Autor: Wissen

  • Folge #182 – Alles nur gecloud

    In dieser Folge klären Bernhard und Christian, was wirklich hinter Begriffen wie Public-, Private- und Hybrid Cloud steckt, wie moderne IT-Architekturen davon profitieren und warum Cloud Computing im Gesundheitswesen immer mehr an Bedeutung gewinnt, insbesondere bei Digitalisierungsvorhaben in Kliniken und Praxen.

    Dazu gibt’s Praxistipps für Ausschreibungen, ein paar Fun Facts und wie immer: klare Worte. Und auch wie immer, (zu?) viele Wortwitze und Anspielungen auf schlechte Lieder.

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    Transkription

    Leute, das verstehen. Wir sind heute Bernhard, sag mal hi. 

    Hallo. Hallo, Bernhard hat mit tiefer Stimme und ich, Christian. Und ich habe ein bisschen Respekt vor der Folge, muss ich dir sagen, weil das so ein Thema ist, das ist schwierig. Also vielleicht alle, die jetzt eine Erklärbehrfolge erwarten, das wird es sein. Aber es ist jetzt kein reines Medizininformatik-Thema, sondern wir sprechen heute über die Cloud. Und wir haben deswegen das Thema gewählt, weil wir immer wieder mitunterschiedlichen Leuten auch sprechen und ja auch so ein bisschen beratend unterwegs sind. Und dann merken wir, dass man immer über Cloud spricht, aber dann viele, was anderes drunter verstehen. Und weil wir ja hier weiße Ritter, oder weil wir Ritter auf shiny horses sind, die für die semantische Interoperabilitätkämpfen wollen wir das heute so ein bisschen klären. 

    Genau. Also jeder versteht da was anderes drunter und wir dröseln, dass jetzt hier auf Bernhard. Hast du heute schon Cloud genutzt? 

    Ja, klar, schon mehrfach. Ich nutze Cloud immer über meinen Kalender, der liegt nämlich in einer Nextcloud. Na ja, das habe ich damit synchronisieren, wir in der Familie die Termine. Netflix, wir zeichnen mir gerade auchüber Cloud auf. Über riverside.fm kann ich auch in einem Ferien keine Werbung. Wir kriegen keine Geld, aber das ist gut zum Podcast. Genau, das Thema ist deswegen spannend, weil es natürlich technologisch geradeinwie ordentlich vorangeht, aber auch weil es Krankenhaussektor einige Ausschreibungen gibt, die es ja ist ja mild. Es abgekündigt viele RFPs, nicht nur Krankenhäuser, sondern auch sonst Firmen. Und haben diese lustige SAP S/4HANA-Namigration, also dass die SAP S/4HANA jetzt in Zukunft in großen Teilen auch noch in der Cloud laufen. Wird und vielleicht am Anfang so eine kleine, ja vielleicht nicht, Definition, aber was ist Cloud? Cloud ist, wenn IT-Ressourcen wie Anwendungen, Datenbanken, Rechenzentrum über das Internet bereitgestellt werden, gibt ja diesen Spaß und wie Cloud ist auch nur der Rechner von jemand anderem. So ein bisschen, glaubeich, das seine mir verstehen. Dann passt ja mein Geck alles nur geklaut, doch. Ich hab mir klar, dass du den Reinhauß hier das Prinzendingen. 

    Ja, und wir näher nachdem, wer den Schneide, wenn ich das Schneide schneide, schneide ich das raus. Also wenn da vorne eine Stille gewesen ist, dann war das Bernhards Wortwitz. Genau, also jeder von euch nutztziemlich sicher mich die Cloud-Dienste, also die ganzen Streaming-Plattform Netflix, Dropbox, Google Drive, Gmail. Das ganze Gedöns ist alles Cloud. Und das Gegenteil von Cloud ist so genanntes On-Premise. Also das sind, ja, zum Beispiel Software oder auch Hardware, die eure eigenen Geräten sind, die bei euch auf allen eigenen Geräten installiert sind und dort laufen. Warum macht man so was? Warum macht man so Cloud? Das hat einige Vorteile. Man kann, wenn der Ressourcenbedarf irgendwie größer wird, dann kann man normalerweise da zusätzliche Ressourcen bekommen. Also ich kann keine Ahnung. Black Friday oder Amazon Prime Days oder sowas. Wenn ihr das bei eurem privaten Webshop habt und ihr da einen supergutschein raushaut und dann ganz viele Leute auf euren Webshop stürmen, dann müsst ihr nicht neuen Server kaufen und anschließen. Sondern da reicht es bei Cloud, wenn die einfach euch gegen mehr Geld oder dann da eben auch mehr Ressourcen zu teilen. Also dieses Skalierbarkeit ist ganz gut. Man kann auch nach, ja, vielleicht erstmal klein starten, weil die Abrechnung normalerweise auch nach Nutzung ist. Das ist da gerade auch für die ganzen KI-Anwendungen durchaus spannend, dass man jetzt nicht selber für mehrere tausend Euro irgendwelche NVIDIA-Grafikkarten oder sowas kaufen muss. Man kann erstmal starten, indem man NVIDIA-Grafikkarten zum Beispiel, wenn man sie braucht, einfach kurz mietet. Und dann ist bei Cloud generell noch ein paar Begriffe, die einfachihr gesagt werden müssen. Da gibt es immer noch mal, ja, sozusagen drei Abstufungen oder drei Bereiche, das eine ist Infrastructure, es ist Service. Also irgendwelche virtuelle IT Infrastruktur, Rechenleistung aus der Cloud. Vielleicht manche von euch schon mehr Geld, dann kann sich ein kompletens Server, so ein sogenannten V-Server mieten. Haben wir beide glaube ich auch, oder? Oder man irgendwelche Sachen drauf laufen lassen kann, wie zum Beispiel, Nextcloud, was du gerade gesagt hast, aber auch so ein… Wie heißt mal, die Sklötzchen-Spiel? Minecraft. Auf so ein Server kann man auch Minecraft so zeugs lassen. Das heißt, mein Mietet sich in virtuellen ganzen Rechner. 

    Dann gibt es Plattform, es ist Service, wo also die Plattform genutzt werden kann. Beispiels YouTube, da gibt es die Plattform. Da ist klar, wer auf was Zugreifen darf, wenn man irgendwie Videos hochlädt auf die Kinder keinZugriff hat. Und dort late man sozusagen auch nur seiner Einzelnen. Videos hoch, die werden dort gespeichert, bereitgestellt. Man muss sich ja selber nicht um diese technische Infrastruktur kümmern. Und dann gibt es irgendwas, was noch mal deutlich bekannter ist. Das ist im Software, es ist Service. Irgendwelche fertigen Anwendung aus der Cloud. Also Google, Docs, beispielsweise, Microsoft Word Online, die ganze Teams Office 365. Das kennt ja ja auch jeder. 

    Bernard, hast du eine Idee, woher Cloud kommt eigentlich der Begriff? Eine Idee. Von Cloud Number Nine und Ryan Adams oder… Boah, das wird jetzt… Wieder hier klassens auf, wenn wir diesen Musikgrams… Nein! Das war früher ja irgendwie bei so ein Netzwerk, Topologie, Dinger und so weiter. Also Netzwerk, die an Gramm in den 90er Jahren, bei die Wolke, das Symbol für das Internet. Und das hat sich dann irgendwie durchgesetzt. Und das Internet, das gibt es in Public und Private. Also wir hatten gerade schon von Christian gehört. Das letzten ist Cloud die Bereitstellung von IT-Ressourcen oder so was über das Internet. Und das kann ich eben auf Public Ebene oder Private Ebene machen. Bei der Public Cloud, das ist das das von Amazon, als Amazon Web Service oder kurz AWS. Oder von dem konkurrenten Microsoft als Microsoft Azure kennen. Da werden IT-Dienstleusteüber entsprechende Rechenzentren bereitgestellt. Das skaliert ganz gut. Deswegen heißen diese Anbietenergie Hyper-Scaler. Klingt wie aus dem Science-Fiction finde ich immer Hyper-Scaler. Oder jetzt seid ich fast gesagtzu einem… Zu einem deiner Lieblingskünstler mit den schönen lürischen Texten immer. Der große Hans-Peter. Der große ist gut, ja. Sorry. David, also der ist eine Infrastruktur von mehreren Kunden als gemeinsam genutzt. Deswegen spreche man vom Multi-Tenant-Modell. Das heißt, als großen Vorteil habe ich, ich brauche die hart, wenn ich selber kaufen. Da wird es gerade schon angesprochen. Die Dropbox wäre so ein klassisches Beispiel. Ich habe eine schnelle Bereitstellung. Ich brauche jetzt mal kurz Speicherplatz, weil ich irgendwie Urlaubsphoto sichern will. Backup von meiner Platte machen möchte. Dann kann ich das in der Regel bei Google Drive oderDropbox günstig und schnell bekommen. Das war sich Verbrauche. Die ersten paar Gigabyte sind umsonst. Dann geht ein bezahlmodell los. Dann habe ich natürlich auch als Nachteil, den ich mir damit einkauf in der Regel eine etwas weniger Kontrolle über meine Daten. Ich bin abhängig vom Anbieter, was Google oder Microsoft oder Amazon auf er auch mal damit macht. Ist dann nicht mehr in meiner Kontrolle rein theoretisch, wenn ich die Daten dort unverschlüsselt. Speichere könnte ein Admin dieser Firmen dort natürlich auch in die Daten reinschauen. Und ich weiß natürlich auch nicht, wo diese Daten genau stehen. Manchmal wird es angegeben, manchmal nicht. Also gelten dort in welcher besonderen Rechtsvorschriften in dem Land, wo dieser Server dann steht, dürfen die durchsucht werden. Also stichwort auch Cloud Act Daten, Souveränität und natürlich gibt es potenzieller Risiken, was die Themen Sicherheit, Compliance angeht ins Besonder. Wenn ich sensibler Daten dort speichere, wenn ich gerade Patienten gesundheitsdaten dort ablege, dann wäre das vielleicht in einer Public Cloud nicht ganz so ideal. Sehr schwierig, sehr schwierig, schwierig. 

    Die Private Cloud ist dann sozusagen eine alternative Form. Da habe ich eben eine exklusive Umgebung für ein einzelnes Unternehmen. Das kann sogar im eigenen Rechenzentrum sein. Und das ist zwar nicht direkt die Bereitstellung über das Internet, aber eben über einen Netzwerk oder eben, dass ich das als dezentierte Umgebung bei einem der großen Anbieter kaufe, mit dem Vorteil, dass ich eben mehr Kontrolle über die Daten habe. Wenn es in meinem eigenen Rechenzentrum ist, auch eben über die volle Infrastruktur, ich kann das Ganze individuell für mich anpassen. Und ich kann natürlich auch die Sicherheit dadurch erhöhen, dass ich irgendwiesowohl physisch als auch logisch, netze und speicher und Dinge trennen kann. Der Nachteil, das kostet in der Regeln ein paar Euro mehr. Das wird eben nicht frei angeboten, weil es eben nicht so einfach skalieren kann, mitvielen nutzen kann. Die begrenzte Skalierbarkeit, die eben dem zugrunde, dass ich die Ressourcen auf bei mir eben vorhalten muss, dass ich dann eben schauen muss, dass ich mein Rechenzentrum erst erweitern, bevor ich dann irgendwie meine Cloud-Technologie erweitern. Und damit bin ich natürlich im Vergleich zu Public Cloud nicht ganz so flexibel. Ich habe nur den schönen Vergleich gelesen, das ist wie so ein Fitnessstudio oder das Fitnessstudio zu Hause. Also im Public Cloud, da gehe ich ins Fitnessstudio, da sind alle Geräte da. Ich habe irgendwie den monatliches Abo und kann das alles vor Ort nutzen. Da macht jemanden sauber und ich kapte die Geräte, die werden gewartet. Jetzt aber im Fitnessstudien jemanden selber machen würde. Und der Private Cloud, da habe ich dann sozusagen die einzelnen Geräte zu Hause, da habe ich natürlich etwas mehr Kontrolledrüber. Auch was Sauberkeit und sowas angeht, muss aber jedes einzelne Gerät selber anschaffen und natürlich auch warten. 

    Ja jetzt habe ich natürlich hier vor, als hast du was vorgelegt, wenn jetzt mit dem Fitness, bin ich ja dran mit Hybrid Cloud, jetzt muss ich gucken. Dein Beispiel, was ich nicht abgesprochen war, das ich das jetzt jetzt in mir gleich ein bisschen weiterführen. Okay, also Private Cloud, d.h. Da hat man, da steht ja dann wieder bei sich selber oder man bezahlt einen Anbieter, der normalerweise jetzt bei solchen Gesundheitsdaten, um mir mit Zuck herzustellen, normalerweise in Europa sitzt. Und dann gibt es dort eigene Rechner nur für einen selber, d.h. Da wird nicht zwischendurch mal irgendwie Netflix mit drauf geschaltet. Und das Public-Ding, was wir gerade schonhatten, und da gibt es allerdings auch und das ist dann tatsächlich ein Betriebsmodell, eine sogenannte Hybrid Cloud. Also das Krankenhaus kann man sicher überlegen, dass man vielleicht diese klassischen Systeme wieein KISS oder ein PDMS oder irgendwie sowas dann in der Private Cloud betreibt. Also von mir ist das deutsche Telekom. D.h. Da zahlt man Geld und die Server sind dann nur für einen selber da. Denn kann aber auch sein, dass alle Stunde oder sowas dann, ich weiß nicht, nach 18 Uhr irgendwelche Notfall-CT oder MRT-Bilder oder irgendwie sowas gemacht wird. Und dann sollten die ganz schnell von der KI vor mir aus befundet werden. D.h.Man hat immer mal wieder einmal in der Stunde dann irgendwie eine große Herausforderung und braucht ganz viel KI-Ressourcen. Und dann könnte man sich überlegen, dass man dann diese Bilder rausgibt. Und das dannin eine Public Cloud natürlich ohne Patienten identifizierende Daten, also ohne Name und Patientennummer. Und dieser Teil wird dann eben in der Public Cloud von mir aus bei Microsoft oder Google oder was, was ich was berechnet. Nicht von Microsoft oder Google, sondern die Stellen sozusagen nur die Hardware dafür zur Verfügung. Also hat ein paar Vorteile, wenn man das so macht. Sicherheitsrelevante Daten bleiben dann eben intern und weniger kritische, wenn man kurzfristig was braucht, da nimmt man eben Anwendungen, die dann nicht so problematisch sind und die laufen an der Public Cloud. Muss ich noch auf das Fitness-Studio zurückkommen. Ganz genau. Also wenn ich meine Standardübung, wie mache ich alle zu Hause? 

    Ja, also die Disco-Pumpe. (lacht) Du hast damit angefangen. Biceps, Triceps, latissimus, keine Ahnung. 

    Ja, also das macht man immer zu Hause. Und wenn du was ein ganz besonderes brauchst, weil du gerade den Hexenschuss hast oder irgendwie sowas in der Richtung, dann gehst du eben für diese kurze Last, da gehst du dann in die Public Cloud also ins nicht geputzte Fitness-Studio. 

    Genau. 

    Und das, was eben viele verwechseln oder was nicht so klar differenziert wird, ist das eine ist hauptsächlich das Hosting. Also die Bereitstellung von Hardware und dann eben von mir auch die Software und dann das andere ist das Drumkümmern, das sozusagen neue Achse oder eine neue Ebene. Und das sind dann die sogenannten Managed Services. Da geht’s also darum, dass ich nicht nur diesen Speicherplatz zur Verfügung habe, sondern eben auch den entsprechenden Betrieb, die Wartung und die Überwachung an die entsprechenden Anbieter auslager. Ich muss mich also nicht mehr mehr drum kümmern, werden ja gerade dieses Beispiel, der Public Cloud oder auch der Private Cloud, da läuft dann eben eine Next Cloud ein Kalender oder in eine andere Anwendung. Aber die Laufen zwar nicht in meiner Hardware, aber ich bin derjenige, der das Ding einrichtet und sich drum kümmern und auch mal regelmäßig so ein Update einspielen muss. Das sind dann genau die Aufgaben, die bei den Managed Services von spezialisierten Anbietern übernommen werden können. Das heißt, all das, was in das Thema Sicherheitsmanagement eingeht. Updates einspielen oder auch so was wie Systeminüberwachung in Tusion Detection. Das könnte dann eben alles an spezialisierte Experten ausgelagert werden. Warum kann man das machen? Weil es natürlich immer weniger von diesen Experten gibt und gerade kleinere Unternehmen, Arztpraxen, vielleicht auch kleinere Krankenhäuser in der Regeln nicht einen großen Start von IT Menschen vorräglich haben, die sich dann um diese Dinge komplett kümmern können, sondern da könnte es hilfreich sein, bestimmte Sachen auszulagern. Das hat dann eben die Vorteile, dass sich die eigenen Leute ein bisschen entlasten kann, die IT-Abteilung, die kann sich auf das Kern geschäft fokussieren, das bedeutet im Gesundheitswesen eben Betrieb von klinischen und medizinischen Informationssystemen, die Vernetzung dieser Systeme, die Interprobabilität dieser Systeme, Software, Schnittstellen und diesen ganzen Kram. Und ich komme, bestimmte Kosten besser planen, denn ich habe eine abonnentenbasierte Abrechnung, das ist wie ein Beispiel von Office 365 oder von Adobe Diensten oder so jetzt schon bekannt. Ich habe jetzt nicht eine einmalige, einen einmaligen Kauf, ich bestimmte Dinge, dann Erwerbe lebenslang, sondern ich kaufe mir ein Dienst, wir kennen das in anderen Bereichen von Spotify oder so. Ich erwerbe die Musiktile nicht für eine bestimmte Zeit für immer, sondern ich bin eben eine Zeit lang Spotify kund und habe dann eben die Möglichkeit, das zu hören und die kümmern sich darum, dass die Songs entsprechend bereitgestellt werden. Das skaliert gut, auch bei wachsenden Anforderungen, ich habe Zugang zu aktuellem technologischen Know-How, zu aktuellen Sicherheitsstandards, muss mich nicht selber darum kümmern, dass beispielsweise so was wie ein Mail Server entsprechend abgesichert ist und kann mich dann eben gerade angedeutet ums Kerngeschäft kümmern. Genau, ein schönes Beispiel ist, wenn man wieder zurück von den Consumerdingern vielleicht auf dem Beispiel, da man im Krankenhausbereich gibt, hier war es nicht. Beim KISS-PDMS-Gword-Ever gibt es regelmäßig in welche Major Updates, wo vielleicht auch eine ganz neue Technik, dann als Basis installiert werden muss. Und dann erst als Krankenhaus einmal im Jahr machen muss, dann musst du genau wieder nachgucken, ah, was muss ich zuerst stoppen, wo muss ich das Backabstaaten, in welcher Reihenfolge muss ich was wieder anschalten, wo muss ich was hin kopieren. So, das ist natürlich die Gefahr groß, dass das irgendwie in die Hose geht. Das ist ein klassisches Beispiel, wo man sagen kann, okay, das KISS läuft bei uns, entweder in der Cloud, das läuft bei uns im richten Zentrum und Pramus. Aber ich möchte, dass diese Major Updates dann vielleicht vom KISS-Hersteller oder vom PDMS-Hersteller oder auch vom Arztpraxis-Ustthemen-Hersteller, das die das Updateen, weil es da irgendwelche Menschen gibt, den ganzen Tag nichts anderes macht, außer das Ding abzudähen. Also wir haben jetzt mehr oder weniger, die ein bisschen Cloud erklärt, also wo läuft etwas, wie läuft das da? Also Public Cloud, Private Cloud, man kann das Hybrid machen. Bernhard gerade erklärt, das ist natürlich schon irgendwie zusammenhängt, diese Managed Services, aber man kann auch Managed Services machen, wenn man nicht in der Cloud etwas nutzt. Aber man kann natürlich auch in der Cloud Managed Services mit Einkaufen, das ist ganz wichtig, dass man das auch vorher bespricht, bevor man einfach nur sagt, ich kauf vor, was aus der Cloud und man erwartet, dass es das rund um Sorglospaket in Wirklichkeit ist. Das ist nur ein Rechner-Demond an einem gehört. So, damit das Ganze aber irgendwie funktioniert, auch diese ganze Cloud-Technik ist wichtig, dass dann die Software, die nachher in der Cloud läuft, auch irgendwie gewissen Anforderungen genügt. Ganz klassischerweise, wenn man über Cloud redet, dann meinen die meisten Leute, irgendwie so was wie Docker-Container auf Kubernetes oder so was, keine Sorge erkläre ich euch jetzt. Mankann natürlich auch alte Software, wie euer Windows 95 und Word in der Cloud betreiben, ein virtuellen Server, da kann das ganze Ding noch laufen. Aber meistens meint man, dass man moderne Software hat. Was heißt moderne Software, so was wie drei Schichtenmodelle? Jetzt wird ein bisschen Informatik-Lastik, man hat eine Oberfläche, die einfach nur, dass das Bild ist für den Benutzer, die Präsentationslogik oder GUI. 

    Dann gibt es so was wie die Business-Logik, die Sachen berechnet, also für mir ist ein DLG berechnet, und dann gibt es ein Datenhaltungsbereich, das ist die untaste Schicht. So, das heißt, wenn man so was entsprechendschon Software entwickelt, wir vielleicht auch noch mit Micro-Services, dann ist es in der Regel gar nicht mehr so kompliziert, dass man das Ganze auch in kleine, spezialisierte Dienste zusammenpacken kann. So etwas wieDocker-Container, kann man sich jetzt vorstellen, ich nutze mir für fast als in der Lego-Bau-Steine. Kann man sich vorstellen, wir sind als eine Lego-Bau-Steine, also halbwegs autake Lego-Bau-Steine, das sind dann die Docker-Container und die sind auf dieser grünen großen Platte. Das ist dann Kubernetes sozusagen. Und die Platte weiß, wenn der eine weiß vierer Baustein, wenn ich da noch ein Brauche, dann erzeugt mir diese grünePlatte noch einen weißen vierer Baustein, weil gerade die LAST zu hoch ist. Und wenn ich den nicht mehr brauche, dann verschwindet er einfach wieder auf dieser grünen Platte. So und diese Lego-Bau-Steine sind dannvon mir aus, ich weiß nicht, gibt es ein Micro-Service in einem Docker-Container für die DRG-Berechnung. Wenn gerade irgendwie mehr Rechnungsläufe gleichzeitig laufen, dann kann es sein, dass ein automatischenDocker-Container gestartet wird. Also sozusagen LAST-Verteilung, wir haben mehr LAST drauf, würden Nächster-Container gestartet und wenn wir nicht mehr so viel LAST haben, dann wird das Ding entsprechend auchwieder beendet. Und das ist das, was normalerweise gemeint wird, aber um so was vernünftig nutzen zu können, muss die Software auch entsprechend entwickelt worden sein. Das heißt, diese klassische altes Software, so klein Server-Modelle mit zwei Schichten, Datenhaltung und dann die GUI gekoppelt mit der Business-Logie, das funktioniert zwar auch noch ein bisschen in der Cloud, aber dann eben nur noch, wenn man so virtuellesServer betreibt, oder vielleicht auch nur einzelne Dienste, wie die Datenbank auslagert. Für so komplexere, wachsende Anwendung, da ist dann die Cloud eigentlich klein, Vorteil, Bezug auf Skalierbarkeit, Verfügbarkeit, Wartbarkeit und so weiter. 

    Dann schauen wir uns auch diese Vorteile nochmal abschließend etwas genauer an. Wir haben gerade schon gesagt, die Cloud-Anbieter können uns eine höhere Sicherheit bieten, gerade im Vergleich zu vielen Kliniken oder Arztpraxen im Gesundheitswesen. Wir können durch entsprechende Verträge auch die Datenschutzgrund fordern, um die DSGVO und auch medizinische Schweigepflicht abwahren, wenn das entsprechend geregelt ist, wenn wir bei europäischen Anbietern sind, da gibt es eben ein paar gesetzliche Vorgaben. Wir hatten das Thema, wenn wir im Bereich der Managed Services sind, dass wir auch die Update von Software mit drin haben, dass das eben bei verschiedenen Anwendungen nicht mehr von der lokalen IT gemacht werden muss. Der ganz große Vorteil, das ist wahrscheinlich immer noch der Hauptgrund, warum man in die Cloud geht, die Skalierbarkeit, wachsende Datenmengen. Ich weiß noch nicht, was mich erwartet, wie es in den nächsten Monaten Jahren aussehen wird, insbesondere was Datenmengen, digitale Anwendungen angeht. Was kommt dann noch hinzu durch neue Möglichkeiten, durch neue Vernetzung, d.h. Da gehe ich doch in die Cloud und kann dann erst mal Dinge mir skaliert dazu holen, ein weiteres Thema sicherlich Fernzugr von Vernetzung. Daten sind Ortsunabhängig abrufbar, deswegen habe ich den Kalender in der Cloud, damit ich es eben von überall nutzen kann, die Befunde im OP oder auf der Station können irgendwie einsehen werden, dass das man sonst innerhalb eines Krankenhauses hat, will ich vielleicht dann etwas erweitern. Vielleicht auch dem Arzt ein Zugriff zu Hause ermöglichen, wenn das Ganze entsprechend Datenschutzkonform möglich ist. Das kann dann natürlich die Zusammenarbeit verbessern, indem ich viel papierbasierte Prozesse ersetze, während das Thema Backups und Ausfahrsicherheit ersetze. D.h. Ich könnte automatisierte, ja, ein weiterer großer Förder liegt in den Backups und in der Ausfahrsicherheit, denn ich meine ganzen Daten in einer großen Cloud bei dem großen Anbieter wie Google, Microsoft oder Amazon habe. Und dann machen die ein Backup dieser ganzen Platten, dann ist dieses Backup verteilt auf eine ganze Reihe von Rechnern um die ganze Welt verteilt. Und damit habe ich natürlich eine viel höhere Ausfahrsicherheit und da kann man irgendwie einen Hardware-Gerät-Deffekt gehen und trotzdem bleiben alle Daten erhalten, wenn ich das Lokal aufbauen müsste, dann habe ich in einem nass mehrere Platten oder sowas, die ich dann konfigurieren muss, das wäre schon deutlich aufwendiger, das Lokal herzustellen. Und weiteres Thema ist die IT-Sicherheit, auch die ja schon angesprochen, wenn ich in einem großes Rechnzentrum habe, habe ich die Experten dort, die sich dann da einarbeiten können, die sich komplett um IT-Sicherheitsthemen kümmern können, die Intrusion-Detection-System oder anderes für die gesamte Infrastruktur einrichten und dementsprechend nicht nur für ein kleines Krankenhaus, eine kleine Arztpraxis, das umsetzen muss. Die Cloud-Technologien ermöglichen zu dem eine bessere Patientenkommunikation oder modernerere Prozentkommunikation. Ich kann Telemedizin dienste Online-Termin vergabelt, dass wir übrigens also einen Punkt, den man in die Public Cloud lagern könnte und einen Austausch von verschiedenen Geräte da machen, da profitieren dann natürlich auch die Patienten vor. Und das Ganze muss natürlich irgendwie reguliert werden, aber da kann ich über zertifizierte Anbieter, also gibt es vom BSE oder einer ISO, entsprechende Vorgaben, regulatorische Anforderungen erfüllen und damit entsprechend das Sicherstellen. 

    Haben wir auch Nachteile Christian. Die berühmte ISO 2791 beziehungsweise jetzt das C5-Test-Hard, also wenn jemand sagt, hier kauft man eine Cloud seit einem Gesundheitslesen, dann fragt danach. 

    Nachteile, ja, also es ist natürlich, es ist schwierig diese Datenschutzgeschichte, es ist nicht intern, wenn du Cloud auch für als Ausfallkonzept nutzt, es schwierig, wenn daraus ein Bagger, dann einen Internetkabel gehabt, also wenn Internet weg ist, dann ist halt auch alles weg. Es heißt, das ist dann so ein Single Point of Failure, wo man kritisch sein muss und dann eben doch die wichtigsten Daten und wie in Haus nochmal vorhalten muss, das ist so der, finde ich mit der größten Achtel. 

    Aber mit Blick auf die Uhr und weil wir ja der eHealth-Podcast sind zum Abschluss nur ein paar ganz konkrete Empfehlung, der Krankenhäuser für Arztpraxen. Also Cloud hat prinzipiell sehr, sehr viele Vorteile, wenn er jetztdabei seid, von mir aus so eine Ausschreibung zu gehen, klärt vorher genau, was wir braucht, so was für eine Digitalisierungsstrategie ist da echt hilfreich. Wenn ihr mit Leuten überspricht, dann achtet auf, dass auch jederdas gleiche runter versteht, also damit er nicht mehr an der vorbei redet. Wenn ihr Software kauft, muss das mindestens drei Schichtenarchitektur sein und das ist dann normalerweise ein zeitgemäße Webtechnologie. Falls es das noch nicht gibt für das komplette Produkt, das ist ja manchmal so, dann zumindest ein verlässlichen Fahrplan, bis wann was entsprechend umgesetzt ist. Wenn Cloud dann sollte das Ganze zum Beispiel diese neuenModula auch entsprechend containerisierbar sein. Ich weiß nicht ob das das ein richtiges Wort näher. Aber ihr wisst, was ich mein, für die Webtechnologie basieren. Das sollte modular sein, dass wir es auch wie die Hybrid Cloud nachher irgendwie machen können, also das bestimmte Sachen dann in der Pro. 

  • Folge #181 – ePA in den Modellregionen

    In dieser Folge geht es konkret um die Erfahrungen aus den Modellregionen mit der ePA. Was leistet die elektronische Patientenakte (ePA) in der Praxis – und wie läuft die Erprobung in den Modellregionen? In dieser Folge sprechen wir mit Maike Frieben (Produktmanagerin ePA) und Lena Teipelke (Produktmanagerin Modellregionen) von der gematik.

    Gemeinsam beleuchten wir die Ziele, Herausforderungen und bisherigen Erfahrungen aus der Pilotphase: Wie funktioniert die Zusammenarbeit mit Ärzt:innen und Einrichtungen vor Ort? Was sagen die Patient:innen? Und wie fließen die Erkenntnisse in die Weiterentwicklung und den bundesweiten Roll-out ein?

    Ein praxisnahes Update – mit Ausblick auf die Zukunft der ePA.

    Podcast: Play in new window

    Transkription

    Ja, hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe des eHealth-Podcasts. Und wir wollen mal wieder sprechen über die ePA, die elektronische Patientenakte. Das hatten wir schon Anfang des Jahres in der Folge 171, ePA 3.0, da haben wir so ein bisschen Begrifflichkeiten und den groben Plan der Roadmap 25 mal vorgestellt, zu dritt damals. Dann haben wir uns speziell die Sicherheitsarchitektur angeschaut, das war die Folge mit den Jungs vom CCC, mit Martin, Christoph und Tim, das war die Folge 177. Und jetzt wollen wir ganz gezielt den Blick werfen auf die Modellregionen, und dazu habe ich mir diesmal zwei Expertinnen eingeladen, beide von der Gematik, das heißt bestens mit dem Thema vertraut, und ich sage erstmal Hallo Lena, Hallo Maike. Mögt ihreuch gerne einmal vorstellen, wer seid ihr, was macht ihr, warum ihr zum Thema ePA? Maike, magst du beginnen? 

    Hi, vielen Dank für die Einführung. Ich freue mich total, hier zu sein. Ich bin Maike, Produktmanagerin bei der Gematik für die elektronische Patientenakte und so ein bisschen Ärztin auf Abwegen. VomHintergrund bin ich nämlich eigentlich in der Medizin ausgebildet worden, interessiere mich aber schon länger für das Projekt ePA, weil ich es wahnsinnig wichtig finde, dieses Projekt auch für die Gesundheitsversorgung, und entsprechend bin ich gerade dafür verantwortlich, dass die ePA weiterentwickelt wird, so, dass sie tatsächlich auch ihren Versorgungsnutzen entfalten kann. Lena, magst du was zu dir sagen? 

    Super, vielen Dank auch von mir. Ich freue mich sehr, dass wir heute hier sein und berichten können. Ich bin Lena, bin Produktmanagerin bei der Gematik und verantworte dort die TI-Modellregionen. Und die TI-Modellregionen sind ein Projekt, das haben wir vor zwei Jahren bei der Gematik gestartet und haben dort zwei Regionen, in denen es für uns so ein großes Netzwerk an Leistungserbringer-Institutionen gibt und auch eine Projekteinheit vor Ort, mit dem Ziel, dass wir dort Feedback aus dem Versorgungsalltag sammeln wollten, also wie erleben die Anwenderinnen eigentlich die TI-Anwendungen und -Dienste im Alltag, und das sammeln wir dort sozusagen an Feedback. Und genau, vor allem in den letzten sechs Monaten oder eigentlich noch länger, eigentlich schon im letzten Jahr, haben wir uns vor allem mit der ePA beschäftigt, und genau, da freue ich mich, heute etwas zu berichten. 

    Sehr gut. Ich sag mal ganz kurz noch was zur Agenda. Wir wollen also starten, genau mit dem, was ihr gerade angesprochen habt, den Modellregionen, also wir wollen den Blick auf die Modellregionenwerfen, welche Ziele werden damit verfolgt, wo lagen und liegen immer noch die Herausforderungen, und wie geht ihr als Gematik diese Herausforderungen an. [Wir] wollen dann so ein bisschenübergehen auf den Versorgungsnutzen der ePA, also was ziehe ich jetzt eben aus den Modellregionen raus, welchen Nutzen haben Ärztinnen und Ärzte, welchen Nutzen haben vielleicht auch Patientinnenund Patienten, und dann so ein bisschen Ausblick Roadmap, wie geht’s damit weiter. Und dann starten wir doch einfach direkt mal mit dem Blick in die Modellregionen. Du hast es gerade schon so einbisschen angedeutet, Lena: Welche Ziele wurden mit den Modellregionen verfolgt, und vielleicht dann in dem Zusammenhang auch, wie kann man sich jetzt diesen Apparat der Pilotierung vorstellen, vielleicht kannst du uns dann noch mal so ein bisschen Einblicke von der Gematik-Seite geben. 

    Gerne, genau, also die Modellregionen, wie gesagt, grundsätzlich, die sind ja nicht nur für die ePA jetzt aus dem Boden gerufen worden oder aus dem Boden gestampft, sondern [es ist] ein kontinuierlichesProjekt von uns, [es] geht darum, dass wir Erfahrungen sammeln wollen aus dem Versorgungsalltag zu TI-Anwendungen und -Diensten, und jetzt ganz konkret für die ePA für alle wollten wir so dieseEinführung der ePA mitbegleiten. Das heißt, wir hatten einerseits so ein technisches Ziel dahinter, das heißt, in der Pilotierung wollten wir ja sicherstellen und Feedback bekommen, funktioniert eigentlichgrundsätzlich die ePA, im Zusammenspiel ja auch mit all den verschiedenen Komponenten, die damit zusammenspielen müssen, und auch, ob ja auch die keinen anderen Anwendungen, wie zum Beispieldas eRezept, nun darunter leiden oder in Mitleidenschaft gezogen werden, dass nun auch die ePA für alle da ist. Und genau, neben diesen technischen Punkten wollten wir auch den Fokus natürlich auf die Fachlichkeit legen. Also wo findet die ePA für alle gerade Anwendung, wie bettet sie sich in die Prozesse ein, wo hat es schon Mehrwerte, wo gibt es vielleicht aber noch Herausforderungen und Potenziale. Also das heißt, mit diesen zwei Fokussen sind wir an sich in die Pilotierung gestartet, und das geht auch [draus hervor], wenn wir uns anschauen, wie die Pilotierung abgelaufen ist, dass wir auchsozusagen genau diese zwei Fokusse auch erkennen, so ein bisschen in der Entwicklung auch dieser Pilotierung. 

    Das heißt, am Anfang war es ganz groß, der Fokus natürlich auf dem Technikcheck, also zu gucken, funktioniert die ePA eigentlich. Ich habe das manchmal gerne immer den ePA-Technikcheck [in] die Einrichtungen mit beschrieben, und [es hat] mich [interessiert]: Funktioniert [er] eigentlich bei jedem einzelnen der über 300 Teilnehmenden, denn die ePA vor Ort? Und nachdem da sozusagen ein Haken dran war, dass die ePA dort funktioniert, ging es dann mehr über in ein „Ich mache mich mit der ePA vertraut“ und schaue sozusagen, ich öffne mal bei allen meinen Patienten eine ePA, ich schau da mal rein — ist natürlich am Anfang, gerade im Januar, leer gewesen, da ist natürlich nichts gewesen. Genau, das heißt, dann hat man sich ja trotzdem ja schon mal vertraut gemacht, und dann ging es mehrüber in diese Phase, dass ich nutze auch wirklich jetzt eine ePA im Versorgungsalltag und sammle Erfahrungen, sammle Feedback, sammle Mehrwerte. Und genau, begleitet haben wir das ja jetzt auch in drei Regionen, das finde ich auch noch mal vorab gesagt, [es] gab ja die zwei TI-Modellregionen, aber auch eine Region in NRW, die sich mit angeschlossen hat und uns dort auch unterstützt hat bei dieserPilotierung. 

    Und dann seid ihr sozusagen als Doppelspitze aktiv, dass du, Lena, den Projektierungspart übernimmst und Maike dann die ärztliche Seite vertritt und sagt, was ist denn jetzt die ärztliche Nutzung? Kann ich das so sagen, Maike, oder was ist deine Rolle, vielleicht genau auch bezogen auf die Modellregion? Ja, unsere Rolle ist, wir sind ganz eng verflochten auch mit dem Projekt der Modellregion, aberweniger, genau, wie Lena sagt, [im] Management auch der Pilot-Modellregion in der direkten Betreuung, sondern wir nehmen ganz viel von dem Feedback auch auf, stellen unsere eigenen Fragenwiederum in den Statusbefragungen und haben zum Beispiel auch ganz viel davon profitiert, dass ich, aber auch ganz viele andere aus unserem Team, in den Modellregionen hospitieren gefahren sind. Also auch verschiedene, nicht nur ich als Produktmanagerin mit ärztlichem Hintergrund, sondern auch zum Beispiel unsere Architekten sind dann in Praxen, in Apotheken, in Krankenhäuser, in Hamburg oder in Franken gefahren und haben sich da quasi angeschaut, wie die ePA in der Versorgung funktioniert. Und so bilde ich im Grunde so die Brücke zwischen dem Projekt Modellregionen und dem großenTeam ePA, was bei uns in der Gematik herrscht. 

    Das heißt, ihr verlasst euch nicht nur auf die Berichte von den Anwenderinnen und Anwendern, sondern ihr schaut euch das ganz konkret vor Ort an, in diesen Modellregionen, wirklich als Demonstration, wie läuft das da vor Ort, wo sind die Schwierigkeiten, was läuft gut, was weniger gut? Es ist ein total wesentlicher Teil der Modellregionen für uns gewesen und wird es auch weiter sein. Das war total spannend zu erleben, wie dann quasi so unsere Teammitglieder dann teilweise wiederkommen. Es gibt dann Hospitationen, die sind total ermutigend, und man sagt, hey, da hat jemand schon ganz, ganzviel Mehrwert rausgezogen, und so cool funktioniert das schon. Und es gibt dann andere, wo man zurückkommt und sagt, oh je, wenn das so läuft, da müssen wir echt noch mal dran schaben. Und ich sag mal, diese Heterogenität der Erfahrung aus den Hospitationen, die hat eine Lebendigkeit und eine Tiefe, die man, ich sag mal, aus drei Zahlen und Berichten gar nicht gewinnen kann. 

    Dann fangen wir nochmal mit den guten Sachen an. Was waren die Dinge, die euch in Begeisterung versetzt haben, wo ihr gesagt habt, das läuft schon richtig gut, was sind das für Dinge, wer möchte dazuwas sagen? Ich will gerne beginnen. Also ich glaube, eins, das mich also jetzt auch aus gerade dieser übergreifenden Pilotierungssicht total beeindruckt hat, [ist], wie alle so zur Pilotierung mit total vielEngagement, Herzblut und Durchhaltevermögen an die Sache rangegangen sind, auch an die ePA. Es hat am Anfang natürlich nicht alles perfekt geklappt, aber wir hatten hier sozusagen nicht, dass dannverzagt worden ist und gesagt wurde, ach, lass mal jetzt die ePA sein, sondern alle haben viele Updates installiert, nochmal Verbesserungen auch mitgetestet, [sind] konstant dabei gewesen. Und ich glaube, das, was inhaltlich gesehen am meisten Feedback bekommen hat, und das positive, war natürlich die Medikationsliste, also die Sammlung aller, ich sag mal, zuletzt ausgestellten Verordnungen in einer Liste, hat total viel Mehrwert jetzt schon realisiert, und ja, auch in der Fachlichkeit, also zum Erkennen von Wechselwirkungen — man wusste einfach, was ein Patient auch von wem andersverschrieben bekommen hat, und musste nicht raten, wenn ein Patient erwähnte, ich habe da so große weiße Tabletten bekommen, ich weiß aber nicht, was es ist, aber können Sie mir bitte sagen, wie ich sie einnehmen soll, dass dort jetzt auch das existierte. 

    Also die konsolidierte Sicht auf die Medikamente, weil das ja auch etwas ist, was wahrscheinlich in der Praxis sich relativ schnell füllt. Ja, ich habe, wie du am Anfang erwähnt hast, natürlich mit Start der ePA nicht auf einmal den Gesamtzugriff auf die gesamte medizinische Vorgeschichte, aber wenn ich irgendwie bestimmte Medikamente einnehme, da eine Medikation habe, dann habe ich natürlich einenMedikationsplan und verschiedene Rezepte, und die füllen sich, und damit komme ich natürlich als Patient mit Medikamenten zu meinen ersten Einträgen in meiner ePA, auch wenn da noch nicht zahlreiche Arztbriefe liegen, und da ist wahrscheinlich das, wo am ersten auch Daten anfallen, die dann verfügbar sind, richtig? 

    Absolut, also man muss auch da sagen, die Modellregionen haben ja mit ihren knapp 300 Einrichtungen begonnen, das heißt Dokumente von anderen Leistungserbringern [waren] wohl selten in der ePA[zu finden], aber die Medikationsliste hat sich eben automatisch über diesen eRezept-Workflow, ohne irgendwas zu tun, gefüllt, und das ist natürlich, ich sag mal, ein sehr, sehr schöner Use-Case. Ich fand eine der sehr spannenden Erkenntnisse aus einer unserer letzten Befragungen, das Thema, hat die Medikationsliste bereits therapeutische Entscheidungen beeinflusst, und da haben wir wirklich bei einemwesentlichen Teil der quasi Rückmeldenden das Feedback bekommen, ja, tatsächlich hat die Medikationsliste schon mal therapeutische Entscheidungen von mir beeinflusst, teilweise auch mehrfachwöchentlich oder täglich, und das ist ein sehr, sehr, sehr schönes Feedback. 

    Das ist ein gutes Feedback, wie holt ihr dieses Feedback ein? Ist das so, dass ihr vor Ort seid und die euch das mitteilen, oder habt ihr einen zusätzlichen Kanal, dass die das in irgendein Webformulareintippen, habt ihr sowas wie Sync erlaubt, dass die während der Nutzung den Rechner anschreien und sagen, dass das nicht so gut läuft, oder wie zieht ihr dieses Feedback, genauso eine Rückmeldung, das hat mir geholfen auch in der therapeutischen Entscheidung? Nebenbei sitzen, während der Laptop angeschrien wird, haben wir nicht direkt gehabt, aber wir hatten auch einen wöchentlichenAustausch. Also z. B. haben wir uns wöchentlich so in einer Runde digital zusammengesetzt mit den teilnehmenden Einrichtungen, die teilgenommen haben, und wo einfach reihum jeder um seine Erfahrung berichtet hat, also was läuft gerade, was läuft gerade nicht, wo hatte ich schon Erfahrungen. Das heißt, da hatten wir sozusagen die direkten digitalen Dialoge wöchentlich, und darüber hinaushaben wir aber auch Statusabfragen, also mit einem Online-Fragebogen, initial wöchentlich und später dann zweiwöchentlich, Feedback uns geholt. Das ist dadurch strukturiert, [sodass wir,] wofür nicht jeder jede Woche [die] Zeit hat, sich zusammenzusetzen, auch trotzdem von denen ein weiteres Feedback sammeln, und da können wir dann auch so ein bisschen quantitatives Feedback einsammeln, wieviele sagen jetzt schon, genau zu der Frage, hat es eine therapeutische Entscheidung beeinflusst, schon ein Ja oder noch ein Nein, und da kommen denn diese Feedbacks her. Das heißt, das ist so einKonglomerat aus verschiedenen Medien, die wir genutzt haben. 

    Und jetzt läuft die Pilotierung ja noch eine knappe Woche, also bis Ende Juni, gibt’s denn schon so ein paar Zahlen und Daten, die ihr nennen dürft und könnt, also was sind die Rückmeldungen im Groben und vielleicht auch, was die Herausforderungen sind? Also jetzt hast du gerade schon zwei Dinge genannt, die positiv waren, also es hat therapeutische Entscheidungen beeinflusst, [sie] freuen sich überdie Medikamente in der ePA. Was sind die Dinge, die als Herausforderung gemeldet wurden, wo ihr vielleicht Dinge unterschätzt habt oder erwartet habt, dass das irgendwie schwierig wird, wo müsst ihrnoch mal ran, und wie nehmt ihr das mit in eure nächste Arbeit oder in die nächsten Schritte? 

    Genau, so ein Feedback, wo wir vielleicht auch viele Verbesserungswünsche bekommen haben, ist rund um das Dokumentenmanagement, das heißt, wir haben eben schon berichtet, dokumentenseitig istdie ePA ja initial noch leer gewesen, das heißt, aber die Einrichtungen wollten und haben mehr auch in der Pilotierung Arztbriefe eingestellt, Laborbefunde und Entlassbriefe, und da haben wir schon vielFeedback auch bekommen, dass dort Wünsche bestehen, noch mehr Unterstützung zu erhalten bei diesem Einstellen von Dokumenten, also dass man dort Automatismen hat oder auch das System bestimmte Daten vorbelegt, um dort die Anzahl der Klicks oder die manuellen Schritte, die man machen muss als Einrichtung, um ein Dokument reinzustellen, zu reduzieren. Und genau, das war so einFeedback, was, ich glaube, nachdem so vor allem diese technischen Themen am Anfang durch waren, dann durchweg uns gemeldet worden ist, und wo wir das dann auch schon jetzt während der Pilotierung auch mal zusammentragen konnten, teilen konnten mit den involvierten Partnern auch aus der Industrie, um da dieses Feedback auch mit weiterzuleiten. Und genau, das ist auch was, wo — du gerade auch ansprachst, dass die Pilotierung bald zu Ende geht —, was uns jetzt auch in den nächsten Sommermonaten natürlich noch mehr umtreiben wird, dass wir alles, was wir jetzt vielleicht nochnicht kommentiert vorliegen haben, das noch mal uns anzuschauen und wirklich mit einem retrospektiven Blick darauf eingehen und sagen, okay, was waren so nochmal die Top-Meldungen, die sichüberall durchgezogen haben, wo muss man noch mal im Detail ran, und das sozusagen uns mitzunehmen. 

    Wie würde das jetzt konkret aussehen? Also ihr seid ja beide im Produktmanagement von der ePA aktiv, das heißt, ihr nehmt jetzt als Herausforderung mit, da sind zu viele Klicks, da müssen mehrAutomatismen rein, da muss der Prozess — ich nehme jetzt dieses Beispiel von euch, Dokumenteneinstellung — muss noch beschleunigt, verbessert [werden], vor allem scheint ja auch sowas wieUsability- oder User-Experience-Aspekte zu haben. Wie fließt das jetzt konkret in die Weiterentwicklung ein? 

    Kommt natürlich immer so ein bisschen drauf an, wer der Adressat des Feedbacks ist, weil unter dem [Dach] Projekt ePA haben wir eine ganze Menge Menschen, die Sachen irgendwie mitbestimmen und mitgestalten, und je nachdem, was für ein Feedback das ist, muss das, sonst zum Beispiel an die umsetzende Industrie, also zum Beispiel die Hersteller von den Praxisverwaltungssystemen, oder auchmal an die Krankenkassen oder vielleicht auch mal zurück an das BMG, weil es was Gesetzliches ist, und entsprechend nehmen wir das Feedback auch auf und müssen so ein bisschen gucken, wo verlinkt man das jetzt, ist es vielleicht auch einfach nur etwas, was wir Gematik-seitig allein regeln können. Und ich finde, dieses Thema Dokumentenmanagement ist eigentlich ein ganz gutes Beispiel, weilwir da, wie gesagt, relativ viel Feedback jetzt auch schon in den letzten Wochen aufgenommen und versucht [haben] unterzubringen. In dem Fall tatsächlich haben wir, ich sag mal so, die Ergebnisseletztendlich gesammelt, sie hier dann den Partnern in einer Übersicht in den passenden Runden vorgestellt und gesagt, guckt mal hier, das ist genau das, was den Leistungserbringern tatsächlich nochmehr Aufwände generiert, das sind die folgenden Wünsche, die auch formuliert wurden. Und daneben, dass wir das, ich sag mal so, rein in den Runden kommunizieren, ist das auch etwas, was bei unsbeispielsweise mit in den Implementierungsleitfaden mit reinfließt, das ist dann grundsätzlich so eine Art Dokument, wo wir zwar nicht normativ tätig sind, das heißt, wir können da jetzt keine striktenVorgaben für die Hersteller machen, aber wir können eben Empfehlungen treffen, wie sie denn zum Beispiel sowas wie ein Dokumentenmanagement umsetzen, und dann haben wir quasi die Vorschläge, die Wünsche, die Pain-Points aus den Modellregionen noch mal abgeglichen mit dem, was im Implementierungsleitfaden drinsteht, und geguckt, dass wir das quasi auch mit integrieren können. 

    Wenn du jetzt diese drei Kategorien ansprichst, also sind das Dinge, die irgendwie gesetzlich geändert werden müssen, sind das Dinge in den Spezifikationen, oder sind das eben Dinge, die herstellerseitiggeändert werden müssen — könnt ihr da die Anzahl der Rückmeldungen so ein bisschen ordnen, also sind das überwiegend Dinge, die einen technischen Charakter haben, sind das überwiegend Dinge, die eher politisch-organisatorisch eine Rolle spielen, wo man dann vielleicht irgendwie Abläufe anpassen muss oder vielleicht bestimmte Dinge in den Prozessen noch nicht klar waren, oder sind das ebenDinge, wo man sagt, ja, das ist das Gesetz, das ist jetzt umgesetzt, so wie es spezifiziert wurde, und da müssen wir das Gesetz [ändern], oder es muss so bleiben, wir können da wenig machen alsGematik? Also diese Kategorien, könnte das irgendwie quantifizieren? 

    Ich würde tatsächlich sagen, dass die, ich sag mal so, Mehraufwände, so dieser tatsächlich so ein bisschen der Schmerz, der vielleicht auch mit manchen Punkten noch entsteht, dass der im Wesentlichen, ich sag mal, eine Umsetzungsfrage auch ist, das heißt etwas, was wir gemeinsam mit der Industrie auch angehen müssen und sollen. Und wenn wir dann quasi so ein bisschen in die Zukunft gucken, waswollen die Leistungserbringer alles noch mit der ePA machen können, [da gibt] es ja auch Feedback, was reinkommt, dann gehen wir mehr Richtung beispielsweise auch BMG. Also zum Beispiel die Apotheken haben momentan drei Tage Zugriff, und es gibt sehr, sehr engagierte Apotheken in den Modellregionen, die sagen, ich mache eine wirklich gute Beratungsleistung, ich möchte mit den Ärztenund Ärztinnen, die quasi meine Patienten versorgen, sehr eng zusammenarbeiten, und dann erhoffe ich mir manchmal mehr Zugriff als die drei Tage, und da können wir definitiv wenig sagen, weil die dreiTage letztendlich gesetzlich vorgegeben sind, aber eben das Feedback auch wieder weiterspielen. 

