Episode #5 – Consumer Health

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Beschreibung

Im heutigen eHealth-Podcast sprechen Renato und Christian über vibrierende Schuhe, Zoff bei der KBV, Gadgets aus China, die vom Zoll vernichtet werden müssen, Datenschutz und schlaue Waagen, die das Wetter vorhersagen.

Podcast: Play in new Window

Transkription

Das ist unser Thema des heutigen Podcasts, nämlich Consumer Health. 

Und vieleicht erklär ich kurz am Anfang die Gesundheitsmärkte. Und zwar gibt es diesen klassischen ersten Gesundheitsmarkt, das ist den, den wir eigentlich alle kennen oder den wir denken, wenn man Gesundheitsmarkt hört. Der geht es darum, dass eben Ärzte Patienten, behandeln Pflegekräfte, Patienten behandeln, dass Apotheken, Medikamente, etc. Verkaufen. Und der erste Gesundheitsmarkt, also der klassische Gesundheitsmarkt, der es dadurch gekennzeichnet, dass die Leistung, die dort erbracht wird, eben von den Ärzten, Pflegekräften, Therapeuten und so weiter, dass die von der Krankenkasse bezahlt werden. Das definiert quasi den ersten Gesundheitsmarkt. Und dann gibt es zwei unterschiedliche Arten. Also es gibt einen Modell, da gibt es nur den ersten und zweiten Gesundheitsmarkt. Und es gibt einen Modell, da gibt es den ersten, zweiten, dritten. Konzentrieren wir uns mal auf das letzte. Beim Modell, wo es den ersten, zwei, dritten gibt, ist es so, dass der zweite Gesundheitsmarkt eigentlich fast genauso ist, wie der erste, also die gleichen Akteure, Akteure sind dort eben auch, die Patienten, Ärzte, Pflegekräfte und so weiter. Dort werden die Leistung aber nicht von den Kranken- und Pflegekassen bezahlt, sondern das muss der Patient oder Bürger selbst zahlen. Ist das dann sowas wie IGeL-Leistung oder die Patientenakte, die zentrierte? Genau, also IGeL-Leistung ist das klassische Beispiel. Was haben wir? Der Augen-In-Druck-Messung ist glaube ich so eine richtig schöne IGeL-Leistung. Dann gibt es gerade bei dieser Geburt-Vorbereitung, gibt es relativ viel. Also der, dieses klassische, wo man zum Arzt geht und der Arzt dann eigentlich jetzt weniger einen, jedoch schon auch behandeln möchte, aber dann ist es so ein bisschen komisch ist, weil auf einmal anfängt von der Leistung zu schwärmen und man denkt auch, das ist ja eine super Sache, auf einmal redet der Arzt mit mir, ne? Vorher war das vielleicht eher so ein bisschen knapp und kurz. Dann könnte es sein, dass er vielleicht in etwas verkaufen möchte, nämlich eine IGeL-Leistung. Das weiß ganz schön gemeint, ne? 

Ja, ja. Egal. Dann werden wir dann rauchen. Nee, es lasst mal drinnen. Könnt ihr ab ihr Ärzte? Ja. Genau. 

Also, das heißt, erster Gesundheitsmarkt zahlt die Kasse. Zweiter Gesundheitsmarkt sind die gleichen Akteure, aber man muss es selbst zahlen. Und der dritte Gesundheitsmarkt, das ist das, worum es dann jetzt heute hier geht, nämlich ja, Gesundheitsleistung im weitesten Sinne, die man auch selbst zahlen muss. Also Wellness, Fitness, Sport, Artikel, Ernährung. Gerade Ernährung gibt es ja grad ganz, ganz viel. In der Angst der Gänzungsmittel, Phytamine, Komplexe, Eiweiß, Pulverchen, Magarine, die ein schöner, schneller, schlauer und reicher macht und so weiter und so weiter. Also ganz viel in diesem Bereich. Und da gibt’s Andauern, neue Gadgets. Also wer so ein bisschen den Markt beobachtet, wenn man bei Amazon oder sowas mal nach Smartwatches oder Fitnessarmbändern sucht, dann wird man erschlagen. Also gibt glaube ich kaum Tag, wo nicht ein neues Fitnessarmband oder so eine Smartwatch rauskommt mit Puls-Mess-Funktion und so weiter. 

