Schlagwort: Prozesse

  • Folge #95 – Klinische Pfade

    „Klinische Pfade“ – Eines der klassischen „gut, aber“-Themen ist auch Thema des eHealth-Podcasts Nummer 95. Christian und Renato erklären in dieser Folge nach bewährter Erklärbär-Manier.

    • Was sind Klinische Pfade mit kurzer Definition
    • Wie ist das allgemeine Vorgehen, wenn Klinische Pfade eingesetzt werden
    • Abgrenzung zu Leitlinien und Workflows
    • Gründe dafür („gut“)
    • Gründe dagegen („aber“)
    • Austauschformate
    • Lösung: Pragmatische „Klinische Pfädchen“

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    Transkription

    Wir machen heute eine Erklärbär-Folge. Das haben wir schon lange nicht mehr gemacht. Wir hatten ja jetzt News und viele Interviews, aber die tollen Sachen aus unserem Bereich, die noch eine Erklärung bedürfen, die hatten wir schon lange nicht mehr mit drin. Deswegen heute wieder Erklärbär und unser Erklärbär Christian ist in Ordnung dabei. Der Erklärbär, der etwas angeschlagen ist, von daher falls ihr nicht die gewohnte Stimme hört, dann liegt das an. Der Erkältung. 

    Genau, heute haben wir den klinische Pfad, was ist ein klinische Pfad? Das stellen wir uns mal ganz dumm. 

    Genau, also die älteren Zuhörer, wenn das herausgehört haben, das ist aus der Feuerzangenbowle. Sie prägen es wieder, also das heißt aktuell, es ist Weihnachten, und da kommt es ja quasi in jedem Studenten-Kino mindestens einmal vor. Er war uns für das gar nicht gemacht, den Konstanz in der Harte Wege. Ich kenne das auch von der Uni aus Dortmund, das immer der Audi Max gebucht wird und man da hingeht und auch so einZettel dabei hat, was passiert, also dass man Laser-Pointer mitnimmt und geholische Getränke und so weiter. Aber es gibt es bei uns gar nicht. Egal, wir wollten hier vorher nicht so eine Quatschen. Also Thema heuteklinische Pfade, Max vielleicht noch die Agenda kurz vorstellen? 

    Ja, also wir haben das Thema klinische Pfade. Haben wir irgendwie noch gar nicht geschafft, auf die Agenda zu bringen. Aber da ist eine durchaus Relevanz hat, zumindest eine theoretische. Wir wollten was mal draufhaben. Wir erklären erst, was ist das? Dann grenzen wir die klinischen Pfade ab zu anderen Begriffen, Leitlinien, Workflow und so weiter. Dann gucken wir uns an, warum wir überhaupt klinische Pfade haben und warum die gut sind. Und dann werden wir uns auch noch überlegen, warum die vielleicht nicht so gut sind und warum sie es bisher noch nicht geschafft haben, so den großen Einzug in die Krankenhäuser zu finden. Und dann gehenwir am Schluss noch so ein bisschen ins Technische und schauen uns Austausch-Vermate an. 

