Autor: Wissen

  • Folge #166 – PKV und TI

    In dieser Folge stellt sich Christian Hälker, Geschäftsführer des PKV-Verbandes, der Gretchen-Frage, wie es die PKV denn mit der Telematikinfrastruktur hält.

    Dabei geht es um die Fragen, warum die PKV lange nicht dabei war, bzw. nun wieder in den Gesellschaftervertrag eingestiegen ist und welche Services schon jetzt für Versicherte verfügbar sind.

    In der weiteren Diskussion geht es um die Digitalisierungsstrategien des PKV-Verbandes und den Ausblick auf EU-Themen wie EUDI-Wallet.

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    Transkription

    Wir wollen uns heute dem Thema PKV und Telematikinfrastruktur widmen. Dem Thema Telematikinfrastruktur haben wir uns schon in diversen Folgen gewidmet und meistens war der Fokus eher so auf den gesetzlich versicherten, was für die möglich ist, ePA und E-Rezept und so Themen. Und jetzt wollen wir so ein Blick auf die PKV werfen und mal zu schauen, was ändert sich denn. Das mache ich wieder nicht allein. Ich habe mir einen interessanten Gast eingeladen. Das ist heute der Christian Hälker vom PKV-Verband. Herzlich willkommen, Herr Helker. Ja, vielen Dank, Herr Professor Breil, für die Einladung. Ich freue mich, dass ich Ihnen ein Blick in unsere Arbeit geben kann. Insgesamt auch, wo steht die PKV-Branche aktuell, wie Sie sind, wir wieder eingeschrieben. Welche Herausforderungen haben wir vielleicht, womit kämpfen wir aktuell im Rahmen der Gematik? Also von daher, ich freue mich auf das spannende Gespräch mit Ihnen. 

    Jetzt haben Sie ja schon so bisschen die Agenda vorweggenommen. Also das freue ich mal machen, wir werden einmal kurz sagen. Wer sind Sie und was machen Sie? Dann geht’s weiter mit PKV und TE, warum der wieder einstieg 2020. Wir wollen das runterbrechen auf möglichst konkrete Anwendungen. Ihre ZEPa, was passiert für die entsprechenden Versicherten? Gehen vielleicht noch so ein bisschen auf einer Digitalisierungstrategie ein. Sofern es die bei der PKV gibt, da bin ich mir aber ziemlich sicher, dass es da eine gibt. 

    Also vielleicht noch mal zum Start. Wer sind Sie und was machen Sie in PKV-Verband? Kutzen wir mal, meine Damen und Herren, Christian Hälker, bei PKV-Verband bin ich als Geschäftsführer tätig. Wie ich habe, BWL studiert habe, aber sehr, sehr früh erkannt, dass ich eine hohe IT-Affinität habe. Und seit dem Studium bin ich hier irgendwie auch im Rheinland hängen geblieben. Bin bekommender Fortuna Düsseldorf entfällt. Was gerade in dieser Woche echt schmerzt habe. Das tut mir leid. Also von daher schauen wir weiter und interessieren mich auch für Digitalisierung von Prozessen insgesamt und auch im Gesundheitssystem. Da ist man ja beim TV-Telematik-Infrastruktur eigentlich ganz gut aufgehoben. Da gibt es ja jede Menge zu verbessern, zu automatisieren und das ist sicherlich, wie wir auch an vielen Stellen sagen, immer auch einen Prozess und nicht nur ein reines IT-Thema. Und dann würde ich ja versagen, starten wir mal in den ersten Teil. Die PKV war lange draußen aus der Telematik-Infrastruktur bzw. Aus dem Gesellschaftervertrag. Warum ist die PKV 2020, glaube ich mal, Pril oder so, wieder eingestiegen? 

    Also wir haben uns lange angeguckt, was im Rahmen der Gematik-Telematik-Infrastruktur passiert. Und für uns war es halt wichtig, dass man erkennt, es geht vorbei. Lange Jahre gab es nur den Versichertenstammdaten, die es der für uns wenig Scharn hatte. Und ich glaube, noch weniger Scharn für die Versicherten. Und mit dem Gesundheitsminister Spahn haben wir für uns erkannt, dass die Weichen richtig gestellt. Und es ging an Fachamwendungen wie ePA das E-Rezept, das wurde auf dem Weg gebracht. Und das für uns dazu, dass die Mitgliedsunternehmen sich überlegt haben, okay, es macht Sinn, wieder in die Gematik einzusteigen und die Themen der Gematigkeit auch voranzutragen, dass ein Reifegrad auch da war, mehr Werte für die Versicherten und die Zusammenarbeit E-Rezept. Und das hat dazu geführt, dass wir 2020 wieder als Gesellschaft in die Gematik eingestiegen sind. 

    Und von den Mitgliedsunternehmen haben die das sozusagen auch von den Versicherten gespiegelt bekommen, dass die Versicherten gesagt haben, wir wollen auch partizipieren oder war das eher so eine strategische Überlegung. Wir wollen auch mit langfristig an den entsprechenden Vorteilen, die wir inzwischen auch sehen, wieder teilhaben. 

    Also wir hatten in der Vergangenheit eigene Anwendung auf dem Weg gebracht in verschiedenen Gruppen. Und zwar gab es Gesundheitsakten. Die stiefsten Arme an verschiedenen Stellen an ihrer Grenzen, insbesondere darum, wenn es darum gegen Leistungserbringer zu motivieren, diese Anwendung zu nutzen. Und wir haben gesehen, dass die Gematik bzw. Auf der Gesetzgeber auf dem Weg war, dass zahlreiche Leistungserbringer sich zukünftig an die TI anschließen. Mittlerweile gibt es viele, die sich angeschossen haben. Wir hatten die anfangs- auch Probleme bei den Ärzten, die sich nicht so vorempfänglich angeschossen haben. Aber nachdem wir erkannt haben, was auch die Leistungserbringer die Wichtigkeit der TI erkannt haben und sich auch nach- und nach- und nach- und schließen, war es für uns klar, weil das war für uns immer ein Thema, wir brauchen viele Leistungserbringer ein Infrastruktur, so ein Hineiproblem. Und da haben wir dann letztendlich gesagt, okay, jetzt ist es auf dem guten Weg. Und wir als PKV steigen dort wieder ein. Das war eine zentralen Infrastruktur, die TI werden soll oder auf dem Weg, auf dem guten Weg dahin ist, macht es natürlich wenig Sinn, da ist sozusagen parallel Netzwerke aufzubauen. 

    Und jetzt ist die Akzeptanz deutlich größer, das Ganze fliegt immer mehr. Und dann ist es natürlich umso besser, dass das jetzt für beide Gruppen, PKV und GKV gilt. 

    Wie sind Sie denn jetzt dabei? Also ich meine, das war natürlich jetzt ein bisschen aufzuholen, wahrscheinlich auch, weil man Zeitang in andere Richtung unterwegs war. Aber was machen Sie gerade und wie sieht das aus? Also, erster Punkt muss man sagen, in die Gematik reinkommen, in dieses Geflecht aus Politik, tiefer Technik, ist schon eine Herausforderung, an sich das Ganze zu verstehen. Dafür haben wir der Zeit benötigt. Vor allen Dingen, wir mussten an vielen Stellen auch erst mal die Übersichtlichkeit herstellen, was es zu tun, in welchen Schritten es gibt, da nicht ein Buch, was sie einfach aufklappen, so eine Checkliste, das muss ich jetzt tun, manitieren, anzugauen. Ausaufgaben haben wir in den ersten ein, zwei Jahren gemacht. Und dann haben wir festgestellt, es gibt eine unheimliche Komplexität. Es ist nicht so einfach, sich als Versicherungsunternehmen dort anzuschließen und wir haben dann überlegt, Produkte zu entwickeln, die wir unseren Mitgliedsunternehmen zur Verfügung stellen. Zum Beispiel finde ich an mit dem Krankenversichertennummer. Die ist genauso wie in der GKV, die KVNR in der GKV ist ja gar nicht. Wir haben einen digitalen Prozess aufgesetzt, der ist unseren Unternehmen ermöglicht, diese Digital zu vergeben. Bei dem Hinblick kommt, spielen noch die Deutsche Rentenversicherung, die ITSG von der GKV eine Rolle. Und das stellen wir zur Verfügung. Genau, es kann ich haben wir gemacht, bei digitalen Identitäten ein großes komplexes Thema, für jedes Versicherungsunternehmen, sich mit diesem Thema digitalen Identitäten, was man da setzen muss, ausschreihend vornehmen muss. Das ist ein hiesel Aufwand, besser von wir als Verwand diesen Aufwand übernommen, an das Thema IdP, den Identitätsprobeiler ausgeschieden. Und es ist immer gerne das Thema Wettbewerb gesehen. 

    Das heißt, wir haben das Thema dann ein zwei Dienstleister vergeben, die diesen IdP für die Branche entwickelt haben. Und unser Unternehmen steht es freihalt, das Produkt von A, B, B, A, B, B zu wehren. 

    Das heißt, wir versuchen die Komplexität der gematik-Produkte unterzubrechen, um die unser Mitgliedsunternehmen zu verfügen zu stellen. Der ist nur für die Mitgliedsunternehmen, das zur Verfügung stellen. 

    Und da könnte bei dem Thema beispielsweise die digitale Identitäten auch die GKV versicherten von profitieren. Also bringen Sie das als Gesamtleistung in die Gematik ein und sagen, wir picken uns ein Thema raus, mit dem wir uns ganz gut auskennen oder schon in die Vorerfahrung haben. Und das machen wir natürlich primär, um unseren Mitgliedsunternehmen zu Vorteile zu verschaffen. Aber letzten Endes von dem, was dann Ausschreibungs-Elementen passiert, das könnten wir unter Umständen auch andere vom profitieren. Ja, nehmen wir das Beispiel digital Identität, was ich gerade angesprochen habe. Da sieht es so aus, wir haben im Vorfeld um das Thema auch zu treiben, ein Proof of Concept mit der Gematik gemacht, um dieses Thema voranzubringen, weil es dauert uns einfach zu lange. Und zum Schluss hat sich dann noch die Barmer mit eingeklappt, weil wir gesagt haben, das ist eigentlich kein Thema nur für die GKV, das ist auch kein Wettbewerbs-Thema. Und dann haben wir einen Proof of Concept zum Schluss mit der Barmer gemacht. 

    Das heißt, wir nehmen Entwicklungen vor, zum Beispiel einen Online-Check-in, vielleicht nachher mit aufkommen, den haben wir zusammen der Techniker entwickelt. Wir haben ja als PKV keine EGK. Das kann auch sein, dass der gesetzliche Vorsicht hatte seine EGKvergist, was macht er dann beim Arzt? In der Vergangenheit gab es dort halt letztendlich Fakse, die man hin und her geschickt hatte, wie es sind, weil da teilweise immer noch gibt. Aber diesen Online-Check-End, den kann man auch, ich sag mal, in der GKV, verbinden, wenn man jetzt etwas an die EGKvergessen hat. Und das haben wir zusammen mit der Techniker gemacht. Also von daher, es gibt schon enge Zusammenarbeit PKV bei diesen Infrastruktur-Thema, bei diesen Anwendungen-Thema. Natürlich sind wir ein Wettbewerb, aber der ist eher an anderen Stellen. 

    Und wo sehen Sie die größten Herausforderungen gerade bei der Umsetzung? Also ist das noch so ein bisschen dieses Rhein-Kommen und andorten an das, was schon passiert ist? Oder ist es sozusagen die große technische Komplexität und das Mitnehmen der Leute? 

    Also ein großes Problem ist für uns die Terminträume insbesondere der Gematik, nehmen wir das Beispiel der digitalen Identitäten. Die sollten eigentlich schon zum ersten siebten, ich meine, 22 auf Markung, der hatten dann bis Anfang 23 Verzögerung. Das hat dazu geführt, dass Unternehmen, die unterwegs waren, auf einmal ihre IT-Projekte Stoppung. Und ehrlich gesagt, die IT-Ressourcen in den Häusern sind sehr, sehr begehrt und wenn sie auf einmal auf die Bremse treten müssen, sind die Leute an der Projekte. Und das hat dazu geführt, dass wir gewisse Unsicherheiten auch in den Unternehmern, weil wir auch festgestellt haben, dass Terminete besetzlich verankert sind, auch nicht eingehalten werden. Und wann überlegen muss, okay, wann kommt das jetzt kommen? Und das ist für so IT-Projekte, die sie quasi steuern in den Häusern, echt schwierig. Und jetzt warten Unternehmen, die wir ab, bis wirklich die Termine erreicht sind. Wir laufen so ein bisschen da an der Stelle hinterher, weil es da gewisse Abhängigkeiten gibt. Also, ein bisschen weg von der dynamischen Entwicklung und wer wieder in diesem Erstspezifikation abwarten und bis die komplett fertig ist. Und dann mit der Implementierung beginnen, anstatt mit Agilosofteentwicklungen schon mit der ersten Anforderung sozusagen, das programmieren zu beginnen. Also da, wir gewissen Vorteil im Vergleich zur PKV, die das teilweise machen müssen, die losrenn müssen, weil sie gesetzliche Termine einhalten müssen. Wir in der PKV haben diese gesetzlichen Vorgabenwicht, das heißt, wir können da mehr drauf gucken, wann was kommt jetzt. Haben keine Hinderungen in den letzten Minuten, bevor die Sachen dann rauskommen, wo die GKV wirklich mit zur Kämpfen hat. Und wir gucken jetzt, wenn die Sachen ausgereift sind, dass wir damit nachher einsteigen. Steigen wird auch mal eine spur tiefer ein und schauen, was konkreter die einzelnen Anwendungen an. Wo stehen sie gerade bei einem Thema, beispielsweise ePA, Erezept und digitale Identitäten? Vielleicht fangen wir mal mit der ePA an, dass das Herzstück, das Kernstück der TI, wie sieht es da aus? Man kann ein PKV mitglied oder PKV versichert, damit rechnen. 

    Also aktuell haben wir die ersten vier Mitgliedsunternehmend, die die ePA anbieten. Die wichten jetzt erst mal im kleinen Kreis an, um ihre Erfahrung zu sammeln. Bei der ePA geht es natürlich im Augenblick der Herausforderung, dass er nächsten Jahr die ePA für alle kommen sollen. Und das ist ein Thema, wenn sie erst mal bei der Gemartik dabei sind, dann sind sie dabei. Sie müssen auch die Sprünme machen und da gibt es natürlich einige Unternehmen, die sagen, wir warten ab, dass die ePA für alle kommt. Die bringt auch an der einen oder anderen Stelle mehr Wertet, die in der aktuellen ePA im Augenblick vielleicht nicht fahren sind. Deshalb warten einige Unternehmen noch bis Anfang des Jahres, dass dann die ePA für alle kommt und machen dann den Sprung. Und dann gibt es Unternehmen, die sagen, ich möchte gar nicht mit der ePA starten, sondern ich will einfach mit dem E-Rezept beginnen. Wir haben seit Anfang des Jahres gesehen, dass ich sag mir da einen starken Nachfragen nach dem E-Rezept ist, die Zahlen explodieren, die Zahlen auch, dass die Digitalisierung im Gesundheitswesen angekommen ist. Deshalb gibt es von uns auch Unternehmen, die sagen wir starten jetzt aber mit dem E-Rezept und warten auf die ePA für alle. 

    Das heißt letztendlich, dass in diesem Jahr auch einigen Unternehmen starten werden, aber die Masse näht der nächsten Jahr starten mit der E-Rezept oder erst mal mit dem E-Rezept. 

    Das heißt aber ePA für alle bedeutet dann, da sie wieder sozusagen in Gesellschaft da vertragt drin sind, das gilt dann eben auch für die Privatversicherten. Auch die haben dann ab kommendem Jahr den Anspruch auf die ePA, wenn sie das haben wollen. Also in unserem Unternehmen ist es da freigestellt, die ePA für alle anzumieten, es geponsetzt die gesetzliche Verpflichtung nicht. Und natürlich kann der Versicherte dann auch in diesem Kontext anscheinend, wo sie haben will oder nicht, dass da dieses Opt-out-Prinzip aber hier unternehmen können, entscheiden, ob sie die ePA anbieten und wann sie die anbieten. 

    Und sehen Sie da in den Mitgliedsunternehmen aktuell eine Konkurrenz oder unterschiedlich, kann das Sie sagen, ich möchte das schnell anbieten. Ich seh dann Vorteil, ich auch da irgendwie bei den Privatversicherten neue Mitglieder zu gewinnen, indem ich diese Themen vorantreibe oder ist das eher so, dass sie eher noch abwarten und sagen, ich guck mal nach links und rechts, was ich da, was die anderen machen und wenn die anderen machen, dann ziehe ich nach. 

    Also ich glaube, wir haben uns drei Lager. Einmal die die gerne vorne dabei sind, die dann aber auch in der Lage sein müssen, gewisse Schmerzen zu ertragen. Ja, die adoppt das. Genau, die adoppt das. Dann haben wir welche, die tun sich auch zusammen. 

    Das heißt, die dürfen zusammenschlüsse, weil sie sagen IT-Entwicklung machen wir gemeinsam. Und das merkt man auch im Bereich der KI, wir werdet es auch unternehmen, die sich zusammenschließen. Und es gibt welche, die warten ab. Aber ich muss sagen, es gibt eher weniger die Abfahrten, weil die zahlen, die im Raum, die sehen, weil der gematik auf dem Dashboard. Jetzt gucke sich die EU an, gucken sich das E-Watset dann. Da gibt es schon Millionen Verarbeitungen, die eigentlich zeigen, dass das Ganze funktioniert. Es gibt auch so ein paar Stolkbarsteine, aber die werden immer weniger. Die werden immer weniger. Und von daher ist es auch Zeit für unsere Unternehmen, diesen Weg in Richtung Digitalisierung zu gehen. Und die sieht das jetzt eine Spur konkrete aus. Also was kann ich als Privatversicherter schon nutzen beim Thema E-Rezept? Ich bin jetzt bei einer Kasse versichere, die schon diese Dinge vorangetrieben hat, die zu den Early Adopters zählen. Wie unterscheidet sich das dann im Vergleich zu gesetzlich versichern? 

    Neben dem E-Rezeptprozess, der unterscheidet sich bis zur Apotheke gar nicht. Wir versuchen, nach Möglichkeit, wenig Unterschiede in den Prozessens haben. Das hat damit zu tun, dass sie natürlich auch die Praxisverwaltungssysteme, die Kranken- und Formation-Systeme anpassen müssen. Alles, was wir als PKV, als Abweichung generieren zu PKV, dauert natürlich von den Anpassungen in den System. Wir versuchen, nach Möglichkeit, was da Prozesse weiter angeht, sehr nah dran zu sein, um uns da abzustellen. Und das Ganze gilt natürlich auch für die Apotheke. Und bei mir, das ist so der Prozess, bis zur Apotheke identisch aus. Dann fehlt die EGK. Es fehlt die EGK. Dafür nutzen wir dann die digitale Identität, was es ein bisschen schamanter macht. Du hast Smartphone. Aber der Abbrechnungsprozess, der sieht dann im Hintergrund anders aus. Weil bei uns ist es so. Der Versicherungssnehmer kann dann nach wie vor entscheiden, was möchte ich bei meiner Versicherung einweichen. Er kann beim Erezept sagen, neben dieses Erezept möchte ich nicht zur Erstaatung einweichen und behält es für sich. Also er hat die Worte über seine Daten. Er kann das Erezept und die Abbrechnungsdaten, die er von der Apotheke erhält einweichen. Oder er behält es für sich. Aber das gleiche ist bei der Erechnung zukünftig, wie ab 2026 kommen wir für aus. Dort ist es so, da können wir für sich auch entscheiden, reichlich ein oder was ich nicht einweichen. Weil ich unter umständenden Kassen-Tarif habe, der sagt, wenn ich nichts einreiche kriege, kriege ich irgendwie X-Prozent-Beiträge, wie er zurückerstattet und wenn ich jetzt irgendwie tatsächlich nur einmal im Jahr ein einzelnes Rezept einlöse und ist es für mich günstiger, das aus der eigenen Tasche zu bezahlen und dafür die entsprechenden Bonnie zu erhalten, als jedes einzelne Rezept einzuweichen. So weit hast die Rückerstattung ein Thema, wo es kann auch vielleicht sein, dass ich gar nicht wissen möchte oder gar nicht möchte, dass eine Versicherung des Gesellschafts kennt, das erlandt, was ich da gerade beim Arzt habe, vorhandeln lassen. Da gibt es dann also doch noch einen deutlichen Unterschied. 

    Wie sehen die Unterschiede beim Thema Epo oder die Gitalidentität aus? Da haben Sie schon angedeutet, die Gitalidentität sind sie vielleicht ein bisschen weiter sogar, weil es irgendwie bei sehr immer ohne Karte arbeiten müssen und uns angewiesen sind auf einer Software Authentifizierung. 

    Also wir haben uns damals auch schon digital die Identitäten im Kontext vom EU-Wollet angeguckt und haben über gesagt wir gehen jetzt den ersten Schritt, bevor die Wallet konnt. Der erste Schritt ist, dass wir jetzt die Gitalidentität eigentlich ein zu einer GKV eingeführt haben, da gibt es keine Unterschiede bei den Nutzen wie genauso wie einer GKV. Und auch bei der Epo, nutzt wir diese wie in der GKV und das war auch ein Wunsch des Gesetzgebers, das wir da keine Abweichung haben, auch bei der Epo für alle von der Technologie. Dass man nicht 2E-Pass entwickeln muss, eine für die GKV, eine für die GKV. Das war sehr sehr wichtig, das ist im Augenblick alles soweit unterwegs. Und als letztes Punkt herauszuzeigen den Online-Check-In für Versicherte, wie sieht das aus bei GKV versus GKV? Also wir haben ja keine Krate und hören wie mussten wir die Daten des Versicherten zum Beispiel Krankenversicherten, nomatens Praxisverwaltungssystem reinbekommen. Und die Herausforderung war, dass das Ganze auf einem sicheren Weg erfungt. Natürlich kann der Arzt auch die Daten eintippen, aber wenn er dann zahlen würde, ist das schon relativ kann es relativ programmatisch sein. Und deshalb haben wir gemeinsam mit der gemartige Techniker den Online-Check-In-Wickelt, der sieht so aus, sie haben auf ihrer App eine Funktionalität. Ich möchte mich bei meinem Arzt einschen. Und den Arzt zu finden hat der Arzt die Möglichkeit, letztendlich ein A-Code von seiner Praxis zu unterlegen, den sie abskennen, der kann aber auch genauso wieder auf der Rung mitstein. Und über diesen A-Code des Arztes erkennen Barcodes aus Zeiten von Corona, kann ich den Arzt sehr einfach identifizieren. Ich sage dann in der App, das ist der Arzt. Und dann kommt noch mal die Informationen, welche Daten. Und weil ich bin mein Name, kurz datum, Krankenversicherten, mach stelle ich dem Arzt zur Verfügung. Und wenn sage ich, ja, ich möchte das in Arzt zu verfügen und stellen in der App und schiebt dann die Daten an den Arzt, der die dann empfängt. Und dann in seinem Praxisverwaltungssystem übernehmen kann. 

    Das heißt, diese App sind aber einzelne Apps, der jeweiligen Mitgliedsunternehmen. 

    Das heißt, die einzelnen privaten Kassen haben jeweils eigene Apps gebaut, bauen lassen. Oder gibt es sowas, wie die PKV oder die GMATIC App für Privatversicherte, mit der ich sozusagen bestimmte Dienste auch. Das eine sind die Unternehmen, die die WannApp philosophisch verfolgen, das heißt, sie möchten alles integrieren in eine. In ihre eigene, oder? Im eigene natürlich. Damit der Kunde auch sein gewohntes Umfeld hat, der jeweiligen Versicherung, die anderen sagen, ganz klar, ich möchte dem Kommunisieren, das ist etwas anderes als das, was du von mir erhältst. Die fahren an der Stelle eine zwei App für so viel die sagen. Das ist aber letztendlich die TV-Funktionalitäten, wo deine Daten und die Gesundheitsdaten der ePA auch in einem anderen Bereich sind. Das sind die zwei, bei der WannApp philosophie auch. Aber so ist es für den Kunden ersichtlich, ich habe eine App mit den TI anwenden. Ich habe eine meiner Versicherungsgesellschaft mit den Servicedienstleistungen. Da sind die zwei Philosophien, die beim Augenblick fahren. Ich finde sie vielversprechender, da dürfen Sie das gar nicht sagen als Geschäftsführer. Schön für dich die WannApp philosophie, aber den Kunden nochmal zu zeigen, letztendlich, die haben einen Datenkontener, der außer unserer Daten ist. Und das wird eine zweite App, dem kann man auch was abgewinnen. Aber ich persönlich bin eher für die WannApp philosophie. Das ganz mal sumieren auf einer Ebene höher, als haben wir einzelne Anwendungen gehabt von ePA-Rezept und so was. Wie bettet sich das einen in eine Digitalisierungstrategie der PKV? Was ist ihr mit dem langfristiges Ziel, wo wollen Sie hin oder wie sieht Ihre PKV Roadmap aus? 

    Also was die Digitalisierung angeht, wollen wir auch die anderen Anwendungen nutzen, die von der gemartigen Angehoten werden zum Beispiel Tim. Man spricht ja dort bei Tim von WhatsApp Messenger in Gesundheitswesen, sehr sicher natürlich. Für die Kommunikation mit dem Versicherungsnehmer ist auch für uns ein Thema, insbesondere auch bei den Gesundheitsdaten. Es gibt schon Lösungen in den Häusern, aber Tim ist natürlich auch interessant, wenn es vernünftig arbeitet und kommen wird. Und von daher sind das Anwendungen, die wir auch gerne nutzen werden, wenn die wirklich eingewissen Ralfe gerade haben. Und man muss dazu sagen, im Augenblick ist leider so die Anwendungszeitung der gemartigen mit zwei bis drei Jahren. Ich bin da früher sehr euphobisch angegangen, ich hab gedacht, ein Jahr haben wir das an. Mittlerweile musste ich erkennen, da spielen so viele beteilig mit der Pressegesetzgeber ist, ob es die gemartig an sich ist. Man braucht auch aus der Or. Zwei bis drei Jahre für eine Anwendung, dass ja eine gewisse Ralfe hat, also sie auch in der Praxis einsetzen können, die ist da. Und vor allen Dingen sie haben wir auch mal nach die Praxisverwaltung oder Primärsystem, ja, schon als eigentlich mal so, die tatsächlich auch nachziehen müssen. Und da hat sich mittlerweile eingebührt, dass sie auf ihre Hindenagenda haben, dass die umsetzungsthemen halt selbst priorisieren. Und auch mittlerweile so ein bisschen aus meiner Sicht Abstand genommen haben von den Terminen der gemartig, weil die Verlässlichkeit dieser Termine ist einfach aktuell nicht da. Und da muss man gucken, dass man auch für die Industrie, für die Kassenversicherung, mehr Verlässlichkeit dort reinbringt, dass man auch mit diesen Terminen arbeiten kann. In sie da für einen Vorschlag, wie das gelingen kann. Ich meine, das sagt sich so leicht, Termintreu, aber wahrscheinlich ist es bei allen irgendwie gibt es ja noch andere Themen außer die Telematikinfrastruktur voranzugringen. Auch wenn das natürlich eine herreste Ziel ist, haben sie eine Idee, wie man da ansetzen könnte, bei so vielen verschiedenen Pläern, die natürlich ihre eigenen Interessen jeweils haben und eigene Themen voranbringen wollen und müssen und natürlich auch irgendwie im Hausindustrie, natürlich auch noch Geld verdienen müssen, mit dem ganzen Zeug. 

    Also erstmal, würde ich sagen, der Gesetzgeber, muss ein anderer Rolle übernehmen. Ich nehme das Beispiel, die Krankenversichertennummer, die wir bei uns vergeben wollten. Alle waren sich eigentlich, dass es sinnvoll ist, dass es auch die PKV und jetzt endlich die Krankenversichertennummer vergibt. Wir haben anderthalb Jahre darauf gewartet, bis es in der Gesetzgeberung aufgetaucht ist. Oder wir wollten das Thema elektronische Rechnung auf die Weg bringen. Da mussten wir auch lernen, dass die gematik eigentlich nichts macht so wirklich, wenn das nicht irgendwo im Gesetz drin steht. Es gibt 5,500. Da müssen wir erst mal reinkommen, als PKV ist es schwierig, da drang zu kommen. Das muss viel lernen und es muss halt möglich sein, dass man wirklich Dinge auch entwickelt, ohne dass es unbedingt detailliert im Gesetz steht. Aus meiner Sicht muss der Gesetzgeber eher eine strategische Rolle übernehmen, Anbedingungen setzen, und die gematik muss gucken, dass sie Interoperabilität passt, dass letztendlich die Sachen auch wirklich vernünftig umgesetzt werden. Da muss man mit Dienstleis dann, ich sage mal professionell zusammenarbeiten, die auch steuern, dass Termine eingehalten werden. Das Ganze ist sehr viel schlichtig, aber ich glaube, an der einen oder anderen Stelle erkennt man letztendlich auch, dass sich da was tut. Die gematik soll ja gestärkt werden, als Digitalagent- und Gesundheitswesen, da hoff ich nur, dass sie wirklich die Freiheiten bekommt. Und dass Ministerium spricht auch, wie im G sich da ein bisschen zurückfährt und die gematik machen lässt und sich wirklich nur um die Rahmenbedingungen können. 

    Das heißt, das, was im Gesetz steht, da passiert schon was, das was nicht im Gesetz steht, wird eher so ein bisschen hinten angestellt. 

    Jetzt haben wir schon auch ein paar Themen, wenn wir mal so einen Ausblick langsam kommen. Wir sind ja schon fast wieder eine halbe Stunde zu gange. Wie sieht es mit den Themen aus, die schon im Gesetz verankert drin stehen, also Telematikinfrastruktur 2.0, das ist der Wegfall von Hardwerk-Konnektoren beispielsweise. Oder eben im Rahmen der digitalen Identitäten, Themen wie EIDAS 2.0 oder das ID-Wallet oder EU-DE-Wallet. Ich weiß gar nicht, wie man es ausspricht, wie sieht es mit diesen Themen aus. 

    Also wir setzen ja ganz, ganz stark auf die TI2.0, wo es hier muss man dazu sagen, dass manche Themen auf sich auf die EU-Ebene bewegen. Sie haben ja gerade die EUDI-Wallet angesprochen. Ich sage es mal, EUDI-Wallet. Und da ist es so, da wird viel gestaltet auf die EU-Ebene. Und man muss natürlich aufpassen, was Lösungen, die wir entwickelt haben, die im Markt sind, dann auch noch dazu passen. Und da würde ich mehr wünschen, dass die Genmatik eher in eine gestaltte Verschrolle geht auf die EU-Ebene. Also ich sehe gerade wahrnehme, dass sie abwartet, was passiert denn da. Also wir haben jetzt mit digitalen Identitäten unsere Erfahrungen, sind da wirklich gut unterwegs. Und da sollte man auch eine gestaltte Verschrolle gehen. 

    Kann sie das in dem Auftrag über in der Rolle, die sie hat, also sozusagen als Teil des MG, kann sie dann eine gestaltte Verschrolle auf EU einnehmen, wenn ein EU-Gesetz, was eventuell dann kommt, sozusagen. Dann wieder drüber bügeln würde und in andere Richtung gehen könnte. 

    Also ich glaube, da muss die Genmatik sehr eng mit dem Gesetzgeber zusammenarbeiten, weil er auch für EU-Ebene unterwegs ist. Weil es kann nicht sein, dass dort halt Gesetze geschrieben werden, die teilweise nicht zu technischen Infrastruktrapassionen zum technischen Lösungen passen. Also von daher muss das ein Hand in Hand zwischen gemartigen Ministerium sein, tatsächlich an diese Dinge auf EU-Ebene in eine richtige Richtung zu bringen. Aber muss da gestalten und sollte nicht abwarten. Das ist mein Gesetzentwurf. 

    Und auf der EU-Ebene ist es ja auch so, dass was über die EU-Gesetzgebung kommt, muss ja dann teilweise noch in die nationalen Gesetze überführt werden. 

    Das heißt, wir sind ja da auch bei den Themen Oi, die Wallet, das wird ja wahrscheinlich erst so 25, wenn es gut wird, eher 20, 26, 27 kommen oder wie es ihre zeitliche Einschätzung da. 

    Also ich sage jetzt mal ab 26, vorher wird sich da nichts tun, aber bevor die Gesetze geschrieben werden, muss man halt gucken, in welcher Richtung geht es. Dabei dann ist es zu spät, wenn es verabschiedet worden ist, dann am Senake das umzusetzen. Und da wünsche ich mir mehr Aktivität. Also wir sind, was das Thema Digitalisierung angeht, mittlerweile wirklich gut unterwegs. Wir waren sonst immer noch schlusslich, auch in einigen Ingenien, dann sind viele Bereiche. Aber ich sage mal bei einem Thema Digital Identität oder jetzt E-Rezett, da können wir uns mittlerweile wirklich sehen lassen und sollten auch den Mut tragen, dann dort Hilfe zu gehen und die Weiterentwicklung auch voranzutreiben. 

    Das heißt, wenn wir es ein bisschen zusammenfassen vom Ausblick her, E-Rezett haben wir schon läuft auch aktuell, sowohl bei GKV als auch bei GKV. Die ePA für alle wird sicherlich vor allem ab 1.1.20.25 noch mal den großen Schwung bekommen. Und da werden dann auch noch mal weitere GKV mit die Unternehmen mit aufspringen, die vielleicht jetzt noch ein bisschen zürgerlich sind. Das ist auch da, erleben wir das, was wir bei der GKV haben, müssen wir noch mal einen Push kriegen in dieses gesamte Thema rein und andere Themen, die Digital Identität in der gibt, gute Vorarbeiten, aber bis es Richtung Audi, Wallet und uns solchen Sachen geht da, wird noch ein bisschen zeit ins Land vergehen. Ist das so, in aller Kurze, so richtig zusammengefasst, oder würden Sie das ergänzen? Ja, was ich noch gerne ergänzen würde, was auch so ein Wunsch ist, Dinge, die wir im Gesundheitswesen entwickeln. Hier z. B. digitale Identitäten, da spricht man dann davon gesundheitseitig. Es wäre aber schön, wenn man die auch in anderen Zusammenhängen nutzen könnte, Identitäten, die dort aufgebaut werden. Was es leider im Augenblick schwirrt, wie wir hätten z. B. Sehr gerne gehabt, wenn man sich einmal identifiziert hat und der Gesundheitsallee, dass ich es auch in Sachen Leben nutzen kann. Und der Sache, die Versicherung, dem es versichert, dass es im Augenblick eher schwierig. Also wir wollen also Digitalisierung nicht nur fürs Gesundheitsiesen entwickeln, sondern wirklich übergreifen. Da setzen wir auf die EUDI-Wallet, dass die halt wirklich übergreifen. Die wird für einen Wahnsinnsektor entwickelt für das Gesundheitswesen, dass man halt wirklich dann übergreifen, die Digitalisierung verantreibt. Und ich wollte jetzt sich doch mal im Gesundheitswesen. Da ist es dringend erforderlich, was man hat sich, weil da wirklich, ich sage es ein bisschen hinterher laufen. Aber wir wollen auch zukünftig mit gestalten und sind auch bei der Walletlösung schon unterwegs und gucken mal, in welchem Richtung es da geht. Wir hatten da schon die ersten Ansätze, aber ich sage mal, das muss gestaltet werden, die GMATI und das BMG und auch das BME ist da unterwegs. Und ich hoffe, dass die Ministerien auch mal sich zusammen tun und nicht alle so einzelnen Dinge entwickeln, das hat mit 3, weil sie in der Vergangenheit, das ist wenig produktiv. Da wünsche ich mir auch mehr Zusammenarbeit, das war übergreifelt. 

    Jetzt haben wir schon über eine halbe Stunde geredet. Die Punkte von meiner Agenda zumindest alle mal kurz angerissen, auch wenn ich weiß und sie noch viel mehr, dass man so jedem Themen auch gut und gerne eine eigene Folge hätte machen können. Aber das war ja auch bewusst, das Thema so ein groben Überblick zu geben, gibt es irgendwas, was ich noch vergessen habe zu fragen, was sie doch gerne los werden wollen, bevor wir zum Ende der Folge kommen. 

    Also ehrlich gesagt, wir haben jetzt alle Themen mal so grob angeschmitten, man kann überall noch relativ vergehen. Aber ich sage mir für den ersten groben Abriss, wenn sie noch weit ruf daran grauen, gerne, sonst aus meiner Sicht haben wir erst mal alles angerissen und von daher aus meiner Sicht nicht bezweigenzen. 

    Dann blicken wir einfach weiter in die Zukunft, wie es vorwärts geht, wenn das Ganze natürlich beobacht, noch von uns als Podcast-Team, wie es mit PKV und GKV in der Telematikinfrastruktur weitergeht. Und ich sage ganzvielen Dank, Herr Helker, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns hier so ein bisschen ein Einblick in die PKV zu geben. Also vielen Dank. Ja, ich habe auch zu danken, Herr Prof. Breil für die Einladung heute, was ich mit einem geben durfte. Ich hoffe, es war an der einen und anderen Schild auch interessant. Ich möchte mich an dieser Stelle an dieser Stelle, dass er keine Wandmenschung Christian Hälker auch bei den Kolleginnen und Kollegen bedanke. Wir haben ein junges IT-Team bei uns, die sehr sehr dumm da mischt sind. Also auch da möchte ich meinen Schanzen nutzen, sieben zu danken an dieser Stelle. Und ich würde mich freuen, wenn wirgemeinsam die Digitalisierung, wenn es doch nicht nur die DMEA ist, wo wir bei einem Beiratsitzen vorantreiben können. Das ist dann schönes Schlusswort, da sage ich gar nichts mehr zu und tschüss, macht es gut bis bald. 

    Shownotes

  • Folge #165 – CardLink

    In dieser Folge geht es um Digitale Identitäten. An das eRezept haben sich inzwischen alle gewöhnt und nach anfänglichen Schwierigkeiten läuft das Ganze relativ unaufgeregt. Sogenannte „Digitale Identitäten“, mit denen man z.B. über das Internet nachweisen kann, dass man wirklich die Person ist, für die man sich ausgibt, sind noch nicht flächendeckend verfügbar.

    Was macht man nun, wenn man ein eRezept hat, das Haus aber nicht verlassen kann/will? Hier kommt CardLink ins Spiel: Das eRezept wurde ausgestellt, Ihr sucht Euch eine Apotheke auf dem Handy aus und haltet dann Eure eGK an Euer Handy und autorisiert so die Apotheke. Eine Art „Fern-eGK-Lesegeräte“ mit Eurem Handy, wenn man es sehr einfach ausdrücken will. Über dieses Thema sprechen Nana Lohmanns, ein erfahrener eHealth- und Apotheken-Experte, und Christian.

    Am Ende der Folge gibt es wieder ein Audioschmankerl von dem Star-Duo ChatGPT&Udio.

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    Transkription

    Hallo und Herzlich willkommen zu eHealth-Podcast, wir haben heute einen sehr coolen Gast, würde ich sagen nicht nur von der Art, sondern auch vom Namen her, alle Kinder, die in den 80er oder 90er und Hits aus den 2000er groß geworden sind, die werden auf jeden Fall sein Namen kennen. Und ich werde wahrscheinlich nicht drüber rumkommen oder ich werde mich beherrschen können, weil immer mal wieder einen kleinen Soundsempel einspielen. Genau, also wir haben Nana hier, Nana Lohmanns, du dich mal vorstellen und dann sagst du auch, warum du überhaupt hier bist, mich was das Thema ist. Hi ja, freut mich hier zu sein, mein Name ist Nana Lohmanns, ich bin seit einigen Jahren im digitalen Gesundheitswesen aktiv und in verschiedenen Rollen, unter anderem als Geschäftsführer und Gründer von Werkstatt, was zu einer Agentur ist, die sich über Webprojekte für das digitale Gesundheitswesen spezialisiert und dort seit einigen Jahren gerade im Kontext vom digitalen Rezept aktiv ist. Parallel dazu bin ich Teil des Management Teams von eHealth Experts, eHealth Experts, das ein führendes Unternehmen im Bereich der Digitalisierung des Gesundheitswesens, spezialisiert auf telematikinfrastrukturprodukte und dort bauen wir unter anderem auch am High-Speed-Connektor und als letztes bin ich letztendlich als Geschäftsführer, das Joint Ventures Link for Health, in der Entwicklung einer CardLinklösung sehr aktiv. 

    Damit hast du jetzt quasi auch das Thema verraten, ich hätte dich ja auch gebeten, das Thema zu sein. Genau, es geht heute um CardLink, das hat nichts mit Elon Musk zu tun und irgendwelchen Raketen-Wissenschaften-Satelliten oder so was, also nicht Starlings und CardLink, ist das Thema heute. Und die Idee wäre, dass du vielleicht ganz praxisnah marschild das, was CardLink denn jetzt macht, um ehrlich zu sein, ich weiß nicht, ich weiß nicht, ob er schon in meiner Stimme hört, aber ich bin, glaube ich, kurz davor mich ein bisschen krank zu werden. Ich bin dann jetzt schon mal vor, ich bin total krank und liege zu Hause und habe dann telemedizinisch irgendwie ein Erkältungsmedikament verschrieben bekommen, was könnte ich denn jetzt mit CardLink machen. 

    Also mit CardLink gibt es letztendlich die Möglichkeit, mobile Rezept-Einlösung zu machen. CardLink aus meiner Perspektive öffnet die Telematikinfrastruktur für ganz viele mobile Use-Cases theoretisch, praktisch ist das ganze Thema im Moment ganz hart eingegrenzt auf einer regulatorischen Basis für das E-Rezept. CardLink muss man etwas differenzieren. CardLink selber ist nichts anderes als die Spezifikation für ein mobiles virtualisiertes Kartenterminal und ermöglicht damit ein mobilen Präsenz nach weiß, welcher in der Telematikinfrastruktur genutzt werden kann. Das heißt, CardLink, der Begriff wird in der Industrie oder im allgemeinen relativ breit gefächert für signifikant mehr als das was spezifiziert ist. CardLink selber ist das virtualisierte Kartenterminal, was bei der Übergabe des Prüfnachweises in der Telematikinfrastruktur letztendlich des Nachwises, dass eine Karte gehalten wurde an den Leistungserbringer aufhört. So in dem Prozess, in dem es spezifiziert wurde hier, ist für die Anwendung im Ehrezeptkontext und da ermöglicht dieser Prüfnachweis dem System des Leistungserbringers das abholen, anzeigen und danach auch einlösen von Rezepten. Das heißt, CardLink so, wie du es als kranker Person nutzen kannst, ist letztendlich, du kannst von zu Hause deine Karte ans Handy halten, das System des Apothekas erhält die Berechtigung, dein Rezept abzuholen. Und der Apotheker kann in seinem System dann umsetzen, dass er die Rezepte, die für dich vorliegen, auf dem Handy anzeigen, du sie ihm zuweisen kannst, frag dich am virtuellen Träsen und eher sie dir dann nach Hause bringen kann, damit gehen wir in eine Welt, wo du nicht zur Apotheke gehen musst als kranker Person, sondern letztendlich von zu Hause aus mobile Prozesse der Telematikinfrastruktur einfach auf gängiger Technik jetzt auch schon benutzerfreundlich lösen kannst. Okay, jetzt noch für mich als Leyen ausgedreht, ich hock zu Hause und bin total krank und der Rest dafür mir ist auch krank, das sieht gerade so aus, als wird das tatsächlich bei uns dann jetzt passieren diese extrem schöne Situation. Also ich liegt zu Hause und ich habe irgendwie mit meinem, mit meiner Hausärztin von mir aus gesprochen und die sagt also du kriegst jetzt hier irgendwelche Mentos, wahrscheinlich auch nicht viel wirkt, aber dann geht es ja einfach besser. Und ich habe jetzt keine Lust mehr Apotheke zu gehen, ich zücke mein Handy, ich habe meine eGK da, muss ich da schon wissen, bei welcher Apotheke ich das E-Rezept einlösen möchte. 