Du wirst auch mit dem Ding rum, hab ich gesehen, was das gleiche wie ich auch. Ja, ich eins aus China. China, ja, ich hab mich diesen Trend dann auch nicht verschließen wollen, weil es mal ausprobieren wollte, dann aber auch nicht wirklich viel Geld ausgeben. Dann hab ich mich für dieses Xiaomi Fitness-Tracker Pulse 1 oder nee, eins S. Und das heißt, noch Pulse, weil es den Puls-Mist entschieden. Und ich bin eigentlich im Moment auch ganz zufrieden damit. Also es ist wirklich nicht so teuer, 20 Euro hab ich bezahlt. Das ist dann mit Transport. Das sage ich gleich noch was dazu. Mit Transport und mit dem ganzen Zeugedönz. Aber ich glaube, da hast du noch eine Geschichte zu erzählen. 

Ich erzähle du erstmal, was das überhaupt ist. Ich glaube, ja, jetzt noch keiner was unterforscht. Wie sieht das aus? Ist das schön? Was kann das Ding alles? Wie lang hält der Akku? Also, es sieht schön aus. Also, es ist stylisch. Ich bin schon ein paar mal drauf angesprochen worden. Das ist eigentlich ganz schön aussieht und auch was hermacht. Echt, das, aber das sagen Leute, Mensch, Renato. Das ist aber schön, was du am Arm hast, was ist das? Ja, so ähnlich. Nein, die meisten erkennen es schon als Fitness-Tracker und sagen dann, das ist im Gegensatz zu anderen doch eher stylisch aussieht. Auf jeden Fall ist es, also wie es aussieht, das mehr ja grundsätzlich nicht so wichtig ist, dass es alltags tauglich ist. Und das ist es. Also man, es misst unter anderem Schrittzähler und es kann auch den Schlaf messen. Es kann auch den Puls messen, wobei das jetzt zumindest in der Version, wie ich es habe, nicht die beste Funktion ist, finde ich. Also, ich glaube, du hattest ja unter dem Android-System. Hast du eine regelmäßige Puls-Messung? Die gibt es unter dem iPhone nicht. Das heißt, dort wird das Puls-Messen nur dafür benutzt, um den Schlaf besser tracking zu können. Außerdem kann man noch selbst manuell den Puls messen. Aber das ist sehr, ja, sehr unhandlich, finde ich, da muss man viele Klicks machen. Nein, aber in dem Fall, weil manuell das Puls-Messen auslöst. Ja, schön, manuell. – Okay. Und ja, aber sonst ein als Schrittzähler ist es ganz gut. Ich habe am Anfang zumindest nicht davon sehr leiten lassen, meine 10.000 Schritte pro Tag zu machen. Da habe ich dann auch, wenn ich abends um 8 Uhr festgestellt habe, es fehlen noch 3.000, da habe ich auch einen kleinen Spaziergang um den Block gemacht. Das war, muss ich schon sagen, motivieren, mittlerweile ist das wieder etwas eingeschlafen. Aber ich gucke noch regelmäßig drauf und hin und wieder passiert es mir auch, dass ich dann Sachen dann gut dann laube ich halt zwei Stationen mehr und steigt zwei Stationen später im Bus ein oder mache noch mal eine kurze Runde, lauf noch ein bisschen. Das passiert schon noch. Also, motivierend ist es schon, es lässt sich außerdem das Gewicht messen. Da gäbe es auch noch die Möglichkeit, eine Wage anzuschließen. Es misst den Schlaf, da bin ich auch so ein bisschen skeptisch. Hat eine sehr, sehr lange Akkulaufzeit. Also, das geht bei mir fast anderthalb Monate, dass ich es nicht aufladen muss. Es kann natürlich weniger sein, wenn man regelmäßig den Puls misst. Aber ansonsten, also bin ich damit zufrieden. Es ist halt für den Alltag gebrauchlich, für den Sport meiner Meinung nach nicht gebrauchlich. Also, ich