    [Es gibt] ähnliche Unterschiede, die dann eben auch über das jeweilige Praxisverwaltungssystem beispielsweise kommen, also dass ein Arzt oder eine Ärztin ziemlich viel Kritik äußert mit System A, ohnevielleicht das System zu nennen und zu shamen, und jemand anderes sagt, ach, das ist bei mir überhaupt kein Problem, dafür habe ich Schwierigkeiten mit einem ganz anderen Punkt. Also ist es [so], dasses bei den Herstellern da Unterschiede gibt, sehr große Unterschiede in der Umsetzung, oder ist das eher so, dass alle an dieser einen Stelle, die ich Dokumentenmanagement [nenne], eigentlichSchwierigkeiten haben und andere Dinge wie eRezept und die Rezeptübersicht eigentlich bei allen auch mehr oder weniger gut laufen? Ich will ja keine Hersteller [nennen], also bei wem es gut oderschlecht geht, darf so sein, einfach nur — es würde mich interessieren: Wenn es bei allen gleich ist, dann würde es ja eher dafür sprechen, dass es irgendwie über die Spezifikation einfach schwierigumzusetzen ist; wenn es da total starke Unterschiede gibt, dann würde es dafür sprechen, dass die Implementierung in den jeweiligen Industriestandorten anscheinend unterschiedlich stark oder gut istoder besser adaptiert wurde, oder ein System für bestimmte Sachen vielleicht flexibler ist oder nicht. 

    Ich würde vielleicht mal sagen, es ist schon heterogen, man merkt schon, dass die, ich sag mal so, Vorteile und die Schmerzpunkte an unterschiedlichen Stellen liegen, man muss aber zugleich sagen, dass die Hersteller — und ich würde tatsächlich sagen, auch in der Fläche — gerade sehr, sehr engagiert sind, auch eine sehr, sehr gute Zusammenarbeit [haben], das heißt, da ist auch viel Dynamik drin, und entsprechend möchten wir uns jetzt an der Stelle auch nicht hinstellen und sagen, der macht es gut und der macht es schlecht, sondern [wir wollen] eigentlich gerade alle so ein bisschen in ein Boot holen und gucken, dass sie auch voneinander lernen können und wieder so ein bisschen ihre starken Punkte im Grunde teilen und dann wiederum an den schwächeren Punkten quasi ausbalancierenkönnen. Also das ist gerade ein neues Arbeiten, ein sehr gutes Arbeiten, was sich da etabliert und dann diese Heterogenität hoffentlich in Zukunft so ein bisschen abmildern kann. 

    Vielleicht auch noch ergänzend dazu: Also wo wir dann vielleicht schon auch einerseits natürlich die Heterogenität sehen, fand ich aber auch interessant, jetzt auch während der Pilotierung haben wirnatürlich auch immer, also in diesen Statusbefragungen, gefragt, wie findest du es denn gerade, also wie bewertest du gerade für dich die Nutzung der ePA, und so [gab es] einerseits vielleicht auch die Heterogenität oder Unterschiede zwischen Systemen, haben wir aber auch gesehen, dass es natürlich auch innerhalb des gleichen Systems komplett unterschiedliche Einordnungen gab, und dann gab es wirklich einzelne Beispiele, wo jemand sagt, für mich funktioniert das System richtig gut, und ein anderer mit exakt dem gleichen System sagt, für mich passt das sogar nicht. Und das fand ich auch ganzinteressant, weil das nämlich auch zeigt, wie sehr das auch beeinflusst, wie du dein System auch wahrnimmst, wie du damit arbeitest, ob das vielleicht entweder auch lokale Bedingungen beeinflussen, weildein Set-up in der Praxis oder in einer Klinik ganz anders ist, oder aber auch das, was möchte ich eigentlich erreichen mit der ePA, also welche Punkte bringen mir eigentlich Mehrwert. Also für einen reichtvielleicht auch, die Medikationsliste einfach nur kurz zu sehen, ein anderer sagt, ich muss die unbedingt bei mir tiefer integriert haben in meinem System, um das vielleicht auch zu übernehmen in meineeigene Akte. Und das ist für einen anderen mit dem gleichen System kein Wunsch. Also das fand ich auch sehr interessant, dass es da auch einerseits die Heterogenität oder die Unterschiede zwischenSystemen gibt, aber auch innerhalb der Systeme, dass [es] nicht immer die eine eindeutige, ja, gemeinsame Wertung [gibt], sondern dass es auch dort die Unterschiede [gibt]. 

    Dann hast du das schon [als] perfekte Überleitung zum nächsten Themenblock, dem Versorgungsnutzen der ePA. Was sind sozusagen auf der einen Seite die Vorteile aus Sicht von Ärztinnen und Ärzten, was sind die Vorteile, die dann irgendwie auch als Feedback zurückkommen aus Sicht der Patientinnen und Patienten, oder habt ihr die überhaupt in der Feedback-Schleife drin, in der Modellregion, also gibt es auch Rückmeldungen von Patientinnen und Patienten, die sagen, auch das bringt mir was, ich bin jetzt froh, diese ePA nutzen zu können, oder eben, ich sehe für mich noch einen Bedarf an der einen oder anderen Stelle? Vielleicht fangen wir mit den Ärztinnen und Ärzten an, da waren wir gerade, was ist der zurückgemeldete Hauptnutzen, der Vorteil, den die für sich melden, wenn das denntechnisch soweit läuft? 

    Also vielleicht ganz, ganz allgemein mal ausgeholt, ich glaube, die ePA ist für viele ein Abbild dessen, wie eigentlich in der Medizin mittlerweile gearbeitet wird und gearbeitet werden soll. Wir sind ja jetztnicht mehr bei einem Modell, wo wir einen Arzt haben, der das gesamte Gebiet der Medizin beherrscht und dann quasi seinen Patienten ganz alleine behandeln kann, und das vielleicht auch noch in so einem paternalistischen Modell, wo man dann den Patienten im Grunde einfach nur sagen muss, was er zu tun hat, sondern wir haben eben eine Versorgungsrealität, in der Arzt und Ärztin sich zunehmendspezialisieren, in denen auch ganz viele unterschiedliche Gesundheitsprofessionen zusammenarbeiten, und gewissermaßen [steckt] also ein Shared Decision Making [dahinter], gemeinsam mit dem Patienten, der Patientin. Und entsprechend ist das auch, glaube ich, der wesentliche Versorgungsnutzen, der meines Erachtens nach erwartet wird und jetzt quasi auch so vorsichtig antizipiert wird mit der ePA, dass ich nämlich zum einen, ich sag mal, zwischen verschiedenen Einrichtungen, zwischen verschiedenen Sektoren, zwischen verschiedenen Fachdisziplinen auch quasi gemeinsam arbeiten kann, Informationen teilen, auch eine gemeinsame Verantwortung tragen für die Behandlung, und zum anderen kommt dann natürlich dieser ganze Block, die Hoffnung auf quasi Zeitentlastung, Ressourcenentlastung, auch quasi eine bessere und zielgerichtete Therapie. Also ich habe mehr Informationen über meinen Patienten, über meine Patientin als zuvor, und entsprechend kann ich auchbessere Entscheidungen treffen. 

    Das beste Beispiel, was bisher erlebt wird, ist eigentlich das, was wir vorhin schon mal angesprochen hatten mit den Medikamenten. Ich habe jetzt eine bessere Informationslage, sowohl in den Apothekenals auch in den Arztpraxen, die mir erlauben, bessere Entscheidungen bezüglich der Medikation zu treffen, und das soll sich dann natürlich nicht mehr auf das Gebiet Medikation beschränken, sonderndann eben auch in die weiteren Bereiche ausweiten. Also, wie gesagt, der direkte Effekt: Ich habe erst mal den Überblick, die bessere Informationslage, ich habe mehr Informationen über den Patienten, und der indirekte Effekt wäre dann sowas, dass ich durch diesen ganzen Überblick auch Zeit spare, die dann dem Patienten in der Entscheidungsfindung und Diagnosestellung im 1-zu-1-Kontakt zugutekommt. Und dass das aber ein Effekt ist, der wahrscheinlich jetzt noch nicht so voll zum Tragen kommt, weil alle Abläufe noch nicht sitzen, [das] dann noch weiter optimiert wird, dass man jetzt erstmaldavon profitiert, mehr Informationen zu haben, und sich aber erhofft und schon denken kann, in welche Richtung das gehen kann. So ungefähr? 

    Ich wollte noch kurz — gerade wurde auch erwähnt, also gerade [zum] Thema Aufwände, Ressourcen, die sozusagen einfach dann vielleicht anders eingesetzt werden können, und ich glaube, da gibt es dann schon auch jetzt auch in den Pilotierungen Mehrwerte, die jetzt noch nicht durch die Bank bei allen Patienten regelhaft erlebt worden sind, aber auch schon bei einigen, in einigen direktenPatientenaustauschen, dass man schon die Zeit auch direkt gespart hat. Dass man natürlich nicht — wenn unklar ist, welche Medikation von einem anderen Arzt oder Ärztin verschrieben worden ist, und [man] aber [vermutet], dass da vielleicht Wechselwirkungen bestehen könnten, würde man jetzt ja auch in konkreten Fällen, im Zweifelsfall, noch mehr hinterhertelefonieren. Also schauen, [dass] wir die anderen, den Facharzt erreichen, vielleicht Feedback einzuholen, um auch für mich auszuloten, ist das etwas, wo wir jetzt vielleicht gerne die Medikation auch anpassen müssen, oder auch wenn einPatient über Nebenwirkung berichtet von einer Medikation von einem anderen Arzt — das sind natürlich schon auch direkt die Aufwände, die da anfallen, die jetzt, wenn man in der Liste schauen kann und dadurch das auch validiert, ach, das geht um die Medikation xyz, dass man dann diesen Aufwand auch direkt bei dem Patienten halt mit spart. Und das natürlich auch neben dem klinischen Vorteil, also dass man jetzt [als] erstes [eine] Wechselwirkung mitteilt, aber auch gleichzeitig der Aufwand reduziert ist, nicht hinterhertelefonieren zu müssen, nicht sich viel länger mit dem Patienten auszutauschenoder ihn zurückzuschicken und zu bitten, die Packung nochmal mitzubringen, damit man weiß, was das Medikament ist. Dass [die ePA] natürlich schon auch in konkreten Fällen auch jetzt schon Aufwändemit einsparen kann. 

    [Habt] ihr da eine Möglichkeit, das irgendwie zu quantifizieren oder zu messen, also in Anrufen, die noch rausgehen, oder in Rückfragen, oder in Anzahl Klicks, die ein Arzt, eine Ärztin machen muss, um etwas zu erreichen, in Anzahl der Patienten, die pro Tag behandelt werden können, also gibt es da Indikatoren, also da könnte man sich sicherlich überlegen, und messt ihr da schon irgendwas in den Modellregionen? In den Modellregionen haben wir dazu jetzt nicht direkt was gemessen, also dass wir da den Fokus draufgelegt haben, wie viele Anrufe man jetzt spart, sondern wir haben eher genau den Fokus draufgelegt, welche Mehrwert-Szenarien, welche Mehrwerte wurden schon erlebt, und auch genau so ein bisschen diese Frage, wie häufig — also wir haben es eher ein bisschen darauf gemünzt, weil es einfach natürlich auch sehr schwierig ist für die Ärzte [zu sagen], wie viel [Zeit man] spart, weil natürlich schon auch initial natürlich wahrgenommen [wird], dass vielleicht dieser Blick in die Liste, dass durch das [Reinschauen] auch natürlich auch immer noch eine Zeit mehr einnimmt. Das heißt, wir haben eher sozusagen dieses „Wie häufig schaut man in die Medikationsliste rein, wie häufig erlebtman vielleicht dadurch auch einen Mehrwert“, und dann eher auf der Ebene. 

    Qualitativ, selbst berichtet, dass die in Berichten von den Erfahrungen, die sie gemacht haben, [berichten], und ihr das dann auf eine Ebene höher aggregiert und sagt, das haben jetzt ganz viele berichtet, oder es war eine Einzelmeldung, die können wir so nicht reproduzieren, oder? Genau, ich glaube auch, das Thema Aufwandseinsparung ist gerade in den Modellregionen noch so ein bisschen früh, weil, wie gesagt, man gewöhnt sich noch ein und integriert es noch in die Prozesse, aber es gibt einige auch längerfristig laufende Forschungsvorhaben rund um die ePA, die dann auch nicht nur bei unsangesiedelt sind, sondern zum Beispiel auch bei der Charité, und ich gehe fest davon aus, dass genau solche Fragen auch quasi mitgedacht werden in Forschungsprojekten, die jetzt laufen oderperspektivisch laufen werden, dafür ist das Projekt ein bisschen zu groß. 

    Dann schauen wir noch mal auf die Patientinnen und Patienten, wo ist da der Vorteil, der Mehrwert, nehmt ihr den schon irgendwie auch qualitativ mit auf, also befragt ihr auch die, wie die das wahrnehmen, jetzt eine ePA zu haben, und ist das für sie ein Vorteil, oder ist das erstmal außerhalb von eurem Fokus, weil ihr sozusagen eher auf die Industrie und die Ärztinnen und Ärzte schaut? Also die Patientinnen und Patienten werden jetzt nicht direkt in den Modellregionen befragt, das sind im Wesentlichen, wie gesagt, Netzwerke aus Gesundheitsinstitutionen, also Praxen, Krankenhäusern, Apotheken etc. Das heißt, das ist nicht das Format, in dem wir das abfragen, außer indirekt. Also wir können natürlich, [wenn] wir unsere teilnehmenden Ärztinnen und Ärzte fragen, wie jetzt die ePA erlebtwird von ihren eigenen Patientinnen und Patienten, aber das ist ja nicht dasselbe wie eine direkte Versichertenbefragung. Wir haben parallel auch laufende Versichertenbefragungen abseits der Modellregionen, [die] halt quasi repräsentativ auf Deutschland gemessen [sind], da geht es jetzt im Wesentlichen darum, wie das Erleben [ist], also gerade auch die Zuversicht und die Erwartungen an die ePA. Bisher muss man sagen, dass die Zahlen derer, die sich tatsächlich die App runtergeladen und da auch registriert haben und entsprechend die ePA aktiv oder die App nutzen können, die bewegensich noch im, ich sag mal, 1-, 2-, 3-Millionen-Bereich. 

    Das heißt, es ist noch ein relativ kleinerer Teil der quasi gesetzlichen Krankenversicherten, die auch quasi die ePA in der Versorgung nutzen können. Macht ja dann auch nur Sinn in dem Moment, wo ich dann tatsächlich erkrankt bin oder Arztkontakt in einer Modellregion habe. Und dann ansonsten wird wahrscheinlich noch wenig passieren. Ja, aber also das heißt, [es ist] das Herunterladen der App, und dann gucke ich halt auch in die leere Akte rein, das ist wahrscheinlich wenig spannend, sondern interessant wird es ja dann, wenn ich genau bei einem teilnehmenden Arzt oder einer teilnehmenden Ärztinder Modellregionen in Behandlung bin und dort dann auch die konkrete Interaktion erlebe und vielleicht dann auch noch einen interdisziplinären Fall habe, [sodass] ich damit dann zum nächstenweiterziehe, und der [klinkt sich] auch noch ein. Mindestens, zuletzt, ja. Also ich meine, wir haben jetzt ja seit dem 19.4. den bundesweiten Rollout, das heißt, es können ja auch andere Praxen zum Beispielin Deutschland teilnehmen, und entsprechend wandert es so langsam in die Fläche, aber es war tatsächlich bisher so, dass es noch einen eingeschränkten Nutzen hatte, der jetzt gerade sich Stück für Stück entfalten sollte mit dem Punkt, wo auch die ePA aktiver Teil der Versorgung wird. Könnt ihr denn dazu was sagen, wie viele Praxen da jetzt sich auf den Weg gemacht haben? 

    Shownotes

  • Folge #179 – Künstliche Intelligenz im Krankenhaus: Was heute schon funktioniert

    In dieser Folge spricht Christian mit Dr. med. Daniela Hütwohl über den ganz konkreten Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) im Krankenhaus. Dany ist sowohl Oberärztin für Neurologie an den Knappschaft Kliniken-Universitätsklinikum Bochum als auch stellvertretende ärztliche Leiterin des Zentrums für Künstliche Intelligenz, Medizininformatik und Datenwissenschaften.

    Bevor es um die konkreten Beispiele aus Bochum geht, gibt Christian zunächst eine Übersicht über KI-Anwendungen, die bereits heute im klinischen Alltag etabliert sind oder sich in fortgeschrittener Nutzung befinden:

    • Diagnostische Systeme in der Bildgebung, etwa zur Unterstützung in der Radiologie oder Pathologie. Diese helfen dabei, Diagnosen schneller und mit höherer Präzision zu stellen.
    • Chatbots zum Zugriff auf medizinische Akten und Handbücher, die in natürlicher Sprache und wie mit „WhatsApp“bedient werden können und Informationen gezielt bereitstellen.
    • Systeme zur automatischen Erstellung von Arztbriefen, die aus strukturierten Daten und Diktaten nahezu in Echtzeit verwertbare Dokumente generieren.
    • Systeme, die Anamnesegespräche mitverfolgen, gesprochene Inhalte analysieren und daraus strukturierte Daten ableiten.
    • AI-Agents und RAG, die komplexe Prozesse steuern und das Zusammenspiel verschiedener Systeme und Dienste im Krankenhaus intelligent koordinieren und womit vorgefertigte LLMs um eigene Daten erweitert werden können.

    Im Anschluss daran berichtet Dany von drei konkreten Projekten, die im Zentrum für Künstliche Intelligenz und in den Knappschaftskliniken entwickelt und eingesetzt werden:

    • Ein Chatbot für medizinische Leitlinien, der Mitarbeitenden auf Station eine schnelle, evidenzbasierte Unterstützung bei klinischen Entscheidungen bietet – jederzeit abrufbar und DSGVO-konform lokal gehostet.
    • Das „KI-Seepferdchen“, ein interaktives eLearning-Tool, das spielerisch und niedrigschwellig KI-Grundwissen vermittelt.
    • Avatar-Videos als Ersatz für reale Videosequenzen im Bereich Epilepsie. Diese Avatare ermöglichen den datenschutzkonformen Einsatz in Lehre und Forschung.

    Das Gespräch macht deutlich: KI ist keine Zukunftsmusik mehr, sondern längst Teil des klinischen Alltags. Besonders deutlich wird, wie wichtig interdisziplinäre Zusammenarbeit, transparente Kommunikation und gezielte Weiterbildung sind, um diese Technologien sinnvoll und nachhaltig einzusetzen.

    Hört rein und lasst gerne einen Kommentar da!

    Podcast: Play in new window

    Transkription

    Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des eHealth-Podcasts. Wir haben heute wieder jemanden da und ich freu mich, dass ich dann Daniela Hütwohl aus Bochum, meine Heimatstadt, je begrüßen kann. Hallo, Daniela, stellst du dich mal bitte kurz vor und dann kannst du vielleicht auch sagen, was heute unser Thema sein wird. 

    Ja, hallo, Christian, vielen Dank für die Einladung. Ich freu mich sehr, dass ich hier sein darf. Ich bin Neurologin von Haus aus und mittlerweile in der geteilten Stelle unterwegs mit 50% darf ich als Oberärztin in Bochum am Knappschaft Kliniken in der Notaufnahme arbeiten und mit 50% als stellvertretende ärztliche Leitung vom Zentrum für KI, Medizininformatik und Datenwissenschaften. David, ist das Thema vielleicht auch schon ein bisschendraussen jetzt? Wirklicherweise könnte das ein kleiner Teaser sein. 

    Endlich mal was zu KI, da hört man auch kaum was so in der Presse. 

    Genau, also wir wollen ein paar KI-Anwendungen insbesondere im Krankenhaus nennen. Dazu werde ich ein paar gängige Anwendungen, die so schon etabliert sind und die wir glaube ich fast alle auch schon hier in anderen Folgen erwähnt haben, erst aufzählen und danach schauen uns die drei Anwendungsfälle noch ein bisschen genauer an, die du mitgebracht hast. 

    Genau, und wir machen halt Forschung zum Thema KI in der Medizin auch Anwendung von KI und ich darf da in so einer sonderen Rolle unterwegs sein, weil ich ja mit 50% wirklich am Patienten arbeite und die sag mal die harte Realität des Krankenhauses und der Krankenhaus-Systeme auch kenne und auf der anderen Seite aber da sehr coole Sachen machen darf im KI-Zentrum und beide Welten voneinander profitieren dürfen. 

    Da vielleicht eine ganz kurze Frage noch. Ich feier immer noch auch bei den Studis in der Vorlesung als Knappschaftkrankenhaus, als mit das einzige Krankenhaus, was richtig durchgehend Pfade gemacht hat und macht. Istdas noch so? Wir haben Pfade, ja. Aber das durchgehend überall tatsächlich konsequent umsetzen möchte ich da noch noch mal hinterfragen, aber grundsätzlich ja. 

    Okay, dann der Plan ist, du hast ja diverse Anwendungen, wir haben auch vorher ein bisschen gesprochen, drei, wirst du gleich vorstellen und am Anfang werde ich jetzt eine kleine Einführung in das Thema geben. Alsodieses komische künstliche Intelligenz im medizinischen Bereich. Die meisten Wissenheit schon, das gibt es auch schon länger, in den Bereichen, wo wenig Kontext wissen, notwendig ist, da gibt es schon länger, da ist das etablierter, haben das auch schon viele Krankenhäuse, also so was wie Bildgebene Verfahren, in der Radiologie, dort die Befundungen, der Mathologie oder auch in der Pathologie. 

    Dann gibt es jetzt auch schon ein Tankenglänger, so was wie Arztbriefe generieren lassen, das bietet sich ja quasi an, wenn jetzt alle Studis und alle Leute reden und alle, alles mit ChatGPT machen lassen, dann denken die eben auch, okay, dann kann man ja auch so ein Large Language Model auf Arztbriefe werfen. Ich persönlich finde das nicht gut, eben, weil natürlich die tendenziell auch immer noch ein bisschen fabulierend, glaube ich, dassman es bei Arztbriefe eigentlich nicht braucht, geschickt er, wer meiner Meinung nach, wenn man dann so ein LLM von mir ist, um einfach Dutzende von Dokumenten zu analysieren und gucken, ob jemand von der relevanteInformationen drinsteht, also nicht im Text zu generieren, sondern im Text zu verstehen, gezielt Fragen zu können. Das gibt es jetzt auch immer mehr, so was wie irgendwelche Chat-Bots, wo zum Beispiel medizinischeInformationen zum Fall an so ein LLM gegeben werden und man kann dann fragen, wie gab es deine Vergangenheit schon anzeichen auf ein Alkoholabus oder irgendwie so was in Richtung. 

    Genau, dann gibt es jetzt ganz viele in der Richtung Clinical Decision Support, von mir ist also nicht statt, hat beispielsweise auch da immer so eine sepsis Erkennung, wobei auch da muss man sagen, das geht auch ohneKI, ne, da kann man wahrscheinlich die Regeln so runter programmieren und dann wird man es wahrscheinlich auch gut erkennen können, oder ist das, das ist schon nicht so ganz eindeutig immer dann hier, aber ist jetztauch nicht total des Hexenwerk, oder? Also es gibt ja auch etabletes Scores und so, die da einfach eine früher Erkennung so schon machen können, man muss aber sagen, dass gerade bei der sepsis total spannend ist, dass ja, also die sepsis ist so ein komplexes Krankheitsbild und wenn Patienten auf der Intensivstation sind und so werden so viele Daten einfach generiert, das ist total spannend, ist nicht nur die früher Erkennung mit KI vielleicht zu machen oder mit Scores, wie auch man es machen möchte, sondern diese Riesen-Datenmengen, die da generiert werden, dann mit KI auszuwerten und da Forschung darauf zu machen, das ist glaube ich das, was in Bezug auf die sepsis noch viel spannender ist? 

    Okay, also das heißt, sepsis Erkennung kann man auch ohne KI, aber nachher, ob es in der Sonstigen Parameter gibt es also irgendwelche Korrelationen vielleicht, da kann natürlich dann KI helfen. 

    Dann gibt es auch ganz viele so eine KI-Lausch bei einem anderen Nesegespräch, also irgendwie ein Mikrofon und die Benutzer müssen dann also nicht nebenbei dokumentieren, sondern die KI hört, dann irgendwie das, weiss nicht, die Diagnose genannt wurde oder die Medikament genannt wurde und die Daten wandern dann automatisch von mir aus ins KIS. 

    Genau, weil es auch noch gibt solche Chatbots zu irgendwelchen Handbüchern, das man also fragen kann, wie kann ich denn jetzt hier in dem KIS noch mal einen Blutdruck eintragen und dann hilft der Chatbot. 

    Und jetzt wird es cool. Ich feier das. Das packen wir auch in die Show Notes, das ganze MCP, bisschen sowas wie KI Agenten in Zukunft. Wenn also die Hersteller ihre API veröffentlichten, dann wird sowas gehen, wie G zuStation 11 Patientenwache und er fast dort Blutdruck 120 zu 80 Millimeter Keksel über Säule und dann passiert das Ganze. Also mindestens sehr so, wenn fragt ChatGPT, wie man Software bedient und dann steuertChatGPT ein selber fern, indem man das macht, was ChatGPT sagt und in Zukunft werden eben die entsprechenden KI’s das Ganze selber machen. 

    So, das ist jetzt so eine ganz kleine Einordnung, wo wir herkommen, wo wir gerade stehen und jetzt hast du drei Beispiele mitgebracht, welches denn das denn genau. Ja, ist das ein, das eigentlich relativ einfach, das gehtgenau in die Richtung Chatbots oder LLM’s, mit denen man kommunizieren kann und unser Ziel wäre erstmal die Aufbereitung für medizinische Informationen und eben sicherzustellen, dass das Valide Informationen sind. Also in unserem Fall, die Idee, wir nehmen die aktuellen medizinischen Leitlinien und kannst quasi mit dem Chatbot durch diese Leitlinien navigieren und einfach Fragen stellen. Soll ich mir noch mal die Dosis von oder wieist das denn bei einem Patienten mit Appestoster über 65. Was auch immer, dass die Informationen einfach aufbereitet werden klassische LLM Anwendungen, dann mit Quellenangabe der Zekte genau an, wo in der Leitlinien diese Informationen gefunden hat und umgekehrt mit der Reduktion von Halluzinationen, in dem man ganz klar definiert, welche Quellen er benutzt und wie er auch reagiert, wenn er mit bestimmten Informationennicht findet. Im Moment, ehrlicherweise, machen die Kollegen, dass auch gerne mit Chattypity oder mit was auch immer zur Verfügung steht und wir wissen alle, dass man da deutlich vorsichtig damit sein muss und da ist es schöner, eigene Angebote zu haben und ich denke aber genau wie du gesagt hast oder ich wünsche mir eigentlich auch, dass es immer dahingeht, dass wir über AI Agents vielleicht noch viel mehr darüber abbilden können. Also mein Traum wäre ich ruf in den Raum, dass es ein Schlag an voll Patient-Mail da in CT an mit und dann geht die ganze Cascade los, dann wird das CT angemeldet, dann weißt der Radiologe Bescheid, dann wird einStroke-Bett bereitgehalten und so weiter, dass ich nicht so oft telefonieren muss und dass alles irgendwie von Hand organisieren muss, wie ich eigentlich lieber die Zeit am Patienten investieren möchte und ich glaube, das ist noch ein weiter Weg aber mit solchen KI-Anwendungen haben wir jetzt halt die Möglichkeit, langsam hinzukommen. 

    Ja, das war ein schönes Beispiel, wo dieses MCP vorhin, was sich hier Winter gut helfen kann. Das ist jetzt natürlich geschickt, wenn ihr da irgendwelche Leitlinien habt, das sind ja keine Patienten-Daten von daher, das heißt, ihr könnt theoretisch auch die LLM-Auslage an, habt ihr das zugemacht, also habt ihr da irgendwie eine externe LLM, die ihr nutzt und ihr da einfach anzupft oder aus, die das selber, okay, genau und wie habt ihr die Leitlinien rein bekommen? Also jetzt die nörde Gefrage, habt ihr da irgendwie so etwas wie Rack genutzt oder wie habt ihr die Leitlinien rein gepackt? 

    Genau, das ist, yes, Retrieval-Augmented, G. G? Das ist sehr bedürft. 

    Das ist ja aber nicht drauf, ja. Sehr gut, genau, das macht unser Entwickler-Team und das ist natürlich auch generisch, dass die immer die aktuellen Leitlinien genutzt werden, wenn eine abläuft oder mit neu erscheint, dannwird das Automat schon eben angepasst. Also G steht für Generation. Dankeschön. Grad nachgült. Ich habe mir grad eingefallen. Ich habe natürlich nicht nachgekuppt, genau. Okay, also das, dieses Rack ist, man kann da solche LLM’s Fine-Tuning, man kann den einfach Daten geben und dann wird das sozusagen eine zusätzliche Datenquelle zusätzlich zu den trainierten Daten auch mit benutzt. Okay. 

    Genau. Und das Track-Team, wie häufig das genutzt wird und… Grundsätzlich ist es fertig, wir sind jetzt dabei, desto pilotieren und dann halt weiter zu testen in der Praxis und dann weiter auszurellen. Ich habe das Privilegschon oft zu treffen zu können, ich nutze gerne selber, aber wir sind jetzt dabei, das eben auch noch mehr Leuten zur Verfügung zu stellen, das ist jetzt gerade so der Übergang. Das hier spannende Bevorhin fällt mir geradeerst ein, gefragt nach den Faden, aber wenn ihr jetzt der Leitlinien reinkippen könnt und die sozusagen selbstständig im Hintergrund auch medizinische Daten bekommen, dann hast ihr halt automatische Fade, oder? Das heißt, wenn du irgendwelche Eingangsparameter hast für Leitlinien und erkannt wird, dass ihr eine Leitlinie drin habt im LLM und von mir aus irgendjemanden, ich weiß, hab schon ihr vergessen, welche Diagnose du vorhingesagt hast. Herpes Zoster. Okay. Herpes Zoster, dann wenn du das irgendwie diagnostizierst, dann wäre ja eine Idee, dass er in Zukunft einfach die Leitlinie proaktiv gezeigt wird, wobei das geht jetzt schon, aber das analysiert wird vielleicht, was solltest du jetzt als nächstes machen und vorstärge kommen? 

    Ja, muss halt vorsichtig sein, weil sobald wir in Richtung Entscheidungsunterstützung gehen kommen, wir halt auch wieder in das Thema Medizinprodukte und das ist die Frage, auch das muss man mitdenken, aber wennman das machen möchte, dann ist es natürlich sofort eine andere Aufwand, auch eine andere Background. Das muss man sich halt überlegen, ob man das will oder was man da möchte, so lange wir jetzt in dem Fall, isteinfach erst mal um die einfach auch schönere Aufarbeitung und besseres Bereitstellen von Informationen zu den Leitlinien geht, denn es ist noch kein Medizinprodukt. 

    Das ist ja, das wie man eigentlich heutzutage viel kommuniziert, also wie whatsapp Discord, was was ich was. Inzwischen ist man ja gewohnt, ununterbrochen alles zu chatten, also auch e-mails, ist für meine Studie ist schonirgendwie altbacken, also die machen alles nur noch per Chat irgendwie und von daher ist das hier entweder dann ein niedrig schwelliges Angebot, das dann vielleicht noch genutzt wird, dass man da wirklich reinschaut, wenn die Dinge sonst irgendwo rumliegen ist, die Frage, ob man es dann halt wirklich nutzt, wenn es nur zu PDF da teilweise überlegt. 

    Ja und umgekehrt, es gibt ja auch Leitlinien, sind einfach super komplex, also sie neue packen sondern Leitlinien hat irgendwie 300 Seiten oder so was, da ist es auch einfach schön, wenn man da gezielt Fragen stellen kannund einfach das aufbereitet bekommt, was man jetzt wirklich wissen möchte, von der die 300 Seiten durchsuchen zu müssen. Deste Schritt wäre dann das schon Fallbezirken zu machen, dass da in welchem medizinischenDaten schon auch mit rübergehen. 

    Genau, also das ist genau das, so rüber wir uns Gedanken machen müssen, wo sehen wir den größten Nied, um jetzt solche Systeme nutzen zu können, auf die Fallakte, will ich quasi, also klassisches Beispiel, ich kommenach drei Wochen aus dem Urlaub und da ist ein komplexer Patienten auf der Intensivstation, vielleicht will ich einfach erstmal Informationen haben, ohne die Akte zu die Suchen, fast mehr das zusammen, fast mehr das zusammen, der Nimmten Antibiotikum, warum oder seit wann nimmt er das oder gibt es einen Keimnachweis oder wo es einen Keim gefunden wurde, das ist ich, also Informationen, die schon irgendwie in der Akte sind, rausduchen zu können, dass das eine, das andere Thema ist halt der digitale Aktort nahe, die 100 PDFs oder so, die der Patient einem unter die Nase halten könnte und sagen ja hier das meine Krankengeschichte, sagensie mal was dazu, Experiment kann das Blatt für Blatt wirklich auch arbeiten, das ist ein andere Idee, ne, wo man sagt okay, dann kann das einfach einmal zusammen. 

    Das ist halt das, was ich vorhin neunte, genau, okay cool, das war KI Nummer eins, was hast du uns noch mitgebracht in deinem bunten Blumenstrauß an, in einem Potpourri, in einem KI-Anwendung? 

    In meinem Potpourri ist eigentlich was total banal ist, was aber glaube ich es extrem wichtig ist, nämlich die Frage sind, schneid ich mit eigenes Fleisch, ist der Autonormal arzt, der hat und normal mit die Ziele kompetent genug KI im Alltag anzuwenden und nutzen zu können oder umgekehrt, wie können wir KI kompetenz denn vermitteln an Menschen, die jetzt nicht nördig unterwegs sind und sagen ich habe da total Bock mich wie Statistik zum Beispiel, ein bisschen was ist falsch positiv, ja gut das lernen wir im Studium, ja tatsächlich nicht, aber ich habe so viele Ärztin und Ärztin, die da gar keine Ahnung haben, die mir dann gerne sagen, dieser Test ist total gut, weil wir hat eine 99% der Kennungsrate, man sagt ja was ist das denn für ein Wert, dann sagt ja wenn das Kind das und das hat dann erkennen wir das, man sagt ja und wie ist die falsch positivrate, ja das wissen sie da nicht, ja es ist ja nicht schwierig die Erkennungsrate hochzuschrauben, wenn du da für eine hohe falsch positivrate in Kauf nimmst. Die haben das dann einfach alle, das ist dann so, ja genau, aber das ist halt die Idee zu sagen ohne dem Mediziner jetzt sagen zu müssen, hier ist ein Lehrbuch, lernt das auch noch auswendig oder hier ist die trockene Statistik, bitte beschäftige dich damit, wir wissen hast keine Zeit und bist sowieso am Stress, aber bitte ließ das jetzt auch noch, ist es ja wichtig diese KI-Kompetenz zu vermitteln, vielleicht auf eine etwas angenehmerer Art und Weise und da ist unter Zugangsweg, wir haben ein KI-Seepferdchen entwickelt, also wie das erste Film abzeichnen. Vielfach schon mal ein schöner Name, der gefällt mir. Kann man mal uns das KI-Seepferdchen machen und es ist ein e-learning Angebot, was quasi so eine Einsführung gibt in KI, aber auch ein bisschen Anwendungsbeispiele aus dem Gesundheitswesen mit drin hat. Es gibt Übungsfragen, Interaktiv, wo man sich dann so durchklicken kann und soll halt, ist da jetzt mal Basisverständnis zur Verfügung stellen, zum Beispiel auch in Thema Datenqualität. Das ja was ist, fand eure letzte Folge sehr schön zu dem Thema, weil das ja was ist, was für uns im Alltag, wenn man es nicht versteht, gar nicht so eine Rolle spielt. Wir dokumentieren das irgendwie alles in Freitags und habt es so steht irgendwo und wenn ich dokumentate, dann kann ich nicht verklagt werden, dann habe ich das irgendwie gemacht und dann kann man hinterher nachlesen, aber ob die Qualität wirklich so ist, dass ich hinterher da auch noch was mit anfangen kann oder wo denn die Reise hingehen könnte, ist das natürlich ein total wichtiges Thema, was man aber den Anwendern auch irgendwie vermitteln muss. Und ich glaube, wenn man so ein bisschen die Funktionsweise von KI versteht und welche Systeme dann eine Rolle spielen, dann hat man vielleicht an Verständnis dafür, warum Datenqualitätwichtig ist. Okay, also das ist keine KI-Amwendung selbst, sondern EU-Learning-Einheiten zu KI wo er wahrscheinlich auch so was wie mit der Falsch-Positiv wird wahrscheinlich auch drin vorkommen, oder? Also Statistik kommt auf jeden Fall vor, ob jetzt Ex-Dit-Falsch-Positiv, das kann ich dir aus dem Kopf nicht sagen, genau, und die Idee ist halt auch wirklich so ein bisschen auch Daten, schon trägliche Rahmenbedingungen, was mache ich mit dem Ergebnis, wie interpretiert es solche Dinge und wie seit dem Moment gibt es KI-Seepferdchen und der Plan ist es dann noch zu erweitern, auf den freischwimmer, ja, ich wollte jetzt gerade sagen, sowas wie Bromstesilvergold. 

    Genau, Bromstesilvergold. Und man kann das natürlich für die Bedingung. Also das wäre so mein Idee zu sagen, okay, wenn die jetzt zum Beispiel in Tettboard oder irgendwelche Anwendungen zur Verfügung stellen, dannkannst du dich erst dafür registrieren, wenn du vorher das Seelfärtchen gemacht hast oder wenn du nachweisen kannst, dass du eine gewisse Kompetenz besitzt. Wie gesagt, ist relativ banal, ist aber, glaube ich, die Grundlage dafür, dass wir solche Sachen wirklich im Alltag auch einsetzen können und alle Spaß dran haben und die Ergebnisse und die Umsetzung auch so ist wie wir uns das vorstellen. 

    Absolut. Also auch durchaus kritisch zu betrachten, gerade wenn es in LLM ist, dass da auch Fehler passieren können und dass du es eben nicht merkt, dass geschleifte Sprache, die sich gut anhe, das war ja früher häufigso. Das heißt, es gab irgendwie eine Korrelation, wenn Leute sich gut ausgedrückt haben und viele Fachwörter benutzt haben und das Ganze auch sauber war, dann hatten die in der Regel von dem Thema Ahnung. So, das hast du jetzt bei KI nicht mehr an, das heißt, bei Kanäler der größte Bullshit stehen drin, stehen inhaltig, aber es ist trotzdem hervor reingeschliffene Sprache irgendwie. Nein, das muss man auch mal, da muss man sich drangehören. 

    So jetzt kommt, was super spannend ist, finde ich, Nummer drei. 

    Gerade Nummer drei ist ein Beispiel, was mich als Neurologin natürlich auch total fasziniert und es ist sehr interessant finde. Wir haben einen Shwepunkt, das Klappschatz Krankenhauspons ist die Epileptologie aus der Neurellogischen Abteilung, also Menschen mit Epilepsie oder Anfalsartigen Erkrankung und die generieren extrem viele Videos. Also da ist oft die Videoüberwachung in den Zimmern, weil man halt die Anfälle aufzeichnenmöchte in Kombination mit EEG-Daten und gibt auch so ein extra Videos, die in bestimmten Situationen auch aufgezeichnet werden. Und gleichzeitig ist es extrem schwierig, die halt anonym zu verwenden, weil natürlich die Mimik, das, was im Gesicht passiert, z. B. Für die Lehre meinst du da nicht. Z. B. Für die Lehre. 

    Genau. Das ist halt schwierig, die zu anonymisieren und in der Lehre zu benutzen und gleichzeitig aber die Semiologie, also das Bild, wie der Patient, wie dieser Anfall jetzt aussieht, zu erhalten, weil da teilweise wirklich das Augenzucken im Gesicht oder was auch immer irgendwie das Entscheidende ist und das schwierig ist, diese Videos zu verwenden. Teilweise sind die schon alt und gibt kein Verständnis und so weiter. Die Idee ist jetzt zusagen, vielleicht können wir diese Videos mit Gesichterkennung, Pose Tracking oder auch Bewegungsanalyse auf Avatare übertragen. Also wir nehmen die original Videos und übertragen die auf einen Avatar und dannmacht der Avatar quasi, hat an den Anfall, man kann natürlich alles mögliche verändern, man kann dann auch das Geschlecht ändern oder was auch immer. Die Hautfarbe, das Alter des Patienten, das ist ja dann allesanpassbar und die Frage ist, ob wir schaffen diese Daten so auf die Avatarse übertragen, dass es A, wirklich komplett anonymisierbar ist. Das muss man sich erst mal nachweisen, dass es funktioniert und die zweite Frage ist, ist das denn von der Qualität und eben vor allem von der Semiologie so, dass man das dann genauso gut als Lehrvideo irgendwie nutzen kann. Von der Aussage kraft er, dass also nicht irgendwie auch die Kainen, kleines Augenzucken oder so was übersieht, irgendwie das nicht dann mit reinen Rennen oder rein rechnet dann irgendwie und das ist dann nachher gar nicht so viel bringt. 

    Genau und es muss natürlich, also wichtig ist ja, weil eine Epileplugie ist die entscheidende Frage, Anfälle voneinander unterscheiden zu können, also welche Art von Epilepschen Anfall zum Beispiel ist das und dafürbraucht man bestimmte Merken, weil er die man einfach erkennen können muss in dem Video und dann auch in Kombination mit den EEG Daten und da ist natürlich die Frage, bleib diese Erkennbarkeit erhalten, kann nicht genug einen Anfall von dem anderen unterscheiden. 

    Wie testet ihr das? Sind dann wieder Menschen da, den ihr dann das Originalvideo verspielt und anderen das Gefäkte und dann guckt man, ob die Erkennungsrate gleich hoch ist? 

    Genau, also geht erst mal darum, ob Experten dann Hand der Avatar-Videos, die Anfälle erkennen können, die das bei Original Daten können und dann auch die Frage, okay, wenn man das jetzt zur Schulungszecken nutzt, ist quasi, der lernt inhalt quasi oder habe ich genug gelernt, wenn ich jetzt mit den Avatar-Videos trainiert werde im Vergleich zu einer Gruppe, die zum Beispiel Original-Videos sieht. 

    Und das trainiert ihr selber? Die Avatar-Videos sind vorhanden, da sind wir jetzt gerade dabei, muss man gucken, braucht natürlich für den Anfang erst mal qualitativ hochwertige Videos, wo man das gut irgendwie lernen und testen kann und perspektivisch ist natürlich die Frage, kann man das vielleicht sogar irgendwann nutzen, um zum Beispiel einen Anfall zu erkennen, in der Zukunft oder welche Voraussetzungen, da kann man die Videogegebenheiten noch optimieren, damit man so was dann besser nutzen kann oder sich eigentlich so was dann auch dazu, keine Ahnung, irgendwann mit Smartphone das Gesicht zu filmen und zu sagen, es ist eineblöpche Anfalle oder nein, also da gibt es ja alle Möglichkeiten. 

    Was ist hier dann wieder der umgekehrte Weg, oder? Also da musst du ja sozusagen, das ist der Angekehr, wo du warst, das ist ja dann nicht das übertragen, sondern das trainieren sozusagen auf irgendwelche Symptome, wo du dann Videos Sequenzen zeigst und irgendwelche Leute die Ahnung haben, sagen okay, wir sehen es, weil hier das Auge zuckt oder ja mega spannend, das ist sowieso so ein Thema, wo ich zugehen muss, dass ich echt aussteig, das getemnt sich auch die ganze KI generierte synthetische Daten, auf denen man dann, weil sie nicht froscht oder was was ich was macht, also wo Daten verändert werden und da bin ich immer raus, also da reicht man hier nicht aus und zu verstehen, wie das funktionieren soll, also wie man so authentische synthetische Daten erzeugt, auf die man dann vorstunden, was vernünftiges rauskommt, das müssen wir vielleicht auchmal als Thema hier aufbereiten, oder so was, finde ich total spannend, die Idee ist cool, aber da bin ich dann raus und so was ähnliches macht, die hat mit Videos hier, also das heißt, die müssen die außergekraften, muss gleich hoch bleiben, aber du kannst ja nicht einfach einen schwarzen Balken davor blenden. 

    Genau. 

    Das ist ja genau das weg. Und gleichzeitig bietet sich halt, also das Gehirn oder EEG-Daten dazu an, das quasi zu berechnen, als gibt auch Studien dazu, dass du EEG ist ja quasi eine Ableitung von Dingen, die im Gehirnpassieren, sage ich jetzt mal ganz banal und es gibt ja sogar so authentierte EEG-Elektronen, wo man auch einzelne Hinregionen sehr genau abbilden kann, anhand der EEG-Daten und auch da gibt’s Studien zu, dass man, wenn man viele EEG-Daten hat quasi, die das Gehirn simulieren kann, oder die das EEG simulieren kann und auch simulierte Operationen durchführen kann, und kann sagen, okay, stellen wir uns vor, ich würde jetzt diesenTeil des Gehirns raus operieren, also es hielst du immer, wenn es hier in der Reale gibt, die epilepsy quasi vor Ursachen, dass man da mit einer kleinen Operation möglicherweise die Ursache entfernen kann und das zusimulieren, das natürlich total spannend und zu sagen, okay, ich tu jetzt mal so, als hätte ich diesen Teil operiert, wie sieht denn das EEG dann aus oder wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Mensch hinterheranfallsfrei ist oder nicht, das finde ich schon extrem spannend, weil das natürlich eigentlich, also unser Gehirn ja, was ist, wo man dich am ersten noch vorstellen kann, dass man das in Berechnungen übersetzen kann, wennich jetzt eine Frage komme, ich nicht drumherum, ich glaub Elon Musk, dieser sympathische, hervorragende Tänzer, wobei dann muss ich die Glaub halten, der hat ja auch so eine schöne Firma Neuralink heißt, die glaubeich, oder die dann so grind-to-computer-interface machen, ich meine, ich mache das auch mit implantierten Elektronen, soweit ich weiß, was hältst du denn davon jetzt mal so aus, das ist hüftelgeschaut? Ja, eine ganzhinfahrt, ganz schön über mich jetzt, und auch so konkret, was hältst du davon? Ja, jetzt klasse banal. Es ist natürlich, ich glaube, dass man da sehr gut aufpassen muss, wo die Grenzen irgendwie verschwimmen. Also ich glaube, wir sollten nicht grundsätzlich irgendwie ausschließen, dass, dass, ich sag mal, dass die Medizin von, es hätte man generell ähnliche Erforschung im die profitieren könnte oder umgekehrt, aber natürlich muss man total aufpassen, dass man jetzt nicht anfängt irgendwelche Elektroden zu implantieren und zu sagen, ich optimiere jetzt irgendwelche Dinge einfach, weil ich es kann, oder so, oder mach jetzt irgendeine Forschung einfach, weil ich es kann, oder weil ich es interessant finde, man braucht ganz klare Indikationen dafür und auch einen ganz klaren Forschungsauftrag und die Frage, was will ich mit dieser Forschung erreichen, oder wo denke ich, dessen Benefit in die sein könnte, dass ohne jetzt super Bescheid zu wissen, über das, was ihnen Maske da genau tut, aber ich möchte die Montage sprechen. Aber nein, dass Elon Musk das macht, da muss man sagen, da muss man vorsichtig sein. Also da wäre ich nun mal grundsätzlich vorsichtig, ob es nicht, aber insgesamt auch Forschung gibt, wo es halt interessant ist, zum Beispiel, also wie gesagt, das hat bei der Pläptologie, dass einganz klare medizinische Fragestellung, medizinische Nutzung und solche Daten dann nutzen zu können, um vielleicht bestimmte Fragestellung beantworten zu können, das würde ich jetzt nicht per se ausschließen, aberirgendwie im Elektroden zu implantieren, einfach, wenn man Bock hat und man ein bisschen rumrechnen möchte, das würde ich definitiv ablehnen. 

    Okay, da braucht es den richtigen Rahmen und die richtige Frage. Alles klar, was habe ich vergessen, nicht zu fragen? Ich bin mir gerade eigentlich nicht zu allen, muss ich sagen. Irgendwas zum VfL oder so? Oder wenn ich raus, dann möchte ich mich hier auch nicht in die Nesse zu setzen. Alles klar, dann sagen wir einfach so Tschüssi, oder? 

    Shownotes

  • Folge #178 – Gute Daten, gute Medizin

    In dieser Folge dreht sich alles um die Grundlage jeder erfolgreichen Digitalisierung im Gesundheitswesen: gute Daten.

    Darum geht’s:

    • Was sind eigentlich „gute“ Daten – und warum sind sie so wichtig?
    • Wie erfassen wir heute Daten in Praxen und Kliniken – und was läuft dabei schief?
    • Warum strukturierte Daten anfangs mehr Aufwand bedeuten, sich aber langfristig mehrfach auszahlen
    • Wie smarte Systeme wie Terminologieserver und KI bei der Datenaufbereitung helfen können
    • Wieso gute Daten in der ambulanten Versorgung – z. B. bei Überweisungen – besonders kritisch sind
    • Welche Rolle ePA, ePKA und MIO als Hoffnungsträger spielen
    • Und: Können KI & NLP strukturierte Datenerhebung ersetzen?

    Unser Fazit: Strukturierte Daten sind kein Extra – sie sind Pflicht. Wer heute beginnt, sauber zu dokumentieren, profitiert morgen von besserer Medizin, effizienteren Prozessen und echten digitalen Innovationen. Jetzt reinhören!

    Podcast: Play in new window

    Transkription

     

    Herzlich willkommen zu einer neuen Folge des eHealth-Podcasts. Mein Name ist Jessica Birkner, und ich habe heute einen ganz besonderen Gast mit dabei, mit dem wir sprechen zum Thema gute Daten. Mit dabei ist Professor Dr. Christian Wache von der Hochschule Konstanz. Ein völlig unbekannter Name. Nein, Quatsch. Bekannt aus Film, Funk und Fernsehen, kennt ihn glücklicherweise schon der mitAbstand größte Teil unserer Hörerinnen und Hörer. Hallo, Christian. Hallo, Jesse, was machen wir denn? Wir sprechen über gute Daten. 

    Wir sprechen über gute Daten. Und bevor jetzt hier alle die Augen rollen und halb einschlafen: Ja, mal wieder Daten. Das ist wichtig und überfällig. Trotz KI oder gerade wegen KI. Daten. Trotz Cloud. Daten sind das neue Öl. Oh nein, der hat das gesagt. Nein, sei es drum. Daten sind das neue Öl. Neben dieser Aussage darf auch kein Beitrag starten, ohne natürlich den ikonischen Frank Gotthardt zuzitieren: „Niemand soll leiden oder gar sterben, nur weil irgendwann irgendwo wichtige medizinische Informationen gefehlt haben.“ Wichtiges Zitat. 

