Episode #22 – Apps im ambulanten Sektor

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Beschreibung

In dieser Folge sprechen Renato und Michael über aktuelle Entwicklungen im ambulanten Gesundheitssektor mit Fokus auf moderne Health-Apps. Michael bringt als Vertriebsleiter bei medatixx praxisnahe Einblicke in die Anforderungen und Trends rund um digitale Patientenlösungen mit. Gemeinsam beleuchten sie, welche App-Arten zunehmend an Bedeutung gewinnen, wie weit deren Integration in Praxisverwaltungssysteme vorangeschritten ist und welche technologischen Hürden dabei bestehen insbesondere im Hinblick auf plattformunabhängige Ansätze wie HTML5.

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Transkription

Neun Podcast und zwar geht es heute wieder um den ambulanten Bereich. Wir haben einen neuen Gast und zwar bleibt die Firma gleich, die Firma ist medatixx, aber wir haben einen neuen Spezialisten und zwar Michael Schoba. Michael willst du dich kurz selbst vorstellen. Ja, guten Morgen, oder NATO. Vielen Dank, dass ich heute hier dabei sein kann. Mein Name ist Michael Schoba. Ich leite den Vertrieb bei der medatixx. Ich bin nur seit vielen Jahren tätig und ursprünglich aus der Informatik und war dann jahrelang als Projektmanager für die Markteinführung von neuen Produkten verantwortlich. Wann immer die Mischung zwischen Informatik und Betriebswirtschaft ganz spannend, dann kam das Betriebswirtschaftstudium seit etwa zwei Jahren als Vertriebsmadatätik. Wir waren beschäftigen wir uns seit ungefähr 1,5 Jahren, der in den Sieben und den Thema Patienten-Apps. 

Sehr schön, dann haben wir jetzt auch schon das Thema den Apps in der ambulanten Versorgung. Vielleicht zur Abgrenzung, wir reden jetzt heute nicht von Gesundheitsapps im Allgemeinen, also Fitnessapps und so weiter, sondern der Fokus liegt schon auf den ambulanten Apps oder die Apps, die die ambulanten Versorgung unterstützen. Und was wir auch nicht so in den Fokus stellen, sind die Apps, die Ärzte betreffen, sondern die, die sich mit den Patienten auseinandersetzen. Ja, wenn man sich den Markt betrachtet, der medizinischen Apps, dann ist denke ich erstmal eine Differenzierung oder eine differenzierte Betrachtung. An der Stelle ist sehr, sehr wichtig. Es gibt mehrere Studien und Publikationen zum Thema medizinische Apps und da werden ja teilweise erstaunlichste Zahlen von hunderttausenden Gesundheitsapps und medizinischen Apps in den Appstores genannt, die auch erstmal prinzipiell so stimmen. Aber es ist eben so, man zählt und einfach die Storkategorien Gesundheit und Medizin und dann findet man eben da hunderttausende. Aber wenn man diese Vielfalt an Apps maler Runde bricht auf die Apps, die ein tatsächlich einen ernsthaften medizinischen Ansatz verfolgen, in Deutschland relevanter Userzahlen haben und auch ein funktionierendes Geschäftsmodell besitzen, dann ist diese Vielfalt schon deutlich geringer. Genau, ich denke, das kann man schon mal als Abgrenzung nehmen, dass man sagt, wir beschäftigen uns heute mit den anstaften medizinischen Apps, die für zum Beispiel Patienten, die eine chronische Krankheit haben. Genau und wenn wir jetzt schon gesagt haben, was wir nicht tun, dann kommen wir vielleicht noch zu den Sachen, die die Apps dann auch wirklich tun. In was wir Kategorien arbeiten, denn die Apps, was für Funktionalitäten haben, denn die Apps so im Kroben. Also, auch dort kann man nochmal differenzieren mit Sicherheit. Es gibt eine ganze Fülle an Apps, die sich eher mit organisatorischen Themen beschäftigen. Also jetzt mal Apps für Online, Termin, Planung, die Online-Video-Sprächstunde. Es sind so öppische Apps, die erstmal Prozesse an sich digitalisieren und verbessern. Aber ein Großteil der Apps mit den Vions beschäftigen, mit den Markt sich und dann auch beschäftigen, der Markt auch wechselt, tatsächlich medizinische Apps, also weniger organisatorisch, sondern tatsächlich auf eine bestimmte Indikation zum Gechnitten. Also Apps für Migräne, für Depressionen, Wehrheitsrückmustörungen, für Diabetes-Management, solche Geschichten. Ah, okay, also das geht dann schon richtig ins eingebracht, wenn man so will. Und wenn wir von den organisatorischen Apps sprechen, hast du schon gesagt, Termin-Management, da können wir ja auch noch verweisen auf die Folge mit deinem Chef Jens Naumann, die wir vor 2-3 Folgen gemacht haben, wo es um die Online-Termin-Sprächstunde ging. Da haben wir ja auch schon in dieses Thema reingeschnuppert. Gut, dann Beispiel für Apps, haben wir schon genannt, oder hast du noch andere? Ja, also ich denke jetzt gäbe noch ein ganz repartbar, dass man sich da ansehen kann. Was eben klar ist und was man auch in den Userzahlen relativ deutlich sieht ist, dass wenn es eine App schafft, eine chronische Krankheit zu der es auch kleine, große Patientenzahl gibt, sich durchzusetzen, dann gibt es da wirklich große Userzahlen und diese Apps schaffen es wirklich ganz gut in Alltag, diese schon oft Jahre lang mit dieser Krankheit, konfrontierten Patienten, echt zu verbessern. Das ist sehr wenig erläufig zum Arzt muss, weil er dort tagtäglich seine Informationen, seine Messwerte speichern kann, teilweise auch heute schon dem Niedergelassenen Arzt zur Verfügung stellen kann. Und diesen Weg wollen wir ein Stück weit in Zukunft verbessern. Ganz klar fokussieren wir uns und fokussiert sich der Markt auf die Apps, wo die großen Volkskrankheiten dahinter stecken, wie Diabetes eben, wie Rückenleiden, Herzrückenmustärungen, Herz-Kreislauf, Geschichten. Aber da gibt es eine unzählige Anzahl an Apps, die jetzt hier sehr wenig sind, wo macht ihr aufzuzellen, aber das sind so die großen Dinge, die spewiegenden Indikationen. 