    Also natürlich bei einer, die das nachher irgendwie liefert, also gerne die Apotheke irgendwie im Dorf oder sowas oder mache ich zuerst dieses CardLink Magic und danach kann ich überlegen, welcher Apotheke ich dann wählen werde. Also welcher Schritt kommt dann zuerst? Du musst als erstes die Apotheke auswählen, das heißt das ist relativ wichtig, weil das hat mit dem regulatorischen Gegebenheiten und dem Marken von Rezepten zu tun, das heißt es gibt eine gesetzliche Vorgabe letztendlich, dass das Vermitteln von Rezepten nicht derlaubt ist. Und basierend auf diesem Thema ist es so, dass du letztendlich zuerst die Apotheke auswählen musst und dann am virtuellen Tresen. Das heißt in der virtuellen Abbildung der Apotheke CardLink nutzen das, weil CardLink am Ende des Tages den Prüfnachweis deinem Leistungserbringer zur Verfügung stellt. Das heißt, CardLink als solches erteilt der Apotheke, in der du CardLink tust die Berechtigung auf deine Daten zuzugreifen, sodass du sie ihr dann übergeben kannst. Aushalts von einer Apotheke ist das letztendlich nicht derlaubt. 

    Ich versuche es nochmal. Ich bin zu Hause und ich rede mit meiner Hausärztin, ich telefoniere mit der und die sagt, der Wache kommt es auf gar keinen Fall hier vorbei. Ich verschreib ihn was, zack hier ihr Rezept habe ich jetzt sozusagen ausgefüllt, weggeschickt, das lebt jetzt in der Telematikinfrastruktur. Dann lege ich auf und sage, hier, liebe Apotheke, ihr kämpft mich nicht, ich bin so selten da, aber ich bin erkältet, macht ihr bei CardLink mit, dann sagen die ja. Dann frage ich, ich habe dir Medikament X Y und dann sagen die Y, dann frage ich nochmal, würde dir das auch bringen, dann sagen die wieder ja und dann mache ich CardLink zu Hause. Also, das ist der meiner Meinung, Patienten unfreundlichste Prozess im CardLink abzubilden, aber das adressiert tatsächlich ein paar reale Probleme, die in dem CardLink-Thema sind. Der Patientenfreundliche Prozess ist, du gehst in eine App oder die App deiner Apotheke, also entweder eine App, in der eine Apotheke eine Präsenz hat oder deine Apotheke deiner eigenen App und hältst die Karte da dran. Danach weiß die Apotheke, wer du bist und kann letztendlich gucken, welche Rezepte da sind und je nachdem wie das System der Apotheke umgesetzt ist, ist die Apotheke in der Lage, in der eigenen Wahnsinnwirtschaft zu prüfen, ob das Medikament vorhanden ist oder nicht und wann es gewiefert werden kann. Und dir auch schon zu sagen, dass wir die volle Ausbaustufe, wann du es kriegst, wenn die Integration zum Logistikteil auch noch stattfindet. So, manche Apotheken haben diese Fehlkeiten, andere Apotheken haben sie nicht, d.h. Es gibt in der Range der Umsetzung von Kartringen im relativ weites Spektrum, wie weit die Prozesse digitalisiert sind. Aber der ideale Fall wäre, du gehst einfach in die App deiner Apotheke, wenn deiner Apotheke eine delizierte App hat oder in einer der Plattform Apps welts deiner Apotheke aus, das ist ganz wichtig, d.h. Du musst als erstes deiner Apotheke wählen und fürs dann im Kontext deiner Apotheke den CardLink-Prozess aus. Und je nach fertigungs tiefe der Umsetzung dieses Prozesses, können dir dann Zuzahlung angezeigt werden, kann dir Bestand angezeigt werden. Oder es kann tatsächlich auch einfach so sein, dass du zuweisen kannst und die Apotheke dich dann zurückruft, so die Apotheken des heutzutage auch oft machen. Das, was du jetzt gerade gesagt hast, ist dieses CardLink-Sorg dafür, dass wir nicht in der Apotheke die eGK stecken oder dranhalten müssen, sondern das ist sozusagen das Handy, das Fern-Auslesen oder Fern auslesen und dann der Apotheke sozusagen das Mitteil. Geht das bisher nur bei ihr Rezepten, weil das wäre durchaus praktisch, wenn wir jetzt zu einem telemedizinische Anwendung haben, gerade im Niederglassenbereich ist es sehr häufig so, dass man als Patientinpatient dort trotzdem noch hin muss, um einmal Quartal völlig bescheuert, die Karte zu stecken, damit das dann entsprechend abgerechnet werden kann. Da wäre das ja auch praktisch, oder? Also warum soll man telemedizinische Leistungen anbieten und dann müssen Patientinpatienten trotzdem noch einmal ein Quartal hinkommen, damit es nicht kostenlos gemacht wird? Wäre das nicht auch ein super Anwendungsfall? 

    Also aus meiner Sicht ja, und ich denke auch, dass wir mobile Prozesse der Telematik Infrastruktur, wo man letztendlich nicht mehr kabelgebunden an den Lesegerät laufen muss und die Karte stecken muss, dass sich das zukünftig viel mehr entwickeln wird und durchsetzen würde. Hierbei muss man auf drei Sachen eigentlich unterscheiden, das erste technisch machbar. Kartlink ist letztendlich das virtualisierte Termine und das Ergebnis bei Kartlink ist genau das gleiche wie beim Karten stecken. Das heißt damit bin ich in der Lage eine ganze Reihe von unterschiedlichen Prozessen zu digitalisieren und mobilfähig zu machen. Regulatorisch gibt es hier aber eine ganz klare Limitation, das von der Gematik aus Kartlink aktuell eingeschränkt ist, ganz explizit auf den Use Case E-Rezept. Ob das perspektivisch so bleibt oder wie letztendlich die Erwartungs, also wie die Adaptionen und die Nutzbarkeit in der Zukunft sein wird. Das werden wir sehen, ich glaube für den Patienten wäre es ein ganz großer Vorteil, auch andere Prozesse, mobile einfach, mit einer Lösung, die erfahren und gängig ist. Und eine einfache Vertretungsregelung hat abzubilden. Es gibt noch einen dritten Aspekt immer bei dem Thema immer berücksichtigen muss und das heißt es gibt unterschiedliche Sicherheitsniveau für unterschiedliche Prozesse im Gesundheitswesen, auch in der Gematik. Das heißt nicht alle Prozesse wo das Karten stecken, stand heute da ist, können durch Kartlink ersetzt werden, aber ich denke es ist eine ganze Reihe von Prozessen und ganz viele Themen, die letztendlich von so einem mobilen Nutzungsszenario auf einer sehr niederschwelligen Lösung. 

    Wenn ich nachher Telemedizin, Ärztin oder Arzt bin, dann kann ich es ja durchaus sein, dass ich erst mal Telemedizinische Leistung erbringen möchte, dass es den Patient in Patienten besser geht und dann kommen die nachher nicht in meiner Praxis, stecken die Karte nicht und dann habe ich nachher sozusagen ein Problem, was die Abrechnung angeht. Das heißt die Hürde für Patient in Patienten, die dann hier zu stecken, sozusagen fern zu stecken, das ist ja natürlich auch viel niedriger. Was gibt es dann noch für… 

    Was sind denn das noch deine top zwei weiteren Use Case, das wo Kartlink auch helfen könnte, jenseits von Ehrezept und auch von mir aus dieses quartalsweise Stecken der Karte? 

    Ich denke für Ärzte sind eine ganze Reihe vom Vorteil, das heißt wir haben den Online-Check in ganz klar, dann haben wir das quartalsweise Stecken der Karte, wobei da gibt es auch andere regulatorische Ansätze mit denen das adressiert wird, aber unter den aktuellen Gegebenheiten, dass man das einmal im Quartals stecken müsste für einen Chroniker, der regelmäßig die gleiche Medikation kriegt. Es sind hier definitiv Optionen rechtskonformer vereinfach und zu machen, die halt Prozesse, die heutzutage gelebt werden, glaube ich definitiv rechtssicherer und komfortabel haben machen würden. Dann das zweite Thema wäre ein klassischer Hausbesuch, wenn der Arzt mobil ist und das ist ja das, was Kartlink eigentlich so charmant macht, es ist kostengünstig für mobile Nutzungsszenarien. Dann könnte der Arzt letztendlich eine App haben, die das Termine ersetzt, womit er im auch mobile beim Patienten, also beim Kranken, die Karte einlesen kann. Und hier und da fängt es dann an meiner Meinung nach wirklich spannend zu werden, wenn mit der EPA for all sich die Zugrückensberechtigung für die digitale Gesundheitsakte verändern, dann auch mobile letztendlich Zugriff auf die digitale Gesundheitsakte einfach zu kriegen. Das ist auch im Fall der für mich in Notfallzenarien, das heißt zum Beispiel, wenn ich einen Arzt suche, zu dem ich kurzfristig hin muss, dass ich vielleicht aus der Ferne schon einen Zugriff erlauben kann auf meine Daten. Da ist das ganze Thema zu nutzen aus meiner Sicht, da ist da ein großer Vorteilspotenzial und dann gibt es eine ganze Reihe von anderen Prozessen, die man mit einem digitalen Prüfungsnachweis abbilden kann. Eine Sache wäre zum Beispiel zweitengesundheitsmarkt die ganzen Thema digitale Leistungsnachweise. Das ist eine ganze Reihe an Papierprozessen, die heute noch laufen, wo stand heute immer eine Unterschrift gemacht werden muss und das dann eingefachst werden muss und übermittelt werden muss, was man auch über den Weg lösen könnte. Das heißt, ein Vorteil von Kartlenk ist dann, dass das mobile ist, das verstehe ich, aber das zweite ist, du brauchst dann ja theoretisch nur das Handy, wenn du mobile unterwegs bist. Das heißt, das ist auch günstiger als wenn du dir gibt es überhaupt schon mobile ansonsten Kartenterminzen, die man mitlesen kann, die dann mit zuhause synchronisiert werden. Egal, erfüllen wir das dann sozusagen, der zweite Vorteil ist, das erste ist mobile und zweitens wird wahrscheinlich günstiger sein als die jetzt den Kartenlesegeräte. 

    Also es ist definitiv der Vorteil, dass es mobile ist, der zweite Vorteil ist, dass wenn man aus dem Leistungserbringer-Context kommt letztendlich jeder Arzt, sein eigenes Handy oder jeder Leistungserbringer auch in der Pflege sein eigenes Handy, als Kartenterminalln nutzen kann, welches direkt mit dem eigenen PVS-System und der eigenen Konnektorinstanz verbunden ist. Das heißt, wenn ich jetzt häusliche Pflege mache oder, wenn ich Physiotherapeut bin und einen Hausbesuch mache, dann kann ich meinen Handy mitnehmen, kann dann die eGK vom Patienten dort entsprechend über Kartlenk einlesen. Und wenn der Prozess irgendwann mal komplett digitalisiert werde, dann würde das bedeuten, ich habe die Leistung entsprechend erbracht. Ja, ich könnte zumindest dokumentieren, dass der Patient oder die Karte des Patienten präsent war und das auf Basis der Telematikinfrastruktur mit einem Belastbahn-Kryptographischen Prozess der aktuell auch für die Abrechnung verwendet wird. Okay, dann haben wir jetzt ein paar Use-Cases, wohlgemerkt, bisher klappt das nur beim E-Rezeptor für das gematik, da bald Gas gibt. Der hat das denn bereits schon implementiert, also jetzt auf E-Rezeptbasis, wo geht das denn jetzt schon konkret? 

    Als eHealth Experts haben wir natürlich relativ früh die Produktzulassung dafür erhalten und sind in verschiedenen Implementierungs- und Pilotierungsthemen unterwegs gewesen. Implementiert hatten das Stand heute, vor allem die großen EU-Versender oder Online-Versender. Hintergrund hier ist die Unternehmen haben mit der Einführung der eGK-Stecklösung auf den Zugang zum Markt verloren. Weil wenn mein Rezept nur noch auf der Karte liegt und ich die Karte stecken kann und es dafür kein mobiles Scenario gibt, dann ist de facto der Zugang zum Markt nicht mehr existenz. Deswegen haben die Unternehmen relativ früh sehr signifikant in das Thema investiert, auch als die Spezifikationen noch nicht fertig waren und das hat dazu geführt, dass die als erstes am Markt sind. Neben den großen Versändern, die eigene Apps haben, um das Ganze abzubilden, sind im Moment, unternehmen wie Apotheken-Service-Portale und fallen die GEDISA dabei, Lösungen für die stationären Apotheken umzusetzen. Die Herausforderungen hier sind lokale Prozesse in die Cloud zu verlegen, ist recht umfänglich. Karte Link ist dann immer nur der Teil des virtualisierten Karten-Termits, wie wir eben schon mal angesprochen haben, ist nur ein Teil der gesamten Lösungen, die notwendig sind. Ich denke, die GEDISA wird eine Standeslösung rausbringen, die für verschiedene Apps funktioniert und das sind so die Anbieter, die im Moment am Markt da sind. 

    Ist das dann die White-Label-Lösung? Ich habe vorher in der Vorbereitung dann auch ein Kommentar gelesen, dass stationären Apotheken, die Dorf-Apotheken, dass die viel gemäckert haben, dass jetzt Karte Link kommt, weil das ungerecht sei für die stationäre Apotheke, weil die großen Versand-Apotheken das schon umgesetzt haben. Jetzt hast du es gerade sozusagen aus der anderen Perspektive geschildert, dass es ja vorher für die Versand-Apotheken ungerecht gewesen sei, weil man bei denen hätte die eGK stecken müssen. Ja, also der Grund, warum diese Asymmetry im Markt vorher ist, ist letztendlich, dass die Versand-Apotheken sehr stark investiert haben, um weiter an den Markt teilhaben zu können. Man muss jetzt sagen, Karte Link hat ein, zwei Faltsträcke, vor allem für die lokalen Apotheken. Hintergrund hier ist das Karte Link auf einen digitalen Prozess mit einem eigenen Online-Tresen, also ein virtuellen Tresen ausgelegt ist. Große Versender, das ist deren Kerngeschäft, das heißt alle Prozesse sind da drauf ausgelegt, die haben ihr AVS-System, ihren Wagenbestand in der Cloud und den Logistiker angeschlossen. AVS ist Apothekenverwaltungssystem, also das System, was letztendlich das Rezept abholt und das Rezept einlöst. Eine kleine Dorfapotheke hat dieses System und den Konnektor den Anschluss zur TI hinter einem DSL-Anschluss in der Apotheke. Und im schlimmsten Fall, wenn die Putsfrau kommt und der Stecker gezogen wird, dann ist das nicht online. Das ist natürlich schwierig, das zu kombinieren mit einer App. Also erstens haben die Apotheken oft keine Eigenapp, sondern sind auf Plattformapps wie die verschiedenen großen Player, wie gesund die E ihre Apotheke vertreten. Aber zur Abbildung von Karte Link, wo dann in der vollen Ausbaustufe einen klautbasierter Konnektor notwendig ist, wo notwendig ist, wenn man es wirklich Patienten freundlich machen will, dass der Waren bestand. Das ist ja mega, das ist ja mega wichtig. Also wenn du das nicht digitalisiert hast und dann wirklich irgendwie einmal am Wochenende irgendwie durchgesehen, was habe ich davon noch und das dann vielleicht sogar telefonisch beim Großhändler bestellt, dann hast du ja komplett… Also ich komme aus einer Apotheken-Familie tatsächlich, ich glaube, der Prozess, das automatisch zu aktualisieren und jeden Tag mehrere Großhändlerlieferungen zu haben. Das hat zu ziemlich jeder Apotheke, aber dann halt lokale auf dem System in der Apotheke und nicht da, wo es letztendlich notwendig ist, dafür, dass es innerapp verwendet werden kann. Und genau da entsteht dann die Herausforderung, wo die technische Lösung, die eigentlich für alle zugänglich ist, für lokale Apotheken signifikant komplexer in der Umsetzung ist, als für jemanden, der all diese Prozesse eh schon von Hause aus in der Cloud laufen hat. Ja. Dann, äh, nächste, nächste Woche und ich gesehen habe es gibt jetzt auch schon gesetzliche Krankenversicherung, die dann ist das eigentlich Kardling selbst oder so, so ein Konkurrenz, also Kardling im Sinne von, wird die gleiche Technik sein oder die gleiche Spezifikation? Nein, das ist… Ich sehe, na, na, jetzt ziehe das heißt, der Schüttel schon ganz eingestrengt den Kopf. Ich habe die Pressemeldung, Sieht nicht, was Techniker war es glaube ich. Die Techniker, die… Die Techniker, tatsächlich, tatsächlich, ähm, das ist auch ein wichtiger Bestandteil. Also Kardling als Solches ist im Moment eingegrenzt auf, äh, ich glaube bis 20, 26 für die Nutzung, weil in der Architektur oder der Lösung der Telematikinfrastruktur eigentlich die digitale Identität für solche Use-Cases vorgesehen ist. Die digitale Identität hat und das ist auch letztendlich, was die Kassen herausgeben können, die Kassen haben ja relativ aufwendige Prozesse um digitale Identitäten auf einem höheren Sicherheitsniveau als Kardling abzubilden und diese können genutzt werden, um dann auch auf den Ehrezept server zuzugreifen. Die TK und sicher auch zukünftig andere Kassen werden als herausgeber der digitale Identitäten diese Möglichkeiten nutzen, um dann Prozesse der TI auch in den Kassen Apps abzubilden. Der Unterschied zu Kardling hier ist und das was in der TK App ist, ist halt basierend auf der digitale Identität, die die TK herausgibt. Der Unterschied zu Kardling ist… Kardling ist niederschwelliger im Sinne von Ich muss einfach meine Karte ans Handy halten und ich muss nicht den komplexen Prozess durchlaufen von einer Pin, die ich per Post kriege und all das, was ich tun muss, beim E-Person oder bei der Aktivierung der eGK oder halt für die Krankenkasse. Das zweite und meiner Meinung nach der zweite große Unterschied, das ist das Thema Vertreterregelung, wenn ich das für meine Tochter, für meine Krankenmutter oder für jemand anders mache, dann ist das bei Kardling auch relativ niederschwellig. Ich nehme die Karte einfach von jemand anders, halt die ans Handy, es findet also eine Informationen an dem vorherigen registrierten Nutzer statt und dann kann ich dem Prozess halt auch für andere machen. Das glaube ich wird mit der digitalen Identität ein bisschen komplexer, deswegen denke ich, dass die digitale Identität und Kardling das ist nicht das gleiche, das ist komplementär, das eine ist sehr einfach und zugänglich für niederschwellige… Für Sachen mit einem niederschwelligereren Sicherheitsniveau. Wenn ich jetzt eine eGK finde, kann ich dann für die Person sozusagen Kardling nutzen, ohne dass ich dann Pin oder sonst was brauche? Ja, du kannst mit der eGK auch in die Apotheke gehen und sagen, du bist Vertreter und kannst genau den gleichen Prozess in der Apotheke machen. Ja, bei der gucken, ob ich eine Frau bin oder einen Mann oder ob ich 70 bin oder 14. Als Vertreter-Regelung und das ist, so ist halt auch das Sicherheitsniveau letztendlich für Rezept einlösen. Es ist vorgesehen, dass meine Tochter für mich, ich für meinen Großvater oder für meine Frau und damit hast du alter, geschlecht und alle Themen auch als Vertreter in die Apotheke gehen kann und zwar in jeder Apotheke und die Rezeptor einlösen kann und das gleiche ist mit Kardling auch möglich. War es mit unterschiedlicher Sicherheitsanforderungen bei ihr Rezept? Es ist offenbar nicht so hoch. Nee, die Sicherheitsanforderung für ihr Rezept generell ist sehr hoch für das einlösen eines Rezeptes. Wenn nun Rosa-Zettel auf der Straße finde, das kannst du ihnen auch einlösen gehen. Das ist letztendlich wahrgenommen ist hier immer eine Sicherheitsrisiko, aber es ist kein Unterschied zu den bestehenden Prozessen. Wenn ich dein Rezept auf der Straße finde, dann kann ich das einlösen gehen. Das ist das Thema mit dem Sicherheitsniveau. Ich wollte gerade noch was dazu sagen, aber ich bin ja auch ins Wort gefallen. War unhöflich. 

    Du hast jetzt jetzt gerade eine große Blöfftest. Du hast gesagt, du hast uns auch schon vorher gehört. Ich stelle am Ende eine, nämlich gleiche Frage. Nämlich, was habe ich vergessen, dich zu fragen? 

    Die Zukunft. Was bringt die Zukunft bei den Filmen? Sehr gut. Was bringt die Zukunft? 

    Ich glaube erstmal, dass wir mit der Einführung von Kartening den Rezept Prozess wesentlich nutzbarer für den Patienten machen werden. Wenn die Telematik Infrastruktur einbringen, theoretisch wird es auch schon alles mit einer freigescheiten eGK möglich, mit der gematik App. Aber die Realität ist, dass die Komplexität, die aus den Sicherheitsanforderungen hier entstehen, von vielen Nutzern einfach nicht genutzt wird. Das heißt, ich glaube, die Zukunft bringt als erstes, dass wir mit Kartening mobile Nutzungszenarien in die TI bringen, die Anwendungsfreundlich sind. Also Patienten freundlich und sehr nutzbar. Spannend wird die Fragestellung sein, inwieweit auch diese Art von Usability und Patientenzentrierung für andere Prozesse, wo es theoretisch möglich wäre, von der Selbstverwaltung freigegeben werden wird. In absehbarer Zeit werden wir dazu die Digital identität kriegen, damit kann man auch viele der Prozesse lösen und abdecken. Es wird interessant sein zu sehen, wie diese beiden Themen komplementär funktionieren werden, grundsätzlich und das ist eigentlich das, was ich sehr begrüße ist. Wir öffnen die Telematik Infrastruktur von einem Kabel gebundenem Scenario, wo ich einen Kartenlesegerät, einem Kabel beim Leistungserbringer mit einem Konektor, einem Kabel beim Leistungserbringer verwenden musste, um Prozesse zu machen hin zu einem Scenario, wo wir mit einer Kartenlinkelösung und einer digitalen Identität mobil, die eine Identitätsnachweis machen können, um mit dem HSK, also im Infinity Gate, was wir bei eHealth Experts bauen, mobile die Konnektivität machen können und damit öffnen wir letztendlich digitale Gesundheitsprozesse für mobile Nutzungsszenarien. Und das ist glaube ich etwas, was allen beteiligen, sowohl den Leistungserbringern als auch den Patienten sehr, sehr viel mehr wert schaffen wird. Okay, jetzt hast du auch eHealth Experts noch mal untergebracht, herzlichen Lob. Was auch noch gut ist, ist das sozusagen Druck gemacht wird. Du hast ja von uns gesagt, die großen Versandapotheken waren dabei, weil sie ansonsten halb raus sind, das ist gut und das übt jetzt natürlich auch Druck aus, auf die sozusagen stationäre Apotheken, die irgendwo im Dorf rumstehen oder so. Ist natürlich erstmal blöd, aber so geht es natürlich voran und das finde ich auch sehr, sehr gut und sehr hilfreich. 

    Also klar, und dann danke ich dir. 

    Shownotes

  • Folge #164 – Digitale Aufklärung

    In dieser Folge geht es um digitale Aufklärung. Sicherlich hat jeder von uns schon mal im Vorfeld eines medizinischen Eingriffs einen Aufklärungsbogen ausgefüllt und ihn – im besten Falle – in dem Zusammenhang auch schon mal gelesen. Die Inhalte sollen dem Patienten die durchzuführende Maßnahme mit allen Chancen und Risiken näher bringen. Aber es ist ein wenig so wie mit dem Beipackzettel bei Medikamenten. Häufig überfliegt man die Inhalte nur und die Bögen erfüllen vor allem juristische Aufgaben.

    Dafür, dass es auch anders geht, ist die digitale Aufklärung / Einverständniserklärung ein gutes Beispiel. Prof. Dr. Christoph Spinner hat diese als CTO im Klinikum Rechts der Isar zusammen mit seinem Team erfolgreich klinikweit eingeführt. Er berichtet über die Vor- und Nachteile der Technologie, über seine Erfahrungen und hat auch ganz allgemeine Tips für die Umsetzung solcher Großprojekte.

    Neben den Vorteilen der digitalen Speicherung der Daten und der Möglichkeit multimedial zu arbeiten kommen auch Aspekte wie die Rechtssicherheit der Patienten-Unterschrift zur Sprache.

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    Transkription

    Zu eHealth-Podcast. Mittlerweile sind wir bei Folge 164 oder 165. Das weiß ich noch nicht so ganz genau hier nachdem, wann die Folge ausgestrahlt wird. Wir haben diesmal seit lang das erste Mal keine spannende, sondern eine extrem spannende Podcastfolge, denn erstens haben wir ein wichtiges Thema. Einst das wahrscheinlich alle Fachabteilungen, Krankenhäusern und auch in Arztpraxen betreffen wird, vielleicht außer der Patologie und zum anderen, weil wir einen sehr kompetenten Gast haben, der sich mit diesem Thema schon intensiv auseinandergesetzt hat. Es geht um die digitale Aufklärung,ziehungsweise die digitaleEinverständniserklärung. Dann müssen wir gleich noch gucken, wie wir uns den Sendungstitel basteln und bauen. Ich habe als Interviewpartner, den Professor Dr. Spinner, den muss man eigentlich nicht mehr großvorstellen, denn über die Corona-Zeit und den Corona-News-Podcast vom BR ist eigentlich deutschlandweit und wahrscheinlich auch europaweit bekannt geworden. Und der Grund für die Einladung ist aber nicht dieserKompetenz im Bereich des Corona-Virus, sondern er hat eben die digitale Aufklärung in seinem Klinikum, in Klinikum rechts der Isar erfolgreich eingeführt und kann deswegen aus der Praxis berichten. Aber am besten stelltsich Professor Spinner noch mal kurz selbst vor. 

    Hallo Herr Professor Spinner. Ja, liebe Herr Damm, vielen Dank für die tolle Einführung. Mein Name ist das Spinner von hauptamtlich tätiger Infektiologe und Verantwortung in Infektzologie hier in Universitätsklinik um rechtsder ISA, der technische Universität in München auch. Aber wie Sie schon erzutreffend gesagt hatten, sprechen wir heute, weil ich auch in meiner Order als Chief Medical Information Officer und Leiter in der StabsstelleMedizin und Strategie an der Umsetzung unserer Krankenhauszukunftsprojekte beteiligt bin. Und eines unserer erfolgreich umgesetzt, aber auch eines der wichtigsten Projekte, war das Projekt Digitale Aufklärung und ich freue mich, dass wir heute dazu sprechen können und vielleicht auch eine kleine Erfahrungsausthausche möglichen können, was man am nächsten Mal noch besser machen könnte. Genau, dann klären wir erst mal die ersteFrage, die ich vorhin noch so provokant gestellt habe. Was steht dann eigentlich im Vordergrund? Also ist es eher die digitale Aufklärung oder eher die digitale Einverständniserklärung? Wie soll man unseren Titeln nennen? Ich glaube, am Ende ist Beidesbeinhalt. Wir sprechen hier am Ausbriehner von der sogenannten medizinischen Aufklärung, also damit ist der wesentlichen gemeint, die entsprechende Befähigung eines Patienten, einerPatientin zu verstehen, welche Art eines Eingibs Interventionen oder Landläufe auch Beration stattfinden wird, was genau dabei passiert und welchen möglichen Komplikationen denkbar sind. Allerdings, das hat drift beideszu, arbeiten wir mit dem System, das wir eingeführt haben, auch schon daran als nächstes administrative Einwilligungsvorgänge und auch Forschungseinwilligungsvorgänger außerhalb des regulatorischen Kontexts, alsdamit gesetzt ist, eine Medical Device Regulation noch diesem Jahr umzusetzt. 

    Okay, gut, das heißt, wir haben Beides im Fokus und schauen uns beides an, was wir uns für heute vorgenommen haben, so eine ungefährere Agenda ist, dass wir über rechtliche und organisatorische Grundlagen sprechen, dann besprechen wir den Workflow, so wie ja, auch ohne digitale Umsetzung funktionieren sollte, dann gucken wir uns ein paar Vorteile der digitalen Aufklärung an, vielleicht auch ein paar Nachteile und schauen, wie das technisch umgesetzt ist. Und dann kommen noch die eben erwähnten Umsetzungs-Tips, also was kann man vielleicht bei einem solchen Projekt beachten, was kann man vielleicht das nächste Mal sogar noch bessermachen als im Klinikum rechts der Isar. 

    Dann starten wir doch mal, weswegen gibt es denn überhaupt die Aufklärung, warum machen wir denn so, was ich glaube, der Informationsbedarf des Patienten, das ist fast schon so ein No-Prainer, der muss natürlichinformiert werden über das, was an ihm gemacht wird, aber was ist denn so, die Intention, dass auch die Ärzte sich daran ja abarbeiten und dass die gerne die Aufklärung vornehmen. Auch in der Medizin gibt es sehr, sehrkomplexe, rechtliche, regulatorische Rahmenbedingungen, angefagern von Berufsrecht bis hin zu allgemeinem öffentlich und recht und einer der wichtigsten, rechtlichen Grundlagen für jede Ärzliche Maßnahme, jedeÄrzliche Intervention, ist, dass es sich dabei eigentlich um eine Körperverletzung handelt und dieser führt nicht zur rechtlichen Konsequenz, wenn entsprechend eine mündige Aufklärung zwischen Ausführung der Ärztin und Ärzte und Patientin oder Patient zustande gekommen ist. Die eigentliche Idee dabei hat aus meiner Sicht zwei Seiten, zum einen sollten Patientinpatienten gut verstehen können, was genau das Ziel einerGesundheitsmaßnahme ist, eine Behandlung insbesondere von Interventionen und Operationen und auf der anderen Seite sollte Patientinpatienten auch eine Grubevorstellung davon haben, wie Risiko reich dieseInterventionen sind, also gewisse Art und Weise eine Risiko nutzen, Abwägung treffen können. Und schlussendlich dienen natürlich diese sogenannte Medizinische Aufklärung unabhängig davon, ob sie dann digital oder auf vier oder ein anderer Art und Weise erbracht mit auch der rechtlichen Absicherung der Ausführung, dann Medizinerinnen und Mediziner Beziehungsweise der Gesundheitsseinrichtungen, also in unserem Fall. Das kannkaußes. 

    Okay, also wir haben eben die eben schon angesprochenen zwei Punkte einmal der Patient, der ein Interesse dran hat und deswegen die Aufklärung und auf der anderen Seite dann noch der Ärzt oder die Ärztin, die ein Interesse dran hat, denn wir haben eben das Problem, dass eine Ärztin und ein Ärztin immer mit so einem halben Fuß im Knast steht, wenn wir uns nicht absichern. Und wenn wir uns jetzt diesen Workflow mal angucken, also den gibt’s ja jetzt nicht erst seit der Digitalisierung, sondern einen gibt’s ja schon sehr, sehr lange, wie sieht dann normalerweise in einem nicht digitalisierten Umfeld die Aufklärung aus. Also im Allgemeinen erhält der Patient oder die Patientin im Vorfeld der Intervention, das heißt also wirklich mit ausreichend Bedenkzeit, deshalb spricht man häufig auch mindestens in der Nacht zuvor oder im Umfangreicher, die Intervention ist vielleicht sogar einige Tage zuvor schon von einer sogenannten angemessenden Bedenkzeit. Gibt er erhält der Patient, die Patientin einen Aufklärungsbogen, denn die Aufklärung ist nicht nur kontext spezifisch, sondern sie ist am Ende auch Intervention oder Parazons spezifisch, das heißt, weil übersetzt und etwas weniger abstrakt, die Aufklärung für eine Blindarmentferno sieht wahrscheinlich ganz anders aus wie als die für eine Nervenwasser. Und diese Aufklärungsbögens sind in der Regel von Medizinerinnen, Medizinerinnen und Juristen in geeigneter Adelmeise so formuliert, dass sie von verschiedenen gebildeten Patientinnen verstanden werden können, sie beinhalten in der Regel eine fokussierte Darstellung, der tatsächlich durchszuführende Intervention und auch einen Überblick über die relevant erwartbaren Komplikationen. Dabei kann eine Aufklärung nie den Anspruch auf 100% die Vollständigkeit haben, sie läuft auch immer wieder etwas anderes ab, denn ein Patient oder eine Patientin, die vielleicht die 10. Nervenwasser in Name bekommt, muss nicht mehr so ausführlich aufgeklärt werden, also eine Patientin oder eine Patientin, der diese das erste Mal bekommt, warum man darf davon ausgehen, dass auch Patientin und Patienten kontextsensitiefes Wissen entwickeln können. Dieser Aufklärungsbogen, der zunächst ausgegeben wird, dient also quasi der Vorbereitung des ärztlichen Aufklärungsgesprächs, der Patientin, der Patientin kann in Ruhe lesen, das geschieht häufig im Wartezimmer oder beispielsweise auch schon zu Hause. Es werden dort bestimmte Anamnesefragen abgefragt, beispielsweise zur Arzneimitteleinnahme, zur Allergien, zur Körpergröße, zum Gewicht und verschiedene andere und im Idealfall bringt eine Patientin oder eine Patientin, den bereits ausgefüllten Aufklärungsbogen mit an einem Nesebogen zusammen mit den Fragen insärztliche Aufklärungsgespräch mit und im Dialog mit der Erzden oder dem Arzt wird dann zunächst anhand des Aufklärungsbogen, das vorgehen, besprochen. Dabei insbesondere auch die Besonderheit des jeweiligen Eingriffs oder der Intervention dargelegt, euch gibt es Rückfragen von Patientin, Patientin, das kennen viele von uns als ärztlichen Alltag oder vielleicht auch aus eigene Erfahrungen, die Aufklärungsbogen sind, dann manchen Stellen nicht selbst sprechen, wie man sich das vielleicht erwarten würde, ganz zum Schluss validiert, die Arztin oder der Arzt, dann die ausgefüllten anderen Neseinformationen und Patientin und Patientin und Aufklärung der Arztin oder Arzt dokumentiert diesen Vorgang durch eine Unterschrift. Wichtig ist dabei, das ärztliche Aufklärungsgespräch ist ein sogenanntes höchstpersönliches Rechtsgeschäft, das heißt, es ist grundsätzlich nicht delegierbar und muss deshalb auch höchstpersönlich von der Arztin oder der Arzt erbracht werden. Genau. Und jeder hat vielleicht schon mal von Aufklärungsdurchführungen gehört, wo man einfach nur so ein Zettel in den Raum gelegt bekommt, das ist definitiv nicht die Regel, sondern man braucht auf jeden Fall dieses Gespräch und diesen persönlichen Kontakt mit dem Arzt mit der Arztin, wo das Ganze nochmal besprochen wird. 

    Vielleicht darf ich an der Stelle noch ergänzen, natürlich handelt sich dabei am Ende auch im gewisse Art und Weise um eine Risik benutzen abwegung. Wenn wir uns beispielsweise, weil wir vorhin schon Corona sprach, andie Corona-Impfung zurück erinnern, Millionen Menschen gleichzeitig geimpft werden mussten und gleichzeitig in der breiten allgemeinen Medien. Risikon nutzen in öffentlichen Leihenmädien sehr intensiv diskutiert wurden, da darf eine Arztin, eine Arzt, auch durch das davon ausgehen, dass das Wissen der Patientin und Patientin aus unserem Kontext Valide erworben wurde. Und das gilt natürlich jetzt beispielsweise bei einem spezifischenEingriff am Gehirn zu dieser Form nicht, aber was ich damit sagen möchte, es ist sehr schwierig, strategisiert die Qualität eines Aufklärungsbesprechs, anhand der Dauer genutzte Aufklärungsbögen wirklich zu beurteilen, all das in verschiedene Indizien, die dazu beitragen, die Qualität eines Aufklärungsbespreches zu messen, objektiv, bleibt das immer in Einzelfallentscheidung. 

    Und Sie haben ja vorhin schon gesagt, dass je größer der Eingriff ist und je invasiver der Eingriff ist und je mehr passieren könntest du, mehr muss man sich natürlich auch individuell auf den Patienten einlassen. Und ich erinnere mich noch an meine Zeit, wir sind angehalten worden, immer noch extra Notizen zu machen, wo man gesehen hat, dass dieses Gespräch sich individuell auf diesen einen Fall jetzt bezieht, also wo man auf spezifische Probleme, auf spezifische Eigenheiten dieser speziellen Untersuchung oder dieser speziellen Maßnahmen, der speziellen OP eingegangen ist. Ja, natürlich, das kann auch ich aus meiner internistischenBerufsalltag stätigen, das war auch ein Teil meiner Ausbildung zu begeben. Notizen entlang des Aufklärungsbogen zu gerieren, eine gewisse Individualität der Besprechung. Am Ende können Sie auch jedenweise daraufsein, dass bestimmte Inhalte wirklich besprochen wurden, in dem beispielsweise einzelnen Passagen in der Aufklärung hervorgehoben, und die Untersprechen oder markiert werden zusätzliche Notizen dafür sorgen, dassdokumentierterweise nachvollziehbar ist, dass über spezifische Inhalte wirklich besprochen wurde. Aber ich glaube, es gibt ganz allgemeinen Betracht, noch mal zwei Dimensionen, die dabei zu unterscheiden sind. Das eineist die tatsächliche Arztpatienten in Aufklärung und das andere ist dann den berufsrechtlichen juristische Implikation im Schadensball. Letzterer ist der glücklicherweise sehr selten, und ich glaube auch die Aufklärung darf ausmeiner Sicht nicht mystifiziert werden. Sie muss in einem angemessenen Risiko nutzen Verhältnis stehen. Unsere Patientinperzenten haben einen Rechstag auf Artigwart, aber auch zweckmäßig aufgeklärt zu werden. Und deshalb nochmal Interventionen, diese häufig stattfinden, kann man auch sehr kurz zielgerichtet aufklären, anderer dieser selten stattfinden. Sie müssen entsprechend mehr aufwandt, mehr Zeit. 

    Ja super, dann ist das ja schon eine gute Überleitung zu unserem eigentlichen Thema und zwar der Digitalisierung dieses Prozesses. 

    Warum ist es denn sinnvoll, diesen Prozess zu digitalisieren, was hatten Sie für Intentionen, als Sie das eingeführt haben und vielleicht auch was hat sich jetzt rausgestellt, dass dieser Prozess in der digitalen Form besser geeignet ist als der Analog. Ich glaube es gibt eine ganze viele von vor Nachteile des digitalen medizinischen Aufklärungszeises einer der wesentlichsten Vorteile dürfte definitiv sein, dass Aufklärungsbögen und Informationen wirklich auch dann vorhanden sind, wenn sie benötigt werden. Das heißt, ich glaube, viele Medizinerinnen und Mediziner kennen die Situation, dass an der Intervention eine Operation stattfinden soll, die Papierakte ist nicht auffindbar, der Aufklärungsbogen, vielleicht nicht auffindbar, und die OP oder Intervention kann dann entsprechend nicht stattfinden. Das ist weder im Sinne des medizinischen Leistungsanbiet, dass das der Satz oder der Erz sind noch im Sinne werperzent. Also das gleichzeitig vorhanden sein digitale Informationen an allen Stellen im planischen Behandlungsalltag ist einer der wesentlichsten Vorteile, der die digitale medizinische Aufklärung alltag unterstützt, aber es gibt darüber hinaus natürlich noch viele andere so bieten viele der digitalen Aufklärungsbogen heute nicht nur Mehrsprachigkeit. Das heißt eine Individualisierung auf den sprachlichen Hintergrund von Patientinnen und Patienten, sondern auch die Option digitale Medien. Das heißt beispielsweise Videos, Animationen oder auch Tonen einzubinden. Und diese Animationen können gerade bei komplexen Interventionen, die vielleicht in hohes anatomisches Wissen oder Fachwissen voraussetzen, ganz erheblich dazu beitragen, dass Patientinnen und Patienten den Formationen leichter aufnehmen können. Und nicht zuletzt auf geschlechter spezifische Fragen können angepasst werden, so müssen beispielsweise Fragen, so Menopause, so potenziellen Schwangerschaften, dann Männer nicht gerichtet werden, umgekehrt, also hier lässt sich auch schon im Sinne einer Qualitätsverbesserung des Prozesses einiges erreichen. Und ich hatte das ja schon gesagt, die gleichzeitig verfügbarkeit von Behandlungsinformationen hat noch einen ganz einfachen Nachteil, sowohl die interventionellen Fächer, das heißt also gerurgisch oder interviewierende Fächer, als auch unterstützende Fächer, wie beispielsweise Anestesie, Anestesieologen, aber auch die Hauptbehandler können zum gleichen Zeit und Zugriff auf den Formationen nehmen. Und im nächsten Schritt natürlich auch unsere Patientinnen und Patienten direkt eine Digitale Kopie in ihrer Patientenakte erhalten. Ja, also wir haben so die klassischen Vorteile, die man aus der Digitalisierung und der digitalen Patienten actet und so weiter hat. Die haben wir natürlich dann auch in der digitalen Aufklärung und dann kommen dazu noch die spezifischer, dass wir hier ja in direkten Patienten kontakt haben, normalerweise sind die Patienten so ein bisschen außen vor, wenn es um die Digitalisierung der Medizin geht, weil geht immer um die digitalen Patienten acten im Krankenhaus. Und jetzt in diesem Zuge kommen ja die Patienten dann auch direkt mit der Digitalisierung in Kontakt, wie es auch beim Patientenportal ist. Und da sind wir gewohnt über digitalen Medien Informationen aufzunehmen. Und gerade Videos, die helfen ja ungemein, wenn man zum Beispiel eine Operation besser verstehen will. Und ich erinnere mich noch damals, wie ich versucht habe, verschiedene Maßnahmen zu erklären und habe mich verrennt und habe am eigenen Körper versucht zu zeigen, wo man da piext und wo es da reingeht. Und wenn man das dann über ein Video mitbekommt, dann ist es viel einfacher für den Patienten. Und das dann auch zu beurteilen, ob das das Richtige für ein ist. 

    Okay. Jetzt haben wir viele Vorteile genannt. Gibt es denn auch Nachteile oder Dinge, auf die man besonders achten muss, wenn man sowas umsetzt? Ja, es gibt, ich würde es mal herausforderungen nennt. Zum einen unterstützt beispielsweise das bei uns im Einsatz befindlich der medizinische Aufklärungssystem in wesentlichen Dienutzungen von Endgeräten des Krankenhauses. Das heißt, wir mussten also zunächst mal eine geeignete Anzahl an medizinische Tablets beschaffen und bereitstellen, damit Patientinnen und Erzten gleichzeitig in den Aufklärungsdokumentationen arbeiten kann. Jetzt kann man sich leicht vorstellen in großen, interventionellen Dienstleistungen zu brechen, wie beispielsweise der Anästhesie, die Prämedikationsambulanz oder auch radiologischen Fächern, die viele Untersuchungen in Seronendurchsatz durchführen, wird auch eine entsprechend große Anzahl an medizinischen Tablets benötigt. Weil zum gleichen Zeitpunkt häufig auch zur Sturzzeit und verschiedene Patientinnen und Patienten gleichzeitig ihre Behandlungsbögen durchsehen an am Neseinformationen Eintragen. Das heißt, der Faktor Endgeräte ist definitiv ein relevanter für ein sehr erfolgreiche Umsetzung. Der zweite Punkt ist es handelt sich um digitale Applikationen, nicht alle Applikationen sind so selbst erklärend. Und ja, ich würde sagen, durch Genuines oder taktisches Erfahrungswissen bedienen war, wie große Softwarehersteller aus den Vereinigten Staaten häufig ermöglichen, denn die Applikationen im Gesundheitswesen sind auf eine viel zu einer der Zielgruppe mit viel geringerem Fokus auf Usability ausgerichtet. Also eine gewisse Komplexität ergibt sich allerdings stellen wir auch im Alltag fest, das ist alleine die Option der Bildschirmloper. Also die Anpassung der Textruise, gerade für Patientinnen und Patienten mit Beeinträchtigung des Sehvermögens, eher ein Vor- also ein Aachteileist. Und nicht zuletzt der relevantesten Würden ist der finanzielle Invest, der erforderliche ist, um die Endgeräte und schlussendlich dann auch die Aufklärungsbögen zum Einsatz zu bringen, die meisten Anbietern, das sogenannte Pay-per-Use-Modelle, das heißt, am Ende auch neben dem Rüstaufwand für Überlassung, Lizensierung und Konfiguration der Gerätebeschaffung werden am Ende dann nutzungsgebühren fällig, die entsprechend in die Finanzierung einbezogen werden. Man muss aber ehrlicherweise sagen, diese Böden natürlich auch Papieren fallen. Ja, ich glaube, die Verlage, die diese Papier-Dokumentationen und Aufklärungsbögen machen, die lassen sich das glaube ich auch gut bezahlen. Und hat man natürlich genauso Aufwände, aber wahrscheinlich sind die Initialen Aufwände für die technischen Geräte sind etwas höher. 