    Also, wir gucken uns heute einmal an: Was sind denn jetzt eigentlich gute Daten? Also eine Runde Basisarbeit. Wir gucken uns an: Wie kommen wir zu guten Daten? Und wie kommen wir dahin? Wie werden Daten aktuell erhoben in den Krankenhaussystemen, in den Praxen? Wir schauen uns an, wie gute Daten wirklich gute Daten werden können, welche verschiedenen Nutzungsmöglichkeiten siehaben und wie man diesen Nutzen heben kann. Und vor allem auch, welche Hausaufgaben zu machen sind, damit Daten am Ende auch wirklich gute Daten sind und genutzt werden können. 

    Dann starten wir mal. Was sind gute Daten? Also es gibt jetzt leider nicht diese Trennschärfe im Brockhaus — den kennt heute wahrscheinlich keiner mehr — oder bei Wikipedia, wo die Definition steht, was gute Daten sind. Gute Daten sind strukturierte, semantisch annotierte Daten. Das sind Daten, die richtig sind, also korrekt. Die vollständig sind, also dass da nicht die Hälfte fehlt. Die aktuell und zeitnah sind, also nicht erst vielleicht im Krankenhaus zwei Wochen nach Entlassung erfasst worden sind. Das ist so der erste Bereich. 

    Und strukturiert bedeutet, dass zum Beispiel Anfang und Ende von einem Datum klar sind. Damit meine ich jetzt nicht nur Zeitangaben. Dass die Daten atomar sind, also dass wir jetzt zum Beispiel nicht zehn Hobbys hintereinander als langer String ohne Komma getrennt oder irgendwie sowas haben. Dass klar ist, welcher Datentyp vorliegt, also: Ist es eine Zahl? Ist es Freitext? Und dass es so etwas wieConstraints gibt, also irgendwelche Einschränkungen. Bei Körpertemperatur zum Beispiel haben wir erstens, dass klar ist, dass die Einheit Grad Celsius ist, und zum Beispiel auch, dass dort kein Text eingegeben werden kann. Das sind alles Bereiche, die gute Daten ausmachen. Dann das Lieblingsthema, semantische Interoperabilität. Wie würdest du das beschreiben, Jesse? Das ist ein Thema, beidem ich immer abgebe. Christian, definier doch mal bitte, du als Prof. 

    Wenn das empfangende System das Gleiche unter den ausgetauschten Daten versteht, [dann sind] wir [semantisch] eine Einheit. Und das klassische Beispiel, was da immer kommt, also von den medizinischen Informatikerinnen und Informatikern: Ja, du bist Kardiologin, und ich bin Urologe, und ich sage hier, Patient hat HWI — ich meine Harnwegsinfekt, weil ich Urologe bin. Ja, der Patient hat einen Harnwegsinfekt, aber du sagst, ja, der Patient hat einen Hinterwandinfarkt. Genau. Genau, das ist diese semantische Interoperabilität. Wir haben Daten ausgetauscht, HWI, aber es ist noch nicht sichergestellt, dass [wir] das Gleiche darunter verstehen. Und das ist ein Vorteil, wenn wir gute Daten haben, dass die semantisch annotiert sind. Also dass wir nicht nur erfassen, keine Ahnung, 37,8, sondern dass wir auch erfassen: die Einheit, das ist in Grad Celsius. Das ist morgens irgendwie [gemessen] und nicht in der Sauna erfasst, solche Geschichten. 

    Und für diese semantische Annotation haben wir ja schon 1000 Folgen gemacht. Deswegen, ja, ein paar Beispiele genannt, könnt ihr euch gerne anhören, gibt es auch einen Überblick. Sowas wie natürlichICD, OPS für die Diagnosen und Prozeduren unter anderem. Aber auch ATC, PZN im Medikationsbereich. LOINC unter anderem im Laborbereich. SNOMED CT für eigentlich alles. Das sind so Sachen, die dazu beitragen, dass wir da austauschen können und dass die dann von den Systemen richtig verstanden werden. Das würde ich sagen, sind gute Daten. 

    Ich versuche die ganze Zeit, ein bisschen reinzugrätschen. Ich habe mich im Vorfeld auch [mit] ChatGPT [beraten]. Da habe ich gefragt, was gute Daten sind. Und bei diesen acht Punkten hast du dreiquasi getroffen, die ChatGPT auch benennen würde. Das, was bei dir quasi noch fehlt in der Definition und was ChatGPT vorschlagen würde, wenn man das Thema Konsistenz, Relevanz, Eindeutigkeit, die Nachvollziehbarkeit hernimmt, und vor allem auch das Thema Sicherheit, also besonders wichtig in der Medizin. Und diese Aspekte müssen eben auch noch mitberücksichtigt werden, damit [es] guteDaten sind. Aber natürlich ist in der Definition mit strukturierten Daten das meiste mit inkludiert, weil [es gibt] keine strukturierten Daten ohne Konsistenz und ohne Relevanz. Und Eindeutigkeit ist ja semantische Annotation, damit haben wir das ja. Gott sei Dank! Damit hast du alles abgehakt. [Würdest] du was anderes [meinen] als ich, das wäre schrecklich. 

    So, wir reden [über] den Nutzwert von Daten. Jeder, der mich kennt, war schon mal in Behandlung im Gesundheitswesen. Ganz klassisch, erst geringster Nutzwert, und ein klassischer [Fall ist die] Dokumentation und Datenerfassung auf Papier. Am besten ist ja auch — bei mir persönlich war es immer so —, wenn Papier digital erfasst werden würde, und zwar [indem es] eingescannt wurde. Also, ich selbst erlebt: Ich bin im Krankenhaus mit einem Ordner mit meinen Dokumenten durch die Gegend geschoben worden, und überall waren Stempel drauf, „digital erfasst“. Kann man machen, klingt abernach echt anstrengendem Doppelaufwand und wenig Nutzen. 

    Ja, was wird besser, wenn wir gleich elektronisch erfassen? Nein, [Verschreiben:] Auch da sind wir in allen Bereichen inzwischen schon besser aufgestellt. Und ich glaube, jeder Hörerin und jedem Hörer ist auch das bewusst: Jede digitale, elektronische Erfassung, und sei es nur der Freitext, ist besser, als wenn wir Papier nutzen und einscannen. Noch besser als der Freitext — es ist für uns auch immer so ein rotes Tuch, Freitext kann alles und nichts — sind natürlich strukturierte Daten. Und die Königsklasse des Nutzwertes bei Daten sind natürlich strukturierte Daten, die semantisch annotiert sind, wie es Christian gerade erklärt hat. 

    Wie werden denn so im niedergelassenen Bereich da [Daten] erfasst, [wie] würdest du das zusammenfassen? In allen möglichen Arten, die du dir so vorstellen kannst. Also natürlich in der schlimmsten Form natürlich auf Papier, zweitschlimmste Form als Freitext. Sie kommen auf allen möglichen Wegen rein. Also einmal schon mal, wir haben teilweise beim Stammdaten-Erheben, ganz am Anfang, da werden sie jetzt zwischen[durch] digital erfasst. Dann haben wir wieder Brüche drin, dass wieder irgendwie Dokumentationen auf Papier erfolgen oder im Freitextfeld, eben teilstrukturiert. Teilweise auch schon automatisiert, teilweise Anwendungen jetzt schon im Bereich der Telematikinfrastruktur — ihr kennt das alles, eArztbrief und Co, elektronische Medikationsliste, jetzt auch mit der ePA. Da werden Daten zum ersten Mal echt strukturiert und nativ erfasst, können weiterverarbeitet [und] verwendet werden. Da haben wir eine echte Digitalisierung und echt gute Daten, würde ich sagen. Sind ja eigentlich auch wirklich schlechte Daten, die ja noch vorherrschen — also ganz egal, ob es per eingescanntem Befund reinkommt oder der Patient ganz klassisch noch seinen Ordner unter dem Arm dabei hat und die Dokumente irgendwie eingelesen werden, wenn überhaupt. Wie ist das bei euch? 

    Ja, vielleicht noch eine Anmerkung. In manchen Bereichen muss es ja schon sehr strukturiert sein, auch bei sehr basalen Geschichten. Gerade so Diagnosen, gibt es ja diese ambulanten Kodierrichtlinien, die ist ganz super. Da muss es ja strukturiert sein, und auch bei der Medikamentenverordnung, bei Rezepten oder so. Erinnere ich mich noch ganz lange zurück, ans AVWG — ne, [das] Arzneimittelversorgungs-Wirtschaftlichkeitsgesetz. Da würde ja ohne strukturierte Daten gar nix gehen. Bei uns im Krankenhaus — ich hab mir das tatsächlich mal ein bisschen aufgeschrieben, dass ich dann nicht die Hälfte vergesse. Gibt es Besseres? Ich bin halt weniger spontan als du. Das ist dein jugendlicher Leichtsinn. 

    Okay, also Krankenhaus, viele Quellen. Es gibt natürlich Patientinnen und Patienten, die Befunde auf Papier mitbringen, die bringen, [was] weiß ich, mal CD-ROMs mit, DVDs, wo dann irgendwelche Befunde, CT-Bilder, sowas drauf sind. Es gibt natürlich vorherige Fälle, die in einem System drin sind, also in diesem klassischen Krankenhausinformationssystem (KIS), Radiologie-Informationssystem (RIS), PACS, wo die ganzen Bilder gespeichert werden. Da sind normalerweise auch schon Daten drin, wenn Patientinnen und Patienten vorher schon mal da waren. Zunehmend ePAs — du hast es ja gerade schon gesagt, dass jetzt auch Krankenhäuser da so langsam mitmachen, auch wenn die Krankenhäuser ein bisschen hinterherhängen —, weil jetzt Daten in die Zukunft auch aus der ePA, von vielleicht niedergelassenen Ärzten, auch ins Krankenhaus eingespielt werden. Auf der eGK selber sind ja auch ein paar wenige Daten. Ansonsten haben wir noch sowas, die Patientenportale — Krankenhauszukunftsgesetz hat das ja ganz groß gefördert, gefördert hat [der] Fördertatbestand 2, also dass die Patientinnen und Patienten noch vorm Aufenthalt im Krankenhaus selber Daten eintragen können. Also es sind so einige dieser Quellen, wo Daten von außen kommen. 

    Ich habe auch noch eine Außenquelle, die ist mir auch nicht ganz unwichtig: Thema, Stichwort Medizintechnik. Also auch sehr viel, was an Daten und Informationen in die Primärsysteme kommt, kommt eben aus Messgeräten und Co. Genau, das hätte ich jetzt unter Erfassung subsumiert. Also das andere sind jetzt irgendwelche Quellen von außen. Und das sind jetzt — ich habe es jetzt Erfassung genannt und einmal unterteilt in Erfassung durch Menschen und durch Geräte. Du bist so strukturiert. Man merkt einfach deinen Job. 

    Erfassung durch Menschen, ganz normal irgendwie stationär PC oder mobil mit Tablet. Das ist eigentlich nur, wo man das macht. Man kann auf beiden natürlich das strukturiert machen, also mit irgendwelchen Auswahlwerten oder Zahlen, also bei Diagnosen, Temperatureinträgen etc., oder bei unstrukturiertem Text. Da kann man sich dann auch überlegen, ob man Textbausteine nutzt, wie „MFG“ wird dann aufgelöst zu „mit freundlichen Grüßen, die Welt liegt dir zu Füßen“. Danke für den Hinweis. Bitte für den Hinweis. Da kannst du natürlich bei Textbausteinen auch wieder Semantik hinterlegen. Trotzdem bleibt es dann erstmal unstrukturierter Text. Oder Spracherkennung, was auch total viele Kliniken feiern, was ich gar nicht so mag, weil Spracherkennung ergibt in der Regel unstrukturierten Text, und den mag ich als Informatiker natürlich nicht so. 

    Und dann auch im Krankenhaus selber natürlich noch die ganzen Geräte. Da haben wir sowas wie Kameras, also Fotos bei Wunden, Videos bei Operationen. Oder auch diese ganzen medizintechnischen Geräte — das, was du gerade richtig schon gesagt hast —, da haben wir die klassischen Modalitäten, MRT, CT, PET-CT, Szintigraphie, Endoskopie. Die machen dann irgendwelche entweder morphologischen oder funktionellen Bilder, die dann abgelegt werden, zum Beispiel im PACS. Wir haben weitere Funktionsdiagnostik — habe gerade genannt das Szintigraphie und PET. Sowas wie EKG, Lungenfunktion, die machen häufig keine Bilder, sondern eher so Diagramme, die dann auch [anders] gespeichert werden. Wir haben Labor, die Laborwerte ist auch Medizintechnik, wir haben Körpernahe[s], sind so irgendwelche Spot-Monitore, die auch in den ganzen Krankenhausserien stehen, wo man dann sieht, oh, der Patient stirbt, müssen den Defi holen. Und dann ballert man da so viel Strom, [dass] einer den Patienten 40 Zentimeter über dem Bett beschreibt. Ich schweife ab. Also, die Körpernahen sind sowas wie Puls, Blutdruck, Temperatur, Gewicht, dieses Zeugs. Also da kommen jetzt die ganzen Daten her. 

    Du siehst, sehr vielseitig und sehr, sehr viele Quellen. Und das muss irgendwie sinnvoll zusammengeführt werden. Und irgendwie auch [zu] entschuldigen, wenn du sagst, na ja, mal schauen, die Krankenhäuser starten mit der ePA verzögert — na ja, irgendwie nachvollziehbar. Also wir haben im ambulanten Bereich natürlich auch ein sehr, sehr komplexes Gefüge, aber es sind trotzdem immer ähnliche Behandlungswege und Dateneingänge und -ströme, die wir hier gehen. Also es ist bei weitem nicht so komplex. Und es ist ein [System mit] weniger System[en]. Also allein schon die Diskussion, welches System denn jetzt im Krankenhaus an die ePA angeschlossen werden soll. Es ist jetzt, weil wir bisher hauptsächlich PDF dorthin reinpacken, [meist] das Archivsystem, Dokumentensystem. Es ist schon perspektivisch [problematisch]. Wie machst du das mit den tausenden Benutzern, die ich teilweise bei großen Kliniken [habe]? Also das ist alles viel komplizierter, und das ist sicher einer der Gründe, warum es da hakt. Und es ist häufig gar nicht die Technik, sondern eher organisatorisch. Ja, ja. 

    Genau. Die größte Frage aktuell zur ePA im ambulanten Bereich ist, wer übermittelt die Labordaten — das Labor in die ePA oder die Hausärztin oder der Hausarzt? Das ist eine sehr große Frage. Und da möchte ich nicht wissen, wie [es] Krankenhäusern gerade [im] Kopf [herum]geht. Es ist nicht immer alles ePA, aber es ist vor allem alles immer Daten. Wir haben gerade schon angerissen, super viel los im Krankenhaus, super viele Daten, Inputmöglichkeiten, Erfassungsmöglichkeiten, klingt anstrengend. Klingt nach Aufwand, gerade wenn man versucht, da gute Daten ranzukriegen. Was sind denn die Vorteile, und was entschädigt? 

    Ich starte mit Nachteilen, auch das ist mir jetzt — also machen wir beide Betrachtungen. Das ist mir total wichtig. Das wäre auch, wenn es jetzt total abgedroschen klingt, dass man in den Projekten ehrlich ist und dass man von Anfang an auch sagt, wo wird’s besser und wo wird’s schlechter. Und schlechter im Sinne von: kostet mehr Zeit, kostet mehr Geld. Wenn du gute Daten haben möchtest, dann kostet das erst mal Zeit. Es gibt einfach Teilprozesse, da dauert es länger, und das ist so, und das ist auch in Ordnung, aber das muss man von Anfang an [sagen]. Also die Erfassung wird wahrscheinlich in Summe länger dauern. Natürlich kann man das auch minimieren, indem man ganz viel über Medizintechnik, wie gerade [gesagt], eine automatische Datenübernahme von solchen Spot-Monitoren macht. Aber wenn du jetzt in der Vergangenheit einfach irgendwas diktiert hast und das stand freitextlich da, dann musst du das jetzt irgendwie [strukturiert] erfassen. Da gibt’s auch Hilfsmittel, dass du von mir aus Sachen sagst und der sucht dir die richtigen Bereiche in der Dropdown-Liste aus. Blödes Beispiel Beruf, ne? Beamter — kannst du theoretisch sagen, Beamter, dann findet er das, das will helfen. Aber das Auswählen dauert länger, als wenn du es einfach irgendwo hinsprichst oder irgendwie reinschreibst. Das ist der große Nachteil, Punkt 1, für die Benutzerinnen und Benutzer. 

    Punkt 2 ist, du musst dir auch Gedanken machen, was da nachher alles dazugehört. Also sowas wie eine Anamnese, klinikweit, über alle Kliniken hinweg oder alle Fachabteilungen, was da reingehört. Da sind schon Freundschaften und Arbeitsbeziehungen dran verbrochen [worden], weil die einen gesagt haben, nein, das ist total wichtig, das gehört da rein, und die anderen gesagt haben, nein, für uns in der Kinder-Onkologie ist das wichtig. Also das sind so die beiden Probleme, aber die man adressieren kann. So, das der Nachteil; der Vorteil ist dann aber, dass du in den nachgelagerten Prozessen einfach dramatisch viel Zeit sparen kannst. Was ich immer noch sehe in vielen Krankenhäusern, ist, dass die meckern über sowas wie eine Arztbriefschreibung, dass das so lange dauert. Und das ist nicht das Problem, dass die Arztbriefschreibung kompliziert ist, sondern weil die am Anfang richtig schlecht die Daten erfassen. Wenn du freitextlich von mir aus nachher in Wörter [tippst], irgendwo an tausend Stellen, unstrukturierten Text ins PACS — na, wie soll danach ja automatisch ein Arztbrief generiert werden? Also das manifestiert sich [darin], dass die Prozesse vorher nicht gut laufen. 

    Ich bin hier parallel sehr [dabei], weil ich das auch kenne, dass man gerade sagt, na ja, wir haben ja ein Versichertenstammdaten-Management, da kommt schon irgendwie alles, warum [mehr]? Nein, das reicht nicht aus. [Wenn] ich die [Daten] zeitnah und die Patienten schon mal richtig und vollständig anlege, strukturiert anlege, kann ich mir im nachgelagerten Prozess eigentlich jede Menge Zeit sparen. So, aber wir [ziehen] Vorteile [draus]: Gute Daten, vom Jahr aus. Du hast bei einer OP-Dokumentation auch schon irgendwelche OPS dabei. Du erfasst ICD zeitnah. Du bekommst die Daten aus dem Laborsystem. Du erfasst Befunde halbwegs strukturiert. Dann hast du viele Vorteile. Du kannst zum Beispiel, während der Patient noch stationär ist, sowas wie eine Hochrechnung machen, ob der Patient die DRG-mäßig nah an der oberen Grenzverweildauer ist oder nicht. Das heißt, du hast Steuerungsmöglichkeit. Wenn du erst alles später machst oder gar nicht strukturiert, bist du eigentlich im Blindflug unterwegs im Krankenhaus, voll Katastrophe. 

    Bleiben wir aber bei dem konkreten Beispiel mit Arztbrief. Der sieht immer gleich aus: „Sehr geehrte Kolleginnen, Kollegen, wir berichten über PiP, der dann und dann bei uns vorstellig wurde“, und dann immer die gleichen Sachen. Wenn du die Sachen dort einfach nur an die richtige Stelle [einpackst], auf diesen Blueprint vom Arztbrief, dann bist du fertig. Dann, wenn du vorher aber dokumentierst, hast du den Arztbrief innerhalb von einer Minute. Du brauchst [nur] auf den Knopf [zu drücken]. Die Daten werden an die richtige Stelle hingeladen. Du sagst vielleicht noch, die Ideen, wo ich [sie] möchte oder nicht mit drin haben [will], wähle die aus, dass sie nicht erscheinen. Fertig. Einer der Vorteile. Das ist ein Vorteil. 

    Und ich will gar nicht damit anfangen, aber ich habe es hier vom Volk bereits schon gesagt: Wir können mal zurückspulen auf andere, alte eHealth-Podcast-Folgen. Wir haben ja damals schon Blockchain gebasht und fanden das dumm. Aber [wir] haben KI schon gefeiert, und da haben wir recht behalten. Also KI revolutioniert gerade alles, also total krass. Ich glaube auch immer noch nicht, dass es zu sehr gehypt ist. Ich glaube, das ist absolut gerechtfertigt, wie es gerade läuft. So, KI braucht Daten, und du musst Sachen trainieren. Und es ist noch überhaupt nicht absehbar, was wir auch im medizinischen Bereich dort in Zukunft alles machen können. Und die Sorge, die ich immer habe: Wenn du jetzt nicht den Grundstein legst für coole KI-Anwendungen in der Zukunft, dann verbaust du dir jetzt schon die coolen Sachen, die in Zukunft kommen werden. Irgendwelche verrückten KI-Sachen, denn wenn die nur auf Freitext laufen, dann müssen die ja zwei Schritte machen: Die müssen erst mal den Freitext verstehen, in strukturierte Daten übertragen und dann damit arbeiten. So, und das heißt, du hast zwei Schritte, wo ansonsten nur ein Schritt notwendig wäre, und der ist natürlich fehleranfällig. 

    Und das ist das ganz große Problem. Also strukturierte Daten — nicht nur, dass du Steuerungsmöglichkeiten hast im Krankenhaus, dass du siehst, der Patient ist vielleicht besonders gefährdet, dass du da aus finanzieller Sicht drauf gucken kannst, nicht nur aus Entscheidungsunterstützungssicht, dass du eine Sepsiserkennung machen kannst, weil du da die Laborwerte strukturiert, semantisch annotiert hast — sondern auch Verwaltungsgeschichten, Arztbrief automatisch generieren, und mit das Wichtigste: Du verbaust dir die [Zukunft] nicht jetzt durch ein bisschen Bequemlichkeit, [angesichts dessen], was da alles in Zukunft noch richtig geil ist an KI-Geschichten kommt. 

    So, ergänzend aus dem ambulanten Bereich: Also all das, was du gesagt hast, eher [als] Arztbrief, hier auch ganz großes Thema, eine Vorarbeit leisten und dann kann man es nutzen, aber es gibt ja noch weitere Möglichkeiten, und hier war ich jetzt auch mal strukturiert. Es gibt nämlich drei weitere Felder, die im ambulanten Bereich spannend sind. Zum einen kann ich durchaus mit einer guten Datenhaltung auch organisatorisch mir viel erleichtern. Ich kann damit irgendwann abmessen, wie lange ist überhaupt eine Wartezeit bei mir im Wartezimmer und wie kann ich hier optimieren. Kann ich sonstige Prozesse optimieren, kann ich bei der Dokumentation was machen. Wie lange braucht denn eigentlich so ein Medikament von der Verschreibung bis [zur Einnahme]? All diese Dinge lassen sich organisatorisch mit guten Daten auch im System auslesen und verarbeiten. 

    Da ist natürlich auch das medizinische Feld, also auch gerade wenn wir an die Forschung denken und immer [an] den Versuch, eine komplette Patient Journey abzubilden. Ja, das ist nur möglich, wenn ich auch vollständige Daten habe von Arzt und Ärztin und [sie] zusammenfügen kann. Beispiele: Wir hatten vor Jahren mal das große Thema seltene Erkrankungen, das ganz groß gehyped wurde, gab es viele Apps auch dazu, die das irgendwie mit zu tracken versucht haben. Heute sind es gerade eher wieder die Volkskrankheiten, die irgendwie so ein Revival haben und beleuchtet werden. Und all das kann ich mit einer guten Datenhaltung einfach tracken und nachvollziehen und entsprechend auch in DMPs und Co weiterverarbeiten und besser versorgen. DMP? Das sind Disease-Management-Programme, also strukturierte Behandlungspläne, in denen Patientinnen quasi eingeschrieben werden und dann einfach über einen längeren Zeitraum mit Besondervergütungen und Sonderbehandlungsmöglichkeiten einfach längerfristig therapiert werden. Evidenzbasiert. Evidenzbasiert, das ist ganz wichtig, dass man hier nicht ausklappert. Da gibt es immer wieder neue, die werden ja vom G-BA irgendwann verabschiedet und freigegeben. Wenn das dann software-seitig immer umgesetzt [wird], sehr gute Maßnahme, gerade auch in Zeiten der Budgetierung, werden sie immer gerne angenommen. 

    Dritter Punkt ist vielleicht auch noch ganz spannend: Auch die Software selbst lässt sich mit Daten gut viel verbessern. Also wenn Hersteller sehen, huch, hier sind die Daten, die nicht stimmen — ich habe ein kategorisiertes Feld, kann mir den ICD-Code auswählen, und der Code passt einfach nie zu den sonstigen Dingen, die irgendwie mit dokumentiert wurden —, dann kommen wir irgendwann auf die Idee, vielleicht gibt es das Angebot nicht, was der Arzt, die Ärztin hier gerade auswählen wollen würde, und kann man in Frage stellen, ob das sinnvoll ist, die Kategorisierung, die man anbietet. Und so weiter, das [sind] jede Menge Möglichkeiten, [wie] man einfach Nutzungsprozesse optimieren kann, indem man eben gute Daten sieht und verwertet und entsprechend nur [richtige] Schlüsse ziehen kann. 

    Jetzt habe ich einen neuen Agenda-Punkt. Ich glaube, du hast [ihn] erstellt? Ja, ich habe den einfach abgewandelt, ohne, dass ich mich mit dir abgesprochen habe. Oh nein. Jetzt wird es auch ein bisschen medizininformatiklastig und ein bisschen nerdig. Wir [erklären] jetzt nicht alle Abkürzungen, [wie] wir [sonst] hören. Dann ist das völlig in Ordnung, wenn das aber fertige Medizininformatikerinnen und Informatiker nicht checken, dann geht das nochmal eben euch [an]. Und zwar würde ich jetzt gerne sagen, was du für Systeme brauchst, auch wieder mit Krankenhauskontext, ja, um gute Daten auch verarbeiten zu können. 

    Und der allererste ist der Kommunikationsserver. Da wissen eigentlich alle Leute, was das Ding macht: Das steht wie so eine Spinne im Kommunikationsnetz, und das nimmt Daten von System A entgegen, verarbeitet die ein bisschen, schickt die halt weiter an System B. Das heißt, kann durchaus sein, dass der zwischen Standards übersetzt, also zum Beispiel von HL7 v2 zu FHIR oder auch DICOM übersetzt in [HL7] v2. Kann sein, dass der auch die Übertragungswege anpasst, also manche können eine TCP/IP-Socket-Verbindung, manche machen halt irgendwelche REST-Calls über HTTP etc. Das heißt, kann sein, dass er da übersetzt. Also das Ding steht in der Mitte, und normalerweise laufen alle oder die meisten Kommunikationsströme da drüber. Und der macht zum Beispiel — ich nehme halt das Beispiel in der Vorlesung: Wenn das KIS die Schuhgröße in Feld 37 schickt, aber das PMS die Schuhgröße in Feld 39 erwartet, dann packt das einfach — nimmt die Nachricht entgegen mit Schuhgröße auf 37 und packt das dann in das Feld 39, dass da eben nichts beim KIS und meinem PMS angepasst werden müssen. Das gehört da sicher dazu, Kommunikationsserver. Aber es gibt ihn normalerweise im PVS-Bereich auch nicht. Also eben ein Mapping sozusagen. Alles Mapping. Also die Daten an die Stellen packen, wo das System die erwartet. 

    Aber der sagt z. B. auch, diese eine Nachricht ist für vier von den 20 Systemen relevant, [nur] an die vier Systeme geht das. Der sagt aber auch, okay, wenn ein System gerade geupdatet wird und eigentlich Nachrichten entgegennehmen müsste, dann puffer ich diese so lange, und wenn das System sich wieder meldet, dann schicke ich die raus. Oder, aber um bei dem Bild zu bleiben, das waren gerade dieses TCP/IP-Socket-Gezuppel, das eine System erwartet, der braucht eine Kanne — per Brieftaube schicken — und aber [ein] zweites System will dann Fax, was [ein] drittes will, wenn die [es per] E-Mail haben. Der würde dann von Brieftaube auf Fax das konvertieren, so. Das macht der Kommunikationsserver. Großteils. Offenbar. Ja, das ist aber Standard, das haben die alle. 

    Dann haben wir etwas, was zunehmend kommt, [das] Clinical Data Repository, haben wir auch schon mehrfach hier erläutert, bin ich auch Fan von. Das ist so eine Art zentrale Datenbank, in der die klinischen — die wichtigen klinischen Daten aus unterschiedlichen Quellen, KIS, LIS, RIS/PACS, gespeichert und zusammengeführt werden. Sodass man da dann im Krankenhaus vielleicht auch das macht, was man bei der Software-Entwicklung hat, nämlich die Datenhaltung — das wäre das CDR — trennen von der Funktionalität — besten OP-Slot berechnen — und das auch noch mal trennen von der GUI, wie sieht das Ganze aus. Sodass [es] ein großes Thema [ist] und da sollten dann die guten Daten, die aus den primären Systemen kommen, gespeichert werden im CDR. 

    Dann gibt es jetzt noch ein bisschen Exoten. Das sind einmal Terminologieserver und sowas wie ein Medical Data Dictionary. Terminologieserver, ja, kann man sich vorstellen, das ist ein System, was dann — wir brauchen ja für semantische Interop[erabilität] Code-Systeme und Klassifikationen, Terminologien, und dieser Terminologieserver kann sowas bereitstellen. Sowas wie es noch [SNOMED] CT, [ICD], ATC etc. Da gibt es einmal landesweite Initiativen, Österreich macht das zum Beispiel schon lange. Es gibt in Deutschland sowas vom BfArM, die wollen das auch aufbauen oder sind schon dabei. Das ist noch nicht ganz so, wie ich mir das vorstelle, weil bisher ist es da auch tatsächlich so, dass du die Klassifikation jetzt nicht nur von der Webseite, sondern auch vom Terminologieserver runterladen kannst. 

    Die richtig coole Ausbaustufe ist, wenn du sowas hinschicken kannst — von mir aus auch im Krankenhaus: Ich möchte einen Herzinfarkt kodieren, und [du] schickst das halt hin, und der sagt, okay, der SNOMED-CT-Code ist das, der ICD-Code ist das und so weiter. Dass du also Sachen hinschickst und der schickt das dann klassifiziert entsprechend zurück. Das ist dann die Endausbaustufe. Das hilft dann natürlich auch, weil du dann sowas wie diese Terminologien nicht in allen Systemen vorhalten musst. Also du musst es nicht machen im KIS, im PDMS, im RIS, im LIS, sondern du kannst theoretisch diese zentrale Funktion nutzen, machen aber leider nicht viele. 

    Und das letzte Ding — das ist jetzt noch wilder — ist ein Medical Data Dictionary, ist noch ein bisschen [ein] anderer Ansatz. Da führst du einfach zusammen, welche Daten wo gespeichert sind, und matchst die. Das heißt, der speichert selber keine Daten wie ein CDR, der sagt auch nicht, ich verändere Daten wie ein Kommunikationsserver, und der hat auch nicht alle Terminologien gespeichert wie ein Terminologieserver, sondern der sagt einfach, eben im KIS steht das Gewicht in folgendem Format mit Kilogramm, von mir aus in dieser Tabelle, und das Gewicht steht im PDMS an dieser Stelle, und das ist beides das Gleiche. Das heißt, der matcht also, welche Daten wo stehen, in welchen Systemen, und welche da dann inhaltlich identisch sind. Oder als Beispiel: irgendwie Blutdruck systolisch ist ein Integer-Wert zwischen, ich habe keine Ahnung, 60 und 250, und der steht im KIS da und im PDMS dort. Das sind die Systeme, die man theoretisch braucht. Nee, stimmt gar nicht — also brauchen, brauchen [tut man] einen HL7-Kommunikationsserver, ich empfehle jetzt zunehmend auch ein CDR den Krankenhäusern, die ich berate. Und das andere beides ist nice to have. 

    Danke für die Erklärung, sogar für Nicht-Informatiker dann auch spannend. Thema Terminologieserver, [hätte ich] eine Nachfrage, und zwar: Ich habe das politisch ein bisschen mitbekommen, der wurde ganz groß angefragt, ganz groß gehalten, ganz groß — und ich weiß nicht mehr [ob] im Detail gesetzt oder irgendwo so lange [her], und soll jetzt eben entwickelt werden. Du klangst nicht begeistert — was müssen wir tun, damit du jetzt hier die Empfehlung aussprichst, Terminologieserver, der ist es? 

    Also richtig cool wäre es, wenn — also erstens brauchst du es organisatorisch, dass sich darauf alles bezieht, also dass du all das, was gesetzlich verpflichtend ist, von mir aus auch in Zukunft irgendwelche Auswahlwerte, die bei FHIR-Ressourcen oder FHIR-Profilen erlaubt sind, dass das dort alles an einer zentralen Stelle gepflegt wird. Das müsste organisatorisch sichergestellt sein. Und dann wäre es gut, wenn man das auch so umsetzen kann, dass entweder die vielen Systeme, die dann die ganzen Terminologien nutzen, den immer wieder anfragen können und sich Updates ziehen, automatisiert, dass du das nicht irgendwie pflegen musst, sondern dass das automatisch [geht]. Also keine Ahnung, Gematik oder KBV überlegen sich jetzt, wir wollen jetzt einen neuen Beruf mit auswählbar gestalten, dann soll das in diesem zentralen Terminologieserver aufgeführt werden, und dann ziehen sich alle PVS, die installierten in der Praxis, oder auch die KIS, die ziehen sich dann diesen Wert, und dann ist der automatisch da mit drin. Egal, ob dann im Krankenhaus nochmal ein eigener Terminologieserver [steht], der sich das dann holt und dann intern verteilt, oder auch nicht. Also dann bringt das wirklich etwas. 

    So wie es jetzt ist, du kannst dann das einfach irgendwie abfragen oder die Schnipsel-Teile runterfahren, sowas, ganz am Anfang. Dann hast du es formal, aber dann hast du jetzt nicht so den großen Nutzen. Aber ich glaube, in die Richtung soll es auch irgendwie gehen, aber das muss man halt richtig pushen und auch richtig durchdenken. Also, das sind ja auch echt [Verzögerungen], ich glaube — also ich weiß, ja, du musst [das] erstmal politisch entscheiden und durchdrücken und auch Geld dafür bereitstellen. Aber der erste Schritt ist ja getan. Neue Regierung gestartet, dann kommen wir [zum] nächsten Punkt, auf die Agenda, [ich] ersetze. Weiter geht’s. Ich würde gerne jetzt hier einmal die Agenda-Punkte wünschen. Ich hab noch eine Ergänzung, die hast du noch gar nicht gesehen. Und das tut mir furchtbar leid, aber ich muss das Wort ePA noch mal benutzen. Auf gar keinen Fall, ePA-Folge hier! 

    Aber trotzdem: In der ePA, die elektronische Patientenkurzakte und die MIOs, medizinische Informationsobjekte — hör ich eben wieder als große Datenhoffnung. Haben wir jetzt hier super strukturierte Daten? Lasst es die MIOs endlich weiterentwickeln! Schon in der alten ePA war das ein riesen Thema. Geht mir damit jetzt endlich [eine] gute Lösung raus. Und dann gibt’s wieder neue Stimmen, die sagen, ja, die MIOs sind auch irgendwie schon wieder veraltet von der Systematik und von der Idee her, es kann noch KI viel besser. Was ist deine Meinung dazu? Dich… danke. Das [eine] will [das] überhaupt nicht [aus]fordern. Also das eine [hat] mit dem anderen gar nichts zu tun. Wenn du also Freitext da[stehen] hast, dann kannst du von mir aus KI drauflaufen lassen, um die halt irgendwie noch halbwegs praktikabel nutzbar zu machen — im Sinne von: Du nimmst sowas wie ein Large Language Model, ChatGPT, gibst da davor 30, 40 PDF-Dateien rein, hast einen Leistungsstagen-Rechner und sagst, steht da irgendwas zu, ich weiß gar nicht, Blutgerinnungsstörungen in der Familienanamnese, [was] irgendwo keine Ärztin, kein Arzt [in] 40 Dokumenten durchlesen würde. Da kannst du KI einsetzen, das ist sinnvoll. Das ist aber losgelöst von dem, wie wir die ePA nutzen. 

    Und natürlich ist es nicht geschickt oder nicht das Ziel, das große Ziel nachher, dass wir PDF-Dateien austauschen, wo die medizinische Nutzlast nachher hauptsächlich als Freitext drinsteht. Das ist von mir aus in Ordnung für einen ersten Schritt, dass man sich dran gewöhnt. Aber natürlich ist es nachher richtig, dass wir auch da strukturierte Daten haben. Ob das jetzt MIOs sind oder nicht, da ist mir [gehupft] wie gesprungen, [es] sollten Sachen sein, die eindeutig sind, die sauber sind. Und da ist die Frage, ob so, wie die MIOs in der Vergangenheit definiert worden sind, ob das in allen Bereichen von Anfang an richtig gelaufen ist — haben wir hier auch schon mehrfach erwähnt. Da geht es eben nicht darum, dass du [es eins zu eins umsetzt]. Also bei der Umsetzung von Papierformularen in strukturierte digitalisierte Formulare, hast du ja schon gesagt, da muss man eben nicht eins zu eins jedes Feld genauso umsetzen, sondern da muss man sich vorher Gedanken machen. Und das ist das Wichtige, dass man sich von den Papierformularen löst, [dass] man sich eher mit so einem Referenzmodell dann [annähert], wie hängen welche [Daten] zusammen, wo braucht man welche Auswahlwerte etc. Das ist das Wichtige. Und ob das ein MIO heißt oder nicht, oder ob man sowas wie openEHR nimmt, [haben wir] ja auch schon mehrfach besprochen, whatever, das ist mir egal. Hauptsache, das Ziel ist, dass wir irgendwann nicht da PDF-Dateien, ergo Freitext, in die ePA kloppen. Am Anfang okay, aber das sollten wir irgendwann bald auch richtig machen und richtig angehen. 

    So, ja, auch so. Du hast gerade eben schon das Thema KI und NLP angesprochen, du wolltest da noch Kritik üben. Ja, ich wollte Kritik üben. Also ja, ich finde es manchmal schwierig — ich spiel viel auf meinem Rechner rum mit Large Language Models. Ich habe da übrigens [eine] absolute Empfehlung — [für die,] von euch, die auch ein bisschen technisches Interesse haben —, sowas wie Ollama mal zu installieren, das geht super einfach. Man hat ein Large Language Model auf dem eigenen Rechner, kann da auch ein Stück weit sauber dort Sachen reinkippen, PDF, analysieren lassen etc. Das ist schon alles sehr cool. So, wenn man sich damit beschäftigt und eine grobe Idee hat, wie nachher sowas funktioniert, dann nervt es, wenn Leute einfach jetzt dieses Werkzeug KI auf alles werfen, was irgendwie ein Problem ist. Also anstatt die Ursache des Problems zu adressieren — wir erfassen jetzt strukturierte Daten —, sagen die, ja, können wir weiterarbeiten wie bisher, und dann kommt KI fehlendStaub, und dann macht das das schon alles richtig. Und das ist einfach die falsche Herangehensweise. 

    So, wenn du also prospektive Sachen machst, du holst jetzt ein neues KIS, du willst nochmal die Dokumentation neu aufsetzen, dann machst du das bitte, bitte strukturiert, semantisch annotiert. Wenn du möchtest, dass die bestehenden [Daten], die vor 20 Jahren erfasst worden sind, die in PDFs irgendwo rumschlafen — wenn du die auch berücksichtigen möchtest bei der Diagnosefindung —, da kann man gerne KI einsetzen. Da kippst du das dann ins LLM, die vorhin gesagten 50 PDF-Dateien, und dann kann die KI gucken, ob sie irgendwas Sinnvolles rausfischt, weil der Mensch würde das einfach nicht machen, damit das also gar nicht berücksichtigt wird, [und so] kann man das dann nutzen. Und da ist es sicher hilfreich, wenn du auch sowas nutzt wie Natural Language Processing (NLP). Also NLP, ganz kurze Erklärung: Da kann natürlich sprachlicher Text einfach besser verstanden werden. Beispiel: Wenn jetzt irgendwo steht, Appendizitis wurde ausgeschlossen, da wär’s richtig blöd, wenn das LLM sagt, ah, ich sehe, der Mensch hatte eine Wurmfortsatzentzündung, weil es wurde ja ausgeschlossen — also du musst den Kontext verstehen. Oder eben Ausschluss von Appendizitis, oder: keine — der Patient berichtete von einem Alkoholabusus väterlicherseits. Dann ist wichtig, dass die KI auch versteht, nicht der Mensch selber, der Patient, die Patientin hatte ein Alkoholproblem, sondern das war in der Familie. So, das sind einfach so Sachen, die NLP dann mitmacht. 

    Also retrospektiv gerne mit KI, gerne mit NLP, Sachen finden, wenn man sich 50 Dokumente durchsuchen muss. Prospektiv: nicht sagen, wir haben KI, die wird alles lösen, sondern da setzt euch, setzt euch auf den Hosenboden und dokumentiert sauber mit guten Daten. Denn es ist auch sowas wie Data Driven Hospital, was jetzt ein großes Thema ist im Krankenhausbereich, dass man also mehr in die Steuerung reingeht, sowohl medizinisch wie auch organisatorisch. Und dann geht das tatsächlich. Vielen, vielen Dank für die Folge. Mit dir hat [es] mir Spaß gemacht, ich habe auch viel mitgenommen. Bis zum nächsten Mal. 

  • Folge #177 – Der neueste ePA-Hack des CCC

    In dieser Folge spricht Christian mit Martin Tschirsich, Christoph Saatjohann und Tim Weiler über einen aktuellen Sicherheitsvorfall im Umfeld der Telematikinfrastruktur (TI). Während der Startschuss für die bundesweite ePA-Nutzung am 29. April 2025 fiel, wurde bereits einen Tag später ein neuer ePA-Hack durch den CCC veröffentlicht. Die Nachricht fand breite mediale Beachtung, unter anderem in der Tagesschau und in Spiegel-Eilmeldungen. Im Podcast sprechen wir darüber, was sich genau hinter dem Hack verbirgt.

    Die drei Gäste erläutern zunächst einige Grundlagen rund um die TI:

    • Aus welchen Komponenten besteht sie?
    • Wie funktioniert das sogenannte „Walled Garden“-Prinzip?
    • Welche Rolle spielen Konnektoren und andere TI-Komponenten in der Sicherheitsarchitektur?

    Anschließend schildert Martin Tschirsich, wie bei der Analyse der Infrastruktur verschiedene Schwachstellen identifiziert wurden. Dabei geht es weniger um spektakuläre Angriffe, sondern viel mehr um die konkreten technischen Gegebenheiten, die Nachbesserungsbedarf aufzeigen. An dieser Stelle dürfen natürlich keine Hinweise fehlen, wie sich die Sicherheit der TI verbessern ließe – sowohl technisch als auch organisatorisch.

    Tim Weiler ergänzt die technische Perspektive um eine Einordnung. Er betont, dass Sicherheit immer in Abwägung mit dem praktischen Nutzen betrachtet werden muss – ein Aspekt, der bei der Entwicklung und Weiterentwicklung digitaler Infrastrukturen eine wichtige Rolle spielt. Im Rahmen des neuen „ePA-Hacks“ wurde zudem erstmals öffentlich kommuniziert, dass die gleiche technische Grundlage, die für die Schwachstelle in ePA verantwortlich war, auch dafür sorgte, dass viele E-Rezepte abrufbar waren.

    Podcast: Play in new window

    Transkription

    Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des eHealth-Podcast Folge 177 und ich weiß und ich glaube ich sie nennen werde vielleicht ePA und der CCC nur 3 E 42 oder Folge 42. 

    Schauen wir mal, ich bin ein bisschen aufgeregt, habe ich so einen selten, ich habe drei Leute da, die ich Firefleicht stehe durch direkt selber vor, ein Volkesmega, Stamm vielleicht ein Martin der ist bei mir hier unten links.  

    Mein Name ist Martin Tschirsich und ich bin Mitglied im Chaos Computer Club und öfter auf der Veranstaltung des Chaos Computer Club in dem Thema eHealth, Digitalisierung Gesundheitwesen, Beschäftigt und vielleichtauch daher vielen bekannt, beruflich mache ich IT Security in Affirmationssicherheit, schon seit 10, 20 bald Jahren und verdinte das Expertenwissen aus dem Beruf mit dem was mich privat und ernehmlich sehr motiviert und zwar, man glaubt es vielleicht nicht, aber für eine bessere digitale Versorgung anzutreten.  

    Ja, mein Name ist Christoph Saatjohann, ich bin seit September letzten Jahres Professor für IT Sicherheit und zwar im speziellen vereingebeteten Systeme und auch medizinische IT-Systeme.  

    Die ganze Forschung NTE ist seit schon fünf, sechs Jahren und ein kleines Hobbyprojekt von mir. 

    Das heißt, da habe ich auch schon einige Sachen mir mal angeschaut und auch schon öfters auf dem CDC-Kongress präsentiert, z.B. 

    Diese Konnektoren 2020, die mal im Internet drin waren, die da eigentlich kann ich sein sollten oder dann vor zwei Jahren diese Probleme in dem Kim, in dem IMA-System, da den mir heute sicherlich auch noch mal gut zuversprechen, da gibt es auch ein paar Probleme.  

    Das heißt, die Tee ist für mich immer schon so ein kleines Jahr Forschungsabbib gewesen und wird es wahrscheinlich in der Zukunft auch noch bleiben.  

    Tim Weiler, ich bin seit 14 Jahren in der Industrie, ein Gesundheitswesen ursprünglich bei primärsystemernstellern angestellt gewesen und jetzt bei ihr als Experts beschäftige mich dort mit übergreifenden Prozessen in der Digitalisierung, mit Konnektoren, mit Karten, mit Karten Terminets und mit diversen Teefachanwendungen und meine persönliche Motivation ist ebenso, dass wir gerade in den letzten Jahren und für die nächsten Jahre imGesundheitswesen die Dinge erschaffen, die dann idealerweise für unsere Kinder und die Generationen am laufen sind und da versuche ich, gutes zu befürken und mitzuwirken.  

    Ja, genau, also es geht um die ePA und am Anfang gleich ein paar wenige Worte, wo ich nicht glaube, dass die meisten Podcast-Hörer vom jetzt Podcast die ePA nicht kennen. 

    Trotzdem ist die elektronische Patientenakte, die nach Jahrzehnte langen Plan dann jetzt tatsächlich gestartet ist.  

    Initial war so, dass die ehemalige Bundesgesundheitsministerin Ulla Schmidt vor euch glaubt, 25 Jahren, oder? 

    Kann das kommen das ungefähr hin? 

    Zwischen 2025, 20 Jahren, gesagt hat nach einem medizinischen Skandal, Lipo-Bice-Kandal, damals, das ist ja geschickt, wer meine medizinischen Daten im Fluss sammeln wohnt. 

    Das heißt, seit 25 Jahren doctrine wir jetzt in Deutschland an der ePA rum und auch ein bisschen anderen Anwendungen und seit diesem Jahr haben alle gesetzlich versichern, wenn sie also nicht aktiv widersprochen haben, auch eine solche Akte, die wird bei den Versicherung gehostet. 

    Da werden dann Daten aus den Primärsystemen, also bei den Arztpraxen oder auch von den Krankenhäusern als Kopie dort gespeichert. 

    Die Idee der Hinter ist ja durchaus hilfreich, also wenn ich meinem Hausarzt, um mir aus sage, dass ich eine Penicillin-Unverträglichkeit habe, dann wär’s geschickt, wenn ich ins Krankenhaus komme, die das auch wissen, oder aber, dass wenn das Krankenhaus dokumentiert hat, dass ich noch einen traumatierten aggregationshämmer habe, übrigens auch gutes Wort für Scrabble, also ein Blutverdünner, wenn ich dann in ein anderes Krankenhaus komme, dass die das auch wissen und mir nicht nochmal was anderes Blutverdünnen geben und ich dann intern so ein bisschen auslauf, also das ist eigentlich eine ganz coole Sache und das funktioniert in so einem abmedizinischen Netzwerk, medizinischen VPN, der Telematikinfrastruktur und jetzt kommt natürlich unser TEM, der die TEM erklärt, habe das eigentlich schon mal jemand gemacht, dieses Wortspiel-Timnene, bin ich der erste.  

    Mein guter Freund, der für den TI-Messeintrag zuständig ist, und ich wir haben das schon ein paar mal vorgeschlagen, dass wir daraus Kapital schlagen könnten, aber selbst damals liebt das bisher ohne Erfolg. 

    Okay, also Telematikinfrastruktur, was du beschrieben hast, von Ulla Schmidt, das hatte die Konsequenz, dass man sagt, wir wollen Daten digital speichern und müssen uns aber Gedanken darüber machen, wie wir das nach den Mitteln der Informationssicherheit auch sicher tun können, nachvollziehbar und den Teeger und deswegen gibt es digital Identitäten auf Chipkarten in Praxen, beispielsweise die SMCB, kann man auchOrganisationsausweisen nennen, da sind Informationen über die Art der medizinischen Einrichtung, beispielsweise das in Krankenhaus und Zahnarztpraxis, darauf gespeichert. 

    Dann haben wir eine Karte den Heilberufsausweis oder Health Professional Card, kann man auch sagen, das ist eine Person gebundene Karte, die in digital einer Aussage über die Art und Weise der Approbation oder der Fachkunde treffen kann. 

    Und dann haben wir als dritte Karte in diesem Triodikarte, der versicherten, die elektronische Gesundheitskarte eGK. 

    Und hier haben wir dann schon eines der größeren Problem im Gesundheitswesen leider. 

    Die eGK wird in der telematikinfrastruktur wie ein Identitätsdokument verwendet, der oder die versicherte Weist sich damit aus, aber leider ist nicht immer sichergestellt, dass die richtige Person auch die richtige Karte hat. 

    Und das führt dann, wie wir vielleicht später nochmal hören werden, zu den Phänomen, über die wir heute reden werden. 

    Okay wunderbar, es ist kein Konnektor, es ist eine VPN-Box. 

    Wie die Fritzbox oder so, und ich glaube, der Verbot vergleich wird so jenig für die Fritzbox. 

    Das ist immer bemüht, und der Konnektor steht quasi hinter der Fritzbox in einer Arztpraxis oder so was, und da steht dann der SMCB, das Glas, das wirklich eine Arztpraxis ist und ein HBA, das sicher ist, dass es auf wirklich eine Ärztin oder ein Arzt ist. 

    Und dann kann man hoffentlich über die EGK, die Patienten identifizieren und doch Sachen freischalten, das alles schickt dann im Lesegerät. 

    So, wie kommen der Sachen her? 

    Christoph, ich weiß, du bist völlig überqualifiziert und ich hab ein bisschen schlechtes gewissen. 

    Jetzt hab ich gerade auch den anderen Podcast gehört, da kam I don’t want world garden vor. 

    Also irgendwie so was, wie heißt das auf Deutsch? 

    Ein Gemau hat es ja um Zeunter, wahrscheinlich um Zeunter Ergarten oder sowas. 

    Genau, fragt man schon, GPT. 

    Ich packen noch mal nach. 

    Actionfiguren zu machen und fragt sind voller Sachen. 

    Was ist denn so das World-Garden-Prinzip? 

    Ja, das World-Garden-Prinzip ist oder auch in der TI ist einfach das Prinzip. 

    Ich habe einen ja um einen zonen Raum und da sagt man dann, da kommen keine rein, weil ich hab einen großen Zaun drin. 

    Wir werden drin, das ist alles okay, da sind nur liebe Menschen. 

    Da sind nur liebe Menschen drin, da ist kein Angreifer, da kann nie eine büsse Personen reinkommen, weil wir haben ja hier diesen Zaun und da ist auch ein großes Tor, da kommt keiner rein, der jetzt irgendwie nicht vorher als Zilieb anerkannt wurde. 

    Das ist so dieses Prinzip. 