    Genau, also ich starte mit klinischer Pfad, was ist das? Und am Anfang, was alle immer am liebsten haben, eine Definition und zwar von Eckerat aus 2003. Der klinische Pfad beschreibt den optimalen Weg eines speziellenPatienten-types mit seinen entscheidenden diagnostischen und therapeutischen Leistungen und seiner zeitlichen Abfolge. Interdisziplinäre und interprofessionelle Aspekte finden ebenso Berücksichtigung wie Elemente zurUmsetzungsteuerung ökonomischer Bewertung. Das war die Definition. Und hinterher versteckt eigentlich die Idee, dass wenn Patienten ähnliche Voraussetzungen haben, also alter Gesundheitszustand gleiche Indikationen, dann ist es eigentlich unlogisch, dass sie unterschiedlich behandelt werden. Und ideal wäre es, wenn alle nach der besten Methode behandelt würden, also ich glaube, kann man sagen, nach dem Goldstandard behandeltwürden. Und generell, so als Mediziner, du wirst es ja wissen, hat man ganz viele Regeln im Kopf, also Entscheidungsregeln, die dann mehr oder weniger im Kopf ablaufen, vom Mediziner von der Medizinerin und aufgrundderer erdern und wie handelt. Was spricht dagegen, dass man sich intern Krankenhaus zum Beispiel festlegt, wie man eine Indikation behandeln möchte und das dann so macht? Ich habe mich durch das Ganze nicht knallhart immer so durchziehen, sondern dass man sehr laut Pause sieht und natürlich darf man davon abweichen. Und das lustige oder weniger lustige ist, das war schon zu meinen Studienzeiten, kurz nach dem Krieg, Thema. Und damals wurde gesagt, ja, die stehen jetzt kurz vor dem Durchbruch, die klinischen Vater, aber irgendwie so richtig durchgesetzt hat sich das immer noch nicht. Ich habe immer mal wieder so ein bisschenmitbekommen, dass es zumindest nach meinem Kenntestand ein Krankenhaus, ausgibt, was das viel macht. Das ist meine ehemaligen Heimat aus dem schönen Bochum. Ich komme aus dir, Bochum lang dreher, das Knappschaftskrankenhaus. Und ansonsten hast du ja schon vorhin in der Ergänder gesagt, ist es eigentlich gar nicht mehr so ein so ein riesen Thema. Es kommt immer mal wieder in Kleinen, aber da kommen wir ja nachhernoch dazu. Genau, jetzt hätten wir als Punkt, aber du wollte noch was sagen. Ich wollte noch was sagen. Ich wollte noch ein bisschen weiter und monologisch sehen. Und zwar zum Vorgehen, wie es so idealerweise da der Prozess, und der erste grütte erste größte Hürde und der erste Prozess Schritt, ist natürlich, dass man irgendwie in einem Haus Konsens erlangt. Wie denn jetzt eine Indikation, also eine Krankheit behandelt werden soll, will soll. Und das ist meistens der schwierigste Prozess. Wenn man das irgendwann mal geschafft haben sollte, dann ist es so, dass dann Patienten vielleicht aufgenommen wird. Man den entsprechenden Pfad ausfällt, also was weiß nicht, was eine Appendektomie, dass dann diesem Patient der Pfad zugeordnet wird. Dieser abstrakte Pfad, diese Blaupause und das dann natürlich, der noch mal bei dem konkreten Patient irgendwie angepasst wird. Also gesagt wird diese eine Maßnahme brauchen wir nicht, weil wir haben vielleicht ein aktuelles Rundgebild. Und das, also der Kochplan, das Rezept angepasst wird zu dem Patienten. Und danach, dass es aufgelöst wird, dann auf konkrete Termine und konkrete Sachen, die gemacht werden sollen. Also dann und dann Blutbild, dann und dann Röntgen und Bild, dann und dann wird operiert und so weiter. Und so ist so ganz grob das vorgehen. 

    Jetzt willst du das abgrenzen, zum Thema, wo ist der Unterschied, den klinischer Pfad, zu einer Leitlinie, zu einem Workflow und so weiter? 

    Genau, also du hattest ja eben schon angedeutet, dass es die konkrete Umsetzung ist. Also wie wird dann ein Patient ganz konkret behandelt, das definiert ein klinischer Pfad und darin unterscheidet er sich dann auch schon so einigermaßen von einer Leitlinie. Die Leitlinie, das ist was, was die Ärzte sehr gut kennen. Man soll ja häufig Leitlinienkonform arbeiten und behandeln. Das heißt, es ist basiert, genau. Genau, genau. Das heißt, für bestimmte Häufige und teilweise auch nicht so Häufige Erkrankungen und Symptome gibt es einen fest definierten Plan Häufig von den Fachgesellschaften in langer Diskussion verabschiedet. Und dort wird dann Unterzusammentragung vieler Studien und vieler Erkenntnisse aus bisherigen Sachen, wird dann ein Plan definiert oder Maßnahmen definiert, die bei einem Patienten durchgeführt werden sollen. Genau. Und auf diesem Level bewegen sich dann die Leitlinien. Das ist aber ein Level, das natürlich für alle Krankenhäuser jetzt hier in Deutschland oder in deutschsprachigen Raum gilt für alle, die eben sich dieser Leitlinien verpflichtet fühlen. Und jetzt kann man sich gut vorstellen, dass ein Krankenhaus A ganz anders arbeitet und tickt als ein Krankenhaus B. Deswegen lassen sich die Leitlinien zwar in einem übergeordneten Sinn auf die Krankenhäuser drüber stülpen, aber wie man jetzt genau einen Patienten behandelt, also wann welche Untersuchung kommt und nach welchen Kriterien man dann genau entscheidet das, lässt sich dann leider doch nicht immer auf alle Krankenhäuser über stülpen. Und da und unterscheiden sich dann Leitlinie, die eben für eine gesamte Fachgesellschaft verbindlich sein sollte und die klinischen Pfade, die das ganze runtergebrochen sind auf ein konkretes Krankenhaus. Das heißt, in einer Leitlinie werden dann allgemein beschrieben, bei einem Patienten muss das und das gemacht werden und in einem klinischen Pfad steht dann im Krankenhaus Exypsilon. Wirts am zweiten Tag nach Aufnahme, in denen und in Räumlichkeiten, mit denen der Person eine Untersuchung, ein Röntgenbild durchgeführt. Genau, all kann ja zum Beispiel sein, dass in der Leitlinie auch Geräte benutzt werden, die im Krankenhaus gar nicht vorhanden sind, was was ich MRT oder Petsity oder sowas. Und eine Leitlinie beginnt ja häufig oder beginnt meistens auch schon vor dem stationären Aufenthalt. Und geht auch über den stationären Aufenthalt im Nachhinein hinaus. Genau, von daher kann man also sagen, ein Leitlinie ist die Vorlage und die Vorgabe für einen klinischen Pfad und der klinischen Pfad ist dann die konkrete Ausarbeitung für ein bestimmtes Krankenhaus. Und dann könnte man es vielleicht noch nach unten abgrenzen zu den Workflows, das sind dann diejenigen Schritte, die digital unterstützt, abgearbeitet werden können. 