hab mal versucht beim Joggen während dem Joggen und während des Joggens. Und kurz danach den Puls zu messen und man muss wirklich stehen bleiben, anhalten, den Arm ruhig halten und das finde ich für so eine Situation einfach untauglich. Also, dafür nicht, aber für alles andere, was man damit machen kann, ist es ganz gut. Ich hab das gleiche theoretisch virtuell sogar mehrfach. Ich bin ja so ein kleiner China-Einkäufer. Also, ich kauf nicht China sein, sondern ich kauf in China ein, weil diesen ganzen lustigen China-Shops, also D-Lex-Tream, Banggood und so weiter. Und da gibt’s denn dieses Xiaomi Mi Band 1S für 11 Euro. Also, was zeigen wir natürlich direkt bestellt? Die obligatorischen 5- Wochen gewartet, dann kam ein Brief vom Zoll. Da sich mal bitte vorbei schauen möchte, ich wusste schon gar nicht mehr, was denn jetzt noch fehlt von meiner China-Bestellung. Es ist immer ein bisschen was. Bin oder dorthin gefahren und dann meinte der Zöner hier. Ich hoffe, Sie haben nichts illegales bestellt. Ich sag, Quatsch, ich bin ein besteller, nichts illegales. Und da machen wir das Ding auf und dann sag ich, hier ist es hier nur der Fitness-Tracker. Das ist ja sicherlich illegal, oder? Das sagt er doch. Die haben in der Regel kein CE-Kennzeichen und keine deutsche Anleitung. Das wird vernichtet. Ja, es ist dann auch gekommen, das Ding hat sie kein CE-Kennzeichen. Und auch natürlich keine deutsche Anleitung. Und dann wird das Ding eingesagt. Und da habe ich mir einfach noch mal eins bestellt. Toia, sind die jetzt nicht. Und der ist dann, darf ich das jetzt sagen, egal. Der ist angekommen. Ja, war es so. Natürlich, da war natürlich dann CE-Kennzeichen, aber in der deutschen Anleitung logisch. Ja, ich bin ja auch drauf, hab ich draufgeritzt. Also, genau, um eben eingraffiert. Nee, ich finde es auch eine schöne Sache. Vor allem, was richtig cool ist. Ich hab schon ein paar Mal so eine Smartwatch ausprobiert. Da hält er eine Akkontag und dann ist die Klobich und schwer. Das ist nervig und das Ding ist halt echt schön. Akku hält, weiß ich nicht, in Monat oder so was oder zwei. Und mit der Android App kann man tatsächlich auch sagen, okay, misst jetzt alle fünf Minuten den Puls. Und dann kann man auch sagen, mach fünf Messungen und nimmt dann den Mittelwert davon. Also, es ist eigentlich schon in Ordnung. Du hattest das, glaube ich, am Anfang gar nicht, am Armgelenk getragen, sondern einfach so mitgetragenen, in der Tasche, in der Hosenpursche? In der Hose, genau, da kann ich natürlich Puls nicht so gut messen. Das war noch der Vorgänger. Noch eine coole Sache, gerade bei Android ist, dass man ja bei Android einstellen kann, dass wenn ein vertrauenswürdiges Bluetooth-Gerät in der Nähe ist, dass man dann kein Pincold zum Entsperren des Handys eingeben muss. Und dafür habe ich das hauptsächlich genutzt. Also quasi diesen Token in der Tasche gehabt. Und wenn das Handy dann am Mann war, dann musste ich das nicht entsperren. Wenn es jetzt aber ein bisschen weiter weg ist, so drei, vier Meter, dann, als quasi jemand anders hat, dann muss man es entsperren. Hat jetzt aber nur noch semi-fiel mit Consumer-Helf zu tun. Vielmehr ist das eine coole Sache. Hast du sonst noch irgendwie ein anderes Fitness-Tracking oder Consumer-Helf-Gerät aus dem drütteln Gesundheitsmarkt? 