    Genau, und ob das so wirklich funktioniert, das kann man nachher vielleicht auch mal beleuchten. 

    Vor allem ist natürlich spannend, wie groß der Garten ist. 

    Wenn er jetzt so drei Leute sind, wie unsere wie unser Haus, wo die Familie drin ist, sondern man andere Hausnummer, also in einer sehr viele Menschen drin sind. 

    Die Tore sind auch groß und es gibt vier zu viele Torken, auch das muss man beleuchten, also wenn man die Analogie wie weiter spinnt, dann ist das ein ganz schön großer Zaun. 

    Okay, bevor wir jetzt hier klingen wie Trump, Mauer und was weiß ich weiß noch weiter. 

    Martin, jetzt kommen wir zu dir. 

    Du hast jetzt, wie soll ich sagen, die ePA ein paar mal schon getestet. 

    Die meisten werden ich auf jeden Fall, also das Plakativstor war die Käse-Teke. 

    Magst du vielleicht damit starten? 

    Ja, als du sagtest, der alte Hekt, da muss ich erst mal überlegen, welcher denn. 

    Genau, das war ja auch so eine Teke als hier hin. 

    Das war noch nicht der erste. 

    Wir sind jetzt bei 1,2,3,4,5,6,7,8,9. 

    Ich glaube, das war der neunte, vergangenste Hekt. 

    Der Teke war der neunte, nein, jetzt der aktuelleste neunte. 

    Ja, umgekehrt hat die mir die Zählung beginnend. 

    Tatsächlich war es so, wie ich mir gerade über Karten gerätet und Karten, das sind ja Ausweise. 

    Also wer den Ausweis besitzt und den Ausweis nutzen kann, wir haben da ja auch immer noch eine kleine Pinter zu, wie bei der Bankkart sagt, nur Karten und Pinter, sondern kann ich den privaten Schwester nutzen. 

    Diese Ausweise, dieweisen, insbesondere die Ärztinnen, Ärzte, Hybrufler aus, inzwischen auch Apothekerinnen und Apotheker und viele weitere, die haben eine wichtige Funktion, die signieren beispielsweise Ärzte. 

    Das heißt, wer so ein halberufer Ausweis in seinen Besitz bringt, kann damit zum Beispiel Ärzte ausstellen, signieren, aber auch viele andere Dinge tun. 

    Wir haben damals gezeigt, dass diese Ausweise, ich glaube, es war Fax. 

    Wir hatten sogar, ich weiß gleich, weil wir eine Fax geschickt hatten oder eine E-Mail mit dem PDF im anderen. 

    Alles gab verschiedenste Wege. 

    Beschafft werden konnten. 

    Ganz einfach. 

    Also man behauptet einfach hier, ich bin Ärzte, lasst mich bitte durch. 

    Genau, dann kam man durch und konnte dann sagen, bitte schickt doch ein Ärztausweis mal an folgende Anschrift. 

    Ich bin nämlich umgezogen. 

    Es gibt ja für alle möglichen Hybruflerinnen und Hybrufler große Verzeichnungsregister, wenn den Kammern geführt und die Anschriften, die dort stehen, an die werden diese Ausweise verschickt und auch die Pins. 

    Und wenn man das geschickt angestellt hat, konnte man damals die Anschrift ändern, wie er verschiedenwegt, zum Beispiel anrufe oder ähnlichen und konnte sich dann solche Ausweise, die haben sie dann an eine Käse-Teke liefern lassen. 

    Und deswegen ist auf die Wege stellen, ist das schon SQL injection oder kommt? 

    Nee, das war damals noch einfacher. 

    Das war entweder Anruf oder E-Mail. 

    Und dann wurden sehr eine Käse-Teke gelefert, inklusive Pins. 

    Das war nämlich der Vorteil damals, wurden die Pins noch sehr freizügig verteilt, ohne dass man den Aufwand eine Identifikation betreiben musste. 

    So kam damals dritte, unberechtigte, sehr schnell in die Inbesitz eines solchen Auspreises und der zugehörigen Pindo konnten dann die Privatenschlüsse darauf nutzen. 

    Also im Namen einer Hybruflerin, einer Hybrufler ist auch signieren und Dinge tun. 

    Sich und Käse-Teke ist natürlich auch plakativ. 

    Dann lass uns was zu dem vorletzten Hack im Spring. 

    Ja, sehr gerne. 

    Also wir haben ja, ich glaube 2019, die ePA in der ersten Version, vorgestellt auf den damaligen Chaos-Gemilkation-Kuchen, was auch durch das 36. 

    Und damals war es so, dass wir auch schon damals diese Paxes ausweise brauchten, um auf Aktenkunden zu greifen zu können. 

    Auch damals in der ersten Version der ePA, wir reden jetzt von der ePA für alle. 

    Damals war es nur die ePA, in der Version 1, noch nicht für alle. 

    Das heißt, er noch in der Obdinvariante war es auch schon so, dass Praxen oder Leistungs-Eprinieninstitutionen, um mal eine Gemeinde, auch Abotheken, Krankenhäuser und so weiter mitzufassen, berechtigt, wurden auf Akkunden zu zu greifen. 

    Und sobald eine Berechtigung vorlag, musste man sich nur noch ausweisen als Praxis, als Institutionen und konnte dann mit diese Berechtigung da einstellen, ausgesehen und so weiter. 

    Wir haben auch schon damals gezeigt, dass man sich diese Zugangskarten, diese SMCBs Praxis ausweise einfach so bestellen konnte. 

    Und dieses Problem bestand, bis ich meine Mitte 23, 20, 23 fort, also noch viel viel weiterer, bis man das behoben hat. 

    Und dann erst war auch hier ein ident notwendig, dass man sich um eine SMCB zu erlangen und dann einfach auch ausweisen muss, dann Personal ausweis, also pass anderem an. 

    Und da wäre dann aufgefahren, dass man dann möglichsterweise gar kein Praxisinhaber ist und gar nicht zugrucksberechtig ist auf Akten. 

    Mit der ePA für alle wurde eine ganz wichtige Sache umgestellt. 

    Das ist jetzt die aktuelle ePA. 

    Wir sind jetzt in der Obdaut-ePA, die soll also jeder und jeder gesetzliche Versichheit kommen. 

    Es sei denn, es wird aktiv gehandelt. 

    Sein es wird in der Spochen. 

    Wenn ich aber sage, da bekommst du eine ePA nur, wenn du auch durch ein ident läuft, also irgendwo hingehst, dich ausweis, identifizieren lässt, damit du eine Pin bekommst. 

    Und bei der ersten ePA war es nämlich so, da baute man noch eine Pin, um da auch die Freigabe zu erteilen für der Praxis. 

    Dann wäre das ja eine aktive Handloh. 

    Man gedacht ist man ganz schlau. 

    Wir drehen das um, jeder und jeder bekommt so eine ePA. 

    Um muss sich nicht irgendwo identifizieren. 

    Das heißt, wir schaffen die Pin einfach ab. 

    Das heißt, um als Versicherte eine Freigabe für den Zugriff auf meiner ePA zu erteilen. 

    Z.B. 

    Ein Hausarzt-Paxis soll zukreifen können. 

    Musste ich früher noch eine Pin eingeben? 

    Heute nicht mehr. 

    Mit der ePA für alle reicht es einfach der steckten eGK, der Gesundheitskarte und der Zugriff ist erteilt und es funktioniert wunderbar für alle, ohne dass sich irgendetwas aktiv tun muss, wie z.B. 

    Eine Pinbeantragung ähnlich ist. 

    Werving steckt aber auch das Grundübel der defizitären Sicherheitsarchitektur, denn die Telematikinfrastruktur waren die dafür gemacht, dass ich private Schlüssel, die auf solchen Karten gespeichert sind, nutze ohne, dass ich eine Pin eingebe. 

    Das war nie vorgesehen, dass ich allein nur den Besitz einer Chipkarte, ohne den Wissensfaktor dazu, also ohne die Pin als ausreichende Achteung, Zugriff-Freigabe zu erteilen, um hier die Anwesenheit eines Versicherten in einer Art Paxis nachzuweisen. 

    Und damit auch, ich sag mal, die Einwilligung, dass ich meine Akte für diese Art Paxis freigebe. 

    Man hat sich dort umgeschaut und die sogenannte EGK-Steckenlösung des E-Rezept kopiert für die elektronisch Patienten lagte. 

    Es gibt eine große andere Anwendung in der Telematikinfrastruktur, im Digitalen Gesundheitswesen, dass das E-Rezept bei der hat man auch auf die Pin verzichtet und das war die erste Anwendung bei der Zugriff auf Gesundheitsdaten möglich wurde, allein durchstecken einer Gesundheitskarte in ein Lesegerät. 

    Und dieses Prinzip hat man bei der E-Pafirale jetzt umgesetzt und hat hier auf die Pin verzichtet und hat sich damit eine Sicherheitslücke eingehandelt. 

    Die leider zutiefen Architektur steht als, dass die Bruben werden konnte und die auch weiterhin noch offen ist, wo man das ganz klar sagt, wird die auch erst frühestens Mitte 26 behoben. 

    Jetzt kann ich noch noch mal auf den guten anderen Podcast verweisen. 

    D.h. 

    Dort wird auch ein bisschen aus der Nanaklamusat, finde ich auch gut, dass das bei dem E-Rezept vielleicht noch hinnehmen war. 

    Erstens, weil das sozusagen Flüchtige da an sind, die nach einer gewissen Zeit oder wenn’s eingelöst wird, sind so hinfällig sind, dass es bei der E-Pafirale anders ist. 

    Das zweite ist, dass es dort ja auch Use-Cases war, gab, wo es durchaus sinnvoll sein kann, das von mir ist eine Bettlärige Oma oder meine Frau war auch vor kurzem krank, dann ist es schon noch geschickt, wenn ich in ihre Egel kann, nehmen kann und für sie dann Sachen abholen kann aus der Apotheke ohne dann jetzt mit Pin einzugeben. 

    D.h. 

    Für den Use-Case seid ihr fein, oder? 

    Wie Sie es ist? 

    Nein, das ist tatsächlich nicht so. 

    Beim E-Rezept muss man wissen, dass das Erezept bereits gesundheitsdaten sind, die dort offenbart werden für Angreifer und ein Angreifer, der die Möglichkeit hatte, alle E-Rezepte, alle GKV versicherten, und künftig auch teilende PKV-Versicherten, abzurufen, der bekommt einen massiven Datenschalt, weil und da muss man die primäre noch nicht asherenz, unter jetzt mit rein nehmen, das ist ein weiteres Wort für Squabble, das ist die Anzahl der Rezepte, die nicht eingelöst werden. 

    Also es gibt sehr viele Verordnungen, die von Ärzten ausgestellt werden, von Versicherten aber nie in der Apotheke abgeholt werden, also nicht eingelöst werden, der wird keine Erzneid dispensiert oder hänlich aus und die bleiben für 100 Tage auf diesem Erezept fachdienst liegen. 

    Und wir haben das mal auf einem Nepkin ausgerechnet, so ein Bierdecklrechnung. 10 bis 20 Prozent aller Versicherten haben immer Erezepte auf ihrem Erezept fachdienst liegen, das heißt, ein Angräfer, der eine beliebige Gesundheitskarte, beispielsweise erlangt oder so tun kann als hätte er eine und damit auf den Erezept fachdienst zugreifen kann, der bekommt eben nicht 73 Millionen, also für alle für sich hatten ein Gesundheitsdatum, aber schon für 7,3 Millionen, also in dem wir jetzt mal 10 Prozent an haben, dauerhaft eine Verordnung hinterlegt. 

    Das ist natürlich ein Massenzugriff, also wenn ich über 7 Millionen Gesundheitsdaten habe und das sind gerade bei Menschen, die sehr regelmäßig als Neie oder Mädchen zu sich nehmen müssen, wo Verordnung auch dann nicht eingelöst werden. 

    Das ist ein massiver Datenschatz. 

    Das zweite Problem, was wir daheim ist, der Angräfer kann ja regelmäßig diese Daten abrufen und damit dann auch eine Historie gewinnen. 

    Das heißt, das war auch Kälber schon der damalige BFDI-Bundesbeauftragte für den Datenschutz, wenn es uns freut, hat damals schon gesagt, das geht nicht, dass eine Apotheke, Apotheken sind er die, die auf den Erezept fachdienst gelesen zugreifen, um Verordnung abzupfen und dann auch dispensierende Informationen eindranken, dass die zugreifen können, einfach nur nach Behauptung, dass die versicherte Person auch jetzt gerade da ist und das möchte. 

    Sondern die müssen nachweisen, dass tatsächlich eine Karte gesteckt ist. 

    Das hat damals schon gehabt, 2020 einen Schreiben von BFDI an die Gematik, wo das stark redisiert worden ist. 

    Auch der CCC hat damals Stellung bezogen und hat gesagt, dass das System mangelhaft ist. 

    So die Aussage damals und dass es unbedingt kryptokravisch abgesichert werden müsste. 

    Und es gab dann Vorschläge, tatsächlich von außerhalb der Gematik und auch von Ausrichtung des BFDI, dass man dieses Verfahren, diesen Prüfungsnachweis bei stecken der Karte. 

    Jetzt werden wir es greifisch schon ein bisschen vor, dass man damit eine Signatur arbeiten muss. 

    Dass man das signieren muss und das ist ja das, wenn wir mit einer Signaturarbeit in einem kryptokravisch abgesichertes Datum, das kann ich nicht so einfach fälschen, wenn der Signaturschlüsse mir nicht bekannt ist. 

    Und da kann ich nicht einfach behaupten, ich hätte hier eine Karte, sondern das wird auf einer Signatur zurückgeführt. 

    Und das nochmal einzusortieren. 

    Das bedeutet, es wäre der massenhafte Zugriff möglich gewesen, von den E‑Rezepten, die bis dahin noch nicht abgeholt werden worden sind. 

    Das wäre aber nicht automatisch aus den, aus den Apothegensystemen, weil das nicht automatisch drin, natürlich nicht, sondern weil das auch illegal, also es war möglich, aber es war illegal und das heißt, man hätte da dann Nummern hochzählen müssen oder man hätte sozusagen die Nummern erraten müssen, so dass man ihre Zöpze abfragen kann, oder? 

    Richtig, also war jetzt keine Funktion, die in irgendeinem Apothekenverwaltensystem eingebaut ist, ruf mal alle E-Retette, alle versicherten ab. 

    Aber letztendlich war es die Apotheken-Soffe, die vor 2022 in dieses kleinseitige Absicherung zu übernehmen. 

    Das heißt, die Software, wenn die E-Teager ist, wenn die nicht manipuliert ist, dann wäre das System sicher gewesen, aber wir wissen alle, dass Software, die irgendwelchen Rechtern kleinseitig läuft, die kann ich umgehen als Angriff. 

    Ich muss ja nicht die Software benutzen, die kann mir meine eigene schreiben. 

    Christophsartio hat das ja jetzt auch schon wieder demonstriert und umgehen einfach diese kleinseitige Prüfungen. 

    Und deswegen brauche es für Sicherheit immer etwas, was ich als angreifern nicht manipulieren kann, also was selber seit ich prüft. 

    Mir geht es nur darum, weil es natürlich da auch unterschiedliche Ausprägungen gibt, und es gibt auch manchmal komische Leute auf LinkedIn oder früher auf Twitter oder X, die noch mehr, die dann gesagt haben, dass natürlich auch in der Apotheke jeder alles sehen kann, also das mit einführendes E-Rezept oder der E-Pair, dann automatisch Ausstandard anwendung jeder alles sehen kann. 

    Ja, das ist natürlich falsch, klarzustellen. 

    Genau, das ist natürlich nicht richtig, und das war auch nie so vorgesehen. 

    Man muss aber ganz klar sagen, dass das aus perspektive, altesicherheit völlig unzureichend ist, weil ein Angreifern natürlich nicht der Standard weggeht. 

    Der geht ja bewusst durch die Hintertür, der schreibt sich bewusst in eigenes Kript und Tools, und die werden sehr einfach zu schreiben gewesen. 

    Genau, also ich wollte nur klarstellen, dass es zwei unterschiedliche Sachen sind, diese unsichere Methode auf die E-Rezepte zuzugreifen, oder magst du das vielleicht noch kurz beschreiben? 

    Also der Stand vor 22 sah so vor, dass die Apotheken Software, die war quasi die Puffinstanz oder der Sicherheitsanker. 

    Wenn die Software die Funktion nicht bietet, der Backen ist nicht auf dem Bild schon, dann war damals aus Sicht der gematik die Sicherheit gegeben, dass ein Angreifern dann auch nichts damit anstellen kann. 

    Wie gesagt, wir halten davon nichts, es ist auch nicht anerkannte Stand der Technik, weil kleinzeitig Sicherheit kann natürlich ein Angreifern im Gang werden, aber das war das damals legeprinzip. 

    Und zurecht bemängelt der damalige BFD-Kelber das, aber auch das BSE hat sich dem angeschlossen, das Bundesamt für Sicherheit in der Formationstechnik und auch der CCC und viele weitere im Kreis des CCC und Aushalb haben, bemängelt, dass das doch wirklich ein zu großes, zu offensichtliches Loch ist. 

    Weil, wie gesagt, klar, ein Apotheke muss sich mit ihrer SNCB ausweisen, mit ihrer Apothekenkarte, um überhaupt auf diesen Erezip-Fachtings zu kommen, aber in solchen Apotheken arbeiten viele Mitarbeiter, es gibt damals, glaube ich, noch 19.000 Apotheken in Deutschland, die alle hätten Zugriff bekommen können, multipliziert mit der Anzahl der Mitarbeiter, da regen wir also von einem Walled Garden, der sehr, sehr groß ist und wo nicht wirklich jedes Prümchen ein Hamlos ist, ja, das haben wir ja dann später bei Corona gemerkt, solche Corona-Infzertifikate gab es dann auch hinter dem Bahnhof an der Ecke, von entsprechenden MFA oder Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern von Apothekerinnen und Apothekern ausgestellt und von daher ist dies andern nicht richtig. 

    Deswegen hat man dann vorges gemerkt, man hat dann auf Träumen, wie gesagt, BSE, BFD, CCC und vielen weiteren, eine Lösung umgesetzt, man hat sogenannte Prüfungsnachweise verwendet und ging dann wohl davon aus, weil das war die Forderung und auch das Angriff, genau was man damit abwerden wollte, das keine kleinzeitige Manipulation mehr zum Erfolg führt, dass also wirklich die echte Karte gesteckt sein muss, im Lesegerät der Apotheke und das ist ein Prüfungsnachweis, und dieser Prüfungsnachweis weist nach, nach weiß, dass da eine echte Karte gesteckt ist, wurde also gepulft, ist eine echte Karte. 

    Aber es gab hier ein Missverständnis und das haben wir 23, 24 und spätestens seine Dezember, 24, sehr öffentlich ausgelöst, dieses Missverständnis, dieser Prüfungsnachweis, der jetzt wirklich kryptographisch gut abgesichert war, nicht über die PKI, der wurde tatsächlich über ein symmetrisches Verfahren tatsächlich abgesichert und der Zuhilfe namen von PKI-Komponenten, das sind ein bisschen aventeuerlich, aber es ist völlig egal, weil dieser Prüfungsnachweis nicht, wie gedacht und wie von BFD alle regt und auch von dritten Vertreten, nach weiß, dass die echte Karte geprüft wurde, der Prüfungsnachweis behauptet gar nichts dergleichen, sondern an dem Prüfungsnachweis weist nach, dass sich versicherten Stammdaten bei der Kasse auf Aktualität geprüft haben und dieses Missverständnis, also Prüfungsnachweis weist nicht, nach, ich habe geprüft, ist eine echte Karte, sondern weist nur nach, ich habe geprüft, die auf der Karte gespeicherten Stammdaten, Wohnanschrift, Versichungsbeginn, die sind noch aktuell und ich habe das bei der Kasse überprüft. 

    Das sind zwei völlig unterschiedliche Dinge und diese Verwächslung oder dieses Missverständnis hat dazu geführt, dass wir hier heute sind, wo wir sind. 

    Das kann man ja nicht vorstellen. 

    Also das sind das, das ist jetzt ja, ist jetzt ja ein Wort sozusagen, also ein Artik ist richtig fast, dass eine ist, ich habe geprüft, ob es der richtige Menschen ist und andere ist es geprüft, ob die Stammdaten noch richtig sind und du sagst, weil das ein Wort ist, aber zwei sementische unterschiedliche Bedingungen, dass das dazu geführt hat, dass das geht, was du zwei sagen, was, was geht. 

    Das ist in der Tat so, der Herr Kälber hat damals in seinem Schreiden, 2022 an die Gematik von Angriffszeneien gesprochen, die durchaus realistisch sind, also dass sich ein unbefugter in die Rolle eine Apotheke oder Arztpaksis begeben können, indem er zum Beispiel eine SNCB erwirbt oder ein Zugang zu den IT-Systemen einer solchen Praxis bekommt. 

    Und das sind ja auch zunächst wieder aufgezeigt, noch mal nachgewiesen haben, dass die sehr realistisch sind. 

    Wir haben es ja verschieden wegen, da kommen wir hier gleich noch zu sprechen darauf, solche Zugänge besorgt und Kunden dann in der Rolle eine entsprechenden Apotheke oder Arztpaksis auch handeln. 

    So und Herr Kälber hat damals erkannt, dass muss abgewährt werden. 

    Das heißt, ein Angräfer, der die Möglichkeit hat, IT-Systeme in einer Apotheke beispielsweise zum manipulieren oder im Namen einer Apotheke selbst zu handeln und mit eigener Software auf diese TI zu zu greifen, auf den Ehrer zu fachdienst und jetzt auf die Epe, der muss davon abgehalten werden können. 

    Und der muss also dadurch davon abgehalten werden können, dass er belegen muss diese Angräfer, dass er von dem Versicherten auf dessen Akte oder auf dessen Ehrer Dezepte erzugreifen will, auch tatsächlich physisch die Gesundheitskarte gerade vor sich hingert. 

    Der Begriff des Pulfungsnachweises, der wurde schon in dem Schreiben damals erwähnt. 

    Das wurde auch von der gematik genannt, das wurde auch aus dem Umfeld TCC genannt. 

    Das ist einer oder einen Schluss, der sehr nahe liegt, denn beim Sticken der Karte in der Lesegerät. 

    Jeder blieben Arztpaksis in Deutschland oder Apotheke wird automatisch, das sogenannte für sich, hat eine Stammdatenmanagement durchlaufend. 

    Und im Rahmen dieses VSDM wird ein Prüfungsnachweis erzeugt. 

    Und dieser Prüfungsnachweis, wenn der den entsprechenden Typ hat, nur außerdem über dem wir jetzt hier reden, dann wird der Online erzeugt von den Systemen des sogenannten Versicherten Stammdatendienste. 

    Also jetzt so noch in Zital, der gibt es ein Upload-Flex-Service und Blamblaber, aber letztendlich sind das die Kassen, die gesetzlichen Krankenkassen, die auf ihre Seite einen solchen Prüfungsnachweis ausstellen, von sich aus, kriegt du krafisch absichern und zurück an die Apotheke geschicken, nachdem vorher ein Apotheke die Karte gesteckt war. 

    Geil wird gesteckt, der wird irgendwie mit der Kasse kommuniziert, mit Versicherten Stammdatendienste und zurück kommt Prüfungsnachweis. 

    Und deswegen lag mir die Arztpaksischritt. 

    Oder das heißt, das ist passiert, wenn wir mit der EGK, mit die Stecken, in der TE, dann wird zuerst VSDM auch die erste Anwendung geprüft, ob vielleicht die Menschen umgezogen sind, ob die noch versichert sind, durch die neuen Namen haben, etc. 

    Diese Geschichten, das ist immer der erste Schritt. 

    Genau. 

    Und von deswegen, von daher hat man gesagt, dann lassen wir und nehmen wir doch diesen Prüfungsnachweis, als Nachweis, dass tatsächlich die Karte hier gesteckt war, weil steckt eine Karte für die Prüfungsnachweis, um Kehlschluss, Prüfungsnachweis, Karte, dass nichts damit zu tun, dass die Begriffe gleich sind, oder? 

    Also nicht, dass wir geprüft haben, wir haben nachgewiesen, dass wir geprüft haben, ob sich die Daten geändert haben, das meine ich. 

    Richtig. 

    Das Wort ist ja erst mal, es wurde irgendwas geprüft in dem Namen, dass die nicht drin war, was geprüft worden ist und okay, das ist die Fehlanarme der Hengter. 

    Deswegen ist dieser Prüfungsnachweis nichts wert. 

    Ich kann einen Prüfungsnachweis bekommen, ohne dass ich einen Karte gesteckt habe. 

    Ich prüfe nie, es sind die Stammtarten aktuell. 

    Das einzige, was ich als Angriff erwissen muss, um so ein Prüfungsnachweis zu erzeugen, das ist die Kartennummer, die ITSN, das ist die Kartennummer, die steht hinten aufgedruckt, so eine lange Nummer auf jeder Gesundheitskarte drauf, aber auch S&CBs, halbungsweise am alle eine Kartennummer, also alle Chipkarten, auch Personalersweise am alle eine schöne Kartennummer und bei der Gesundheitskarte spiel diese Kartennummer eine besondere Bevole, denn ich schicke diese Kartennummer aus einer Arztpraxis heraus, aus einer Portekel heraus, zur Kaster an diese Versichernstammdatenienste und diese sagen wir dann, ja, wohl auf dieser Karte sind die Daten aktuell oder sie sagen wir, nein, auf dieser Karte mit der gegebenen Nummer sind die Daten nicht aktuell, du musst ja actualisieren, denn liegt in so genannte Aktualisierungsauftrag vor. 

    Das ist alles. 

    Und der Prüfungsnachweis, den bekomme ich zurück, wenn ich die Kartennummer an diesem Versichernstammdaten in den Schicke und der sagt, wir wollen, Daten sind noch aktuell, also 99,99 Prozent der Fälle sind die Daten noch aktuell und schicken wir dann nachweis darüber, dass ich diese Versichernstammdatenmanagement durchgeführt habe, weil das brauchen Ärzte bzw. 

    Praxen, Apotheken um abrechnen zu können und auch als Nachweis, dass sie der Pflicht zum Versichernstammdatenmanagement nachgekommen sind. 

    Seine Pflichtanwendung, die erste der Tee, müssen sie also nachweisen, gegenüber der KV oder, dass sie dieser Prüfungspflicht nachgekommen sind. 

    Also nachweisen, dass sie gepuscht haben, die Aktualität der Stammdaten, Prüfungsnachweis. 

    Und von daher ist dieser Prüfungsnachweis völlig unereignet, nachzuweisen, dass der Karte gesteckt war. 

    Dafür hat man ihn dabei dann später verwendet. 

    Man hat diese Prüfungsnachweis, also dann auch noch abgesichert, aufgebohrt und cryptographisch signiert, aber das hilft… – Da kann ich gleich nochmal dazu. – Genau, das hilft ja nicht, weil wir versuchen zu rekabisch vernehen, dass wir jetzt gemacht haben. 

    Also ich hätte vielleicht Zwingker Zwingker auf Kleinanzeigen geguckt, ob ich da irgendwo ein Konnektor finde, indem noch irgendwie so eine SMCB steckt und ein Heilbrufsausweis, den hätte ich dann bei mir zu Hause angeschlossen und hätte damit vielleicht, wenn ich noch die Pin gehabt hätte, Zugriff bekommen auf die Telematikinfrastruktur. 

    Jetzt habe ich selber dann ein Tool geschrieben, dass einfach Web-Service das abfragt und bei Web-Service ist es hier der VSDM-Service. – Und beiner? – Beiner. 

    Also dein VSDM ist noch eine der guten halten Legacy-Anwendungen, die direkt vom Konnektor gesteuert wird, also der Konnektor ist nicht nur bei einer Fritzbox, die sicherheitsüberprüft ist, sondern hat auch noch Fachlogik bei sich. 

    Das heißt, deine Software, eine Arzt Software oder eine Apotheken Software erhält vom Konnektor ein Signal, es wurde eine Karte gesteckt, das ist eine der wenigen Push-Verfahren überhaupt in der Telematikinfrastruktur und dann kannst du mit deiner Software sagen, alles klar, da ist eine Karte gesteckt, dann ließ mir die doch bitte aus und mach gleichzeitig bitte ein Online-Update und früh vorbeinabdeckt vorliegt und dann handelt der Konnektor und nicht dein Tool, also der Konnektor spricht dann eben mit diesem Web-Service oder TI Web-Service. – Mein Tool spricht nicht mit dem Web-Service direkt, sondern ich schicke die entsprechende Nachrichten an der Konnektor und der fragt für mich dann den Web-Service ab. – Ja, sagen wir mal, es ist nicht ganz so leicht, also das finde ich auch nochmal wichtig zur Einordnung, das Galen-Effektes von den wichtigen Findings, das nachzustellen, das ist nicht trivial, also es ist natürlich schon für gewisse Angreifersklassen, also es ist nicht mein Spezialgebiet, aber so viel habe ich jetzt schon vom Martin und Christoph gelernt, also für manche Angreifersklassen ist das durchfühlt, aber das ist weder für dich, Christoph, dann noch für mich in irgendeiner Form realisierbar, weil ich gebe dem Konnektor überhaupt keine Nummern, der Konnektor bekommt die Nummer von der Karte selbst, und das heißt, wenn ich irgendwo an setzen möchte, dann muss ich hier an die Stelle zwischen Connector und Karten-Termine angereifen, um dann der Telematikinfrastruktur Nummer hoch zu zählen oder vorzugaukeln, so das ist nicht das trivial, was ein Softwareanbieter beispielsweise machen kann. – Völlig richtig, ja, und das, was du jetzt gemacht hast, Tim, das ist ja quasi eine angreifer Potenzialbewertung, also oder Angriffspotenzial, also wie viel Potenzial muss sein Angreifer haben, damit der diesen Angriff durchführen kann, trotz der vorhandenen Komplicationen, also wie mächtig oder wie gut aufgestellt, wenn wir Ressourcen und Zeitinsatz muss sein Angreifer vorgehen, um hier zum Erfolg zu führen, und das ist ganz wichtig, dass so eine Diskussion geführt wird und dass hier am Ende da wird und auch transparent wird, was notwendig ist und was da aber auch möglich ist, Potenzialer schärden, damit das klarer wird, und das ist etwas, was wir prüg sehr vermissen und wo wir auch jetzt zuletzt mal versucht haben, das auf einen Neller zu bringen und greifbar zu machen, wir haben dann immer bemüht, wie viel Zeit würde das denn dauern, also wir haben ab sich den Zeitfaktor genommen und wie viel wissen, wo sich vor mir mitbringen haben gedacht, okay, man muss schon IT-Spezialist sein, aber auch spezialisierte IT-Spezialist, also man muss auch die Gematik-Spezifikation lesen und da gibt es noch nicht so viele, die das machen, also hier ist die Dichte sehr hoch. 

    Ich habe es versucht, jetzt hier in Vorbereitung, also aber dafür gibt es ja die KI jetzt. 

    Ja, das ist ein Gematik, wenn er den M-Rein und sagt, das guckt mir das und dann kriegt man fertigen mit Python-Coder oder so. 

    Aber das ist genau der richtige Weg, um ein Ordner zu können, ist so eine Schwachstelle Praxis relevant, mitigiert, die das Risiko oder ist das Risiko ausweichen, adressiert oder müssen wir noch mehr tun. 

    Ja, genau. 

    Vielleicht noch einen Punkt, weil der Thema hat ja schon einen Angriffspunkt genannt, also irgendwo zwischen Kartenlesegerät und Konnektor und TI, muss sich diese Kartenummer in jetzt hier einbringen. 

    Für dessen Versicherten, ich dann nachher gesundheitsarten, abrufen, weil ich da als Angriff habe. 

    Und welche Möglichkeiten gibt es dazu? 

    Man kann das sowohl auf Seiten der Karten machen. 

    Also man kann schon vor dem Kartenlesegerät eine Karte stecken, die kann man kaufen. 

    Es gibt die im Internet zu kaufen, solche Testkarten. 

    Also da sind Karten, da kommt hinten noch ein Kabel raus, dann steckt man dann einen Computer. 

    Und dann kann man an der Computer die Karte quasi dynamisch bespielen und die Daten ändern, die auf so einer Karte sind. 

    Das sind einfach klassische Test-Java-Chip-Karten, weil die gesundheitskarte sind jetzt nichts exklusiv deutsches, sondern das ist nicht Java-Kart, letztendlich. 

    Dann kann man dem System, also schon vor dem Kartenslot, weil sie falsche Daten einspielen. 

    Das ist sehr interessant, weil das bedeutet, dass diese Lücke auch schon von Versicherten genutzt werden kann. 

    Man muss gar nicht in der Rolle eine Leistersuppehrung zu sein. 

    Man braucht gar keine SBCB und Konnektor. 

    Ich kann einfach mit so nach Karte, wo hinten ein paar Kabel rauskommen, die dann in mein Rucksack für uns am Laptop, eine Apotheke gehen und die Karte stecken und kann dann auf alle möglichen Ehre zu kräft, theoretisch. 

    Aber das ist natürlich nicht so interessant, sonst in der Szenarie, weil dann muss ich wirklich vor Ort physisch irgendwo hinlaufen. 

    Und viel spannender sind in der Szenarien, wo ich aus der Ferne agieren kann, also irgendwo aus der Karibik. 

    Im Strand hecke ich mich dann ein und holer diese Rezepte ab. 

    Dazu brauche ich dann eben mehr. 

    Da brauche ich nicht nur eine Karte, weil in der Karibik gibt es keine Apotheke mit TI-Anschluss, glaube ich, sondern da muss ich dann in TI-Anschluss selber erstellen. 

    Und dann kommen meine Szenarie, was Tim eben beschrieben hat. 

    Da brauche ich dann in den ganzen Krämpel. 

    Also Konnektor mit Kartenlese geredet, geperrt und ordnbar. 

    Aber dazu vielleicht haben wir mit diesen Ballet-Gaden nochmal, dass wir mal kurz aufgegriffen, wie viele Leute da überhaupt zugefahren haben, weil man die Szenarie muss zeigen, dass das wirklich möglich ist, dass man diese SNCB bekommt. 

    Aber auch ganz normal, wenn ich das nicht über Kleine zeigen mache, man muss ja nur mal kurz hoch rechnen, wie viele Leute in Deutschland darauf zugefahren sind. 

    Das sind ja mindestens alle Praxen, alle Apotheken, in Zukunft und auf Pflegedienste. 

    Plus jeweils nochmal stimmt die Mie 10 Mitarbeiter daran. 

    Plus nochmal IT-Dienstleister, Plus Support-Mitarbeiter teilweise bei praxiverweitungssystemen. 

    Auch da gibt es manchmal Datenbanken, dass die die Passwitter speichern für den Kunden, damit sie sich dann nicht rumplagen müssen und die Passwitter suchen müssen. 

    Das heißt, wir kommen da locker auf über eine Million. 

    Potenzierlich, wieder was machen können. 

    Potenzier Leute, die darauf zugefahren. 

    Und vielleicht nochmal, also ganz kurz gesagt, warum ich das hier auch immer so schön testen kann, alle Sachen. 

    Ich habe einen legalen Zugang zu der TE. 

    Das heißt, alleine, dass ich solche Sachen machen kann, heißt der schon mal so, na ja, wir hatten da alles Zugriff halt, ne? 

    Also manche Leute haben ja auch doppelrollen, so wie ich. 

    Und daher kann ich solche Sachen über ganz gut testen, weil ich immer diesen legalen Zugang so über habe. 

    Ich darf da vom einem Leben so appear, muss ich manchmal solche Sachen in so einer Praxis machen. 

    Okay, aber das heißt, ihr seid dann in diesem Walled Garden und die Leute, die sehr vielen Leute sind in diesem sehr großen Garden und könnten dann theoretisch, wenn es auch versierte, hecker sind und versierte IT-Security-Spezialisten, die hatten dann zumindest die Möglichkeit, darauf, das entsprechend zu machen. 

    So, komm jetzt zu ePA. 

    Wie war das da? 

    Also, ich habe so viel verstanden, dass jetzt die Systematik mit der Errezepte abgesichert worden sind, vielleicht in Anführungszeichen, dass man sich gedacht hat, ja, so was eigentlich ist, machen wir auch für die ePA, weil das schon funktioniert. 

    Genau, richtig. 

    Also Pin wollte man nicht mehr aus dem Grund, dass man gesagt hat, Pin muss man beantragen, das wurde ja dann noch eine jetzt vorletzten Legislatur korrigiert, dass man für die Ausgabe einer Pin auch ein Ident-Verfahren durchlaufen muss, dass die nicht mehr frei auf nette Bitte dann oder Anfrage zugeschickt wurden, sondern man muss auch wirklich nachweisen, so eine Brichtig war. 

    Und das passt halt mich mit einem Prinzip zusammen. 

    Wir geben jeder und jede meine Akte und nur wenn du aktiv bist, dann kannst du wieder spreche, dass wir einen aktive Handlung voraussetzung und überhaupt Zugang zu so einer Akte bekommen. 

    So, ich habe mir die Pin weggelassen und habe gesagt, okay, wir nehmen diese EGK-Stecklösung, die Gesundheitskart-Stecklösung aus der Apotheke, für das E‑Rezept und setzen dir auch für den Zugriff auf die Elektronischpatientenmarkte ein. 

    Wir haben das natürlich auch mit einem weinen Auge begleitet, aber leider wurde in diesem Zug die Pin nicht ergänzt mit diesem nur karten Zugriff verfahren, also EGK plus Pin oder nur EGK. 

    Das stand jetzt nicht mehr zu aus, sondern wo vorher das Verfahren vielleicht für viele zu sichern war und zu schwer, dann auch zugänglich. 

    Also man quasi die Verfügbarkeit gegenüber der Vertraulichkeit vielleicht zu weit zurückgestellt hatte damals, so ist es jetzt ja so, dass ich immer und ausschließlich nur mit der Gesundheitskarte den Zugriff auf die Akte freigebe als Versicherte durchstecken in einer Praxis, weil selbst wenn ich möchte, kann ich nicht, auch wenn ich sie habe, die Pin einsetzen und sagen naja, auf meine Akte kommen alle mit Pin ran. 

    Also ich befuche eine Praxis, eine leistede Situation mit Gesundheitskarte und Pin, diese Wahl gibt es gar nicht mehr. 

    Man hat also diese gesamte Infrastruktur, also die Möglichkeit in ein Arztpraxis über ein Kartresegerät oder eine Pinanzug eben obsolet gemacht und gesagt okay, jetzt für alle dieses weniger sichere Verfahren nur die steckende Karte. 

    Und das ist natürlich klar. 

    Ich habe nicht GKV für sich, da bin ich nicht aktiv geworden. 

    Du hast ja bei Kleinern zeigen, die Infrastruktur besorgt, du hast diese programmierbare Karte, dann kannst du mit meiner EGK auf meine E-Part zu grafen. 

    Aber erstmal bevor man das realisiert, wäre das auch schon ausreichend und das ist natürlich viel wenige anspruchsvoll, sich einfach den Besitz einer Karte zu verschaffen und mit dieser Karte dann zum Beispiel in einer Proteke zu gehen und im Rahmen der assistierten Telemedizin einsichtzunehmen, so eine Akte. 

    Ein neues Verfahren ist der 129 sGB5, aber bitte nicht fest nein. 

    Das wollte ich sozusagen herleihen. 

    Das wollte sagen, das ging auch, dass wir ja kein Massenabhof, sondern man könnte, wenn man die EGK hätte, wenn man mit der EGK und die anderen Sachen hat, also Zugriff hat, so hätte ich kann man darauf zugriffen. 

    Das große Problem ist ja aber, dass man auch einige Zeit lang der Massenzugriff, also 100.000 Abrufe möglich waren. 

    Ja, also als das gezeigt wurde im Dezember, da gab es diese Technologie noch nicht für uns in der sogenannten Produktivumgebung der telematischen Infrastruktur, sondern da war das in der Referenzumgebung demonstrierbar rechtzeitig, deswegen auch in einem sehr verantwortungsvollen Disclosure wurde dann eben sehr kurzfristig festgelegt. 

    Nein, wir können die Risiken sind zu groß, deswegen starten wir mit der EPA für alle mit Praxen in Modellregionen und Testregionen um bei diesen Praxen, die in Besitz der S&CB, also das Organisationsausweis ist sicherzustellen, um damit das Potenzial zufachingern. 

    Was dann gemacht wurde, das war der erste Schritt. 

    Der Zugriff auf den EPA-Fachdienst wird beregelt und gleichzeitig sollen weitere technische Maßnahmen etabliert werden, die den eben diskutierten Prüfungsnachweis ergänzen. 

    Und zwar um Informationen, die jetzt nicht mehr beliebig jede Karte oder jede versicherten Nummer darstellen, sondern Informationen, die auf der Karte enthalten sind, aber nicht auf der Karte abgedrucht sind. 

    Okay, also das heißt, das, was ihr sozusagen bis dato bis zu dem Zeitpunkt, wo wir jetzt gerade sind, festgestellt haben, dass auf dem, auf den sogenannten Testzürmer, wo man das testen kann, hatte man die Daten alle abofen können, auch massenhaft, ohne dass man die physische EGK irgendwo gemobst hat oder sonst irgendwas. 

    So, weil ihr vom CCCB oder das Ehrenhaft, Ehren, wenn er vorher gemeldet hat, sind sozusagen unter anderem, deswegen diese Testregion eingeführt worden, dass man bei den 300 Ärzten niedergelassen, die da mitmachen, vorher prüft, okay, das tatsächlich deren HBA auch der richtige ist und in der Zwischenzeit hat man das gefächste, habe ich nicht verstanden, richtig soll. 

    Es ist eine Variante, die ich sag mal sehr harmonisch ist. 

    Wir haben da aber ein Punkt, den ich ansprechen muss, auch wenn er vielleicht für manche unangenehm ist. 

    Das ist, wir reden ja hier über die ePA. 

    Das defiziert, also dieser Zugriffsweg, der kommt ja vom E‑Rezept. 

    Und wenn da bei die ePA kaputt ist, dann ist auch eine Promeverzerkippe. 

    Und das heißt, der spätestens August 24 weiß, die gemartig, das B&G, aber auch alle weiteren Raufsichtsbehörden, dass das selber auch bei mir derzeit möglich ist. 

    Und das E‑Rezept stand dann schon produktiv als Pflichtanwendung. 

    Und das heißt, wir haben jetzt ein knappes, also über ein halbes Jahr Zeitzeit gehabt und dann auch mal ein paar Monate hinten dran, in der Testphase der ePA, wo allen bekannt war, wie man alle Ehre teppte, über eine Erezeptfachdienst unter alleiniger Angabe der Karten immer abrufen kann. 

    Und das finde ich muss genannt werden, weil das finde ich nicht verantwortungsvoll und das muss künftig anders gehandelt werden, wenn das eine Meldung gibt, wie diese hier, also eine Erkenntnis von außen an verantwortlich getragen wird, dass das Zugriffsverfahren unsicher ist. 

    Und es sind mehrere Dienste betroffen. 

    Wir haben natürlich in unserer Darstellung auf dem Kongress nur die ePA genannt, weil wir wussten, dass ein Versorgungsrelevantes verfahren, was da draußen produktiv laufen muss, völlig angreffbar ist. 

    Und wir haben es deswegen auch nur in Bezug auf die ePA veröffentlicht, weil die gemartig im August 24 gesagt hat, so gemartig, dass jetzt natürlich die entsprechenden, mit denen wir dort im Austausch standen oder weiterhin auf den guten Austausch stehen werden oder wieder werden, dass das ein Risiko ist, was sie tragen wollen. 

    Und wir sehen das ganz anders und dann kommen wir jetzt in die Risiko bewahrter. 

    Aber ich muss sagen, es ist bei der ePA nicht produktiv möglich gewesen, alle Akten abzugufen, weil die ePA produktiv dann erst mal vertürgert wurde, bis jetzt letzte Woche. 

    Beim Ehrezeit-Fachting, deswegen sagt sie das ganz anders aus. 

    Der war schon immer offen und für angreif war schon immer zugänglich. 

    Und dort wurden auch keine Maßnahmen, ich soll mal nur für einen Maßnahmen umgesetzt. 

    Das ist nur deswegen vielleicht nicht bekannt, weil wir das auch aus verantwortungsbewusstsein für dieses produktive Versorgungsrelevantere Fahren nie gesagt haben. 

    Aber jetzt, wo die Maßnahmen inzwischen umgesetzt sind, seit letzter Woche kann ich es ja sagen. 

    Also wir hatten zukünftig auf alle Ehrezeit-Deutschland produktiv. 

    Ich habe gerade ein bisschen Sorge, das wieder aufzudröseln. 

    Also wenn ich mir vorstelle, ich bin zuhörer, dann würde ich Probleme haben, die ganzen offenen Enten sozusagen von den Seien, das wieder zusammenzuführen. 

    Ressens bei der ePA weitermachen. 

    Also und ich habe mir nebenbei noch notiert oder steht auch in einer Gender generell die zusammen, aber jetzt mit der Gematik, wie er das so wahrgenommen hat, das würde ich zum Schluss noch mal fragen. 

    Ich will das wieder zurück kaputtulieren. 

    Also die ePA ist jetzt, wir sind jetzt beim Zeitpunkt. 

    Wir haben das Ganze noch mal verschoben und wir haben uns Zeit erkauft mit den, mit den, wie heißt, Modellregion. 

    Die Modellregion, genau. 

    Vielen Dank. 

    Und in der Zeit, ich weiß schon, was gefixed wurde, aber was haben die dann da gemacht? 

    Jetzt hat man also hoffentlich Sachen gebaut, sodass dann sicher ist, dass man nicht mehr alle da anabfragen kann. 

    Ja, ich kann das mal machen, weil das habe ich ja dann auch praktisch umgesetzt. 

    Also was dann gemacht wurde in der Zwischenzeit ist dieser sogenannte HCV-Wert eingeführt, dieser #value. 

    Was da gemacht wird ist, man nimmt noch weitere zusätzliche Persombezogene Daten der Versicherten. 

    Mir speziell ist es dann die Straße, Hausnummer und das Beginn der Versicherung bei der Aktuellen Versicherten. 

    Der erste Buchstabe der Straße. 

    Der erste Buchstab, aber genau. 

    Also diese drei Daten muss man dann noch extra wissen, die werden dann noch mal ein cryptografisches Verfahren gehäscht, dann wieder aus Platzgründen, nochmal auf 40 bitte runtergeschoben, sei es drum. 

    Aber diese drei Daten muss man wissen, um dann noch mal den Zugriff zu erlangen. 

    Das heißt der Hintergrund war wahrscheinlich, na ja, wir müssen jetzt irgendwie das Ding retten. 

    Also da war ja schon wieder die EPA, wenn man sich das so vergleichen mit so ein Wasserbehältnis, da trofft es schon wieder raus, sondern hat man wieder den nächsten Flicken genommen und den noch da drauf geputscht und hat dann gedacht, ja gut, dann wird das jetzt ja schon funktionieren. 

    Mit diesem HCV-Wert. 

    Das Problem hier natürlich ist auch diese drei Datenpunkte, waren ja nie irgendwie gedacht als sicherheitsrelevante Daten. 

    Also wenn man sich das so vorstellen, wie über Impressungsangarten komme ich sicherlich ganz relativ schnell, auch irgendwelche Straßen und Hausnummerdaten von Patienten. 

    Das ist jetzt keine super geschützte Datenbasis. 

    Und das versicherten Beginn, das startet ja auch normalerweise zum ersten des Monats, das heißt, damit pro Jahr ungefähr 12 Möglichkeiten, plus ein paar Jahre, wenn man sich noch dann mal linkt, eben Sachen anschaut, da sieht man manchmal auch, hat jetzt im Gewächsel von einer Firma zu einem anderen oder ist jetzt vom verbarmtet, auf mich verbarmt, gegangen, dann sieht man zum Beispiel auch. 

    So rumgekehrt, oder? 

    Auch das ist möglich, nicht verbarmt, wer macht das so? 

    Ich kenne ein paar Leute, die haben was gemacht, also das ist auch möglich. 

    Aber auch dann kann man natürlich den Versicherungen beginnen, ableiten. 

    Da ist diese drei Datenpunkte wohnen jetzt genommen als extra, na ja, ich nenne es in meinen Anführungsreichen Sicherheitslevel, um diesen Zugriff nochmal zu beschränken. 

    Dabei ist natürlich zu sagen, wenn ich das in meinen Vorlesungen erkläre, im Grundlagen der Ertisicherheit, was sind denn so Sicherheitsfeatures, was sind so Sicherheits, wie groß muss die Entropäe sein? 

    Also der Sicherheitsfaktor in solchen Werten, da wird das natürlich durchfallen. 

    Also wenn wir dann Studie ankommen würde, ja, bin immer doch die Hausnummer-Straße und das beginnt der Versicherheit natürlich. 

    Das käschen wir. 

    Das häschen wir, Tuankei, das auf 40 Bilds und Hansen wir glücklich, dann würde ich mir, dann kann ich die Note da nicht mehr so schön vergeben. 

    Genau. 

    Wo ich auch den Kopf schüttel, obwohl ich, na, ich habe da nicht viel Ahnung, ihr seid ja die Experten. 

    Aber das ist immer noch SQL Injection gibt von Systemen, die im Netz hängen, finde ich krass. 

    Na, auch wenn es jetzt nicht bei der ePA war, sondern bei irgendwelchen Karten ausgehen und stellen oder whatever, das finde ich krass, das ist immer ein System mit SQL Injection gibt auf der einen Seite. 

    Und auf der anderen Seite, dass man nicht so was macht, wie, was inzwischen jeder billige Web Server hat, dass, wenn man irgendwie eine Attacke hat, also außergewöhnlich viele Anfragen kommen, dass man dann irgendwann entweder die Anfragen verlangsamt oder gar nicht mehr antwortet. 

    Also, dass so was nicht implementiert, war es absolut Basics. 

    Das war, von Anfang an implementiert. 

    Genau, da gab es eine Art Rate-Limicin, das wurde auch, also diese HZV wird es einer von 2 oder 3 verschnezen. 

    Aber es wird spät eingeführt, oder es wird spät eingeführt, ja, halben. 

    Warum der Zugriff von Apotheke auf 100.000 oder so, warum da nicht irgendwie eine Grenze eingebaut und das verstehe ich nicht. 

    Weil das ist ja eine absolute Scharnsbegrenzung, das ist kein, das ist, wenn schon einer drin ist, dann kannst du sozusagen die Severity verringern, in dem nicht so wahnsinnig viel rausgeht. 

    Und das sowas verstehe ich nicht, das für. 

    Also, ich hatte einen Erklärungsansatz für, beispielsweise, das für sich hat ein Standardmanagement. 

    Da würde es ja auffallen, wenn ich aus einer Praxis auf einmal Millionen, 75 Millionen Prüfungslachweise anfordern würde. 

    Ja, das wäre ganz klar misspolischlich. 

    Allerdings ist es so, dass, wenn ich in Prüfungslachweise anford, aus einer Art Praxis herausgegen, über eine Kasse, weil die Kasse dir liefert mir den ja, dann weiß die Kasse gar nicht, wer überhaupt hier den Anforder, da sind extra noch Intermediere dazwischen gesetzt worden, um zu verschleiern, woher die Anfrage kommt, weil man kann auch aus ärztlicher Sicht, sich nicht offenbaren wollte. 

    Man wollte keine Daten liefern. 

    Also, man wollte nicht die Möglichkeit technisch überhaupt, die Möglichkeit schaffen, dass eine Kasse überhaupt die Möglichkeit hätte, statistik zu führen, aus welcher Praxis werden, denn wie viele Karten eingelesen und für sich in den Standarten abgerufen. 