    Jetzt muss man ja ganz ehrlich sagen, die digitale Aufklärung im Sinne von Wir nehmen Tablets für die Informationen, wir machen Videos und so weiter, das hat ja bisher eigentlich keine große Hürde dargestellt, bis auf die technischen Geräte. Und das, was ja die Leute im Moment davon abhält, zu tun ist, die bisher noch nicht so ganz gegebenen Rechtssicherheit, was die digitale Einverständnis-Erklärung angeht. Und da hat sich ja jetzt was getan, beziehungsweise tut sich etwas und darauf würde ich jetzt vielleicht noch eingehen, dass wir sehen, dass wir jetzt mit diesen technischen Möglichkeiten, die wir haben, auch Rechtssicherheit bekommen, bei der digitalen Einverständnis-Erklärung. Deswegen, wie schafft man es, dass die Unterschrift, die der Patient hier setzt, dass die auch wirklich Rechtssicher ist, was für Gegebenheiten müssen da vorhanden sein? Es gibt an die sogenannte Qualität der Unterschrift angelegt, verschiedene Traunstufen, die sogenannte einfache Signatur kennt wahrscheinlich jeder. Das ist in der Regel der Login mit einem Benutzernamen und ein Passwort, also ist es Wissen, von dem dann angenommen wird, wenn das Wissen nicht geteilt wird, dass das Wissen gleichzeitig die relevante Zugangswürde ist. Im Papierprozess kennen wir die sogenannte händische Unterschrift, die höchstpersönliche Unterschrift, die im Rechtsverkehr auch als nicht delegierbar gilt. Das bedeutet durch die Unterschrift wäre streitfahre, gegebenfalls durch alle Grafische gute Achten, auch Nachweisbar, dass es sich wahrscheinlich den oder diejenige Person handelt, die unterzeichnet hat und durch die Unterzeichnung gelten, nach gängige Rechtsprechung rechtsgeschäfte und hier auch die entsprechende Aufklärung. Gleichwertsignature im angesextischen Raum genannt gilt die sogenannte qualifizierte Signatur im deutschsprayigen Raum, dass dann eine besonders hohe Würde und aus meiner Sicht auch eine der Haupthindernisse in der Umsetzung digitale Signature-Prozesse, denn die qualifizierte Signatur, jeder kennt sich vom E-Rezept im Prinzip zwei von drei Faktoren voraus, nicht nur Wissen. Sondern in der Regel noch haben, das heißt beispielsweise eine Signaturekarte oder theoretischerweise auch sein, also biometrische Merkmale, aber in Deutschland ist die qualifizierte Signature immer so umgesetzt, das haben und wissen zusammen kommen, das heißt also Signature Merkmale und wissen gemeinsam eingesetzt werden müssen. Ich kann sich jeder schon vorstellen, wie hoch der Aufwand für die flächendeckende Einstellung des Eher-Zeps des in Deutschland ist, welche Nutzungshörden am Ende aufgetreten sind oder auch die Nutzung der Signature-Funktion des Personalausweises. Ich weiß nicht, wie viele unserer Hörerinnen und Hörer diese bereits benutzt haben. Ich weiß nicht, ich habe mich tatsächlich noch nicht für das digitale Organ-Spende-Register angemeldet und wenn man sich mit der AusweisApp einmal schon registriert hatte, war das eine Sache auf 10 Sekunden, wirklich sehr komfortabler, die Erstbeinrichtung, allerdings alles Hand als komfortabel. Und also kann man sich leicht vorstellen, also wenn wir jetzt die digitale medizinische Aufklärung zurück zu uns im Text, wirklich flächendeck, qualifizierter Signature umsetzen müssten, dann wäre das sehr schwierig, den Patient den Patienten müssten sich am Ende zum Beispiel durch ihre Personalausweis oder den ähnlichen Art und Weise identifizieren und deshalb nutzen wir für unsere digitale medizinische Signature einen Weg dazwischen die sogenannte fortgeschrittene biometrische Signatur. Dabei werden der Bewegungsablauf beim unterschreiben, der Anpressdruck und auch der Winkel des Stifts gegen die Schreibfläche auf einem Tablet im Detail aufgezeichnet und dadurch sind wir der Überzeugung, das im Streitfall mit hinreichender Wahrscheinlichkeit dargelegt werden könnte, dass der oder die unterzeichnender auch der oder die Patientin war, also ganz einfach ausgesprochen. Das ist im Prinzip so etwas wie ein digital kalligrafisches Merkmal, was hier übertragen wird. Im Alltag kann ich sagen, das funktioniert sehr, sehr gut, wir haben allerdings nicht noch keine Erfahrung im Streitfall, das Verfahren gilt aber als etabliert, kommt dann vielen Krankenhäusern in Deutschland zum Einsatz und wir kenne das ja vielleicht aus der Supermarktkasse von vielen Jahren als zur nächsten Signature Pads aufkommen, verlastst euch einen Zürger, als auch dort eine ähnliches Prinzip. 

    Dann hoffe ich, dass in die praktische Erfahrung im Streitfall noch lange, lange verwehrt bleibt und ist ja letztendlich auch nichts anderes, ein bisschen anders natürlich schon als die händische Signatur, aber auch bei der händischen Signature versucht man ja über diese Informationen, die man aus der Farbe auf dem Papier herauskriegen kann, wie tief die Farbe eingetrunken ist, wie tief das Papier einkraviert ist, genau diese Informationenrauszubekommen und so hat man sie quasi schon digital vorliegen und kann sie dann vergleichen. Und denke da ist dann nicht groß was anders als bei der händischen Unterschrift und von daher denke ich auch, dass das langfristig eben rechtssicher ist und es wird ja auch schon flächendeckend eingesetzt, von daher ist das ein valides Instrument um eine Rechtssicherheit herzustellen. Ich würde absolut zustimmen, ich glaube, validesInstrument ist das ganz gut, absolut Rechtssicherheit habe ich gelernt, gibt es sowieso nie. Insofern erweist sich das Vorgehen aus uns, was sich als die Kabel und es ist ein Verfahren, das andere Ort auch zum Einsatzkommt, ist ja noch einmal das Lastsschriftverfahren, dort war das ein ähnlicher Art und Weise der Fall und deshalb sind unsere Erfahrungen bislang sehr sehr positiv. Für werden wir als Rechtsprechung dann sehen, ob auf die Rechtsprechung das Vorgehen zu akzeptiert, nach allen juristischen Bewertungen, die wir bislang eingeholt haben, gehen wir allerdings davon aus, dass entsprechende Valides, ja, jetzt muss ich dann dochrechtssicherheitswagen, also eine Valides juristische Belastbarkeit besteht. 

    Okay, jetzt habe ich ja ganz am Anfang gesagt, dass das ein extrem spannendes Thema ist, weil es alle Bereiche in einem Krankenhaus betrifft. Und das ist ja bei Ihnen auch der Fall gewesen, Sie haben dieses Projekt ja in allen Abteilungen quasi, ich nehme an in der Pathologie nicht, aber in allen medizinischen Abteilungen, die was mit Patienten zu tun haben und die Intervention bei Patienten durchführen, haben Sie das eingeführt. Und ein so riesengrozes Projekt, gerade noch einem Uniklinikum, das ist ja bestimmt nicht einfach zu handhaben. Jetzt ist das nicht spezifisch für die digitale Signature, aber ist so beispielhaft und jeder, der die digitale Signature einführen wird, wird ja auf die gleichen Probleme stoßen, dass wir hier eine sehr breite Einführung eines Informationssystems haben, jetzt nicht ganz so krass wie bei einem Krankenhaus-Informationsystem, aber zumindest was die Anzahl der Abteilungen angeht, bestimmt genauso groß. Wie schafft man das und was für Tipps gibt es da und wie haben Sie sie überhaupt geschafft, gerade an einem Uniklinikum, das ja extrem groß ist mit vielen verschiedenen Standorten. Ja, ehrlicherweise hatten wir auch über fünf Jahre vor diese medizinische Applikation für die digitale medizinische Ausklärung in ein, zwei Fachbereichen im Einsatz gehabt und hatten erhebliches Galierungs. Eine wesentlichste Wörter war allerdings tatsächlich die Weife des Softwareproduktes, das hat sich über die Zeit dann sehr gut entwickelt, nicht zuletzt, weil natürlich über das Krankenhaus Zukunftsgesetz, aus Zukunftsform entsprechend auch ein neuer Markt entstanden ist, sodass kliniken hier in diesen Bereich investieren konnten, das halb zum einen. Zum anderen halben uns diese Nutzererfahrungen auch zu sehen, wo wirkliche Change werden liegen, ich würde gleich da nochmal auf zurückkommen, sodass wir dann, als wir die Andräge für das Krankenhaus Zukunftsgesetz geschrieben haben, eine flächendeckende medizinische Aufklärung konzipiert und vorgesehen haben, darüber die notwendigen Mittel reizstellen konnten und wir dann in eine sehr, sehr strukturierte Planung eingetreten sind. Zur Projektplanung gehört nun am Ende einige Vertreter der Medizin aus großen Bereichen, wie beispielsweise in der Anästhesie sieben, aber auch der Radiologie werden ein zentrales Klinikumswert des Projektaufgesetzes und unter Beteiligung der IT, dann die entsprechenden Rahmenvoraussetzungen geschafft. Zunächst den strukturierten Projektplanen erstellt, welche Maßnahmen wirklich für eine erfolgreiche einführung benötigt werden, das in dann die Beispiel von Beschaffen der Entgereten dem Aufsetzend des Systems, der notwendigen in der betriebslichen Mitbestimmung der Personalvertretung bis hin zum Roll-Out. Und ihr hat sich als sehr bezahlt gemacht, dass wir eine zentrale Planung vorgesehen haben, die unter anderem auch eine Abschätzung des Gerätebedarfszentral herbeigeführt hat. Das heißt, wir haben nicht in den Fachabteilungen, die Bedarfer abgefragt und ich bin mir sehr, sehr sicher, dass die gemeldeten Bedarfe deutlich über dem Gelegen hätten, dass wir uns Schlussendlich leisten konnten. Und so haben wir in gewisser Art und Weißer, in Kenntnis, unser Amolanzen und unseren Stellen sowie Stationen eine Abschätzung gemacht. Wie viele Geräte wir brauchen, wir haben uns dann auch entschieden, sogenannte Standardszenarien zu definieren, also nicht für jeden Bereich individuell Prozesse aufzusetzen. Sondern fest einen zentralen Prozess im Klinikum mit verschiedenen Varianten, dazu gehört dann auch, dass wir für die Endgeräte Standardisierung herbeigeführt haben. Das heißt, wir haben heute drei Geräte-Typen im Einsatz, ein sogenanntes Arzt-Tapplet. Das ist ein medizinisches Tablet mit Schruzöle und Signatur-Stift, Ihnen entsprechen der Lade-Hatschale und Stift-Ladeschale zum zweiten. Ein sogenanntes Mix medizinisches Tablet, das kann von Ärztinnen, Ärzten oder Pflege Mitarbeitenden genutzt werden. Und das sogenannte Patienten-Tapplet im geführten Modus, was dann wirklich nur zum Ausfüllen der Dokumentarze genutzt werden. Kann alle Geräte sind zentral verwalt, als es das erlaubt uns nicht nur an entsprechende Aktualisierungen der Software, der Applikation, der Betriebsoftwares und dann darüber. Und natürlich auch eine gewisse Bereitsstellung eines Sicherheitsstandards. Kosten diese Geräte auch unterschiedlich? Also, ist das Patienten-Tapplet günstiger als das Arzt-Tapplet? Also ja und nein, die Tablets sind tatsächlich alle die gleichen. Die hat eine Lade-Kawa auf, allerdings benötigt beispielsweise das Arzt-Tapplet, dann einen zusätzlichen Lade-Köcher für den Stift, der zum Einsatz kommt. Denn uns war extrem wichtig, dass wir robuste Endgeräte zu unserem Nutzer, den Nutzer gebracht haben, weil wir aus der Erprogungsphase festgestellt hatten, dass die gekoppelten Stift des sich von Zeit zu Zeit entkoppeln und dann zur vollständigen Dysfunctionalität führen. Heute wissen wir, dass es in der Regel an tiefen Entladung der Stift und Nutzer aus einer Zeit kam, als wir weiß es nicht regelmäßig genutzt werden. Ja, ich komme noch mal zurück zu unserem Projekt. Also, ich glaube, einer der Entscheidensinfaktoren war, dass wir einen zentralen Ansprechpartner benannt hatten und dann auch einen sehr sehr engen Umsetzungsplan vorgesehen hatten. Das heißt, wir wollten wirklich in drei Monaten alle Fachbereiche bei uns, unser Haus hatte bei 1.161 Betten im Wesentlichen dann drei Standorten umsetzen und das ist uns auch gelungen. Den, nachdem alle Geräte beschafft vorbereitet, die Systeme konfiguriert und auch eine Kopplung zu den Identitätsdienste hergestellt war, also das war aus meiner Sicht auch noch einer der zentralen Akzeptanzmerkmale, das nicht neue User-Logins mit neuen Passwörtern benutzt werden. Wir betreiben beispielsweise bei uns alleine 300 medizinische Fachablicationen und nach bevor sind nicht alle an Identifizierungsdienste gekoppelt. Das ist eines der zentralen Ziele, denn ich glaube auch in diesem Projekt zeigte sich sehr früh um erfolgreich zu sein. Muss die digitale medizinische Aufklärung mehr Werte bringen, die im Alltag auch von der Nutzen dann als so hoch angesehen werden, dass der Wechsel vom gewohnten und einfachen Papierprozess akzeptiert wird. Und dabei haben wir dann noch ein paar Tricks eingesetzt über DKW vielleicht gleich sprechen. Oh ja, Tricks klingt immer gut. Aber vielleicht um das bis jetzt gesagt und nochmal so ein bisschen zusammenzufassen, also sie haben auf jeden Fall genau geplant, sie haben zentral geplant, sie haben die relevanten Stakeholder einbezogen und hatten auch. Und das finde ich immer das erstaunlich, wie man das an einem Uniklinikum schafft, zentral Prozesse definiert und an die sich dann auch alle halten. Ich kenne ja alle die ordinaryen Anführungszeichen, die Professoren, die ihre Abteilung schon seit langen Führen und sagen, ich mache das schon immer so. Die sind ja nicht immer so einfach rumzukriegen, sage ich mal. Und das ist dann ja plädoyer, es mussten nutzen, stiften da sein. Es muss also ein Vorteil für die beteiligten da sein, sodass die sich dann auch gemüßigt fühlen, den neuen Prozess einzuführen. Ich glaube, usability ist zentral, und angerpunkt zu bänden und Sesse vom Nutzer im Alltag nicht als hilfreich oder mehrwertstiftend empfunden und erlebt werden, dann werden sie auch nicht akzeptiert. Das gilt im Gesundheitswesen übrigens wie anderen als auch. Und schlussendlich hatten wir deshalb aus den Erfahrungen unserer Pilotierung auch gesehen. Medizinische Aufklärung ist glücklicherweise recht normiert und standardisiert der Prozess. Unser Lösungsanbieter erlaubt auch tatsächlich eine wahre Jans. Das gibt diesen Standardprozess, Patient der Heldpatienten Tablet füllt aus, beendet Arzt kommt mit Arzt-Tablet und kompliziert die Aufklärung. Aber es ist natürlich auch möglich, gerade wie in meinem Fachgebiet der inneren Medizin mit älteren Moribunden und Multimobilienpatienten. Direkt mit dem Arzt-Tablet in die Aufklärung einzuspringen und die Patienten entsprechend zu abzuholen, dass man gemeinsam Arzt begleitet in Aufklärungsvorgang durchgehen kann. Auch das war ein Faktor, der die Akzeptanz erheblich gesteigert hat. Ein Faktor, der noch mögliche Qualitätssteigerung bringen könnte. Unser Lösungsanbieter erlaubt beispielsweise, dass eine sogenannte Qualitätsgesicherte Aufklärung stattfinden kann. Das heißt, die medizinische Applikation stellt sicher, das sämtliche Anamnesefragen beantwortet und geben fast auch plausibel beantwortet Sinn. Der Abschluss der Aufklärung wäre nicht möglich, ohne dass alle Informationen zum Beispiel zu aller GIE, potentieller Schwangerschaft, alter Körpergröße, Gewichte, z. B. Beantwortet wurden. Wir nutzen diese Einstellung tatsächlich unterschiedlich. Es gibt Fachabteilungen, die nutzen diese auf unsch. Es hat vor Nachteile, wenn wir uns an dieser Stelle entschieden, den Medizinerinnen und Mediziner in ihrem Verantwortungsbereich auf Fachabteilungsebene zu überlassen, ob sie diese Funktionen vorsehen wollen oder nicht. Das ist aus meiner Sicht, glaube ich, auch gut vertretbar, denn die Risiken sind sehr unterschiedlich in den Fachabteilungen. Und wir hätten zum späteren Zeitpunkt immer noch die Möglichkeit, auch diese Entscheidung zu revaluieren, dass es den Zeichen der Dübel ganz auch, die tatsächlich der Dauer der Aufklärung und das Verweilen auf den Verweilen auf. Das war wahrscheinlich auch noch ein wichtiger Punkt, den man auf der Positivseite erwähnen kann. Man hat zum ersten Mal eine wirkliche Qualitätssicherte Maßnahmen oder zumindest die Möglichkeit, Qualitätssichern, was man vorher ja überhaupt nicht hatte. 

    Ja klar, also ohne Frage. Also, bei allen Changes lohnt es sich aus meiner Sicht immer noch mal darauf zu fokussieren, was soll eigentlich der Mehrwert sein? Ich kann auch nur dazu raten, Projekte nicht zu überfrachten. Unser Ziel war, den Aufklärungsprozess zu digitalisieren, dass Aufklärungsinformationen an allen Stellen des Behandlungsalltags gleichzeitig zur Verfügung stehen. Wir wollten den Prozess darüber auch klinikumsweitstandardisieren, aber wir hatten jetzt nicht den Anspruch, wenn wir mal signifikante Veränderungen, das heute gelebt. Das war tatsächlich auch die Staatsschwürde gar nicht so niedrig, weil von etlichen Mediziner werdenMedizinern dieser zusätzliche Mehrwert zum nächsten Mal vom zusätzlichen Aufwand, das wechselst, das Prozess ist kompensiert wurde. Und da kann ich vielleicht noch kurz Tipps und Tricks einsteuern. Wir haben es dannentschieden, dass wir der Fachabteilung für Fachabteilungen in Rollort gehen, das heißt, in der Regel je Tag oder je Woche, wir haben zum Teil zwei, drei Fachabteilungen gleichzeitig ausgerollt, wir hatten dann dreiMitarbeiter im Einsatz. Die in den Fachabteilungen zunächst vorbereiten des Informationsschrarten mit Bedienungsanleitung, dann entsprechend auf Wunsch eine Einführung in den Frühbesprechungen oderMittagsbesprechungen durchgeführt haben. Und dann tatsächlich auch während der ersten Tage beide Nutzern auf den Stationen in den Funktionenstellen oder ambulanzen Fortsachen, Umfragen, Aspekte zur Usability zumHandling zu verfolgen. Und wir können in der Applikation auch sehen, wie hoch der Anteil der Aufklärungsbürger ist, die gedruckt bzw. Die digitale Archiviert werden. Man konnte dann sehr schön sehen, wie die Anteile von 30, 40, 50, 60 auf über 70 Prozent geklettert sind, da stehen wir aktuell. Aus meiner Sicht ist 80 Prozent, dann sehr verretables Ziel, ich glaube noch nicht, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt schon 100 ProzentAufklärungskomplein erreichen. Deshalb, weil wir nach wie vor noch einzelne Papierbestandteile haben, solange der Aufwand eine Papierakler zu pflegen, nicht höher ist als die digitalen Akte, wird es schwierig 100 Prozentzu erreichen. Aber das war auch nie unser Ansatz, also 80 Prozent ist aus meiner Sicht eines der Projekt-Ziele, die wir uns folgen. 

    Okay. Und gibt es denn einen Fallback-Mechanismus, gibt es denn zu allen Aufklärungen auch noch Papierbögen, die man zur Not einsetzen könnte? 

    Tatsächlich ist ein Business Continuity Management der ganz relevantes Thema daran arbeiten, wir getrennt von diesem Projekt. Der Prozess wäre in diesem Fall so, dass wir zunächst bei Ausfall der Tablets bzw. Der digitalen Aufklärung aus der medizinischen Abliekationen Aufklärungsbürgenpatient individualisiert ausdrucken würden. Und würde auch dieser Mechanismus ausfallen, gibt es noch einzelne Bereiche, die dann vorgeprugterAufklärungsbürgen vorhalten, wie beispielsweise die Radiologie und ganz auf Papierprozess zurückfallen würden. Ich will aber ganz deutlich sagen, unser Ziel ist, unser Systemverfügbarkeit und Rabustel zu aufzusetzen, dass die Vollbeckmechanismen nur ausnahmsweise erforderlich werden. 

    Das ist richtig. Auf jeden Fall gibt es Punkte, die wir noch nicht angesprochen haben, die wir auf jeden Fall noch ansprechen sollten und wo andere Krankenhäuser, andere Institutionen vielleicht noch profitieren könnten, wenn wir die noch ansprechen. 

    Vielleicht noch zum Schluss unseres Projektes. Wir haben unser Projekt inzwischen abgeschlossen, das heißt, die Nutzung der Systeme ist die Lerotine übergegangen. Auch hier, wir haben eine Strukturwerten-Breitabschluss mit Evaluationen und Feedback gemacht, ob in der Projektgruppe auch mit dem Hersteller übrigens und haben wir uns jetzt entschieden, den Betrieb der Abliekationen und auf der Endgeräte in die Regelversorgung zu übergeben ein und aber vor allerdings noch erforderlich. Wir haben festgestellt, dass unsere zentrale Planungen in einem oder anderen Stelle nicht ausreichte, weil beispielsweise in manchen Ambulanzen, die wir als eine Ambulanz gewertet hatten, aufklärung in sehr weit entfernen Räumen stattfindet, das heißt, der zentrale Mittel der Geräte bitte auf den Änder nicht ausreichend oder zweckmäßig wahr. Also, wir mussten bei etwa 300 ausgelieferten Endgeräten etwa 10 oder 15 Geräte, und ob man nach Beschaffen nachjustieren oder umverteilen. Das hat gut geklappt, und deshalb kann nur dafür werden, wenn man ein Projekt dieser Größenordnung einführen möchte, eine saubere Projektplanung zu machen, die Bedarfsabschätzung und Stakeholderanalyse zu machen, eine klaren Projektplan und vorgehen abzustimmen und auf den Change-Zeit um nicht zu lange zu wählen. Und dann das ist eine Erfahrung, die ich in vielen Balken hier mit der Digitalisierung und Gesundheitswesen gemacht habe. Je länger der Umstieg und der Parallelbetrieb, das zu schwierig ist, dann tatsächlich auch die Erhöhung des Nutzungsanteils, weil wir gleichzeitig alte Neuerprozesse existieren, muss der Neuerprozesse mit sehr, sehr vielen Vorteilen assoziär sein, dass in einem wirklich Nutzer getrieben umgesetzt wird. Wir, und das hatte ich ja schon berichtet, haben uns für einen übrigen Ansatz eingesetzt. Wir sind fest davon ausgegangen, dass die digitale Aufklärung Nutzer mehrwärter hat und haben gleichzeitig auch dafür gesorgt, dass wir motivieren, beziehungsweise begleiten, also wirklich personal bei den Endernmändern vor Ort draußen im Einsatz hatten, die bei Fragen oder auch motivieren und unterstützen können. Super, dann vielen Dank für die Einblicke. Wir werden das Projekt und die Webseiten zu dem Projekt natürlich in den Show Notes verlinken. Da kann man sich dann noch gerne die konkreten Softwareprodukte und Hardwareprodukte anschauen, die hier eingesetzt worden sind. Und ich denke, für Rückfragen stehen wir alle und vor allem sie dann natürlich auch gerne zur Verfügung und ihre Mitarbeiter, die das Ganze mit umgesetzt haben, dann würde ich hier mal den Deckel drauf machen. 

    Links zum Podcast

    • Informationen zum Projekt findet man unter
    • Projekt: https://www.mri.tum.de/news/weniger-papier-mehr-zeit-fuer-patientinnen-und-patienten
    • Prof. Dr. Spinner: https://www.linkedin.com/in/christoph-d-spinner/
    • MRI/TUM: https://www.linkedin.com/company/klinikum-rechts-der-isar/
  • Folge #163 – Kodiersysteme beim BfArM

    In dieser Folge sprechen wir über das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), das ist eine Bundesbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit angesiedelt ist. 2020 hat es die Aufgaben des ehemaligen DIMDI übernommen und ist seitdem für viele Kodiersysteme in Deutschland verantwortlich.

    Diese sollen sicherstellen, dass semantische Interoperabilität gewährleistet ist, also dass beim Austausch von medizinischen Daten das empfangene System das Gleiche versteht wie das sendende.

    Christian unterhält sich in dieser Folge mit Dr. Stefanie Weber vom BfArM über die Kodiersysteme (und ob das überhaupt das richtige Wort ist), die vom BfArM betreut werden, wie die Entwicklung dort ist, was in Zukunft anstehen wird und was das alles mit einem Terminologieserver zu tun hat.

    Podcast: Play in new window

    Transkription

    Podcast folge 163 so lange gibt es uns schon und ja herzlich willkommen ich habe jemand ganz spannendes auf der DMEA kennengelernt die person ist heute bei uns im podcast ich sage jetzt noch nicht wer es ist aber die fleißigen hörer wissen ja das interoperabilität groß das Thema hier ist und wir haben diese ganzen Ordnungssysteme da können wir vielleicht gleich auch durche sprechen ab Ordnungssysteme vielleicht das perfekte wort ist oder ob es der bessere gibt haben ja alle für ihren podcast schon abgehandelt also ICD, OPS LOINC SNOMED CT diese ganzen geschichten die also dafür sorgen dass wenn systeme daten austauschen halbweg sichergestellt ist das auch beide systeme das gleiche drunter verstehen und wir haben Stefanie weber hier hätte ich fast gesagt vom DIMDI aber jetzt BfArM hat Stefanie mag sie dich und das DIMDI er BfArM mal kurz vorstellen hallo ja Stefanie weber vom DIMDI er BfArM ich glaube nicht aus dem DIMDI seit 2000 sind wir jetzt bebarm ich leiter die abteilung Kodiersysteme und register und freu mich über die einladung 

    2000 ich ist es ne 2020 nein wollte ich gerade sagen das soll jetzt ich 24 Jahre her okay vier Jahre das passt er so mal gefühlt und 2019 angekündigt 2020 fosigniert so vier Jahre genau alles gut und was macht ihr da so was macht das DIMDI bf jetzt hallo auch denn das macht das BfArM im kontext semantische Interoperabilität und was ist deine aufgabe da so ja das BfArM macht einiges in dem bereich interoperabilität meiner abteilung macht Kodiersysteme und register wir haben sie nicht Ordnungssysteme sondern Kodiersystemee genannt aber ist das falsch okay macht ihr erstmal weiter ob es falsch ist weiß ich nicht ja genau also bei mir ist ein kleiner bauch laden an themen einige davon hast ja schon aufgezählt das sind die Kodiersystemee ich würde noch die Orphakodes mit reinschmeißen als auch noch ein weiteres relevantes und dann habe ich noch die register über die reden wir heute nicht aber das zum beispiel ist urganspende register also breit gefächerte abteilung und sind tatsächlich die meisten themen die aus dem DIMDI mitgekommen sind in meiner ateilung gelandet eigentlich ist ja das BfArM sehr groß und hat als neinmittel zulassung medizinprodukte auch das thema digas also ein ganz breites spektrum an themen aber die sind alle nicht bei mir in der ateilung und ich freue mich dass du da bist wir uns auf der demier kennengelernte gab es mich in spannenden vorteich ich glaube von einer deiner mitarbeiterinnen genau zum thema 

    Terminologieserver ich glaube das hat man doch gar nicht könnte auch noch eine folge werden hier und nachdem jetzt ja alles schon so durchgeritten sind diese ganzen nicht ordn nee machen wir weiter warum ist Ordnungssysteme jetzt vielleicht nicht so der beste begriff also wir haben da schon einige begriffe durch für das was wir so machen jetzt gibt ja klassifikationen terminologien umklatoren genau Ordnungssysteme medizinische begriffsysteme hießen wir meine weile als noch DIMDI waren wir haben uns jetzt für kodirsysteme entschieden weil es auch im internationalen gerne Code Systems genannt wird gerade EU kontext reden wir oft über Code Systems das ist ein recht nah aneinander aber ich glaube auch da über die richtige wort weil könnte man stunden diskutieren ist ein bisschen geschmackssache also es fast im prinzip all das zusammen was gruppiert kodiert und was man für semantik im gesundheitswesen so braucht ja genau das wäre das meine schlechte überleitung wie sich jetzt gesagt hauptsache wir verstehen beide den inhalts dann sind wir sie mann zur operabel wie wär es für die startes und ich habe davon bist du das aufgezählt war das schon komplett oder was fehlt dann auch was ist jetzt so der der neueste heiße scheiß wo geht die meiste arbeit rein ich kann mir vorstellen dass noch mit zt sich mit der dach an mit der gruppo wahrscheinlich spannend wird genau ja wir haben tatsächlich einige bereiche wo viel arbeit rein geht also klassisch ursprünglich kommt das themen gebiet bei uns aus dem abbrechnungsbereich statistikbereich also wir haben mit icd 10 icd 9 noch damals angefangen das da war ich noch nicht dabei icd 10 ops die agie system das war so das wo wir als DIMDI damals intensiv eingestiegen sind sind auch eine ganze weile als vi HO kooperationszentrum da auf der internationalen bühne unterwegs und haben da jetzt auch das thema icd 11 dann als neun neun scheiß wie du sag das haben ja hat gerade die folge gehört zur icd 11 da ist ja nicht auch noch einiges zu diskutieren das am horizon sammer mal aber dann sind dazu gekommen mit der neuerin gesetzgebung zur elektronisch pacienten actes nur mit und leunch das war ungefähr zu der zeit als wir auch fusioniert sind DIMDI und BfArM also das hat DIMDI dann nicht mehr so als hauptaufgabe gehabt kam dann dazu und da natürlich noch UCUM für die einheiten mit dabei all das was man so braucht dann die orphakots für die seltener krankung damit mal endlich ein überblick bekommt wie vielen pacienten pacienten mit seltener krankung oder menschen mit seltener krankung gibt es denn auch auf europäischer ebene die diskussionen haben wir das mit in projekten bearbeitet und auch in die stationäre kudierung hier jetzt eingeführt ja und snomert ist sicherlich ein wichtiges thema interoperabilität elektronisch pacienten acte da fließt tatsächlich einiges als arbeit rein und das neuste was dann jetzt demnächst kommt ist der terminologie server der auch ein wichtiger baustein ist für die ganzen aktivitäten die jetzt geplant sind um digitalisierung rum da gibt es war schon die gesetzgebung und die planung laufen auch aber das licht der welt hat er noch nicht so richtig erblickt haben jetzt die erste kommentierungsverfahren malen gestoßen aber da wird sicherlich über das jahr noch einiges kommen vielleicht lass uns da mal versuchen die zu gruppi in ecd ops dass du jetzt gerade auch schon fast in einem aten zugesagt das wird auch gerne mal zusammen genommen ecd ist die ich mach kurz da gibt’s eigene folgen zu auch zum 10er zum 11 da geht es darum Diagnosen zu klassifizieren sind dahinter ist jetzt nicht das sozusagen aller medizinischen Diagnosen aller fein granularität kurz abgebildet werden sondern dass das irgendwie wie ist eine klassifiz funktionier im so ist gibt es ja immer informationsverlust aber mit diesen kurz kann man dann nachher statistiken fahren und man kann natürlich abrechnen so ecd in ops gibt es hier in Deutschland glaube ich jedes jahr neun katalog vielleicht gehen wir mal da durch wie geht ihr davor um sachen einzpflegen gibt es ja immer was von der rho gibt es ja sozusagen da noch deutsche spezifikation wie ist also das vorgehen und wird das immer so bleiben fangen wir an wie es ist ob es immer so bleiben wird wie machen wir das ganze ecd ist wie international kommt von der rho wird in vielen ländern angewendet die zähnte revision schon viele viele jahre ich glaube wir haben kurz vor 2000 damit angefangen mit der übersetzung schon 94 95 in der kannte das hat sich durch das DRG-System in deutschland zu einer der wichtigsten klassifikationen um gesundheitswesen entwickelt und ist mittlerweile ja in ganz vielen diversen anwendungen drin sei es mal der coat auf der krank schreibung sei es bei dem infektionsmeldungen im morb rsa das steckt in ganz vielen anwendungen drin den menschprechend ist da natürlich auch viel interesse dran das genau das auch abgebildet wird was gebraucht wird und deswegen haben wir ein vorschlagsverfahren wo jeder uns Vorschläge einreichen kann wie wir die cd weiterentwickeln können das haben wir früher immer in enger abstimmung mit der WHO gemacht die WHO hat aber aufgehört die cd 10 weiter zu entwickeln weil sie jetzt ja die cd 11 hat okay und deswegen machen wir das jetzt er in dem reinen deutschen verfahren und orientieren uns da jetzt schon so ein bisschen in Richtung i cd 11 also wenn wir vorschläge bekommen dann schauen wir natürlich auch immer wie sieht das in der i cd 11 aus können wir da schon was von lernen wie können wir das ganze abbilden wir versuchen aber trotzdem vorsichtig damit enderungen vorzugehen damit wir auch international vergleichbar bleiben also für statistiken wenn wir jetzt unsere krankheitsdaten mitnehmen in ein anderes land wollen wir natürlich auch nicht mit der ICD-10-GM also german modifikation ganz anders sein als was in den anderen ländern sind und insofern dieses vorschlagsverfahren ist ein jährlicher zyklus da beraten wir uns mit allen möglichen anwendenden gibt es ein Kuratorium für Klassifikationsfragen im gesundheitswesen beratergremium was wir haben da sitzt im Prinzip die selbstverwaltung alle möglichen organisationen fachgesellschaften drin die uns beraten und sagen wie würde es denn am besten passen und da versuchen wir dann konsenz zu finden und das in die nächstjährige version ein fließen zu lassen und das gleiche verfahren haben wir im prinzip auch für den ops gemacht der ja mehr oder weniger auch ein treiber im dj-system für es geld ist auch im belanten operierende wichtige rolle spielt da sind wir nicht so eng an der wau klassifikation dran da ist sind zwar auch die wurzeln in der ICPM also auch na wau klassifikation aber da hat die wau schon lange nix mehr gemacht weil das gerade hat es du hast von Morbi-RSA er gesagt Morbi-RSA erst der mobilität orientierte risiko struktur aus gleich und ganz pragmatisch leihenhaft ausgedrückt geht es darum wenn krankenkassen sozusagen kränke repatienten pacienten haben als andere krankenkassen dann müsste sozusagen die armenkrankenkassen die teuren krankenkassen haben die bekommen dann sozusagen geld von den anderen krankenkassen also klassisches beispiel ist glaube ich immer techniker zahlt an die aoka mehr oder weniger ich weiß geht besser aber muss das hier irgendwie verglichen werden wer so zu sagen kränkere versicherte hat und da hilft er natürlich die entsprechen aber lass uns das verlassen also richtig richtig spannend ist idea mit ops nicht so wahnsinnig das sind zwar meine nix themen gehen snomit ct wie ist der gerade der stammt und vielleicht machst du jetzt das mit snomit ct was ich gerade versucht habe mit Morbi-RSA zu machen ja fuhr snomit ct in ne box schwierig ich geht dir drei sekunden es ist die sprache die versucht all das was im gesundheitswesen abgebildet werden muss in einer möglichst fein granulären art und weise kodierbar zu machen und das ganze so untereinander die konzepte dies abbildet so zu vernetzen dass man darüber auch gute auswertungen von daten machen kann war das jetzt schlicht genug erklärt das war schlicht genug erklärt wie haben es euch auch zweimal podcast gab einmal folge 23 und dann noch mal irgendwas glaube ich über 100 falls euch das also interessiert hört da mal rein genau das coole ist da dass man auch konzepte kombinieren kann und dass da im hintergrund hier so zu so eine art wissensbasis ist also wenn man irgendwie ich glaube es klassische beispiel auch irgendwie ein appendectomie kudiert dann ist das ganze ein sortiert also man weiß dass es eine operation ist man weiß wo es passiert ist dass was entnommen wurde etc. D.h. Wenn da mit nachher Sachen kudiert werden weiß man viel mehr als wenn es jetzt mit i cd oder ops passiert da sind wir deutsch schon lange hinterher gehängt d.h. Da sind wir es vielleicht zu anderen denn dann sehr spät beigeträgen aber jetzt ist so dass wir das auch kostenlos nutzen können in deutschland allerdings gibt es den noch nicht komplett auf deutsch nee das ist eine ganz schöne marmot aufgabe es nur mit ct hat ich was nicht wie viel 300 und 1000 konzepte und dann dazu noch so eine nüme da werden wir eine ganze weile drin arbeiten wir haben uns dafür entschieden das nicht so zu machen wie andere länder das zu anfangen gemacht haben erst mal komplett übersetzen und dann einführen das koste zum einen erstens mal viel zu viel ressourcen knappheit im gesundheitswesen trifft leider auch uns und zum anderen ist es für aus unserer sicht unheimlich wichtig dass wir damit den übersetzen dies auch wirklich anwenden und da alle gleichzeitig an bord zu holen das wäre zu viel auf einmal deswegen gehen wir anwendungsbezogen vor und übersetzen die bereiche wo wir die größte den größten nutzen sehen was wir im moment wirklich am ersten brauchen für digitalisierung und wo anwender auch auf uns zukommen und sagen das hätten wir gerne und das machen wir zusammen mit österreich und schweiz da gibt es eine DACH-Gruppe das du glaube auch schon angesprochen und je nachdem in welchem land gibt es auch unterschiedliche themen die grad brennen dadurch ergänzt sich das ganz gut und so haben wir jetzt eine erste German Edition rausgebracht gibt ja schon österreich und schweiz deswegen nicht German Edition das kann in dem kontext nicht sagen sie alle deutschsprach ich aber mit denen gemeinsam haben wir zum beispiel auch gerade jetzt den bereich pflege terminologie übersetzt und da waren es wirklich die anwender die gesagt haben das hätten wir gerne digitalisierung der pflege ist ja auch ein gerade ein wichtiges Thema da vorhin zu schreiten da das war ein gutes projekt viele mitgeholfen und wir haben es ein bisschen koordiniert und die plattform gegeben und das hat sehr gut funktioniert aus unserer sich ja kann ich auch ein stellter geprägten die ich sonst mache mit pflege zusammen zu dabei ist immer sehr sehr angenehm sei zielorientiert ich hätte jetzt ehrlich gesagt erwartet dass ihr das synchronisiert mit so was wie epa oder irgendwelche geschichten zum errezept zum medikationsplan dass die sachen die jetzt sozusagen auf der interop landkarte stehen die jetzt als erstes angegangen werden auch gesetzlich dass so zang das bevorzutürt das natürlich klar das steht ganz im vordergrund aber das machen wir sukzessive sowieso die pflege war jetzt was was vielleicht in der epa für alle noch nicht so ganz weit vorne steht aber wo wirklich der anwender nutzen wir im vordergrund stand aber klar natürlich sind die inhalte der mius für uns die wichtigsten elemente wichtige andrer anwendungspunkt ist für uns auch noch die grenzübergreifende versorgung also sprich ich gehe mit meinen krankheitsdaten nach spanien und da soll der arzt verstehen was dann mein beinbruch kompliziert welche schrauben auch immer hier in deutsch angegeben da heißt dann möchte ich meine daten ihr mitnehmen diese infrastruktur gibt es ja in europaschen im aufbau für die dinge und da müssen wir auch übersetzen damit auch die daten die dann zum beispiel aus spanien auf spanisch zurück kommen in der infrastruktur in die deutschen koz überspielt werden wieder deutsch gezeigt nun gekehrt also da gibt es so diese zwei aspekte epa und grenzübergreifende versorgung die für uns natürlich das haupt thema sind also sprich gesetzliche anwendungsbereiche jetzt hast du auch grad wieder KBV-MIO gesagt auch dazu haben wir zunächst eine folge kommt aber häufig vor ich versuche es wieder in in zwei setzen KBV-MIO sind im Medizinische Informationsobjekte die von der kasten erzlichen bundesvereinigung definiert werden und die danach her später für die hochstrukturierte und semantisch annotierte elektronische pacienten akte genutzt werden so und damit eben da immer auch jeder alles richtig versteht musste semantisch annotiert werden und das soll dann eben mit snormitz ct passieren und andern kudiersystem ich kenne mich einigermaßen gut aus tatsächlich in den in primärsystem sowohl niederglassenbereich als insbesondere in klinischen bräuch die meisten systeme haben jetzt nicht natives normitz ct implementiert das wirken riesen aufgabe und ist für sicher auch spannend wie man nachher dann sozusagen enderung wenn ihr dabei seid das sukzessive auszuräumen und zu übersetzen wie man das dann entsprechend meld das jetzt sozusagen der ideale übergang zum terminologiszöber also eigentlich wäre es hier geschickt zwingker zwingker wenn man irgendwo abfragen könnte was gibt es denn alles für ordnungsysteme oder nein kudiersysteme könnte da immer in echte zeit live nachfragen was könnte das sein wie ist die aktuelle version wenn neue Sachen besitzen dann findet man die dort automatisch terminologiszöber was macht ihr da terminologiszöber ist ja auch zur e-par passend im gleichen paragrafen gesetzlich verankert deswegen bauen wir den auch wenn man das zusammen mit der gemartik gemartik baut die technik wir kümmern uns ein bisschen um den inhalt kann er nichts schiefgehen wenn die gemartik die technik macht das läuft super also dieses ja kommt ja noch ne überklist ist gutes projekt genau und zum konzept gebracht hier vor das neutig die data hinter ist natürlich die single source of truth so wird uns ein paar mal an uns ran getragen die data hinter ist auch zu gucken dass man jetzt nicht fünf verschiedene systeme bereit stellt für ein und die gleiche sache man kann ja jetzt schon mit verschiedenen kudiersysteme beispielsweise den herz infark kudieren da muss man natürlich irgendwann ein bisschen harmonisieren da gibt es viele selbstgebastelte kleinsysteme natürlich auch in anwendungen wo man mal schauen muss wie das alles perspektivisch zusammenpasst wir starten jetzt erst mal mit dem ersten schritt wir stellen erstmal das bereit was wir sowieso schon haben was wir im prinzip als erste basis bausteine brauchen snow mit kamerie schon runterladen hast ja angesprochen kosten freien deutschland zur verfügung weil wir Mitglieder sind es gibt ja auch schon so einiges was man beim b farm runterladen kann aber sind verschiedene stellen es ist auch die frage der versionierung und es ist natürlich im moment noch bei uns bereitgestellt nicht für so eine Machine-Zugriff einfach mal das völlig gerade sagen weil jetzt die versionierung über die zeit die dane epa läuft also als patientin patient habe ich ja viele viele Jahre meine epa und wenn ich vor 20 jahnen krankung hatte dann muss der kode aus dem vor 20 jahresystem genommen werden und das ist natürlich auch ein wichtiger prug beim term selber genau also im end ist es ja so dass es in die lustige pdf da gibt und da gibt es natürlich so CSV xml json variant weil der terminologie server der hat ja business logik dahinter und das heißt wenn man das in der endausbaustufe sich vorstellen könnte müsste man ja nachher diese xml oder CSV-dateien gar nicht mehr runterladen so man könnt immer auf den immer erreichbaren terminologie server verweisen und würde dort ja immer alle coachsysteme gerade aktuell sind und auch die die vergangenheit wird man dort ja immer finden oder das heißt diese notwendigkeit dass das alle immer wieder neu implementieren die bestünde dann gar nicht ist das auch so angedacht ist das sozusagen das brushin gehen soll also versionierung spielt natürlich eine wichtige Rolle das ist ganz klar wir haben im vorfeld ganz viele gesprächige geführt mit den anwendenden auch was denn wirklich gebraucht wird wir haben uns mal angeguckt was in den anderen ländern so ist was wir jetzt nicht machen wollen mit dem terminologie server ist das einzige darzustellen was es gibt wir glauben das ist schon dann auch in den anwendung system teilweise spiegelungen verzweigungen was auch immer was die einzelne anwendung vielleicht noch braucht gibt also dass das azonehlicher archisierung ist aber dass die Single Source of Truth ist das was wir bereitstellen da holt man sich die relevanten system und ob man die nun tagtäglich holen muss oder ob man sie sich dann holt wenn ende rung passieren das denke ich ist auch ein bisschen den anwendungsfällen überlassen das sind ja ganz diverse also da KIS und PVS klar ganz klassische wahrscheinlich die da drauf zugreifen werden was gibt es ja noch diverse andere anbieter von artisystemem gesundheitswesen die da wahrscheinlich auch mit zu tun haben werden und insofern wollen wir da auch nicht wirklich restriktionen vorgeben wie und wann man sich das holt sondern es wird da bereitgestellt und ich denke die anwendungssysteme werden uns da auch wahrscheinlich dann nach den ersten schritten rückmeldungen geben und wir werden es noch mal so anpassen dass es auch wirklich für alle funktioniert okay das ist natürlich unterschiedliche kozsysteme gibt um sowas wie ein herz infarkt zu kudieren wird der 