Dann wechseln wir mal die Perspektive, gehen wir mal in die Perspektive, derjenigen, die die Apps anwenden, Ärzte, Patienten, wie stehen die denn zu diesen Hälferleihen? Ja. Also wie schon gesagt, ich glaube, die Patienten stehen im ganzen erst mal der positiv gegenüber, du dich ja das auch immer was mit IT Affinität des Patienten jeweils zu tun. Und zu ich mehr sagen kann, auf jeden Fall ist die Haltung der Niedergelassenen Arzt zu schafft. Und da kann man ganz klar sagen, dass die Niedergelassenen Arzt zu schafft, den Kommentaren mit dem Thema medizinische Apps noch wenig beschäftigt, aber durch ihre Patienten und auch den aktuellen Hype rund um dieses Thema regelmäßig damit konfrontiert wird. Und wir halten bereits heute viele Anfragen von unseren Kunden, wie sie mit den Patienten umgehen sollen, die ihre medizinischen Daten aus irgendwelchen medizinischen Apps in die Behandlung einfließen lassen wollen. Genau aufgrund dieser Situation beschäftigen wir uns mit dem Thema. Genau deswegen wollen wir den Arzt neben einem Praxist taugliche Lösung ermöglichen und den Weg durch diesen Dschungel an Gesundheitsapps eben aufzeigen. Und das ist so der Hintergrund, dass der Patient in die Praxis kommt, mit irgendeiner App und kann mit dem Primärsystem des Arztes Arten austauschen will, weil dort wilder Arzt am Ende die Mäder des Patienten auch haben. Wenn er sie denn will, dann wollen wir eine Lösung entwickeln. Und dazu haben wir uns dann vor einerinhalb Jahren ein Projektimgegründet und haben uns dann mit der Bandbiedern Gespräche begeben und versuchen da herauszufinden, eine strukturede Kommunikation zwischen der medizinischen App auf dem Smartphone des Patienten und der Praxissoftware des Behandeln Arztes aussehen kann. Und wir wollen, um die Erwartungshaltung der Ärzte gerade abzuschließen, wir wollen, dass am Ende eine Plattform für unsere Ärzte entsteht oder allgemein für Ärzte entsteht, in der sie einsehen können, welche medizinischen Apps in strukturierter Form mit der Praxissoftware kommunizieren können. Weil am Ende des Tages ist es immer die Praxissoftware und natürlich auch die Praxissoftware, in der alle Informationen zum jeweiligen Patienten aus den verschiedensten Subsystemen der Arztpraxen zusammenlaufen. Und durch die Plattformen, und das ist der entscheidende Vorteil, erhalten die Ärzte die Möglichkeit, in Patienten für verschiedene Indikationen, Patienten Apps zu nennen, mit der diese strukturede Kommunikation eben möglich ist und so hoffentlich langfristig die Behandlung des Patienten weiter optimieren. 