Ja, ich hatte noch mal früher einen anderen Fitness-Tracker-Armband. Aber das habe ich nicht mehr genutzt, dann… Das hat, glaube ich, anderthalb Tage gedauert, bis der Speicher voll war, dann musste man jetzt wieder rumladen. Und das halte ich einfach für nicht so gut alltagstauglich. Jetzt bin ich eigentlich ganz zufrieden. Also wie gesagt, für mich zusammengefassend ist es gut, dass es so im Alltag taugt, für Sport ist es für mich untauglich. Da überlege ich dann wirklich noch, ob ich mir für den Sport noch ein anderes Armband zulegeln. Man muss auch steilisch sein. Auf jeden Fall. 

Ich hab noch eine coole Sache in das Garten, das Smart-Smart-Gale. Smart-Smart-Smart-Smart-Smart-Wage. Ich fand auch voll bei den Wagen extrem doof. Und jetzt habe ich eben eine schlaue Wage. Was macht die? Kann man sich draufstellen und dann misst die tatsächlich das Gewicht. Nein. – So. Doch, gleichzeitig hatte er aber noch ein Internet-Einschluss. Also es ist ein WLAN-Modul verbaut. Und wenn wir Gewichten messen kannst du noch YouTube gucken, oder? Nein, jetzt Watte halt. Also, das geht so. Man stellt sich morgens drauf. Dann erkennt das Ding, dass ich es bin und nicht mehr eine Frau oder meine Tochter. Weil ich eben ein bisschen weniger wieger als die. Und dann misst auch in die Körper-Fettanteil-Körper-Wasseranteil. Dann zeigt der M-Auch an, wie die Luft war in den letzten 24 Stunden im Raum. Also man sieht tatsächlich, ob man beim offenen Fenster geschlafen hat oder nicht. Wenn es uns jetzt hier zwei Anteil hochgeht. Und was cool war, offensichtlich hat die sich irgendwann von einem halben Jahr eine neue Filmware gezogen über das Internet, über WLAN. Und stellt mich ein morgens drauf, zeigte erst, dass die primierende Gewicht an und danach zeigte das Wetter an für heute. Also, über die Location hat er rausgefunden, dass ich dann wohl in Konstanz bin und hat dann es Wetter angezeigt. Also wenn ich mich jetzt morgens wieg, zeigte mir meine Wage nicht nur an, wie viel ich fetter geworden bin. Und das Muskelmaske weniger geworden ist, sondern ob ich auch ein T-Shirt oder Poli anziehen muss. Finde ich eigentlich ganz cool. Wenn man das Ganze jetzt noch kombiniert mit irgendwelchen Lauf, Apps und Fitness-Tracker, dann kann man glaube ich, wenn das alles irgendwie zusammenlaufen würde, dann kann man schon viel Informationen über sich herausfinden. Und das ist meiner Meinung nach noch das größte Problem. Also, wenn man nachher zehn Fitness-Gadgets hat, dann hat man auch zehn unterschiedliche Apps drauf in der Regel. Und die Daten eben nicht so schön zusammenfassen, dass man da wieviel nünftig Schlüsse ableiten kann. Ja, da kommen wir gleich noch drauf. Ich meine, damit werden ja natürlich auch, also nicht nur du hast da die Daten, sondern es gibt ja kaum so einen Gadget, das dann nicht mit Profilen arbeitet. Und du musst ja immer ein Internet Profil dazu anlegen. Es wird dann ja auch zentral gespeichert. Aber das Thema Datenschutz wird mehr nachher noch mal kurz anankwatschen. Genau, aber hoffentlich gibt es Trashmail.de oder solche Geschichten. 