    Terminologieserver wird dann auch ein mapping haben also das heißt der die i cd 10 oder i cd 11 die agnose wie kann an um 10 irgendwas spricht folgens noch mit ct code ja das Thema mapping das treibt uns ganz gut um weil wir dann natürlich auch sehen dass da eine riesen Welle von arbeit auf uns zurollt deswegen wird es natürlich in gewissen bereichen dass mapping geben müssen aber es ist die frage ob das langfristig wirklich nachhaltig ist mit mapping zu arbeiten also meine persönliche meinung wäre ja eher man sucht sich das basissystem von dem man dann die anwendungsbezogenen übergeordneten systeme vielleicht ableitet ich finde auch ein ganz wichtigen aspekt wenn man mapping anguckt wenn das nicht eins zu eins map war ist dann muss der anwender im zweifel interventionieren wenn er die systeme beide bedienen muss vielleicht dass eine für ein abrechnungsanwendungsfall das andere für ein Forschungsfall oder für eine andere Datenübermittlung und wenn dann jeder anwendende in deutschland bei jedem kudierten fall da noch mal nachhaken muss war es jetzt ex oder y geht auch nämlich viel zeit bei drauf also stichwort bürokratie ich würde mir wünschen dass so ein terminologischer weil wir die nächsten zehn Jahre da auch vielleicht hinkommen dass wir die heterogenität die wir jetzt im moment noch haben ein bisschen reduzieren so dass das auch für die anwendenden dann einfacher wird aber klar mapping wird zu anfangen die lösung der wahl sein müssen perspektivisch würde ich mir eher eine harmonisierung von systemen automatisierung dieses mapping wünschen die dann mit natürlich auch eine harmonisierung der inhalt ein bisschen einhergehen muss können wir uns ja ein neues co-system überlegen was dann alles mit rein nimmt und dann nutzt man nur noch dass ich glaube so entsteht immer wieder noch co-systeme was gibt doch genug co-systeme muss man sich ja nun ein bisschen gucken das war ich würdisch gemeint ist aber so eine klassische Antwort dann machen wir doch noch ein level obendrauf und was habt ihr sonst noch für Ordnungssysteme nur im bauchlagen hast du glaube ich war auch gesagt und dann wieder was aufzug greifen vielleicht ein kürzer und was steht sonst noch an außer terminologie server und anne freucht nicht gleich wenn ich jetzt wieder sieben fragen auf immer stellen okay fangen wir mit der ersten frage was haben wir sonst noch so im bauchladen sicherlich noch ein wichtiger baustein ist leug in der epaar für alle solcher die laborwerte so eine wichtige rolle spielen da sind wir schon kräftig auch dabei mit leug stimmen und da auch mit den anwendenden ab und haben schon großen teil von den leug kauts die wir brauchen für deutschland übersetzt willst du oder so ich erkläre macht euch also leug ich sage mal LOINC aber jetzt weiss ich ja auf das ist offenbar läuft das hätte ich man als öppiert immer irgendwo gegenrennt also LOINC ist eigentlich ich mag den gar nicht zu gern wenn man auch in der emotionale bindung zu unterschiedlichen koatsystemen haben kann weil der ist so stumpf das ist eigentlich nur eine lange Excel-Hölle wo dann unterschiedliche aksten drin sind und der dann beschreibt was laborwerte inhaltlich sind also wirst über längere zeitraum gemessen wurde in welchem system also blutsputum was ich was gemessen wurde usw. Und um den zu verstehen brauche man einfach alle dieser koats und die sind auch gar nicht geordnet sondern wird einfach neuer code immer wieder und dran geklatscht das heißt das kann irgendwie sein dass auf der das ein code der fast so gleich ist wie der nächste code sich nur in einer zahlwünterschein ist das eine irgendwie eine blutuntersuchung und das andere ist irgendwie ganz was anderes also besonders schön ist der nicht ist in keine klassifikation aber der sorgt dafür auch da das windabordarten übermittelt werden dass man das richtige drunter versteht du schüttest den koats so stimmt schon ich würde aber trotzdem sagen der ist gar nicht so unkleber aufgebaut weil z. B. Fürs übersetzen hat der ist uns viel leichter gemacht ein der nämlich aus parz bestät und wenn man die parz übersetzt also sind so sechs verschiedene spalten sozusagen und wenn man die einzelnen inhalte der spalten die sind dann multipliziert wenn man die übersetzt dann hat man in einem rutsch mit ne logik ganz viel schon die attribute werte sozusagen genau was der system natürlich interessanter macht für eine anwendung in mehreren ländern weil man das leichter dann in die versetzung kriegt ihr siehst du sagen wir unterschiedliche beziehung zum leuink ich bin eher uninteressant dafür ist über immer ein fürs übersetzen ist gut vielleicht letzter fernchecks leucht wird eben nicht nur mit labor werden genutzt und wir haben auch so was wie familien an am lesen etc. Darin das heißt wir haben auch einige nicht labor spezifische information die dort den verschissen sind okay was noch zum leuink hat UCUM also die einheiten auch wichtiger punkt und was vorhin angesprochen hatte waren die Orphakodes also koz für seltener krankung warum haben wir das weil i cd sind praktisch schubladen für die ergenosen grobe schubladen und da gehen die seltener krankung unter das sind ja typischerweise auch mal angeborene genetische krankung und die fallen dann in die so genannten resten klassen bei der i cd und dann verstecken sich da ein paar hundert seltener krankung dem i cd-code und man hat überhaupt kein überblick wie viel pacientin pacienten gibt es denn überhaupt mit bestimmten seltener krankung und kann dem entsprechend auch nicht so richtig die versorgungsplanung danach ausrichten auch relativ komplexes system war eh schon übersetzt wird rausgegeben aus frankreich von INSERM so genannten Orphanet netzwerk aus über 40 ländern die sich da zusammengetan haben um die expertise zusammenzutragen und das haben wir auch mit im Rahmen der fusion bei uns dann übernommen hat das bmg versteht ich da auch ein bisschen ressourcen im b fahren dafür verankert und seit 2023 wird es in der stationären Kodierung auch mit verwendet da haben wir einen mapping gemacht also geht es über den die ergenosen namen also den namen der seltener krankung kriegt man gleichzeitig den i cd 10 g m code und den orfer code so dass man sowohl für die abrechnung als auch für die spezifische kudierung der seltener krankung weites auf einmal kriegt also ein platto je von dir an dich für mapping hervorragend so vorletzte frage warum ist das DIMDI damals zum b fahren gewandert schwierige frage aber es hat sich ja nicht viele faktoren gehabt eine der punkte warum das gut funktioniert hat ist dass es durchaus über lapen gab in einzelnen bereichen die sich jetzt auch als energieen zeigen in den arbeiten also du hattest angesprochen das thema als in der epa und sneimittel terminologien ist was was das b farm als ehemalige b farm als zulassungsbehörde natürlich bearbeitet hat so dass wie PZN zum beispiel ja aber auch die ISO IDMP daten das ist jetzt was wo wir uns gemeinsam dran setzen beide expertiseen also die zulassungs expertise und wir mit der prudiersystem expertise und überlegen wie kriegen wir das denn auch so in die versorgung dass wir da die brüche die im moment bestehen so ein bisschen überwinden also PZN da kommt man im portal gar nicht weit mit das ist ein deutschesystem PZN eher für ambulant stationär isk gibt es diverse verschiedene systemen die auch in deutschland schon in anwendung sind die kriegt man das zusammen da arbeiten wenn momentz um ein bisschen dran oder hören immer wieder dass das was ist wo wir tätig werden sollten und da müssen wir mal gucken das wir ist zum beispiel gut gewesen dass wir fusioniert sind das eben diese beiden verschiedenen strengen expertise zusammen wachsen dann hast du auch gesagt du hättest dir schon zwei drei folgen angehört dann wirst du jetzt nicht überrascht sein über meine letzte frage nämlich was habe ich vergessen dich zu fragen habe ich nicht oder nach gedacht habe ich fast immer was hast vergessen mich zu fragen wo darüber würde ich gerne reden kann ich gerne sagen also ich habe schon mal so ein bisschen angetiesert die frage wo geht das perspektive schin mit den ganzen kudiersystemen also wir sehen da kommt immer mehr auf uns zu wir kring noch eins noch eins noch eins es sind unheimlich viele in der anwendung und wir wollen das jetzt in die epa für alle bringen und ich glaube das ist endlich was wir da an ressourcen rein stecken können um die heterogeneität aufricht zu halten wir haben den EHDS ist europäischen gesundheitsdatenraum auf uns zurollen da kommt noch eine ganz andere thematik mit standardisierung über europa hinweg die auf uns zukommt und wir haben viele nationale systeme die da nicht kompatibel sein werden und deswegen wer für mich ein wichtiger punkt wo man mal drüber nachdenken sollte oder womit ich mich persönlich beschäftige und wir uns auch als befahr beschäftigen wie kriegen wir denn die ganzen kudiersysteme wirklich so unter einen deckel dass das auch gut miteinander funktioniert und dass die anwendenden da ja auch nicht vollkommen überfahren werden mit dem was wir machen müssen und das wäre was wo wir uns natürlich auch über input und ideen freuen weiß klar weiß ich jetzt nicht wie du das als frage hätte formulieren können wo ich habe es jetzt nur einfach los geworden deswegen ist das die white card frage am ende dann können die leute immer noch mal alles los werden was ich was das mir wichtig gewesen war dann danke ich dir ganz herzlich. 

    Shownotes

  • Folge #162 – Digitalgesetz (Digi-G)

    In dieser Folge werfen wir einen Blick auf das verabschiedete Digital-Gesetz. Bernhard spricht dazu mit Sebastian Zilch vom BMG über die ePA für alle, die Medikationsübersicht und eRezept und wie diese das Gesundheitswesen beschleunigen sollen. Dabei werden auch die kürzlich aufgetretenen Probleme bei Medisign thematisiert.

    Im weiteren Verlauf werden Interop-Council und Digialbeirat voneinander abgegrenzt und deren jeweilige Rolle erläutert. Am Ende gibt es noch einen Abstecher zur PVS-Rahmenvereinbarung der KBV, ehe der Ausblick auf weitere Gesetze folgt.

    Podcast: Play in new window

    Transkription

    Sind angekommen bei Folge 162. Es ist Anfang April und gerade ist ganz frisch das DigiG-Gesetz oder Digitalgesetz oder ganz lang Gesetz zur Beschleunigung der Digitalisierung im Gesundheitswesen erschienen und das nutzen wir doch mal zum Anlass, um darüber zu sprechen. Das mache ich nicht alleine, sondern wieder mit einem Podcast schon gut bekannten Experten nämlich mit dem Sebastian Zilch, guten Morgen, Sebastian. Ja, hallo lieber Bernhard, das freut mich, dass ich heute wieder dabei sein darf und vor allem zu einem spannenden Thema und Anlass. 

    Vielleicht für die wenigen, die die alte Folge mit ihr noch nicht gehört haben, zwei Worte zu dir, wer bist du, was machst du? Ja, Sebastian Zilch ist mein vollständiger Name, ich bin im Bundesministerium für Gesundheit, Unterabteilungsleiter für die Themen rund um Telematik, Infrastruktur, gematik und eHealth. So was ist ein Unterabteilungsleiter, das ist eine Funktion im Ministerium, wir haben ja verschiedene Abteilungen, zum Beispiel jetzt unsere Abteilung, die für Digitalisierung und Innovation und dies nochmal aufgeteilt in zwei Teilbereiche, gesagt meinteilbereich und dann haben wir noch den Bereich zu Digitalisierung und Innovation auf der anderen Seite. 

    Genau, und ich bin jetzt seit fast zwei Jahren hier im Ministerium dabei. Und mit dieser Funktion in der Abteilung hast du wahrscheinlich auch irgendwie deine Finger beim eHealth-Gesetz mit dabei gehabt, vielleicht mal vorweg die Frage, wie stark ist dann der Einfluss? Was kann man da als Unterabteilungsleiter in dieses Gesetz mit reingeben an Ideen, die man aus der Branche oder so gesammelt hat, oder was kommt sozusagen eher von anderen Quellen? Sind das andere Personen, die da die wesentlichen Themen liefern? Wir haben ja unser Digitalgesetz und auch das Schwestergesetz, das Gesundheitsdatennutzungsgesetz, als unmittelbares Ergebnis auch auf unsere Digitalisierungstrategie, die letzten März veröffentlicht wurde, entwickelt und auf den Weg gebracht. Und in dem Sinne gibt es natürlich immer wieder Themenfelder, wo man sich auch mit einbringen kann. Letztendlich ist es natürlich eine Mischung aus den Ergebnissen aus dieser Strategie, aus den Zielen und Wünschen des Ministers, aus Beiträgen, andere Ressorts und natürlich auch der Parlamentarierinnen und Parlamentarier. Das heißt, so ein Gesetz denkt sich ja nicht einer alleine aus, sondern ist dann ein Ergebnis des demokratischen Prozesses, den es durchleucht. 

    Das kann angesprochen, das ist sozusagen die Folge oder die gesetzliche Umsetzung der Digitalstrategie, die ca. Von einem Jahr veröffentlicht wurde. Auch damals waren wir kurz vor der DMEA und zur DMEA, weil die Digitalstrategie verfügbar sind. Wir zeichnen hier auf am 5. April wieder kurz vor der DMEA, die nächste Woche losgeht. 

    Jetzt hat das also ein Jahr gedauert, bis das, was als Strategiepapier veröffentlicht wurde, in ein Gesetz umgemünzt wurde. Würdest du das als schnell, normal oder langsam bezeichnen? Naja, gut, also wenn man mal die Seiten zählt, ich glaube, wenn man beide Gesetze zusammen sind wir aber 500 Seiten, das ist schon nicht ohne. Und gut Ding will Weile haben, aber Scherz bei Seite, ich glaube, die Geschwindigkeit ist völlig im Rahmen dessen. Es gibt ja auch verschiedene Stationen, die man einfach durchlaufen muss. Es gibt gewisse Termine, wo man überhaupt ins Bundeskabinett kann, die sind dann wieder abhängig davon, wann kommt ein Gesetz dann auch im Bundesrat und im Bundestag und die verschiedenen Ausschüsse. Und wir sind ja auch nicht das einzige Gesetz. Und ich glaube, wenn man sich anschaut, dass vielleicht auch andere Gesetzes vorhaben, manchmal noch etwas länger dauern, als sie mal intendiert waren, sind wir glaube ich sehr gut durchgekommen. Der Einsatz war ja die Digitalstrategie schon in vielen Bereichen aus sehr konkret. Das heißt, das konnte man ja wahrscheinlich dann auch gut in Gesetzestexte umsetzen, mit den entsprechenden juristischen Experten, auf der anderen Seite auch das angesprochen, gibt es einfach Zyklen, die dadurch laufen werden müssen, Termine fristen und jetzt haben was, passend zu dem Meer, auch wenn das vielleicht unbedingt die Absicht war und können darüber sprechen, dann schauen wir mal rein, was drin steht. Aufbau und eben auf der Digitalstrategie haben wir da tolle Themen drin, wie die elektronische Patientenakte, Medikationsübersicht, E-Rezept dazu hat man die in der letzten Folge gesprochen. Wenn man vielleicht auf die ersten Aspekte mal schauen, elektronische Patientenakte, sicherlich einer der größeren Aspekte ab 2025 für alle gesetzlich versicherten verpflichtend, es sei denn man nutzt eben die Opt-Out-Regelung, um dem zu widersprechen. Wie blickst du auf diese wesentliche Gesetzesänderung? Also, die elektronische Patientenakte ist ganz klar das Herzstück des Digitalgesetzes, also damit das nicht unter den Tisch fällt, im Digitalgesetz sind ganz viele wichtige und spannende Regelungen drin, auch zum Thema Nutzung oder verbindliche Nutzung des E-Rezeptes zur Weiterentwicklung der Digas zum Thema Videospress-Stunde, Telekonsile, aber eben auch digitale Versorgungsprozesse in so genannten, also digitalen DIPs zur Interoperabilität, Cybersicherheit, Innovation, also da ist ja wirklich ein ganz dickes Paket drin und das ist nur eines der beiden Gesetze und die EPA ist ganz klar das Herzstück dieses Gesetzes und zwar nicht nur dieses Gesetzes, sondern natürlich auch mit Blick auf die Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung in diesem Land, weil wir mit der EPA für alle, das ist ja so ein bisschen unser Arbeitstitel auch für diese neue EPA. Wir haben ja heute schon eine mit einem Verwaltungsgrad von einem Prozent und wir werden es umkehren. Wir werden eine Situation haben, wo eine elektronische Patientenakte in der Regel verfügbar ist und auch in der Regel befüllt wird und damit auch tatsächlich für die Versorgung und später auch für die Forschung relevant wird. Und das ist ein ganz ganz wichtiger Schritt nach vorne und wenn wir uns auch andere Länder anschauen, sind diejenigen, die erfolgreich bei der Digitalisierung sind auch mit einem solchen Ansatz gestartet und deswegen bin ich da sehr optimistisch und freue mich sehr auf Anfang nächsten Jahr. Also ich glaube auch, dass das ein wesentliches Element einfach sein muss, eine einrichtungsübergreifende Stelle für Patienten Informationen, die dann eben Datenschutztechnisch sauber gespeichert werden. Das ist einfach eine Grundlage, um auch irgendwie viele weitere Anwendung Richtung Medikation, auch dann irgendwie die Vielfach erwähnten KI-Möglichkeiten und solche Dinge einfach irgendwo anzuschließen, aber da brauche ich erstmal eine verlässliche saubere Datenbasis und da sehe ich eben auch die Patientenakte als ein wesentliches Element. 

    Dann angeknüpft sind da eben auch Dinge wie Medikation und E-Rezept. Wie ist da die Verknüpfung in dem Gesetz geregelt? Also ist das jetzt sozusagen das dann unterpunkte oder bleiben das weiterhin separate Anwendungen, die man Separate auch nutzt und adressiert? 

    Also vielleicht erst mal zu dem Anwendungsfall des digitalen Medikationsprozesses. 

    Ich glaube, was eine ganz wichtige Erkenntnis war und da bezieh ich mich auch noch mal auf die Digitalisierungstrategie ist, dass wir eine Priorisierung vornehmen müssen und wir müssen alle Beteiligten mit auf die Reise nehmen, dass wir auch tatsächlich mehrwert und Anwendungsfalle in der Realität sehen werden. Also wir haben ja auch heute schon ganz viele MIOs und keines davon ist in der Realität eingesetzt und umgesetzt. Das heißt, wir haben hier einen Ansatz gewählt, wo wir sagen, wir wollen, dass die ePA zunehmend ein Ort für strukturierte Daten wird. Das ist, glaube ich, ein ganz wichtiges Ziel. Aber wenn wir jetzt anfangen nächsten Jahres beginnen, sind da eben nicht nur strukturierte Daten drin, sondern da sind auch PDF-Dokumente drin, um eben trotzdem auch Informationen verfügbar zu haben. Und gleichzeitig ganz klar zu machen, wir wollen jetzt auch diese Anwendungsfälle als digitale Prozesse denken und verstehen. Vielleicht noch mal zu um die Priorisierung abzuschließen. Wir haben uns auch angeguckt, was hat denn einen großen Impact und was hat vielleicht auch gewisse Elemente und Bausteine, die wir nachnutzen können? Und da sind wir sehr schnell darauf gekommen, dass eben die Medikation sich hier sehr gut anbietet. Und zwar bietet sie sich an, weil wir Informationen aus dem E-Rezept fachdienst nachnutzen können, um diese eben jetzt auch in der elektronischen Medikationsliste abzubilden. Und Medikation ist ein, das ist ja das Brot und Buttergeschäft für viele Versorgungsfragen. Und leider gehört auch heute zum täglichen Dialog in den Arztpraxen dieses Landes die Frage, was nehmen Sie denn für Medikamente und dann ist häufig die Antwort, ja morgens irgendwie da eine halbe blaue, also schwierig, die diese frei zu beantworten. 

    Genau, und das ist ja untragbar und wir sorgen jetzt eben genau dafür, dass hier diese Medikationsinformation verfügbar wird und damit die Versorgung massiv verbessert wird. Da kannst noch nicht aufhören, wir wissen auch sehr genau, wir haben natürlich auch oder was bietet sich auch an Labordaten? Ja, auch Labordaten sind eine der der relevantesten Informationen im Versorgungsprozess und natürlich auch so eine Art Patientenübersicht, die elektronische Patientenkurzakte. Diese drei Anwendungsfälle haben wir identifiziert als wichtig, machbar und auch in einem digitalen Prozess machbar. Also keine reine Elektrifizierungen sind davon, ich hab heute schon ein Dokument und das stelle ich jetzt da einfach digital ein, nein, sondern es geht tatsächlich um dieses Prozessdenken, das ist bei der Priorisierung ganz, ganz wichtig. Ich hab ein total sinnvoller Schritt, wenn man sich das auch anguckt, wie du sagst, erst mal überhaupt Daten reinzubekommen, das Ding zu füllen in einer ersten Nutzung und dann nach und nach weiter dafür zu sorgen, dass die Daten, die darin sind nach und nach weiter strukturiert werden, strukturierte Daten reinkommen. Also besser dann dann perfekt, zum Start, erst mal überhaupt die Nutzung vorantreiben, die sieht dann die Integration von ja semantischen Standards aus, also welche Art der Kudierung ist da vorgesehen, ist das im Gesetz so explizit genannt oder steht da dieser Hinweis auf sementische Interoperabilitätsstandards. 

    Genau, es geht eben um diese Standards und diese Festlegungen, das machen wir ja im Kontext der Definition von medizinischen Informationsobjekten, die dann die Mio 42 entsprechend im Moment auch entwickelt, gerade für diesen Anwendungsfall. Und werden gerade über die Medikation gesprochen, bei unserer letzten gemeinsamen Folge hatten wir was ehrezept gesprochen, da waren wir gerade zu in der Anfangsphase, es ist angelaufen, es gab ein paar Schwierigkeiten. Jetzt sind wir heute in einer Stelle, dass wir, ich könnte mal reingekuckt ins TI-Dashboard 136 Millionen ein paar zerquetschte Nupau, oder? Ich würde sagen, da haben wir jetzt den Durchbruch erreicht, es läuft an oder wie werdest du das ist? 

    Absolut, also ich glaube der Start des Erezeptes oder der erfolgreiche Start des Erezeptes hat ja eine Weile auf sich warten lassen. Wir hatten ja eigentlich schon mal vor ein Jahr früher zu starten und haben dann aber auch gesehen, dass die Voraussetzungen einfach noch nicht gegeben waren. Also die Implementierung in den Systemen waren einfach nicht skalierbar implementiert, also das hat einfach nicht funktioniert, so dass man da noch mal die Pause-Taste gedrückt hat, aber dann natürlich das ja nicht ungenutzt gelassen hat, sondern eben sehr intensiv zusammengearbeitet hat mit KV, mit Ärzten und Ärzten. Die Gematik war vor Ort mit den Softwareherstellern, sodass tatsächlich auch zum Ende des vergangenen Jahres ein Qualitätsniveau sich hergestellt werden konnte, und sagt, okay auf der Grundlage können wir jetzt tatsächlich auch mit dem elektronischen Rezept starten. Man konnte das ja bereits letztes Jahr nutzen, das haben auch einige Praxen gemacht und ich sag mal alle, die die früh angefangen haben sich damit zu beschäftigen, hatten natürlich Anfang diesen Jahres auch weniger Staatsschwierigkeiten als alle, die am 2. Januar in die Arztpraxis kann sagen, ach stimmt, ich muss jetzt eher Rezept machen, und dann gab es eben noch ein paar Umstellungen, die natürlich eine Herausforderung sind, weil sich gewisse Prozesse auch entsprechend anpassen müssen. Also liegt da kein Rezept mehr vor einem Tresen, was man auch ein Passor unterschreibt, sondern man macht das eben am besten mit der Komfortsignatur. Und da ist jetzt ja durch das Digitalgesetz jetzt so, dass noch mal der weitere Zugangsweg mit der EPA-App im Wesentlichen hinzugekommen ist, also wir hatten beim letzten Mal auch gesprochen, das gab verschiedene Wege und der eine Weg, der wurde dann letztendlich schnell wieder abgeschaltet und jetzt ist eben der Weg wieder frei über das Gesetz, dass wir sagen, wir haben die EPA-App als einen weiteren Zugangsweg zum E-Rezept. 

    Genau, also weil wir auch gesagt haben, wir wollen ja auch, und das ist auch ein Learning aus der Digitalisierungstrategie, sozusagen, also so Ökosysteme, die entstehen ja auch in die Wachsen auch, und wenn ich mir eben vorstelle, ich habe schon ganz viele digitale Kontaktpunkte zu den Versicherten über die Krankenkasse, und dort wird eben auch die elektronische Patientenakte angeboten, warum dann dort nicht auch die Funktionalität, die Erezepte entsprechend auch einlösen zu können. Also das ist schlicht ja der Gedanke dahinter, dass wir auch Nutzer zentriert, Nutzerinnen und Nutzer zentriert, unsere digitalen Angebote weiter denken und weiter entwickeln wollen. 

    Schauen wir noch mal in anderer Aspekte des Digitalgesetzes rein. Ein Punkt war auch, die Digas besser oder tiefer in die Versorgungsprozesse zu integrieren. Wie kann das gelingen? Also wir haben doch stand jetzt so 62 Diga, die gerade zertifiziert sind und genutzt werden können, häufig eben so ein bisschen als Standalone-Lösung werden verschrieben genutzt, haben häufig eine gute Wirkung, aber noch so ein bisschen als Einzel- oder Insellösung. Wie kann diese Integration gelingen und ganz konkret, wie kann das gesetzt dabei helfen? 

    Also vielleicht einmal noch zu den Diga insgesamt. Also mit dem Diga-Verfahren sind wir in Deutschland natürlich internationaler Vorreiter bei der Integration solcher Apps in Versorgungsprozesse und viele Länder sind regelmäßig mit uns im Austausch, wie sie solche Lösungen auch in ihren System etablieren können. Also wir sind zum Beispiel auch viel im Austausch mit Frankreich, mit den PECAN heißt es dort, will sagen, wie Digas sind, sind weiterhin eine echte gute Sache und wenn man anschaut, dass seit dem Jahr 2020 ja über 200 Anträge beim BfArM eingegangen sind, also da ist wirklich eine hohe Innovationskraft auch da und da sind jetzt heute auch 33 gelistet. Das ist glaube ich ein summer echten toller Erfolg. Wir sehen auch, dass die Verordnungsquoten weiter hochgehen. Wir haben auch da im Gesetz jetzt nochmal etwas justiert. Teilweise hat es sehr lange gedauert zwischen der Verordnung und der Freischaltung durch die Krankenkasse. Das haben wir jetzt verkürzt, sodass das hier tatsächlich auch schneller geht und dem Bedarf auch entsprechend angemessen geregelt werden kann. Warum ist das heute ein standalone Produkt, neuer, weil es genau so auch im Gesetz stand? Aber das ist ja auch eine Frage, das war ein Novum in der Versorgung, man hat damals auch viel darüber diskutiert und gesagt nah gut. Dann bieten wir die mal an, es muss aber auf jeden Fall sichergestellt sein, dass sie eigenständig trägt und funktioniert und das auch mit Studien hinterlegt wird. Wir haben auch hier die Situation, die digitalen Tools sind ja letztendlich eine Unterstützung für die Versorgung und wir wollen ja auch nicht den Eindruck erwecken. App ersetzt Arzt, sondern wir sehen auch App und Arzt gemeinsam und die Daten, die dabei entstehen zu nutzen, nutzen zu können, dadurch entstehen die Mehrwerte. Und deswegen ist es jetzt eben auch möglich mit dem digitalgesetz, dass eine App auch ganz bewusst eine komponente ärztliche Behandlung beinhaltet. 

    Ich glaube, das ist ein ganz wichtiger Schritt. Die Diga werden ja noch weiter erwachsen, nämlich auch im Bereich der Risiko-Klassen. Wir sagen auch, die Risiko-Klasse 2b kann jetzt eine Diga sein, zumindest andersrum, eine Diga mit der Risiko-Klasse 2b kann jetzt eben sich auch entsprechend listen lassen. Da haben wir aber natürlich, weil es da ja schon auch um etwas, also um höheres Risiko geht eben dafür gesagt, dass hier tatsächlich der Nutzen nachgewiesen sein muss, bevor die Diga zum Einsatz kommt. Aber genau, wir haben hier noch mal viel in Bewegung gesetzt. 

    Ist da auch eine Verknüpfung zur Epa eben geplant, als Herzstück, das man sagt, kann ich denn schon eine Diga habe und damit gute Daten des Patienten erhebe, dass die dann auch eben in der elektronischen Patientenakte für berechtigte Nach- oder weiter behandelt zur Verfügung stehen. 

    Genau, also sowohl das Schreiben der Diga, als auch das Lesen der Diga aus der Epa sind vorgesehen und angelegt. 

    Okay, als ein wesentliches weiteres Element im Digitalgesetz wird dann noch der Digital-Beirat genannt, der gemartigt. Das ist so ein ganz neues Element. Jetzt haben wir schon sowas wie den Interop-Counsel, der sich irgendwie der Name andeutet, ganz verstärkt mit Inter-Probität und Standards und Schnittstellen-Fragen beschäftigt. Was macht der Digital-Beirat und wie steht der vielleicht auch im Verhältnis zu diesem Interop-Counsel, als Ergänzung, als Ablösung, als Übergeordnetes Gremium? Also, was macht der Digital-Beirat, der Digital-Beirat berät, die gemartigt zu Belang des Datenschutzes und der Datensicherheit? So wie zur Nutzerfreundlichkeit der DTI und ihrer Anwendung, so. Also, warum dann das? 

    Genau, also erst mal nichts zu Standards, Standards können natürlich, oder ich sag mal, da gibt es natürlich Schnittmengen. Also, ich glaube, Trennschaft wird es nicht an jeder Stelle sein und trotzdem glaube ich ist klar, das bestimmte Themen eher in den Interop-Counsel gehören, als eben in diesen Digital-Beirat. Aber beispielsweise, wenn ich hier über strukturierte Daten, oder Datenformat und Spreche, die müssen ja auch irgendwie strukturiert erhoben werden. Und da kann man sie schon vorstellen, dass man nochmal die Frage stellt, wie kriegt man das dann tatsächlich auch sinnvoll und gut hin? Kann man vielleicht aus bestimmten anderen Daten irgendwas rausziehen, wie kann man die weiterverwerten? Also so könnte ich mir eine Schnittmengen vorstellen. Aber warum geht es eigentlich grundsätzlich? Es geht ja tatsächlich darum, ethische und medizinische Aspekte auch bei der Entwicklung digitale Anwendung viel stärker zu berücksichtigen. Ich beziehungsweise noch mal auf unsere Digitalisierungstrategie, wo wir eben auch gesehen haben, Datensicherheit und Datenschutz sind zwei ganz wichtige Komponenten. Aber es gibt auch die Komponente des Anwenders, der Anwendung. Also, die damit zu tun haben, die tatsächlich versorgen oder die versorgt werden mit diesen Anwendungen. Und diese Dimensionen soll mit diesem Digital-Beirat sehr viel stärker in den Mittelpunkt gerückt werden und zwar prospektiv. Also es geht nicht darum, dass wir noch ein Gremium haben, was sich eine Spezifikation durchließt. Nein, es geht darum wirklich zu sagen, bevor ich überhaupt anfange, eine Spezifikation zu erstellen, was muss sich denn berücksichtigen unter diesen Dimensionen? Gibt es irgendwelche UX-Performance-Ziele beispielsweise oder irgendwelche grundsätzlichen Fragestellungen, die ich noch erörtern muss? Und dieses nach vorne gerichtete Gremium soll dieser Digital-Beirat sein. 

    Und der hat aber die Funktion zu Beiraten. Das heißt, der trifft selber keine Entscheidung, sondern das bleibt weiterhin der GMATX selbst behalten, beziehungsweise euch als BMG. Aber es gibt eben den Input noch mal gesammelt aus einer extra Expertenrunde, die es eben nicht mit Schnittstellen-Experten besetzt ist, sondern eben mit Datenschutz, Datensicherheit und UX-Experten. 

    So jetzt haben wir über mehrere Aspekte des Digitalgesetzes gesprochen, die sich alle gut anhören, die auch in meiner Einschätzung dazu führen werden, dass wir damit ein bisschen vorwärts kommen. Das steht ja so ein bisschen im Kontrast zu den Nachrichten der letzten Wochen, wo es immer wieder Störungen gab. Wir hatten da die Medis sein, Probleme beim Connector. Wie passt das sozusagen zusammen oder ist das kontraproduktiv auf jeden Fall? Klar, wir keiner, aber nimmt das zu viel Wind aus dem Segen oder kann man sagen, okay, wir sind doch weiterhin auf dem richtigen Weg. Wie werdest du das ja auch vom Zeitpunkt her? Ja, glaube, das muss man nicht verharmlosen. Das war ein sehr sehr sehr sehr ärgerlicher Vorfall und um die Medis sein. Wir haben da auch oder es gab auch Gespräche mit der Medis sein in dieser Phase und auch der Schaden, der daraus ressortiert. Es gab ja auch Aktivitäten, dass man eben dazu aufrief, zwischen 19 und 10 Uhr morgens nur noch muss der 16 auszustellen von manchen Bundesländern. Beziehungsweise den dort organisierten Ärztevertreterinnen und Vertretern. Das ist nicht glücklich, überhaupt nicht glücklich und daran muss gearbeitet werden. Und ich glaube, daraus ist nochmal deutlich geworden, dass das Thema Betriebstabilität der Telematikinfrastruktur immer wichtiger wird. Je mehr wir wirklich in so eine Dauer hochlast kommen. Und das soll jetzt nicht die Entschuldigung sein. Aber ich glaube, wir sehen schon, dass ich sage mal eine Trockenübung. Also, wenn mal irgendein Dienst rund um die Epa ausgefallen ist, das hat kein Mensch bemerkt. Das war völlig irrelevant. Ja, dann hat man das halt repariert und gut war es. Und jetzt ist es so, wenn eben für zwei Stunden morgens oder auch nur eine halbe Stunde morgens, kein Erezept ausgestellt werden kann, hat das unmittelbare Effekte auf die Versorgung, auf die Praxisabläufe. Das schlägt durch. Und es schlägt auch an Wochenende durch. Bei 136 Millionen Erezepten, da sind jeden Tag ein paar dabei und auch in jeder Stunde. Und das sind eben einfach auch ganz neue Anforderungen, die sich eben alle Partner, die damit beteiligt sind, einstellen müssen. Und wo wir auch erwarten, dass hier eine Betriebstabilität sichergestellt ist und gegeben ist. Und ich glaube, um da vielleicht aber dann doch noch auch, dass das positive rauszunehmen. Die Gematik hat hier wirklich wirklich gute Arbeit geleistet, auch gemeinsam mit der Medisein in die Problemanalyse zu gehen. Und hier auch dieses Problem zu lösen. Und da hat sie ihre Rolle auch als Warrerin und Wächterin der Betriebstabilität der TI, ist sie wirklich gerecht geworden. Also, das ist ein sehr positiver Entwicklung in dieser negativen Kontext. Und das Thema Betriebstabilität nehmen wir auch weiter mit. Da will ich jetzt gar nicht so viel verweg greifen. Aber wir haben ja noch ein weiteres Gesetz auch in der Pipeline, das Digitalagenturgesetz, wo wir auch hier dieses Thema noch mal weiter adressieren werden. Weil es ist wichtig, dass man sich darauf verlassen kann, dass diese digitalen Anwendungen auch nutzbar sind. 

    Ich glaube, das ist genau die Frage. Also, dass das irgendwie ganz schrecklich war, ist klar auf der anderen Seite. Das ist die Frage, reichen die aktuellen Regelungen, auch die Befugnisse der Gematik sozusagen aus, sich um diese Dinge auch ausreichend zu kümmern, die richtigen Schlüsse zu ziehen. 

    Ich glaube, in einem Beitrag habe ich gelesen, es wird nun geprüft, die über die Gematik mandatiert ist, die aus dem Vorfall identifizierten Erkenntnisse in Zulassungsprozessen auch anzuwenden. Wie bewertest du das? Also, ist gesetzig schon ausreichend abgedeckt oder braucht es da eben noch weitere Kompetenzen oder Richtlinien oder Befugnisse, dass die Gematik da eben noch für solche Fälle weiter agieren kann? 

    Ich glaube, dass man das noch schärfen kann und auch noch verbessern kann. 

    Und dann warten wir gespannt auf Nachfolge gesetze oder? 

    Genau. 

    Jetzt hatten wir gerade zug auf den digital beirat einmal kurz in den Interop-Counsel erwähnt, da ist schon gesagt, das sind eben andere Kompetenzen, der benötigt werden. Im Interop-Counsel gab es eine Roadmap, einen Fahrplan für 2023 und 2024. Gibt es da schon Pläne, wie es mit diesem Interop-Counsel weitergeht? Ist das auch für Verlängerung für 25 geplant oder ist die Arbeit jetzt erst mal so auf diese beiden Jahre abgesteckt? Und dann ist alles gut und auf den Weg gebracht. Ich würde spontan sagen, zu tun gibt es auch noch in den nächsten Jahren was? Ja, also den Interop-Counsel wird es auch weitergeben, der wurde jetzt ja mit dem Gesetz nicht abgeschafft, gibt aber trotzdem auch Veränderungen. Wir haben ja über die vergangenen Jahre sukzessive den Bereich Steuerung und Festlegung von Interoperabilitätsvorgaben verbessert und weiter ausgebaut. Und beispielsweise auch mit der Gesundheits-IT-Interoperabilitäts-Gavernensverordnung, die in diesem wunderschönen Namen trägt. Das muss man ausfangen, klar. Das ist die GIGV. 

    Ich glaube, so kennt man sie auch noch etwas besser. Wurden ja auch schon entsprechende Schritte eingeleitet. Es wurde eine Koordinierungsstelle für Interoperabilität eingerichtet. Und dann eben das Interop-Counsel als Unterstützung dieser Koordinierungsstelle aufgebaut. Was wir jetzt hier machen ist, diese Koordinierungsstelle in ein Kompetenzzentrum auszubauen, auch mit weiteren Kompetenzen und auch Aufgaben und auch noch einer höheren Verbindlichkeit. Also insbesondere eben, dass Tandisiungsbedarf und nicht nur identifiziert werden, Standards entwickelt werden oder beauftragt werden. Also künftig wird ja das GIG, die MIO 42 beispielsweise damit beauftragen, einen MIO zu entwickeln. Das ist ja heute so ein Jahrmachtmal und hier wird es jetzt sehr viel mehr gesteuert und koordiniert. Und es wird eben auch Zertifizierungsverfahren geben, das sogenannte Konformitätsbewertungsverfahren auch für die Industrie. Beispielsweise auch sichergestellt werden muss, wenn wir jetzt mal über die EPA sprechen, dass die Anbieter durch das Konformitätsbewertungsverfahren gehen und wir dann am Ende eben auch sicherstellen können, dass die EPA auch so funktioniert, wie sie funktionieren soll. Der Council wird weiterhin beraten zur Seite stehen und gemeinsam auch in der Zusammenarbeit mit dem EUPX-Kart-Expertenkreis und den weiteren Arbeitskreisen, die dort eingerichtet werden können, das Kompetenzzentrum unterstützen. Also in Summe, wir bauen einfach weiter an dem, was wir seit einigen Jahren im Bereich EUP initiiert haben. Ja, jetzt hast du gerade schon angesprochen, die Prüfung Zertifizierungkonformität in eine ähnliche Richtung geht so ein bisschen auch die PVS-Ramenvereinbarung für Praxis. Software der KWV, Hintergrund ist ein bisschen die Praxis, also sie auf die Software verlassen können und damit das irgendwie gewährleistet ist, muss das ganz am besten zertifiziert werden durch die KWV. Und das kann man über einen Rahmenvertrag abbilden. Was erhoffst erwartest du von einer solchen Vereinbarung, hilft die uns weiter, trägt die zu mehr Vertrauen in diese Systeme bei. Oder ist das eher was, wo die Hersteller aufschreiben und sagen, ach, du meine bitte nicht noch eine Zertifizierung noch einen Rahmenvertrag, wo es wir noch erfüllen müssen? Ja, also danke für das Thema nochmal. Ich finde das enorm wichtig und einen ganz wichtigen Baustein auch auf dem Weg in eine gute digitale Gesundheitsversorgung, warum? Weil die Primärsysteme natürlich ein ganz wichtiges Schlüsseltor sind zur erfolgreichen Digitalisierung. Ja, das Erlebnis in der Arztpraxis über gute oder schlechte TI-Anwendungen, E-Rezept, EAU elektronische Patientnage. Kommt ja immer darauf an, wie ist das eigentlich in PVS implementiert? Raucht mal in PVS fünfmal am Tag ab, rödelt das irgendwie mit einer sich ständig drehenden Zeit oder nicht. Das heißt, PVS spielt eine ganz wichtige Rolle. Und was haben wir heute? Wir haben eine recht undifferenzierte Wahrnehmung, PVS sind irgendwie alle blöd. Also, das hört man ja schon viel in Medien oder auch in Individuen gesprechen. Was macht jetzt diese Rahmenvereinbarung? Diese Rahmenvereinbarung schafft Transparenz und ermöglicht es, darzustellen, welche Primärsysteme sich in diese Rahmenvereinbarung begeben und damit das Signal setzen. Ich erfülle bestimmte Qualitätskriterien und zwar Qualitätskriterien, die die Industrie mit der KBV und dem KVN gemeinsam entwickelt hat. Also das schreibt ja die KBV auch auf ihrer Website, dass die PVS-Anbieter hier auch anfangreinung beteiligt. Und das finde ich ist ein ganz wichtiger Schritt. Also einmal, dass man miteinander redet und nicht hier irgendeinen Zauberschloss baut, was am Ende kein Effekt hat, sondern es sagt, nein, das sind erreichbare Kriterien. Und es werden hier auch Unternehmen in diesen Rahmen vertragen gehen. Und ich glaube, das ist ein ganz wichtiges Ziel. Das war für zwei Leidimensionen, das eine ist, natürlich noch mal Qualitätsansporn an die Systemhersteller zu sagen, okay, daran muss ich mich messen, dahin möchte ich gehen oder gegebenenfalls selber auch sichtbar sein. Und für alle, die die sagen, das ist mir doch alles egal, ja, meine Kunden krieg ich was ich mache, denjenigen, die wechseln wollen oder eine Neugründung einer Praxis haben. Aber die Orientierung zu bieten zu sagen, und dahingeh es, da kannst du ja sicher sein, dass gewisse Qualitätskriterien erfüllt werden. Und ich glaube, das ist ein ganz, ganz wichtiges Instrument, trotz seiner Freiwilligkeit. 