Wie ist es denn mit den Ärzten? Wir haben jetzt in den letzten Podcast immer wieder mal gehört, dass Ärzte sehr affin sein können oder nicht so affin. Wie ist denn deine Einschätzung? Stehen die Ärzte eher dahinter oder fühlen sie sich eher als getriebene der Patienten? Also würden die das auch tun, wenn die Patienten sie nicht treiben würden? Sehr gute Frage muss ich sagen, ich würde die Haltung der Ärzte schafft zum Thema heute als Gemisch bezeichnen. Es hat viel, wie du schon sagtest, auch mit dem Thema IT-Affinität vielleicht zu tun, auch einmal vielleicht auch mit der Struktur. Also wie ist die Praxissoftware heute schon IT-Technisch ausgestattet? Also wie ist die IT-Durchdringung heute schon in der jeweiligen Praxis? Das sehen wir immer wieder als Faktor, der wichtig ist, ob sich ein Arzt und mit so einem innovativen Thema wie medizinischen Apps für Patienten beschäftigt oder eben nicht. Ich glaube tatsächlich, dass der Patient schon derjenige momentan ist, der den Druck ausübt und das Thema an deutlich ringere Heip wäre, wenn diese Druck nicht da wäre. Also ich glaube dann wird es noch deutlich länger dauern bis solche Stimme einzug in den Alltag der Praxen halten. Aber man hat ja auch politisch gewisse Rahmenbedingungen gesetzt für das Thema. Also auch in mir ist das Gesetz steht ja, dass die Gematik, ich glaube bis 2019, eine Konzeption liefern soll, wie Patienten Apps an Primärsysteme angebunden werden können. Also wieder Daten sich ja ausgetauscht werden können. Es gibt erste Krankenkassen, die Patienten Apps finanzieren und dadurch halten die einfach einzug in die Regelversorgung und so entsteht vielleicht nicht nur direkt durch den Patienten, sondern auch durch andere und Institutionen gewisser Druck auf die Ärzte schafft. Und zum Glück gibt es auch einige Ärzte, dass es aus unserer Sicht noch die kleineren Zahlen momentan, aber es gibt einige, die sich proaktiv mit dem Thema beschäftigen. Und sagen sie halten das für sinnvoll, diese Apps in die tägliche Behandlung einzubinden. Aber natürlich gibt es eine große Zurückhaltung, weil man sagt, wer stellt denn sicher, dass diese App richtig missed, ums mal ganz Salopp zu sagen? Wer stellt eine gute medizinische Qualität dieser Apps sicher? Da gibt es unterschiedliche Institutionen, die sich momentan damit beschäftigen, dort zur Zertifikate oder Siegellösungen für Apps aufzulegen, dass es irgendein medizinischer Überprüfung dieser Apps gibt, weil das medizinprodukte Gesetz ist ja auch schon etwas in die Jahre gekommen und ist vor allem nicht entwickelt worden. Also sie überhaupt schon medizinische Apps in dieser Form gaben. Also das ist der wirklich Ansatz dafür, ist da immer hingestellt und deswegen braucht es denke ich, neben dem Beschäftigung mit dem Thema Apps braucht es für die Ärzte schafft auch noch irgendwie ein Siegel oder ein Zertifikat, was dem Arzt sagt, hey, du kannst dich die Messwerte und die Messungen in der App verlassen, Medizin. Ja, das hatten wir auch schon ein paar mal, dass das medizinprodukte Gesetz tatsächlich sehr träge und sehr groß und sehr überladen ist, wenn sich ein Unternehmen, wie ich glaube, mein Sugar zum Beispiel, Medizinprodukte zertifizieren lässt, dann geht es ein ganz schöner Batzen, das Aufwand es geht eben genau in diese Medizinprodukte zertifizierung und da ist nicht immer alles, sagen wir mal, Sicherheitsrelevant, was da gemacht werden muss. Aber ich glaube, das ist auch nochmal ein ganz anderes, ein ganz großes Thema, vielleicht beschäftigen wir uns noch mal mit dem Thema in einem der zukünftigen Podcasts. 