Was ich noch nutze, was tatsächlich, was ich schon lange nutze, wenn ich also mein VW-Körper mal auf raffen kann zum Laufen, dann habe ich meistens mein Handy dabei. Ich habe dann Bluetooth-Kopfhörer, Hörmusik oder auch in Hörbuch. Und habe dann eine von diesen klassischen Lauf-Apps dabei, also Runtastic, Endomondo, etc. Da hör ich über das Handy-Musik, Handy zeichnet dann auf, wie schnell ich war. Gibt dann in mir alle fünf Minuten eine kurze Zusammenfassung über die Computerstämme, die dann sagt, die Laptime und wie viel Kilometer man schon gelaufen ist und wie lange man gebraucht hat. Und da gibt es eigentlich ziemlich coole Sachen, die dann ein bisschen Richtung Gamification gehen. Z. B. Ghost Run. Das ist schonmal gehört. Ghost Run. – Man gegen jemanden anderen Leute. Ja, genau. – Also du kannst entweder gegen einen anderen Laufen oder auch gegen dich selbst. Es gibt auch Apps, die das dann darstellen. Also es kann sein, dass du einfach jetzt nach dem Aufzeichner, in der gut in München nicht, sondern ich vielleicht hier in Konstanz noch eine Runde laufen gehst. Und wir wollten eigentlich zu Lammens zusammenlaufen, gehen haben aber keine Zeit. Und dann lauf ich einfach morgen die gleiche Strecke, die du auch gelaufen bist, sage ich starte jetzt und dann zeigt das, zeigt die App mir an, wie weit wir oder wie weit du wärst, dann zeigts gleich gestartet werden. Da kann ich gucken, quasi so ein Geist auf dem Aufentwitschem. Und ich sehe, ob ich jetzt 100 Meter vor oder 100 Meter hinter dir wär. Ist die App das auch noch vor? – Das ist ganz oft. Hat man ja nicht das Handy dann vor der Nase, wenn du laufen? Dort weiß ich, schönisch. Wer gut, weiß ich nicht. Kann auch Ghost Run gegen sich selbst machen, etc. So was ähnliches gibt es übrigens auch, es gibt irgendeine Firma, die hat so einen kleinen Mini-Roboter zusammengebaut. Und der, wie so ein kleines Fengestell des Auto und da kann man einstellen, schnell das Ding auf 100 Meter sein soll. Und dann können Profisprinter gegen diesen Roboter laufen, der dann zum Beispiel genauso schnell auf 100 Metern ist, auf die Mitte Sekunde wie Usain Bolt, oder so. Das ist dann Ghost Run mit Robots. Das man es auch wirklich ganz gut ist. Wer ist dann wiederum, also damit könnte ich dann was anfangen, weil ich will nicht die ganze Zeit auf mein Handy schauen. Ist du nicht mehr? – Dann bau dir ein Roboter. Weil er ist stylisches Arbeit. Bei Run App bin ich auch ein bisschen zurückhaltender. Ich hab jetzt nicht Run-Tastic, wo ich dann wieder ein Profil anlegen muss, sondern ich hab eine App, die heißt Trails, und da finde ich den Vorteil, dass alles auf meinem Handy abläuft. Also es gibt da kein Profil, wo ich die Daten hochlade, sondern die App, das sind ja keine wahnsinnig schweren Berechnungen, die schafft das alles auf dem Handy und zeichnen das dort auf. Und wenn ich dann wirklich mal Daten synchronisieren will, dann kann ich das auch per Mail machen, oder kann dann selbst aussuchen, welche Daten nicht hochladen. Ja, du bist ein bisschen paranoid, deswegen hast du gleich, was ist denn mein Datenschutz? Kann man übrigens bei den Apps auch machen, man muss sich nicht anmelden. Das geht so auch. 

Vielleicht eine coole Sache, noch, die wir vielleicht im nächsten Mal in dem Podcast behandeln sollten, ist Gamification. Man kann also nicht nur ein Beispiel, hat man gerade schon, wie diese Ghost Run, man läuft gegen jemand anderen, was man auch machen kann, ist The Huston Story Runs. Also das heißt, es wird quasi irgendwas erzählt in der Geschichte und Hörbuch vorgelesen über die Bluetooth-Kopfhörer. Und dann verfolge ein zum Beispiel Zombies. Und dann hört man, ach, du musst jetzt schneller laufen, weil die Zombies sind hintertieren. Also wirklich eine gute Geschichte und irgendwann hört man dann, wie die Zombies kommen. Und die werden je schneller, oder je langsamer du bist, desto schneller kommen die Nähe, und wenn du wieder Gas gibst, dann werden die wieder leiser und so. Aber das gucken wir uns mal, wie ein bisschen genauer an Gamification. Kute, coole Sache, auf jeden Fall, gut zur Motivation. Okay. – Okay. 