    Wunderbar, dann schaue ich mal ein bisschen auf die Uhr, wir versuchen, das mal wieder einzufangen und abzuroden. Wir haben ein bisschen gesprochen, übers Digitalgesetz, die verschiedenen Bestandteile sind übersEhre-Zept dann auch noch auf dem PVS-Rahmenvertrag, dann am Ende noch gekommen. Und sind jetzt in der Stelle, dass wir einen Ausblick wagen dürfen. Wie geht es weiter? Etwas angehörtes Gipfolge-Gesetze, die auch die weiteren Aspekte der Digitalstrategie abbilden. Was kannst du noch sagen zum Ausblick? 

    Ich glaube, die Themen, die wir jetzt eben indiskutiert haben, werden in vieler der Hinsicht dort einfach noch mal refiniert und verfeinert. Also gerade eben auch Qualitätsanforderungen an Primärsysteme wird sicherlich nochmal ein wichtiges Thema sein. Aber natürlich auch die ganze Entwicklung der gematik zur Digitalagentur. Es ist ja auch im Koalitionsvertrag entsprechend angesetzt. Und da haben wir ja auch schon viele Schritte gemacht. Ja, das darf man nicht vergessen. Wir haben beispielsweise schon der gematik der gerne Aufgabe im Bereich, genau also der Strategie-Fortschreibung gegeben. Beispielsweise, aber auch dieseInteroperabilitätsmaßnahmen. Also wir haben da ja schon auch viel gemacht. Aber das hier noch weiter, auch abzurunden und gerade auch Themen, die auf die Betriebsstabilität einzahlen. Das wird noch in dem Folgegesetz entsprechen kommen. 

    Ich glaube, das sind so die beiden großen Schwerpunkte, die wir dort erwarten können. 

    Das ist dann so ein bisschen mittel, ein bisschen langfristig und ganz kurzfristig. Freuen wir uns auf die DMR, die dann nächste Woche startet, beziehungsweise wenn dieser Podcast rauskommt, hoffentlich am Montag. Oder so dann kann man sagen, die diese Woche startet, bleibt wir am Ende zu sagen. Vielen Dank Sebastian, mal wieder, dass du uns von Seiten des BMGs ein bisschen die Inhalte erläutert und näher gebracht hast. Ganz liebenDank und ich sage mal, kommen gerne wieder und wir werden uns bestimmt wieder melden. Ja, sehr gerne. 

    Wunderbar, ganz herzlich Dank. 

  • Folge #161 – ICD 11

    In dieser Folge widmen wir uns dem ICD 11. Christian und Bernhard sprechen über die Relevanz der ICD, nennen Gründe für das Update und versuchen sowohl den Aufbau der ICD-11 als auch den Aufbau einzelner Codes ohne visuelles Begleitmaterial vorzustellen.

    Hört mal rein, in wie weit das gelungen ist. Am Ende gibt es noch den obligatorischen Ausblick. Für die aufmerksamen Hörer:innen: Wir haben uns für die Jingles dieser Folge mal selbst an Schlager und Rap versucht 🙂

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    Transkription

    Hallo und herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe des eHealth-Podcasts. Und wir widmen uns mal wieder einem Thema aus unserem Lieblingsbereich Interoperabilität, und zwar wollen wir uns heute in der Folge mal den ICD-11 anschauen. Das habe ich mich gerade schon fast versprochen, die ICD-11, denn es ist eine Klassifikation. Und das mache ich zusammen mit Christian. Hi.

    Hi, ich werde weiter der ICD-11 sagen, aber ich höre auch immer wieder der ICD-10 gesagt oder der ICD-Code. Vielleicht wirst du mich da noch umstimmen, aber schauen wir mal, die Klassifikation oder der Code, man kann es ja eigentlich beides sagen. Ich sag mal kurz, wie wir es geplant haben, die Agenda: Wir werden mal ganz kurz was sagen zur Relevanz, warum ist das überhaupt wichtig, darüber zu sprechen. Werden paar Gründe für das Update, wir haben gerade schon gehört, ICD-11 folgt auf ICD-10, warum war das überhaupt notwendig. Gehen auf den aktuellen Stand ein: Wann ist es denn endlich so weit in Deutschland, wann wird das genutzt, und wie stehen wir gerade da, vielleicht zum Gesamtprojekt, und dann den abschließenden Teil, wie ist eigentlich der ICD-Code aufgebaut, also ein einzelner Code, wie sieht der aus im Vergleich zu ICD-10, und am Ende wie üblich ein kleiner Ausblick.

    Christian, magst du mal starten mit dem Thema Relevanz, warum brauchen wir ICD-10 und dann auch vielleicht irgendwann ICD-11?

    Genau. Also, das mit Code und Code spar ich mir jetzt, und einfach für die Gleichbehandlung sag ich jetzt auch einmal „das“: ICD-10 ist das, was derzeit, zumindest in Deutschland, Österreich und mindestens auch der Schweiz, Relevanz hat, in unterschiedlichen Ausprägungen. Und ausgeschrieben ist ICD die International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems, und auf Deutsch internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme. Das gibt es generell in einer internationalen Variante, die wird von der WHO, also der Weltgesundheitsorganisation, herausgegeben. Und da gibt es immer noch eine German Modification, wo also deutschlandspezifische Parameter noch ergänzt und angepasst werden. Das wird seit einiger Zeit in Deutschland vom BfArM herausgegeben, also dem Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte.

    ICD-10 ist eine ganz klassische, hierarchische Klassifikation. Ein Beispiel dafür: ICD-10 beginnt immer mit einem Buchstaben, dann kommen, glaube ich, fast immer zwei Zahlen, dann kommt ein Punkt, und dann kommt nochmal ein bis zwei Zahlen normalerweise. Natürlich gibt es da noch Sonderfälle wie die Kreuz-Stern-Systematik, aber da gehe ich jetzt nicht drauf ein. Also ein Beispiel wäre I10.0, das ist die benigne essenzielle Hypertonie ohne Angabe einer hypertensiven Krise. Genau, und ICD-10 wird also in Deutschland schon relativ lange genutzt, und wie bei Klassifikationen ist, weiß man auch schon, dass man sich so durchhangelt durch irgendwelche Klassen von oben nach unten. Mal vielleicht auch ein kleines Beispiel: Wenn man also zum Beispiel eine depressive Störung kodieren möchte, dann könnte man starten im Kapitel F. Da wissen wir, das sind also psychische Störungen, und da gucken wir dann bei F3, F3 sind dann affektive Störungen, hangeln uns weiter runter zu F32, depressive Störung, bis dann vielleicht runter zu F32.11, eine depressive Störung, mittelgradig, mit somatischen Symptomen.

    Genau. In Deutschland wird die ICD für unterschiedliche Sachen genutzt, wahrscheinlich deswegen wird die auch so intensiv genutzt, weil es natürlich für die Abrechnung relevant ist, sowohl im stationären wie auch im ambulanten Bereich. ICD wird aber auch genutzt für die Todesursachenstatistik. Das ist vielleicht ganz interessant, dass wir da in Deutschland nicht die German Modification nehmen, sondern da die klassische WHO-Variante, aus Grund der internationalen Vergleichbarkeit.

    Genau, das wollen wir ja sonst nicht haben, das wollen wir ja nur bei Todesursachen haben, zwinker, zwinker.

    Genau, also das ist ICD, ist jetzt auch schon ein bisschen älter, das ganze Ding, aber wird überall eingesetzt, also jede Ärztin, jeder Arzt, fast alle Leute, die im Gesundheitswesen arbeiten, kennen das Ding. Und wie schon gesagt, das Ding gibt es in Deutschland schon seit über 30 Jahren, also die ICD-10-Version, und warum macht man jetzt ein Update? Das hat jetzt weniger mit den 30 Jahren genau zu tun, sondern eher damit, dass es einfach in den letzten Jahren natürlich ein Update an medizinischem Wissen gab, neue Krankheiten, neue Erkrankungen, Diagnosen, die aufgenommen werden müssen. Da könnte man noch sagen, okay, man macht einfach ein paar weitere Codes in die ICD-10 rein, das macht man ja auch, genau, aber es ging eben auch darum, wirklich neue Zusammenhänge von Erkrankungen abzubilden, das, was bisher in der ICD-10 nur etwas, über die Kreuz-Stern-Klassifikation, so ein bisschen möglich war.

    Das wollte man präzisieren, also auch genauer kodieren, Komorbiditäten, andere Faktoren, die die Gesundheit beeinflussen können, stärker mit berücksichtigen, und wie wir gerade auch schon gesagt haben, das gesamte Ding inhaltlich internationaler harmonisieren. Also, wenn man einen Vergleich macht mit Amerika: Dort gibt es auch ICD im Einsatz, auch ICD-10, und die amerikanische ICD-Version hat beispielsweise deutlich mehr Codes, also die gehen so eher Richtung 40.000, während bei uns eher so 14.000 Codes vorhanden sind. Wir haben da Unterschiede, obwohl es eine von der WHO herausgegebene Klassifikation zur internationalen Vergleichbarkeit ist, in den unterschiedlichen Ländern.

    Jetzt erwähne ich aber kurz Kreuz-Stern, hab ich es zweimal gesagt, das ist sozusagen auch schon im alten ICD-10 eine Variante, wie man sozusagen Folgezustände erklären konnte, dass beispielsweise, was immer überall vorkommt, ist die diabetische Retinopathie. Erschreckst du, du weißt es schon. Also man hat eine Diabetes, und wenn die nicht gut eingestellt ist, dann kann es eben zur diabetischen Retinopathie führen, genau so weiter.

    International harmonisieren ist also das Stichwort. Und was wir natürlich auch wollen und im Zusammenhang mit SNOMED auch an verschiedenen Stellen sehen, genau diese Begriffszusammenhänge, das, was wir in der ICD-10 nahezu gar nicht hatten, bis auf die angesprochene Kreuz-Stern-Klassifikation. Das soll eben stärker Berücksichtigung finden. Das heißt, wir haben auf der einen Seite inhaltliche Gründe, wir müssen ein inhaltliches Update machen, das hätte man unter Umständen auch eben mit der alten Version machen können, aber eben auch eine technologische Umstellung, verbesserte Details, Beziehung untereinander. Und damit ist eigentlich auch klar, so wie es bei SNOMED CT ein Stück weit auch ist: Das kann ich dann auch nur noch elektronisch unterstützen. Das heißt, die ICD-11 wird es eben nicht als Buch geben, was ich dann in meiner Arztpraxis ins Regal stelle, sondern das wird es dann nur noch in einer elektronischen Form geben, und ich habe damit eben die Möglichkeit, präziser, differenzierter zu kodieren, und auch andere Terminologiesysteme wie eben das angesprochene SNOMED mit einzubinden. Auch da gibt es eben Möglichkeiten, das technologisch zu verknüpfen, genau diese medizinischen Sachverhalte eben genauer zu beschreiben. Das war ja auch ein Anliegen von vielen Ärztinnen und Ärzten, die haben gesagt, ja, die ICD-10 nutze ich wegen der Abrechnung, aber eigentlich muss ich das nochmal freitextlich aufschreiben, weil das medizinisch eben nicht so wahnsinnig genau ist.

    Lass mich mal ein Beispiel geben, dass die Hörer jetzt schon eine Idee haben. Und zwar habe ich einfach mal in so einem ICD-11-Browser mich durchgeklickt und bin dann irgendwann gelandet bei Kapitel 12, Diseases of the Respiratory System. Da hört man auch schon, dass es richtig gut klingt auf Englisch, also Atemwegserkrankungen. Wenn ich mich da weiter durchgehangelt habe, habe ich die Pneumonie gefunden, Code CA40, und da stand, das ist eine virale Pneumonie aufgrund des Adenovirus, dann sind wir schon bei CA40.10. Und was man dann machen kann: Das Fenster ist zweigeteilt in zwei Bereiche, links konnte ich dann die Diagnose raussuchen, wie gerade gesagt habe, und rechts kann man die dann erweitern um zusätzliche Informationen. Ich kann da zum Beispiel sagen, was ist der Grund dafür oder die Ursache, die Kausalität, und kann dort dann sagen, das ist eine nosokomiale Infektion, und ich kann sagen, die Seitigkeit, das ist also auf der linken Seite, und ich kann sagen, das ist im unteren Bereich der Lunge. Ich kann also die Diagnose, die für sich schon recht präzise ist, habe ich gesagt, noch weiter spezifizieren im ICD-11, und das wäre in ICD-10 nicht möglich gewesen.

    Bernhard, jetzt gibt’s ICD-11 ja schon eine Weile, magst du mal ganz kurz einen Abriss machen, wo wir gerade stehen, was da bisher gelaufen ist, und wie es dann weitergeht?

    ICD-11 ist in Kraft getreten, offiziell nach WHO-Richtlinien, am 1. Januar 2022, also jetzt ist es schon über zwei Jahre offiziell am Start und grundsätzlich einsetzbar. Jetzt sind wir wieder hier in der Situation in Deutschland, aus lizenzrechtlichen Gründen, so steht es auf der Seite vom BfArM, ist es in Deutschland eben noch nicht einsetzbar. Da heißt es ein bisschen zurückhaltend zum konkreten Zeitpunkt, sind auch keine Aussagen möglich, was ein bisschen daran liegt, dass neben den lizenzrechtlichen Aspekten auch noch viel an den Übersetzungen gearbeitet wird, was relativ schnell klar ist, wenn das einfach ein Riesenprojekt ist.

    Ja, grob gesagt, von 14.000 geht’s hoch auf 55.000 Codes, da sind wahnsinnig viel Personen in unterschiedlichen Ländern aus sich Institutionen beteiligt, und das Ganze wird natürlich mit Feldversuchen gekoppelt, es muss natürlich in der Praxis umsetzbar sein, dass, wenn wir da was Differenzierteres machen, dann muss das auch so sein, dass es die Praxis nutzen kann. Also mit Feldversuchen, vielen Codes, riesiges Projekt, es dauert an, und deswegen hat die WHO auch gesagt, okay, es gibt eine Übergangsfrist von 5 Jahren, das heißt bis 2027 darf man auch noch in der alten Version kodieren, in ICD-10, es geht also nicht so wahnsinnig schnell voran. Und vor allen Dingen, selbst wenn die WHO das dann irgendwann freigibt, etc., wird das in Deutschland ja aus sich heraus auch glaub ich niemand nutzen, solange nicht gesagt wird, ihr müsst das für die Abrechnung nutzen, erst dann wird es ja für die Krankenhäuser, für Ärztinnen, Ärzte und auch für die Softwarehersteller relevant.

    Erklär mal, was da alles wie kombiniert werden kann und was es dann für Vorteile bringt.

    Erst mal die Struktur: Wie ICD-10 ist auch ICD-11 eben auch in verschiedene Abschnitte, eben Kapitel, unterteilt. Da gibt es jetzt ein inhaltliches Update, bzw. auch ein bisschen einen Strich gezogen bei ein paar inhaltlichen Themen, das heißt, wir kommen insgesamt auf 28 statt auf 22 Kapitel, die es in ICD-10 gab. Unterhalb dieser Kapitel gibt es wieder diese Gruppen, allerdings werden diese Gruppen jetzt nicht mehr, wie gerade angesprochen, mit direkt einem Code versehen, mit einem Gruppencode, sondern die werden unterhalb der Kapitel einfach alphanumerisch durchnummeriert, von A00 bis, was weiß ich, Z99.

    Was neu eingeführt wurde oder erweitert wurde, aus der ICD-10, sind die sogenannten Restklassen, das heißt, es gibt diesmal zwei.

    Oh, die Restrampe.

    Genau, und jetzt, da gibt es sogar zweimal Restrampe, nämlich einmal die sonstigen, nicht näher bezeichneten Codes, das sind die Codes mit Z, und die sonstigen, die dann aber näher bezeichnet werden, die bekommen das Y angehängt.

    Ja, das ist cool.

    Und es gibt, im Gegensatz zur ICD-10, ein sogenanntes Multi-Parenting, also ein einzelner Knoten kann jetzt irgendwie mehreren Elternknoten zugeordnet werden. Wir hatten immer bei der ICD in unserer Vorlesung schon erzählt, dass es eine hierarchische Klassifikation ist, aber die hatte eben eine einfache, eine Monohierarchie. Basiert eben, jeder Kindknoten hatte nur einen Elternknoten. Das wurde jetzt ein bisschen aufgelöst, wir haben dieses sogenannte Multi-Parenting, und es ist eben möglich, so wie das bei SNOMED natürlich in deutlich extensiverer Form schon bekannt ist, Beziehungen zwischen verschiedenen Konzepten auch maschinenlesbar zu beschreiben.

    Vielleicht ein Beispiel, ich weiß es gar nicht, ob das so hundertprozentig stimmt, aber nur eine Idee: Ich habe ja vorhin diese Pneumonie genannt, die CA40. Gefunden habe ich die unter Kapitel 12, also die Diseases of the Respiratory System. Jetzt könnte es theoretisch sein, dass man diese Pneumonie auch woanders sucht, nämlich, keine Ahnung, unter viralem Infekt oder irgendwie so was. Und das ist dann vielleicht nicht Kapitel 12, sondern keine Ahnung, irgendwas anderes, Kapitel 7, und darunter könnte dann die CA40 auch stehen, also dass eine Diagnose eben unter unterschiedlichen Kapiteln zu finden ist, also quasi so eine m-zu-n-Beziehung.

    Genau, was zusätzlich neu hinzugekommen ist, haben wir es ja schon ein paar Mal so leicht erwähnt, ist ein ganz eigenes Kapitel für Extension-Codes, das heißt, wir haben jetzt die Möglichkeit, postkoordiniert, also einfach hinten was dranzuhängen, an bestimmte Codes weitere Dinge konkreter zu machen, zu spezifizieren, mehr ins Detail zu gehen. Und das gibt es eben als eigenes Kapitel X, und da gibt es eben so Dinge wie eine Severity Scale, also den Schweregrad einer Erkrankung, den ich da spezifizieren kann, einen Bereich Temporality, wo ich zeitliche Angaben machen kann, einen Bereich Etiology, also wo ich Dinge zur Ursache konkreter spezifizieren kann.

    Und das Ganze geht dann auch so weiter, dass ich Elemente drin habe, ob die Diagnose präoperativ, intraoperativ oder postoperativ aufgetreten ist, oder ob das eine Diagnose war, die schon bei der Aufnahme in das Krankenhaus vorhanden war.

    Beim ICD-10 war das ja alphanumerisch, wir starten mit einem Buchstaben, haben dann zwei Ziffern, Punkt und weitere Ziffern zur Spezifikation, die ICD-11-Codes sind weiter gefasst, vier bis sechs Stellen.

    Und die erste Stelle, die gibt jetzt das Kapitel an. Da wir aber 28 Kapitel haben, haben wir an dieser Stelle keine reinen Buchstaben, sondern Buchstaben und Zahlen kombiniert. Das heißt, wir haben insgesamt die ersten neun Kapitel, die haben dann die numerischen Codes, also 1, 2, 3, 4, 5, und ab dem 10. geht es mit ABC weiter.

    Das heißt, bei deinem Beispiel war es ja gerade, da war die CA40 genannt, das C ist also das zwölfte Kapitel. Im zwölften Kapitel steckt dann dieser Code drin, und dann A40, das ist dann die Gruppe. Das heißt, hinter diesem Kapitel gibt es einen alphanumerischen Code, der von A00 einfach hochläuft, damit man in der menschenlesbaren Form die Zahlen in einem alphanumerischen Code nicht mit den Buchstaben verwechselt, wurden die Buchstaben I und O, um eben 0 und 1 nicht zu verwechseln, ausgespart, die sind nicht vorhanden, und Y und Z, das waren eben die Codes für die Restklassen, nicht näher bezeichnet oder näher bezeichnet.

    Aber cool, da hat man sich wirklich was gedacht, das ist ein bisschen wie so Hexadezimal-Codierung, also, das heißt, 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, A, B, C, D, E, F oder so was?

    Genau, so machen wir uns mal ganz konkret und gehen mal rund auf einzelne Codes, schauen wir uns mal, dass benigne Prostatakarzinom an: In der ICD-10 war das C61, C für das Kapitel der bösartigen Neubildungen, dann das Kapitel bösartige Neubildung der Prostata, und da waren wir fertig. In der ICD-11 ist der Code 2C82, und dann eben .00, .0Y, oder .0Z. Die 2 ist das zweite Kapitel, da stehen jetzt die Neubildungen drin, dann C82, das läuft einfach vorlaufend, wie ich ja gesagt hatte, von A00 bis Z99 hoch. Da haben wir also dann unter C82 das Adenokarzinom der Prostata, das gibt es dann eben in der Ausprägung .00, oder .0Y, näher bezeichnet, oder .0Z, nicht näher bezeichnet.

    Bis hierhin ist es jetzt noch eine neue Struktur, aber ansonsten ist der Informationsgehalt ähnlich. Genau, und jetzt könnte ich vielleicht noch einen Grad, einen Tumorgrad hinzufügen, das würde ich dann über die Extension-Codes machen, das heißt, ich könnte jetzt mit einem X und einer entsprechenden, wieder fortlaufenden Nummer einen Severity-Code hinten dranhängen, der den Schweregrad angibt. Hat sich ja vorhin bei der Lunge, da hatten wir die Lateralität, links gesagt, und so eine anatomische Spezifikation, und dann könnte es bei der Prostata vielleicht auch geben, da gibt es ja nicht links, rechts, beidseits, was bei der Prostata sinnfrei ist, sondern auch, um zu wissen, erster, zweiter, dritter, vierter Quadrant, oder irgendwie so.

    Ist denn in der ICD-11 auch festgelegt, welche von diesen Spezifizierungen für welche Diagnose überhaupt möglich sind? Also kann man irgendwo nachgucken, dass so etwas wie linke oder rechte Prostata bei einem Prostatakarzinom bei dieser Diagnose nicht sinnvoll ist? Also gibt es irgendwie sozusagen eine Festlegung, welche Extensions für welche Diagnosen überhaupt möglich sind?

    Hab ich im deutschen Regelwerk oder in dem, was bisher zur Verfügung steht, nicht gefunden. Das soll ja letztens über eine Online-Kodierung erfolgen, ob das teilweise als Regeln in dem Online-Tool hinterlegt ist, kann ich nicht sagen, aber es scheint erst mal möglich, beliebig viele Extension-Codes dranzuhängen, das ist also ein bisschen auch dieses SNOMED-Prinzip, ich such mir die Sachen raus, das, was passt, das ist ja auch, glaub ich, schon mal gesagt, hängt man mit so einem „und“ an den eigentlichen Code dran.

    Also ich habe dann irgendwie so ein NA07.20 und XY9R.

    Und das wäre ja bescheuert, wenn es das nicht geben würde, dann müsste sozusagen jeder, der so ein Tool schreibt, von den Softwareherstellern sich selber hinsetzen und mit medizinisch Sachverständigen überlegen, welche Sachen überhaupt passen, also wo es zum Beispiel eine Seitigkeit, bei welchen Organen und welchen Diagnosen, gibt.

    Ich vermute, dass das im Aufbau befindlich ist und dass es für die gängigen Sachen so was schon gibt, dass man aber jetzt nicht jegliche Kombination da schon abgebildet hat, und dass man das nach und nach ergänzt. Klassiker ist ja immer Schwangerschaft bei Männern, wo da jedes Softwaresystem kritisiert wird, warum geht das da. Aber bei meinem Online-Browsing ging das, da habe ich die Pneumonie ausgewählt, und der hat mir rechts nur Sachen angeboten, die tatsächlich passten, also keine anderen wirklichen Extensions wurden dazu vorgeschlagen. Also wahrscheinlich wird es schon so was wie ein Regelwerk geben.

    Wahrscheinlich gibt es das auch, sehe ich ähnlich, aber da habe ich jetzt nichts finden können.

    Genau, damit haben wir, glaube ich, so einen ganz kurzen Einblick in die verschiedenen Codes gegeben, können noch nach dem Einblick einen Ausblick wagen, wie es jetzt weitergeht.

    Ja, nachdem da ja schon lange dran rumgedoktert wird, und wir sozusagen immer noch keine richtig perfekte deutsche Übersetzung haben dafür, ich glaube, es gibt nur so was wie automatisiert übersetzte Inhalte. Und es wirkt auch nicht so, als würde damit mit Hochdruck weitergearbeitet. Und es ist ja auch wurscht, was die WHO sozusagen dazu sagt, sondern in Deutschland wird es erst flächendeckend eingeführt, wenn auch festgelegt ist, dass das für die Abrechnung genutzt werden muss, bin ich da ziemlich entspannt.

    Und wann das in Deutschland kommt, wie geht es mit der inhaltlichen Entwicklung weiter, Bernhard?

    Die inhaltliche Entwicklung läuft, die WHO-Arbeitsgruppen laufen so weiter und sind aktiv, und werden noch weitere Dinge übersetzen. Ich glaube, diese Arbeit passiert unabhängig davon, aber ich sehe das ähnlich wie du: Bis das tatsächlich verpflichtend in Krankenhäusern genutzt wird, und dass da entsprechende gesetzte Regularien eingebracht werden, das wird sicherlich noch was dauern, und auch den Einführungszeitpunkt der WHO deutlich übersteigen. Also, da sehe ich uns 2027 noch nicht.

    Ich auch nicht. Vielleicht noch zum Mapping: Was wahrscheinlich gehen wird, ICD-10 ohne großen Informationsverlust auf ICD-11 abzubilden, zurück natürlich nicht, weil dann die Zusatzinformation, diese ganzen Extensions, verloren gehen. Aber gibt es schon so was wie ICD-11 auf SNOMED CT und umgekehrt?

    Da heißt es auf der BfArM-Seite, dass eben Kombinationen mit SNOMED möglich sind, aber dem auch Grenzen gesetzt sind. Das wird leider nicht so konkret ausspezifiziert. Ich vermute, dass es auch da letzten Endes auf eine Pflege von bestimmten Beziehungen und Regeln ankommt. Also, das ist technisch ohne Schwierigkeiten möglich, es ist eher eine Frage davon, wie viel Arbeit wird da reingesteckt, auch diese einzelnen Mappings tatsächlich dort einzupflegen in den Online-Browser oder in die entsprechenden Tools dahinter.

    Das heißt zu sagen, eigentlich hätten wir noch eine Folge machen können, die drei Minuten geht.

    Da hätten wir einfach gesagt: Also, ICD-11 sieht nicht so aus, als kommt der in Deutschland bald praktikabel, und die Struktur ist ganz anders.

    Ja, ich kann jetzt neben Diagnosen, dazu zusätzlich noch weitere Informationen dranpacken, fertig, 30 Sekunden, Podcast-Folge vorbei.

    Auf der anderen Seite ist es natürlich ein relevantes Update. Ich glaube, das macht die Überlegungen, die wir auch ein paar Sachen gesagt haben, machen ja schon Sinn, dass bestimmte Dinge genauer, spezifischer zu kodieren. Wir haben an verschiedenen Stellen eben mit der ICD einen gewissen Genauigkeitsverlust, deswegen hat eine Klassifikation eben auch andere Aufgaben als eine Nomenklatur. Das muss man natürlich auch berücksichtigen.

    Aber dennoch gibt es sicherlich den Wunsch, da was Besseres zu machen, auf der anderen Seite hat es auch einen krassen Aufwand.

    Genau. Also das heißt, da ändert sich jetzt extrem viel. ICD ist wahrscheinlich in extrem vielen Softwareprodukten implementiert, und das ist ja quasi ein komplettes Neuschreiben, dann so einer Logik. Was kein Hersteller macht, wenn es nicht irgendwie ein Gesetz gibt, was ihn dazu zwingt.

    Ja, das ist, glaube ich, auch klar. Plus, es ist ja nicht nur die Erfassung, sondern es gibt ja inzwischen ganz viele auch Clinical-Decision-Support-Systeme, die dann auf irgendwelche ICD-Codes abzielen, also wenn ICD-Code gleich das und andere ICD-Code gleich das, dann, und Labor ist so und so, dann macht das und das, das wird ja alles angepasst werden müssen.

    Also das ist schon ordentlich, von daher hoffen wir für die Softwarehersteller, dass es nicht eine lange Übergangsfrist ist.

    Shownotes

  • Folge #160 – Bettenplanung

    In dieser Folge widmen Christian und Renato sich diesem Thema Bettenplanung und beleuchten es von mehreren Seiten. Dabei stellen sie fest, dass es gar nicht so trivial ist, wie es auf den ersten Blick scheint.

    Vor allem, wenn man die Bettenplanung mit digitalen Tools unterstützen oder sogar automatisieren möchte, wird schnell klar: Das Problem lässt sich zwar gut mit digital Werkzeugen unterstützen, aber in den seltensten Fällen zufriedenstellend vollständig automatisiert lösen.

    Verschiedene Betten-Attribute, aber auch Patientenwünsche und andere Rahmenbedingungen machen die ganze Planung zu einer hochkomplexen Sache. Wenn ihr wissen wollt, auf was man alles achten sollte und welche Dinge bei der Planung zu berücksichtigen sind, dann hört gerne mal rein in den Podcast. Es lohnt sich!

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    Transkription

    Willkommen bei der eHealth-Podcast Audio-Wissensdatenbank für Medizin Informatik und E-Held. Wachwissen kompakt aufbereitet und als freie Ressource jederzeit abrufbar. 

    Hallo und herzlich willkommen zur 160sten Folge des E-Health-Podcasts. Wir begrüßen euch, wie das sind in diesem Fall Christian, Cyrus und Renato. Und ja, wir haben uns wieder mal ein Erklärbär-Thema herausgesucht, z. B. Langsam schwer noch welche zu finden, aber Christian findet immer wieder welche, die wir noch nicht angesprochen haben und wahrscheinlich ist die Menge an unangesprochenen Themen noch riesig groß. Seht’s uns nach, wir kriegen ja immer mal wieder hinweise, dass noch das eine oder andere fehlt. Und manchmal bringen wir’s auch mit ein. Aber heute geht es um… Trommelwirbel-Bettenplanung, ein sehr komplexes Thema. Wir versuchen uns trotzdem, dem ganzen etwas praktisch zu nähern. Gut, ich hoffe, du wirst da später dann einen Trommelwirbel reingeschilden haben. Foto 2 hast gemerkt, oder? -Foto 2,5 würde ich fast behaupten, 2,5. -Okay, Foto P. Genau, dann schauen wir mal was uns bei der Bettenplanung da alles erwartet. Christian. Wollt’s noch eine Agenda machen oder so einfach los? -Aso. Auch egal. -Ne, ne, dann machen wir mal. Und das schneit’s ja auch nicht raus, das bleibt jetzt so drin. Die fehlende Agenda bleibt drin, genau. Dann schauen wir mal, was uns erwartet, also zuerst Christian etwas sagen, was es überhaupt zu dem Bett alles zu speichern gibt. Also man denkt, da steht ein Bett, aber da gibt’s viele Attribute. Und dann gehe ich etwas allgemeiner auf die Patienten ein, die in die Betten kommen. Und wo das dann mitchen muss, was für Parameter es auf Patientenseite gibt, dann gucken wir uns auch noch an, was das mit dem Pflegepersonal zu tun hat. Und ganz am Ende schauen wir, was die Bettenplanung uns an positiven Dingen bringt und wo wir sie gewinnbringende einsetzen können. 

    Dann legen wir mal los. Genau, vielleicht erstmal Bettenplanung. Wir werden wahrscheinlich hier zwei Dritte Leute jetzt einen auch schon wieder verloren haben, weil die entweder denken, dass sie ja super angweilig oder aber denken, das ist ja super trivial. Oder beides. So trivial ist es gar nicht, wir wollen das jetzt wirklich in der Tiefe besprechen. Genau, das wird man nachher sehen, den wie viele Bereiche, das nachher rein spät und wie viele Bereiche das tangiert. Vielleicht zu beginnen, was wird denn normalerweise so zu Betten gespeichert? Wenn wir uns also überlegen, wir haben vor mir eine Klasse, die da heißt Bett und was für Attribute gibt’s dort für die entsprechenden Objekte nachher, also was sind die Bettenattribute. In der Regel ist es so, dass man eine bett mehrere Attribute zuordnen. Also irgendwie dieses Bett hier ist auch für besonders schwere Menschen geeignet oder für besonders lange große Menschen geeignet. Dieses Bett haben wir jetzt schon gekauft. Und das ist auch von mir es schon im Lager, aber wir werden es erst produktiv nutzen können von mir aus zum ersten zweiten, 2024. Das heißt, das ist jetzt schon angelegt dieses Bett, aber es erscheint erst in der Auswahl dann ab dem ersten, zweitens, 2024 oder es gleiche auch, wenn Bett irgendwann nach Jahrzehnten im Krankenhaus vermutlich verschrotzt wird, dann wird das auch normalerweise nicht gelöscht. Sondern es wird gesagt, okay, du bist jetzt ungültig und für lobe vielleicht ein gültig bisgesetzt. Was durchaus hilfreich ist, vielleicht ist das aber auch redundanz, wo ist denn dieses Bett gerade? Also wo steht, welches Bett gerade in dem Raum steht, zum Flur, steht, zum Keller, weil das, wenn wir gereinigt werden muss, etc. Das heißt, das heißt jetzt auch schon ein bisschen bei diesen Bettenstatus. Plural von Status ist übrigens Status. Ich weiß nicht, haben wir das schon mal gesagt hier im Podcast bestimmt. Maximall einmal pro Woche. Unsere armen Studis, die kriegen das gerade von uns beiden im eingebläuht. Plural von Status ist nicht Statusse, sondern Status. Genau, sowas wie ist ein Bett gerade belegt, es ist frei, es ist gereinigt, es ist ungereinigt, etc. Dann gibt es häufig, wenn so ein Bett in einem Raum steht, auch ich würde es jetzt mal ein Positions-Attribut nennen. Das ist dann häufig sowas wie F oder T oder im Renato, was ein Idee was FTM sein könnte. Du weißt jetzt bestimmt. Da ich ja schon mal im Krankenhaus war, weiß ich, dass wenn man in ein Zimmer reinkommt, da gibt es immer. Wenn es drei Betten gibt, 1, das am Fenster steht, 1, das in der Mitte und dann 1, das an der Tür steht, dann würde FTM passend, glaube ich, ganz hervorragend erklärt. Genau, also Positionsattribute für die Position eines Betts im Zimmer könnte sowas sein. Wobei ich gar nicht weiß, ob es überhaupt noch drei Betzimmer gibt, heutzutage, dass es ja eigentlich auch über das KZG so ein bisschen nicht in Verruf beraten, aber man will es ja reduzieren. Genau. 

    Dann gibt es weitere Positionsattribute, deswegen andere Attribute, weil die sich häufig mal ändern. Also wenn Betten irgendwie eine andere Position im Zimmer steht, dann ändert sich auch dieses Positionsattribute ein Bet, das für besonders schwerer Menschen gemacht ist, das wird sich da dann entsprechend nicht ändern, wenn man es vom Fenster zur Tür schiebt. 

    In der Schweiz habe ich dann kennengelernt, dass es da noch weitere Attribute gibt, sowas wie Seeblick. Bei mir steht gerade da noch mehr Blick, das ist da etwas schwierig, aber so Seeblick oder Blick auf die Alpen oder irgendwie sowas, das sind auch noch mal Attribute, die in unserem Bett zugewiesen werden können. 

    Wenn es jetzt darum geht, wo sind die Betten gerade, gibt es auch Software draußen, es gibt so Software, die Trakt, wo dann wichtige Gegenstände sind, weil kann man sich kaum vorstellen, aber in Krankenhaus gehen auch so Sachen verloren, wie nicht nur wo sind Patienten gerade, gab ja immer wieder dann auch die Meldung, müssen wir Patienten vielleicht in der Nacht im Aufzug vergessen wurde, also sehr immer mehr Sachen getragten Krankenhaus, entweder über Bluetooth, über WLAN, über so eine Triangulation und dann weiß, das System automatisch und Bett gerade ist, wo ein Ultraschallgerät gerade ist, etc. 

    Dann vielleicht noch zu den Anzahl der Betten, das wird häufig genutzt, um die Größe von Krankenhäusern zu beschreiben. Also hat ein Bett, keine Ahnung, bis 300 Betten ist es eher klein, 300 bis von mir 600 dann fertig. Mittell groß ist in Deutschland und ohne Kliniken gibt es dann irgendwie, also nicht bis zu 1200, 1400 Betten, etc. Also Bettenanzahl ist häufig eine Indikator für die Größe von Krankenhäusern, in Deutschland will auch die Bettenkapazität abgebaut. Stichwort Ambulentisierung, hab ihr Zahlen von Destatis, von 1992, da hatten wir in Summe noch 647.000 Betten in Deutschland Krankenhausbetten, und 2022 hat man gerade noch 480.000 Betten ist also ordentlich gesunken, hat auch was damit zu tun, dass die Verweildauer in der Zeit ein gutes Stück runtergegangen ist, wahrscheinlich auch durch die DRGs, dass die Patienten Patientin jetzt nicht mehr so lange liegen, wenn man es das angucken und 1992 hat man im Schnitt 13,3 Tage und jetzt sind wir bei 7,2 Tagen, also das ist auch logisch, dass wir dort entsprechend weniger Betten brauchen und obwohl wir jetzt viel weniger Betten haben, ist die Betten Auslastung, also wie viel der Betten, die es eigentlich geplant sind, tatsächlich in im Schnitt zu belegt, ist auch dramatisch runtergegangen, von 1992, 83,9 Prozent auf jetzt 2022, 69 Prozent, also sieht es aus, hat mir tatsächlich immer noch zu viele Krankenhausbetten. Was da vielleicht auch noch relevant ist und dann höch auf, es gibt pro Land ein, so genannten Krankenhausplan und da steht dann drin, wie viele Planbetten sozusagen ein Krankenhaus hat, das für übrigens auch eins der KZD-Kriterien, ob man aus potenziell färderfähig ist oder nicht, dass es im Planbeten in diesem Krankenhausplan hat, also generell geht die Tendenz dazu weniger Betten in den Häusern zu haben. Zudem Thema Auslastung vielleicht noch eine Annekdote von mir, weil 1991 oder wann die Statistik konnten, hat da, gab es ja noch ganz andere Anreize, das gesagt damals hat das DRG-System noch nicht gezogen. Die Bezahlung war dann anhand, belegt da Tage oder anhand der Tage, die ein Patient da war und dann hat natürlich jeder Chefarzt versucht, seine Station voll zu bekommen, denn nur mit vollen Betten konnte man dann eben auch das Maximum an Geld rausholen und wenn dann vor dem Wochenende entlassen worden ist, dann ist der Chefarzt auf die Barrikaden gegangen, weil dann das Bett über das Wochenende nicht beliebt. Ich finde da kann zumings auch gendern. Gendern auch da machen, da sind sich auch Chefärztin auf die Barrikaden gegangen. Aber als in den 90ern gab es noch sehr, sehr wenig Chefärztin in den, aber Gott sei Dank hat sich das geändert. Gott sei Dank. Genau und jetzt ist der Anreiz einfach nicht mehr da, die Patienten extrem lange da zu behalten im Gegenteil, wenn man die Stationen über das Wochenende leer laufen lässt, dann hat man vielleicht auch weniger Arbeit und braucht deswegen an Wochenend und dann vielleicht weniger Personal. Da war die Einführung des DRG-Systems segen, aber auch so ein bisschen fluch und es ist auch mit ein Grund, weswegen man jetzt ja versucht, das Ganze auch wieder ein wenig zurück zu ruhen. 

    Jetzt haben wir uns die Bettenseite angeguckt und die Attribute, jetzt müssen wir uns natürlich auch noch die andere Seite angucken, denn in dem Bett liegen ja auch Patienten und das muss ja Matchen. Also die Patienten müssen zu den Betten Matchen, aber Patienten müssen auch untereinander Matchen. Grundsätzlich kann man da sagen, da gibt es wirklich sehr, sehr, sehr, sehr, sehr viel zu berücksichtigen. Und das Problem ist, dass es auch nicht über alle Krankenhäuser und alle Stationen und alle Fahrerteilungen gleich ist, sondern dass da ja, wie es so oft sind Krankenhäusern, doch sehr individuelle Lösungen es gibt. Und deswegen wird es wahrscheinlich auch schwierig sein, ein System hinzubekommen, sondern dem Motto unseres letzten Themas Want to Rule dem All, also man wird kein allerschlagenes System hinbekommen, dass alle Anforderungen erfüllt. 

    Machen wir es an konkreten Beispielen fest, einmal haben wir zum Beispiel das Geschlecht, das Ausschlag geben, sein kann für die Belegung eines Zimmers, also ein Mann und eine Frau ist eher ungewöhnlich, dass man die in das gleiche Zimmer steckt, sofern sie sich nicht kennen. Das heißt also, es kann durchaus auch mal sein, dass diese Regel durchbrochen werden kann, zum Beispiel, wenn ein Ehepaar eingeliefert wird, dass dann auch mal unterschiedliche Geschlechter in ein Zimmer kommen. 

    Ein weiterer Punkt könnte das Alter sein, dass man jetzt versucht, zum Beispiel ältere Patienten nicht mit ganz jungen Patienten zusammenzulegen, weil die sich vielleicht nicht so viel zu erzählen haben. Insgesamt ist es auch wichtig, dass die Chemie zwischen den beiden stimmen kann. Und dann merkt man schon, dass es durchaus schwierig sein kann, das Ganze in Algorithmen und Tarte Attribute zu packen, denn wie will man einem Computer beibringen, dass sich zwei Patientinnen oder zwei Patienten gut verstehen können, das muss dann individuell gewößt werden. Und was auch wichtig sein könnte, um zu gucken, ob das mit dem Zimmer Nachbarn matcht, ist die Indikation, weswegen die Patienten da sind. Also, sollte zum Beispiel nicht eine Patientin mit einer durchgemachten Fehlgeburt, mit einer Patientin zusammenliegen, die vielleicht gerade eine Abtreibung hat vornehmen lassen. Oder auch, wenn es um OP Termine geht, dass man vielleicht nicht in Patienten in einen Zimmer steckt, der gerade eine OP vor sich hat und sich ausruhen muss, mit jemanden, der gerade eine OP hinter sich hat, und vielleicht die ganzen Abend und die ganze Nacht nur schreit und weint, weil er schmerzen hat. Auch da eine Anekdote, meine Frau beim Krankenhaus und die Nacht bevor das erste Kind kam, lag sie mit einer Frau im Zimmer, die gerade wirklich dolle in den Wien lag und die Wien fördernde Maßnahmen bekommen hat, und meine Frau hat fast kein Auge zugemacht und das vor dem Tag einer lange, lange währenden Geburt. Also da ist es auch wieder, dass man Fingerspitzen gefühlt zeigen muss. Man sieht also, dass hier durchaus Flexibilität erforderlich ist und dass wir nicht die eine Lösung finden können, die das Ganze erschlägt und dass das Ganze auch sehr schwer ist, in Algorithmen zu packen. Also diese automatisierte Bettenverteilung, die so vorgeht, man steckt alle Parameter in eine Maschine und am Ende gibt es eine automatisiert Bettenplanung, das wird schwierig werden, das heißt der Faktor Mensch bei der Planung wird immer eine Berücksichtigung finden müssen. Wobei ich mir der vorstellen kann, dass es wieder eine der Beispiele, wo ich jetzt mir KI durchaus vorstellen kann, also wenn man sozusagen die lernen lasst, anhand welcher Kriterien da was wie passiert ist und da auch viele Parameter mit rein gibt, können ich mir schon vorstellen, dass es hilft. Aber vielleicht ein Beispiel noch, was du von gesagt hast bei Alter, dass du seit ältere Leute und jüngere Leute vielleicht nicht zusammen, wobei das manchmal auch gemacht wird, also wenn man irgendwie ein Kind hat, wo die Eltern nicht dabei sein können, irgendwie ein 5-6-Jähriges oder so, dann ist es manchmal auch ganz hilfreich, wenn man das zu einer netten älteren Dame steckt oder so, die sich dann auch so ein bisschen bei nicht pflägerischen Maßnahmen des Kindkümmers oder vielleicht eine Geschichte vorlesen, dann haben auch beide was davon. Also, aber wie du sagst, schwer, Algorithmisch abzufangen. Genau, genau. Und jetzt kann man natürlich sagen, was bringt dann die Bettenplanung, aber die Bettenplanung hat dann natürlich die Aufgabe, die wichtigen und relevanten Informationen anzuzeigen. Also, dass man, als jemand, der die Bettenplanung macht, dass man über alle Informationen verfügt und dem möglichst gebündelt und übersichtlich gestaltet und dass man auf gewisse Inkonsistenzen hingewiesen wird. Also Regelprüfungen, die zuschlagen und die eindraufhinweisen Achtung, hier ist der Altersunterschied zu groß oder Achtung. Da sind ganz banal zwei unterschiedlich geschlechtliche in einen Zimmer, das sollten natürlich auf jeden Fall abgefangen werden. 