Dann wechseln wir nochmal die Perspektive, ihr App-Anbieter, was sind denn eure Wünsche, eure Interessen, wenn man sich diesen Markt anschaut? Ja, also wir können da nur die Erfahrungen mal wiedergeben, die wir bisher gesammelt haben, in Gesprächen mit App-Anbietern, vielleicht soll ich das noch dazu sagen, wir haben um uns ein tiefer Einblick in die ganze Patienten App-Szene zu gewährleisten, haben wir, sind wir eine Kooperation eingegangen mit dem Flying Health in cubato und Berlin, Dr. Mischo nicht und erlaubt nach begleiten da mit ihrem Team mehrere Patienten App-Anbieter in den Markt, helfen ihnen dort Partner zu finden und in den Markt zu kommen. Mit vielen dieser Patienten App-Anbieter haben wir schon direkt Gespräche geführt und die Wünsche der App-Anbieter sind natürlich letztendlich wegen wie für ihre App, die schon da ist, noch einen weiteren Mehrwert zu bieten und da ist eben einer der Mehrwerte, dass man sagt, ne, lieber Patient oder lieber App-Juser, du nutzt jetzt meine App schon seit Jahren oder Monaten sehr erfolgreich und wir ermöglichen dir jetzt zukünftig, dass du mit deinem behandelnden Arzt, deine Daten ständig und in Strukturiertern sicherer Form austauschen kannst. Und das ist ein Mehrwert, den es heute zumindest in einer Standardisierten Form nicht wirklich gibt. Das ist eben so, dass wenn man sich Patienten App-S anschaut, wenn du mein Sugar ist ein gutes Beispiel, die haben eben heute schon eine Report-Funktionalität und auch andere Apps, die ich schon genannt habe, haben heute schon die Möglichkeiten, Report zu erstellen, den kann man dann als PDF oder in manchen anderen Formaten seinem Arzt zur Verfügung stellen. Aber eben nicht in einer unbedingt sicheren Form und auch nicht in der Form, dass das direkt im Primärsystem des behandelnden Arztes landet und dafür wollen wir eben eine Lösung entwickeln und das finden die App-Anbieter sehr spannend. Am ihre Report-Funktionen dann auch in Strukturier der Form, dort den Arzten bereitzustellen. Und die App-Anbieter, denn Wunsch ist natürlich, dass wir was völlig sinnvoll ist, dass wir dort nichts proprietäres bauen, sondern dass wir auf internationales Standards setzen, die es schon im Gesundheitswesen gibt. Und es haben wir uns auch auf die Fahne geschrieben und soll ja auch für die ganze Branche gelten. Das man sagt, man entwickelt nicht wieder irgendwas Neues für die Kommunikation zwischen Praxis Software und Patienten Apps, sondern man setzt auf internationales Standards, die schon da sind. Ja, da plettieren wir ja auch jedes Mal oder sehr häufig in unserem Podcast dafür, finde ich auch proprietär, sondern das, was es sowieso schon gibt, warum muss man das Rad immer wieder Neuer finden? Und es ist gut. Vielleicht noch ein letzter Punkt, was der Hauptwunsch oder natürlich der Hauptgrund der App-Anbieter ist, auch mit der Praxis Softwarebranche an der Stelle zu sprechen ist, dass der Niedergelassene Arzt, der dem Patienten behandelt, natürlich ein Supermultiplikator ist für die App. Also das kann ja so weit gehen, dass ein Arzt sagt, na ja, ich empfehle meinen Patienten, die Diabetes haben, denen empfehle ich jeweils diese spezifische App, um mit mir eine bessere medizinische Behandlung herzustellen und das sehen die App an wieder schon. Und das sehen wir auch so, dass der Arzt dann toller Multiplikator sein kann. Dafür muss man die Ärzte daneben auch motivieren oder muss ihn zeigen, dass man dadurch einen Mehrwert hat? Genau, richtig. 