    Dann haben wir jetzt also erstmal erklärt, was ist das klinischer Pfad? Wir haben es abgegrenzt zu Leitlinien und Workflows, dann würde ich jetzt ein bisschen die Argumente dafür bringen. Und möchte das dann untergliedern in Qualität, Planung, Dokumentation und Steuerbarkeit. Und was ein natürlich mehr oder weniger anspringt, ist, wenn man nach Goldstandard behandelt und somit nach neuen evidenzbasierten Erkenntnissen behandelt. Bei Handel zum Beispiel der nach den Fachgesellschaften, dann kann man ja davon hoffentlich ausgehen, dass die Qualität irgendwie steigt, kann für unerfahren Ärzte in der Hilfestellung sein. Oder auch für Krankheit, die nicht zu häufig vorkommen, dass man also da einfach eine Handlungsempfehlung bekommt. Dass zum Thema Qualität, man hat eine bessere Planung, weil wenn der Patient ins Krankenhaus kommt, dann weiß man von vorne rein schon, nachdem man den Pfad zugehauen hat, was wann passieren soll. Also es ist eben nicht so, dass man ein grob weiß, dann und dann soll vielleicht was passieren, sondern dass man direkt die Maßnahme ableiten kann und die dann auch schon ins Order Entry geben kann. Das haben wir ja glaube ich auch schon besprochen, oder? Da hat man schon Order Entry, dann hat du, weißt du, ich glaube schon. Das stimmt ganz am Anfang, bestimmt mal. Ich kann mal schnell recherchieren, während du redest. Rescherche mal, machst du doch so die ganze Zeit, oder? Hörst du mir zu. Das war auch schon eine Antwort. Ich mach mal weiter. Also man kann besser planen, man weiß, wann was passieren soll. Und dadurch kann man dann hoffentlich die Wartezeiten für den Patienten minimieren, man kann den Patienten von vorne rein sagen, also übermorgen wird um 14 Uhr das passieren. Also wartet Zeit in sowohl für die einzelnen Maßnahmen als auch vielleicht den Klinikaufenthalt verkürzen, wenn man eben besser die Ressoursten planen kann. Das Ganze ist für einen Patienten-Transparente. Also es glaube ich auch ein gutes Gefühl, wenn man aufgenommen wird und man bekommt direkt einen Plan. Also dann und dann wird das um das passieren, das wird professionell. Manmuss vielleicht weniger Sachen konkret anfordern, weil das alles schon klar ist im Plan. Ja, weil man weiß, wann was passieren soll, kann man auch Belastungsspitzen vielleicht vermeiden, indem man einfach den Arbeitsplan anpasst, etc. Dann sollte es eigentlich auch einfacher sein zu dokumentieren. Warum, wenn schon etwas vorgegeben ist, muss man nicht alles jedes Mal wieder neue dokumentieren, sondern muss man einfach nur die Abweichung von diesem Pfad dokumentieren. Also als ein Beispiel, wenn man als Pfadtschritt eine OP hat und bei der OP von mir aus die ICD-OPS Materialzeit auch von Team und so weiter hinterlegt hat, dann muss man nachher, wenn der Pfad zugewiesen ist und damit die OP muss man nur die Änderung dokumentieren. Was also jetzt nicht dann dem Standard entspricht und das ist in der Regel deutlich weniger als wenn man alles immer wieder neu machen muss. Das kann man natürlich auch mit anderen Punkten erreichen, aber das ist halt so ein Argument auch für ein Pfad. Also man muss nur die Abweichungen dokumentieren. Da spielt das Orderentry natürlich auch wieder eine Rolle. Ich habe jetzt übrigens recherchiert und das war die Folge 30, wo wir das Orderentry schon mal besprochen haben. Also alle denen, das nix sagt, die können da gerne noch mal nachhören. Genau, ich will noch ein bisschen weiter rein, magst du in der Zwischenzeit noch mal gucken, ob wir Tabine und Ressourcenmanagement hatten. Ich gebe dir jetzt eine Rechercheaufgaben, damit ich hier Profisoral monologieren, monologisieren. Letzter positiver Aspekt ist jetzt nix medizinisches, sondern eher so die Steuerbarkeit. Wenn man also irgendwie ein Sol hat, also wie der Patient eigentlich behandelt werden sollte, dann kann man natürlich auch ein Sol vergleich machen. Also läuft es tatsächlich so, wird der Patient tatsächlich so behandelt, passt der Pfad überhaupt. Und dadurch erreicht man Transparenz. Was meiner Meinung nach häufig ein großer Hinderungsgrund ist generell für IT im Gesundheitswesen. Was ja auch menschlich ist, weil Transparenz natürlich auch zu Angst führen kann. Also werde ich dann gemonitort, wird irgendwann gesagt, der macht die gleiche Arbeit in viel schneller oder du hast besonders viele Komplikationen etc. Von daher glaube ich, kleine Randbemerkung von mir persönlich, dass diese ganze Transparenz häufig so ein untergeordnetes Negativ-Augument für IT ist. Und dann vielleicht andere manchmal vorgeschoben werden. Kleiner Randende und man kann natürlich dann ja auch aus eher administrativer Sichten einfachere Prozesskostenrechnungen machen. So viel zum Thema klinische Pfade pro. 