    Und jetzt haben wir vor allem die Bettenparameter gehabt und wir hatten die Patientenparameter, das die miteinander matchen. Jetzt muss natürlich auch noch der Patient zum Betmatchen. Da hat es du vorhin die Schweiz erwähnt, da haben die ja in etwas anderes System, was die Betten angeht. Da kann man ja tatsächlich so holtelmäßig sich seinen Bettbuchen, wie du sagst, mit Seeplich und so weiter. Aber in Deutschland jetzt noch nicht so, aber vielleicht gibt es schon das eine oder andere Krankenhaus, dass sich die Betten gerade besonders schöne Betten mit gutem Ausblick auch extra bezahlen lässt von Patienten, also Privatkliniken, könnte ich mir gut vorstellen, dass die extra Tarifern haben. Na klar, Hotel Leistung, schöne, extra bezahlbare Sachen, das ist ja mega interessant für Kliniken. Ja. Und ein weiterer Punkt, der auch in Deutschland Rolle spielt, ist Privatpatienten, Kassenpatienten, da gab es früher noch die Schafe-Trennung zwischen einzelnen Stationen, die ganze Privatstation waren. Es gibt teilweise immer noch, wird aber immer weiter aufgeweicht und gerade Privatpatienten haben ja auch manchmal so eine Option, da sie in Einzelzimmern liegen, auch das muss dann eben passen und muss matchen und auch darüber muss eine Bettenplanung dann ausgrund geben können. 

    Bisher haben wir nur darüber gesprochen, wie es ist, wenn ein Patient auf eine Station kommt, wie innerhalb der Station, dann der Patient auf die einzelnen Zimmer verteilt wird, was aber auch eine Rolle spielt, ist die Frage, wie werden die Patienten z. B. Aus der Notaufnahme auf die Station verteilt. Weil auch das ist nicht immer ganz einfach, man könnte ja sagen, gut, wenn wir einen Patienten mit Herzinfarkt haben, dann kommt er auf die kardiologische Station, das führt aber letztendlich zu, da wir sehr viele Patienten mit kardiologischen Problemen haben, dass die Station die kardiologische Patienten haben, dass die irgendwann sehr stark belastet werden und andere Stationen, Nephrologie oder Onkologie, dass die von der Notaufnahme fast gar nicht bedient werden und das kann zu einer Ungerechtigkeit führen, die man auch auflösen muss und da ist es vor allem wichtig, dass man sich innerhalb des Krankenhauses ein System überlegt. Das kann dann später in Software gegossen werden, aber wichtig ist, dass der Prozess im Krankenhaus auch schon ohne Software und ohne Digitalisierung steht, denn wie oft, wenn wir da einen schlechten Prozess haben, dann wird er durch Digitalisierung nicht besser, also ein Argument könnte sein, dass man sagt, okay, man verlegt prinzipiell nach der Krankheit, aber wenn die Station über Füllte ist, dann können die Patienten auch auf andere Stationen gastroenterologische oder nephrologische Stationen in der Inneren z. B. Verlegt werden oder man löst diese Organfixierung komplett auf und sagt, okay, wir verlegen zum Beispiel immer nach dem Jahrgang, in dem der Patient geboren worden ist. Wie gesagt, wichtig ist, dass hier ein Prozess zentral definiert wird, der von allen akzeptiert wird und der dann auch von allen gelebt wird. Gut, jetzt hatten wir die Betten, wir hatten die Patienten, aber natürlich sind auch die Mitarbeiter relevant und natürlich ist auch wichtig, wie die ausgelastet sind und ob die in der Lage sind, die Patienten, die dann zu ihnen kommen, überhaupt zum Treuen. Deswegen spielt auch die Pflege eine Rolle bei der Bettenplanung. Genau, geht dann kein Experiment schon mal vor. Ihr seid also verantwortlich für die Verteilung. Wir haben keinen elektiven, orthopaedischen Fall, also wir wissen, dass übermorgen und wie der Dame kommt und die kriegt und wie keine Ahnung, eine Knie-Tap oder sowas, also neues Knie, engangssprachlich. Und wir haben von mir zwei Stationen, nur der Orthopaedie zugeordnet sind. Beide haben von mir 30 Betten, beide Stationen und beide Stationen sind auch mit zwölf Patienten ausgelastet und beide haben auch die gleiche Anzahl am Pflegenden, also alles gleich in kurz. Dann sollte es hier gar sein, wo man diese Person hinsteckt. So ganz einfach ist es aber nicht, denn das kann durchaus sein, dass diese zwölf Patienten auf der Einstation viel Pflege intensiver sind als die zwölf Patienten auf der anderen Station. Also vielleicht ist es so, dass die Pflege auf der Einstation ausgelasteter ist, weil man dort hauptsächlich von mir es geriatisch orthopaedische Fälle hat. Also von alten Leuten, die zusätzliche Erkrankungen haben, wo vielleicht die Gefahr eines Dekubitus höher ist, dass die Patienten häufiger mobilisiert werden müssen, dass es vielleicht schon Dementel, vielleicht agressive Patienten dort gibt und die anderen zwölf auf der anderen Stationen, das sind irgendwie alles keine Ahnung und Sportler, die dann irgendwie Mindiskuss oder sowas haben und sich eigentlich größtenteils die ganze Zeit um sich selber kümmern können. Was will ich damit sagen? Lange Rede will ich sind. So ganz einfach kann man auch nicht nur anhand der Zahlen abschätzen, ob jetzt Pflegekräfte ausgelastet sind oder nicht. Sondern da ist was hilfreich, wenn man die Pflegeintensität irgendwie einschätzt und das kann man auch relativ grob machen. Du hast gerade was vom Alter gesagt, davon kann man es abhängig machen. Man kann es natürlich von der Diagnose abhängig machen, man kann aber auch, und das gab es früher sowas wie PKMS, wird zumindest nicht mehr offiziell gefordert. Pflegekomplexmaßnahmen-Score, ein Hans-unes-Assessments berechnen, wie Pflegeaufwendig dann jetzt so ein Mensch ist und das dann natürlich da mit einbeziehen. Also die Pflegeintensität, Profall, einschätzen ist deutlich genauer. So, jetzt, was ihr bis jetzt wahrscheinlich schon einen tagen komplizierter, ist die meisten Leute gedacht haben. Richtig kompliziert wird es jetzt aber erst, wenn man sozusagen das Ganze dann richtig und gut machen möchte. Also, wenn man ein Bett planen möchte, dann wäre es ja total geschickt. Wenn man ungefähr wüsste, wann die Betten, die jetzt gerade besetzt sind, auch wieder frei werden. Das heißt, wir brauchen sowas wie eine Ressourcenplanung im Krankenhaus. Bettentplanung ist ein Teil der Ressourcenplanung, wenn aber jetzt Ärzte und Ärzte nie eintragen, was vermutlich das Planentlassungsdatum ist. Also, wann geplanterweise ein Mensch wie das Krankenhaus verlässt, dann können wir auch nicht hochrechnen, wann wir wie viele Betten haben. Das ist natürlich schwierig. Das heißt, wir brauchen sauber gepflegte Planentlastaten. Wenn wir sauber gepflegte Planentlastaten haben wollen, dann muss man sich auch prospektiv beschäftigen, also sowas wie klinische Pfade, also bei einer Knie total endoportese, das, was wir gerade hatten, die sieht normalerweise so aus. Das heißt, da sind die Patienten in der Regel nach fünf Tagen wieder draußen und dazwischen, erfolgt den Tag zwei, das, an Tag drei, das und an Tag vier, das. Man so, dass quasi in Antis-Pfades dann berechnet wird, das Planentlast-Datum. Ja, und hier denke ich auch, dass KI langfristig, denke ich, gute Dienste leisten kann, denn nicht immer läuft ja so ein stationärer Offenteil ganz geplant und gerade, ja, ich sag mal, Patientin mit Vorerkrankungen oder ältere Patienten, die haben ja dann auch mal andere Verläufe und da kann KI, glaube ich, auch relativ gut vorher sagen, wie dann die stationäre Dauer, wie lang die sein wird. Haben wir gerade irgendein junges Starter, bin Berlin glücklich gemacht, bitte sehr, nehmt die Idee, macht euch selbstständig und schickt uns den Kasten klopmatem. Genau, also bei so was kann mir es auch gut vorstellen, also klinische Pfadespieler rein, also Krankenhaus, das Ressourcenplan und generell macht, das klinische Pfade macht, das Prospektiv, das Behandlungsgeschehen, plant, dadurch auch immer sauber gepflegte Planentlassdaten. Na, die werden sich natürlich vielleicht dazu, als ein Krankenhaus, was irgendwie auf Blindflug unterwegs ist und gar nicht weiß, wann, wo, wie welche Betten frei werden. Wenn man das Ganze ist plant, also gerade auch so, was wir klinische Pfade machen möchte, denn es ist, was wir Order Entry extrem relevant, dass man das elektronisch macht und nicht per Telefon anrufen, wenn irgendwie in der Radiologie was passieren soll. OP-Planung auch super relevant, wegen der ich schon als Thema war früher immer die maßgebliche Einheit für die Planung von elektiven Fällen, das heißt, es wird früher eigentlich nur geguckt, haben wir OP-Kapazität frei, um sozusagen diese Knie-Tap zu machen und ein Bett findet sich schon irgendwie und das Personal findet sich auch schon irgendwie, sondern wurde erst nach einem OP geplant. Das heißt, das spielt ja natürlich auch entsprechend mit rein und super wichtig und super relevant jetzt auch zu Corona-Zeiten. Ich hoffe, dass wir jetzt irgendwann weniger auf Corona referenzieren müssen, immer bei allem und überall. Oder was ja auch super wichtig auf der intensive Station zum Beispiel zu wissen, wo, wie viele freie Betten noch zur Verfügung stehen und was denn dann bei diesen Betten auch passieren kann. Also sowas wie die haben Beatmungsgeräte dort ja, nein, was für welche, wie schwierige Fälle können dort behandelt werden, etc. Auch das ging ja an Deutschland oder auch das ging ja am Anfang in Deutschland nicht, dass wir die Sachen irgendwie melden, das ist hier dann während der langen langen Corona-Jahre, hat sich das hier dann irgendwie geändert, also auch das spielte entsprechend mit rein. So, jetzt sind wir wahrscheinlich wieder ein gutes Stück über 20 Minuten, dann haben nur sowas vermutlich banales, wie Bettenplanung gesprochen. Ja, das ist ungefähr so komplex wie Termin-Management, aber da hast du schon gesagt, das ist ja mehr der weniger eins, also das hängt ja alles zusammen. Ja, gut, ich würde sagen, machen wir den Deckel drauf, das machen wir, den sagt zwar zu gut und bis bald, tschüss! 

  • Folge #159 – The One Interop Podcast Folge to rule them all

    In dieser Folge möchten wir möglichst alle Interoperabilitäts-Themen aus dem Bereich der Medizininformatik in eine Podcast-Folge packen. Sie sollen in einen möglichst sinnvollen Zusammenhang gebracht werden. Und alles soll von einer nachvollziehbaren Geschichte eingerahmt werden.

    Ob es Christian und Renato gelungen ist, dieses Vorhaben umzusetzen? Hört selbst… Die Folge ist ein gutes Sprungbrett, um von hier aus die Themen zu vertiefen. Und zu fast allen der angerissenen Themen gab es schon mal eine Podcast-Folge, in der wir das entsprechende Thema näher beleuchtet haben. Daher kann man diese Folge sehr gut als eine Art Hub verwenden, von dem aus die anderen Folgen angesprungen werden können.

    Die entsprechenden Links zu den Folgen gibts weiter unten. Leider bleibt es bei einer solchen Themenfülle nicht ganz aus, dass uns die ein oder andere Ungenauigkeit oder Oberflächlichkeit durchrutscht. Z.B. macht es zwischendurch den Eindruck, als ob in Deutschland irgendwann mal CDA-Dokumente in der EPA landen würden.

    Da die gematik begzüglich strukturierter Daten aber auf FHIR setzt, ist das eher unwahrscheinlich. Als Eastereggs haben wir noch ein paar andere kleinere Fehler eingebaut. Wer sie findet, bekommt ein Selfi mit uns auf der DMEA 🙂

    Podcast: Play in new window

    Transkription

    Folge 159 ist eHealth-Podcast und ich habe ein bisschen schiss muss ich gestehen wir haben jetzt ja auch länger keine rausgebracht liegt auch daran da ich echt fettende Respekt habe vor dieser folge die folge 159 nennt wir intern ach sie wird ja auch extern an heißen the one Interop Podcast folge to rule them all und das also ein bisschen die inhaltliche und gedankliche landkarte zur new interoperabilitäts team sein die der dem aufzeige soll ja wie diese ganzen abkürzungen ect. IHE FHIR es mal mit und so weiter zusammen gehören ich habe all das ein bisschen schiss vielleicht ziemlich sicher bin dass die ganzen Interop profilster draußen sagen werden dass das ja ganz schön oberflächlich ist was wir jetzt hier machen werden und man bestimmt manche aussagen so nicht vorallgemein an kann dann wird es euch ja nicht irgendwelche neulingegeben die das hören und total erschlagen werden also die fluke öffnet in super schwierig wir versuch uns trotzdem wir wachsen an den aufgaben können euch sein dass das eine klassische loose-lußsituation ist außerdem stürmts gerade draußen ich hoffe ihr hört das nicht so mit gibt inzwischen hervorragende filter kann ich den von Adobe nur empfehlen podcast Adobe kommen however renato ihr als ihr hat podcasta weil sollten wir denn so als gute neujahrsvorsitz haben willkommen auch von mir ein frohes neues ja neujahrs aber loslegen das machen wir ja also vielleicht noch mal kurzer überblick was wir heute plan wir planen wie christian schon gesagt hat einen relativ hohen flug über die Schnittstellenlandschaft und die interoperabilität in unserem Gesundheitssystem und wir machen das anhand eines fall bei spielt weil das dann wirklich sehr plastisch wirkt und damit was uns jetzt am besten gleich starten plastisch vielleicht auch in den haren herbergezogen schauen wir mal also wir haben eine Frau Schelig dies acht 70 Jahre alt die hat schon ein bisschen herzprobleme wir erwarten das ist eventuelle komplikation gibt so ein herzschritt machen implattiert bekommen und weil wir eben mit potenzialen komplikationen rechen wird das ganze als richtige stationäre up plant sie geht eine skrankenhaus zu anwält und wird dort aufgenommen IHE eGK also elektronisch Gesundheitskarte wird eingelesen an dem hintergrund findet mit der Telematikinfrastruktur te der Versichertenstammdatenabgleich statt ja Versichertenstammdatenabgleich das ist ein klassisches thema der Telematikinfrastruktur wenn nicht sogar das klassische thema oder das älteste thema der Telematikinfrastruktur weil sie damit eigentlich angefangen hat wir hat glaube ich ein paar mal in diesem podcast gesagt dass das keine sinnvolle reihenfolge war weil es überhaupt nicht medizinisch ist und außer für die krankenkasse wenig vorteile bringt aber trotzdem ja es ist jetzt in der welt und der Versichertenstammdatenabgleich der hat zur folge das IHE karte gecheckt wird einmal ob sie gültig ist und ob die daten noch aktuell sind also man geht davon aus dass die krankenkasse die aktuellen daten hat und dann können diese aktuellen daten wohnort leichter nachnahme bei heire aduk der kann dann aktualisiert werden in dem jeweiligen system also im Krankenhausinformationssystem oder wenn man das im praxis kontext machen würde im Praxisverwaltungssystem aber wir sind ja bei einer frau schädigdienst krankenhaus geht deswegen wird gebenen falls das Krankenhausinformationssystem aktualisiert wenn sich die daten geändert haben vielleicht noch kurz die te die turbodatenautobahn würde jetzt irgenghematik wird da weiter sagen was ist den te die Telematikinfrastruktur in zwei setzen in zwei setzen okay es hat eins die Telematikinfrastruktur ist die datenautobahn für das gesundheitswesen Telematikinfrastruktur sorgt dafür dass alle player im gesundheitswesen eine gemeinsame it infrastruktur haben um miteinander kommunizieren zu können genau und auf dieser autobahn deswegen ist es bedroß demigut der lebenden unterschiedliche anwendung wie z. B. Für sich ein stammdatum abgleich ksd frau schädig ist dann jetzt tatsächlich im krankenhaus und sie wird dort aufgenommen wenn sich das heißt im krankenhaus informationssystem wird in fall angelägt und die aufnahm diagnosen werden eingetragen das muss man machen weil man die später über ein paar graf 301 der krankenkasse werden muss bei der die frau schädig versichert ist das heißt dort werden einige daten hingeschicktes gezurst wie ein aufnahme datensatz wird dann an die krankenkasse geschickt die schicken dann irgenghört kostenübernahme satz zurück und so weiter das heißt die krankenhäuser kommunizieren mit den krankenkassen über § 301 dann ist es so dass wir dort auch die aufnahme Diagnose ab hier gerade gesagt erfasst haben die ist dann relevant nachher für die abrechnung und die wird verschlüsselt nach einem medizinischen ordnung system einer klassifikation und das ist der so genannte ICD der ist auch weltweit wird er eingesetzt international Classification of Diseases und ja da wird eben diagnosen mit verschlüsselt ein beispiel für so ein ICD könnte sein die f32 0.11 das ist dann eine depressive störung mit somatischen symptomen d.h. Damit können wir also medizinische Diagnosen verschlüsseln wir verlieren zu immer ein bisschen information aber trotzdem ist durch so eine falsch stüsselung sichergestellt dass wir keine verwechslung haben bei der aufnahme wird auch noch gefragt was die frau schädig denn jetzt arbeitet es ist 78 Jahre alt d.h. Sie ist rentnerin hoffentlich und damit nachher alle systemen mit dem krankenhaus stehen auf eine liste zugreifen können von möglichen berufen die irgendwie im krankenhaus dokumentiert werden sollen als sich dieses bunt schillernde im interprobabilitätskontext zumindest erkrank auswillig dass in Terminologieserver haben das habe ich noch gar nicht so richtig der sorg dafür das und jetzt sind für dabei das kann man so nicht vor allgemein an das einfach gewisse werte ausprägungen für unterschiedliche systeme oder auch unterschiedliche institution vorgegeben werden also in dem beispiel könnte man sagen alle berufe die jungen wie interessant sind die stehen im Terminologieserver wenn dort neuer berufen zukommen denn krank aus erfasst werden soll dann tragen wir das dort ein und alle anderen systeme kiss risspux was was ich was die verweisen dann nur auf die berufsliste in diesem Terminologieserver dann in dem beispiel vielleicht gab es rentnerin darin gar nicht deswegen wurde das einmal im Terminologieserver eingetragen und danach war das wie von bargischer hand in allen anderen system auch mit drin dass du den bekryft man nicht genannt hast warum man so ein Terminologieserver brau ist hat mich was mit semantischer interoperabilität zu tun nicht nur aber auch ja nicht nur aber auch genau das eben nicht in dem einen system das ganze als rentner bezeichnet wird und in dem anderen dann als pensionär oder sonstiger abgriff sondern dass das über die verschiedenen systemeinheitlich ist und dass die systemen sich dann verstehen und die daten dementsprechend dann auch verwerten kann gut frau schädiges jetzt aufgenommen worden und das interessiert jetzt nicht nur das krank als informationssystem sondern gegebenenfalls gibt es auch andere systeme die da drüber informiert werden wollen ein beispiel könnte sein dass das bilder schief also das pack die daten gerne schon mal vorab hätte das rot schädig aufgenommen ist damit aus den bilder schieben schon mal die daten vorgeladen werden können und das dann später das laden der alt daten nicht mehr so lange dauert es jetzt nur ein beispiel es gibt auch viele andere umsysteme die gerne über neu aufgenommen patienten informiert werden wollen und sofern dass keine datenschutzrechtlichen Probleme gibt wird es dann auch getan und das passiert mit dem Wald und Wiesenstandard HL7 also hl7 in seiner zweiten version und das ist jetzt ein beispiel für eine adt-nachricht also eine aufnahme nachricht also adt das wird bei aufnahme bei verlegung und entlassung werden solche nachrichten verschickt auch bei Änderungen von patienten daten und diese adt-nachricht werden meistens über einen zentralen Kommunikationsserver an die verschiedenen umsysteme gesendet genauso h7v2 ist dann also der kommunikationsstandard adt ist der nachrichten typ da gibt es noch andere nachrichten typen wenn eingesetzt man spiel bei auftrags kommunikation ganz großes problem von h7v2 ist das das ist wir es nicht das kann man so nicht vor allgemeiner es gibt doch ausnahm ja aber normalerweise muss bei h7v2 jedes system immer online sein oder der Kommunikationsserver muss das abfangen heißt es wenn was passiert dann müssen alle relevanten systemen informiert werden es werden also alle informationen immer gepuscht und ein poolen ist schwierig bis kaum möglich das ist another der großen nachteile von h7v2 und auch dass der halt nicht mehr abtudet ist das ist nicht mehr so wie man heutzutage zum kommunikationsstandard handwickeln würde ok es geht weiter bei frau chillik sie ist dann jetzt auf der station angekommen und der aufnahme befund wird durchgeführt irgendwie klassisch vom ja es auf einem tablet und diese daten werden an kisk gespeichert der aufnahme befund es einfach an standardisiertes formular wodurch gegangen wird mit gewicht und pool und blutrug und schmerzen und medikamente und so weiter das gute ist dass wir jetzt ein super gutes krankenhaus informationssystem haben bei dem dann irgendwelche erzdenerzte und auch programmierer dieses formularen kiss so eingerichtet haben das sowohl jedes attribute aber auch jede attribute wird semantisch anutiert das heißt wenn wir dort zum beispiel medikamente eintragen dann liegt im hintergrund der richtige mittig kamentenkatalog wenn wir dort eintragen dass der frühere beruf von der frau chillik ein waltarbeiter war ne ist es eränderin dann wird auch dieser berufen waltarbeiter entsprechend verschüsselt und dafür gibt es ein eben so was wie den SNOMED CT. Hatten wir wie alle anderen sachen hier übrigens auch schon aus fühlig besprochen und SNOMED CT. Ist so was wie eine richtig große krasse medizinische wisstensbasis wo nicht nur medizinische begriffe definiert sind sondern wo diese begriffe auch zueinander in bezug gesetzt werden können also irgendwie ein knochenbruch am mittelfoos wenn man das kudiert dann automatisch klar dass es an den unteren gliedmaßen ist dass es aber auch ein knochenbruch ist und so weiter ich sage ja manchmal natürlich auch das wieder übertrieben aber wenn er diesen SNOMED CT. In voller gänze irgendwie auswendig kann dann hättest man für großen schritt medizin studium beim physikum gehabt also wenn man sich den wie auf die angehende ärztliche festsplatte im herenschrauben könnte dann wäre das sicher nicht ganz verkehrt also das ist der SNOMED CT. Medizinische sachverhalte zu kudieren das macht aber klassischerweise keine ärzt in der arzt sondern es muss im hintergrund automatisch passieren genau und auch hier wieder der hauptzweck die semantische interoperabilität du hast dem man tig schonmal genannt ich bring den voll bekrifft jetzt noch mal und laube wird vielleicht das eine oder andere mal wollte noch mal erscheinen genau es geht weiter und zwar wird jetzt der aufnahme befund mit allen wichtigen anderen daten mit einem CDR also einem daten repositorie verknüpft und diese daten werden nach dem openEHR gespeichert oder oben er oder oben er oder ich glaube die meisten denn oben er fangen wir an mit dem zentralen daten repositorie das ist ein zentrale ablage für daten auf die dann alle umsysteme auch zugreifen könnten das ist dann kein gentle agreement von irgendein anbieter von informationssystem der dann sagt ihr dürft auf unsere daten zugreifen sondern das ist gewollt dass diese daten bank diese große daten bank dieses repositorie irgendwo in der Mitte steht und von allen angezapft werden kann aber natürlich auch von allen befüllt werden muss und openEHR ist ein standard der die möglichkeit bietet die daten in standardisierter form abzulegen also nicht nur zu kommunizieren sondern auch das ganze dann in standardisierter form abzulegen und dort übergreifen über verschiedene systeme einheitliches format zu bieten das coole dabei ist dass wir nicht so ein 80 20 standard haben wie bei feier das hat natürlich auch Vorteile das macht schlank sondern dass wir einen möglichst umfassenden standard haben der alle möglichkeiten in betracht zieht um daten abzulegen beispiele lasse ich gleich von christian bringen weil der hat sich mit dem standard intensiv beschäftigt vielleicht noch ein punkt der im moment noch sehr schade ist der wird in deutschland aktuell noch nicht sehr verbreitet eingesetzt auch wenn er eigentlich gefördert wird und man hofft dass dieser sich weiter verbreitet christian hast du beispiele für daten ablagen nach obem er hüss ist ja gerade schon richtig sagt cdr ist eine produkt gattung der gibt es dann unterschiedliche auch kommitielle anbieter die solche produkt gattung anbieten und einige cdr nutzen eben diesen open air standard um die daten sauber abzulegen und das klassische beispiel du hast es ja gerade schon gesagt ist hier wie sonst auch immer der blutdruck und bei open air ist dieser blutdruck im maximal aus definiert also der hat sich weiß nicht 25 attribute wenn man sich so ein standard blutdruck anguckt bei open air als archetyp so heißt das dort weil alles was irgendwie medizinisch relevant sein könnte wurde eben dazu definiert und deswegen eignet der sich ganz hervorragend eben auch als daten ablage als persistenzschicht aber machen wir weiter kommen wir gleich nochmal wenn wir über feier sprechen dazu weil fast spannender ist der unterschied zwischen den beiden als doch mal ganz herrliche diskussionen gibt aber bei sich das in letzterzeit bisselgelegt hat aber machen wir weiter also aufnahme befund ist dokumentiert worden auf dem tablet mit dem formul am ist nur mit ct erzementische annotation im intergrund und das ganze wurde eben nicht nur im kiss gespeichert aber auch und weiter wichtige information sind auch für andere systeme und weil eben das krankenhaus die daten selber auch hervorragend auswerten will wird zusätzlich im klinikata repository cdr gespeichert jetzt geht es weiter nach einem aufnahme befund kommt jetzt die pflege ein stufung da gibt es gerne auch wieder das tablet und dort wird dann in vielen einrichtung sowas wie ePA-AC macht es es ist jetzt schleich werbung können wir ja erstens keine werbung machen aber es ist einfach ein kommaziertes produkt von pflegewissenschaftern entwickelt dies eben der pflegeleicht machen den pflegeprozess sauber durchzuarbeiten um das dann noch effizient und zwar haben die sich einfach vielen schmelzen formulare gesteckt in fragen und wenn wir die fragen beantwortet gibt es eine regel im intergrund wenn frage 1 mit 3 beantwortet wurde in frage 4 mit 7 dann haben wir ein hohes sturzrisiko und die pflege intensität ist wahrscheinlich relativ hoch das heißt wir bekommen von einem pflegeassessment nach her vorschläge welche pflegediagnosen denn jetzt das system vorschlagen würde das könnten vorschläge nacheinander sein das ist ein pflegediagnosen catalogue und wenn man dann pflegediagnosen rausgesucht hat also von jers irgendwelche probleme dann wird klassischerweise auch gesagt was soll denn die pflege machen um diesen problem zu begegnen also pflegemaßnahmen und auch dann so dass wie pflegeautkammens also haben wir diese ziele tatsächlich erreicht und da haben wir dann eben wieder drei semantische standards NANDA, NIC und NOC gut bekommen von den pflegenden noch mal zu dem herzlichen personal und die werden jetzt und standard ablauf meistens bei herzschritt macha up starten also es gibt verschiedene tätigkeiten die durchgeführt werden müssen labo untersuchungen müssen durchgeführt werden ekg wird bestimmt durchgeführt bei so einem herzschritt macha oder auch ein herz echo dafür gibt es dann sogenannte behandlungsfade die einem gewisse vorschläge machen aber die übermittlungen der vorschläge dass halt jetzt unser thema sein und das ist das order entry denn meistens werden diese vorschläge in krankweise informationssysteme gemacht und werden dann dort auch abgesägnet von dem herzlichen personal und werden dann an die jeweiligen umsysteme übermittelt also zum beispiel an das labo system wird dann einen auftrag gesendet der auftrag heist bitte die prudprobe die jetzt gleich kommt untersuchen auf troponien auf ck und so weiter das ist dann eine anforderung die an das labo system geschickt wird genauso auch ein ekg das geschrieben wird bitte prüfen aufs stsenkungen oder irgendwas in der art und was auch hin und wieder gemacht wird in dem zusammenhangs in den herzechos die dann prüfen ob das herz noch okay schlägt und für all das wird wieder halt 7v2 bemüht diesmal ein anderer nachten typ und zwar werden hier jetzt ORM nachrichten versendet vorhin waren die t nachden jetzt ORM nachrichten als bestätigung kriegt man dann auch manchmal noch eine ORU nachricht zurück gut das aber alles wird ganz gut aus so nachdem es eine ok geben wird also herzschrittmacher ok wird einfach vorher auch ein labor beauftragt dazu ist er nämlich auch wie renato gerade gesagt hat so eine HL7 v2 ordernachricht ans labo system gegangen und damit weist das labo system die wichtigen information also eine präzierende nummer was gemacht werden soll et cetera und jetzt wird es konstruiert weil wir wären ja schon froh wenn die meisten labore dann strukturierte daten und die von mir aus no ink kudier zurückgeben würden aber dieses labo ist noch viel besser das gibt jetzt diese labo daten zurück gemäß einer feier rissor aus so oder genau zu sein eines feier profilz nämlich dem MIO42 labore befund und da bringen wir jetzt nämlich von hinten durch sie ist es durch die brust ins auger durch die brust ins auger bringen hier feier ins spiel erb der fünschner gell es gibt so was viel HL7 v2 und damit sind wir nicht mehr so ganz zufrieden der funktioniert zwar aber der sehr hemmlich der ist technisch nicht mehr so ganz ab to dates der gibt es war vor wie daten von anderen daten getrennt werden aber gibt nicht vor wie nachher solche information übermittelt werden es gab früher durchaus auch leute die dann HL7 v2 nach richten per email verschickte ab und irgendwie von a nach b oder ftp oder was weiß was ich weiß also der relativ viele schwächen obwohl es schon dann eingesetzt hat da war die idee dass man eben mit feier also fa iron schreibt man nicht wie feuer spricht man so aus warst health care interoperability resources dass man neuen standard aufsetzt von der gleichen organisation nämlich auch der hal7 organisation der basiert dann auf technik die wir so alle permanent und andauer nutzen nämlich web technologie also irgendwelche http metoden get post put so dass wir jetzt dann sozusagen auch medizinischen kontext endlich da in die webwelt kommen und bei feier ist es eben so dass das eigentlich als reinrastiger kommunikationsstandard definiert wurde das heißt dort wurde gesagt wir machen nicht die maximale ausprägung von einem inhaltlichen objekt so wie wir das bei erphone hatten sondern wir gucken wenn in 80 prozent der nachrichten eine information z. B. Zu einem pacienten drin ist dann kommt diese information in diesen standard zum pacienten mit rein wenn man jetzt z. B. Zu einem pacienten oder eine paciente in die schuggrößte mittelbermittelt würde oder möchte dann wäre das wahrscheinlich nicht in der rüstforste pacienten betrinn sondern dann müsste man eine eigene extension schreiben und sagen okay wir haben ja die standardsachen zu einer pacienten aber hier verweisen wir noch auf ein neues attribute dass die schuggrößte und hier und hier ist die definition soll dieses feier ist in deutschland groß im komm und auch sonst in der welt weil es neben dieser technologie auch ein anan ganz großen vorteilat nämlich wir können damit auch richtig daten abfragen wenn man sich vorstellt wir sind jetzt ein neues start aber so renat und ich habe mir jetzt ein mega hippes uferstschild viel zu eizender für mega hippes start ab in beliehen gegründet irgendwie trinken nur klubmatel auf mit jute tarschen rum voll bad und so weiter und wir haben mega gutes kleines system das umas medizinisch ganz hervorragendes berechnen kann das braucht aber daten vom kiss und vom riss beispielsweise dann hätten wir früher in der hal 7 verhält in den eignet server von uns ins krankenhaus stellen müssen der hätte alle daten mit protokollieren müssen jede nachricht über hal 7 vor 2 hätte der mit protokollieren müssen obwohl wir gar nicht wussten mit des später mal relevant wird so dass wir diese daten haben wenn wir sie irgendwann mal brauchen das ist natürlich semi gut jetzt mit feier können wir irgendwann sagen okay wir brauchen die daten von fraud schillig und dann fragen wir die einfach ab beim kiss oder vom irz beim cdr das einer der vielen vorteile von feier so also labor befund vorhin das was gemacht werden soll ging per hal 7 vor 2 o a m ans labor system und das labor system schickt jetzt auf feier basierend ein labor befund zurück und wie der unter feier aussehen soll das hat eben diese miu 42 das ist ein unterorganisation der kassenärztlichen bundesvereinigung deutschland definiert wie der aus sieht in feier und dort wird auch low ink genutzt nun UCUM das sind jetzt auch wieder zwei semantische standards UCUM der beschreibt maß einheiten also da steht zum beispiel drinnen es gibt ein ko der heißt kleines m großes l das heißt dann pro milliliter oder alles kleines mmol kreat das ist dann pro millimole kreatinil oder auch vk in klein das heißt dann prowoche das heißt alle maß einheit die so kennt die sind dort beschrieben ist es ja auch wichtig dass wir wenn wir Sachen in übermitteln auch klar ist was das für eine maß einheit ist dafür sorgt dann eben hier UCUM und low ink wird nicht nur aber auch in der labor kommunikation eingesetzt das heißt wenn wir ein labor wird übermitteln ist ja total wichtig ob dieser wert zum beispiel ob der im wehnösen blut gemessen wurde im kapillachen blut gemessen wurde mit welcher messmetode er gemessen wurde usweiter all das muss man wissen um nachher sagen zu können der wert ist pathologisch oder irgendwie gesund und dafür steht dann eben low ink nicht nur aber es kommt viel vor im kontext des labors dann geht es weiter das heißt dieser labor befund ist zurückgekommen dann haben wir ein EKG schreiben lassen also irgendwie ein ganz normales zwölfkanal EKG und da ist es so dass auch die daten vom EKG rechner selbst also ist EKG mit den ganzen vielen kabeln eng dann im eigenen EKG rechner und der speichert die daten die dann zurückgekommen sind zum beispiel per Gerätedatentransfer das ist dann wieder ein syntaktischer standard GDT von mir aus im kiss und er zeug gleichzeitig auch noch ein bild oder eine pdf da teile und das wird dann im pax das ist hat er in artu vorhin schon gesagt gespeichert pax ist dann also ein bild speicher und dafür wird dann die kommen genutzt die kommen wir gleich noch mal das heißt was hier jetzt neu ist es GDT Gerätedatentransfer auch eine sehr alte schrittstellen spezifikation die in deutschland auf noch genust wird wie geht’s weiter es kommt zur Echokardiographie genau denn der DICOM standard der wird zum einen dazu genutzt wie du gesagt hast und bilddaten von geräten in ein archivsystem zu bringen der wird dann gerade bei Echokardiographie zum beispiel auch dafür genutzt also Echokardiographie geräte können bilddaten in form von DICOM daten an ein pax senden aber der DICOM standard ist etwas mächtige der ist im gesamten radiologischen bereich mit ausweitung nach links und rechts ist er eingesetzt und wird zum beispiel dafür verwendet um auch pacienten daten auf die jeweiligen geräte zu bringen also zum beispiel aufs randgen gerät oder in unserem fall jetzt aufs Echokardiographie gerät das macht die dikom wirklist und nicht nur bilddaten kommen dann wieder zurück sondern manchmal auch berechnungsdaten oder ja aufnahme parameter die kommen dann in form von dikom mpps zurück so auch jetzt wird es wieder konstruiert ist uns bewusst aber wie wollen wir alles unterbringen also unser krankenhaus das bundschillernde interop krankenhaus das arbeitet gemeinsam in dem netzwerk und zwar ist in der region wo die frau chillig wohnt da gibt es eine fallakte ein gesundheitsnetzwerk für cardiologische krankheiten das heißt das krankenhaus arbeitet mit einigen niedergelassenen erzten erzten im cardiologischen bereich in der region an einer fallakte zusammen also wenn pacienten pacienten cardiologische problem haben ins krankenhaus gehen und dort mitmachen wollen dann können eben IHE hausärzt in die cardiologen und so weiter direkt auf die daten zu greifen das ist dann aber nur ins zusammenschluss für diese eine medizinische indikation fallakte und da ist es so dass dieser zusammenschluss sich vorbelegt hat welche daten interessant sind und sie haben sich überlegt dass diese daten in form von fertigen dokumenten über achtdurch jetzt kommt es geht weiter IHE und cda in einer eigenen schrittmacher fallakte gespeichert werden was ist jetzt IHE was ist cda fange vielleicht mit cda an cda ist auch wieder ein standard diesmal für medizinische dokumente cda steht für Clinical Document Architecture und dokument unterscheiden sich von nachrichten das nachrichten normalerweise das hatten wir vorhin einzelne singuläre sachen sind die jetzt nicht großartig persistiert werden müssen die nachricht selber sondern nur das resultat also achtung hier ist neuer pacient in den um den zimmer achtung der pacientes auf ein anderes zimmer verdeckt worden achtung macht bitte rund getorox in zwei ebene immer einzelne singuläre geschichten hier raus gehen dokumenten fast normalerweise in längeren zeitraum also vor mir ist ein entlass bericht durchs sind unterschiedliche aten von daten zusammengefasst also diagnosen medikamente irgendwelche befunde et cetera und normalerweise werden dokumente auch gespeichert und in dieser fallakte in der region ist es so dass die gesagt haben okay wir machen cda also Clinical Document Architecture dokumente zum schrittmacher und das ist wie folgt aufgebaut stehen am anfang in information zum pacienten nur zu pacienten wer hat so ein dokumenter stellt wer hat die untersuchung gemacht etc. Und dann steht dort eben drin das zum beispiel die schrittmacher konfigurationen sprechen mit drin steht und die haben damals gesagt das soll cda level 3 sein level 3 bedeutet das fast alle information die da drin stehen auch semantisch anotiert sind das heißt wenn diagnosen drin stehen dann sollten die alle nach ecd verschlüssel sein wenn dort prozidoren drin stehen sollen die alle nach ops verschlüssel sein wenn wir von mir es befunde drin stehen haben dann könnten die zum beispiel oder einzelne information nach normal ct verschlüssel sein wenn wir da bohrwerte drin haben sollen die nach LOINC verschlüssel sein also das heißt die arbeiten gemeinsam die erzeugen alle cda level 3 dokumente und speichern die dann eben irgendwo in welchen speichern und da kommt jetzt IHE in spiel IHE ist für integrating sie healthcare enterprise und da ist das bekannteste profil eigentlich XDS und da gibt es auch weder und schickliche flavor sozusagen und IHE setzt mal genau da an bei sachen die wir bisher noch nicht hatten also wir haben jetzt ja bisher syntaktische interoperabilität dass also die systeme wissen wie sie einzelne fälder voneinander unterscheiden können wir haben semantische interoperabilität wenn also eine information vertragen wurde sichergestellt ist das auch das empfangen des system das gleiche darunter versteht was weiß aber noch nicht haben ist sozusagen etwas was den ganzen use case beschreibt also wenn wir dokumente austauschen wollen wer erzeugt die dokumente bohrwerte die gespeichert wo gibt es ein übersicht zu welchen pacienten pacientin es überhaupt welche dokumente gibt wie kann man diese dokumente an frage wie kann man diese übersicht reinschauen usw. Und genau da kommt dann eben IHE in spiel und in dem beispiel XDS das heißt diese fallakte hier diese cardiologische die basiert auf cda die medizinischen dokumente definiert und dann im die use case beschreibung durch IHE XDS genau das heißt die ist jetzt fertig die Dame ist nicht fertig jetzt geht es jetzt richtig los jetzt startet die op jetzt geht es jetzt wird geschnitten genau die op wird durchgeführt und nachdem die op durchgeführt wurde setzt sich der Chirurg und dokumentiert alles unter anderem dokumentiert er was er getan hat oder sie natürlich kann auch nicht hero gen sein und das macht die am besten indem sie das kranze mit dem OPS code verschlüsselt den hat man jetzt schon ein paar mal genannt OPS das steht für operation prozidoren schlüssel und der enthält die großen metoden im krankenhaus also da fällt jetzt nicht das blutabnehmen drunter und auch nicht kleine verbände anlegen sondern große sachen wie operationen aber auch ct untersuchungen und mrt untersuchungen werden da drunter abgehandelt die abrechnungsrelevanten genau und der ops in deutschland der entspricht dann dem mel in österreich oder dem chopp in der schweiz und die wichtigen prozidoren werden damit dann verschlüsselt das ist ein zahlencode der dann sich auflöst in einer metoden beispiel jetzt für unsere patientin die 5 minus 3 7 7 3 das wäre jetzt schrittmacher 2 kammersystem mit zwei schrittmacher sonden die implementierung davon genau die frau jelik hat die ok gut überstanden war da noch um 3 4 5 tag im krankenhaus das war alles gut wohnt sie ist jetzt wieder zuhause und ist bei IHEr niederglassenen Kardiologin zur nachuntersuchung und diese greift dann bei der nachuntersuchung auf die elektronische Patientenakte zu die epa ihr erinnert euch werden ja relativ zu beginn diese Telematikinfrastruktur also das medizinische netzwerk wo alle medizinisch relevant player angeschlossen sind für die man dann auch in eigenen zugang braucht mit eigener hart während eigenen schlüsseln usw. Und die vermutlich wichtigste anwendung in dieser Telematikinfrastruktur ist die elektronische Patientenakte und die frau jelik macht dabei mit weil sie eben nicht gesagt hat sie möchte nicht mitmachen also derzeit als gesetzlich versicherte bekommt man automatisch diese elektronische Patientenakte sie ja nicht widersprochen also hat sie so eine und sie ist jetzt bei IHEr niederglassen Kardiologin und die guckt und hatten mich bisher auf papier und auf cd rum und per fax und rief tabern und nix bekommen deswegen guckt sie jetzt einfach in diese epa von frau jelik und sieht das dort der entsprechende Entlassbrief drin ist und kann sich den an entsprechend angucken und auch in der artspraxis system übernehmen das heißt hier wird dann die epa genutzt in der epa selber können derzeit noch einfach ja pdf der tein von jost drin sein das ist natürlich nicht so wahnsinnig gut wenn man sich das dann alles durchlesen muss richtig toll wäre es wenn dann auch in so einer epa von jost CDR level 3 dokumente drin sind also das was wir vorhin oben in der fallakte gesagt haben wenn man einfach sagen kann ist mir egal ob da jetzt in deiner epa frau jelik 100 dokumente drin sind zeig mir einfach mal aus allen 100 dokumenten die summe aller diagnosen dann würde man einfach eine liste von allen diagnosen zeigen oder zeig mir alle prozidoren aus den letzten drei jahren und dann würde man alle prozidoren aus dem letzten drei jahren sehen ohne dass man die 100 dokumente durch forsten muss könnte dann gegeben und falls diese sachen auch übernehmen das wäre der große vorteil also derzeit ist die epa noch sehr dokumenten basiert aber in Zukunft soll es so sein dass die daten alle strukturiert automatisch ernotiert darin sind gut was macht die cardiologin dann noch die guckt sich die Entlassmedikation an die stann dann eben im Entlassbrief drin und passt ihn ein bisschen an also die sagt nee ich glaube dieses eine medikament mit dem wirkstoff ist besser bei dir und passt das in pvs an da wird natürlich nachher auch ein elektronisches rezept rausgehen das ist auch eine anwendung über die Telematikinfrastruktur und so ein rezept hat normalerweise ein ATC und PZN das heißt wir sind dort auch wieder bei zwei semantischen ordnungsystemen die PZN ist eigentlich nichts anderes außer sonar ja können wir sich vorstellen wie so eine artikelnummer die ist klassischer weise als so ein coat auch auf jeder medikamentenpackung drauf wenn man die eins getnt und den katalog hat dann kann man sagen das ist eine Aspirin 20 tabletten mit auch angeschmack oder irgendwie sowas so sei für nur so eine artikelnummer und dann gibt es eben noch die ATC der anatomisch terapoltische coat und der beschreibt eine kombination aus wirkstoff und einsatzgrund also einer Aspirin beispielsweise ist ja der wirkstoff Acetylsalicylsäure und der hat eben dann entsprechenden eigenen ATC coat tiefer würde ich ja nicht einsteigen welche ich habe vorhin gesagt ist es auch eine wirkstoff kombination für gestoff mit indikation kombination ist aber das reicht jetzt hier so genau und dann geht es eigentlich der fraucht schelig ganz gut ich gehts vor allen wut weil natürlich die ganzen mitstellen jederbei geholfen haben gesund zu erinnern und lege offen haben schon die die medizinisch tätigen aber die mussten weniger nach gucken die haben vielleicht daten die schon aus voraufenthalten vorlagen irgendwie eine Penicillin und verträglichkeit die ist nicht verloren gegangen sondern die wurde jedes mal mit geprüft mussten keine cds hin und her geschleppt werden es mussten da nicht doppelt erfasst werden und zum älter. 