Magst du jetzt deine Paranoia ausleben? – Ja, gerne. 

Also, ich bin ja grundsätzlich ein Fan von solchen Gadgets und von der modernen Technik. Ich hab einfach nur ein Problem damit, dass die Sand ganzen Sachen immer auf einem zentralen Server bei irgendwelchen Firmen gespeichert werden müssen. Also es gibt heutzutage ja fast keine Applikation mehr, wo man nicht einen Internet-Kaun dafür braucht und wo man die Daten dann hochlässt und wo man Profilern legt und das finde ich halt einfach bedenklich. Ich bin mittlerweile auch schon bei meinem Mail-Kaun dazu übergegangen, dass ich mir einen geholt habe, wo ich was zahle, man muss natürlich auch einen zentralen Service anlegen. Aber ich weiß dann darzumindest, dass die keine Profile speichern, dass die keine Daten auswerden und so weiter. Ich weiß natürlich nicht, aber ich gehe davon aus, die haben halt ein anderes Geschäftsmodell und das Geschäftsmodell von diesen ganzen Gesundheitsapps ist eben nun mal mit den Daten zu handieren und da kommt der Datenschutz und ich finde, dass viele der Datenschutzprinzipien hier verletzt werden. Also es gibt ja so ein paar Prinzipien sowas wie zum Beispiel die Zweckbindung, das heißt, man erhebt die Daten jetzt bei den Gesundheitsapps, um denjenigen, um den’s geht, gesundheitlich zu unterstützen und dann darf man die Daten auch nicht für etwas anderes verwenden. Und zumindest dieses Grundprinzip sehe ich da verletzt natürlich auch die Sachen wie Datensparsamkeit und Datenvermeidung. Also allein die Tatsache, dass die Daten unbegrenzt gespeichert werden, das verstößt eigentlich schon ganz extrem gegen die Datensparsamkeit. Also das kann man sich ja eigentlich auch ganz gut anschauen bei den Apps, also warum jetzt beispielsweise eine Laufabmeiner SMS lesen möchte verstehe ich auch nicht, das stimmt. Das ist entscheidend, dass du glaube ich schon gesagt hast, das Geschäftsmodell und da gibt es diesen ganzen Kantenkohlen Satz, wenn das nix kostet, dann bist du das Produkt, so ein Gefähr und muss halt immer abwägen, wie bei allen Sachen zwischen Komfortgewinnen, Google Nautz, zum Beispiel und der Privatsphäre und wenn man sich dessen bewusst ist, dann kann man das auch bewusst abwägen und dann muss man sich überlegen, was ein wichtiger, das ganz schlimm finde ich für die Leute, die eben gar nicht wissen, was alles passieren kann mit da an, etc. Da muss auf jeden Fall mehr. Ganz präventiert, wenn du das Paranzt ein, definitiv, sich auch so. Also ich glaube auch, ich bin wirklich ein bisschen paranoia und bin jetzt die, das eine Ende vom Pendel, also das schwängt, im Moment schwängt es ja rüber, dass sich keiner mehr um Datenschutz Gedanken macht und ich bin vielleicht so ein bisschen die andere, das andere extrem letztendlich wird sich irgendwo in der Mitte einpendeln, dass die Leute sagen, okay, hier, bei dem und dem bin ich einverstanden, das ist jemand weiß und bei den anderen Sachen bin ich nicht und aber wie du sagst, dafür muss man sich erst mal bewusst werden, was überhaupt alles an Daten über einen gesammelt werden. 

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Consumer Health, Fitnesstracker