    Und diese Vertrauligkeit, diese Informationen, das sind ja oder nicht mehr gesundheitsdaten, das sind weissungsempriereinstitutionsdaten, die wurde damals natürlich von den entsprechenden in den gesellschaften Kräste gemadigt, vertritt den Organisationen sehr hochgehalten, und Ansprüche von Seiten der Versicherten auf allen Robustes verlässliches sicheres Systemen auch mit dem Vorbeck und mehreren sie jetzt mal ein auseinandergreifen, die waren damals nicht im Gespräch, so und heute ändert sich das langsam. 

    Also jetzt täuschen wir wirklich, das ist eine interessante Info. 

    Das nicht nur bei den Versicherten Standartenmanagement, sondern auch bei dem klassischen Tierenfluss, die zugewiesenen IP-Adressen und Ähnlichen, die werden extra randomisiert und verwürfelt, aber trotzdem wurden diese Basics, die man häufig nimmt, um Proof Force zu erkennen und Ähnliches, die wurden extra auf verwürflung und anonymisierung gestellt, weil damals war das das schützenswertere oder überhaupt schützenswertere Datum. 

    Das heißt, Massenzugriffe sind jetzt Status quo, heutzutage kaum noch möglich, also wir brauchen weiterhin Zugang zu diesen Geräten, das wir in die TI kommen, und Massenzugriffe sind in Teilen eingeschränkt, weil so eine Zugriffstränkung da ist und weil wir irgendwie überhaupt nicht aufwendig diesen geheimen Schlüssel, der jetzt auch Heschwärze von vier Stellen oder keine Ahnung was hat, den müssen wir irgendwie erraten, errechnen oder sonst irgendwas. 

    Das halte ich für einen unzulässigen Schluss, nur weil ein paar Hansel, die in ihrer Freizeit war, wieder zu viel GMATX Specks gelesen haben, sagen, da steht eine weitere Lücke offen, wie gesagt, hier ist ja bei Lücke 9, heißt es nicht, dass die Lücke 10, 11, 12 schon erdeckt wurden und beseitigt wurden, also das Problem, was wir haben, den eilen weiteren Zugang, den wir jetzt in kurzer Substation wieder mal aufzeigen, also wirklich sehr banal ist und ich sag mal eigentlich, sehr schnell hätte beteiligten auffallen müssen, der Brude jetzt erschwert dieser Zugang, also einen Datenquelle, also Telefonbuch wurde jetzt eingestellt, wenn ich mir ausgegeben, aber es gibt natürlich möglicherweise auch ganz viele andere Quellen an der Telefonen mal zu kommen, die uns nicht immer die bekannt sind, genauso wie den verantwortlichen bisher, das Telefonbuch nicht bekannt war, oder ich verwendet meine richtigen Begriff die elektronische Ersatzbescheinigungsanfrage, das müssen wir auch noch erklären, die elektronische Ersatzbescheinigung, also das war ja die Medikation, dieser HZV-Wert um das Ganze sicher zu machen und dann ist es ja Martin und Bianca aufgefallen, momentan gibt es diese elektronische Datsbescheinung, diese Fchnittstelle, die ja dafür da ist, wenn ein Patient eine Patient in die Praxis geht und zum Beispiel die Karte funktioniert gerade nicht, oder das Karten Nesegerät in der Praxis ist gerade deffekt und der Mechanismus früher war ja oftmals, zum unserer Praxis und so ja dann kommen sie morgen mal vorbei, dann kriege sie die Karte nach oder die Technikarte lange Zeit in ihrer App eine Funktion, da kann ich dann die Praxis auswählen, da muss zu teilweise die Fachsumme eintragen, drück auf ein Knopf in der App und dann gehen drei Sekunden später das Fachsker in der Praxis an und eine Versicherungsbescheinigung kam dann von der Technika per Fachslipraxis. 

    Das funktioniert, das habe ich selber damals auch mehrmals getestet, genau, aber man wollte das ein bisschen vereinertlichen und dafür gab es in diese neue Stiftstelle, elektronische Satzbescheinigung, sei nur wenn Oktober letzten Jahres glaube ich, der Mut hier eingeführt von der KBV, aber innerhalb der TI, also man brauchst du da auch dafür braucht man Kilamatikinfra Struktur Zugang und was von mit dieser Stiftstelle, wie die funktioniert, ist folgendermaßen, ich brauche diese Versicherungszimmer, also die KV-Nummer, die auf vorne auf der EGK draufzieht, dann brauche ich noch die Angabe bei welcher Versicherung dieser Patient ist oder ich schicke einfach die Nachricht an alle 120 Versicherungen, auch das ist ja möglich, probier’s einfach aus und frage einfach bei der Versicherung an, ich brauche eine Versicherungsbescheinigung, weil die GK-Karte ist gerade die Fekt oder nicht da und was die Versicherung? – Die Fektion nicht oder Jopast? – Ja, genau, wir kennen was aber noch mitkommt bei dem Jopast, ist nämlich Folgendes, das sind die Inhalte dieser EGK-Karte, diese Daten stehen auf der EGK-Karte, schick dich mal mit, damit du die in deinem Praxisverwaltungssystem schön eintragen kannst. – Und lass mich ran. – Los geht’s, ja? – Lass mich ran, das sind die da, die man auch braucht um den Hesch und diese ganzen anderen Geschichten zu berechnen. 

    Ich weiß es, deswegen kann ich gut ranen. 

    Bei, ich glaube Tim mal das im anderen Podcast, das letzte mal referenziert habe, ich zitiere ihn jetzt, das System spuckt selber die Daten aus, die man braucht, um so zu tun, als wäre man einen anderer Patient. – Ganz genau so ist es, unter den allgemeinen Versicherungsdaten steht dann natürlich die Straßehausnummer und auch das berühmbrötigte Versicherungsbeginn-Daten. 

    Neben anderen Daten, man kriegt auch noch die geschützten elektronischen Gesundheitskarten-Daten, die eigentlich geschützt sein sollten, aber auch die kriegfrei haut, da steht dann drin, ob jemand eingeschrieben ist bei einem, die sie ist Minatisminprogramm einer Krankenversicherung. 

    Das heißt, man krieg’s sogar unter Umständen über die Sischenstelle auch noch mal gesündheitsdaten brauchst. – Das nur so am Rand. – Okay, das wäre dann, das weißt du sozusagen, ich weiß nicht, Martin, würdest du das schon als Nächsten hack sehen, also dass man hack, sorry, dass man also gar nicht mehr so viel raten muss, sondern dass man, wenn man einmal in der TE ist, muss man die richtigen dienste Ansprechen vielleicht in der richtigen Reihenfolge und dann kann man die Informationen, die man braucht, um drauf zu gezureffen. 

    Trotzdem geht weiterhin nicht der wahrlos beliebige Abgriff der Daten. 

    Aber es sind lücken und da kann angegriffen werden und das heißt natürlich nicht, dass es dann noch nicht noch weitere Lücken gibt. 

    Ich würde das jetzt, falls sie da nicht total bringt, das noch mal zu ergänzen oder zu korrigieren, wird mich jetzt interessieren, wie die Kommunikation bisher war, mit den Zuständigen erstens und zweitens, was ihr meint, warum das so läuft, wie es läuft. 

    Weil das sind jetzt ja auch nicht doof da die Leute. 

    Also wo da ein Liegtes, das so ist wie es ist. 

    Ja, das sind die richtigen und richtigen Fragen, die man jetzt eigentlich schon aus, auf die haben wir antworten, nicht immer, wir haben Thesen, wir haben Annahmen und die können auch falsch sein, aber nur in diesen Fragen liegt dann auch die Lösung für die Zukunft. 

    Oder was geht denn an der Form, was muss ich dann anders machen, damit wir dann nicht bei sich als mal ein 10, 11, 12, 13, 14, und da geht es ja noch zwei weitere sind wieder in der Vergangenheit dann leider so war. 

    Wir haben ja schon seit 2019, also zu müssen. 

    Meinerseits regelmäßigen Austausch, 2011 war für mich das erste Mal mit der gematik und auch den Menschen in der gematik, die dort ihr Fachwissen einbringen im Bereich Sicherheit, in den Fachdiensten, in den entsprechenden Abteilungen. 

    Es ist so, dass die gematik gibt es eigentlich nicht. 

    Das ist ja ein riesiger Inzwischen schon sehr, sehr großer Raum an unterschiedlichsten, in unterschiedlich ensfähren, lebt man da und was sich wohl von Anfang an und auch weiter bewahrheit ist, dass dieses Fähren sehr getrennt sind. 

    Ein Beispiel, der Versichern Stammdaten dientst, der Prüfungsnachweis, die Definition Semantik, das Begriffsprüfungsnachweis wird damit nachgewiesen. 

    Das ist eine Fachanwendung, die in der gematik konzipiert wurde, spezifiziert wurde, geprüft wurde, zugelassen wurde und und und und, bzw. 

    Nicht in der gematik zugelassen, aber entsprechend, ja, die Verantwortung dafür liegt ja dort. 

    Die Versichern Stammdaten, Spezifikationen der gematik, prächen ganz klar davon, da steht unsere Angriffsherneuere wirklich schon drin, dass ein Prüfungsnachweis manipuliert werden kann. 

    Also, der sagt nicht, dass das tatsächlich eine Karte vorlag. 

    Ich kann erst dann aus ein Prüfungsnachweis schließen, dass tatsächlich auch eine Karte, eine echte Karte gesteckt ist, wenn ein sogenannte Fasted-Channel aufgebaut worden ist, das bedeutet, wenn auch wirklich ein Update, der Stammdaten durchgeführt wird. 

    Aber wie gesagt, nur 90 Prozent der Fälle gibt es kein Update, weil die Kartendaten noch allaktuell sind und in diesem Fall sagt der Prüfungsnachweis nichts in Bezug auf die Echtheit an der Karte. 

    Und das steht da börtlich, schwarz auf weiße in Spezifikationen die gematik, d.h. 

    Es gab und es gibt vielleicht auch weiterhin Menschen in der gematik, die das wissen, weil die das selber spezifiziert und geschrieben haben. 

    Die Menschen, aber die dann letztendlich verantwortlich sind zum Beispiel eine elektronische Patientenakte zu gestalten, zu konzipieren, die stehen vielleicht nicht in der Maustausch mit den anderen Menschen, die das damals spezifiziert haben, das Verfahren des V-Eustellen, das für wie ein Stammdatenmanagement. 

    Und aufgrund dieser Komplexität, also das ist kein Vorruf, das ist einfach unglaublich komplex, die Silimatik in Verstruktur mit ehrenjabsten Anwendungen. 

    Passiert es, dass auch heute noch die Abteilung, die einen Mitikationenplan, also diesen Hashtag Value jetzt plant und diese neuen Sicherheitsmaßnahmen plant, völlig überrascht davon ist, dass es eine elektronische Ersatzbescheinung gibt, obwohl das Verfahren ist, was ebenfalls also sehr, sehr dicht an der gematik geplant ist und was auf zusammen mit guten Partnern der gematik auf gematik fachdienste aufsetzt. 

    Das ist übrigens etwas, was nicht nur die gematik überrascht hat, weil es die elektronische Ersatzbescheinung gibt, also nicht die gematik, sondern die erlegen, die diesen HCV geplant hat, in der Abteilgematik, sondern das hat auch das BMG überrascht. 

    Auch dort wusste man erst nicht, dass diese elektronische Ersatzbescheinung gibt, in Zusammenhang mit diesem HCV, dass diese ganzen Daten daher vorgehen. 

    Auch das BSI hat das wo überrascht, weil das BSI hat diesen HCV als wesentlichen Baustein für den bundesweiten Rollout gesehen und das hätten sie natürlich nicht gemacht, wenn das BSI darüber informiert, gewesen wäre, dass diese Daten freie Artrufbar sind. 

    Und und und, das bedeutet, das Grundproblem ist diese Komplexität und Obskurität. 

    Und da hatte wir auf dem Kostnikation wo wir das Jahr gar nicht, ein Zitat von Wanderfalkos Gerke von SLC, einer größten und gewichtigsten, ich sag mal, Sicherheitsdienstleister zertifiziert an der Telematieinfrastruktur. 

    Das lautet wie folgt, das System ist inzwischen so komplex, dass es kaum noch hier mal vollständig durchdrinkt war, und das ist also eine Aussage aus der Innenansicht von jemanden, der es absolut weiß. 

    Und nur hab wir dafür wahrscheinlich mal keine Lösung bis fangen. 

    Aber diese Komplexität ist immer Feind von Sicherheit, Feind von einfachen Lösungen, die Risiken transparent machen und mitigieren können. 

    Also das ist ein Grundübel, ein Grundproblem, was wir schon immer haben, was auch bis heute nicht gelöst ist, dem gegenüber wollen wir Transparenz setzen. 

    Jetzt können wir vielleicht schon zu einer Antwort auf dieser Frage, ja, also Antwort muss lauten, mehr Austausch, mehr Transparenz, in andere Richtung. 

    Wir denken, dass das zumindest ein Teil der Lösung ist, natürlich der wichtigste Dimension ist der Komplexitätsreduktion, aber jenseits davon hilft eigentlich nur Austausch mit allen beteiligen ganz offen. 

    So dass eine der Grundprobleme, die ich jetzt inzwischen wahrgenommen habe, über die letzten fünf Jahre. 

    Denn Christoph, was willst du sagen? 

    Was willst du empfehlen? 

    Oder wenn du jetzt nicht mehr verabermt oder da Profb bist, oder du kommst jetzt zur gematik, was willst du da ändern? 

    Oder würdest du bei der gematik ansetzen? 

    Oder würdest du ansetzen? 

    Ja, ich persönlich würde nicht bei der gematik starten, das ist mir zu komplex. 

    Aber wie Martin ist das schon gesagt hat? 

    Also ich bin mir relativ sicher. 

    Und das wird ja eben passiert sein, einen entsprechenden Risikobewertung ist ja wohl ja durchgeführt für diesen HCV-Wertung. 

    Irgendwelche Leute haben mir gesagt, ja, das ist jetzt auch die Leute haben wahrscheinlich gesagt, das ist jetzt nicht der weißer letzter Schluss, das ist nicht das sicherste Element, das wir haben, aber es wird irgendwie reichen unter der Voraussetzung oder der Aus- oder im Öttere Voraussetzung, dass diese Daten nicht massenhaft abgreifbar sind. 

    Wenn man das Ding irgendwie mal online gestellt hätte und Pubizierte hätte, so, das ist unser, unser Sicherheitslevel jetzt hier. 

    Wir haben als zusätzlichen Feature nach dem Hekt vom HCV-Bezember haben befolgende Maßnahmen hier geplant, 1, 2, 3 und das eine ist HCV unter der Voraussetzung, dass diese Daten nicht massenhaft abragbar sind. 

    Ich gehe davon aus, dass irgendwelche Leute, die die E-B-Stelle und sei es Leute, die es implementiert haben bei Praxerweitungssystemen oder wo auch immer, die der sie sich schreiben, gesehen hätten, das kann man ja auf 2, 3 Seiten auch mal aufdrüsen, was da passiert ist. 

    Die hätten sich wahrscheinlich gedacht, aber momentmal diese Schnittstelle gibt ja genau die Daten und hätten dann vorher wahrscheinlich schon noch ein paar Tagen bei der Gemark immer kurz anklopfen können und das ist ja nicht passiert. 

    Wie Open Source, Wikipedia, Ansatz, das veröffentlichten, die Leute sollten durchdicken. 

    Ganz genau, wenn man das offene Entwicklungsprozess oder Open-Development, also dass man vor den Augen der Öffentlichkeit entwickelt, aber nicht nur den Code öffentlich macht, weil das hilft, sondern auch die dahinter stehen in Annahmen, weil dann kann man viel Annahmen sehr schnell identifizieren. 

    Und das fehlt uns, dass das hat sich ein bisschen gebessert, gehabt in der vergangenheit. 

    Das wurden zum Beispiel in die Spezifikation Konzepten der gematik, als Konzepten der gematik gab es dann auch mehr noch ein Teil der sich mit der Sicherheit des Frage auseinander gesetzt hat, auch begründet hat, warum es überhaupt bestimmte Anforderungen gibt. 

    Früher gab es diese Begründung nicht öffentlich zumindest. 

    Das ist allerdings jetzt wieder verschwunden. 

    Zumindest bei den Maßnahmen, jetzt bei der E-Par, da gibt es tatsächlich Anforderungen selbst, die gar nicht publiziert wurden. 

    Und in einem offenen Entwicklungsprozess würde man nicht nur die Spezifikation oder die Anforderungen offenen, sondern auch warum komme ich zu diesen Anforderungen? 

    Was sind die dahinter stehen an Annahmen? 

    Was sind die Betreuungen? 

    Was sind die Vorgaben? 

    Und dann kann man die übergrüfen und sagt, okay, wir haben hier eine Bedrohonsmodellierung genannt. 

    V.a. 

    Beispielsweise hat diesen Ansatz ja verfolgt, leider mit zu wenig Ressourcen. 

    Also, wir behäten mal den konsequent fortgefühlt, ja, das ist etwas, und sagen, das ist eine Bedrohungssmodellierung. 

    Wie gesagt, diesen Ansatz muss man öffentlich weiterführen. 

    Man muss so führen, dass wirklich alle, je mehr desto besser, dort, das ist die kreative Aufgabe, Dinge sehen können, die man selber nicht gesehen hat. 

    So eine schöne Bedrohung übersehen worden ist, eine neue Schnittstelle, die immer noch nicht brücksichtigt hat, eine Annahme, die einfach falsche ist und und und. 

    Dann könnte man ja sagen, wenn man hier Sachen Augenshorst veröffentlicht, dann lädt das ja böse Hecke ein, weil denen jetzt ja wissen, wie der Quellkult ist. 

    Also, das ist so ein Hörp-Panjahr immer wieder. 

    Es definitiv nicht meine Meinung, aber was sagt die denen dann? 

    Ich meine da ist ja, da gilt ja das Prinzip, die immer. 

    Also Security by Obscurity, das hat ja noch nie funktioniert. 

    Man sieht es ja durch die ganzen Hecks der Vergangenheit, das funktioniert nicht. 

    Man sieht es auch bei der Wahlshoffwerbe. 

    Sicherheit durch Geheimhaltung funktioniert nicht, weil Leute finden immer irgendwelche Wege, da irgendwie ranzukommen und so ausgut. 

    Und dann schauen Sie es an und dann ist es meistens kaputt. 

    Das sieht man bei Wahlshoffwerbe, das sieht man bei technischen cryptografischen Verfahren von NF, also von anderen Smartcards, Alpha-Dekarten damals. 

    Man hat das schon so oft gesehen, dass dieses Verfahren einfach nicht funktioniert und viel für sicherer ist und das ist ja auch statt der Technik ist. 

    Wenn man alles veröffentlicht, dann wird sowas natürlich frühzeitig gesehen. 

    Vielleicht auch von 1, 2 bösen Leuten, die es nicht bescheid geben, aber ein Großteil der Leute sind ja gutartige Whitehacker oder Sicherheitsforschene, die solche Sachen halt sagen würden. 

    Und das geht, das haben wir schon mal gezeigt in Deutschland. 

    Wenn man sich da ändert an die Corona-Warn-App, da gab es ja genau so ein Mechanismus. 

    Das war ja super öffentlich, da konnte jeder da kommentieren, so was könnte man ja auch machen. 

    Ich steh mir einfach mal so ein großes Git-Git-Up vor, wo dann die GMATIC ihre neuen Specks rein wirft und dann kann jeder sich die anschauen. 

    Die sind jetzt ja auch offen, auf dem richtigen Weg, finde ich. 

    Gebeispelcode auf GitHub, ja genau. 

    Das die Specks offen ist. 

    Ja, das ist Gerät-Publikum. 

    Ein Git-Up lebt davon was man aneinlegt und wenn man in GitHub nur den Sourcecode reinlegt, dann fehlt der wichtiger Teil, weil der wichtige Teil für diese Überlegung ist nicht das Sourcecode. 

    Das hätte nichts gewöffen, den E-Pack-Well-Cat-Code jetzt von der IBM zu veröffentlichten, der ihre Zepfachdienst ist. 

    Wir haben schon Speckwörse, schon Speck auf Gem-Spec-Pages, da gibt es mittlerweile auch Vorabveröffentlichung und seit 1-2 Monaten, also Vorbeipflichtung bedeutet, dass es in Tisa, so planen wir eine Spezifikation, die ihrer Setze noch beschlossen werden muss von Grimien in der GMATIC, bis sie dann sogenannte Release sind und de facto umzusetzen sind, vonein, die unter der Herrschaft stehen. 

    Und in den Vorabveröffentlichungen, der hast du im Moment mittlerweile auch Kommentierungsmöglichkeiten, für die die Messenger-Fingers an. 

    Und es gibt auch auf GitHub die Dinge, wenn was Martin, wenn ich das richtig verstehe, was fehlt ist, ich habe die Speck schon gelesen als Hobby. 

    Und wenn man das immer und immer wieder tut, dann kann man sich ein Reim darauf machen, warum gibt es bestimmte Mechanismen in der TI, warum gibt es bestimmte Wördings in der Spezifikation, um Rückschlüsse auf die Ziele der GMATIC oder Spezifikationen zu können. 

    Wenn wir aber nicht die anderen kennen oder beziehungsweise die eigentlichen Ziele, warum wurde die Specksohn zu beschrieben, dann lassen die sich einfach schwerer prüfen. 

    Weil wie gesagt, Martin schon sagte, dann kannst du nicht die Grundannahme validieren oder falsifizieren oder kannst nichts sagen, ja, gut, ihr habt ein bestimmtes Angriff als Scenario oder Risiko-Potenziale und deckt sich das denn mit unserer Meinung der Fachöffentlichkeit von dem tatsächlichen Angriff-Scenario oder den Angriff-Scenario. 

    Das ist so das eine, das ist die reine technische Sicht, nicht nur reine technische Sicht, aber technisch Informationssicherheitssicht darauf. 

    Was mittlerweile auch mal wieder gesagt wird, es gibt keine 100% die Sicherheit beziehungsweise, ich würde behaupten, 100% die Sicherheit wäre auf jeden Fall extrem teuer oder möglicherweise auch wenn ich herzusteile, aber es ist noch andere Diskussionen. 

    Die eigentliche Sache ist die, es geht um Abfähigung. 

    Da werden wir sagen, wir machen das am Anfang von Ullash mit angefangen. 

    Was ich wichtig finde, wir haben eine große Diskussion über die Sicherheit, über Risiken, über Annahmen, die der Spezifikation zugrunde liegen und bei gewissenen Transparenz, wie wir mit diesen anderen umgehen und wie mit der Speckum gehen. 

    Okay, da kann sich die ganze Hecker-Community, die White Hecker und die Sicherheitsforschheit drauf stürzen und können das betrachten und können dann dazu beitragen, dass dieses Konstrukt Open Source Light besser wird. 

    Das ist eine Sache. 

    An derseits ist es so, wir können, behaupt ich jetzt mal, jetzt nichtfach, man 100% die Sicherheit kann dir niemand gewährleisten. 

    Eigentlich in kaum einer Frage. 

    Das bedeutet, es geht um Abdeckung, was eben mit Ullash mit angefangen wird, die Probeiskandal, wir wollten eigentlich eine elektronische Gesundheitskarte um Medikationswerkswirkung besser zu erkennen. 

    Das heißt, wir haben gesellschaftlich nutzen, wir haben persönlichen individuell nutzen, ich kann besser beschützt werden, vor Wechselwirkung, bei Medikation oder auch unsere Gesellschaft und zur Volkswirtschaft, egal wie lustrigst und wendest, hat ein gewissen Nutzen von Gesundheitsdigitalisierung. 

    Und was wir eigentlich zusätzlich brauchen ist, wir müssen uns im Klaren sein über die Risiken, wir müssen uns im Klaren sein über die Medikation, wir müssen uns im Klaren sein über die Risikoportenziale und gleichzeitig brauchen wir Abangremium, beispielsweise mit Forscherinnen und Forschan Zivilvertretern, wie wir immer, weil sie verschiedenen Stakeholdern auf dieses Gesundheitswesen, was ein Teil unseres Gemeinwesens ist. 

    Dann gilt es eigentlich zu sagen, das Risiko, was wir haben, okay, das ist jetzt existent, aber was ist der Nutzen, der dem Gegenüber steht? 

    Und was wir auch der potentielle Schaden, der einem Individuum oder mehreren Widerum, Gegenüber steht und das vermiss ich, aber wir müssen darüber reden, wir eparen Nutzen Menschen, ihre Zeppnutzmenschen, ihr EU nutzt manchen Menschen auch, dass wir meinen Wunsch, dass wir darüber eine Form von Dialog führen. 

    Wenn ich auch natürlich weiß, du brennt wahrscheinlich, du hast gerade auch schon geschabt, da bin ich dabei, also ich glaube, das ist ihr vielleicht zu kurz gekommen, aber das möchte ich auch so sagen, aus meiner persönlichen Sicht noch mal betonen, dass natürlich, wenn wir eine richtig gut funktionierende E-Beharm, das finde ich super viele Vorteile hat oder noch richtig wichtig ist. 

    Ich kenne die Antwort schon, aber plakative Frage Christoph Martin, seid ihr gegen die E-Beharm und für sich seid ihr Verhinderer? 

    Ich bin kein Verhinderer, ich bin da auch nicht im Allgemeinen dagegen, weil ich sehe da schon irgendwie Vorteile. 

    Also gerade chronisch krank Menschen, die da einen ganzen Aktenstabel haben, von Teilweise wichtigen Arztbriefen, Medikamentierungen und da gleich nicht. 

    Ich denke, das macht Vorteil oder große Ründgebilder, damit ich nicht auch CDs mit schleppen muss. 

    Ich komme vom CT so was, ich sehe da schon ganz klar Vorzeile, aber natürlich muss sie entsprechend sicher sein, das haben meines Erachtens aktuell nicht und sie muss natürlich auch nutzerfreundlich sein. 

    Ich habe auch mal mit einem Verdeutung gesprochen, die das Ding da mal probieren wollten und da muss man dann Handy auch heute zu Tage da 20 mal drehen oder sowas irgendwie, damit der Zufall nochmal noch mal besser wird und der Gleiche und gegen den Mond scheinhalten so ungefähr ließ sich das ja, ich glaube, der Barma-App steht glaube ich wirklich in Klammern, ja, sie müssen das wirklich physikatisch drehen oder sowas in der E-Beharm, das wollte den Leuten am Anfang auch keiner glauben, was man da machen muss, um die EPA zu aktivieren. 

    Also die Nutzerfreundigkeit wird es in der Rahmen springen, aber die ist jetzt aber auch nicht gegeben, wenn man dazu lange nicht drin ist, dann wird man wieder ausgemeldet, dann muss man alles wieder von vorne machen, das ist ja wild. 

    Also keine Backing-App der Wild ist so nutzerfreundlich wie die EPA. 

    Aber im Allgemein fiel es eigentlich eine ganz gute Idee. 

    Ich finde es eine ganz gute Idee, wenn man so was hätte, wo man vertrittbar sagen könnte, ja, wir haben mir kropotografische Absicherung toll durchdacht, super Sache. 

    Im speziellen grade natürlich habe ich da ein paar Gegenreden hat, aber im Allgemeinen finde ich das eine gute Idee. 

    Last but not least Martin. 

    Ja, also eine elektronische Patienteneakte halte ich für einen hunnzuliten guten Gedanken. 

    Die Ziele, die dahinter stehen sind alle für mich sehr nachvollziehbar. 

    Ich mache keine Bewertung aus medizinischer Sicht. 

    Das mache ich einfach nicht. 

    Ich bin derhin sich fachlich nicht vorgebildet, kann ich nicht zu sagen, aber ich glaube gerne den Expertinnen und Experten in ihren Ausführungen, die sind für mich nachvollziehbar. 

    Denke ist eine gute Sache. 

    Die EPA, die wir allerdings jetzt haben, halte ich für problematisch aus mehreren Gesichtspunkten heraus. 

    Komm ich zu dieser Bewertung. 

    Ich halte sie für mich problematisch und für einige. 

    Also erstens, ich muss mal da was Tim eben ausgeführt hat, ist ganz richtig. 

    Also wir brauchen das Tim eben beschrieben hat, weil eigentlich ein Sicherheitskonzept. 

    Also wir müssen von Anfang an sagen, welche Ziele wollen wir eigentlich mit erreichen? 

    Also was ist eigentlich der Wert? 

    Also was ist der Sinn und der Nutzstipende Teil einer solchen Systems? 

    Und die wollen wir schützen, die Zielerreichung. 

    Und dann hat es nachgelagerte Dimensionen Komplistema-Sicherheit. 

    Das Sicherheitsthema ist immer zweitreich, weil das soll ja sicher stellen, dass die eigentlichen Ziele und Werte, die uns wichtig sind, dass die erreicht werden können. 

    Und die sollen ja nicht behindern. 

    Das heißt, das ist immer wichtig erst wissen, dass wirklich erreichen. 

    Und dann kann ich unter diesen Bedebungen sagen, jetzt möchte ich es natürlich möglichst sicher erreichen, möglichst sicher nicht sicher oder nicht sicher, sondern angemessen sicher. 

    Und damit wir darüber reden können, müssen wir dran, also darüber zu reden. 

    Überhaupt ist wichtig, weil es gibt eben nicht sicher oder nicht sicher. 

    Es gibt angemessen sicher gegen über dem Nutzen, aber der Nutzen ist individuell. 

    Jede und jeder hatten unterschiedliche Nutzenbewertungen. 

    Weil wenn ich sage, kann ich nachvollziehen, klingt nützlich, kommt andere zu anderen Schüssen. 

    Wenn ich sage, ich brauche sie aber jetzt nicht, weil ich in der privilegierten Position, wenn er sie stand heute, davon nicht profitieren, kann es bei anderen und wird es bei vielen anderen ganz anders ausfallen. 

    So, das ist eine individuelle Bewertung. 

    Das heißt, da möchte ich auch niemandem irgendwo ein Vorgabe machen. 

    Das würde ich mir gleich anmaßen. 

    Ich sage nur, es werden mehr Menschen, die ePA nutzen können, wenn wir das Vertrauen in die ePA stärken können und wenn wir mehr Menschen angemessenen Sicherheitsmaßnahmen bieten können. 

    Optional. 

    Zum Beispiel optional, sagen, wenn du dich nicht wohlfühlst, dass jeder und jeder in Besitz seiner Karte, die am Telefon in 10 Minuten erworben werden kann, wenn man ja die Nutze hat, auf deine Akte zu greifen kann, dann schaltet du doch zusätzlich noch die Sicherheitshörde pinn dazu. 

    Das wäre so eine optionale Masse, wo ich sage, damit würden wir auch noch wenigen, die aber besonders sensible Daten in ihre ePA haben, ein besonders großen Nutzen ermöglichen, die sie dann aus dieser ePA ziehen können. 

    Und dann sage ich, na ja, wenn wir eine ePA für alle machen, dann sollten wir diesem Anspruch auch gerecht werden für alle und nicht nur für die 70 Prozent, die da nicht zu verbergen haben. 

    So, und deswegen denke ich, das, was wir haben, ist keine ePA für alle. 

    Das ist eine ePA für Carl Lauterbach, das ist eine ePA für ein paar, die schon seit 20 Jahren endlich braun warten, das endlich losgeht, das ist ein erster Start, aber er muss qualifiziert werden, mit dem Vorsatz ein erster Start noch nicht für alle, sondern nur für die, für die es nicht so wichtig ist, wenn da doch noch was passieren sollte, das ist quasi eine öffentliche Beta. 

    Und das ist aber nicht die Kommunikation, die wir sehen, sondern Kommunikation sind Plakatwände an Bahnhöfen, die ePA sicher auch gegen was verschäden und was weiß ich, die ePA sicherst der Akte in Europa und und und. 

    Also wir haben nur eine Superlative, also das Problem ist, Sicherheit wird auch teilweise zu einem A und U. 

    Ausgang auch sogar aufs GbMg, Deutschlandfunk, herausstilisiert zur ePA, woher wir es jetzt gar nicht ist, da wird es abes ich sagen, im Gegensatz zum Bmg, die sich die Sicherheit nur als nachgelagert der Dimension. 

    Wie wichtig ist, was wollen wir damit eigentlich erreichen und dann kann ich über Sicherheit reden. 

    Genau, deswegen sage ich, also eine eine ePA, es ist noch gute Sache, die ePA jetzt ist eine gute Sache für einige, aber es ist keine ePA für alle und wir müssen unbedingt weiter kommen und wir müssen vertrauen schaffen und trauen schaffen, vertrauen schaffen wir auch durch Transparenz, also das, was Tim sagt, zum Beispiel öffentlich machen, sagen okay, folgende Annahmen von Risikoatwägungen, haben wir getroffen und das Risiko wird adäquat adressiert für viele und für die die noch mehr löchten, da haben wir da noch ein Häppchen, was man da drauflegen kann, dann würde ich sagen, haben wir die perfekte ePA geschaffen. 

    Shownotes

    Medien

    Personen

  • Folge #176 – IT-Sicherheit in Arztpraxen

    In dieser Folge begrüßen wir Stephan Zander, der Einblicke in die IT-Sicherheit von Arztpraxen gibt. Gemeinsam sprechen wir über typische Bedrohungsszenarien und zeigen auf, welche allgemeinen Maßnahmen Praxen zum Schutz ihrer Systeme ergreifen können.

    Ein besonderer Fokus liegt dabei auf dem Faktor Mensch und der Bedeutung von Awareness.

    Abschließend werfen wir einen Blick in die Zukunft: Welche neuen Bedrohungen sind zu erwarten und wie kann man ihnen begegnen? Shownotes: Stephan Zander (Projekt- und Datenschutzmanager bei ITone GmbH)

    Podcast: Play in new window

    Transkription

    Ja, hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe des eHealth-Podcast. Wir wollen heute sprechen über das Thema IT-Sicherheit im ambulanten Sektor oder ganz konkret IT-Sicherheit in Arztpraxen. Das ist ein hochaktuelles Thema, warum, wenn wir gleich auch noch zu kommen. Und das mache ich mal wieder nicht alleine, sondern ich habe mit einem kompetenten Gast und Gesprächspartner eingeladen. Das ist heute der Stephan Zander, der seit Jahren schon sich mit diesem Thema beschäftigt. Wie genau das kann er euch selber sagen, lieber Stefan, herzlich willkommen und max und paar Worte zu dir sein. Wer bist du? Was machst du? Ja, well done. Vielen Dank für die Einladung. Die Möglichkeit wollte ich hier bei dir im Podcast zu weinen. Stephan Zander, mittlerweile 50 Jahre seit ungefähr 30 Jahren in der IT unterwegs, kommen wir im Moment aus dem Hause der IT-One Medical GmbH, die sich tatsächlich auf genau den Bereich, über den wir heute sprechen wollen, spezialisiert hat. Angefangen habe ich wirklich im Gesundheitswesen in der IT, damals noch mit Kupferübertragung und ISDN-Übertragung von Labordaten, was heute ja ein bisschen anders aussieht, aber im Prinzip hüpfig die letzten 30 Jahre durch Arztpraxen und Beschäftige mich explizit genau mit dem Thema. Und das wollen wir mit folgende Agenten, also ein bisschen angehen. Wir werden einmal kurz eingehen auf die aktuelle Situation. Warum ist das wichtig? Warum ist das relevant, sich mit dem Thema zu beschäftigen? Dann wollen wir so ganz allgemein typische Bedrohungsszenarien mal durchsprechen, was kann denn für so eine Arztpraxis eine mögliche Bedrohung eben aus Sicht der IT-Sicherheit sein und wollen dann auf mögliche Lösungen oder Lösungswege angehen. Das heißt, ihr wollt jetzt keine konkreten Produkte vorstellen, sondern einfach sagen, allgemein oder dorsprechend was kann man eigentlich machen, um sich da ein bisschen abzusichern, wollen insbesondere den Faktor Menschen ein bisschen in den Blick nehmen, dass es nicht so eine Nürtfolge wird und natürlich wie immer am Ende so einen kleinen Ausblick geben, wie geht’s vielleicht weiter mit zukünftigen Bedrohungen und zukünftigen Schutzmaßnahmen. 

    Dann würde ich sagen, auf geht’s aktuelle Situationen. Ich glaube, wir haben alle noch so auch den CCC-Bericht vom letzten Jahr zum Thema ePA im Kopf, was man da alles machen kann. Da wurde der Konnektor beispielsweise falsch angeschlossen. Da wurden IT-Dienstleister bei eBay gebucht, um da vielleicht zwei Euro zu sparen. Was sind so aus deiner Sicht Stefan, die aktuellsten Bedrohungen, die auf die Arztpraxen gerade zukommen? Ich glaube, bei den Bedrohungen haben die die gleichen Probleme, wie jedes Unternehmen draußen. Wir haben eine geänderte Bedrohungslage, seit Corona, seit so alles ein bisschen dezentral in die Homeoffice ist gewandert, ist die Angriffsszenarien, der Cyberkriminellen haben sich geändert, die gucken nicht mehr gezielt, sondern die schmeißen im Prinzip Netz aus und gucken einfach, was drin hängen bleibt. Der Arztpraxis ist das mittlerweile heutzutage, die E-Mail, die natürlich dort auch in irgendeiner Form beantwortet wird oder gelesen wird, das klassische Thema der Sicherheitslücken in sämtlichen IT-Geräten, Telefonie ist heute ein großer Punkt, Arztpraxen telefonieren, auch über IP-Anlagen, die oft im gleichen Netz hängen und im Prinzip alles, was in irgendeiner Form von außen in der Praxis erreichbar ist, Thema medizinische Geräte, die im gleichen Netzwerk hängen. Im Prinzip alles, was von außen an die Praxis herangehen kann. 

    Jetzt sind wir gerade mitten dabei, die elektronische Patientenakte auszugrollen, inwieweit ist die Telematikinfrastrukturinfrastruktur da ein weiteres Risikopotenzial, weil ich natürlich wieder weitere Player anbinde, inwieweit ist es aber auch vielleicht auch eine Schutzmechanismus, weil ich natürlich über mein virtuelles Netzwerk auch eine Möglichkeit habe gezielt, bestimmte Mechanismen einzusetzen, die ich vielleicht im Gesamtinternet nicht habe. Ja, also ich glaube das Thema Telematikinfrastruktur und Epa elektronische Patientenakte ist einfach nur ein Multiplikator an Interesse, weil natürlich jetzt die mehr oder weniger gut oder schlecht geschützte Praxis noch mehr Daten zur Verfügung hat am Tagesende und in dem System der Praxis selber nicht nur die eigenen Patientendaten bzw. Die Patientendaten vorliegen, die man selber erfasst hat, sondern jetzt bekommt man theoretisch praktisch auch weitere Daten von anderen Ärzten über die Telematikinfrastruktur und Epa in die Praxis. Ich glaube die Telematikinfrastruktur ist ein, ich glaube ich, das ist der lecherste Punkt in dem Gesamtkonzept. Da muss man sich, glaube ich, keine Sorgen machen, dass der erste Angriffsweg, so wie es der Computerkausklub gezeigt hat, aufgematik selber, also das Unternehmen, was hinter der Telematikinfrastruktur steht geht, aber tendenziell wird natürlich so eine Arztpraxis mit mehr Daten noch interessanter für ein eventuelles Erdressungs-Scenario oder einen gezielten Angriff. 

    Genau und da muss man es vielleicht nochmal so ein bisschen vor Augen führen. Warum ist das eben nochmal von besonderer Relevanz zu haben, bei Patientendaten handelt sich eben um Patienten um Gesundheitsdaten, das sind eben nach Datenschutzdefinitionen, die Daten, die wir am besten schützen müssen, weil sie natürlich eben auch den langfristigen Wert haben. Und da irgendwie eine chronische Erkrankung, die die Atopie bekomme, irgendwas allergien, dann haben die ein Leben langen Auswirkung auf mich und auf mein Leben und dann ist es natürlich schwierig, wenn die in fremde Hände gelangen. Das heißt, da müssen wir besonders darauf achten und ja, was sind die typischen Bedrohungs-Szenarien? Kommt das eher von der technischen Seite, kommt das eher von der menschlichen Seite, wenn ich jetzt auf so eine Arztpraxis drauf kuche, was erlebst du da? Wir sehen aktuell relativ häufig das klassische Verschlüsselungs-Scenario, das eben durch klick an der falschen Stelle in einer E-Mail, im Hintergrund ein Virus, ein Schadcode entsprechend in der Praxis installiert wird. In der Regel ist das nicht so, wie man sich das vorstellt, man fliegt da drauf und es wird dunkel und es kommt ein Smiley und dann ist in der Praxis Ende mitarbeiten, sondern in der Regel ist es so, dass eine ganze Zeit dauert zwischen dem Klick auf die E-Mail und das runterladen des Virus, bis dann irgendwann gerne nach einem langen Wochenende oder generell nach einem Wochenende, wenn man morgens in die Praxis kommt und einfachen Arbeiten nicht mehr möglich ist, weil alle Daten verschlüsselt wurden. Das wird eins der meist gesehenen Szenarien im Moment, was wir im Tagesgeschäft sehen. 

    Das bedeutet aber auch, dass es eine Komponente ist, die jetzt etwas Unabhängiger von einem konkreten Praxisverwaltungssystem abhängen. Das heißt, das ist jetzt gar nicht mal so, dass Anbieter A sicherer besser als Anbieter B ist, sondern es ist letztendlich eine Komponente, die über den E-Mail Zugang läuft, den ja nahezu jede Arztpraxis in irgendeiner Form hat, um sowohl mit Patientinnen und Patienten als auch mit anderen Leistungsabreganen zu kommunizieren. Bei den Anbietern der Software ist es so, die haben auch alle schon mehr oder weniger mal Erfahrungen mit angriffen Szenarien gemacht. Es gibt zwei große Anmarkten, die haben 2021 da sehr nett zu kämpfen gehabt, eins der beiden Unternehmen ist, glaube ich, bis heute noch eingeschränkt durch diesen Angriff damals. Im Gegenteil, also da ist tatsächlich so, dass je nachdem wie der Update, wie zum Beispiel bereitsteht, wenn jetzt, heutzutage, werden ja updates nicht mehr auf CD an die Kunden geschickt, sondern die lett man runter, auch wieder aus dem Internet. Und tendenziell hängt es aber überhaupt nicht am PV, also am Praxisverwaltungssystem, sondern das kann jeden treffen. 

    Und wenn das sozusagen der größte Wundepunkt ist, was sind dann weitere Punkte, die mit denen ich sozusagen so eine Bedrohung in einer Atpaxe schaffen könnte, wir haben grundsätzlich einmal das Thema Updates und Aktualität von Systemen. Es gibt die immer wieder auftretenden Sicherheitslücken, die fortlaufend entdeckt werden in Systemen und Cyber-Kriminelle nutzen natürlich auch diese bekannten Sicherheitslücken und greifen die gezielt an, sprich Updates von PCs, von Servern, dazu gehören aber auch Updates auf Druckern, auf Routern, auf sändlichen Geräten, die in irgendeiner Form im Netzwerk hängen. Da passiert es dann von außen, dass eben diese Schwachstellen, wenn nicht geschützt, von außen scennbar sind und dann kann auch mal so ein Angriff über eine Schwachstelle in der Telefonanlage passieren, dass dann eben jemand sich unberechtigt Zugriff auf die Praxis verschafft und dann über diese Schwachstelle in der Telefonanlage sich im Netzwerk ausbreitet. 

    Und wenn wir dann noch sprechen über den Faktor Mensch sozusagen, das Social Engineering spielt das auch eine Rolle, erlebt ihr solche Dinge oder sind das eher Dinge, die man die vielleicht gar nicht so bekannt werden, weil sie eben sich anders verbreiten. Dann habe ich vielleicht einzelne Personen, die dazu griff bekommen, aber das ist natürlich irgendwie schwerer nachzuweisen. Ja, ich glaube, Social Engineering in der Praxis, da muss man schon recht gezielt rangehen, das erleben wir relativ selten, dass jetzt wirklich jemand der Telefonanruft und sich als Dienstleister zum Beispiel ausgibt und sich dann Zugriff auf die Praxis zu verschaffen. Sicherlichen denkbare Scenario, aber da muss man ganz klar sagen, kann ich nicht sagen, dass die Damen oder auch Herren in der Praxis in irgendeiner Form dafür besonders anfällig sind. Die sind zumindest mal was, jeden kommunikativen Weg an geht extrem kurz angebunden, sicherlich auch dadurch, dass die eben ganz andere Dinge im Tagesfall auf und im Tagesgeschäft zu tun haben, als sich mit irgendeinem Telefon aufzuerhalten, der gerade sich auf irgendein Rechner schalten will. Ja, das ist ja genau der Hauptgrund, dass die Zeit einfach dafür fehlen, also da hat es was Gutes, dass die Praxen überlastet sind, dann habe ich auch keine Zeit, die wenige Zeit mich einem potenziellen Angreifer zu widmen, wenn wir jetzt auf diese, der vielleicht zwei, drei großen Bedrohungs-Szenarien mal schauen, was werden denn mögliche Lösungen, also was könnte ich denn jetzt als Ärztern, als Ärztpraxis-Inhaberin tun, um dem herzuwerten? Also, wenn wir sagen, das liegt vielleicht nicht unbedingt am PVS, sondern eher an der E-Mail-Konfiguration, am Netzwerk oder an anderen Themen, fällt auch aus der Perspektive, ich bin jetzt primär Leistungserbringer Arzt-Behandler und nicht Netzwerk-Experte, was kann ich tun? Ja, also generell kann ich natürlich ein Alarmsystem oder ein Sicherheitssystem in meiner Praxis aufbauen. Das fängt an bei dem Wort, was man vielleicht schon mal gehört hat, Firewall, das geht weiter über die Punkte, Virenschutz, in der heutigen Zeit nennt man das Endpoint-Schutz, weil es nicht mehr nur um den reinen Virus geht, sondern auch darum zu erkennen, passiert da gerade eine Anomalie, ist da irgendwas, was sonst an diesem Rechner nicht passiert, deswegen ist es nicht mehr der klassische Virenschutz. Dazu kommt natürlich ein so genanntes Monitoring, in besten Fall, wenn ähnlich wie bei einem Schlaganfall oder bei einem Herzinfarkt ist auch bei einer Cyberbedrohung, wenn man denn dann betroffen ist, Zeit einfach der essentielle Faktor, wo man ganz klar sagen kann, je früher ich mitbekommen, dass ich angeltwürfen werde und je schneller ich quasi den Stecker ziehen kann, desto gewinger wird, der zu erwartende Schaden ausfallen. Und da gibt es am Markt, viele Systeme, die gut sind, viele Anbieter, die gut sind, wichtig ist an der Stelle halt einfach nur, dass das Fachmännisch durchgeführt wird, dass ich halt eben weiß, was ich dort tue und dass ich eben nicht glaube, da ist ein Gerät, was grün leuchtet und das wird es jetzt sein. Auch in dem Fall ist es so, dass sämtliche Komponenten, die einmal eingerichtet sind, regelmäßiger ab der Etzbedürfen. Das heißt also nur, weil man vielleicht schon eine Firewall hat, die man vor fünf Jahren mal gekauft hat und die funktioniert noch optisch, heißt das noch lange nicht, dass die auch noch ihren Dienst tut und dass die auf aktuelle Bedrohungen reagieren würde. Gleiches gilt natürlich für das Produkt am Arbeitsplatz oder auf dem Server, das installiert ist. Nur weil ich vor fünf Jahren mal einen Wierenschutz gekauft habe und der nicht rot leuchtet, sondern vielleicht noch einen grünen Status anzeigt, bedeutet das nicht, dass er auch noch seinen Dienst tut. Das heißt also auch da ganz wichtig, Aktualität und Professionalität. Okay, also da ist schon mal zu sagen, wenn ich eben da keine Ahnung von Hab, was für die meisten Ärzte wahrscheinlich gilt, weil die natürlich aus nach einem anderen Beruf eben kommen und der für die Behandlung zuständig sind, dann da eben mit entsprechenden Professional Dienstleistern zusammen zu arbeiten, einen System initial gut aufzusetzen oder ein bestehendes System regelmäßig auf Updates hinüber prüfen. Wie ist das mit dieser E-Mailbedrohung, kann ich die irgendwie technisch rausfiltern? Also in einigen Unternehmen gibt es zum Beispiel das Verbot im Beword zu teilen als anderen dran zu hängen, weil da natürlich mit aktiven Elementen schnell was passieren kann. Nen link in der E-Mail könnte man natürlich auch über irgendeinen Netzwerkkomponente oder einen Filter unterbinden, macht sowas Sinn oder ist das eher schwierig zu sagen, weil es könnte ja auch sein, dass jemand einen sinnvollen Link schicken will, indem er sagt, ich habe irgendwie hier da was gelesen oder das werfelt auch spannend. Auch bei dem Thema E-Mail das gehört natürlich mit in das Sicherheitskonzept rein, denn über die E-Mail kommen Daten von außen in meinem geschütztes Netzwerk. Auch da gibt es gute Anbieter am Markt, die vernünftige Sicherheitslösung anbieten, die genau jede Dinge, die du gerade genannt hast, teilweise sogar mit guter KI erkennen können. Das heißt zum Beispiel ein Link Redirection wäre da so ein Begriff für, das heißt jemand schickt ein Link und täuscht damit vor, man geht zum Beispiel auf die Leite von der kassenärztlichen Kunstvereinigung linkt aber im Hintergrund irgendwo anders hin. Das heißt ein vernünftiges, eine vernünftige Schutzlösung würde genau das erkennen und auch unterbinden. Gleiches gilt für den E-Mail-Anhang, wer da jetzt nur Dokument dran, indem ein Markt hochenthalten ist, also um eventuell dann beim Herunterladen einen Code auszuführen auf dem Rechner, würde eine vernünftige Schutzsystem dieses herunterladen, so fortverhindern und es wäre überhaupt nicht mehr möglich als selbst wenn man im Stress im Tagesgeschäft, im Praxisalltag kann man nicht ausversehen, auf sowas klicken, weil es halt eben nicht mehr möglich ist. Dafür gibt es, wie gesagt, am Markt auch gute Systeme, die natürlich auch wieder professionell eingerichtet werden müssen und die regelmäßig auf Sponktionen geprüft werden soll. 

    Wie ist das mit dem Faktor Mensch hier, also sollte ich meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter informieren, Schulen, kann ich das selber machen, soll ich sagen, irgendwie besucht auf den und den Kurs, oder gibt es irgendwie so eine so eine Schnellübersicht, Dus & Dones in der Artspraxis, wie kann ich vielleicht auch dafür sorgen, dass da sich jeder richtig verhält. Grundsätzlich, wenn wir jetzt mal rein auf das Rechtsdüche zurückschauen, dann ist es ja so, dass das eigentlich schon jede Praxis tun müsst. Wenn es Schulungen und entsprechende Einweisungen und Unterweisungen für das Personal sind rechtlich vorgeschrieben, gehen wir mal in den Bereich der Cyberversicherung, würde ich heute entsprechende Cyberversicherung abschließen wollen, dann ist das ein Punkt im Fragebogen. Wie oft schulen Sie Ihre Mitarbeiter, Ihre Mitarbeiterinnen, das wollte auf jeden Fall passieren und man sollte bitte da auch nicht unterschätzen, dass das wichtig ist, weil es geht tatsächlich an der Stelle nicht mehr darum, irgendeine Schulung zu besuchen, um zeltifikat in irgendein Ordner zu heften, sondern es geht wirklich darum, um dort Informationen über eventuell auch sich verändernde Bedrohungslagen zu bekommen. Aber grundsätzlich, die Grundschulung, wie gehe ich mit IT um, was sind Themen, auf die ich zu achten habe, die muss übrigens ab 1. Oktober 25 auch nach Vorschrift für Arztpraxen erfolgen. Das heißt, damit muss ich mich beschäftigen, ob ich das jetzt möchte oder nicht, wenn ich in einer Artspraxis arbeite und nochmal der wichtige Hinweis, es geht da weniger darum, zettifikatet zusammen, sondern generell die Uranus zu sagen, ich muss auf dem Schirm haben, was geht, was geht nicht und vorsicht mit externen Links, vorsicht mit unbekannten Datei anhängen, mit unbekannten Personen etc. 