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  • Folge #158 – 10 Jahre Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz (KFRG)

    In dieser Folge geht es um das Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz (KFRG). Seit über 10 Jahren gibt es in Deutschland das Krebsfrüherkennungs- und -registergesetz (KFRG), in dem Themen wie Früherkennungsprogramme und die damit verbundenen Datenübermittlungen adressiert werden.

    Welche Organisationen sind dabei beteiligt? Wofür stehen ADT, GEKID und CCC? Was ist in den vergangenen 10 Jahren seit dem Gesetzeserlass passiert ist und wie wird es in den kommenden 10 Jahren weitergehen.

    Dies alles bespricht Bernhard in der aktuellen Podcast-Folge mit Tobias Hartz. Tobias ist der Geschäftsführer des Klinischen Krebsregisters Niedersachsen (KKN) und erläutert, warum das Thema Interoperabiltiät im Zusammenhang mit Krebsregisterdaten eine so wichtige Rolle spielt.

    Podcast: Play in new window

    Transkription

    Herzlich willkommen zu einer weiteren Ausgabe des eHealth-Podcast. Ich weiß gerade gar nicht, bei welcher Folge wir angekommen sind. Deswegen lassen wir die Folgen nochmal weg und ich verrat euch stattdessen das Thema für die heutige Folge. Das ist das KFRG, das Krebs, Früherkennungs- und Registergesetz und da das schon relativ schwierig auszusprechen war, habe ich mir mal wieder kompetente Unterstützung an Bord geholt. Das ist heute der Tobias Hartz, guten Morgen Tobi, vielleicht stellst du dich einmal uns und unseren Hörern ganz kurz vor. Ja, mein Name ist Tobias Hartz, ich bin vom Hintergrund Mathematiker und Medizininformatiker, will ich mich mittlerweile schimpfen und darf seit 2017, Dezember 2017, das klinische Krebsregister in Niedersachsen verantworten, was wir neu aufgebaut haben. 

    Da bist du eigentlich als IT-Leiter hingekommen und dann aufgestiegen zum Geschäftsführer des Krebsregisters. Ja, also ein bisschen komisch, die Entwicklung oder auch eine schöne neue Herausforderung gewesen. 2015 bin ich schon zu Projektgruppe zu Ärztekammer Niedersachsen gewechselt. Von Mainz, vom IMBEI, aus der Medizin Informatik, da sah sich schon Tür an Tür mit den Kollegen vom Kinderkrebsregister und vom Krebsregister Rheinland-Pfalz. Privat war klar, es soll irgendwann mal Richtung Hannover gehen und dann kam der Anruf aus der Ärztekammer, dass sie ein designierten IT-Leiter für das neue klinische Krebsregister bräuchten und bin ich in diese Projektgruppe gekommen bei der Ärztekammer. Wir waren am Anfang das erste Jahr auch nur zu dritt, sind dann schon auf 13 Mitarbeiter bei der Ärztekammer angewachsen. Und dann ist es 2017 ein bisschen anders gekommen, als wir eigentlich geplant hatten. Es wurde in der Anstalt öffentlichen Rechts, eine mittelbare Landesanstalt geplant und durch diese neuen Pläne hatte ich plötzlich die Chance, die Geschäftsführung zu übernehmen und war natürlich total motiviert und von den 13 sind wir dann mit 7 Leuten im Dezember die 17 gestartet, das Ganze neu aufzubauen und haben mittlerweile ja über 60 Köpfe innerhalb dieser 5,5 Jahre aufbauen können. 

    Und ihr seid zuständig, das wird noch vorweg für Niedersachsen und diese Organisation gibt es in ähnlicher, vergleichbarer Form oder werden wir dann im Gesetz zu kommen in den anderen Bundesländern genauso. 

    Genau, das Krebsführerkennungs- und Registergesetz hat sich jetzt zehn Jahre gejährt. Wir haben auch jetzt vor Kurzem am 20. November in Berlin zehn Jahre KFRG gefeiert, mit Prof. Karl Lauterbach und anderen, die das damals mit verantwortet haben. Herr Bar, Daniel Bar war auch vor Ort, hat noch ein bisschen geschimpft, dass jetzt innerhalb von zehn Jahren, dass das so lange gedauert hat, diese neuen Strukturen aufzubauen. Es ist im Sozialgesetzbuch im § 65C verankert, dass wir einheitliche Flächendeckendeckene Krebsregistrierung in Deutschland haben wollten, das ist eine Maßnahme gewesen aus dem nationalen Krebsplan von 2008 und das hat die Länder verpflichtet, entsprechende Strukturen aufzubauen und Krebsregistrierung ist ja jetzt nicht neu ist. Das gibt es schon sehr, sehr lange, gerade wir hatten eine Flächendeckende gute epidemiologische Krebsregistrierungsschon und man hat quasi das zu einer klinischen epidemiologischen Krebsregistrierung erweitert. Die Strukturen in jedem Land ein bisschen anders, man hat versucht, dass was ein Struktur in den Ländern schon da war, irgendwie zu nutzen, in Niedersachsen ist man den Weg gegangen, dass man neben einem guten funktionierenden epidemiologischen Krebsregister, das klinische Krebsregister auf der grünen Wiese neu gestartet hat. Man muss auch sagen, wir waren in Niedersachsen ein bisschen spät dran, 2013 das Gesetz KVG und dann die Gründung der Ansteil im Dezember 2017. Da waren andere Länder schon ein bisschen weiter. Insofern hat mir ein bisschen Druck, dass da auch gut und schnell aufzubauen. 

    Jetzt bist du ja schon sehr stark ins Thema eingestiegen, macht gar nichts, aber vielleicht starten wir nochmal da, also mit dem eigentlichen Kern, also das KFRG in der ganz langen Form heißt es ja das Gesetz zur Weiterentwicklung der Krebsfrüherkennung und zur Qualitätssicherung durch klinische Krebsregister oder eben kurz Krebsfrüherkennungs- und Registergesetz. Das soll eben heute das Thema sein, wir werden dann gleich noch drauf kommen, warum das überhaupt Thema einem ihr als Podcast ist, denn so viel Spoiler vorweg kann man schon mal sagen. Das hat auch wieder was mit unserem Lieblings-Thema Interoperabilität zu tun. Vielleicht erläuters noch mal ganz kurz was in dem Gesetz im Wesentlichen drinsteckt. Also was war neu, du hast das gerade schon so ein bisschen angedeutet. Was hat sich verändert? Krebsregisterierung auf epidemiologische Art gab es schon und was kam durch dieses Gesetz von April 2013 jetzt neu dazu. 

    Die Qualität der Versorgung soll verbessert werden mit der klinischen Krebsregisterierung. Es geht jetzt nicht nur darum, Inzidenzen und äußere Faktoren festzustellen. Gibt es in der Umgebung, wo Fracking gemacht wird, inwie eine höheres Krebsaufkommen. Das ist sozusagen das, was man mit der ethnogen Krebsregisterierung erfassen oder auswerten oder analysieren möchte. Der klinischen Krebsregisterierung geht es darum, auch die Therapien und den Verlauf der Erkrankung zu erfassen und somit auch Behandlungsort bezogen, Daten auszuwerten und für die Verbesserung der Qualität, diese Daten nutzen zu können. 

    Das richtig verstanden hat und steht in diesem Gesetz auch da noch mal explizit drin, dass eben die versicherten einen Anspruch auf diese Früherkennung haben. Das ist so der eine Teil, der so als Art Preample davor wegsteht und dann geht es darum, dass diese Daten, die aus dieser Früherkennung gewonnen werden, dann eben da steht so schön zusammengeführt werden. Unter Besonderberücksichtigung von Teilnahmeraten, Auftreten von Intervalkazienomen und so weiter und so fort will man eben systematisch erfassen und wird es angedeutet, die Qualität dieser einzelnen Früherkennungsmaßnahmen bewerten und letzten Ärzte in Patienten zugutekommen lassen. Was hat sich geändert? Die ethnobische Krebsregisterung war länder Sache. Dadurch, dass das jetzt per Bundesgesetz, Sozialgesetzbuch 55C verankert wurde, hat man jetzt hier eine mit der klinischen Krebsregisterung einfach geschaffen, was auch von den Krankenkassen getragen wird. Also die Krankenkassen tragen 90% der Kosten für diese neue Infrastruktur, die da geschaffen wurde, 10% wird von den Ländern getragen, die ja dann auch verpflichtet waren, in den jeweiligen Ländern diese Strukturen zu schaffen, wie Niedersachsen mit dem klinischen Krebsregister Niedersachsen im KKN, dann geschaffen wurden und auch Landesgesetz entsprechend erlassen wurden. Was ist neu? Wir haben mehr Ereignisse, die erfasst wurden, nicht nur die Diagnose, nicht nur den Patologiebefund oder das Versterben, sondern auch jegliche Therapie, Therapieänderungen, Operationen oder im Verlauf, auch in der Nachsorge, wenn Rezidive auftreten. All dies wird erfasst, alle, die die onkologisch tätig sind in einem Bundesland, das sind verpflichtet, das zu melden. Auch hier der Unterschied bei der epiologischen Krebsregisterierung, bei erfasst man die Fälle Wohnort bezogen, sprich, man möchte wissen, jetzt als EKM, was die aus den Niedersachsen die Niedersachsen wohnen, geworden ist mit dem Krebsfall. Der klinischen Krebsregisterierung ist der Fokus auf Behandlungsort bezogene Erfassung gegangen. Also wir wollen ja wissen, wie die Versorgung in Niedersachsen ist. Wenn sich der Bestfahle oder der Sachse in Niedersachsen behandelt wird, auch das wird, ist dann uns per Gesetz zu melden, getauschen aber untereinander dann auch die Daten mit den anderen Landeskrebsregistern aus, weil man quasi beides dann auch in diesen neuen Einrichtungen oder in Kooperation mit den anderen Strukturen in Niedersachsen arbeiten hier das KKN und das EKN, das ekonomische Krebsregister und das klinische Krebsregister eng bei Sammen, damit man Auswertung Wohnort bezogen und Behandlungsort bezogen machen kann. 

    Genau, so ist es jetzt angesprochen, Daten austausch, auch das steht relativ deutlich in dem Gesetz drin. Also es geht um die Übermittlungen an eine vom gemeinsamen Bundesausschuss bestimmte Stelle und eben, wie du es gerade angedeutet hast, den abgleich der Daten zwischen epidemiologischen und klinischen Krebsregistern und damit ist eigentlich klar, dass ihr euch zwangsläufig auch mit dem Thema Interoperabilität beschäftigen müsst, weil epidemiologische Krebsregister gab es schon, die hatten schon eine Art Datensatz, mit der sie mit dem sie Daten gesammelt haben und jetzt habt ihr weitere andere Daten, die dazukommen und beides muss natürlich jetzt in gemeinsame Strukturen gebracht werden. Wie macht ihr das? Also man hat auch damals in diesem Bundesgesetz beschlossen, das ist auf jeden Fall elektronisch die Daten zu erfassen sind. Man hat einen einheitlichen Datensatz geschaffen, der schimpft sich ADT-GEKID, Datensatz, also schimpft er sich am Anfang, er ist im Bundesanzeiger veröffentlicht als einheitlicher onkologischer Basisdatensatz. Und so fällen auch mittlerweile haben wir diese Abkürzung, die vielleicht viele auch noch kennen mit dem ADT-GEKID-Datensatz, umbenannt zu oBDS, der unkologische Basis-Datensatz, bevor wir da noch weiter einsteigen, zwei weitere Abkürzung auch schon genannt, die ADT und GEKID, also ADT-Arbeitsgemeinschaft deutscher Tumorzentren und die GEKID, was steckt dahinter, das ist die Gesellschaft der epidemiischen Krebsregister in Deutschland, welche Aufgaben hatten die, warum haben die diesen Datensatz erstellt, oder warum heißt das ADT-GEKID-Datensatz? 

    Genau, die Arbeitsgemeinschaft deutscher Tumorzentren, die sich vorrangig um die klinische Krebsregisterung vorher auch schon erfasst, um bemüht hat und ein wichtiger Player auch in dem nationalen Krebs waren, war, das ist KFAG überhaupt, das ist dieses Gesetz gab, die ein großes Interesse haben, ein möglichst tiefem breiten Datensatz zu erfassen und das dann flächendeckend, das ist die eine Gruppe oder eine eine. Sie sind letzten Endes verankert, die einzelnen Comprehensive Cancer Center der jeweiligen Krankenhäuser, oder, oder, das ist ein Großteil, den Großteil der Teilnehmer oder der Mitglieder dieser Arbeitsgemeinschaft. 

    Genau, die Einrichtungsbeziehungen, die Tumorzentren, die dort als Mitglieder sich gesammelt haben und dann die Interessen dieser vertreten und für die klinische Krebsregisterierung heizzustehen. 

    Genau, aber auch der einen Seite ADT, klinische Krebsregisterung in den Krankenhäusern und dann haben wir die GEKID, Gesellschaft, Epidemroische, Krebsregister in Deutschland, so zu einem der Zusammenschluss der Epiregister sind, oder? 

    Genau, das waren dann die Epiregister, die schon Bevölkerungsbezogen flächendeckend erfasst haben, aber beim viel kleineren Datensatz hatten, aber dafür halt schon in der Fläche das erfasst haben. 

    Und diese zwei Pole, ne, die einen wollen ganz viel, die anderen wissen, würden auch gerne mehr, aber wissen, wie schwierig es ist. Und da hat man in einer Arbeitsgruppe Daten AG Daten, nett man das, sich versucht zu einigen, was jetzt das richtige Maß ist, wie viele Daten können wir mit den neuen Meldern anlässen, meldepflichtig machen, da sagt die eine Gruppe weniger ist mehr und die andere Gruppe sagt, ja, aber wenn wir jetzt klinisch relevant werden wollen, brauchen wir bestimmte Sachen und man hat natürlich auch dann die Leichlinien der Onkologie im Blick mit den Qualitätsindikatoren, dass wir möglichst viele dieser Qualitätsindikatoren mit den neu erfassten Datensatz auch berechnen können, um halt Qualität messen zu können. Und aus diesem Zusammenhang ist quasi dieser ADT Gekit-Datensatz entstanden, als einheitliche Onkologischer Basis-Datensatz, dann auch jetzt meine ersten Mal, ich sogar 2008 schon mal erschaffen oder erstellt, dann aber 2013 auch im Bundesanzeiger veröffentlicht und eine Aktualisierung ist jetzt auch 2021, hat man das nochmal bearbeitet, diesen einheitlichen onkologischen Basis-Datensatz und inzu sind auch noch organspezifische Module gekommen, dass man für bestimmte Krebsentitäten noch weitere Items quasi definiert und festgelegt hat. 

    Und das ist ein inhaltlicher Standard, ist das ein Standard, der also nur sagt, das sind die Items, die erfassen müssen oder steht da auch schon was drin zu Strukturen, Sonntags, Mantek, wie das erfasst werden muss. Ja, also teilweise in der ersten Version von 2013 im Bundesanzeiger findet man sogenannte XML-Tacks schon, aber es ist im Grunde eine flache Liste gewesen, hoch quasi dann durch die Spezifikation einer Schnittstelle, die Struktur, die semantische Struktur reingekommen ist. Also eigentlich ungekehrt, wie man es machen sollte. Also man anstatt sich zu überlegen, wie die Struktur sinnvoll aussieht, baut man irgendwie eine Importmodul und das wird dann sozusagen maßgeblich für alle anderen übergestückt. Ja, man muss ja auch gucken, woher ist man gekommen? Man hatte ja vorher das Papier, man hatte schon ein gutes Verständnis, sondern hat sich quasi geeinigt, was sind jetzt die Items, die man haben möchte und hat dann so ein erstes XML-Schema vorgegeben, aber in der ersten Version einfach noch viel zu viele Optionalitäten gelassen, weil Papier ja auch möglichkeiten lässt, was ausgeführt oder was nicht ausgeführt ist. Man muss auch betrachten, dass ja jetzt viele dieses Schema nutzen sollen von den Patologen, von den Niedergelassenen, vom stationären Arzt. Wir sollten viele Optionen drin sein und deswegen hat man vieles auch erst mal optional gelassen, was ja auf der einen Seite gut ist, weil es ja viel Fexivität liefert. Auf der anderen Seite für die technische Umsetzung jen graus ist oder im Zweifel man auch einfach Sachen weglässt, weil es ja nicht verpflichtend, dass Element oder diese Informationen in einer Bemittlung einer korrekten XML-Datai drin zu haben. 

    Und jetzt hat sich das geändert, jetzt gibt es neue Spezifikationen oder? Ja, ich würde mal behaupten, dass wir mit der Zeit dazu gelernt haben. 13 gab es das Gesetz, es gab relativ früh die erste Version einer solchen XML-Datai. Die erste Version hatte noch keine Versionierung drin, IDs waren optional und das haben wir dann auch gesehen, als wir in diesen neuen Strukturen mehr IT-Lader zu haben, wie insgesamt diesen Thema einfach mehr Gewicht um mehr Fokus geben können und ja auch dann mit der Industrie die gesammengesessen haben Software-Systeme, diese Schnittstelle versucht haben, umzusetzen, um wir einfach festgestellt haben. Okay, jetzt hat ein Software-Steller für Baden-Württemberg die Schnittstelle in Gang gebracht, Meldung an Baden-Württemberg funktionieren. Aber die gleiche Schnittstelle kann ich in Niedersaktion der Hamburg nicht verkaufen, als Software-Steller, weil dort die Anforderungen noch ein bisschen anders waren. Und gerade diese Länderspezifika sind ja für Interoperität, ja, Mist und da haben wir dran gearbeitet und versucht, das immer weiter zu schärfen und sind von der ADT Gekit ersten Version zu die erste stabile Version war in meinen Augen die Version 1.05, die Umsetzung erfahren hat, dann kam organspezifische Module hinzu, dies hat uns irgendwann zu einem Major-Update verandest, so dass es dann ADT Gekit Version 2.00 und dann immer so weiter gab, bis ich glaube aktuell 2.21, so er 2.22, die jetzt stabil in mehreren Systemen unterstützt wird und mit der Veröffentlichung eines aktualisierten onkologischen Basis-Datensatzes in 2021 ergab es die Anforderungen, dass wir wieder ein Major-Update fahren, wir haben einen Workshop mit dem bvitg, einem Bundesverband für IT, im Gesundheitswesen auch gemacht, um hier Prozesse abzustimmen, wie wir das noch weiter optimieren können, wir haben ja auch viel Kritik bekommen, dass da bestimmte Sachen noch nicht gut funktionieren und haben das versucht, so gut wie möglich zu berücksichtigen und haben seit Frühjahr 2022 eine Spezifikation herausgegeben, wir nennen es Umsetzungsleitfaden in einer Confluence-Instanz, wo wir recht ausführlich versucht haben, das zu beschreiben und mittlerweile auch vieles geschärft haben, die Meldeanlässer geschärft, IDs verpflichtend gemacht haben in dieser Version, man würde sich wünschen, auch das kam schon in unsere Richtung, warum seid ihr damit nicht schon auf FHIR umgeschränkt und habt quasi von einem… genau meine nächste Frage, genau, genau, warum habt ihr nicht jetzt XML, also das XML-Schema mit einer mit FHIRprofilen ausgetauscht, da muss man sagen, ja, das gucken wir uns an, das ist für uns auch der logische nächste Schritt, wir hatten aber an schlichtem Weg an der Stelle noch nicht, es hätte uns noch überfordert, die Kompetenzen fehlen uns noch mit FHIRprofilen und in dieser Richtung schon zu gehen und uns war wichtig, dass wir erst einmal alle mitnehmen und dass wir quasi mit der Spezifikation transparenter und eine Sprache finden, wo wir Ärzte nicht verlieren, die wir unbedingt brauchen bei der Spezifikation. Also erst konsolidierungen und dann Weiterentwicklung auf der Samhalse syntaktischen Art, dass man dann von XML nach FHIR, also man FHIR kann lässt sich ja auch in XML darstellen, aber sozusagen dann auf Basis eines FHIRprofils das ganze umstrukturiert, aber dann werden eben alle an Bord sind und mitgenommen sind. 

    Genau, und wir machen da sehr gute Erfahrungen, wir haben jetzt auch mit dem neuen, der Veröffentlichung des neuen Schemas oBDS 3.0.0, eine bundesweit einheitliche Schnittstellenabnahme geschaffen, sprich wir Landeskrebsregister, kommen in Regelnmäßig einmal im Monat, kommen die IT-Leiter im IT-Netzwerk zusammen, reichen sich ab und damit jetzt in Softwarestelle, wenn er eine Schnittstelle, wenn er diese Schnittstelle an uns für die Meldung, an uns Landeskrebsregister bedient, jetzt nicht an jedem Landeskrebsregister in jedem Land eine Schnittstellenabnahme machen muss, haben wir das konsolidiert und hier auch einfach fahren, etabliert, was gut angenommen wird, sind mehrere, ich meine 15/16 Anbieter, die der Zeit das durchlaufen, die ersten zwei haben das positiv durchlaufen, which is gibt erste Lösung, die schon dieses neue Schema, die neue Version anbieten und weitere werden jetzt sehr wahrscheinlich zeitnah folgen. Und in unserer Spezifikation natürlich auch da gibt es dann Sachen, die vielleicht ungenau beschrieben oder doch vielleicht leichte Fehler sich eingeschlichen haben, da haben wir entsprechende Governenstrukturen, dass wir das dem auch begegnen können und in der Spezifikation wichtige Seite, sie ist die Änderungshistorie, dass man dort auch nachvollziehen kann, wenn sich was geändert hat und sei es nur in der Beschreibung, wie etwas zu befüllen ist. 

    Also ich war überrascht, dass ihr sozusagen auf euren Webseiten und auf der Webseite des KKN einen eigenen Reiter Softwarehersteller habe, wo ihr genau transparent sozusagen in die Öffentlichkeit geht und sagt, so hier sind unsere Leitfäden, hier sind unsere Spezifikationen, hier sind Anleitungen, wie man bestimmte Dinge befüllt, um ihm dafür zu sorgen, was ihr intern euch in ab der Krebsregister überlegt habt, dass das dann sozusagen auch ein Eingang in die jeweiligen Systeme finde. 

    Genau, das Ding ist ja, dass wir auch viele ansprechen müssen, also allein für Niedersachsen haben wir über 2000 Meldestellen im stationären im Niederglassenbereich. Wir haben sehr, sehr viele Primärsysteme, die wir eigentlich gerne mit dieser Spezifikation mit dieser Schnittstelle erreichen wollen, damit die Ärzte aus ihren Systeme heraus die Meldung als Krebsregister machen können und nicht gezwungen sind, weil diese Alternative bieten, auch wir bieten auch alle Landeskrebsregister, dass wir sogenannte Meldeportale anbieten mit entsprechenden Formularen. Einfach eine Webseite, wo ich dann eine Art Direktmeldung über so eine Webrohrfläche machen kann. 

    Genau, kein Rocket Science, ein Webformular, also gerade im Niederglassen im Bereich, wo es nicht viele Fälle gibt, die man Meldepflichtig übermitteln muss, sind die Ärzte ergenneigt, die Stilfe des Meldaportals danach zu decken. Im stationären Bereich ist eigentlich die Regel, dass hier entsprechende Systeme im Krankenhaus dann vorliegen. Meistens auch so Spezialsysteme, wo die Daten erfasst werden und dann diese entsprechende XML-Datei erstellt werden kann, die dann über das Meldeportal hochgeladen werden kann. Das heißt, es ist noch nicht Bestandteil der PVS und KIS-Systeme. Es gibt PVS-Systeme, aber wenige, die das unterschiedlich ist. Das ist der einfachste Weg. Wir haben ja einen relativ überschaubachen Markt. Wenn man die großen Player sich mal anschaut, dann gibt es ja schon irgendwie 3, 4, 5, 5, 5, 75-90% des Marktes mehr oder weniger aufteilen. Und bei den KIS-Herstellern sieht es ja ähnlich aus. Auch da habe ich ja mit 7-8 Herstellern eine fast schon 100-prozentige Abdeckung. Wenn die das übernehmen würden, dann wird es wahrscheinlich nochmal ein Tick einfacher sein. Sie wird mit denen irgendwie im Austausch, also über den BVITG habe ich gehört. Klar, sonst noch irgendwie direkt. 

    Auch direkt, wir haben sehr viele Kontakte zu denen, die das umsetzen. Das ist ja auch der Grund, warum wir das versuchen, in einem Umsetzungsseitfaden möglichst zu standardisieren. Wir hören auch die Kritik. Krebsigestierung ist nun mal föderal, strukturiert, aufgebaut. Das ist auch da immer Unterschiede gibt, aber für uns war auch in der Erstellung der Spezifikation die wichtigste Seite, die Länder spezifika. Und die dann auszuräumen, in den Novellierung der Landesgesetzer entsprechend Sachen rauszunehmen, die quasi Sonderlocken waren, dass wir das alles einheitlich machen können. Und so viele Sonderlocken gibt es gar nicht. Ich würde mal fast behaupten, die die eine Relevanz haben für die Umsetzung der Schnittstelle. Da gibt es eigentlich fast keine mehr, also keine mehr. Das sind dann Meldefristen, die noch unterschiedlich sind, irgendwie von zwei Wochen bis zu drei Wochen oder vier Wochen nach Ende eines Partaels. Aber der Datensatz ist wirklich und die Beschreibung, das Verständnis ist vereinheitlich worden im Lauf der Zeit. Was dann auch attraktiver, hoffentlich ist, für die Industrie es umzusetzen. Und wir versuchen, auch hier verbindlicher zu sein, wann und wie lange welche Versionen gelten. Versuchen halt auch in Gesprächen dann zu lernen, was wir da noch besser machen können. Und sicherlich, das habe ich ja schon ein bisschen angedeutet, dass eine Weiterentwicklung Richtung FHIR ansteht, wann sie kommen wird, weiß ich nicht. Was ich weiß, ist, dass wir in 2026 eine Veröffentlichung eines aktualisierten Bundesanzeigers, also als ein aktualisierten, angologischen basisdaten Satzes im Bundesanzeiger anstreben und damit auch sicherlich eine Aktualisierung der Schnittstellen Spezifikation haben. Wenn dies zu einem Major-Update führt, dann werden wir sicherlich auf FHIR umschwenken. Aber wie gesagt, auch da müssen wir ja frühzeitig beginnen, damit es wirklich mehr Wert schafft und mehr Unterprobität fördert. 

    Bist du schon oder, dass ich die Frage gestellt habe, mitten drin im Ausblick, also in 2026 wird es nochmal ein Update geben, ob meiner oder Major das wird sich noch zeigen. Was kannst du noch sagen, zum Ausblick, wie geht’s weiter in den kommenden, da haben wir noch mal 10 Jahren. Ja, es wird spannend. Ich meine, es passiert ja gerade mit dem Digitalisierungsgesetz, mit dem Gesundheitsdaten-Nutzungsgesetz, passieren spannende Dinge. Ganz am Anfang ja auch angedeute, in der unsere Daten sollen für die Krebsfüherkennung genutzt werden. Auch hier sind jetzt im nächsten Jahr erst malige Daten-Wieferung. Werden passieren, dass wir unsere Daten an den G-BA, also an den Gesundheitsvoron Leipzig, die diese Aufgabe haben, übermitteln, einer Vertrauenstelle und dann bei einer Norteil AG. Da sind zusammengeführt werden von den Krankenkassen und unseren Krebsregisterdaten, um bei den Krebsfüherkennungsprogrammen zu schauen, wie wertvoll sind sie oder haben sie einen Unterschied benefit. Das ist ja auch ganz, ganz wichtig und entscheidend. Und jetzt im Gesundheitsdaten-Nutzungsgesetz ist ja angedacht, beim Forschungsdatenzentrum Gesundheit, die Krankenkassendaten der 96 Krankenkassen, mit den Daten der Landeskrebsregister für die Forschung verfügbar zu machen. Und auch hier finden jetzt schon im Hintergrund erstes Gespräche statt, wie hier die Daten für su konkret aussehen können. Also es ist auch im Hinblick auf den jürklichen Herfbata Space. Wenn man dem jetzt noch mal ein bisschen angratzt, wo ja auch die Idee ist, Gesundheitsdaten besser nutzbar machen zu können für die Forschung, sind wir mit den Krebsregistern plötzlich der Youth Case, mit dem man, wo wir schon eine gute Struktur haben, eine gute Basis haben und wo man jetzt anfängt. Ja, so wenn ich ja in den Ausbegeben in zehn Jahren hoffe ich einfach, dass wir hier gute Strukturen schaffen konnten, dass wir wirklich die Datensilos besser verknüpfbar machen können. Und gerade in Orkologie haben wir dank des KFGs dank dieser zehn Jahre glaube ich schon sehr sehr gute Strukturen aufbauen können, weil im stationären und im niederglassen Bereich alle verpflichtet sind, entsprechende Meldung elektronisch zu machen, auch ein gleiches Verständnis geschaffen haben. Und sofern freut es mich auch, dass es jetzt in der Medizin Informatik-Initiative wird ja auf den ökologischen Basis-Datensatz der Landeskripsigister aufgebaut. In der Versorgung braucht man mehr. Da ist der OBS, dem wir erfassen für die Krebsregistrierung ein kleiner Teil. Also man muss noch viel mehr irgendwie spezifizieren, aber es ist eine gute Grundlage und meine Hoffnung ist, dass wir das Rad nicht immer wieder neu erfinden, sondern dass wir auf diesen Strukturen, die wir jetzt hier aufgebaut haben aufbauen und uns mehr vernetzen. 

    Das klingt alles sehr sehr gut. Vielen Dank an dieser Stelle nochmal, also eher DS, das glaube ich da auch noch ein paar jährchen länger. Ich glaube da habt ihr erst die zehn jahres FHIR, bevor ihr da Daten hochlartet, aber die Verknüpfung zu einer ePA oder das zusammenführen, und vielleicht auch auf Patienten individueller Ebene, die Verknüpfung, das ist glaube ich schon, dann durchaus sinnvoller Ansatz und da sehe ich dann auch noch mal wieder stärker FHIRprofile als notwendige Schnittstelle an, mit der man dann eben noch diese Daten gut transferieren kann. Ja, wir haben schon wieder eine halbe Stunde zusammen vollgequaselt. Ich würde sagen, an dieser Stelle runden wir das Thema noch ab. 

    Shownotes

  • Folge #157 – Medikation im Digital-Gesetz

    In dieser Folge sprechen wir mit Kerstin Bieler von mio42, sie ist hierzu erneut zu Gast und erläutert die Unterschiede zwischen bundeseinheitlichem Medikationsplan (der auf Papier), elektronischem Medikationsplan (einmal auf der eGK und später in der ePA) und der Medikationsliste („Kontoauszug der Medikamente“).

    Natürlich gehört auch das e-Rezept in diese illustre Runde, wird aber nur am Rande angeschnitten, da es dazu genügend viele und gute Veranstaltungen gibt (siehe Shownotes).

    Auch menschlich ist die Folge hochspannend, da Kerstin ihr Lieblingsschimpfort nennt. Damit die Folge auch Menschen unter 18 hören können, mussten wir dieses leider „piepen“. Kerstin bei linkedin mio42 und die KBV eRezept: eRezept-Summit und gematik trifft Kassenärztliche Vereinigungen

    Podcast: Play in new window

    Transkription

    Hallo und herzlich willkommen zu Folge 157 des eHealth-Podcasts. Wir haben erneut eine Gästin, einen Gast hier, ein Kerstin Bieler von MIO42. Und wir werden uns heute mit einem Teil des DigiG beschäftigen. Die GG liegtjetzt als Kabinettsvorlage vor. Und wir werden uns heute hier hauptsächlich mit den Medikations-Themen beschäftigen. Hallo Kerstin, herzlich willkommen zum zweiten Mal. Damit bist du in einem wahnsinnig elitären Kreis, nämlich von den Leuten, die den zweites Mal hier im Podcast waren. Warum geht es dir und vielleicht magst du dich auch mal kurz vorstellen? 

    Da fühle ich mich total geärt, da sich in den elitären Kreis aufgenommen wurde. Ich hab ja die Hoffnung, dass ich beim letzten Mal nicht ganz so falsch gemacht habe, dass ihr mich noch mal hören wollt. Und wer bin ich? – Das war Fishing for Compliments schon. 

    Ja, ja, genau. Aber jetzt lässt du mich verdursten hier. Nein, das war wunderschön. 

    Ja, wer bin ich im Abteilungsleiterin für die Projekt- und Prozesse in der Mio42? Die Mio42 ist ein Tochtergesellschaft, der Kassenärztlichen Bundesvereinigung, ich glaube, die hast du beim letzten Mal ganz ohntlichvorgestellt, aber zur Erinnerung noch mal. Das ist die Organisation, die für alle niedergelassene Ärzte sehr viel Verwaltung macht. IT-Software zertifiziert die Abrechnung organisiert und solche Themen. Die einenVorsitzender hat der gerne kontroverse Meinung in der Öffentlichkeit vertritt. Das mag sein, dass man das so fernimmt. 

    Ja, was soll ich sagen, genau, die KBV, ja. 

    Genau, die KBV, wunderbar. 

    Und wer wenn uns heute beschäftigt, ich möchte mit dem DigiG, du hast schon gesagt, kann man mit Digger aussprechen, wir bleiben aber noch ganz, wir sind… Also ich zumindest bin alt, ich brauche diesen Jugendsprichfür mich nicht mehr. Das kommt nicht mehr authentisch rüber, die GG. Ich hab ihn jetzt vorlage, hab ich ja gerade schon gesagt und da ist einfach extrem hier drin. Wir haben zumindest einen Referentenentwurf, ich glaubeich, auch schon vorgestellt im Podcast. 

    Eine kurze Recap zu den Aspecken, die zumindest die Medikation betreffeln und Medikation. Es waren sind nicht kompliziert und Medikationen besteht eben nicht nur aus dem E-Rezept. E-Rezept gab es jetzt in der letztenZeit wahnsinnig viel und auch ganz hervorragende Veranstaltung. Wo übrigens auch jemand anders dabei war, der ist im zu elitären Kreis gehört, liebe Kerstin. Das ist der 

    Jakob Scholz von der KVWL, der war auch schon zwar her Podcast und den sehe ich immer wieder sehr gerne. Gibt es sehr viele coole Veranstaltung, die dann das E-Rezept der Gärtenpacken auch einige in die Show notes und rein. 

    Aber wir werden uns hier und heute jetzt nicht nur auf das E-Rezept einschießen, weil der Medikationsprozess eben ein gutes Stück größer ist, aber vielleicht am Anfang zu Wiederholung. E-Rezept gehört natürlich auch dazu, dass es sollte ich jetzt eigentlich größtenteils durch sein. Da gab es sozusagen ein Restart im Juli, die ganz wichtigste Wiederholung ist, dass man als Patientin oder Patient jetzt drei Wege hat, dieses E-Rezept einzulösen. Es gibt einmal den Ausdruck. Fand ich bisher mal völlig banane, ehrlich gesagt, bis ich dann gehört habe und das dann auch tatsächlich für mich für richtig empfunden habe. Das natürlich viele Leute, das auch noch gewohnt sind und irgendwas in der Hand brauchen. Wenn sie dann in der Arztpraxis waren und dann rausgehen und dann gehört das einfach dazu. Also ehrezept kann man einmal einlösen über so einen Ausdruck zu sein, den Token. Da ist ein QR-Code drauf. Das Ganze geht über eine App, die relativ kompliziert bis dato war, sich dort entsprechend anzumäden und zu authentifizieren. Die bietet aber selber viele Vorteile, wenn man dann Überblick hat, wann welche Medikationen über ein E-Rezept dann verschrieben wurde, etc. Und es gibt dann jetzt eben auch sehr deiner Zeit des Einlösen über die eGK mit einer Pin, was eigentlich dann zu die Hoffnung war, dass das tatsächlich dann auch bei vielen ankommt, weil man der ersten sozusagen physisch was in der Hand hat. Also irgendwie ein Medium in der Hand und das gibt man dann in der Apotheke ab. Also ich dachte, dass das Einlösen über die Karte auch ohne Pin funktioniert, die große Herausforderung ist, dass die die nächsten Leute eine Pin haben für die eGK und dass die auch sehr schwer zu beschaffen ist. Also man muss sich dann bei der Krankenkasse persönlich identifizieren und irgendwie eine Filiale reingehen. Und zumindest meiner, also ich bin in Berlin und meine Kasse hat überhaupt keine Filiale in Berlin und ich würde jetzt eigentlich, einfach im Netz so auf dem Dorf, also ziehe mal in der Großstadt und dann geht das vielleicht besser. Kannst du mindestens aus persönlichen Berichten, ich hab letztens Antibiotikum gebraucht, aus Gründen und hab in der Arztpraxis gefragt, ob ich das dann bitte, also das Rezept ehrezept haben könnte, die haben es einfach noch klassisch ausgetrückt, also auch nicht das mit dem Tog, sondern wirklich der altbekannte Ausdruck, den man jetzt seit 

    Jahren kennt und die haben mich angeschaut und wussten gar nicht Bescheid, was ich dann möchte. Aber zurück zur Medikationsprozess. Danke, dass du das dann richtig gestellt hast. 

    Medikationsprozess ist eben mehr und vielleicht dann nochmal was wir ehrezept sozusagen als technisches Konstrukte und ein Teil des Medikationsprozesses, dann haben wir jetzt ja gerade schon ein bisschen erklärt. Aber dazu gibt es eben auch diesen Papier-Medikationsplan. Da gibt es schon länger, das ist dieser BMP oder der bundeseinheitliche Medikationsplan, der am Anfang natürlich auch belechelt wurde. Also wir haben dann jetzt irgendwie ein Medikationsplan und EDV und alles, aber der ist auf Papier eben mit QR-Code. Dann gibt es fast das gleiche nochmal als elektronischer Medikationsplan, der heißt dann wahrscheinlich eMP und der ist auf der eGK gespeichert. Und dann gibt es jetzt zukünftig auch noch die Medikationsliste. Das heißt, wir haben hier unterschiedliche technische Konstrukte auf der einen Seite und wir haben nachher die Prozesse. Und ich glaube, in der Reihenfolge würde ich das auch gerne beleuchten. Im E-Rezept würde ich jetzt erst knicken und wenn du vielleicht noch was zu diesen anderen drei Konstrukten sagst, bevor wir dann in zwei, drei Beispielprozesse abtauchen. 

    Ja, ich würde mal anfangen mit dem Papiermedikationsplan oder BMP auch genannt. Es fühlt sich irgendwie an wie aus der Zeit gefallen, zum Papierausdruck, aber wenn es mir auch mal schauen für wen der ist, also den Anspruch auf einen Medikationsplan haben insbesondere die Leute, die chronische Erkrankung, haben also die drei dauerhafte Medikamente einnehmen. Das zählt dann nicht irgendwie das Antibiotikum, das ich mal fünf Tage nehme, sondern wirklich eine dauerhafte Gesamtmedikation mit systemisch wirksamen Arzneimitteln. Und das sind in der Tendenz durchaus älterer nicht so technisch auf viele Personen kreiser und wenn man sich jetzt den alten Weg anschauen, dann kriegt ein E-Rezept, da steht dann irgendwie noch nur Dosieanleitung oder ähnliches drauf. Das wird eingelöst, die Apotheke schreibt dann fast auf die Packung, wo ich eins, null eins, was irgendwie heißt morgen zu einer Amst, eine Tabletternema oder ähnliches. Und dann kommen die Leute zu Hause an und die Packung wird irgendwann ersetzt oder man hat ganz viel und man kommt total durcheinander, was muss sich jetzt mal nehmen, was für, wofür. Und dieses Problem hat quasi der Medikationsplan vor Augen gehabt, dass man eine Gesamtübersicht vor allem für die Patientenschaft, das muss du insgesamt nehmen, angereichert mit Informationen, wofür nimmst das überhaupt? Das ist ja der Blutverdünner, das ist der Blutdrucksenker und auch für die nachfolgenden Ärzte, also wenn man dann irgendwo hinkommt, man war davor bei Kardiologen und beim Hausarzt und jetzt hat man aus irgendeinem Grund, es gibt man noch zum Nephrologen, dann ist immer eine Standardfrage am Anfang, welche Medikationen nimm waren und dann schwimmen viele Patienten, weil die Namen der Medikamente sind jetzt auch nicht gerade einfach zu merken oder einfach auszusprechen und dann beschreiben die immer Pillengrößen, was dem Arzt nicht so wahnsinnig viel hilft und jetzt können sie einfach einen Papier nehmen. 

    Und dann haben die teilweise drei, vier Papiere zu Hause? 

    Ja, das Problem, genau, du hast es direkt erfasst, wenn sie das Papier eben nicht mitnehmen, dann macht der Arzt oder die Arzt in vielleicht einen neuen Plan oder irgendwie, sie bekommen einen Update des Planes, wenn sie etwas zusätzlich ist oder eine Veränderung der Medikation haben und sind dann zu Hause, der steht zwar ein Datum drauf, aber ob man jetzt daran denkt, den Plan auszutauschen und dann haben sie vielleicht mehrere, die offensichtlich ja auch noch anders sind, das ist eine Herausforderung, du hast jetzt freuen, ob den Koerkot erwähnt, der ist eigentlich dafür da, dass quasi einen weiteren Leistungserbringer, den dann einskennt und dadurch die Informationen hat und das dann in seinem IT-System fortschreiben kann und dann wieder austrunken kann. Das Problem ist, dass manche einfach dieses Modul nicht haben und dann handschriftlich ergänzen und dann haben wir ja, ich höre schon einen Stönen, weil manuell aufgeschrieben der nächste muss es dann ja auch noch lesen oder abschreiben, was ja für den nachfolgenden Arzt auch kein Vergnügen ist, wenn man die Gerüchte über die Handschriften der Ärzte folgt. Das war sozusagen ein erster guter Schritt, ich hoffe, dass das jetzt nicht geplant ist, dass sie in den nächsten 20 

    Jahren so laufen soll. Also tatsächlich, der auch nicht ganz abgeschafft, der Koerkot und dieses Leben mit dem Koerkot das soll weg und all diese Herausforderungen, es gibt keine zentrale Stelle und quasi das Wissen wird über Mittel über einen Papierplan, der vergessen werden kann, der kaputt gehen kann, der irgendwann nicht mehr ließ bei es durch den Koerkot. Also das alles wollen wir lösen, aber das, der Patient oder die Patientin gerade, die Leute, die eben kein Handy haben oder keine E-Pair, die brauchen die Informationen er trotzdem. Also die sollen weiterhin eine Ausdrück bekommen, wenn sie in brauchen. Das ist geschenkt. 

