende wirklich gelungen ist und jetzt zeigen wir halt allen, dass es dann nicht nur gelungen ist, das geht da reinzuschreiben, sondern dass wir das Geld jetzt auch noch alle miteinander sinnvoll investieren. Ja, wirklich gelungen ist auch der kurze Überblick. Wir haben jetzt eigentlich so die wichtigsten Themen durch, vielleicht als letzte Frage, habe ich noch irgendwas vergessen, sie zu fragen, was sie noch los werden mussten. 

    Nein, eigentlich nicht. Sind wir so schnell durchgegangen, jetzt machen wir es jetzt mal aus so schnell, ich bin ja ganz ehrlich, die länger reden sollen wahrscheinlich, ja bereits. 

    Wir können noch gerne noch ein paar Fragen anhängen. Ja, alles gut, alles gut. Nein, ich glaube, war wieder ein sehr rundes Gespräch. 

    Wir können das ja auch gerne irgendwie mal ein paar Monaten dann noch mal wiederholen, wenn wir das Thema Förderkriterien draus und eine Anträge draus noch mal sehen, ich finde das wirklich ein sehr, sehr spannendes Thema. Also es ist ein, weil es einfach in der systematischen Neuausrichtung sehr spannend ist. 

    Genau und viele Leute mit an Bord holt, also sowohl diejenige, die die konkreten Projekte voranbringen, als auch diejenigen, die das Ganze dann evaluieren. Da ist die Wissenschaft vielleicht auch wieder dann mit im Boot. Wir haben die IT-Abteilungen, die Software-Firmen im Gesundheitswesen, die da aktiv werden können, so vernetzt auch sicherlich noch mal alle Parteien untereinander und das ja glaube ich insgesamt eine sehr, sehr fruchtbare Grundlage für tolle Projekte, die da raus entstehen. Genau, so ist es. Soll es das Schlusswort sein. 

    Shownotes