    Wie sieht das mit dem Zugriff von Dienstleistern aus in die Artspraxis? Auch da hat man immer wieder die Situation, es muss sagt, ok für bestimmte Update Vorgänge, vielleicht auch Fehler oder andere Sachen, gibt es mit dem Anbieter der Software, oder dem Anbieter von anderen Komponenten, also von anderen Diensten, oder so die ich dich einsätze. Personen, die dann irgendwie einen Reboat Zugriff mit Team Viewer oder ähnlichen Tools sozusagen auf die Praxis haben, ist das ein Angriff’s Wektor oder ist das vergleichsweise, wenn es gut gemacht ist, klein in der Anwendung. 

    Es kommt immer ein bisschen drauf an, also tenenziell sind sicherlich die großen Anbieter am Markt, die werden in Teufel tun, da irgendwas zu machen, was nicht sicher ist. Wir müssen aber auch ganz klar sagen, nicht immer ist es ja der große Anbieter. Manchmal ist es ja auch der Dienstleister aus der Nachbarschaft, der schwarger, der das vielleicht für irgendjemanden tut und ab da wird es dann natürlich schwierig. Generell, wenn man sich da ein bisschen informieren möchte, also der Arzt, also die Leistungserbringer sollten grundsätzlich einen sogenannten AV-Vertrag mit dem Dienstleister schließen, das ist rechtlich so vorgesehen. In diesen AV-Verträgen, wenn sie vernünftig sind, bekommt man im Anhank zwei weitere Informationen und zwar, wie setzt sich technisch meine IT-Sicherheit beim Dienstleister um und mit wem arbeite ich gegebenenfalls zusammen. Daraus kann man dann schon ersehen, wenn diese Anhänge fehlen oder aber wenn da merkwürdige Firmen drinstehen, dann sollte man da vielleicht drüber nachdenken, demjenigen den Zugriff zu geben. Aber das ist natürlich auch ein mögliches Andirf-Scenario, was ist, wenn der Rechner dessen, der sich verbindet, vielleicht kompromittiert ist. Manchmal ist es auch so, dass Teamwürer so eingestellt werden, dass sie unbeaufsichtig aus der Ferne zugreifbar sind, da eben natürlich extrem wichtig, wie Passwörter weise zu wählen und diese regelmäßig zu ändern, wenn ich ein Teamwürer, also einen Fernzugriff, einen Rechner oder einen Server habe, mit einem relativ einfachen Passwort, dann ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich das mal jemand anders anguckt, von dem ich nicht weiß, recht hoch. Und dann spät sich natürlich auch eine Rolle, wie viele Komponenten habe ich denn überhaupt in meiner Praxis installiert, habe ich sozusagen eine kleine Hausarztpraxis, auf der ein Praxis Verwaltungssystem läuft und dann vielleicht noch irgendein Router, um in die TI zu kommen. Oder habe ich vielleicht auch noch irgendwie Laborgeräte, habe ich mir die Zien-Technik vor Ort, von was ich mit dem Ultraschall gerät oder vielleicht auch einem Röntgengerät, die auch irgendwie angebunden sind, vielleicht mit weiteren Informationssystemen in einem Praxis-Netzwerk, dann gilt hier in der Regel, das Ganze ist so gut, wie das schwächste Glied dieser Kette. Was ist typischerweise das schwächste Glied der Kette, kann man das sagen, ist das eher, was im Netzwerk, ist das eher ein System, ist das eher so was wie eine Router-Kommunikation Server in der Praxis, oder was wäre so, deiner Erfahrung, vielleicht das schwächste Element in so einer Praxis. 

    Oft sind die schwächsten Elemente, die geräte, die am längsten da sind und die am wenigsten aktualisiert werden. Klassiker, so ein Sonografiegerät, kauft sich der Arzt in der Regel nicht alle zwei Jahre und tendenziell wird oft vergessen, da ist natürlich um die Funktion eines Sonografiegerät-Geräts darzustellen, egal ob es jetzt im Netz angebunden ist oder nicht, da ist ja auch ein Computer drin. Also der Monitor, die Schallköpfe und auch das Zusammenspiel von Schallkopf und Bild auf dem Sonografiegerät-Gerät bedarf eines Computers in diesem Gerät und da natürlich heutzutage, und das macht ja auch absolut Sinn, solche Geräte, die Bilder dann auch direkt an die Praxis-Verwaltenssystemen liefern oder an einem Erschiefsystem hängen die im Netzwerk. Was natürlich bedeutet, ich habe ein acht Jahre altes Sonografiegerät, das ist das letzte mal aktualisiert vor und wie es die Praxis zum ersten Mal betreten hat und da drin ist ein Computer, der mit einem Kabel im Netzwerk hängt. Das ist auf jeden Fall mal ein Punkt, den man sich dringend anschauen sollte. 

    Das ist ja schon mal auch ein guter Hinweis auch völlig. Es ist immer produktunabhängig zu sagen, okay, ich gucke einfach mal, dass das älteste Gerät an, wann hat das letzte Update erfahren, wenn es eben auch Teil des Gesamtnetzwerks ist. Das ist ja auch ein Punkt, den kann man wahrscheinlich auch in vielen Bereichen für das eigene Heimnetzwerk übernehmen, auch da hängen ja im Smart Home mittlerweile eine ganze Menge Geräte teilweise drin und auch da ist vielleicht die Gesamtkonfiguration in Ordnung, aber das einzelne Gerät vielleicht eine mögliche Schwachstelle. Ja, jetzt hast du zurecht gesagt, so ein Sonografiegerät-Gerät, das kauft man sich nicht alle zwei Jahre und die Lösung kann natürlich auch nicht sein, diese Kauffrequenz zu erhöhen, auch wenn es die deutsche Wirtschaft aktuell gut ankurbeln würde sicherlich. Was könnte man denn machen, wenn ich jetzt so ein älteres Gerät habe in der Hardware, die eigentlich noch funktioniert, mit der ich noch gut arbeiten kann, beim Beispiel Sonografiegerät-Gerät und ich möchte das jetzt nicht neu kaufen. Ich weiß aber auch gar nicht, ob die Updates, die das vielleicht noch gibt, da ausreichender Schutz sind, kann ich dann was machen oder muss das Gerät irgendwie wegsperren, wegschließen oder was anderes damit machen. Und ein Tenenziell kann man da was machen und zwar gibt es die Möglichkeit der sogenannten Netzwerksegmentierung, man kann all diese Geräte, die eigentlich nur im Internet-Netzwerk funktionieren müssen, so in Netzwerk konfigurieren, dass sie halt eben von außen überhaupt nicht erreichbar sind. Ein Sonografiegerät braucht keinen aktiven Internet, keine aktive Internetverbindung in meiner Praxis. Und daher kann man hingehen und kann entsprechend über spezielle Einstellungen, die man zum Beispiel in einer Firewall setzen kann, ganz klar sagen, es gibt dieses internen Netzchen, denn wir ist medizin technische Geräte, da kann alles drin sein, was in irgendeiner Form eben dazu dient gewisse auch seinen EKG-Lungenfunktionen und so weiter und so fort, dass man die Dinge segmentiert und quasi von außen nicht mehr erreichbar macht. 

    Jetzt haben wir ein bisschen über die aktuelle Situation gesprochen, was ein Gang schon erwähnt, die erleben vermehrt, dass das Ganze in eine Breite geht, die vielleicht auch teilweise durch KI gesteuert wird in den Angriffszenarien, das ist eben nicht mehr einzelne Personen, sind die ganz gezielt eine einzelne Arztpraxis eingreifen und das ich einfach sage, ich mache irgendwie nen Bruteforce-Angriff einen globale Attacke auf unsichere Systeme auf bestimmte Sicherheitslücken und erstmal völlig egal ob das eine Arztpraxis irgendwie nen mittlerwus unternehmen ist oder sondern einfach da ist irgendwie das Server Schwachsteller, da ist irgendwie nen Netzwerkschwachstelle, die verändern sich die Bedrohungslagen oder was wird dazu künftig noch mehr auf uns zukommen, vielleicht auch durch KI-Arzt. 

    Wirklich extrem gute Frage und auch ein Bereich, über den man wirklich sprechen sollte, das hat sich schon verändert. Wie gesagt, wir haben vor Corona ein anderes Angriffszenario gehabt, als wir es mittlerweile haben. Vielleicht um da mal eine Idee von zu haben, die Hecker sind nicht diese Jungs mit diesen dunklen Hoodies, die man so schlecht vor einem Monitor erkennen kann, die im Zwillig sitzen, sondern wir reden da mittlerweile von der weltweit größten und lucratiefsten Industrie, die wir haben. Das heißt KI ist schon längst dort angekommen, das Scannen auf Schwachstellen im Netzen, weltweit nicht nur in einer Stadt, nicht nur in einem Bundesland, sondern weltweit passiert jeden Tag Millionenfach und die andere Szenarien sehen heute schon so aus, dass ich nichts mal ein bisschen übertragen in normale Wirtschaftsbereiche. Wir haben eine Abteilung, die Machtkaltakrise, wir haben eine Abteilung, die qualifiziert das Ganze und dann haben wir den aktiven Vertrieb und nachher entsprechend die Rechnungslegung und genauso läuft das. Das heißt, wir haben Maschinen, wir haben KI, die Schwachstellen identifizieren, dann werden diese Schwachstellen infiziert und man erhält irgendwann an einer Stelle eine Informationen über, das ist das Netzwerk, da wir so und so viel, ich sag mal, Umsatz dringend gemacht, da liegen so und solche Daten drin und das wird auch in der Zukunft mehr wert. 

    Was kann ich tun, um mich dann dagegen zu schützen, wenn sozusagen die Gefahr steigt? Also Thema Awareness haben wir angesprochen, aktuelle Systeme, Event- und Netzex segmentierung für ältere Geräte, muss ich mich noch weiter vorbereiten in zukünftig noch andere Bewegungen-Szenarien kommen. Ja, also ich kann da nur entfehlen, was ich zwischen Deutschland schon mal angesprochen habe, das aktive Monitoring, also das Überwachen von Strukturen, vielleicht hier im Beispiel der ein oder andere Wittenalarmanlage haben, in seiner Praxis, in seinem Privathaus und dann gibt es die Option mit der roten Lampe, die drei Minuten leuchten und bimmeln darf und danach muss die Pergesetz ausgehen und es interessiert niemand und dann gibt es die Möglichkeit an einer sogenannten Alarmzentrale, die halt eben dann aktiv überwacht oder ist ein Alarm ausgelöst worden und vielleicht sehe ich sogar, dass ein Fenster geöffnet wurde, dass eine Tür geöffnet wurde, dass jemand im Objekt sich befindet und genau so funktioniert das auch in der IT-Sicherheit. Ich wenn ich eine aktive Alarmüberwachung habe und ich sehe samstags abends um 23 Uhr scend einer eine mögliche Schwachstelle auf meines Server, dann kann ich hier reagieren, aber auf nur dann wenn ich es wirklich mitbekommen. Das heißt auch da, ich muss mich drum kümmern, ich muss das irgendwie auf dem Schirm haben und muss dann gegebenenfalls auch in einigen Bereichen, mich mit den richtigen Experten vernetzen, muss entsprechende Dienstdaister beauftragen, die das Ganze sozusagen in meiner Praxis sicher stellen, damit ich da auch irgendwie zukünftig geschützt bin und eben nicht Gefahrlaufe potentielles Opfer zu werden, weil es nicht um mich geht als Person oder als Arztpraxis, sondern weil ich einfach in der globalen Attacke eins von ganz, ganz vielen potentiellen Angriffszielen bin. Wunderbar, dann sind wir so ein bisschen am Ende der Folge angekommen, haben wir noch Dinge vergessen Stefan, die wir noch besprechen müssten oder wo du sagst, dass vielleicht die top zwei Dinge, die man den Personen einer Arztpraxis in den Ärzten und Ärzten noch mitgeben sollte, könnte vielleicht als kurzfaziert, vielleicht auch insbesondere denjenigen, die jetzt weniger Technikafie sind, sondern die sagen, ich bin gerne behandler, aber mit Netzwerksegment kann ich mir jetzt gerade nicht aus. 

    Also ganz wichtig ist, sobald das Wort Glaube in irgendwas fällt, muss man was tun. Das ist auch gar nicht böse gemeint, sondern da wenn derjenige, den es betrifft, wenn der nicht wirklich sagen kann, ja, ich bin mir sicher, dass wir dieses Thema auf dem Schirm haben und ja, ich bin mir sicher und ich kenne meinen aktuellen Tag ist aktuellen Status der IT-Sicherheit dann besteht handlungsbedarf. Dazu kommt der IT-Dienstleister, egal aus welchem Bereich er jetzt kommen mag oder der Anbieter der Praxisverwaltungssoftware, die gehen in vielen Fällen schon hin und sagen, da können wir uns nicht rum, weil die die Verantwortung kennen und weil die sagen, das ist nicht unsere Kernkompetenz, wir machen da nichts. Ihr IT-Ler oder der IT-Ler, der sich in der Hauptsache um die Praxis kümmert, ist in der Regel kein Sicherheitsexperte. Das heißt, wenn der sagt, glaube, wir sind der Arzt, das haben wir, wo ich mal aktiv hinterfragen, denn am Tag ist Ende, wenn dann was passiert, dann wird ihn der, der vorher gewacht hat, da sind wir gut aufgestellt, sagen, ja, so habe ich das nicht gesagt, es ist einfach tatsächlich dieses Ding, das Wissens, da hängt extrem viel dran, es ist nicht einfach nur irgendein Gerät, was in der Praxis steht, sondern es ist ein Gewamt umfällt und das kann dazu führen, dass im glödesten Fall einfach mal wochenlang kein KV-Betrieb möglich ist. Zusätzlich dazu, das haben wir im gesamten Gespräch gar nicht erwähnt, es gibt einen weiteren Punkt, der zur IT-Sicherheit und zum Schutz einer Praxis zählt. Das ist das Backup und auch da kann ich aus meiner Erfahrung sagen, ist extremer Handlungsbedarf in ganz vielen Bereichen, weil auch im Backup gründen, auch wenn man es glaubt, dass es Automativiert läuft und eine Mitarbeiterin, ein Mitarbeiter jeden Tag ein Medium wechselt, sei es ein Bandlaufwerk, weil es eine externen Festplatte sagt, dass nichts über die Qualität der Daransicherung raus. Denn die erkenn ich meistens immer erst dann, wenn ich sie brauche und in 90 Prozent der Fällen ist sie dann nicht brauchbar, zumindest meine Erfahrung. Das klingt nach, teils alarmierenden Nachrichten am Ende, das wäre sicherlich tatsächlich auch meine Option, das mal zu testen, ja, wir haben in vielen anderen Situationen, wir haben ein Thema Brandschutz, haben wir Räumungsübung in den größeren Sachen, eigentlich müsste man so ein, was wir in den Backup und das wieder einspielen, auch mal tatsächlich testen und zu sagen, okay, wie würde dieser Prozess denn ablaufen, angenommen, es trifft uns und das Treffen könnte in Zukunft wahrscheinlich erwerden, dass man das Ganze vielleicht tatsächlich einmal im Vorfeld übt, da ist häufig der kritische Zeit, das Element, das man sagt ja, da fehlt uns eigentlich im Alltag, wir sind so überlastet, da fehlt uns die Zeit, wahrscheinlich müsste man dann mit denen sprechen, die es schon einmal erwischt hat, die wahrscheinlich alle sagen, hätte ich mal diese Zeit irgendwann investiert, ne? Ja, ist natürlich auch da wieder Arztpraxis, zumindest die Kassenabrechnung für einen anderen Quartal statt, worst case scenario, einen Tag vor der von Durchführen der Abrechnung und wir reden vielleicht nicht mal von der Cyberbedrohung, wir reden einfach davon, dass vielleicht der Server den Geist aufgibt und das einen Tag vor dem Durchführen der Quartalsabrechnung. 

    Dass wir mit der heutigen Folge ein bisschen awareness schaffen konnten, dass das Thema noch mal wieder ein bisschen an Aktualität gewinnt und wir den ein oder anderen oder die ein oder andere dazu bewegen, motivieren können sich vielleicht intensiver mit dem Thema zu beschäftigen, vielleicht eigene Prozesse oder Themen zu hinterfragen, die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nochmal zu schulen und mir bleibt am Ende der Folge vielen Dank zu sagen, an dich Stefan, das war ein guter Einblick in die Wichtigkeit dieser Themen und vielen Dank, dass du da warst. Ja, vielen Dank, dass ich da sein durfte. Dann war es das von uns für heute, macht es gut bis bald. 

    Shownotes

  • Folge #171 – ePA 3.0

    In dieser Folge sprechen Bernhard, Christian, Renato und – tadaaa – Jessica über:

    • den ePA-Hack und IT-Sicherheit im Rahmen des Kongresses des Chaos Computer Club (CCC)
    • den neuen Zeitplan für den ePA-Rollout
    • Veränderungen der einzelnen ePA-Stufen
    • die elektronische Medikationsliste (eML)
    • ausgewählte FAQ zur ePA und unsere Meta-FAQ-Seite

    Wir wünschen euch viel Hörvergnügen mit dieser Neujahrsfolge!

    Korrektur/Ergänzung:

    ePA4all-Modellregionen: Hamburg, Franken

    ePA4all-Testregionen: KVWL, KVNO

    Podcast: Play in new window

    Transkription

    Ja, nach der jetzigen Vorstellungen werden wir ein aktuelles Thema bringen, dass uns quasi in den Rest leitet und zwar gab es jetzt zwischen den Jahren, wie jedes Jahr, den Chaos Communication Congress, also den CCC und dort wurde der Hack der ePA vorgestellt, darauf werden wir kurz eingehen, dann die neue Timeline der ePA vorstellen, die Funktionalitäten, die es jetzt in der 3-0 und 3.1-Version gibt. Und dann werden wir einen größeren Blog FAQs machen, die sich dann mit der ePA beschäftigen. Und ja, irgendwann muss man gucken, da unten kommt dann noch was nö, dann sind wir durch. Diese Jessica so viel zur Vorbereitung, wir lesen quasi, während wir aufnehmen, einfach das gemeinsame Dokument. So Renato, du bist jetzt dann übrigens auch dran, erzähl mal was zum Hack. Genau, also der eine oder die andere wird das Video gesehen haben vom CCC und von den beiden CCC-Leuten, die dort den Hack vorgestellt haben. Es gab so ein bisschen einen Rückblick, denn das war ja nicht der erste Hack, der mit der ePA zu zun hatte und die haben erst mal so einen Rückblick gemacht, was bisher gehackt war, sie und leider muss man sagen, so ein paar Sachen, die sind immer noch nicht so ganz behoben. Also Rückblick war, die hatten ja mal den Ausgabe-Prozess, der eGK und der SMCB, kompromittiert, haben sich, glaube ich, das an eine Fleischtheke oder so schicken lassen. Die Käsetheke, die SMCB schicken lassen, war nicht ganz so dolle und es ist leider immer noch nicht so 100 Prozent. Man kann sich die eGK jetzt immer noch an eine wildfremde Adresse schicken lassen. Das wurde schon das eine oder andere mal moniert. Dann gab es schon mal einen Hack, wo die Konnektoren gehackt hatten, die leider falsch herum installiert waren. Das war jetzt kein Problem der Konnektoren an sich, sondern eher der IT-Dienstleiter-Video, das gemacht haben und dann wurde auch das Video Identverfahren ja schon mal gehackt und zumindest vor einigen Jahren war das Video Identverfahren der Möglichkeit, wie man NegGK hat ausgestellt bekommen. Aktuell gab es technische Hack. Das eine ist eine ganz klassische SQL-Injection. Ich habe sich gewundert, das ist sowas noch kipptolze Tage. Das Karten herausgeberportal hat dort noch Schwachstellen gehabt und ja, das ist eher peinlich. Ehe, dass das passiert ist peinlich. Auch wenn es mich in E-Pakkor-Komponenten ist, aber SQL-Injection ist super billig. Ehe, dass darf echt nicht passieren, wirklich. Genau. Und dann gab es ein weiteres technisches Problem, was glaube ich noch behoben werden soll. Und zwar geht es darum, den Versichertenstammdatenabgleich. Da gibt es eine Kartennummer und dieser Versicherten-Stammdaten-Abgleich wird anscheinend auch verwendet, um rauszufinden, ob eine Person, die Person ist, die sie vorzugeben scheint, weil das so der einzige Weg aktuell ist, wie man das machen kann. Und da wird eine Kartennummer genommen, die unsigniert ist. Also man übergibt an einen Service, an einen SOAP-Service, übergibt man einfach eine Kartennummer und der Versicherten-Stammdaten-Abgleich gibt einen dann das Go oder No-Go. Und ja, das ist halt auch ziemlich doof, denn es gibt ein Verfahren, das auch mit der Karte zu tun hat, dass eigentlich den Versicherten-Stammdaten-Abgleich mit signierten Kartennummern erlaubt. Das war jetzt zwei technische Sachen, dann gibt es noch paar soziale Hex, die sie gemacht haben, auch wie gesagt eben schon der Ausgabeprozess der eGK, der ist immer noch angreifbar und dann haben sie per eBay Kleinen anzeigen, sich Kartenterminals gekauft, mit Funktionsfähigen SMCBs drin und haben dann auch noch bei Praxen oder bei Einrichtungen, haben sie sich als IT-Dienstleister ausgegeben und haben gesagt, sie könnten da helfen, falls es Probleme gibt und dann haben die IT-Dienstleister, die dann tatsächlich auf ihre Systeme gelassen und mit allen Möglichkeiten, die man da hat. Das waren jetzt eher soziale Hex. Ich habe ja den Stream angekuckt paar Tage nach neuer und habe dann gleich auf eBay Kleinen anzeigen geguckt und es gibt immer noch einen Orger zu kaufen für 149 Euro Pin inklusive. Also ich weiß nicht, ich weiß nicht, ich weiß nicht. Ich bin mir nicht so sicher, ob sich das irgendwann mal ändern wird und ob der irgendwie eingreift, aber… Steigen ja die Trankkassenbeiträge, dann ist wieder mehr Geld da für die Ärzte, dann können die auch andere Altidienstleister beauftragen. Herrsteck, sichere Lieferkette. Genau, Renato voll wichtig, einfach nur muss man klar zumachen, dass es, wenn man’s differenzieren möchte, der ist jetzt nicht die E-Parselber, das technische Konstrukte sozusagen angegriffen worden, sondern weil drumherum um die ganzen Orgerprozesse misst passiert ist. Genau, also wenn man das so macht und das relativ viel Aufwand ist, also man musste bei eBay Kleinen anzeigen, man musste irgendwo gucken, dass du da so ein SMCB finde, der muss noch funktionieren und dann musst du ja trotzdem irgendwie noch Zugriff haben und die Pin bekommen, dass hier echt viel Aufwand, wenn du das alles machst, hast du auch nicht Zugriff auf alle E-Pars, die da so rumschwören, sondern nur die auf diese SMCB berechtigt sind. E-Ein, also die beiden technischen Sachen vorne, die haben schon auf alle E-Pars abgezählt, also die haben schon gesagt, ich bin jetzt gerade bei dem anderen, also bei dem sozialen. Genau, das heißt, da würdest du sehr viel Aufwand betreiben, um dann die Akten von einer Praxis sozusagen sehen zu können. Werste nicht viel schneller und einfacher, die Scheibe einzuschlagen und sich den Server, der da steht unter Nagel zu heißen oder so was, also das einfach reinzuschleichen, bei uns haben es an der Hochschule mal die Beamer geklaut, weil die einfach mit Blaumännern rein gekommen sind, am helllichen Tag und haben die Dinge einfach abmontiert, als sie noch viel Geld gekostet haben. Ich glaube, bei größeren Praxen wird das wahrscheinlich auch gehen. E-Ein, von daher ist es richtig, aber was es danach auch wieder für einen Aufschrei gab, ich glaube, manche Leute können das einfach überhaupt nicht einordnen, wie kritisch das ist oder nicht? E-Ein, also sie haben das immer in Verhältnisgesetz mit dem Aufwand, also es gab einiges Sachen, da war der Aufwand 4 Stunden, da hast du dann 4 Stunden hast du eine E-Page hekt oder eben mehr Stunden manchmal auch eine Woche und dann hattest du quasi theoretisch Zugriff auf alle Sachen. Aber man muss auch dazu sagen, wie gesagt, gerade das mit dem für sicheren Stammdaten-Management, das wird sehr wahrscheinlich noch behoben werden, beziehungsweise über andere Kanäle geleitet werden. Nr. 

    Kurz im Sicherheitsthema, ich glaube, das ist insgesamt ein Problem in den Arztpraxen. Also werden du einerseits Versus ultra sichere Strukturen, Lieferketten und Co zu schaffen, steigst du andereseits über Papierakten drüber, die da herumliegen oder findest irgendwo eine herumliegen, das Pin-Passwort, Schied irgendwo. Also das ist schwierig, aber wo fängt man da an? Ich glaube, einfach wenn du jetzt so eine moderne Technologie auf den Markt schmeißt, wie die E-Page, wie sie sein, so wie sie verspricht, also digitale moderne Lösung zu sein, dann musst du da dafür sorgen, dass sie in jedem Fall sicher ist. Also dann kannst du ja nicht wieder mit dem Maßstab das, na ja, du kannst halt das Fenster einschlagen, wenn wir herangehen. Das skaliert halt auch nicht so gut, dass mit dem Fenster einschlagen, dass andere das skaliert, dann muss man sich auch nicht die Finger schmutzig machen oder muss irgendwo hingehen, sondern man macht das von irgendeinem Trittland aus, wo man noch nicht mal Strafverfolgung fürchten muss. Gibt es dir jetzt schon Tipps hier oder? 

    Das bloß auch. Das ist der Grund für den Ausstieg, ein anderes Projekt. Genau, ich habe jetzt… Ich habe einen anderen Teilnahmequellen. Ich schier sich und… Okay. 

    Das heißt, was sind denn jetzt die Forderungen und wie geht es denn da jetzt weiter? Genau, also wie es weiter geht, das ist jetzt quasi Teil der gematik, aber die Forderungen vom CCC waren eigentlich drei Hauptforderungen, dass es eine externe Sicherheitsbewertung gibt und nicht eine von internen von der gematik oder auch vom BSI, das bringt nichts. Dann eine transparente Kommunikation mit allen Schwachstellen und mit nennen aller Schwachstellen, dass man jetzt nicht das versucht, und dann täglich zu kehren und das dritte war, dass der Entwicklungsprozess ein offener ist, denn so lange das weiterhin so verdeckt bleiben soll, dann wird sich daran auch nichts ändern. Das waren so die Hauptpunkte. 

    Sind denn da jetzt seiner Meinung nach Punkte, die sich auch lösen lassen, weggennergleich lernart auf. Die Teilnahme, aber siehst du denn da Punkte, die sich auch in der Kürze der Zeit beheben lassen. Ich meine, der CCC oder der Martin und Kollegen, die reklamieren ja schon seit Jahren, dass viele der Prozesse, die hier immer noch genannt werden, einfach unsicher sind. Ja, ja, also die technischen Sachen lassen sich ja auf jeden Fall relativ kurzfristig, müssten die sich beheben lassen und die anderen, das ist halt auch an der torische Sache. Also man muss dann halt sicherstellen, dass die eGK und die Sachen nur an die Hausadresse geliefert wird und nicht irgendwo anders sind. Und das ist einfach nicht nur verboten ist, sondern dass man keine Ahnung, vielleicht die SMCBs wieder zurücknehmen muss oder die Sachgemäß entsorgen muss. Ich habe keine Ahnung, was man da noch so an leichen findet, aber das sind halt die… Ja, aber ist ja auch schon ganz viele Diskussionen, dann Ärzteverbinder gesagt haben, warum geben die Hausärztinnen, Ärzte nicht die Karren raus, gehen kleinen Obolüsse oder sowas, weil die Kinderpatienten in Patienten ja, da gab es auch schon wieder ganz wilde Diskussionen, das bleibt da so weiterspannend. Ja, dann hat Ende des Jahres, gab es ja glaube ich noch mal so eine kleine Welle, die dann durch Link in geschwappt ist, wo dann von einer Epa-Verschiebung, die Rede war, wo dann aber ganz schnell und BMG Seite kommuniziert wurde, dass das ja auf keinen Fall so ist. Da ging es dann um die Epa 3.0. Wie sieht da die Timeline aus? Also wann bekommt wer, wo in Deutschland, was für eine Epa und was kann die dann so ein bisschen? 

    Also Bernhard Timeline und dann, was geht in 3.0 und 3.1, dann Jessica noch mal? Genau, Timeline. Also bleiben wir noch mal beim ursprünglichen Plan der ursprüngliche Plan, sagt er ab dem 15. Januar 2025 startet die Pilotphase, das bedeutet in einigen Testmodellregionen in Deutschland, ist die Epa für alle dann schon nutzbar, auch jetzt an diesem Plan soll, sozusagen weiter festgehalten werden, natürlich versucht man im Hintergrund, dass jetzt alles zu fixen, aber an dem Plan, sozusagen ab dem 15. Januar in den Test zu gehen, soll festgehalten werden und eigentlich sollte dann ab dem 15.2. Also einen Monat später, der gesamte Rollout für Deutschland starten, also Epa für alle tatsächlich dann in der Umsetzung. Und da hat jetzt Lauterbach, wie man ihn kennt, über X reingegreht, schon gesagt, nah das würden wir natürlich schon abwarten und würden erst sagen, was er da geschrieben, wir wollen erst dann die Epa bringen, wenn alle Heckerangriffe auch, die des CCC technisch unmöglich gemacht worden sind. Und wer jetzt gerade aufgepasst hat, was Gernardo gesagt hat, Nee, nur technisch ist ja nicht nur eine technische Frage, sondern hat natürlich auch eine hohe Social Engineering-Komponente, also in dem Moment, wo ich über eBay kleiner zeigen, Dinge kaufen kann, wo ich über einen IT-Dienstleister, den Konnektor-Falschromo installiert, so viele andere Angriffswektoren, prinzipiell habe. Denn wir dann diese 100-prozentige Sicherheit, die Lauterbach sind wie der fast fordert, sicherlich nicht erreichen. Auf der anderen Seite ist es vom Zeitplan, sicherlich sinnvoll, bevor man in den Gesamtrollout geht zu sagen, da ist auch das, dass das der CCC fordert, eine erneute Sicherheitsbewertung, das wird sicherlich genau den nächste Schritt sein. Man versucht die Schwachstellen zu beheben, man macht eine erneute Sicherheitsprüfung und dann bei positiver Bewertung, die entsprechenden Schwachstellen sind behoben worden, dann kann eben dieser Rollout starten und bei Sicherheitsbewertung würde ich jetzt mal stark vermuten, dann sind wir wieder beim BSI, dass das BSI genau diese Bewertung machen wird. Auch wenn der CCC sagt, da wär es schön, wenn noch jemand anderes unabhängiges da drauf schauen wird, wer wär so was, ja, ist das TÜV Reinhland oder so, die dann drauf schauen, oder jemand ganz anders. Genau, wo sitzen die Kompetenzen, die das machen könnten? Ich glaube, BSI ist da schon eine gute Adresse, vielleicht in Abstimmung mit den Leuten vom CCC. Und dann kann eben an dem Plan festgehalten werden, dann wird es aber eben nicht der 15. Oder 2. Sondern höchstwahrscheinlich ein bisschen später. Und was jetzt der Unterschied zwischen 3.0, das ist eben genau das, was jetzt in Q1 starten sollte und 3.1 ist, da kann CCC uns ein bisschen mehr zu sagen. 

    Ich freue noch eine Sache, aber das hat mir vorher auch besprochen, nämlich, was ist denn Franken? Du hast ja gesagt, es gibt die Modellregionen. Ja, es gibt ja drei Modellregionen. In Hamburg, bei der KV Nordrhein, in der Ecke, da kenne ich hier gar nicht, aber es sagt, ja, das ist kein Problem. Und in Franken. Und das ist alles so wager definiert und formuliert, das ist einfach nicht klar, es wäre es in der Modellregion, wir darf damit machen. Und das ist gar nicht so, dass man sagt, hey, ich bin Ärzt in den Franken, ich bin dabei, sondern die werden jetzt gezielt ausgewählt, wer teilnehmerin oder teilnehmer in der Modellregion ist. Also, das wird immer weiter runtergebrochen von ab Januar 2025. Haben wir alle Neepads zu, es gibt einen Stufenweißen Rollout, wie es übrigens auch richtig ist. Also, keine IT-Projekt, kannst du mit ner fixen Delayen einfach rausschmeißen. Das hinzu, ja, wir gucken mal, es gibt drei, vier, fünf Arztpraxen in der Modellregion, die müssten X-Option Z können und auch nur mit einem Aktenanbieter. Also da können wir später im Verlauf noch mal drüber sprechen, wie es so der Realität checkt, überhaupt sein wird in den nächsten Wochen. Aber das ist schon sehr, sehr schwierig. Also, sich überhaupt mit zu individieren, bin ich erst so betroffene Arztprax, die damit machen kann oder nicht. Und wie läuft das eigentlich? Also, ich glaube auch, viele, viele Hersteller wurden ganz lange gar nicht gefragt. Also es wurden einfach Arztpraxen rekrutiert und das war es dann. Und bei den Herstellern geht man davon aus, die können das schon. Klar, musst du die Hersteller fragen. Da gab es doch dieses Super, es passt vorgrad gar nicht rein. Aber da packen wir auch in die Showdowns. Da gab es diesen Epa Showcase, mega Sache von der gematik, glaube ich, gestartet oder vom BMG. Oh ja. Oder fast alle Praxisverwaltungssysteme, Arztpraxissysteme, Hersteller ihre Produkte oder schöne Mockups gezeigt haben, wie sie entweder die Epa schon integriert haben oder noch machen werden. Super gut sich in Überblick zu verschaffen über die unterschiedlichen Praxisverwaltungssysteme. Das hatten Christian, ich, wir hat uns das mit virtuellen Popcorn fast gleichzeitig angeguckt und festgestellt. Hier noch der Rand-Tipp, es gibt das Intro, es gibt die Diskussion, die ist wirklich, wirklich müde. Also die Mockups ist total spannend, um mal über reinzugucken, muss sich ein Bild zu machen. Aber die Diskussionsrunde ist sehr lahm. Jeder, dieser aktörer in der Akteurin ist einzelspannend. Aber in dieser Runde, ich weiß nicht, was da passiert ist. Okay, so jetzt aber, Again what learned, Jessica, 3-0-3-1. Also, Epa, na, ich wollte aber auch ein bisschen ausholen. Also, ich frag mal, bei der Epa ist es 0, weil, man muss ja doch mal sagen, wir haben jetzt Januar 2025 und die erste Epa gibt es eigentlich seit ich glaube Juni 2021. Also bald vier Jahre, das ist schon ziemlich lang, also ich würde euch gerne jetzt mal fragen, euch euch drei werfen, euch hat eine Epa, aber ich fürchte mit Betrucht und Hintergrund und das fiere ich. Fragt ihr das eure Studis eigentlich, fragt ihr mal so eine Runde von euch, habt ihr Epa? Klar, und… Der Schauber, es ist, dass ich üblich bei den, weiß ich nicht, zwei Prozent oder was das sind. Also ich automich jetzt hier war das GKV-Kastverzientin. Ich hab ne Epa, ich hab sogar die zweite oder die dritte, in der jetzt die Knöpfe finden sich nur noch Katzenbilder. Weil ich bei der ersten Migration alles verloren habe und dann nie wieder was machen wollte. Aber, ja, man muss mal ausprobieren, die Epa funktionieren. Also, die Epa 1.0 ist es schön, dass es sie gibt, tauglich weiß ich nicht. Und beantragende Versicherte, wenn ich erkennt das. PDF-Dokumente, konnte man rein, das hat super lang gedauert, egal, was man hochgeladen hat, das hat sich ewig gedreht. Also, da hat jeder genutzt, da hat es mir nur eine Stunde warten, musste, hat nicht gereicht, um diese Epa als Versicherten sich zu befüllen, keine Chance. 

    Epa 2.0 gab es ab 2022 und hier sind feinere Zugriffsrechte möglich gewesen. 

    Das heißt, man konnte inzwischen schon einzelne Dokumente freigeben und Institutionen, musste aber immer selber aktiv werden als Versicherte. Also, ich musste die Akte trotzdem beantragen und dann musste ich noch sagen, der darf Zugriff haben, der darf folgende Dokumente sehen. Also, das ist schon sehr, sehr aufwendig, gerade wenn man möchte, dass es intuitiv funktioniert und einfach versicherte oder Patient und Patient eine Datendrehschalbe an der Rand haben, was ja eigentlich das Ziel ist. 

    So und jetzt alles neu, Epa 3.0, Epa für alle und das ist eigentlich der große Game-Changer, dass wir jetzt die Möglichkeit haben, jeder hat die, keiner muss mehr proaktiv beantragen, jeder besitzt sie oder kann erst mal ausopten. Und das auch noch ganz spannend ist, ich glaube, so seine Obstüge aufs Geld ist vor Ewigkeiten angesagt, es gibt ja eigentlich eine vielfältige Widerspruchslösung. Also ich kann ja nicht nur insgesamt sagen, ich möchte die Epa nicht haben, ich kann auch sagen folgende Leistungszeitbringer oder folgende Praxis, folgendes Krankenhaus, darf keinen Zugriff haben oder folgendes Dokument davon niemanden gesehen werden. 

    Das heißt, ich kann ja vielfältig eigentlich anpassen, wer wie was sieht und habt da mehr Optionen als und zu sagen, nein, Epa ist nix für mich, also das finde ich schon mal ganz spannend. Auch neu ist, dass jetzt einfach die Befüllung auch verbindlich ist, also in die Arztpraxen und Kliniken ist Verbindlichkeit eingezogen, bisher war das immer auf ausdrücklichem Dwunsch der Patient-Neute versicherten. Und jetzt ist es einfach ein Pflichtvorhaben, also ich muss die Epa mitbefüllen, sofern ein Behandlungskontext vorliegt, das heißt, wenn der Patient gerade seine Karte gesteckt hat und einfach eine Arztpraxis von Krankenhaus eben vorstellig ist. Auch neu ist, dass ich nicht nur PDFs mehr hochlade, sondern auch relativ viele negative Feierdaten einstellen kann. Das ist Ausbaufälch und hier wurde auch ein bisschen zurückgerudet, beim Anfang war auch mal geplant zu, das sich noch Bilddaten mit einzustellen, drei verschiedene Formate, die sind wieder gestrichen worden, weil man festgestellt hat huf, das überfordert dann doch ein bisschen die Infrastruktur und die Prozesse, die kommen dann auch nachträglich. Na ja, da kann man noch Viren mit reinschleuseln, oder, das war der Grund, die wir auf Augen wandeln muss. Ja, auch da, ne Sicherheitsprobleme, mal gucken, wie sie die beheben wollen, aber das ist ja sehr, sehr wichtig, man wer kennt das nicht, mit der Ziel herum, vom Zahnla Sonshoher herum zu laufen und irgendwie die Bilddaten nicht zu haben. 

    So und jetzt kommt das coolste Tool der Epa 3.0, das ist die Medikationsliste, die elektronische. Das klingt total banal, das ist aber nur eine Liste, die zusammenstellt, welche Medikamente über ein Ehrezept verordnet wurden und welche dann auch in der Apotheke dispensiert, also ausgegeben wurden. Und das automatisch zusammenzubringen und anze zeigen, klingt ja wirklich banal, aber ist eine rieselnde Leistung, weil man jetzt wirklich automatisch ohne großes Zutun sieht, was es eigentlich mit Medikamente passiert, was ich damals eben versichert, nur die Patienten ausgegeben habe. Also das große Neuerung, und der holt man glaube ich sowohl Asprachs und Krankenhäuser als auch hoffentlich Patienten ab, weil man hier eben schon sehr viel Überblick bekommt, was eigentlich so passiert im Verordnungsalter. Genau, auch spannend ist, es gibt bei weiteren geplanten oder ab Januar-Fälligen Daten, der assistierte Befüllung in den Systemen, also zum Beispiel Laborbefundaten, EAS-Brieforder, EAUs werden unterstützt von der jeweiligen Praxis über Kliniksoftware in die Epa geladen, und das ist ja auch schon mal besser als vorher, würde ich sagen. Juli 2025, so die aktuelle Planung, wir müssen mal gucken, ob das dann auch so funktioniert, dass sie nicht weiter nach hinten verschiebt, wird die Epa 3.1 dann hoffentlich ausgerollt, die weiter im Medikationsprozess eben fortschritte bringen und weiter ausbaut und andere Akteure einbindet und eben auch Daten zur Forschungszweckung ausleiten wird. Und dann schauen wir weiter, wie es auf 20/26 läuft, es gibt Verbesserungen der Volltextsuche, es gibt die MiOS, ich weiß nicht, ob ich erinnert, die medizinische Informationsobjekte lange für tot geglaubt, die werden dann wieder ausgegraben und sollen dann wieder in die Epa zurückfinden. Vom Prinzip her sind wir ja große Freunde davon. Genau, das fasst ganz gut zusammen. Gut, dann kommen wir zu den FAQs. Genau, da gibt es massig, da gibt es ohne Ende im Internet, vielleicht gibt es eigentlich so eine Meta-Seite, also eine Link-Seite auf alle FAQs, die es zur Epa gibt. Da gibt es eine ganze Menge. Bei der KBV gibt es viele Menge. Nein, nein, nein, ich will nicht eine Seite, wo ganz viel ist, sondern eine Meta-Seite, die auf alle FAQ-Seiten verlinkt, ansonsten wäre das vielleicht was für uns oder für Mark lang gut oder sowas. Da möchte ich dir die Frage aller Fragen stellen. Oh mein Gott, wem? Die allerwichtigste Frage. Die hältst du es mit der Epa? Die hältst du es mit der Epa. Nein, die aller erste Frage. Er setzt die Epa die Primärdokumentation der Hartz-Prags. Das ist eine absolute Liebungsfrage. Essika, vielen Dank, dass du das fragst und es freut mich, dass du das hätte ich sonst jetzt auch von mir aus angesprochen. Heide Witzker. Nein, natürlich ersetzt die Epa nicht die Primärdokumentation im eigenen PVS oder auch im Krankenhaus, sondern das ist eine zusätzliche Akte. Wir als Rennen Patientinnen, Patienten, dass bis dato auch schon zuhause gemacht hätten, sich immer Kopien haben, geben lassen zu Hause, bei sich selber in Ordnung gepackt haben. Und dann haben die das woanders mit hinnehmen können. Also ja, sie ist versicherten geführt. Nein, sie ersetzt nicht die Primärdokumentation im PVS oder im KIS. Wird ever und ja, weil sie Patienten geführt ist, gibt es kein Anspruch, dass Daten vollständig sind. Das wird auch gerne angeführt, was negativ sei an der Akte. Dann kann ich mich als Ärztin gar nicht drauf verlassen, dass alle Sachen, die jemals irgendwie zu einem Patient erfasst wollen, sind auch immer genau da drinstehen. Kann man sonst auch nicht übrigens, also ja, das geht dort entsprechend auch nicht. Sie ersetzt nicht die Behandlungsdokumentation des Ärztes, psychotherapeuten, etc. 

    Machen wir es einfach so weiter, dass jeder sich selber die Frage stellt oder einfach keine Frage stellt, weil mir einfach jetzt sozusagen einfach gut Thema vorstellen. 

    Ich habe das Thema Durchsuchtbarkeit der E-Park, ganz große Frage, weil man rechnen ja damit, dass man in großen Daten, wo es in dieser E-Park vorfindet. Und da gibt es gute schlechte Nachrichten. Die schlechte ist erst mal nur Metadat und Stichwort suche und die Metadaten hängen ein bisschen davon ab, was ich selber so mit Eintippe und was die Systeme mit übermitteln. Und wie gut quasi die Grundlage ist, um damit arbeiten zu können. Metadaten zum Beispiel, um das schon mit dabei steht die Dokumentenart, wer der Auto ist oder die Autoren, was die Fahrechtung des Behandlers ist. Oder eben auch, wenn man Glück hat, der hinterlegt die ICD-10-Code, habe ich mir aber nicht sicher, ob das Pflicht ist und immer mir mittelt wird. Also der wäre hilfreich, aber ob der mit dabei ist, müssen wir mal gucken, wie dann die Umsetzung ausschaut. Besser wisst er mit der Epo3.1 und den fortfolgenden, weil dann haben wir die Volltextsuche ohne umfangreiche Stichwort suche. 

    Das heißt, ich kann deutlich schneller die Dokumente einfach durchsuchen und schneller finden, was ich eigentlich haben möchte. Kleine Ausnahme ist vielleicht auch die eMedikationsliste, die ja von Anfang an mit dabei ist. Die ist von Anfang an auch in der Stichwort suche nutzbar. Genau, dann habe ich eine häufig gestellte Frage beziehungsweise ein Thema, das immer wieder aufkommt und zwar das Berechtigungskonzept und das ist immer wieder in der Kritik. Und ich muss gestehen, ich verstehe es nicht so ganz, vielleicht fehlt mir dann auch der Einblick und zwar wird immer wieder gesagt, bei der E-Pagebel ist nur das alles oder nichts prinzip. 

    Das heißt, man kann entweder alle Dokumente für alle frei geben oder eben die Dokumente alle verschatten und verbergen, sodass nur noch ich sie sehe. Ich habe mir jetzt mal ganz frech die E-Page von der Barmar runtergeladen, die haben das so ein Demo-Modus und das lässt sich da irgendwie nicht so ganz abbilden. Also die haben ein sehr ausgefalltes Berechtigungskonzept. Es gibt auf der einen Seite zwar nicht die Einzeldokumente, die ich berechtigen kann, aber Dokumentengruppen und ich habe auf der anderen Seite entweder konkrete Einrichtungen, Praxen oder Krankenhäuser oder auch Gruppen von Einrichtungen. Also alle Apotheken, alle Niedergelassenen Ärztungen. Ich kann hier Verbindungen zulassen, ich kann sagen Praxes X Y darf nur die Dokumente sehen, die jetzt nicht speziellen Sicherheitsvorkehrungen unterliegen. Oder die Apotheken dürfen keine Dokumente sehen, die irgendwas mit Psychiatrie zu tun haben. Das lief sich dort zumindest abbilden, jetzt weiß ich aber auch nicht, ob das schon die Version 3 0 ist oder ob das noch die Version 2 war. Jedenfalls ganz früher mal, ganz früher, ich glaube unter Span noch, gab es sowieso nicht gesichtsverlierenden Move, wo man ganz schnell was raushauen musste. Und da gab es sozusagen nur dieses alles oder nichts, wenn ich mich recht erinnere, aber das führte dann dazu, dass die Leute das jetzt immer noch fragen und sagen. Aber auch ohne Gewer. Jetzt ist gut, würdest du sagen. Genau, es war nämlich auch wieder Thema bei diesem Talk und da haben sie entweder nicht gut recherchiert vom CC oder sind noch irgendwie alten Müten aufgesessen oder es hat sich dann doch was geändert zur Version 3 0 hin, die ich leider noch nicht ausprobieren konnte. Auf jeden Fall fand ich das Berechtigungskonzept für mich jetzt ausreichen, ich will gar nicht jedes einzelne Dokument jetzt berechtigen, weil es ist ja auch aufwandt, das muss man auch erstmal wollen. Von daher eine oft gestellte Frage, die ich jetzt mal mit ist ganz okay beantworten würde. 

    Vielleicht reicht der einfach weiter das Thema, was ich hab schließlich da so ein bisschen an und wurde jetzt auch schon zwar drei mal genannt. Situativer Widerspruch kann ich denn auch dem als Patient bestimmten Elementen widersprechen. Also kann ich denn verhindern, dass ein bestimmtes Element überhaupt in die Akte kommt. Das ist eine Thema ist Berechtigungsmanagement, wer greift auf diese Daten denn tatsächlich zu? 

    Das andere ist, kann ich auch sagen, dass ein ganz bestimmtes Element, ein Befund-Bericht, vielleicht über eine kritische Diagnose, über eine Dauer-Diagnose, die ich vielleicht verbergen möchte, ob es aus psychischen Gründen oder andere Themen sind, kann ich die verhindern, in die Epa einzustellen und das ist in aktuellen Spezifikationen möglich. 

    Das heißt, ich kann auch als Patient sagen, dieses Dokument soll gar nicht in die Akte gestellt werden, dann ist auf Seiten der Leistungserbringer dieser Widerspruch zu dokumentieren. Das ist also zu dokumentieren, dass man das entsprechend gemacht hat und diesen Patienten aufgeklärt hat. Also klar, dann haben wir jetzt Berechtigungskonzept Granularität und noch halbwegs passend wegen Datenschutz und situativen Widerspruch mit abgehandelt. Jessica, mag du weiter bitte? 

    Ich wollte noch mal ganz kurz was zur Rolle der Krankenkassen sagen. Es ist ja auch einmal die Frage, also dass Patientinnen und Patienten da einfach als Epa nutze, wer ist denn jetzt für mich an welcher Stelle zuständig? Und die Krankenkassen sind tatsächlich immer noch die, die Akte anlegen, also die Epa. Also das heißt, der Hauptansprechpartner ist meine eigene Krankenkasse und die Informationen von den Krankenkassen ausgegeben werden zum Opt-out-Verfahren, zur Vorteilen der Epa, wie ich sie nutze und verwalte, wie Zukunftsbrechtigungen ausschauen. Also da kann ich immer auf meine Kasse zugehen und jedenformiert mich da und ich hoffe, dass auch viele, viele Zuhöre und Zuhöre bereits mindestens den schlöten Brief von ihrer Kasse bekommen haben. Der leider sehr wenig informativ ist, muss ich sagen, zumindest bei meiner Kasse war das so. Aber das ist der erste Schritt zur großen Informationskampagne der Kassen zur Epa. Da gab es doch ein Bus oder wie damals beim Brexit gab es doch jetzt auch ein Epa-Bus, wo auch am Anfang zumindest der Bundesgesundheitsminister immer umgekauft ist. Das BNG hat ja auch groß investiert und versucht dir sehr viel aufzuklären. Auch die Gematik verteilt sehr sehr viel, Informationsmaterial ist ja im Staat. Die KV auch, die Werbetraumel wird gerollt, wenn da ganz optimistisch ist, dass es mit dieser Epa jetzt ein größeres Volkskonzept wird. 

    Vielleicht auch ohne Bus. Genau, nächstes Thema der FAQ auch mal wieder genannt, was ist denn mit den Leuten, die selber nicht mehr in der Lage sind, solche Sachen einzustellen, entweder mangelt es kognitiver, ab dem dafähigkeiten oder mangelt es Smartphone-Besitz und auch dafür gibt es komischerweise eine Lösung, nämlich ein Vertreterzugriff laut Spezifikationen können bis zu fünf Personen als Vertreterinnen und Vertreter für die eigene Epa genannt werden. Und damit habe ich dann eigentlich auch diese Möglichkeit, die ich in allen anderen Kontexten in dem natürlich auch nutzen kann. Auch da kann ich ja mit Papierdokumenten mein Vertreter und meine Vertreterin mit zur Arztpraxis mit zum Krankenhaus nehmen. Das geht dann jetzt auch elektronisch. 