    Genau, aber also diese ganze Synchronisation, das Problemartik, etc., auch das Daten über ein QR-Code übermittelt werden. Und dann, ich habe es irgendwann mal gehört, das glaube ich auch gar nicht so wahnsinnig strukturiert, sondern hauptsächlich freitextlich, dann ist es natürlich schwierig, das Strukturiert zu übernehmen. Die Herausforderung ist auch noch, wenn man einen mehrseitigen Plan hat, dann hat jeder QR-Code genau die Informationen von einer Seite. 

    Lasst uns mal weitermachen, das heißt, wir haben jetzt E-Rezept ganz bisschen beleuchte, aber das, wenn man schon so oft besprochen hat, gibt es so viele andere auch gute Veranstaltung. Das knicken wir als erst mal, dann haben wir den etwas, sozusagen etwas altmodisch anmuten, denn BMP, und das einheitliche Medikationsplan auf Papier besprochen, dann was ist der mit dem eMP, also den metronischen Medikationsplan? 

    Der enthält ungefähr die gleichen Informationen wie der BMP, also quasi, wenn man es jetzt mal so bildlicher Ausdruck der Medikationszahlen für alle Dauer- oder Bedarfsmedikationen immer eine Zeile für das Medikament mit Informationen, also einen Dosierschema-Tab, allerdings nur in relativ einfacher Form mit morgens mit das abends nachts. Das sogenannte Viererschema, dann gibt es dort die Informationen, aber auch schon auf den BMP-Patienten verständlicher Einnahmegrund, also sowas wie das nimmste wegen Blutdruckdruck und sonstige Einnahme hinweise sowas wie Unzerkaut zur Malzeit und können quasi pro Medikation da drauf. Der enthält, so ziemlich genau, die gleichen Informationen wie auf dem Papierplan, auch die Struktur ist nur ein Minimal angepasst, das ist einfach so, dass man das Problem des Papiers umgeben wollte durch die eGK. Das Problem bei der eGK ist, die hat halt ein extrem kleinen Speicherplatz, also man konnte da viele Sachen nicht umsetzen, die man sich gewünscht hätte. Das sind zum Beispiel Komplexudosierschema-Tab, das hört sich jetzt so wahnsinnig komplex an, aber es gibt solche Themen wie Schmerzplaster, die nur alle paar Tage genommen werden und wenn du da in Schema hast, das nur morgens mit das abends nachts zulässt. Aber du möchtest sagen, alle drei Tage morgens was auswechseln, das ist halt ein Thema, das dann… Ich glaube, die Hörer des Buchtes sagen, dass hier bei mir schon oft gehört, um Leuten klatsen, sondern wir komplizierten Medikationen. Ich nehme immer sozusagen die Medikation für parege Organe und dann irgendwie, weil sie nicht, linkes Auge salbe, 2 Zentimeter, Montagsmorgens und Freitagsabens und rechtes Auge, irgendetwas anderes in Milliliter und dann irgendwie andere Tage genau. Das ist dann auch so komplexes Schema. Ganz spannend sind auch Diabetika, irgendwie Insulinabhängig vom Blutzuckerspiegel und solche Themen, genau. Das ist ein Thema, also gerade die Leute, die sehr, sehr viel nehmen, da sind ja dann auch Altersgroben, wo auch Diabetes weit verbreitet ist und was also die brauchen das. 

    Aber dann die gleiche Frage, da hast du nicht so ganz rechtsbehalte Wurst umgegangen, wie werden denn Medikamente selber dort, also ist das wieder wieder nur ein Freitext oder haben wir da ATC oder PZN, aber ganz kurz ATC verschlüsselt sozusagen den Wirkschaft in Kombination mit der Indikation und PZN beschreibt dann ein ganz konkretes Medikament, auch in welcher Darreichungsform und in welcher Verpackungsgröße ist, etc. 

    Genau, also die Pharma-Zentralnummer oder PZN oder ATC können schwimmig tatsächlich auch ein bisschen können, soweit ich weiß, beide auch hinterlegt werden auf dem Plan, auf der Ege kam, relevant ist vor allem da immer noch die Zielgruppe des Patienten, dass da der Handelsnamen draufsteht. Aber der Handelsnam enthält nicht alle Informationen, die eine Mediziner gerne sehen würde. ATC und PZN können angegeben werden. Hier ist so eine große Herausforderung, die man einfach wissen müsste, die im Niederglassenbereich wird sehr viel mit der Pharma-Zentralnummer gearbeitet. Die Erzpraxen haben vor Ordnungsmodule und suchen da auf verschiedene Suchwege, also über die Pharma-Zentralnummer, über Namen, über Wirksstoffe, Medikament raus und dann sind in dieser Datenbank, die sie da haben alle Informationen, also ATC, PZN, Handelsnam und so weiter da. In der Apotheke wird das auch wunderbar aufgelöst und da reicht eigentlich ein Identifizierungsmerkmal, also über die Pharma-Zentralnummer wird viel gearbeitet, weil man darüber noch die Wirksstoffstärke und solche Themen herausbekommt, dies da quasi das gängige Mittel zur Identifikation, der Packung und dann haben man halt alle anderen Informationen auch. Im Krankenhaus wiederum, wie die Pharma-Zentralnummer gar nicht so häufig verwendet, da ist es schwierig, quasi die gleichen Medikamente zu identifizieren, weil die nicht immer überall in jedem System Datenbank dahinter haben. Doch für die eingehene Medikamente ist es kein Problem, die meist die Krankenhäuser haben inzwischen auch eine Datenbank dahinter, das heißt für die Medikamente, die das Krankenhaus einließt, da wäre die Pharma-Zentralnummer ganz hervorragend, weil darüber ist ein Mapping of ATC möglich und über ATC da der Wirksstoffgleiche Medikamente auch in Krankenhaus. Aber wenn es rausgeht, da wird es dann schwierig, weil die Krankenhäuser natürlich sagen, die Medikamente auch anders einkaufen, etc. 

    In kurz, wir sind jetzt noch bei der eMP, die ist also dann in der VISTA auf der eGK gespeichert. Man muss dazu sagen, in der Theorie wäre es auf der eGK gespeichert. Wir wissen, dass das quasi in der Versorgung nicht angekommen ist. Da ist die Herausforderung, damit man das auf der eGK nutzen kann, benötigt man eine pin für seine eGK. Ich habe zwar keinen Antwort, aber auf einen Medikationsplan, weil ich keine Daumenmedikationen habe, aber ich habe mal versucht eine pin zu beantragen und ich war ja motiviert. Ich bin nicht so weit gekommen und meine Umarmag ist nicht zutragen. Das heißt, wenn ich jetzt zusammen fasse, hatten wir den BMP auf Papier, wo wir denken, dass es nicht mehr zeitmal ist. Und dann haben wir den eMP, den keiner nutzt. Es ist ja bis jetzt nicht so super gut. Also der BMP wird schon wirklich genutzt und er ist auch beliebt bei jetzt. Der ist auch Papier. Wir haben nicht gesagt, dass er nicht gut purst wird. Jetzt kommen dann zur Medikationsliste. Das ist sozusagen dann die nächste IT-Lösung in dieser Runde. Wo lebt die, was ist an der Anderswand, kommt die und wie sieht die aus? 

    Eigentlich kommen sogar zwei Sachen, der Medikationsplan in der EPA und die Medikationsliste in der EPA. Und das Ganze kommt, du hast ja gerade schon gesagt, das kommt, dass Digitalisierungsgesetz ist jetzt gerade quasi im Kabinett. Das wird dann irgendwann voraussichtlich anfangen, ist ein 

    Jahr, was verabschiedet. Und kommt dann in Kraft und da ist im Moment vorgesehen, dass ab dem 

    Januar 2025 die EPA-Opt-out oder EPA für alle kommt. Und dort gibt es den Anwendungsfall der Lautgesetz heißt Digital-Unterstischer Medikationsprozess. Und damit ist eine Kombination aus Medikationsplan und Liste gemeint. Was ist die Liste? Du hattest vorhin erzählt, es gibt dir das Erezept. Das Erezept wird auch zukünftig weiter Verbreitung finden, also überall in den Praxen ankommen, auch wie die Kamente, die momentn ich darüber abgestügt werden, wie BTN Rezepte oder T-Rezepte, die werden auch über Erezepte abgebildet werden. Ich glaube auch, der Drops ist genutzt, glaube ich, also das wird jetzt sein Weg finden. Diese Rezept-Information, so wie die Dispensieinformation, also was wurde dann wirklich in der Apotheke abzugeben, da kann ja noch bei der Dispensierung etwas ausgetauscht werden durch das Wirtschaftgleichers. Das ist übrigens total wichtig, freue ich richtig unterbrech, das ist ein mega wichtiger Aspekt. Dieses Erezept ist das eine, was verschrieben wird und was dann nachher tatsächlich herausgesucht und herausgegeben wird von der Apotheke. Das kann ja dann noch mal was anderes sein. Das heißt, da muss man tatsächlich unterscheiden, dass Erezepte mal was anderes ist, dass was du gerade gesagt hast, richtigerweise dann, dass was herausgegeben wird genau. 

    Genau, also die Sachen sollten ich vollkommen von einer abfallchen, aber das ist einfach so, es gibt Rabattverträge, das heißt, die Apotheken müssen bestimmte günstigere Medikamente in bestimmten Konstellationen herausgeben. Oder auch manchmal sind, also wir merken, dass bestimmte Medikamente einfach nicht verfügbar sind und dann wird was wirkstoffgleiches herausgegeben. Einfach, weil man natürlich das Rezept wie einlösen möchte. Und diese ganzen Informationen, also die Verordnungsdaten und die Dispensierdaten, die landene Momente auf einem Erezept-Server und dort werden sie auch noch 100 Tagen gelöscht, einfach weil der Dauer haft nicht speichern soll und das sehr ein bisschen schade. Der Erezept-Server ist ja für sich eigentlich eine ganz gute Sache, aber der wickelt halt einfach den Einlöseprozess und den Abrichtungsprozess der Krankenkassen ab. Das ist jetzt erstmal kein Server, der irgendwie für die Patienten eine Relevanz hat. – Die Lieben-Witlung sozusagen, oder? – 

    Genau, für einfach die Abwicklung des Verordnungssuccesses. Schön wäre es, aber wenn man diese Daten natürlich nachnutzt und da greift dann das die Gesetz ein und sagt, all diese Informationen, also die Verordnungsdaten-Sätze und die Dispensierdaten-Sätze, die sollen auch in die Epe übermittelt werden und in der Epe liegen sie dann so, dass alle Leistungserbringer, die in der Versorgung eines Patienten beteiligt sind oder der Patient oder die Patientin selbst, können sich dann diese Informationen anschauen. Aber idealerweise nicht irgendwie in Einzeldaten setzen, sondern in einer Liste aufgearbeitet, das ist eine Art Konto-Astzug, was es passiert an Verordnung und Dispensierung. Und das ist eine total tolle Sache, so eine Art sieht direkt, was es passiert, die Person war, schreiben wir nochmal beim Facharzt und da wurde das verordnet, gerade wenn der Patient das nicht so auf dem Schirm hat, dass das vielleicht eine Relevanz haben könnte, ist das einfach eine gratis Informationen, wenn man so sieht, die total hilfreich ist. 

    Ganz praktisch, ich bin GKV versicherte, ich opte nicht oud, das heißt, ich habe dann jetzt automatisch eine Epa, eine Epa für alle ab 2024, die kriege ich automatisch. 25, wenn ich jetzt nix mache und dann in Zukunft ein E-Rezept bekomme, landet das Medikament dann automatisch in dieser Epa oder muss ich da dann noch mal zu einopten oder irgendwie aktiv werden. Also ich mache gar nix, denn ich das Digi gesert richtig lese, kannst du zwar rausopfen, also du kannst sagen, möchte ich nicht, aber im Zweifel hast du es einfach. Also wenn du nicht machst, da sind ja, da sind ja zwei unterschiedliche Aspekte, dann eine ist ja out-opten, also du musst aktiv werden, dass du die Epa nicht kriegst. Aber was geht alles automatisch rein, wenn du sozusagen nichts gemacht hast? Also ist es dann eine leere Leitsordner, der die ganze Zeit leer bleibt und du musst dann sozusagen für unterschiedliche Informationen sagen, doch die möchte ich drinnen haben. Dann wäre es so ein Zahn oder so Tiger oder wird gesagt, den Last-Berichte von mir ist Medikationsdaten, gehen automatisch rein, das ist eher die Frage. 

    Genau, also du hast wie du schon gesagt hast, also das Opt-out für das Anlegen, aber du hast auch Opt-out für Inhalte. Das heißt bestimmte Inhalte, wie jetzt hier die Rezepte und Dispensier-Daten, kannst du rausopfen, sondern von mächtiglich, dass dann eine Übertragung stattfindet, aber im Standardfall wird das einfach wie die Medikationsliste gefüllt. Beim Endlastbrief oder bei Themen wie Arztbriefe und Laborbefund oder Ähnliches sind auch die Arztpraxen und die Krankenhäuser jeweils für ihre Themen verpflichtet, die Sachen einzustellen. Also das ist ja da eine aktive Einstellen, wenn es keinen Opt-out stattfindet. Das ist im Gesetz finde ich auch noch ein bisschen verklauseln. Also ich muss doch mal, ich muss auch noch genau verstehen, wie das nachher umgesetzt wird in der praktischen Anwendung, insbesondere weil ja der Patientin die Patientin nicht unbedingt eine EPA-App benötigt mehr, um diese ganzen Konfigurationen zu treffen. Also im Zweifelsfall vermute ich, dass die Krankenkassen am Anfang irgendwie ein Infoschreiben haben, wo darin steht, möchtest du die EPA falls, also du musst nichts tun, wenn du sie möchtest. Und du musst auch nichts tun, um diese Informationen rein zu bekommen, aber du kannst hier ankreuzen und sagen, das möchtet nicht drin haben, das möchtet nicht drin haben, das möchtet nicht drin. Das ist meine Interpretation des Gesetzes, wie das nachher funktionieren kann. 

    Ja, das hat mein Podcast auch schon mehrfach, dass das so, also das nur Opt-out alleine ja nix heißt. Also das heißt, dass es spannend wird, dann was bei Opt-Automatisch-Dokumente dann da reingehen. Ist klar, das heißt, die Medikation würde dann dort dazu gehören. Okay. 

    Genau. 

    So wo sind Unterschied zwischen Medikationsplanen in der EPA und Medikationsliste? Die Medikationsliste ist wie eine Art Kontoauszug, die fühlt sich automatisch da, wir arbeitet niemand dran im Sinne von, die muss keinen Arzt erstellen, keine Apotheke erstellen, die fühlt sich automatisch dadurch, dass ihre Zepte und Dispensierungen stattfinden. Wie verschwindet da etwas wieder? Das ist eher eine Art, also verschwindet dort gar nicht, die EPA ist lebenslang angenehm. Wenn ich mein Medikament ist abgesetzt oder so was, wie kommt die Informationen rein? Oder gar nicht, das ist gar nicht okay. Ich habe Antibiotika, da muss ich nicht da drei Monate noch mal fragen, ob es noch nimmt, sondern dann ist die Packung. Aber für dich ja. 

    Genau. Wobei bei vielen Themen gerade Bedarfsmedikationen kann, kann eine Verschreibung sehr alt sein und ich habe immer noch meine Medikation, die ich bei Epilepsie entfälle nehmen. Das heißt, ich habe in zwei für eine volle Liste und relevante Informationen könnten relativ weit unten landen, weil sie lange hier verschrieben wurden. Das ist eigentlich nur ein Transaktionslock, einfach nur mit Protokuliert, was würde verschrieben und was wurde eingelöst, fertig. 

    Ja, wobei sind natürlich Strukturierte Daten insofern, dass ich da auf Filzer drauf setzen kann suchen kann und solche Sachen schon ein bisschen klar als ein Papierausdruck, wo man jetzt die alten Kontostüge kennt. Man sieht es ja beim Online-Benking, da kann ich mir auch anzeigen. Was habe ich hier beim Rewe gekauft oder solche Sachen? Du kaufst bei Rewe. Das kannst du machen, kann man alles, wir müssen jetzt auch nicht all die und die und sonst was. Wir sind ja ziemlich öffentlicher Rundfunk, wir kannst auch Werbungen machen und alles gut oder Schimpfwörter benutzen. Ich kann mir jetzt nur spontan gar nicht einmal, sie beschumten würde. Kannst du ja im Hinterkopf was belegen für den Absprach? 

    Ja, ist für den Absprach. Okay, so und jetzt der Unterschied ist dann der Medikationsplan, ist dann wahrscheinlich wieder das von erzlicher Seite. Kuratierte und zusammengestellte. Das ist… – 

    Kuratierte Freund. Das hört sich so trägen und aufwendig an das Wort. Die Ärztinnen und Ärzte, die mögen den Plan, insbesondere mögen sie, wenn der Plan schon mit dem Patienten mitkommt. Also wenn man nämlich neu anlegt, aber eigentlich ist dieses konstrukte Super-Sacher, weil man hier eine Übersicht hat für die Patientengruppen, die das wirklich benötigen. Also die einfach viele Sachen nehmen und da ist dann übersichtlich so auf einer Seite oder im schlimmsten Fall auf Bärerin, das ist die Gesamtmedikation. Und die ändert sich ja auch nicht unbedingt. Also wenn ein Patient gut eingestellt ist, dann hat die bestanden auch über zwei, drei 

    Jahre. Dann kriegt es zwar folgerezepte, weil irgendwann Packungen leer sind, folgerezepte tauchen in der Liste dann halt mehrfach auf, aber der Plan ändert sich ja nicht unbedingt. Und der Plan ist das, was der Patient wirklich in der Hand hat als Übersicht. Hier sind all meine Sachen, meine Informationen drin, wann muss ich was wie einnehmen, wer mit das verschrieben, aus welchem Grund nehme ich das. Und also das wird in der Patientenakte gespeichert als Danensatz in strukturierter Form auch gerne ergänzt, da müssen wir sehen, ob wir das im Zeitplan hinbekommen. Auch mit den komplexen Dosischemater haben auch mit Kommentierungen zum Beispiel die zwischen den Ärzten sind im Sinne von, hast du das mal angeschaut, lieber Hausarzt. Da gibt es eine kontraindigation und der sagt dann ja klar, ist bewusst einfach die sinnvoll zur Zusammenstellung der Medikamente. Das solche Sachen sind dann möglich im Plan und das ist super ein Ding als Übersicht. Idealerweise sollten die Sachen aber hand in Hand gehen, du sagst natürlich, dann haben wir zwei Orte wo Medikationsinformationen drin sind, die haben unterschiedlichen Aussage wert. Den Plan, den haben wie ich ja gerade schon gesagt, habe nicht alle Patienten, weil es ist ein bisschen auffand und das macht man insbesondere für die Leute, die den halt auch wirklich benötigen. Den Planaufwand mache ich nicht für Leute, die hier mal einen Antibiotik kommen und dann ist das nach fünf Tagen weg und dann muss ich das irgendwie wieder rauslöschen oder so, sondern das mache ich wirklich für Leute mit einer dauerhaften Gesamtmedikation. Dann können die sich aber gegenseitig befruchten, also dann konnten Patienten zu mir in die Praxis. Ich sehe in der Liste da ist ja was, irgendwie ein neuer Blutdrucksenker, der macht ja schon, wenn man den Plan aufnimmt, also idealerweise hat er natürlich schon derjenige aufgenommen, der den Plan geschrieben hat. Aber falls nicht, sehe ich noch, ob was fehlt und kann selbst ergänzen. Okay, das heißt, da passiert automatisch nix, sondern was muss man händisch sozusagen pflegen? Na, also automatisch könnte schon das Primärsystem unterstützen und zeigen im Moment hier viele oder hier ist irgendwie, schauen wir mal hin. Jetzt die die nächste Frage natürlich, ich kenne die Antwort schon, ich weiß auch, dass es jetzt wahrscheinlich für die Industrie wahrscheinlich aufschreien, aber wenn wir jetzt eine Medikationsliste haben, wo wir sehen, was verschrieben wurde, was tatsächlich eingelöst wurde, dann gibt es doch sicher. So was wie ein Service im Hintergrund, sehr dann prüft, ob wir da irgendwelche Wechselwirkungen beispielsweise haben. 

    Ja, das hat ja schön. Also grundsätzlich gibt es solche Software Modules schon, das sind sich immer einem TS, also als ein Mittel-TWP-Sicherheitschecks oder Funktionen. Und die sind eigentlich nahezu in jeder Arztpraxis und jede Apotheke durchaus verbreitet, aber es gibt keine Tests, denn KIS stimmt auch. Das Problem ist, es gibt keine Einheitlichen, also es gibt verschiedene Hersteller, die sich damit beschäftigt haben, die dummerweise, aber auch teilweise andere Rückmeldungen rausgeben, was Erwarnung oder Wechselwirkungen angeht. Es wäre schon schön, irgendwann als Zukunftsvision, wenn das an zertraler Stelle mit den gleichen Rückmeldungen ist, dass nicht irgendwie der Arzt verschreibt was bei ihm. Aber das ist ja kein Grund, das sozusagen nicht anzubieten, weil das nicht über alle Wechselwirkungen von mir ist, dass es gleiche Verständnis bei unterschiedlichen Industrieerstellern gibt, das ist ja nicht irgendwie. Also das ist ja kein Argument, das nicht auch an zentraler Stelle da, wo es eigentlich hingehört, wo halbwegs klaist, dass du da zusammenlaufen, das dort auch zu machen. Das stimmt, aber das ist moment, als gesetzlicher Auftrag, nirgendwo im Digitalgesetz verankert, das ist ja auch einfach auf einem Geld und das muss einfach irgendjemand machen, also das ist im Moment auch nicht vorgesehen, aber das ist durchaus ein Thema. Also ich habe zumindest die Wahrnehmung, dass man darüber in den Gematik-Gremien oder in den Kreisen schon seit lange diskutiert, dass das ja irgendwie schon noch einen Ausbruscht wird, einfach sein sollte. Also mal sehen, weil sich da irgendwie was tut an BMG-Seite. 

    Genau, also mir geht es auch gar nicht darum. Ich will jetzt gar nicht sagen, das muss in staatlicher Hand oder sonst was. Ich möchte nur einfach, dass es passiert. Also darum geht es mir, es ist mir egal wo es passiert, aber das hat einfach das Art so eine Auswirkung auf alles. Es muss einfach sichergestellt sein, dass das passiert. Und der die meiste Software kann das schon, aber trotzdem wird es nicht überall genutzt. Mir ist extrem wichtig, dass das passiert. Ich glaube, das wäre nochmal ein großer Game-Changer. 

    Genau, das wäre richtig toll. So, dann kommen wir jetzt zu dem Prozess. Im ganz kurz. Wir haben eine ältere Patientin, die nimmt irgendwie sechs Medikamente von drei unterschiedlichen Ärzte und Ärzte. Da ist dann Antikorglanzium dabei, also ein Blutverdünner. Sie hat eine Penicillin-Unverträglichkeit, sie hat zu Hause zwei OTC-Medikamente, also Medikamente, die sie selber gekauft hat. Die sind schon abgelaufen, fünf 

    Jahre alt irgendwie ein Ibu 600, 400 und von mir ist noch mal irgendwas Asperin mäßiges. Die nimmt so ab und zu noch, aber da weiß irgendwie keiner Bescheid. Sie nutzt die eGK, hat kein Handy. Das sind so die, da das jetzt zu ihr Lebenslauf von unserer Persona sozusagen. Wie kommen jetzt diese sechs Medikamente von drei unterschiedlichen Ärzte und Ärzte, auf welchen Sachen landen die jetzt, und auf welchen Sachen landen die dann in Zukunft? 

    Stand heute würde wahrscheinlich der Betreu nach Hausarzt in Gespräch bei irgendwelchen Termin, die man so hat, herausfinden, was die so nimmt. Und ob da drei systemisch wie gesagt, aber da war Medikamente, das ist einfach die, die ein bisschen müde, quasi, genau. Wenn die vorhanden ist, dann ist auch erstmal egal, ob er sie komplett verschrieben hat oder ob da auch Kollegen und Kolleginnen mitmischen. Aber dann hat die Patientinanspruch und dann bekommt ihr einen Medikationsplan im Moment halt den auf Papier. Aber das heißt, das ist ja mega aufwendig. Das heißt, das muss herausgefunden werden, wie für Medikamente nennen sie, wer hat das verschrieben? Was sind das für Medikamente? Es ist eine große Packung, kleine Packung. Das heißt, das ist ja richtig detektivarbeit von den Ärzten. Insbesondere, wenn die Patientin sagt, ah, da ist so eine Packung, also ich weiß nicht, wie ich immer mich Kopf schmerzen habe, aber was genau ist, weiß ich nicht. 

    Genau, also solche Sachen und dann. 

    Das ist halt auch der Teil der Moment, wahnsinnig anstrengend aufwendig ist beim Anliegen eines Medikationsplans. Jetzt natürlich nur noch Baldhammer, dann eine Medikationsliste. Das heißt, ich sehe ja, dann in dieser Art Contours-Zugsübersicht, welche Sachen verschrieben wurden. Und auch du hast jetzt gesagt, die ibuprofenen 400, dafür braucht man kein Rezept, wenn es eine höhere Stärke ist, ich glaube ab 800, es ist wiederum Rezeptpflicht. Also man sieht nur die Sachen, ob es exakt nur kann sein. Also, auf denen Sachen, wenn es über ein Rezepte ausgegeben wurde, sehe ich da schon. Es gibt immer noch auch Themen, die sich die Patientin einfach gekauft hat, vielleicht das Asperin. Also das ist dann sogenannte OT-Themedication. Also für solche Themen brauche ich immer noch einen Gespräch, aber den Rest erkenn ich, wenn der verschrieben wurde über die Liste. Und daraus dann schon relativ einfach den Medikationsplan so zusammenziehen. Also ich habe auch hoffentlich im Primärsystem so eine Art Funktion, dass ich mit Haken setzt nur darüber ziehen oder sonst irgendwas daraus einen Medikationsplan mache. Und ich bespreche denen idealerweise auch mit der Patientin und sage übrigens hier ibuprofen und diese Sachen nur in solchen Situationen anwenden. Also man bespricht dann die Gesamtmedikation mit der Patientin und hat dann einen Plan. Der ist dann gespeichert in der EPA. Das ist die Zukunfts. Das ist eine Medikationsplan, weil sie eben so eine weisenlich vulnerabelle Gruppe ist irgendwie. Dann geht es dazu keine Ahnung zum Nephrologen und der verschreibt dir ein neues Medikament. Das heißt ihr würde dann offensichtlich in den Medikationsplan schauen. Oder sind die Daten von Medikationsplan automatisch auch in Medikationsliste gelandt? Nein, das heißt Medikationsliste wäre noch komplett leer, weil sie die Übergang so zu sagen, die Medikamente noch im Alten in der Altenwelt bekommen hat. Also wer kommt immer darauf an, welchen Zeitnummern man sieht. Irgendwann wird es ja so sein, dass einfach die Liste immer voll ist, wenn man nicht geobt, otet hat. Also die Sachen sind dann, wenn wir über die Zukunftsphison reden, sind die Sachen in der Liste, aber ich habe auch einen Plan. Und der Nephrologe idealerweise schaut sich die Sachen vorher an, bevor er was neues Verordnete im Sinne von Pastas irgendwie in den Gesamtzusammenhang beziehungsweise beim Beordnungsprozess, sagt ihm sein System-Achtung hier. Und wenn er dann aber trotzdem verordnet hat, also weil es keine Amt-Hessenweise gibt, oder weil das trotzdem okay ist, dann ist es ja ein E-Rezept. Das heißt, das kommt auf den E-Rezept server, der E-Rezept server speichert dann die Verordnungsinformationen in die E-PAR und dann wird es in der Liste auch angezeigt. Und wenn sie nach Eingelöst ist auch die Wispensierung. Und zusätzlich, was total sinnvoll ist in diesem Moment, dass dann das Primärsystem sagt, Moment, dass was du verordnest, das macht auch Sinn auf dem Plan. Die hatten einen Plan, willst du eine weitere Zeile ergänzen und dann wird eine weitere Zeile ergänzt. Also idealerweise ist das nicht ein Doppel erheben, ein Doppel fliegen, aber quasi ein bewusstes Okay, wenn ich das jetzt verordne, hat das einfach auf eine Gesamtmedikation, das nehme ich jetzt hier auf. Wenn es vielleicht nochmal sozusagen zur Zusammenfassung gibt, es gibt noch mal die Medikationsliste, das ist quasi dein Konto auszug. Und es gibt die Medikationsplaners, es ist sozusagen das moderierte vonärztlicher Seite, beides lebt dann in der E-PAR und das wird die Zukunft sein. Ich würde sagen, in der Zukunft-Vision wird Liste und Plan beides aktuell sein. Also unsere Hoffnung ist, dass der Plan, der biert sehr, sehr viel einfacher zu fliegen sein und der ist immer noch das beste Instrument für Patienten und zu sehen, okay, das ist jetzt hier mein aktueller Stand, den tu ich mir aus. Den habe ich neben mir in Packungen, dann weiß ich, was ich morgens mit das Amst nehmen muss. Er ist sehr für die Patienten. Naja, aber auch in der Gesamtübersicht für den nächsten Arzt, also da sind dann die Sachen auch entfernt, die vielleicht abgesetzt wurden, weil aufgrund von Staaten nehmen, Wirkung oder hat der Patient nicht vertragen, die nicht mehr relevant sind und man dann was anderes verordnet hat. Das ist in der Liste, sind die Sachen dann immer noch aufgeführt oder zu finden, aber im Plan würde ich die Sachen rausnehmen und dann davon okay nehmen, dass nicht mehr. Das macht jetzt keinen Sinn in deiner Situation, die per Patient. So, die Dame hat dann jetzt eine klassikere, elektive Hüft, zept, so hüft total eine Protoise im Krankenhaus, geht dann ins Krankenhaus und hat dann jetzt also ihren Medikationsplan, aber auch die Medikations-Liste, sie hat nicht outgeoppt, da braucht man irgendein Wärbfüll, glaube ich, lange sein. 

    Ja, fruchtbar. Eigentlich. Wie übernimmt denn jetzt das Krankenhaus, die Medikamente? Sind da freitigst Medikamente oder auch wieder, ist da dann ATC, PZN Pflicht, welche Daten stehen da drauf? Was ist mit Bedarfsmedikationen? Hier ist noch ein sehr sehr spannender Unterschied zwischen Plan und Liste. Im Plan habe ich die Sachen strukturiert hinterlegt, also ATC und PZN kudiert. Beim E-Rezept habe ich im Moment frei jetzt gerade drin, wie ich verschreibe. Es gibt verschiedene Rezepttypen, ich habe Freitextverordnung, die sind, wie der Name schon sagt, Freitext. Ich habe PZN Verordnung und Wirkstoffverordnung und abhängig davon, welche Verordnung habe. Das ist dann eben entsprechend auch die Sachen strukturiert oder bei Freitextverordnung nicht strukturiert vorliegen. Im Plan sind sie strukturiert, das heißt, es ist immer einfacher, die Sachen strukturiert zu übernehmen. Es gibt im Moment einfach Szenarien für Freitextverordnung, die insofern OK sind. In Erziehenden Erdste, die wahnsinnig wenig verordnen, die sich einfach so in Verordnungsmodulen nicht kaufen. So ist manchmal die Welt, die verordnend Freitext, das ist für die OK. Aber da haben natürlich dann die nachfolgenden Leistungserbringeren insofern Probleme, weil sie das nicht automatisiert übernehmen. Ich habe auch die Patienten, weil der Name TES nicht stattfinden kann. 

    Ja, könne. Aber so ist das Gesundheitssystem im Moment aufgebaut. Das kriegen wir jetzt nicht direkt gelöst. Solche Verordnungsdaten machen die Kosten auch Geld, aber klar, es wäre schöner, wenn die überall da ist, herfügbar sind. Und auch AMTS-Brüfung stattnendmäßig einfach in einem Verordnung-Prozess mit dabei sind. 

    Genau, wir waren jetzt bei dem Szenario, dass die Patienten im Krankenhaus ankommt, elektiver Eingriff genau. Dann wird ja irgendwie so eine Art Aufnahme stattfinden und da wird die Egeker gecheckt und gesteckt. Und im Hintergrund die Informationen aus der E-Pageladen, die Informationen auch im Kiss übernommen und können gerade wenn ein Plan vorliegt, wunderbar übernommen werden, weil die Medikamente kudiert vorliegen. Die Liste kann auch noch mal geprüft werden. Ist da irgendwas, was es vielleicht im Plan nicht auftaucht, idealerweise wird es auch angezeigt. Aber ich habe dann erst mal eine super Information. Und das ist das, was vielleicht heute auf dem Papierplan nicht so direkt vorliegt oder wo man auch noch passiert, immer noch, dass man mit den Patienten redet, aber wo die Aussagequalität einfach besser vorhanden ist. Dort ist übrigens freuen noch eine Sache erwähnt und die Patientin hat eine Penicillin-Allergie. Diese Sache, diese Informationen, dies bei der Liste nicht da, kommt ja in keinem E-Rezept oder dispensierte Ansatz vor. Aber auf dem Plan, das handeln wir freuen gar nicht erwähnt, auch schon auf dem BMP. Oder können bestimmte Arzneimittel, relevante Informationen noch hinzugefügt werden. Das sind gerade allergische Reaktionen, die bekannt sind auf Medikamente, sind auch Themen wie Schwangerschaft oder Nierenfunktionswerte, die bei bestimmten Medikamenten relevant sind, wenn die… Die Doktorienierte oder erfreitext? Auf dem BMP eher freitext und später in dem, also wenn wir den eMP in der Epe haben, dann ist alles schön für Kümmern und zum Struktur. Aber auf dem Ausdruck ist es dann natürlich wieder irgendwie so, dass der Patient es auch verstehen kann. Also da werden dann nicht die Kudiereninhalte, sondern was Patienten verständlich ist angezeigt. Das heißt, wir waren jetzt gerade im Scenario im Krankenhaus. Ich habe dann halt also auch die Informationen über eine Penicillin-Allergie. Also, falls sich irgendwas entzündet hat bei der OP. In die Verlegenheit, kommen die Penacidien geben zu wollen, kriege ich hoffentlichen Hinweis, dass das kein Gutätig ist. Dame wurde dort behandelt, wird jetzt entlassen. Das heißt, klassischerweise wird das, was im Krankenhaus gegeben wird als in Lassmedikation irgendwo hingeschrieben. Und das, was die im Krankenhausärztin erst einmal was noch gegeben werden soll. Wie passiert das? Wo kommt das hin? 

    Grundsätzlich ist jedes Krankenhaus erpflichtet, er ist mal ein Krankenhaus in Lassbrief zu schreiben. Und die Entlassmedikation ist immer fester Bestandteil im Entlassmanagement. Also, das ist jetzt schon vorgeschrieben zufällige Weise. Aber inwie auch an einem MU-Krankenhaus in Lassbrief da ist es drin. Aber es wäre total doof, wenn dann der Hausarzt, die Sachen aus dem Entlassbrief irgendwie abschreiben muss. 

    Genau. Das heißt, die gleichen Informationen wären dann einfach im Plan gespeichert. Also, wenn das Krankenhaus in diesem Fall macht, das wahrscheinlich auch sehr viel Sinn, das irgendwie so etwas Schmerzmittelvergeben. Also, nochmal verordnet werden, werden die natürlich auch über ihre Zepte verschrieben und dann sehe ich das auch in Herdeste. Gut, dann ist die Dame zu Hause. Dürzt also zu Hause ruf der Drettungsdienst, kann der dann auch irgendwie drauf zugreifen? Also, wir haben im Moment die Situation, dass der E-Part-Zugriff über Konnektoren funktioniert und Konnektoren sind irgendwelche Boxen, die ich irgendwie im Dettungsdienstnicht habe. 

    Genau, es wird an der TI 2.0 gearbeitet oder auch an Fernzugriffen. Da gibt es schon ganz schlaue Ideen. Also, zukünftig wäre das natürlich ein Träumchen und auch total sinnvoll, dass der Drettungsdienst, also natürlich, der kommt an und schaut erst mal, dass die Patientin in den Sofern stabil ist, dass er nicht sieht, da liegt jemand auf dem Boden und der Blut wird kein Stark und dann gehe ich erst mal in den PC, sondern er macht… Okay, mein Notfalldaten hat das da aber auch noch keinen Konnektor für, oder? Die Notfalldaten, ja, also das ist auch ein Thema, das in die elektronisch Patientenakte kommt, dort mit dem Begriff Patientenkurzakte, was einbisschen vom Begriff her verwirrend ist, weil die Patientenkurzakte in der Patientenakte ist, aber in dem… Ich mein, wird das synchronisiert, also wenn wir haben, wir haben jetzt sozusagen freizextlich gesagt, es gibt einePinnizilienunverträglichkeit. Wird das dann sozusagen, ist da der Plan, dass das synchronisiert wird, auch in die Notfalldaten oder die Patientenkurzakte oder muss man das da wieder separatisch? 

    Ja, und hier ist der total qualifisch. Quatsch, wenn die Sachen parallel gefliegt werden müssen und dann auch noch auseinanderlaufen. Da, das soll zusammen funktionieren, das ist aber eher quasi dann so ein Schritt, zweioder drei in der Epa. Erst mal der erste Anwendungsfall ist das digital gestützte Medikationsmanagement oder die digital gestützte Medikationsprozess. Und dann wird danach die sogenannte Patientenkurzakte mit den Notfalldaten hinzukommen. Und dann muss man noch mal schauen, dass da nicht die Medikamente doppelt geführt werden und dass dort nicht die Allergien doppelt geführt sind, sondern dass das quasi nur in einem Wort ist. 

    Genau, aber daumen geht es mir ja. Also, dass das jetzt so total überraschend oder dass man da total gefreut ist, das nicht doppelt zu machen, mag ich jetzt mal da hingestellt lassen. Was hier gut ist, also erstens die Kommunikationen ist, finde ich deutlich besser geworden. Insbesondere auch bei der Gematik und ich finde es total gut, dass jetzt Prozesshaft gedacht wird. Aber eigentlich sollte, wenn man jetzt Prozesshaft denkt, solltegenauso was dann auffallen. Und natürlich ist es gut, dass du jetzt sagst, dass das berücksichtigt wird. Aber in der vergangenen Zeit kann ich mir gut vorstellen, dass es eben nicht so gewesen wäre. Sondern dass dann zweiLeute unabhängig von einer was oder unterschiedliche greben. Greben und natürlich von einer was definieren. Und dann gibt es eben die Pandien-Zidien-Unfurträglichkeit oder Karvedaten in der Patientenkurzakte und dannwieder komplett losgelösten Datensatz von mir als Medikationsplan. Also… Fair zu sein. Das hätte ja schon passieren können und ich hoffe, dass mit der Prozesshaftenbetrachtung sowas eben nicht passiert. 

    Genau, also wir sehen diese Probleme. Und das ist auch total schwierig, dass man die Sachen dann in verschiedenen Daten setzen. Irgendwie pflegt du die auseinander, laufend, dass es totaler Blödsend ist. Wir haben… Also man muss… Also ich war jetzt gerade vielleicht ein bisschen optimistischer als das Gesetz schon hergebt. Im Digitalgesetz sind das tatsächlich zwei unterschiedliche Themen noch. Also es ist ein bisschen altlast. Die haben das einfach noch nicht wieder angefasst. Aber wir wissen, dass sich auch das BMG damit beschäftigt, dass wir quasi… Quasi… Quasi setzgezogen wären, Sachen zu spazieren je nachher doof sind. Also da… Das… Das ist auf dem Schirm. Das Patienten, kurz Akto-Medikationsprozess, ja, irgendwie ja zusammen… Das wären und Beispielen. 

    Genau. Also das wären und Beispielen. Mir geht es darum, dass nicht unterschiedliche Institutionen im gesetzlichen Auftrag nachkommen und dann also jetzt über drei Sitz und dann Papier 1 zu 1 Elektronik abbilden oderelektrifizieren. Sondern dass man sich anguckt, was gibt es für Prozesse und deswegen haben wir uns ja gerade diesen Prozess ja angeguckt. Und dass man dann sieht, okay, diese Information ist vielleicht auch imRettungsdienst relevant. 

    Ja. Überlegt man sich eben, okay, diese Informationen sollten nicht zweimal separat und abhängig redet und dann gespeichert werden. 

    Genau. Das waren und Beispielen. 

    Ja. 

    Es gibt sehr tausende Aspekte, wie dann eben die Prozesse ineinander greifen. Ich würde aber nochmal ganz kurz rein bei diesem, dass nicht nur Papier digitalisiert wird. Wir haben ja eigentlich so was wie beim Plan. Es istdas Grundkonzept von der Medikationsplanen, der im Moment auf Papier Verbreitung hat, setzen wir digital um. Und das kann man jetzt so tun, es ist ja irgendwie nur Papier umgesetzt. Aber wir lösen so viele Probleme, die ein Papier mitbringt und verbessern, dass alleine schon dadurch, dass es dann zentral verfügbar in der Epe gespeichert ist. Dass das eben nicht verschiedene Ausdrücke geben kann, dass nicht irgendwie handschrittlichergänzt würde. Also auch Papierprozesse, wenn sie gar nicht mal so groß anders umgesetzt werden, digital können unglaublich viel besser sein. Und irgendwie diese Satz, ihr habt ja nur Papier umgesetzt. Hat ja zucke ich immer so ein bisschen zusammen, weil eben so viel mehr möglich ist, wenn es nicht nur Papier ist. Und die Grundidee war ja vorher vielleicht auch nicht ganz falsch. Also das ist so ein Setting, das wir ja arbeiten ja schon einbisschen länger in Digitalisierung sein. Das ist immer so, wie da kommt, er macht deine Papier digital. Ich denke mir ja gut, aber viele Sachen, wenn sie funktionieren auf Papier, müssen wir auch nicht von Grund auf neu erfinden. Nee, aber Kestin, das meint ich ja nicht. Also mir geht es jetzt hier nicht irgendwie um den Bundes einheitlichen Medikationsplan. Da bin ich ja beide, das sind pragmatische Lösungen, das ist ja gut. Aber es gibtjetzt gerade Mios, das hatten wir auch schon, die Aussage genau so ist, das wird eins zu eins zu umgesetzt und das einfach misst. Das stimmt. Also es macht nicht für jedes Thema. Also beim Paar ist es gerecht, fertig, das sozusagen, das stimmt. Okay, du, ich gucke auf die Uhr, es wird dramatisch lange worden. Wenn es wieder gerusten Spaß gemacht hat mit dir zu reden, mir hat es auf jeden Fall geholfen, ich finde das Thema extremspannend. Medikation ist wahnsinnig kompliziert, bei der Ehrezeit passiert, wie du musst noch was los werden. 

    Wir haben so viel über Leute geredet und wir hatte da auch letztens dazu eine Folgepflege. Die Pflege ist so ein riesen Thema und auch da, ich möchte jetzt einfach die Landse auch hochhalten für die Pflege, die gierendenauch nach Medikationsplanen. Und das ist einfach ein Thema, das die natürlich auch brauchen, gerade in der pflegerischen Betreuung. Sei es im Heimsetting, sei es in der ambulanten Versorgung, die brauchen einfach die Informationen, was die genommen wird. Und typischerweise sind auch Pflegebedürftige, diejenigen, die auch Anbruch auf dem Plan haben. Und da müssen wir einfach mit daran denken, dass wir mit die Sache insoferndigitalisieren, dass der Plan dann in der Epa ist. Das halt auch alle Personengruppen, die dem Plan brauchen, zum Beispiel Pflege, auch auf die Epa zu greifen kann. Das wird auch im Digi-Gesetz noch mal gefördert und ich will es einfach noch mal hochhalten, weil wir jetzt so viel über die anderen Berufsgruppen und Praxenabtägen und Kliniken geredet haben. Aber die Pflege muss halt auch mit draufschauen. Absolut, bin ich völlig bei mir. 

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