Kommen wir vielleicht noch auf die technischen Sachen, also welche Betriebssysteme arbeiten damit, wie es da ungefähr die Verteidung keine genauen Zahlen, aber nur einfach die Erfahrungen, die ihr da so gemacht habt, iOS, Android oder da wird vielleicht sogar was in HTML5 programmiert. Okay, ja, welche Erfahrung wir bisher da gesammelt haben, ist, dass die App-Anbieter vor allem auf die Plattformen iOS und Android setzen, meine persönliche Erfahrungen sogar häufiger auf iOS beginnen und dann weiter für Android. Das Ganze ausbauen und diese Apps werden nahezu alle, die ich kenne, werden nativ für das jeweilige Betriebssystem entwickelt, weil es für gewöhnlich, für jede Indikation oder für jede chronische Krankheit mehrere Apps am Markt gibt, wenn man sich den Markt mal betrachtet und natürlich jede App nen Mehrwert oder ein Alleinstellungsmärkmal gegenüber der anderen. Sicher arbeiten muss und dafür ist eine native Entwicklung für das Betriebssystem ganz entscheidend, dass die App eben eine einfache Bedienung, eine schöne Bedienung hat, eine Bedienung, die auch ins Gerät angepasst ist und deswegen findet man fast nur native Apps, die für sie jeweilige Betriebssystem optimal zugeschnitten sind. Also es sind weniger Anwendungen, die jetzt irgendwie nur eine Weboberfläche sind und zeigen mal keine wirkliche native iOS oder Android App, sondern sind tatsächlich viele native Apps, ganz wenig Portale auf die man noch zugreift oder so, wenn man das vielleicht aus den Anwendungen für Erzten erkennt, also wenn man sich Apps für Erzene anzieht, da ist ganz häufig so, dass es irgendwelche Portale sind, mit HTML und was weiß ich, aber wenn man sich Patientenappmarkt anschaut, dann sind es wirklich sehr oft native Anwendungen. Damit ergeben sich ja dann auch Möglichkeiten in iOS zum Beispiel, wird da häufig das HealthKit benutzt? Ja, ja absolut, da muss man leider an der Stelle auch unterscheiden, also das HealthKit ist ein sehr medizinisch getriebenes Konstrukt und viele Apps, die so heute schon gibt und die relevante User-Zahlen haben, die haben heute schon die Möglichkeit ihre Daten im HealthKit abzuspeichern, also das HealthKit ist ja am Ende ein Repository, das eine unglaubliche Menge an Gesundheitsdaten oder medizinischen Daten auch speichern kann und natürlich beschäftigen wir uns damit, weil wenn es eine strukturede Kommunikation und sichere Kommunikation zwischen den Daten aus dem HealthKit und dem Praxis Software-System in Gabe, dann werden dann natürlich eine ganze Fülle an Apps, die schon mit HealthKit kommunizieren können, mitindegriert quasi. Das ist aber leider nur die Antwort bei den Apples-Systemen, bei Google-Bedriebssystemen, also Android hat ja, ich glaube, dieses Google Fit heißt es, aber das ist aus unserer Sicht sehr viel stärker am Thema Fitness-orientiert, also Schritt-Zähler und so weiter, Jogging-Runden-Aufnahme, aber hat ein deutlich weniger medizinischen Ansatz wie das Apple HealthKit aus unserer Sicht. Deswegen ist es Apple HealthKit, das man natürlich nur die Antwort für die iOS-Geräte und für Android sehen wir da auch nichts ähnliches zu unnest. 

Gut, dann kommen wir vielleicht schon so zum Ende und wollen noch einmal einen Ausblick wagen, wenn du jetzt so 5 oder 10 Jahre an die Zukunft guckst, was denkst du, wie sich die Apps und der Markt der Apps im ambulanten Sektor entwickelt haben? Ich glaube, 5 bis 10 Jahre ist ein guter Zeitraum. Ich denke und ich hoffe auch, dass sich in 5 bis 10 Jahren, dass es der Standard sein wird und auch Flächendeckend eingesetzt wird, dass eben Patienten, Apps und Strukture der Form nicht nur mit Praxissoftwarelsystemen aus meiner Sicht, sondern mit allen möglichen Primärsystemen, die von Leistungserbringern eingesetzt werden, also auch in der Klinik kommunizieren können und ich glaube, es ist wichtig jetzt, damit zu beginnen, gerade in Deutschland hinkt man ja, weil der Digitalisierung ist gesundheitswissen sowieso internationalen Vergleichen ein bisschen hinterher, wenn man das mal so sagen darf und deswegen, weil es ganz entscheidender jetzt zu beginnen, deswegen finden wir es auch sehr spannende Thema und ich glaube, die rechtlichen Rahmenbedingungen und politischen Rahmenbedingungen sind durch, durch das eHealth-Gesetz und weitere Gesetzgebungen, die da folgen sollen, schon so getrieben, dass das auf jeden Fall auch so kommen wird, dass wir hoffentlich schon in fünf Jahren Flächendeckend in Deutschland des Patienten ermöglichen können, dass sie aus ihren Apps ihre medizinischen Daten jederzeit ihrem behandelnden Arzt zur Verfügung stellen können. Ich glaube, das wird in 5 bis 6 Jahren die Realität sein. Copyright WDR 2020. 

Schlagwörter

ambulanter Sektor, ambulante Apps, Health Apps, Patientenversorgung, Terminmanagement