    Als letzten Punkt habe ich jetzt noch den schnöden Mammon und zwar die Frage, wer kriegt eigentlich was dafür, also auch die Arbeit in der Arztpraxis mit einem Krankenhaus vor allem in der ambulanten Versorgung ist ja dann auch nicht kostenlos. Und das ist vielleicht auch ganz spannend zu sehen, was es da gibt. Und zwar gibt es einmal einen Obolus für die Erstbefüllung, also der erste Arzt, also die erste Arzt sind die eine Epa anlegt von den Patienten. Der bekommt 2025 Pauschal 11 Euro 3 dafür, über gewisse Abrechnungszuffahren und auch die weitere Bevölkerung wird entsprechend vergültet. Das ist jetzt gerade 2025. Ich glaube, 1 Euro 80 ungefähr, schon 1 Euro 86. Also nur als Hintergrund-Enfos gibt dadurch aus Geldführer, dass die Epa mit angelegt wird, denn dieser Zusatzaufwand entsteht. 

    Und die Hoffnung ist, dass eben gerade mit dieser Erstanlage oder Erstbefüllung der Epa einfach mal bislang Fleisch an die Greten kommt und die Epa dann kommen. 

    Korrektur / Ergänzung zur Barmer-Demo-App (Vielen Dank an Nele Breiholdt)

    Die Barmer-Demo-App stellt nicht das Berechtigungsmanagement der ePA 3.0 dar, sondern der 2.6. Tatsächlich wird das Handling von Berechtigungen zur Einführung der ePA 3.0 stark vereinfacht. Es heißt hier: alles oder nichts. Hat eine Ärztin Zugriff auf meine ePA, so kann sie sämtliche Inhalte sehen, die ich nicht verborgen habe. Verbergen kann ich Elemente nur vor allen Leistungserbringer*innen. Die Möglichkeit, meinen Psychotherapie-Bericht vor meiner Zahnärztin zu verbergen, meinem Hausarzt aber zugänglich zu machen, entfällt hier.

    Es sind jedoch bereits Abweichungen der „alles oder nichts“-Logik in Planung. Mit der ePA 3.1 sollen einzelne Leistungserbringer*innen vom digital gestützten Medikationsprozess (elektronische Medikationsliste und Medikationsplan) ausgeschlossen werden können. Ausgeschlossene Leistungserbringer*innen können dann zwar weiterhin eRezepte ausstellen, die über den eRezept-Fachdienst in die Medikationsliste eingestellt werden, sie können diese Liste jedoch nicht mehr einsehen.

  • Folge #170 – Forschungsdatenportal für Gesundheit

    In dieser Folge spricht Bernhard mit Julian Gründner über das Forschungsdatenportal für Gesundheit (FDPG). Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können das FDPG als zentralen Anlaufpunkt für die Forschung mit Routinedaten nutzen.

    Julian ist Entwicklungsleiter der TMF im FDPG-Projekt und sorgt dafür, dass Forschungsfragen in die richtige Anfragesprache übersetzt und an die Datenintegrationszentren weitergeleitet werden. Im Podcast werfen wir einen Blick hinter die Kulissen und sprechen über die Herausforderungen, die gelöst werden müssen, um einen einzelnen Laborwert über mehrere Standorte abzufragen.

    Podcast: Play in new window

    Transkription

    Einen wunderschönen guten Morgen und herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe des eHealth-Podcast. Wir sind angekommen bei Folge 170 und wollen heute sprechen über FDPG. Nein, keine Angst, es geht nicht um die FDP, sondern um das Forschungsdatenportal für Gesundheit als zentralen Anlaufpunkt für Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Und was es damit auf sich hat und vielleicht auch wie der Zusammenhang zur Medizininformatik-Initiative ist. Das mache ich mal wieder nicht alleine, sondern habe mir einen Gast eingeladen, der sich damit sehr, sehr gut auskennt. Und das ist heute der Julian Gründner. Herzlich willkommen, Julian. 

    Guten Morgen. Morgen. 

    Vielleicht zum Start der klassische Ablauf. Wer bist du? Was machst du? Warum haben wir dich eingeladen zum Thema FDPG? Julian Gründner, ich bin aus Erlangen im Moment, bin hier an der Universität und habe ursprünglich vor Jahren in Schottland Management, Psychologie und Finanzwirtschaft studiert. Und später aber dann in Erlangen, den Doktor, bzw. Erst mal in Deutschland Informatik gemacht und dann Doktor in Medizinischer Informatik. 

    Das Ganze hat eine große Bedeutung im Rahmen der Medizininformatik-Initiative. Da soll eben eine Forschungsdateninfrastruktur zwischen den beteiligten Zentren aufgebaut werden. Wir hatten zur MII schon eine Folge mit Uli Prokosch und Thomas Ganzland. Also wer da noch mal zurückhören möchte, verlinken wir gerne noch mal in den Show Notes. Und heute soll es eben um das Thema Forschungsdatenportal gehen und was das genau ist, was es damit auf sich hat. Ich stelle mal ganz kurz die Agenda vor. Also wir wollen uns anschauen, was ist denn dieses FDPG überhaupt? Was sind wesentliche Funktionen? Wer nutzt es aktuell und wie sieht auch der zukünftige Plan der Nutzung auf? Welche Szenarien sind da geplant? Und natürlich so ein bisschen, weil du ja auch ein bisschen von der technischen Seite kommst. Der Blick hinter die Kulissen, was musst du eigentlich technisch passieren, damit es alles so läuft? Wie ist das mit den Daten, wo werden die gespeichert? Da gibt es auch viele Sorgen und Ängste vielleicht können wir dann ein bisschen transparent schaffen und ein bisschen aufklären. 

    Starten wir mit dem Thema Forschungsdatenportal für Gesundheit. Was ist das in kurzen wenigen Sätzen? Wie wird es sich immer mehr klären? Das FDPG, das Forschungsdatenportal für Gesundheit, soll es Forschern ermöglichen, Zugang auf Routinedaten über Deutschland in Deutschland zu bekommen. Und dabei soll der Forschende auf dem kompletten Weg begleitet werden von ganzem Anfang bis zum Ende. Das heißt von der ersten Idee, ich möchte eine bestimmte medizinische Fragestellung untersuchen. Bis ich bekomme über verschiedene beteiligte Krankenhäuser unikliniken Zentren diese Daten in entsprechend rechtlich sauberer anonymisierter Form zugestellt. Genau, also wie gesagt, der komplette Weg ist eine zentrale Stelle, so dass der Forschende nicht zu 37 in unserem Fall jetzt unikliniken, die wir angebunden haben, hingehen muss. Aber man hat eine zentrale Stelle, bei der sich sozusagen seine Forschungsfrage einstellt, beziehungsweise den Antrag stellt. Und eben auch rausfinden kann über seine Anfrage, ob wir gleich noch zu überhaupt möglich ist oder ob die Daten überhaupt zur Verfügung stellen. So genannte Machbarkeitsanfragen und Zugriff zu diesen Daten dann noch zu bekommen. Vorausgesetzt ist es für die rechtlichen Rahmenbedingungen. Und wenn die in Datenschutzdähen sprechen für die wahlige Forschungsfrage notwendig ist. 

    Und was sind jetzt die wesentlichen Funktionen, die dieses Forschungsdatenportal bereitstellt? Genau, also wir begleiten den kompletten Prozess und mit dem kompletten Prozess, meine ich natürlich auch den kompletten Prozess. Das heißt, es geht los mit der Forschungsfrage, Forscher überlegt sich was, das liegt praktisch noch nicht bei uns, das macht der Forschern natürlich selbst. Und wenn der Forscher seine Forschungsfrage sich ausgedacht hat, dann ist der erste Schritt eigentlich mal erstmal zu sagen, gibt es überhaupt genug Daten, wo meine Forschungsfrage durchzuführen. Eine Machbarkeitsanfrage, also um rauszufinden, habe ich genug Patienten von meiner Forschung stellen zu können. Brauche eine Definition von meiner Kohorte. Also ich muss irgendwie beschreiben, wie meine Patienten aussehen. Und das ist bei uns die sogenannte Kohortendefinition. Das heißt, Forschungsfrage, dann kommt die Kohortendefinition, Beschreibung der Patienten, dann wird eine Machbarkeitsanfrage gemacht. Und bei dieser Machbarkeitsanfrage finde ich eben raus, habe ich genug Patienten von meinen Fragestellung ja oder nein. Wenn ja, dann kann der Forschende einen Antrag stellen, auch im Portal. Und dann, wenn der Antrag entsprechend genehmigt wurde, also der Antrag wird dann verteilt an die verschiedenen Datenintegrationszentren. Die müssen dann dem Antrag erst mal zustimmen, die prüfen den auf rechtliche, ethische Datenschutzrahmenbedingungen. Und wenn der Forschende das gemacht hat, kann er zusätzlich noch basierend auf der Kohortendefinitionen, Datenselektion und Datenextraktion definieren. Und mit dieser Datenextraktion, die quasi ganz gezielt und spezifisch für die entsprechende Forschungsfrage ist, können wir dann ein Datensatz auch extra hier in einem sogenannten Data-Use-Projekt-Datensatz. Also das ist ein Datensatz, der für diese Forschungsfrage aufbereitet wird. Das gibt ja eine Menge an Daten über die Uni-Kliniken und der Forschende interessiert sich oder braucht auch. Es gibt ja auch darum, dass man die Daten minimalisiert, also wirklich auf die Forschungsfrage zuschneidet und nicht den Forschenden einfach sämtliche Daten gibt. Und deswegen eben diese Data Use-Project-Daten-Sätze, die dann eben bereitgestellt werden. 

    Vielleicht steigt man noch mal ganz vorne, noch mal kurz ein. 

    Wir haben jetzt ja so ein bisschen die Schwierigkeit im Podcast, einen Prozess zu erklären, ohne die entsprechenden Übersichten in dem Webformulat zu sehen, wie das Ganze vonstatten geht, das erst mal eben diese Kohortendefinition, damit sich die Hörerinnen und Hörer das vorstellen können. 

    Wie läuft das ab? Ich sitze als Forscher vor meinem Bürofenster und mache was. Also ich krieg dann zusammen, wie mein Patienten kollektiv aussehen soll, was ich untersuchen möchte. 

    Im Prinzip genau das, also man kann nicht das so vorstellen, ein Patient hat Eigenschaft. Und ich bestimme eine Kombination dieser Eigenschaften, die meine Patienten erfüllen müssen, damit sie für meine Studie gebraucht werden oder damit sie für meine Studie passen. Zum Beispiel, ich suche nach weiblichen Diabetes-Patienten, denen Hemoglobinwert haben und älter als 60 sind. Und das basiert sozusagen auf der Basis von demografischen Daten, Stammdaten, Diagnosen, Prozeduren, Laborwerk. Wie kann ich bestimmt, was da alles dazugehört, was ich in meiner Abfrage mit reinnehmen kann? Wird das durch die MIE festgelegt oder gibt es sozusagen ein Basiskriterien-Satz, den ihr zur Verfügung stellt über das Portal? Wir haben einen Datensatz, der quasi durch die MIE definiert wird. Also wir basieren auf Daten, die vorher aufbereitet werden. Die sind definiert, die sind auch klar definiert, wie diese Daten auszusehen haben. Im sogenannten Kerndatensatz der MIE, da gibt es zwei Dinge, die man machen muss, einmal die semantische Interoperabilität auf der einen Seite und auf der anderen Seite auch diesen taktischer Interoperabilität. Wenn man sich das so überlegt, dann muss ich, wenn ich meinen Datensatz über verschiedene Krankenhäuser verteilt habe, muss ich natürlich einmal sicherstellen alle Sprechen vom gleichen. Das ist die semantische Interoperabilität und ich will es natürlich auch in der gleichen Stelle wiederfinden. Und wenn ich nach irgendwas suche, zum Beispiel nach einem Kot, bei einem Labor-Welt, dann will ich den natürlich auch in einer Stelle finden und nicht für jedes Krankenhaus einzelne definieren müssen. Und dafür gibt es eben einen Datensatz, der klar definiert wurde, der sogenannte Kerndatensatz, auf den wir dann zugreifen. So dass wir sobald Dinge im Kerndatensatz aufgenommen werden und einen ursprünglichen Fragezbaren fordern, dann auch diese Daten im FDPG an müssen. 

    Also ich habe den Kerndatensatz, der definiert, was machbar ist. Da setze ich mich jetzt also an den Brauser und klickt mir eine Patienten-Kororte zusammen, macht diese sogenannte Machbarkeitsanalyse. Und wenn daraus kommt, ja, das ist machbar, da haben wir ausreichend Daten in den Beteiligten uniklidigen. Dann war der nächste Schritt der Patientenselektion? 

    Der nächste Schritt ist dann eigentlich erst mal der Antrag. Also das ist ein bisschen so die Frage, was kommt zuerst? Das hänge-I-Problem, ich kann natürlich eine Machbarkeitsanfrage erstmal nur machen, wenn ich bei den Portal angemeldet bin. Also es kann nicht jeder einfach eine Machbarkeitsanfrage machen, dass es auch aus Datenschutz tründen. Wenn man so was natürlich, die, die sagt mal den Andres weg dominimieren. Das heißt, nicht jeder kann einfach Machbarkeitsanfragen machen. Aber wenn ein Forscher-Frei geschaltet wurde, kann er Machbarkeitsanfragen in einem gewissen Rahmen natürlich stellen. Und jetzt kommt es natürlich darauf an. Manchmal bängt er an mit seinem Antrag, geht dann zurück zu Machbarkeitsanfragen. Aber die Idee ist eigentlich, ich stelle erstmal die Machbarkeitsanfrage um zu gucken, macht es überhaupt Sinn weiter zu machen. Also vorausgünstig bin ich schon ein Portal angemeldet. Und dann würde ich aber das nächste Schritt eigentlich meinen Antrag verfassen. Wichtig an der Stelle dieser Antrag-Prozess, der ist auch vollständig über das Portal unterstützt. Und in diesem Antrags Portal wird der Forschende komplett durch diesen Prozess geführt. Das heißt, er stellt den Antrag, er kann dann die Machbarkeitsanfrage an den Antrag anhängen, stopp ihn ganz, ganz wichtiger Punkt. Damit man eben auch zeigen kann, ja es gibt genug Patienten und die Verwaltung des Antrags Tools kann sozusagen dann die Datenintegrationszentren kontaktieren, um anzufragen, ob sie bei einem bestimmten Antrag teilnehmen möchten oder nicht. Die bekommt dann die positive Rückmeldung und an diesen Antrag wird die Machbarkeitsanfrage angehängt. Und dann eben der zweite Teil, der sozusagen während des Antrags auch entsteht. Die gehörten Definition und Datenselektion, womit ich dann bestimmte, welche Daten nicht eigentlich haben möchte oder mit welchen Daten nicht arbeiten möchte. 

    Ist das schon gesagt, welche ich haben möchte und mit welchen ich arbeiten möchte? Bekomme ich die Daten zu mir oder ist es so, dass ich letztendlich die Fragestellung reingebe und irgendwie nur ein Ergebnis bekomme? Das betrifft irgendwie so und so viele Patienten oder… Ich denke, wichtig an der Stelle ist vor allen Dingen zu sagen, dass das FDPG zu keinem Zeitpunkt die eigentlich Patienten Daten hat. Das heißt, ihr seid eher die administrative Schnittstelle, die koordiniert, die Prozesse zusammenführt und den Forscher mit den verschiedenen Unikliniken verbindet, ohne einen eigenen Speicher oder zwischen Speicher oder sowas aufzubauen sollen. Genau, und das ist auch ein ganz ganz wichtiger Punkt, weil da entstehen noch viele Missverständnisse, also wir haben die Daten zu keinem Zeitpunkt, was wir bekommen, zum Beispiel bei einer Machbarkeitsanfrage oder der Forschende, in dem Sinne dann bekommt. Und natürlich dann die Plattform auch verarbeitet, in dem Sinne sind die aggregierte Informationen zu Patienten Mengen. Also bei einer Machbarkeitsanfrage gehen wir zurück zu unserer Diabetespatient, weiblichen Diabetespatienten über 60. Also in dem Fall bekomme ich eine Zahl zurück, über alle Kliniken hinweg, wie viele Patientinnen sind Teil meiner Kohorte. Wichtig an der Stelle ist auch, dass diese Informationen auch verschleiert werden. Also ich bekomme keine genaue Zahl, war einfach gesagt, dass es noch ein bisschen kompliziert hat, aber im Vereinfach gesagt runden wir auf den nächsten 10er, so dass man nicht auf den einzelnen Patienten Rückschlüsse ziehen kann. Bei der Koart und Definition und Datenselektion, da kann man im Portal nur die Kohorte definieren und die Datenselektion, da kommt ein Objekt raus oder was eigentlich mal Maschinen lesbar ist, was wir verschicken an die Standorte. Und dann wird der Datensatz am Standort extrachiert, also auch ganz wichtiger an der Stelle ist ein verteiltes System und die Daten werden an den Standorten und nicht eben zentral erst mal verarbeitet. 

    Gibt es ein bestimmtes Datenformat, indem ihr das verschickt, also wenn der Forscher seine Anfrage zusammenbastet und ihr diese Anfrage dann an die beteiligten uniklinigen Schickt ist, dass dann schon ein standardisiertes Datenformat oder ist das was proprietäres? 

    Das ist was proprietäres tatsächlich, als wir damit angefangen haben, das zu definieren. Diese Koart und Definition aber auch die Daten extrach und Datenselektion, gab es nichts auf dem Markt, was man, also Open Source, was man so hätte jetzt direkt nehmen können für unsere Zwecke, was die Funktion erfüllt hat, die wir brauchen. Es gibt auch einen wissenschaftlichen Paper dazu, dass man sich natürlich gerne durchlesen kann, warum das notwendig ist und was das entsprechend bedeutet. Wichtig dieses Format ist proprietär, aber eben Open Source, also nicht irgendwas, was wir uns selber ausgedacht haben, aber ganz klar beschreibt, wie so eine Machbarkeit zum Frage aussieht und jemand der technisches Verständnis hat oder grob mit technischen Objekten, in dem Fall ist es ein JSON-Format, umgehen kann, der kann die quasi fast lesen, also es ist sehr nah an dem dran, wie es auch in der Oberfläche und das wird dann entsprechend übersetzt an den Standorten, in die entsprechenden Anfragesprachen der Datenspeicher. Das ist dann sozusagen Aufgabe der medizinischen Datenintegrationszentren sozusagen, also der Ditz. Sie machen alles wie, aber im Prinzip ist es so, dass der Forschende seine Machbarkeitsanfrage oder seine Koart und Definition definiert, in unserem Format und dieses Format wird dann automatisch in die entsprechende Anfrage sprache übersetzt. Im Moment ist es so, dass es eben der große Vorteil bei Datenintegrationszentren, dass die alle einen Standard haben, eben diesen FHIR-Standard, der verwendet wird, um Patienteninformationen darzustellen und wir dann auf diesen Standard zugreifen können. Jetzt könnte man natürlich sagen, ja gut, es ist ein Standard, dann muss es ja genau eine Anfragesprachen geben. Es gibt aber de facto Momente, zwei, die wir unterstützen. Wie bei vielen Standards ist es so, dass man dann verschiedene Produkte oder Teile erweitert, dazu spezifiziert und bei Feier ist es eben auch so, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, diese Anzufragen, die vor Nachteile haben oder deswegen unterstützen wir im Moment in zwei. Wir können aber durch dieses Set-up, wie wir es erstellt haben, auch beliebige Anfragen sprachen, natürlich eine Stützung vorausgesetzt. Man macht die Arbeit dafür, um das in die entsprechende Anfragesprachen zu versetzen, aber die Machbarkeitsanfragen die zentral gebaut wird vom Forschenden. Die ist immer gleich und die kann dem dann, dass es schöner in diesem System, wie wir es erstellt haben, in die verschiedenen Anfragen sprachen übersetzt werden. 

    Der Forscher klickt sich was zusammenvereinfach gesagt, daraus macht ihr ein proprietäres JSON-Format, was aber frei verfügbar ist und das wird dann aktuell in zwei verschiedene Feier-Dialekte, sag ich mal, übersetzt um verschiedene Datenintegrationszentren ansprechen zu können. Genau, also das beschreibt es eigentlich ganz gut, würde ich sagen. 

    Also angenommen, die Anfrage ist jetzt raus und kommt jetzt im richtigen Feier-Dialekt an dem Datenintegrationszentrum an. Wie geht es dann da weiter? Erstmal passiert manuell gar nicht, sondern es ist alles voll automatisiert sozusagen. Und die Anfrage würde ankommen am Standort, in dem entsprechenden ersetzten Format, ob würde automatisch ausgeführt werden, wenn es einen Machbarkeitsanfrage ist am Standort, dann haben wir dort Programmen laufen, so zu sein, die diese Ausführung durchführen und dann aber eben noch eine Verschleierung auf die Antwort, die daraus kommen, ist am Standort schon machen. Also die Verschleierung ganz wichtig, es sieht nicht zentral, sondern dezentral am Standort schon, sodass wir dann die Daten dort verschleiert werden dort automatisch verschleiert und werden dann zurückgesendet an das FDPG. Das heißt, das ist auch so mit Dein Drop, genau diese Kommunikationswege zu etablieren, zu sagen, also wie sende ich in welchem Format Daten vom FDPG an die Standorte und wie verarbeitet das, was das alles zurückkommt, um es dann den User an der Oaffläche anzuzeigen oder zum Download oder sowas zur Verfügung zu stellen. Das ist auch erstmal ganz einfach, aber wenn man ins Detail geht, dann ist es tatsächlich recht kompliziert. Was sind die größten Hörden da an der Stelle oder was war die größte Herausforderung? Ich meine, das Ding läuft ja jetzt, funktioniert ja in der Basisversion, soll natürlich noch zig Sachen erweitert werden, aber was war bis jetzt die größte Herausforderung? 

    Ich würde es vielleicht um das noch mal zu erklären, noch mal darauf eingehen, was dann im Hintergrund eigentlich tatsächlich passiert. Ich habe auch ein kleines Beispiel mitgebracht, was man eigentlich tun muss, was alles passieren muss, damit man einen einfachen Laborwert abzragen kann. Und Beispiel klingt immer gut. Dann würde ich da einfach mal darauf eingehen, dass der erste Punkt ist ja, also wir wollen ja eigentlich nur Machbarkeit und Daten-Exaktion machen. Das klingt erstmal einfach. Ich habe Menge an Daten und dann kann ich den Forschenden dazugriff geben und dann soll er da sein. Das ist natürlich nicht, weil wir auf der einen Seite den Forschenden nicht direkt Zugriff zu den Daten geben können, aus Datenschutzrechtlichen Runden. Weil eben eine verteidete Infrastruktur haben. Und auf der anderen Seite muss man das Ganze natürlich auch aufbereiten, weil man nicht von jedem Forschenden erwarten kann, dass er sich mit den medizinischen Datenkommunikationsstandards auskennt. Und dementsprechend muss man diese Komplexität, die eben in so einem planischen System vorhanden ist, irgendwie aufbereiten. Und das erste, was eben für uns ist, ist dieser Kerndatensatz, der quasi beschreibt, wie sollen die Daten aussehen, beschreibt diese mantische Interoperabilität eben, dass jeder Standort genau das Gleiche meint, komme ich gleich darauf, was es genau bedeutet. Und die sind praktisch, dass die Daten eben identisch aussehen, also die Tabellen, einen Anführungszeichen, wenn man sich das als Tabelle vorstellen wollen, würde Feier als kein Tabellen, war mal daran, muss wäre eins, dass alle die gleiche Tabelle haben, um nicht jeder eine andere. So kann man sich das grob vorstellen. Und wichtiger an der Stelle ist, dass wir eben auf Daten aufbauen, die schon standardisiert und harmonisiert sind. Bis zum gewissen Grad. Also da gibt es auch Sachen, die uns manchmal vor die Füße fallen, wo man merkt, okay, ist das zwar standardisiert. Und eigentlich alle das Gleiche, aber vielleicht doch nicht genau das Gleiche. Stichwort Einheiten bei Laborwerken, da gibt es eben Unterschiede, wie Laborwerte, in welchen Einheiten diskutiert werden, obwohl alle quasi Feier machen und obwohl alle den gleichen Laborwert nehmen, eine andere Einheiten. Der Forschende soll seine Machbarkeit beschreiben können oder seine Kohorte und diese, diese einzelnen Kriterien von dem wir vorm gesprochen haben, soll er verrunden und verordern können und jetzt würde ich einmal kurz darauf eingehen, was da eigentlich passieren muss, wenn man sich jetzt nur einen kleinen Teil davon anguckt. Und zwar stellen wir uns vor, oder der Forschende hat eine Krothie definiert und als Teil dieser Krothie interessiert sich für ein Laborwert. Und wir nehmen jetzt mal den Laborthemo-Glubien, dann geht er ins Portal und sagt, okay, ich will einen Chemoglubienwert. Wenn er sich tatsächlich ins Portal einlockt und ergibt, Chemoglubien ein, findet er 599 Treffer für Chemoglubien. Das ist natürlich eine ganze Menge und davon sind auch nicht alle zwingend Laborwert. Das heißt, das erste, was man verstehen muss, ist, dass ein Wort Chemoglubien in verschiedensten Farben, Varianten und Formen vorkommen kann. Und eben nicht nur Laborwert ist, sondern auch bodezellen Prozeduren in Diagnose. 

    Wo kommt diese Liste her, diese 501 Trege? Das nutzt ihr dann eine Terminologie oder noch ein Klatur im Hintergrund? Irgendwo müssen die natürlich herkommen. Klar, das ist ein guter Punkt. Dafür haben wir Terminologie-Server. Wir haben einen extra Team, sozusagen in der MII, die sich hauptsächlich um Terminologien kümmern. Und diese Terminologien werden dann in Server geladen und wir greifen auf diesen Server zu und laden uns bekannte, sag ich mal, weit verbreitete, medizinische Terminologien runter. Und erstellen daraus, was wir ontologienen. Es ist keine ontologie im klassischen Sinne. Aber sagen wir mal eine herarische Anordnung von Kriterien, die einen forschen wir auswählen kann. Und dafür verwenden wir eben diese Terminologien, wie z. B. LOINC, Belabor, SNOMED CT, ist relativ bekannt, was ja ein bisschen alles macht, Alpha-ID, ECDC. Also was wir noch ebenso kennt, es gibt verschiedene Terminologien, die eben hier gezogen werden und aus denen dann letztendlich auch diese Kriterien kreiert werden. Weil es muss natürlich klar definiert sein, was so ein Kriterium ist. Weil einfach zu sagen, Chemoglubien, wie ich ja schon gesagt habe, 579 Treffer, Chemoglubien ist nicht gleich Chemoglubien. Kann dem Blut gemessen werden, im Serum gemessen werden, kann in unterschiedlichen Einheiten gemessen werden, genau unter. Würde ich jetzt genau spezifizieren, welchen Chemoglubien werde ich denn haben möchte. Also ich hätte jetzt hier z. B. Angenommen, ich entscheide mich jetzt vor allem, dass es mein LieblingsHämoglobin wird, warum weiß ich nicht genau. Aber angenommen, ich entscheide mich für die 718-7. Das ist einfach einer der relativ häufig vorkommt und den ich ganz gut kennt und das ist Hämoglobin-Masse-Provolumen. Dann habe ich eben diesen Chemoglubienwert ausgewählt und jetzt könnte man eigentlich mal nah gut, dann bin ich ja eigentlich fertig. Ich habe mein Chemoglubienwert ausgewählt, die 718-7 und dann schick ich das weg und jeder Standort kann das beantworten. Jetzt ist aber so der Grund, warum jeder Standort das beantworten kann, ist weil die Datenintegrationsdämter und DMAE eben schon im Vorhinein waren, wenn ich viel Arbeit geleistet hat, damit jedes Krankenhaus die 718-7 auch bei sich in den entsprechenden Daten speicher stehen hat. Weil was passiert in klassischen Primärsystemen, wenn jedes Krankenhaus hat eine Laborsysteme und wir haben 37 Standorte stellen wir uns mal vor, wir picken zwei raus. Also wir suchen uns zwei dieser Standorte raus und gucken in deren Tabelle und stellen fest Standort 1 hat Chemoglubien codiert, also die 718-7 hat der codiert als Chemoglubien 1,2,3. Und dieses Chemoglubien 1,2,3 steht in der spalte Code von Tabelle 1 in Standort 1, also Chemoglubien 1,3 Code Tabelle 1. Und im anderen Standort hat der Standort hat es nicht als 718-7 codiert, sondern Chemoglubien 4,5,6. In der spalte klinische Bezeichnung Tabelle 5. Dann ist es natürlich wahnsinnig schwierig, für uns eine Auffrage zu machen, wenn wir eigentlich nur die 718-7 vom Forschenden haben, aber wir müssen das praktisch zuordnen können auf die entsprechenden Tabellen und Spalten in den Primärsystemen. Das könnte man natürlich sagen, kein Problem machen wir an dem Standort, die das Standort macht es bei sich für sich, on the fly und übersetzt es dann in die entsprechenden Spalten und Tabellen in dem eigenen Systemen. Und damit machen wir es aber andersrum, das heißt, die Standorte gehen vorher, bevor die Anfrage kommt hin und laden sich die Daten aus ihren Primärsystemen und harmonisieren die. Das heißt, wir harmonisieren die und für diese manchenden Tababilität kommen eben diese Code-Systeme zum Einsatz, die Themen logien. Dass jeder Standort wirklich die 718-7 auch als 718-7 bei sich drinstehen hat und zusätzlich die syntaktischen Taberabilität, dass alle das FHIR-Format haben. Das heißt, am Ende hat jeder die gleiche Tabelle oder das gleiche Datenobjekt, wie gesagt, Feier ist keine Tabellenstruktur, aber das gleiche Jasonobjekt nennt wir es jetzt mal, also ein Objekt. Das heißt, dieses Feld-Code steht an der gleichen Stelle oder der Code steht an der gleichen Stelle, nämlich im Feld-Code, im gleichen Datenobjekt mit der gleichen Bezeichnung. Und das ist eigentlich das tolle an der MEI oder. Das heißt, viel Arbeit passiert schon in den Datenintegrationszentren, die die Daten schon so aufbereitet haben, dass die auch die entsprechenden MEI-Terminologie-Dienste nutzen. Und dass man dann eben tatsächlich so eine Anfrage 718-7 direkt an die Zentren schicken kann und die schon eine Aufbereitung haben und nicht noch einen Mapping our flyerfolgen. Genau. Und das ist wirklich auch ein wichtiger Punkt, dass man versteht, was MEI hier auch geleistet hat, dass eben 37 Standorte im Moment sich so koordiniert haben und so auf einen Format und eine semanischende Obität geeinigt haben, dass man eben solche Anfragen überhaupt stellen kann. 

    Und dann machen wir weiter im Beispiel. Das heißt, jetzt geht diese Anfrage raus. Das heißt, wir haben an den beiden Standorten tatsächlich die 718-7 als semantische Bezug drin und die Anfrage kann somit verarbeitet werden. Wie geht es dann weiter? Fast. Also man, erst nachher die Anfrage des Vorschenden, das haben wir ja vorhin gesagt. Und jetzt ist es aber so, dass der eine Standort vielleicht nur den einen Dialekt spricht. Also FHIR Search werden wir vorhin von den Anfragen gesprochen und der andere Standort der kann nur SQL. Das heißt, das müssen wir machen. Wir müssen erst mal das sind beide Anfragen gesprochen übersetzen. Also FHIR Search und SQL. Und dann müssen wir natürlich dafür sorgen, dass jeder Standort auch das bekommt, was er verarbeiten kann. Und wenn das passiert ist, dann kann der Standort das auch ausführen. Wenn man zum Beispiel Daten verarbeitet, dann wäre das bei FHIR Search und Date. Da würde man einfach eine Anfrage machen, wo man sagt, Datum ist gleich oder Date ist gleich. Und bei SQL wärs effektiv ist gleich, bei Labor werden jetzt. Und das ist eben was, was wir auch als Teil des FDP geben, dann generieren. Okay, und jetzt haben wir das soweit gemacht. Das heißt, wir haben diese Übersetzung in den Dialekt und zum Beispiel FHIR Search. Und jetzt kommt das beim Ditz an und die Senden jetzt was zurück. Genau, also der Restput passiert dann eben automatisch. Das hat wir ja vorhin auch schon mal kurz gezählt. Also dann sind wir eigentlich mit den komplexen Sachen wie Zuhörtenung, Mapping, Ausführen der Anfrage, Sprache. Also muss natürlich auch dafür sorgen, dass diese Anfrage richtig übersetzt wird. Und wenn man das gemacht hat, dann kriegt man bei der Machbarkeit einen Fall der Machbarkeit eine Zahl zurück, die dann eben verschleiert wird. Und dann wird diese Anfrage eben zurückgeschickt an das FDPG. Und man sieht sie hier, wir haben jetzt hier ein sehr einfaches Beispiel. Und trotzdem hat man so viele Schritte von erstellen einer Anfrage für ein einzigen Wert. Jetzt habe ich hier quasi nur hier nur Glubinen, sieben ein Tag sieben skizziert. Und wir haben noch über ganz viele andere Dinge nicht gesprochen, die das Portal auch können und leisten muss. Jeder einzelne Punkt oder jeder, jeder Feature, jede Fähigkeit, die dieses Portal hat, kann man sich ähnlich komplex tatsächlich vorstellen. Und alle Sachen, die wir tun, die ziehen sich immer von vorne bis hinten durch. Das heißt, ich kann nicht einfach sagen, ich will den Datumabfragen, wenn sich es im Datenspeicher gar nicht vorhanden ist oder im Kerndatensatz nicht entsprechend spezifiziert wurde. Das heißt, man hat immer eine sehr komplizierte Zusammenarbeit auch um teilweise vermeintlich einfache Dinge umzusetzen. Umzusetzen und eher zur Verfügung zu stellen. Ja, jetzt hast du es an einem einfachen Beispiel vermeintlich einfachen Beispiel, Hemo-Gubinen beschrieben. Was macht das jetzt so kompliziert? Warum ist das so ein Großprojekt an dem mehrere Leute arbeiten, dass jetzt eben auch von technischer Seite sehr intensiv begleitet werden muss? Vielleicht kannst du da nochmal kurz auf eingehen. 

    Wir haben jetzt ja schon relativ lang gesprochen, deswegen versuche ich mich relativ kurz zu halten. 

    Ich würde es einfach mal ein paar Stichpunktelisten, was wir mit, was wir uns so alles beschäftigen. Unter anderem müssen wir natürlich übertragen, sicherstellen. Das machen wir mit dem Data Sharing Framework. Das wurde auch innerhalb der Medizininformatik-Initiative entwickelt, um die Daten sicher… Und die Anfragen sicher zu verteilen und die Antworten sicher zurück ans FDPG zu führen. Wir haben eine Verschleierung der Antworten. Das hatte ich ja auch schon kurz geziert. Das heißt, da muss man auch eben sicherstellen, dass der Datenschutz gewährleistet ist. Wir haben weitere Felder, wir haben jetzt uns nur Kot angeguckt, aber man kann sich auch vorstellen, dass man Datumfelder abfragen will. Oder weitere Attribute. Oder auch die Kombination davon. Das heißt, innerhalb eines Kriteriums kann es Kriterium wieder mehr Attribute haben, die dann natürlich auch zusammen spielen. Wir haben Ausnahmen, das heißt, nicht jedes, nicht jede Ressource, nicht alles, was im Feier-Server ist, kann gleich behandelt werden. Denn Labor-Wert ist nicht genauso wie eine Diagnose, weil vielleicht andere Felder. Wir haben sehr große Terminologien. Ich habe gestern mal geguckt aus Syrux und Dollar rein, einfach mal gucken, wie viele Kriterien wir eigentlich haben. Wir haben ein Moment über 400.000 Kriterien, die man im Portal auswählen kann, nachdem man suchen kann. Was aber nicht heißt, dass die auf den Datenintegrationszentren alle auch belegt sind, aber prinzipiell wäre das, dass das Spektrum, was man rein theoretisch abfragen, könnte 350.000 Nr. Konzepte plus Lowing und X. Und tatsächlich ist das auch ein Problem, weil es natürlich jetzt sein kann, dass ich biete 400.000 Kriterien an. Und davon hat vielleicht von den 400.000 haben Standorte vielleicht 100.000. Ich will natürlich trotzdem die Kriterien anbieten, weil ich ihm zeigen möchte, was theoretisch möglich ist. Und deswegen haben wir dann angefangen, jetzt auch die Verfügbarkeit auf Kriterien eben darzustellen, damit der Forschende relativ früh weiß, lohnt sich die Anfrage überhaupt. Oder weiß ich eigentlich schon, bevor ich die Anfrage stelle, dass da nix rauskommen kann, weil es eben kein Standort hat. Und das sind Dinge, die einem dann gerade erst auffallen, wenn man das, wenn man das Portal sich genauer anguckt und eben solche Sachen dazu fallen zu fühlen. 

    Es ist weit fortgeschritten in der Zeit, deswegen würde ich gerne einfach zum Schluss kommen und sagt nochmal ganz lieben Dank Julian, dass du da warst und es da ein Einblick gegeben hast. 

    Ja gerne, also hat mir auf jeden Fall viele Freude bereitet. Es ist ein spannendes Thema, kann ich nur jedem empfehlen und zu studieren und sich damit zu beschäftigen. 

    Shownotes

  • Folge #169 – TI-Messenger der gematik

    In dieser Folge spricht Christian mit TI-Mofrank (Timo Frank) über den TI-Messenger. Timo ist Produktmanager bei der gematik für den TI-Messenger und, obwohl es sich anbietet, ist in der Überschrift das einzige Wortspiel zu Timo und TIM.

    Was ist der TI-Messenger?

    Der TI-Messenger (TIM) wurde 2021 durch das Digitale-Versorgung-und-Pflege-Modernisierungs-Gesetz (DVPMG) ins Leben gerufen. Ziel ist es, die Kommunikation im Gesundheitswesen einfacher, sicherer und effizienter zu gestalten. TIM erlaubt es Ärzten, Pflegeeinrichtungen, Krankenhäusern und auch Versicherten, sicher Nachrichten, Dokumente und Dateien auszutauschen. Die Nutzung ist freiwillig und dank Ende-zu-Ende-Verschlüsselung höchste Sicherheitsstandards bietet. Zudem ist der Dienst geräteunabhängig, was ihn besonders flexibel macht.

    In Zukunft wird TIM sogar in die elektronische Patientenakte (ePA) integriert, um den Zugang für Versicherte noch einfacher zu machen. Technisch basiert TIM auf einem bewährten Standard, der z.B. auch beim Bundeswehr-Messenger eingesetzt wird, dem Matrix-Protokoll.

    Highlights aus dem Podcast Timo Frank erklärt detailliert, warum der TI-Messenger ein zentraler Baustein der digitalen Gesundheitsversorgung ist. Hier einige der wichtigsten Punkte aus dem Gespräch: Funktionalität: TIM bietet nicht nur den Austausch von Textnachrichten, sondern auch den Versand und Empfang von Dokumenten, Bildern und Audiodateien. Damit wird die Kommunikation umfassend erleichtert. Sicherheit: Dank der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sind alle Daten optimal geschützt, was besonders im sensiblen Bereich des Gesundheitswesens essenziell ist.

    Interoperabilität und Dezentralität: Verschiedene Anbieter werden TIM-Dienste anbieten, die untereinander kompatibel sind. Nutzer können frei entscheiden, welchen Anbieter sie nutzen möchten. Integration: In Zukunft werden auch mit TIM ausgetauschte Informationen in der ePA gespeichert werden können. Neben den technischen und organisatorischen Details geben Timo und Christian auch Beispiele, wie TIM konkret im Alltag des Gesundheitswesens eingesetzt werden kann.

    Podcast: Play in new window

    Transkription

    eHealth-Podcast eine neue Folge mit zwei leicht angeschlagenen Gästen, wir wussten und schnupfen beide. Trotzdem bin ich sehr froh, dass mein Gast heute wieder da ist, er ist nicht nur ein äußerst angenehmer Mensch, den ich auch schon länger kenne, sondern es ist auch sehr geduldig, weil wir haben vor drei Wochen das gleich hier schon mal aufgezeichnet. Ich hab komplett versagt mit der Technik und deswegen machen wir das jetzt noch ein zweites Mal. Herzlich willkommen lieber Timo, magst du dich kurz vorstellen und auch für wenn du arbeitest und was du da machst. 

    Ja klar, hallo erstmal Christian. Ich bin Timo, Timo Frank, arbeite für gematik, bin vom Hintergrund her Gesundheitsökonom und riesiger Fan des eHealth-Podcasts. Natürlich, Kohle kriegst du dann dafür gleich, ja? Also beweise ich dir dann per Paper, dass du das sagt hast. Genau, hervorragend, dann haben wir das auch abgehakt. 

    Was machst du denn bei der Gematik? Bin aktuell Produktmanager und als Produktmanager bei der Gematik, verantwort ich das Produkt TI-Messenger kurz Tim. Hervorragend der Name, finde ich. Ja, als ob ich ihn mir ausgesucht hätte, richtig? Genau, also du bist Produktmanager für den TI-Messenger Tim, weißt was, ich habe überlegt das eigentlich relativ. Genau, 

    Thema heute ist der TI-Messenger und die Agenda schaut so aus. Und dass ich das bisschen was ich beitragen kann am Anfang einfach alles schnell verpulvere und ein ganzes Polver, ne mein ganz egal. Ihr wisst, was ich meine, nämlich das Matrix-Protokoll, das ist das, worauf der TI-Messenger basiert und dann gehen wir gemeinsam nochmal so die Zeitleiste durch. Ich finde total gut, wenn wir uns wirklich ganz konkret so 5/6 Use-Case angucken, wo der helfen kann, ich glaube, das verdeutlicht danach, warum der so gut ist und genau das war es dann eigentlich. Passt sehr gut. 

    Also der TI-Messenger basiert auf dem Matrix-Protokoll. Das ist ein offenes, quelloffenes Protokoll, was auch von vielen anderen Ländern und auch in Deutschland genutzt wird. Der Bundeswehr Messenger, B. W. Messenger, der basiert zum Beispiel auf diesem Protokoll. Protokolle kennt ihr alle, vielleicht habt ihr schon mal irgendwie auf den Smartphone oder so ein E-Mail Account einrichten dürfen. Kann sein, dass ihr dann gefragt wurde, den POP oder SMTP Server einzutragen und dieses Pop und SMTP, das sind einfach Protokolle. Also Protokolle, das euer Smartphone auch sicher mit euer E-Mail Server sprechen kann. Genau das Gleiche ist eben auch dieses Matrix-Protokoll und ansonsten gibt es auch viele andere, zumindest von technischer Seite, Ähnlichkeiten mit dem E-Mail Protokoll. Also genauso wie E-Mail dezentral ist. Also ihr könnt mit eurem Smartphone über Pop, SMTP mit eurem Gmail-E-Mail Server sprechen. Und der schickt das dann weiter an der GMX-Adresse und dort wird es dann entsprechend wieder abgeholt. Also es gibt nicht einen zentralen E-Mail Server in Deutschland und über den alle E-Mails laufen, sondern das ist dezentral die E-Mail Server sprechen dann auch miteinander. Jeder hat die Möglichkeiten, einen Server zu hosten bei E-Mails. Also wir haben zum Beispiel auch Vornahme als E-Mails Podcast.de, falls sie uns anschreiben wollt. Also wenn ihr wirklich Vornahme schreibt als String, dann geht das natürlich ins Nirvana. Das heißt, dass nur die Leute uns anhauen können, die auch tatsächlich dann wissen, wer wir sind. Und so ist das dann auch bei Tim. Das heißt, dort können auch Einrichtungen, eigenen TI Messenger Server Hosten hatten ein paar Vorteile, weil dann natürlich die Kommunikation nicht irgendwie einen anderen Server geht, sondern ganz konkret, wenn Krankenhaus von mir aus den eigenen TI Messenger Server Hosten, dann können die Chatten ohne dass irgendwie einen TCP IP-Paket mal daraus geht. Bei Matrix haben wir automatisch einen End-to-End-Encryption. Das heißt, die Daten sind auch entsprechend verschlüsselt, weil das korrekt habe ich immer das ganz richtiges vergessen. 

    Total korrekt. Das sind mal ganz kurz sagen, was ist der aktuelle Zeitplan, wann wird was wie kommen, das ändert sich ja durchaus auch das ein oder andere Mal. Ich finde es eigentlich eine gute Überleitung, weil du gerade auch in der Einleitung von Digital-Agentur gesprochen hast und Zeitplan passt da ganz gut zusammen, weil auch wenn jetzt dieses Gesetz erstmal wackelt, der Zeitplan für den TI Messenger ist relativ frei. Also wir sind beim TI Messenger dadurch, dass es eine freiwillige Anwendung ist, selbst dazu ermächtigt, als Produkt-Team innerhalb der Gematik oder der Digital-Agentur, die Roadmap zu bestimmen. Der Zeitplan sieht vor, dass wir noch ein einzigem Pflichttermin haben. Nämlich der TI Messenger wird nächstes Jahr zum 15. Sieht noch in die Epa in die neue elektronische Patientenakte für alle integriert. Das ist einer der gesetzlichen Pflicht-Tamine danach. Sieht der Zeitplan für den Rollout keine weiteren Daten vor und ich glaube das ist auch erstmal eine wichtige Feststellung, dass man Rollouts von Software oder von solchen großen Infrastrukturprodukten, das sie sich nicht an einem Stichtag eines Jahres festmachen lassen. Oder verpflichtend einführen lassen. Aber das ist hier nicht für alle Produkte so bei deinem Arbeitgeber. Genau, das ist nicht für alle so. Wir sind erstmal als TI Messenger-Team-Team davon befreit, das wird für andere Produkte in der Zukunft auch zutreffen, dass man sich nicht mehr an starren Tagen festhält oder Rollout-Zyklen, die konkret 3, 6, 9 oder 12 Monate betrachten und fristen und verpflichtungen eher in den Hintergrundrücken und Mehrwerten in den Vordergrundrücken. Und über die Mehrwerte können wir gleich sprechen, diese verschiedenen Use Cases, die glaube ich erst mal etabliert werden müssen, bevor man über sowas viel Vergütung und Verpflichtung sprechen kann. 

    Bei dem Matrix-Protokoll ja so ist das es ja schon Häuser gibt, dass ich weiß es von Krankenhäusern, die das schon vorher eingesetzt haben. Also das heißt, das ist jetzt für viele nichts Neues. Bevor du eine Frage stellst, wir hatten gestern zufälligerweise passt das ganz gut. Krankenhäuser zu Besuch, verschiedene Universitätskliniken, die nicht nur Matrix Messenger bereits seit einigen Jahren nutzen. Sondern auch schon den TI Messenger ausgeschrieben eingekauft haben und jetzt auch einführen und ausrollen. Da gibt es erst so spannende Erkenntnisse aus der Modellregion und wie gesagt aus denen, die das jetzt ausschreiben über die wir gleich sprechen können. Aber ich hatte sich unterbrochen, sorry. Ich glaube, wenn man jetzt mal zuhört und gar keine Ahnung hat, was das ist, sind glaube ich tatsächlich die Use Cases schon ganz gut, um da reinzukommen. Kann sich das so ein ganz, ganz, ganz, ganz bisschen vorstellen, wie WhatsApp aber in Datenschutz rechtlich sauber oder Signal oder whatever. Also es kann ein Messenger sein, der natürlich auf Beliebing Devices laufen kann, also auf dem Smartphone. Richtig cool wird er dann für die Leistungserbringer, wenn er dann irgendwie auch im Produkt drin ist, also im Krankenhaus-Information-System oder natürlich auch Arztpraxisverwaltungssystem. Per Use Cases, die ich mir überlegt habe, wenn ich sozusagen den Tim erkläre, entweder in unsere Akademie oder auch den Studierenden ist, wie ich pust du lieber durch, dass von mir aus die Pflege im Krankenhaus, den Arzt kontaktieren, soll Patient X Y wirklich dieses Medikament bekommen. Er reichten kurzes Jahr, nein, da braucht man keine E-Mail-Schreiben, vielleicht erwischt man den nicht über ein Pager oder so. Das wäre im E-Mail ein News-Case oder auch, dass eine Pflegeverantwortliche Person in so ein Pflegegruppenchat schreibt. Jemand hat sich krank gemeldet, kann jemanden morgen einspringen. Also irgendwie ganz niedrigschwelle, oder aber von einer Ärztin, eine Wundexperten, was hältst du von dieser Wunde hier ein Foto machen, zack mit schicken? Also eigentlich genau so, wie man das auch, ja, sonst macht E-Bring-Milch mit, guck dir das mal an und glaublich, wie der hier geparkt hat. Oder auch da niedrigschwelle, Foto-Mitschicken. Das geht natürlich auch. Oder aber das irgendjemand, das sind also ein bisschen krank auslastige Dinge, du kannst dann gleich die anderen mal kurz nennen. Und irgendwie, dass jemand schreibt, vielleicht im Krankenhaus weiten Schädachtungen, uns fehlt eine dementse Patientin auf der Station, ist die bei euch irgendwo. Oder aber was theoretisch auch geht, das eine Patientin-Patient vorher, so ein Aufnahmegespräch im Krankenhaus, das das auch remote stattfinden kann. Also dass man sich alles vorbereitet, dass eine Videotellophonie stattfindet und man kann theoretisch darüber auch telemedizinische Leistung erbringen. Von den Zukunft, also irgendwie so eine telemedizinische Leistungen oder so was, das geht dann in Zukunft auch. Das sind so die Beispiele, die ich immer nenne, ein oder andere mag vielleicht etwas Praxis fern sein, aber ich habe die so gewählt und dann eben zu zeigen, was damit alles geht. Ja, damit stellt so die Bandbereit her schon ganz gut da. Manchmal wird immer als Schweizer Taschenmesser bezeichnet, da kann man irgendwie alles drüber man, du hast gerade die Chats benannt, die eigentlich Gespräche vor Ort im Krankenhaus auf Stationen oder halt auch Telefonate sein könnten. Oder E-Mails, wie du sagst, und dann hast du ja ausgebaut, bis hin zu Telemedizin und Video-Funktionen. Was ja, Dinge sind die Protokoll, das Chemnutz, SMTP, Pop, Mailprotokoll eben nicht wirklich leisten kann. Es gibt also verschiedene technische Vorteile bei so einem Messengerprotokoll, wie Matrix das bietet. Es gibt aber auch UseCases, du sagst es schon, du hast mehr ans Krankenhaus gedacht. Man kann aber auch bei den UseCases, die du gerade genannt hast, natürlich auch schon ein intersektorale Kommunikation denken, ganz klar. Also eine Pflegekraft kann ja auch aus dem Pflegeheim, den Hausarzt, den Patienten üblicherweise betreut. Der ein paar Kilometer weit entfernt, seine Praxis hat auch Anpengen. 

    Die verständliche Kritik, die wir zu all diesen UseCases immer bekommen, auch ist der Modellregion gerade, ist interessanterweise, dass es mehr Arbeit ist. Klar, Kommunikationsarbeit, jedes Telefonat, jede E-Mail, jede Messendernachricht, kostet Zeit. Und da stellt sich natürlich neben der Vergütung für Anschaffung und Betrieb. Dieses Softwareprodukt ist natürlich auch die Frage, wie vergüten wir Zeit, die man über Kommunikation verwendet? Du hast gesagt, es ist mehr Zeit. Also es ist Zeit, Kommunikation, kostet Zeit bin ich dabei, aber warum ist es mehr Zeit? Sonst hättest du angerufen, sonst hättest du Synchronekommunikation, hättest gewartet, bis jemand dran geht, sonst hättest du eine E-Mail geschrieben oder sowas. Also, wie so ist das mehr Zeit? Das ist erstmal eine Annahme. Ich sage daher, es ist eine Kritik, die uns gegenüber bei solchen UseCases geäußert wird. Die Kritik kann man zurückweisen, kann sie auch annehmen. Man kann das in Einzelfällen, glaube ich, bestichtigen, dass viel Kommunikationen auch dann viel mehr Zeit kostet. Mit Patientenversorgung ist Kommunikation aber das A und O. Also, wir haben jetzt gerade über UseCases zwischen Leistungserbringern gesprochen. Da hast du recht, das findet sowieso statt. Und teilweise findet es aber auch nicht statt. Und das nicht erreichen eine Arztpraxis. Zum Beispiel hast du ja gerade das Thema Wunddokumentation genannt oder nicht mal Dokumentation, sondern einfach Rückfrage zu einer Wunde, einer Pflegekraft bei einem Arzt. Da erreicht die Pflegekraft aus dem Pflegeheim heute den Hausarzt ja gar nicht. Also diese Synchronekontaktaufnahme per Telefon läuft einfach. Nicht weil man niemanden oft niemanden erreicht. Es ist ja nicht so, dass man keine Chance hat als Pflegekraft in Arzt zu erreichen, aber es ist eben schwieriger. Und die Hürde sich zu erreichen wird gesenken durch so ein Messenger. 

    Also bin ich völlig bei dir. Also das eine ist, dass es ja vorher also das Kommunikation notwendig ist. Die ist dann vor auf anderen Weg gelaufen. Von daher lasse ich sozusagen diesen Weraufwand da nicht gelten und das andere ist. Sie hätte laufen sollen und hätte mehr Wert gehabt, aber sie hat nicht funktioniert. Und daher verstehe ich, aber ich verstehe die Kritikpunkte und ich verstehe auch die Angst. Essenziell ist da, dass das gut umgesetzt wird. Also dass du jetzt nicht dann irgendwie, ich möchte auch als Ärztin oder Arzt, Arzt hätte ich kein Bock, das auf meinem privaten Smartphone. Ich dann noch von Patientinnen an getickert werde und sagt, hier guck mal, ich hab hier einen Ausschlag oder der Pickle oder sowas. Da darf natürlich nicht sein, sondern man muss, man muss abschalten können und das muss auch im Produkt nachher sauber sein. Also wenn du jetzt, wenn erz den Arzt bist und du kriegst vielleicht mit, was so alles passiert, dann kann schon sein, dass du eine Herr Sorge hast. Ich werde auf dem Kanal angehauen. Ich werde auf dem Kanal angehauen. Ich werde auf dem Kanal angehauen. Das muss alles sauber im Endprodukt mit dem, die aber in drin sein. Und dann ist es egal, ob du dann irgendwie eine Kim sozusagen medizinemelt bekommst, ob du einen Tim nachricht bekommst oder ob du Dokumente aus der E-Pair runterlädst. Das wird ja da dann alles zusammenlaufen, auch wenn es unterschiedliche Use-Cases sind. Ich glaube, das ist das alles entscheidend. 

    Ja und da wir den Messenger nicht selbst entwickeln als Chemartik, sondern die Vorgaben machen, müssen wir eben ziemlich alles ermöglichen. Denn es gibt Anforderungen von Ärzten, die wollen, dass Mobil nutzen. Es gibt Anforderungen von Ärzten. Die wollen, dass MkSMP vor S nutzen. Also es gibt ja unterschiedliche Nutzungsszenarien. Das ist ja auch das Schöne daran, dass man in verschiedenen Anwendungsfällen einfach nutzen kann. Sowohl Mobil, also auch stationär, sowohl für Text- und Bildenarichten, also auch für den Übermittlung, die Übermittlung strukturierter Daten, FHIR-Bundles, auf die wir später noch eingehen können. Diese Offenheit macht es dann natürlich so schwierig zu sagen, das ist das Tool für genau diesen Use-Case. Denn es ist für viele Zwecke einsetzbar. 

    Es passiert ja auch jetzt schon, wenn wir ehrlich sind. Also wir kennen beide genug Ärzte in Ärzte. Wenn man dann mal zusammensitzt, dann hört man schon Geschichten, dass dann irgendwie in einer Region, kann haben, 15 Leute da in einem Chat zusammen sind. Oder 5 Studien früher, da Sachen besprochen werden, da Bilder geschickt werden und das ja eigentlich nicht wirklich sauber ist da schon zurechtlich. Also das passiert ja auch, da gibt es ja eine krasse Schatten-IT. Und das passiert, obwohl es nicht im Gesetz steht, obwohl niemand dazu verpflichtet hat, obwohl es niemand vergütet. Es funktioniert, weil es die Versorgung einfacher macht oder die Kommunikation innerhalb des Arbeitslebens dieser Ärzte und Ärzte. Und es gibt auch Messenger, die werden von Pflegekräften genutzt. Also ich kenne einige Krankenhäuser, die das für interne Scenarien, wie du die gerade beschrieben hast. Da hast du eine Gruppenschatz auf Station, sei es auch für Dienstplanung und so weiter, wird sowas verwendet. Und da sprechen wir, wie gesagt, immer nur gerade über die Leistungserbringer, die untereinander kommunizieren. Was ja Tim von Kim abgrenzt ist, dass das dann auf den Endgeräten der Patientinnen und Patienten auf verfügbar wird. Das ist also so der nächste Schritt, der das Produkt dann vollständig macht. Das ist sozusagen multidevicefähig. Wir können das gleichzeitig auf dem Smartphone, wir auch ins PVS integriert nutzen. Eine Frage, die sich jetzt du hast es von angedeutet, was passiert er mit den Schätz? Also wenn jetzt medizinisch-relevante Sachen besprochen werden, dann wär es sehr geschickt, wenn die, also wär es nicht geschickt, sondern dann gibt’s ja teilweise sogar gesetzliche Fristen, wie lange sowas aufbewahrt werden muss. Wo wird das dann persistiert? Ja, der Thema Messenger Tim oder Messenger generell sind kein Persistenz-Medium, das heißt die Clients, die wir zulassen, die müssen Archivierungschnittstellen nach außen öffnen. Das ist eine Anforderung in der Spezifikationslage. Und so wie wir das sehen, ermöglichen diese Matrix-Kleins auch ein Export von Daten, die große und wichtige Frage ist eigentlich, was möchten wir denn exportieren? Also möchten wir Chatverläufe in 10-seitiger Ausführung als PDF-Dokument exportieren, die sich danach niemand mehr durchließt oder einzelne relevante Informationen. Technisch ist es möglich zu exportieren, es gibt aber bisher kein TI-Messenger-Anbieter, der eine PVS-, KIS- oder sonstige Integration hat, um Daten zu exportieren. Die technische Machtbarkeit wurde schon demonstriert mit einer HL7-Schnittstelle an Uniklinikum in Frankfurt. Jetzt fällt’s mir gerade einen Bevor ich vergesse, was gibt’s denn schon für Anbieter? Also weil man muss ja sich zertifizieren lassen, als wir das letzte Mal das aufgezeichnet haben, dann gab’s glaube ich ein oder zwei. Genau, es gibt drei zugelassen TI-Messenger, ich sag das so konkret, weil’s drei Produkte sind, nämlich die Produkte der Famedly, GmbH, der AOK Systems Technologies, GmbH und der Akquinet, GmbH. Es sind drei Produkte, wie er im Möglichkeiten ist aber diesen drei Produkten oder diesen drei Unternehmen natürlich auch ihr Produkt weiter zu verkaufen, sei es für PVS-, KIS- oder AVS-Integration oder auch in Patientenportale, weil ich ja gerade schon von dem Patienten-Zugang aufgesprochen habe. Und das passiert, d.h. Es gibt doch Anbieter, die das schon weitervertreiben, wie die Extension, die GEDISA, dieser Medi und das wird in den nächsten Monaten weiter Fahrt aufnehmen, es stehen zahlreiche Unternehmen noch darunter auch PVS und Kissanbieter, die eigene Messenger entwickeln oder eben sich für die Reselling zertifizieren lassen wollen als Vertreiber. 

    Jetzt ist eine ganz konkrete Frage, weil das bei anderen Produkten schon Thema war, super essentiell ist ja, dass du die Leute dann auch irgendwie findest, mit denen du dann schreiben messenjenen möchtest. Wie funktioniert das? Gibt’s da ein gut gewarteten Verzeichnisdienst, wo man alle Leute zweifelt, frei findet, die man sucht oder wie ist das geplant? Das fiese Frage ist auch völlig einfach mal so das Blau gefragt, ich hab da noch gar nichts zu gehört dazu bisher. 

    Als ob du den Verzeichnisdienst der Gematik der TI gar nicht kennen würdest. Also, erstmal, man hat erstmal die Identität über den Messenger, glaube ich, erstmal so wichtige Festzustellen, dass man statt einer E-Mail-Adresse und Vorname-Punkt-Nachnahme@domane.de, der Matrix-Welt, eine Matrix-ID, manchmal auch MXID abgekürzt hat. Die MXID kann numärisch und völlig irrelevanz sein, weil man sich über den Kontaktbuch wie du es gerade genannt hast, dann sowieso über den Vorname findet. Sie setzt sich aber erst mal aus einem Präfix zusammen, der kann auch Vorname sein, unter Domane eben dem Homeserver, auf dem man ist, zum Beispiel eines Klinikums, der einen eigenen Homeserver betreibt. Lautertal-Klinik-Punkt-Tim-Punkt-telematik zum Beispiel. Zum Beispiel. Mach ich. Ich hab jedenfalls schon mehrere solche Matrix-IDs gesehen, die sind auch nicht immer dafür gedacht, wie bei E-Mail-Adressen oder Telefonomen, dass man sie eingebt. Deswegen ist es halt wichtig, dass es den von die angesprochenen Verzeichnisdiensten, denn wir ihnen am Ende ist es ein Verzeichnis aller Leistungserbringer, aber eben als Dienst zu Verfügung gestellt oder betrieben innerhalb der telematikinfrastruktur. Dort sind die Identitäten aller Kliniken, Apotheken, Ärzte und Ärzte zukünftig auch. Pflegeheim, Pflegedienste verortet zur Wartung, wie du es nennst, der zentralen Verwaltung, Pflege dieses Verzeichnisdienste sind nicht wir als Gematikthetik oder wir sind nicht dafür verantwortlich, sondern die, die Identitäten breitstellen. Das sind also alle Landesärze, die Apothekerkammern, Kassenärztlichen, Vereinigungen, deutsche Krankenhausgesellschaft und so weiter. Die stehen hinter diesem Verzeichnis, dass wir in Zukunft, also ab nächstem Jahr auch halb öffentlich teilöffnlich stellen werden unter einer Website, in der man dann auch zentral seine Daten als Leistungserbringer einsehen und editieren kann, wo sie ein Selbst-Service-Portal. Erst mal eine Viewer, um sich die Daten anzusehen. 

    Abschließend vielleicht zum Verzeichnisdienste ist es natürlich ein Verzeichnis, das nicht nur für ein messenger relevantes und auch für Kim, wenn man sich gegenseitig Arztbriefe schicken möchte. Oder eben die E-Pahreiger, aber als Patientin oder Patient erteilen möchte. Das geht aktuell also über die Identitäten in diesem Verzeichnisdienste. Wenn ich hier in Berlin der Charité oder einer Glottartalklinik meine Patientenakte freigeben möchte, dann kann ich das ohne, dass ich die Karte vor Ort stecke, weil so kann ich auch die Berechtigungen erteilen, aber ich kann das auch virtuell oder einen Hand vom Sofa ausmachen, über den Verzeichnisdienste. 

    Da freut sich der Doktor bringt man bestimmt. 

    Wie sind hier unter uns? Du kannst ja komplett offen sprechen. Auf jeden Fall ja. Jeden Fall. Was nervt dich da noch oder nervt dich irgendwas? Du hast schon gesagt, es gibt Kritik, die mal wieder kommt, wobei dir sozusagen verständlich ist, wenn auch in großen Teilen wahrscheinlich nicht berechtigt. Aber gibt es irgendwelche Sachen, die dich nerven, vielleicht bei der Berichterstattung oder sonst irgendwas? 

    Die deutsche Mentalität, das sage ich jetzt nicht wegen des Amphel, also mich hat wirklich die letzten Wochen und Monate stark beschäftigt. Das Thema Verpflichtung, Versus, Vergütung und Rollout, so eine Anwendung wie dem TI Messenger. Weil auch immer da vorne gesprochen wird oder die Annahme da ist, wir müssen etwas verpflichtend machen damit das alle nutzen. Das war eigentlich die Maßgabe der letzten 20 Jahre. gematik wird jetzt 20 Jahre alt im Januar und von Beginn an hat man Leistungshelberinger dazu verpflichtet sich an die TI anzuschließen, einfach um schnellen Rollout zu ermöglichen. Hat super geklappt. Im Zuge dieser Verpflichtung hat man eine Vergütung, eine Kostenerstattung für alle nicht alle und nicht vollständig. Weil es fallen ja neben den Geräte- und Anschaffungskosten auch zeitliche Kosten. Wartungskosten wir auch immer an. Also IT besteht ja nicht nur aus der Beschaffung eines Konnektors, eines Kartenterminals und der Software. Das macht mich kürrer, weil der TI Messenger wird nicht so immer voll, indem man ihn verpflichtet und erzten 100 Euro im Monat in die Hand drückt oder 50 und sagt jetzt bitte chatten los. Und dieser Rollout, den wir bei so einer freiwilligen Anwendung gerade sehen, ist natürlich sehr langsam, weil man erst mal einfachen Messenger hat und ein Messenger zu haben, ist noch kein Mehrwert. Man möchte darüber sein Arbeitsalltag erleichtern und möglicherweise Prozesse digitalisieren. Wenn es hier installiert, fettig, wenn aber keiner ins Wiki was reinschreibt und die Leute dreimal ins Wiki geguckt haben, weil sie was suchen oder nichts drin steht, dann ist das halt tot. Und das heißt, je voller das Wiki ist, dass du mehr nutzen hast, die Leute, und das ist hier wahrscheinlich auch so, richtig zum Fliegen kommt es erst. Wenn die Leute das wirklich einsetzen und auch viele, dann so eine Zimmerdresse haben. Also brauchst du eine kritische Masse halt irgendwie, oder? Und deswegen sage ich mich nervt ein bisschen, die deutsche Mentalität, die halt immer heißt ja, wir müssen irgendwas verpflichten und vergüten und regeln in irgendeinem Gesetz, also so eine Produktentführung lässt sich halt nicht per Gesetz regeln und auch nicht nur mit Geld regeln. Und es wird jetzt erstmal ein bisschen dauern und man kann jetzt nicht ins Gesetz schreiben, der Messenger muss für Telemedizin genutzt werden und alle machen das. Sondern man muss erstmal gute Produkte auf den Markt haben, dafür kämpfe ich jeden Tag. Wir versuchen mit den Anbietern zusammen ein Proof of Concept zu arbeiten, für UseCase es dies heute noch nicht gibt. Und halt zu beweisen, hey, man kann zum Beispiel auch eben über ein Messenger strukturierte Daten austauschen, ob keine Papier basierten. Anamnese oder Aufklärungsbögen mehr in der Hand zu haben, sondern das eben eine Woche oder zwei Wochen vor der Untersuchung schon an die Klinik zu schicken. Und das sind einfach Dinge, die man vor ein paar Jahren noch nicht gemacht hat, sondern erst mal versucht hat, Produkte ins Feld zu drücken, ohne dass sie irgendwie ein Mehrwert geliefert haben. 

    Wir kennen es ja auch aus anderen Bereichen, da ist es ja so, dass die, also auch sozusagen Messenger, ähnliche Frontends ja auch genutzt werden und gar nicht jetzt mit anderen Menschen zu diskutieren, sondern man kann ja auch einfach die ist gerade riesen Thema, klar logisch KI. Du kannst natürlich auch irgendwelche Chatbotz dort rein setzen, die dir dann helfen, die dann sagen, dass man auf dein Termin ist in drei Minuten, dein Termin ist in einer Minute. Dass du an eine nästische Fragen über so ein Chatbot abbildest, dass du irgendwelche Terminbuchungen darüber machst und so weiter, was hier für viele Leute in Teilen viel natürlicher ist, weil das was natürlich sprachlich ist, weil das, das ist was sie vielleicht auch mit den Enkeln machen und mit Chatten oder keine Ahnung was. Das bedienen einer App, also ich bin da, wie soll ich sagen, durchaus spannender und auch wahrscheinlich hilfreicher für viele Leute als, na, ich bin heute vorsichtig, als andere Anwendungen auf Detailematikinfrastruktur. Sag mal, sag mal so, verstehe, du verstehst das gut. Ja, ich bin voller Elan und auch zuversicht, dass es, ich erklappt mit dem TE Messenger, aber möchte auch Erwartungsmanagement betreiben, also darüber geht vieles. Aber total verständlich. 

    Ich danke dir auf jeden Fall und sage einfach, vielen Dank fürs Zuhören und macht’s gut. * Musik *. 

    Highlights aus dem Podcast

    • Timo Frank erklärt detailliert, warum der TI-Messenger ein zentraler Baustein der digitalen Gesundheitsversorgung ist. Hier einige der wichtigsten Punkte aus dem Gespräch:
    • Funktionalität: TIM bietet nicht nur den Austausch von Textnachrichten, sondern auch den Versand und Empfang von Dokumenten, Bildern und Audiodateien. Damit wird die Kommunikation umfassend erleichtert.
    • Sicherheit: Dank der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sind alle Daten optimal geschützt, was besonders im sensiblen Bereich des Gesundheitswesens essenziell ist.
    • Interoperabilität und Dezentralität: Verschiedene Anbieter werden TIM-Dienste anbieten, die untereinander kompatibel sind. Nutzer können frei entscheiden, welchen Anbieter sie nutzen möchten.
    • Integration: In Zukunft werden auch mit TIM ausgetauschte Informationen in der ePA gespeichert werden können.

    Shownotes

  • Folge #167 – Qualitätssicherung im Krankenhaus

    In dieser Folge geht es um Qualitätssicherung im Krankenhaus. Ein zentraler Aspekt der aktuell heiß diskutierten Krankenhausreform ist das Thema Qualität im Krankenhaus. Diese soll in Zukunft (noch) transparenter werden. Denn Krankenhäuser erfassen schon seit langer Zeit Qualitätsindikatoren und führen diese zusammen. Den aktuellen Stand der Dinge fassen Christian und Renato in diesem eHealth-Podcast zusammen.

    Und natürlich fehlen auch die Grundlagen nicht – also die Antwort auf die Frage „Was ist überhaupt Qualität? Und wenn ja: warum?“

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    Transkription

    Hallo und herzlich willkommen zur Folge 167, ich hab mal geguckt, was die 167, wenn eine besondere Zahl ist, aber irgendwie scheint da nichts Besonderes zu sein, außer, dass er eine Primzahl ist. Also unter uns Nerds ist es keine besondere Zahl, aber eine besondere Folge, zu der ich auch noch Christian begrüße. Ja, Moin, okay, also zumindest nördige auch schon wieder abgehackt, wobei das stimmt gar nicht, heute wird es relativ speziell, heute geht es nämlich im QS Qualitätssicherung im Krankenhaus und was man damit IT machen kann. Ich würde vorschlagen, mach du mal die Agenda, ich mach sehr gerne die Agenda, wir machen einen kurzen Einstieg und dann kommt die Theorie, was ist Qualität überhaupt, dann gucken wir uns an, was Qualitätssicherung und Qualitätsmanagement ist, die Begriffe sind leider nicht ganz so klar definiert, wie man sich es erhofft, dann gucken wir uns noch die beteiligten Institutionen an, gehen ganz kurz in das gesetzliche, aber das versuche ich etwas kurz zu halten, damit es nicht zu tröge wird und dann gucken wir uns ganz konkret an, wie die Verfahren aussehen und wie so einen Bogen denn aussehen könnte und natürlich das, was uns als IT da interessiert, wie kann das ganze Softwaremäßig unterstützt werden. Der wäre ja ein bisschen gespannt, ob das jetzt tröge wird oder nicht, du hast mehr als Vorbereitung wie vier Seiten Dokument geschickt und da sind wir unzählerige Paragrafen. Mein Redeanteid wird sehr gering sein, denke ich mal, vermute ich mal, hoffe ich mal. 

    Also manchmal nochmal ja Folgen und dann haben wir beide ungefähr gleich viel Ahnung und dann stellt man immer Fragen, gezielte Fragen, denn uns dann wie weiter geht, die sind echt jetzt, die heutigen Welt, weil ich echt ganz, ganz wenig Planung habe. Deswegen würde ich vorschlagen, ich mache einfach meine 20 Sekunden, hau ich alles raus, was ich zur QS zu wissen glaube und danach korrigierst du mich. Also QS, was für uns heute, glaube ich, dann beschäftigen werden im Krankenhaus, da geht’s jetzt gar nicht und Qualitätssicherung wie gut Software ist oder sonst irgendwas, sondern da geht’s darum, dass Krankenhäuser bei bestimmten auslösenden Ereignissen vorgegebenen Dokumentationsbögen ausfüllen müssen und die dann melden müssen und zu auslösenden Ereignisse können sein, wenn auf der Station, während also eine Patientinnen und Patienten liegt, ein Dekubitus mit Krankenhaus aufgetreten ist oder nur tot geboren, ich glaube, das ist auch so ein Auslösendes Ereignis, dann müssen spezielle Fragebögen, Dokumentationsbögen ausgeführt werden und die dann irgendwo hin, früher was, glaube ich, was AQUA, die tot gemeldet werden, fällig schon bin ich durch, aber jetzt du. 

    Eigentlich hast du schon alles gesagt, jetzt muss ich 20 Minuten lang gucken, wie ich das kriegst du. Ich habe natürlich jetzt grundsätzlich dann nicht viel hinzuzufügen, aber vielleicht dann der einen oder anderen Stelle kann ich das gerne etwas vertiefen. 

    Ich habe mal als Einstieg überlegt, warum wir uns damit überhaupt bebeschäftigenen müssen, denn QS ist ja eigentlich schon lange ein Thema, also das wäre eigentlich schon ein Grund, das ganze zu machen, aber natürlich gibt’s auch so ein paar aktuell Ereignisse und zwar gibt sehr diese Krankenhausreform, die alle im Moment so ein bisschen in Atem hält und dort spielt das Thema Qualität schon eine besondere Rolle, und dann so setze Fallen da zum Beispiel somit bestimmt die Qualität und nicht mehr die Quantität, die Versorgung oder auch Patienten haben ein Recht darauf zu wissen, welches Krankenhaus, welche Leistungen mit welcher Qualität anbietet. Und um dieses Wissen überhaupt zu haben, muss man natürlich irgendwelche Daten erfassen. Und wichtig oder gut zu wissen ist, im Vorfeld was ist denn überhaupt Qualität, was messen wir denn da oder was versuchen wir denn vermeintlich zu messen oder zu wissen oder herauszufinden. Und wenn man das Versuch zu definieren, dann kann man ja in Normen gucken in verschiedenen Gesetzestexten und da gibt’s dann verschiedene Definitionen, zum Beispiel in der einschlägigen Normen 9000, da es steht, das ist der Grad, in dem ein Satz inherenter Merkmale eines Objekts Anforderungen erfüllt. Das klingt jetzt sehr kompliziert, letztendlich ist es ein Verhältnis zwischen dem, was sein soll und dem, was ist. Also wir definieren, was wir für Anforderungen ein etwas haben, zum Beispiel dann eine Software oder eben an eine Behandlung und das geht’s ja heute. Und dann schauen wir auf der anderen Seite, wie das tatsächlich ist. Und je mehr das übereinstimmt, desto höher könnt man dann die Qualität einschätzen. Genau, dann gibt’s verschiedene Arten von Qualitäten. Wir unterscheiden zwischen unterschiedlichen Sachen, was kann man überhaupt alles gut machen und da geht’s natürlich darum, dass am Ende das Ergebnis gut wird. Das ist ja das, was wir immer wollen. Dem Patienten geht’s tatsächlich besser oder die Behandlung war erfolgreich oder wir haben sonst eine Verbesserung der Versorgung, das ist die Ergebnisqualität, aber damit das ganze konsistent bleibt und dass das nicht irgendwie im Laufe der Zeit abnimmt oder vielleicht nur eine zufällige Aufnahme wird, gibt’s dann noch andere Qualitäten, zum Beispiel Strukturqualität oder Prozessqualität, die dann auf dem Weg guckt, dass wir alles richtig machen. Die guckt zwar nicht hinten raus, ob das Ergebnis stimmt, aber die guckt, ob wir die definierten Prozesse auch wirklich so durchführen, wie wir sie uns vorgenommen haben und wie sie vielleicht aus dem Best-Practice-Ansichten, dann auch vorgenommen werden. 

    Diese Arten von Qualität, die werden gemessen und da gibt’s noch zwei wichtige Begriffe, in dem Zusammenhang, die man nennen sollte. Das ist einmal das Qualitätsmanagement, das ist die Gesamtheit aller Maßnahmen, die dazu dient, die Qualität in einem Unternehmensbereich sicherzustellen. Das Ganze ist so eher langfristig und proaktiv und so auf die Maxime ausgerichtet, die Qualität zu steigern. Und es gibt die Qualitätssicherung, die jetzt in unserem Kontext, so immer dazu sagen, eher so als Teilbereich, dass Qualitätsmanagement’s angesehen wird und das ist das Sicherstellen, dass die Qualitätsanforderungen noch wirklich eingehalten werden. Ja, da gibt’s auch unterschiedliche Ansichten und deswegen muss man immer gucken, in welchen Zusammenhang diese Begriffe genannt werden und in unseren Zusammenhang, also Krankenhaus, Qualitätssicherung oder Krankenhausqualität, da ist das jetzt nach dem eben genannten Unterschied, Oberbegriff, Unterbegriff oder speziellere Anforderungen, ist es definiert. Das Ganze ist auch gesetzlich gestgehalten, da gibt’s unser albe Kantes, Sozialgesetzbuch 5, das SGB V dort im Paragraf 135 A da ist dieses Qualitätsmanagement und die Qualität sich an den Maßnahmen auch nochmal definiert. Genau, also das ist so der Rahmen, in dem wir uns befinden. Wir haben also Anforderungen auf der einen Seite und wir müssen jetzt gucken, in wiefern diese Anforderungen dann auch tatsächlich erfüllt werden und unter anderem machen wir das in dem wir die Verfahren messen. Es gibt noch andere Sachen, die in dem Zusammenhang auf jeden Fall von Krankenhäusern gemacht werden müssen. Es ist jetzt nicht nur die QS-Bögen, die dort eine Rolle spielen, sondern auch, dass man Prozesse definiert. Dass man Kennzahlen definiert und diese auch misst, dass man in Risikomanagement macht, dass man dieses Fehler-Meldesystem integriert und die Möglichkeit gibt, Fehler auch anonym zu melden, dass es auch eine Beschwerde-Management von Patientenseite gibt. All das gehört zum Qualitätsmanagement dazu und in den spezielleren Bereich der Qualitätssicherung gehören auch so Sachen wie, dass es mindestens Anforderungen gibt, ja, dass es eine Ausbildung braucht von den Ärztinnen und Ärzten, dass es eine Mindestanzahl von Fällen gibt, die pro Quartale oder pro Jahr erfüllt werden müssen. Auch das sind Sachen, die in den Bereich der Qualität gehören, also nicht nur die QS-Bögen, die wir jetzt im speziellen besprechen, sondern eben auch dieses gesamte Qualitätsmanagement. Das spielt da eine Rolle. Gerade diese Fehler-Meldesysteme haben wir, glaube ich, auch noch gar nicht als Thema oder diese klassischen CIRS-Systeme. Das wäre vielleicht nochmal was. CS-Critical Incident Reporting System. Ja, das bin ich wieder ruhig für drei Minuten. Aber ein sehr wichtiges Thema und das hat, glaube ich, auch viel an Qualität gebracht, weil früher, mit früher meine ich jetzt wirklich früher, damit sich keiner auf den Schlips getreten fühlt. Früher gab es natürlich schon häufig so diese Devise, wenn was passiert ist, schweigen wir das lieber tot, weil uns das dann irgendwann auch die Füße fallen könnte, weil das meistens immer an der Person festgemacht wird und nicht an den Prozessen. Gut, dann schauen wir uns mal die Qualitätssicherung an und zwar, wer dafür verantwortlich ist. 

    Die oberste Instanz ist natürlich das Gesundheitsministerium, dass die Rahmenbedingungen vorgibt, aber natürlich mischt sich das nicht in die spezielleren Inhalte ein. Dafür gibt es die Fachmenner und Frauen, die sich im GBA im gemeinsamen Bundesausschuss versammeln. Das ist eine Gemeinschaft, die hatten wir auch schon das eine oder andere mal erwähnt. Ich glaube, als es um die DIGAS ging, hatten wir das mal oder auch sonst kommt das immer mal wieder vor. Das ist ein Kremium, das aus KBV und KZBV. Die deutsche Krankenhausgesellschaft ist damit dabei und der GKV-Spitzenverband, also einmal die Leistungserbringer und die Krankenkassen sind dort versammelt und entscheiden unter anderem, welche Leistungen bezahlt werden sollen von der Krankenkasse und eben auch welche Qualitätsanforderungen gestellt werden, zum Beispiel an Krankenhäuser, also Qualitätsanforderungen, auch Qualitätsindikatoren, was wird denn dann gemessen, um rauszufinden, ob die Qualität erfüllt ist. Genau, die sind aber jetzt auch nicht die durchführende oder die sich dann auf die unterstorganisatorische Ebene befinden, sondern das tut dann, dass nicht mehr Aqua-Institut, sondern heute heißt das ganze Iktik-Institut, also das Institut für Qualitätssicherung, und Transparenz im Gesundheitswesen. Nicht zu verwechseln mit dem IQWiG. Genau, klingt so ähnlich, macht fast das selber, aber dann doch was anderes. Dieses Iktik-Institut arbeitet im Auftrag des GBA und dieses Institut, das gestaltet jetzt diese Qualitätsindikatoren aus. Einige sind schon sehr gut ausgestaltet vom GBA, also vom gemeinsamen Bundesausschuss, andere müssen noch quasi runtergebrochen werden, also wirklich in auszählbare, in messbare Werte, die man dann auch wirklich konkret messen kann. Es werden die zu erhebenden Datensätze definiert und dann werden die Datensätze zusammengetragen, das Erheben passiert ja in den Krankenhäusern, aber das Zusammen tragen, das passiert dann unter anderem durch das Iktik-Institut. Also ich faszinke mal zusammen. Das heißt, der GBA definiert, was die Ziele sind und welche Qualitätskriterien eher sozusagen messen möchte. So, dann gibt es ein Institut, das Iktik, das ist sozusagen die Ausführung der Hand, die sammelt nachher auch die Daten, die gemeldet werden und wartet die aus. Und das melden, machen dann in unserem Fall jetzt die Krankenhäuser, die da auch immer total viel Bock drauf haben. Genau, das fehlt nur eine, ich will nicht sagen, Kleinigkeit im Gegenteil ist eine Gröslichkeit, es sind die Landesarbeitsgemeinschaften LAGs, die werden von den KVen getragen und die sind jetzt noch zwischen den Krankenhäusern und dem Iktik-Institut noch zwischengeschaltet, das sind die eigentlichen Empfänger von die Daten, also die Krankenhäuser melden ihre Daten an die LAGs und die sammeln das dann und leiten das dann weiter ans Iktik-Institut. 

    Und wer die Daten nutzt, was wer die veröffentlicht, fließen die dann nachher ein in die Qualitätsberichte oder die man bestimmt sich angucken kann, früher Weiße Liste und jetzt gibt es das ja auch vom Karl, ihn jetzt so ein Qualitätsmonitor. Genau, also die werden verschiedene Auswertungen werden, die reingepackt, die meisten sind anonymisiert, also wenn man zum Beispiel dann an so einem Verfahren teilnimmt, dann kriegt man sich selbst eingeordnet, quasi wie so ein Ranking, wo steh ich innerhalb der Krankenhäuser, wie gut es meine Qualität bin ich eher überdurchschnittlich, bin ich eher unterdurchschnittlich, so dass man sich selbst einordnen kann, ohne jetzt zu sehen, welche Krankenhäuser genau jetzt an welcher Stelle stehen. Also einige Krankenhäuser veröffentlichen natürlich dann auch ihre Indikatoren, sodass man, wenn man dann dort sich behandeln lassen will, dann bekommt man die genauen Indikatoren und es gibt und das werde ich weder nochmal kurz erwähnen, auch ein Portal, das jetzt eingeführt worden ist, es ist noch relativ neu, wo man dann für sein Krankenhaus gewisse Informationen findet. Ich würde mal jetzt sagen natürlich nicht alles und nicht bis ins kleines Detail, aber man kriegt zumindest mal so eine ungefährere Vorstellung, wo sich das Krankenhaus in der Breite der Masse befindet. 

    Müssen die Krankenhäuser das machen? Ja, die Krankenhäuser verpflichtet das zu sein. Was passiert, wenn sie es nicht machen oder versperrt wird? Dann gibt es ja zuerst so einen Mannwesen, dann müssen auch irgendwann Strafzahlungen bezahlt werden, beziehungsweise dann werden Gelder zurückgehalten, sage ich jetzt mal so. Ich hoffe, dass das stimmt, ich werde es einfach noch mal googeln, aber ich meine, dass ich das irgendwo gelesen habe in der Form. Und ganz praktisch ist das letzte, was ich jetzt weiß und werde ich wieder lange ruhig ganz praktisch diese ist in den Krankenhäuser und häufig so aus, dass kurz vor Meldefrist sich irgendwelche Leute, die dafür verantwortlich sind, diese Bögen auszufüllen, ganz hektisch noch rumrennen über Stationen und dann so die letzten Informationen, die man braucht, um den Bogen abschließen zu können. Diesen Dokumentationsbogen irgendwo her sammeln, teilweise wissen die Ärzte und Ärzte gar nicht mehr um, wie es geht, weil es vielleicht schon wie neun Monate her ist. Also das Ganze ist relativ schwierig, weil er wirst du wahrscheinlich gleich nochmal darauf eingehen, über zur IT-Unterstützung zu kommen. Genau, das muss nicht sein. Genau, die gesetzlichen Regelungen, da gehe ich jetzt wirklich nur ganz kurz darüber hinweg, das meiste steht im Sozialgesetzbuch 5 Paragraf 135 folgende und da wird geregelt, wer für was verantwortlich ist und da wird gerade auch das Iktik-Institut nochmal erwähnt unter gemeinsame Bundesausschuss. Neben diesen gesetzlichen Sachen gibt es auch noch Richtlinien von gemeinsamen Bundesausschuss, die das auch noch mal näher regeln. Wir verlinken diese ganzen Richtlinien und Gesetze in den Show Notes. So, falls jemand da sich wirklich noch mal intensiv belesen will, dass er oder sie, dass dann auch gerne tun kann. Gut, dann hat es du vorhin schon so ein paar Sachen genannt, wo etwas ausgelöst wird. Auf diese Verfahren will ich jetzt auch nicht in der Tiefe eingehen, aber mal so ein paar Nennen, also wo es ganz klassisch ist, sind zum Beispiel so kleine Herzinterventionen, also zum Beispiel PCI, also Koronarangiografie, oder Herzschrittmacher, Implantation, oder Revision und so weiter. Das sind so klassische Sachen, aber auch Karotis-Revaskularisation, da gibt es einen eigenen Bogen für gynäkologische Operation, Mammachirurgie. Auch in der Pflege gibt es etwas, und zwar die von dir erwähnte die Kopitus Profilaxe. Also nicht nur das ärztliche Personal ist hier jetzt gefordert, sondern auch die Pflege. Perinatalmedizin haben wir schon gesagt, Perinatalmedizinmedizin, Versorgung kleiner, frügebohrener und die Cholezystektomien in der Viszeralchirurgie ist auch noch ein auslösender Faktor. Insgesamt gibt es 15 QS-Verfahren, die sich in neuen Bereichen tummeln und insgesamt werden 428 Qualitätsindikatoren abgefragt. 13,8 Millionen Datensätze habe ich jetzt irgendwo aufgeschnappt, die dann erfasst werden, also schon eine ganze Menge. 

    Oh ja, oder? 

    Oh ja, genau. 

    Wie sieht jetzt so ein konkreter Bogen aus? Also ich werde auch da mal einen Verlinken, dass man sich da in eine Vorstellung machen kann. Das sind dann Papierbögen, die aber natürlich in der Regel heutzutage nicht mehr als Papierbögen ausgefüllt werden. Das sind so klassische Kopfdaten, Fachabteilung, Geburtstattung und Geschlecht, was dann natürlich mit reinkommt, aber auch an am Nese und die Klinik und fast immer zum Ankreuz. Also es ist kein Freitextfeld, wo man was ausfüllen, denn es lässt sich aber kannteweise sehr, sehr schlecht auswerten. Preoperative Diagnostik jetzt zum Beispiel, wenn es um Herzschrittmacher Implantation geht und dann ganz konkret, was ist das für ein Gerät, wo wurde es eingesetzt, wie wird es programmiert und so weiter. Das sind dann alles Daten, die erhoben werden bei so einem Bogen und die einem dann später helfen sollen, wenn etwas passiert, woran könnte das gelegen haben. Also es ist gerade die Felder genannt, welche Informationen es auch mit definiert, was es zum Beispiel für Auswahlwerte gibt oder welche Klassifikationen man nutzen muss oder so, das ist auch alles definiert. Die Auswahlwerte sind tatsächlich genannt, da gibt es jetzt in einigen Fällen natürlich die ICD, der dann so als Katalog hinterlegt ist, aber in der Regel werden die Auswahlfelder von dem Bogen genannt und da kommt dann noch viel dazu und zwar richtige kleine Programme, die mitgeliefert werden, die dann prüfen, ob die Daten auch vollständig sind, und ob die Daten auch konsistent sind, also ob die Werte in einem gewissen Bereich liegen, der normal ist, also dass dann Blutdruck eingetragen ist, der nicht 500 ist oder auch nicht 20, sondern dass da ein… Okay, das heißt, die das ICD-Tick liefert selbst, wenn welche Syntaxprüfmodule mit aus, die man dann sozusagen bei sich selber einbindet und dann könne ich zum bisschen sicherstellen, dass die da die den gemeldet werden, nicht totaler unsinn sind. Genau, genau, das sind dann, wie gesagt, kleine Programme, die in einer speziellen Formularsprache geschrieben sind und die man dann ins eigenes Informationssystem dann einbinden muss. Muss man sich zertifizieren lassen, wenn man das elektronisch meldet oder als Anbieter? 

    Ist mir nicht bekannt, dass da… Aber es werden tatsächlich die Programme, die das können, werden auf den Webseiten des ICD-Instituts genannt, also gehe ich davon aus, dass die sich diese Programme zumindest mal angeschaut haben, beziehungsweise, es kann tatsächlich auch sein, dass es da gewisse Kriterien gibt und die dann auch… Ist ja auch völlig okay, wenn wir sagen, wissen wir nicht. Wissen wir nicht. Also, das liefern wir an den Schonots dann nach. 

    Vielleicht noch ein Punkt, es gibt leider nicht nur die Bögen vom ICD-Institut, sondern wir haben ja ein föderales System, das heißt, es gibt auch noch spezielle Besonderheiten für spezielle Bundesländer. Gibt einige LAGs, die haben besondere Bögen, da ist vorneweg der Schlagernfallbogen, den es nur in Hessen-Baden-Württemberg-Reinand-Falls und Bayern gibt, die sind zwar alle ähnlich, aber dann leider doch nicht identisch, das heißt, in den Anbieter gibt, der das in Hessen macht, dann darf der das so ähnlich noch mal für Baden-Württemberg machen und noch mal für Reinand-Falls und so weiter und es gibt einen Bogen für multiresistente Erreger und dann noch eins für neu geborenen Hörscreening, das sind jetzt drei Beispiele für spezielle Landesbögen. 

    Da merkt man dann schon, das ist nicht unaufwendig und da kommen wir dann auch schon zur Software, was hat die Software für eine Aufgabe, einmal natürlich diese Bögen abzubilden. Also, wir wollen diese Bögen nicht mehr auf Papier ausfüllen, so wie du gesagt hast und dann auch rumrennen und den Ärzten unter die Nase halten und den Ärzten, sondern wir wollen, dass das Ganze im Informationssystem abgebildet ist. Es gibt also eine QS-Dokumentation mit der dahinter liegenden Logik, also die Felder, die Regelprüfungen, die Plausibilitätsprüfungen, all das soll damit abgebildet werden. Und eigentlich sollte es so sein, wenn ich mich jetzt rein versetze, wenn die Leute diese was später anwenden oder im Krankenhaus arbeiten, genau wie bei der Epa eigentlich sollte das vollautomatischem Hintergrund laufen. Also eigentlich sollte niemand gucken, hat es ein Hörskreamen gegeben beim Neugeborenen, bin ich in Bundesland Hessen ja an ein, sondern wenn das eintrifft, dann wird diese Bogen angelegt und wenn man schon sauber arbeitet, mit einem Kiss und jetzt nicht freitextlich oder nur diktat oder gar nicht elektronisch dokumentiert, sondern strukturiert, semantisch annotiert, dann würde ich erwarten, dass diese Bögen eigentlich zu 90% schon vor ausgefüllt sind. So sollte es sein, weil auch das kennen wir ja, es ist kein Jammern, sondern es ist ein berechtigtes Beschwerden, QS, das ist bei den meisten wahrscheinlich so im Kopf klingeln wird. Das ist natürlich wieder so eine organisatorische, administrative Aufgabe, wo wir inzwischen bei was 30% der herzlichen Arbeitszeit sind im Krankenhaus, wo es nur um Dokumentation geht. Und das ist dann auch Dokumentation, wo dann das ärztliche Personal zumindest nicht das Gefühl hat, dass es wirklich was für den Patienten tut. Das ist ja das Problem, obwohl es natürlich hinten raus schon was bringt, aber das ist so dieses klassische, wir müssen dokumentieren ohne dass es jemand was bringt. 

    Und jetzt war und jetzt gegen die andere Seite zu randen, ich habe es auch oft erlebt, dass dann gesagt wurde ja, aber das muss doch der Computer machen und dann fragt mir, wo trägst du denn diese Daten ein? Ja, gar nicht auf Papier, ja, wo also der Computer das wissen. Das heißt, wenn wir es die Flugfirma ganz kurz ändern, diese ganzen Artenstrativen aufgeben, die kann natürlich der Computer, der Computer kann die übernehmen, aber er kann das ja auch nur, wenn man vorne weg richtig gut dokumentiert, strukturiert, sauber dokumentiert. Und da gehören halt dann auch leider Sachen dazu, wie Material das verwendet wird, auch annotieren, wie du sagst. Also wenn wir jetzt das Beispiel von vorhin nehmen, herzschrittmacher, es wird implantiert, der Herzschrittmacher und gewisse Felder müssen ausgefüllt werden. Implantiert? Implantiert, genau so wird das. Implantiert, du, du, du, du, du, ich, du einst wieder. Und dann ist es ja möglich, wenn man sagt, ich hab jetzt diese Sonde implantiert, dass das System dann weiß, wie die einzelnen Felder danach ausgefüllt werden müssen. Das ist natürlich schon die Erwartung, aber dann muss man natürlich ein bisschen, mir als Achma gehören schmalt, so ein bisschen Arbeit reinstecken, diese Sonden auch richtig in das System einzuflegen. Wenn das aber gemacht ist, dann sehe ich da auch wenig Probleme, dass es nicht nur 90%, sondern auch 95 oder sogar 99% schon dokumentiert ist, dass es keine extra Dokumentation ist, sondern dass das wirklich voll automatisch passiert. 

    Also die QS-Dokumentation ist eine Sache, die software aufnehmen kann, dann der von dir vorhin erwähnte QS-Filter, das ist diese Identifizierung von dokumentationspflichtigen Leistungen. Also dieser Filter geht über die Eigenschaften von Patienten drüber und schaut, ob jetzt für diese Patienten ein QS-Bogen dokumentiert werden muss. Das ist auch schon vorgegeben, welche Attribute dort erfüllt sein müssen und das kann der QS-Filter ausfinden. Es gibt eine Soldstatistik zur Bilanzierung der Dokumentationspflichtigen Leistungen und Risikostatistik, das ist die abschließende Erstellung, dann eines Risikoprofils, all das kann über Software abgebildet werden. Und da gibt es tatsächlich auch Software-Lösungen auf die Markt, die das Ganze anbieten. Genau, wofür werden jetzt die Daten verwendet? Wir haben ja gesagt, die sind nicht unnötige Daten, die nur für Dokumentation da ist, sondern die haben natürlich ihren Sinn. Einmal die vorhin schon erwähnten anonymen QS-Berichte für die Kliniken. Dann kann man das natürlich verwenden für hausinterne-Reports und Statistiken, denn die Daten, die dort erfasst werden, werden natürlich zu erst mal im Haus gesammelt und können dort verwendet werden. Sekundäre Datennutzung für Institutionen und Institutionen, die Forschen und dann auf Basis dieser Informationen dann neue Erkenntnisse gewinnen. Und das vorhin auch schon erwähnte Transparenz, Verzeichnis der Bundes-Klinik-Atlas, auch denen, ja, da sind die Qualitätsindikatoren zwar noch sehr, sehr am Rand und klein und da gibt es noch nicht so viele, dass ich jetzt sagen würde, okay, ich bin vollkommen informiert, aber es ist mein erster Aufschlag und ich bin mir sicher, der wird regelmäßig und ständig erweitert. 

    Das sind die Punkte, die mit QS zu tun haben. Natürlich wie immer ein kleiner Ausschnitt von dem, was Qualität im Krankenhaus tatsächlich ausmacht. Ich hoffe, die Qualitätssicherer in den Krankenhäusern sind mir nicht sauer, dass ich jetzt ihre Arbeit in einer halben Stunde runter reduziert habe, aber genau. Das ist ja überall so, also wenn wir irgendwie zwischen 20-30 Minuten bleiben wollen bei einem Thema, dann ist das ja immer so, und da sind jetzt eigentlich die Leute im relativ wohl gesonnen. Aber auf, ich mache noch mal das, was ich vorhin gesagt habe, ich mache trotzdem nur ein flammtes Abschlusspläder je, aber gerne. 

    Das mir halt mega wichtig bei extrem vielen Themen, wo jetzt gesagt wird, boah, hier gibt’s KI hier und KI da und dann kann der Computer alles übernehmen und wir machen deine automatische Arztbriefschreibung. All das funktioniert nur dann richtig gut, wenn man vorne sauber und gut dokumentiert, wenn man gute Daten erfasst. Das ist bei allen den genannten Themen so und bei wahrscheinlich noch drückt sich anderen Themen ganz genauso und wenn jetzt irgendwie jeden Krankenhaus nicht vielleicht eine Uniklinik gerade zuhört, sondern Krankenhäuser, kleinere, mittlere Krankenhäuser. Das ist der Schritt, der eigentlich jetzt schon gegangen sein muss, also freitextliche Dokumentation und Dokumentation auf Papier ist so nicht mehr in Ordnung. Das sollte schnellstens abgeschafft werden und man sollte sich überlegen, dass man wirklich strukturierte, semantische annotierte Daten erfasst. Weiß gar nicht, aber das schon mal hatten hier im Podcast doch. Okay, darum kennen Sie. Na gut, mach mal schnell Schluss. 

    Vielen Dank, Renato. Hallo, liebe Leute, ich bin es noch mal im Podcast. Haben wir ja zwei Themen gehabt, wo ich auf die ShowNots verwiesen habe und dann habe ich recherchiert und habe gemerkt, oh, wenn ich das alles in die ShowNot schreibe, dann wird das etwas viel. Deswegen, dass jetzt hier noch als Addendum oder als Erratum hinten dran geschoben, damit auch die Leute das mitbekommen, die vielleicht nur den Audio-Podcast hören. Also, es ging einmal um das Thema Zuschläge und Abschläge, wenn Dokumentation fehlen. Da hatte ich gesagt, es gibt wahrscheinlich Zu- oder Abschläge, ich habe das gelesen, ich habe das tatsächlich gelesen, aber so weit ich das jetzt recherchieren konnte, sind diese noch nicht scharf geschaltet. Also in den Unterlagen des gemeinsamen Bundesausschusses gibt es zwar Ideen dafür, wie solche Abschläge aussehen könnten, aber die sind aktuell ausgesetzt, bis einschließlich 2023. Ich weiß nicht, ob für 2024 jetzt noch die Entscheidung aussteht, aber aktuell gibt es hier noch keine Abschläge, angedacht sind je nach dem und was wir in Verfahren es sich handelt, Abschläge von 150 bis 300 Euro pro Fall oder bei Transplantationen 2500 Euro bis 5000 Euro. Bei den Transplantationen wird eine 100-prozentige Dokumentation erwartet bei allen anderen, wird eine mindestens 95 prozentige Quote erwartet, wobei hier jetzt auch schon die ersten Ansätze da sind, dass man die auf 100 prozent erhöht. Und das heißt dann für jeden nicht gelieferten Datensatz gibt es dann Abschläge. Und dann war im Podcast nicht ganz klar, ob es Zertifizierungsverfahren von QS Software gibt. Ich habe die tatsächlich nicht gefunden. Es gibt eine Liste, die ich auch verlinken werde in the show notes vom Iktik-Institut, aber so weit ich das sehen kann, sind diese Software-Lösungen einfach nur genannt worden und die haben sich selbst bei dem Iktik-Institut gemeldet und haben gesagt, wir können das und anhand der Spezifikation hat man dann geguckt, wo man die einsortiert, aber es gibt jetzt kein offizielles Zertifizierungsverfahren für diese Software. 

    Das waren die beiden Nachträge, die ich noch hatte. Jetzt kommt aber das endgültige tschüss. 

    Shownotes

    • QS-Seite des Gesundheitsministeriums: https://www.bundesgesundheitsministerium.de/qualitaet-krankenhausversorgung/
    • QS-Seite des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA): https://www.g-ba.de/themen/qualitaetssicherung/
    • Richtlinie DeQS (Definition der zu erhebenden Verfahren und des Vorgehens): https://www.g-ba.de/downloads/62-492-3532/DeQS-RL_2024-01-18_iK-2024-09-01.pdf
    • Liste der aktiven Verfahren vom IQTIG-Institut: https://iqtig.org/qs-verfahren/aktiv/
    • Beispielhafter Erhebungsbogen für die Herzschrittmacher-Implantation für 2024: https://iqtig.org/downloads/erfassung/2024/v05/091/09-1.pdf
    • SGB V §135ff: https://www.gesetze-im-internet.de/sgb_5/BJNR024820988.html#BJNR024820988BJNG003800328
    • Bundes-Klinik-Atlas: https://bundes-klinik-atlas.de/
    • Mögliche Kosten für nicht dokumentierte Fälle: https://www.g-ba.de/downloads/39-261-3523/2018-10-18_QSKH-RL_Freigabe-Bericht-IQTIG_Ursachen-Unterschreitung-Dokumentationsrate.pdf
    • Softwareanbieter für QS-Software vom IQTIG: https://iqtig.org/spezifikationen/ergaenzende-downloads/softwareanbieter/