    Jetzt machst du mal den Bösen. 

    Genau, warum ist es denn bis jetzt noch nicht zu diesem eigentlich erwarteten Durchbruch gekommen von den klinischen Pfaden? Und da gibt es jetzt bestimmt ganz viele Gründe dafür, es gibt technische Gründe, es gibtsoziale Gründe. Und vielleicht ein Grund, der maßgeblich sein könnte, ist die Leute, die dahinter stehen müssen, die stehen nicht immer dahinter. Und das sind die Ärzte, die sich gegebenenfalls durch solche klinischenPfade bevormhundert fühlen. Du hast es vorhin gesagt, dass ein neuer, ein junger Arzt, der noch nicht so lange dabei ist, unerfahren ist, der manchmal ganz dankbar drum, wenn er vorgaben bekommt. Und wenn er gesagtbekommt, du musst einen Patienten so und so behandeln. Das spielt doch zu gut. 

    Ja, auf jeden Fall. Aber die erfahrenen Ärzte sehen das dann teilweise als Bevormundung. Die wissen, wie sie einen Patienten behandeln und sehen dann eher schon die Besonderheiten eines besonderen Patienten. Ja, wir gehen ja auch immer mehr in die individualisierte Medizin. Wir wissen viel mehr über den Patienten, wir kennen sein Genomen und wissen, dass er einen ganz bestimmten Tumor hat. Aber ist das ein Widerspruch? Dann müsste man tatsächlich viel, viel mehr diesen Baum noch aufs Verzweigen. Und das würde es halt noch komplizierter machen. Ja, auf der anderen Seite müsste das jeder dann ansonsten die neuesten erkennen, ist das sich immer wieder selbst ins Kichern packen. Also weiß ich nicht, ob das nicht sogar ein Argument dafür ist. Ja, das wäre vielleicht eher ein Argument dafür, dass die Leute dann eher zu Spezialisten gehen, die die Workflow dann im Kopf haben und einen Programm brauchen, dass sie darauf hinweisen. Also, auf jeden Fall könnten sich Ärzte bevormundet fühlen. Einige fühlen sich bevormundet, die fühlen sich teilweise schon durch die Leitlinien Medizin bevormundet. Und wenn man dann mit klinischen Pfaden kommt und man dann quasi auf Knopfdruck den Plan der Behandlung schon bis fast zur Entlassung aufgestellt hat, dann könnte man das Gefühl haben, ein Arzt macht sich quasi selbst unnötig. Dann kommt immer wieder der Begriff der Kochbuchmedizin. Also Ärzte sind keine Köche, wo man einfach nach Rezept vorgeht, wo man einfach den Einschritt nach dem anderen tut. Also Ärzte verstehen sich ja vielleicht mehr als Künstler, als Ingenieur oder Köche. Und da spielt natürlich dann auch so was wie Kompetenzverlusten mit eine Rolle. Also, dass man gewisse Sachen abgibt und vielleicht nicht abgeben möchte. Aber geht nicht eigentlich jeder Beruf irgendwie. Also man macht Erfahrung, die lässt man mit einfließen und dann geht ja jeder irgendwie nach einem Schema vor, ob man sich jetzt dessen Bewusstest oder nicht. Ja, nach einem gewissen Schema schon. Aber ich glaube gerade der medizinische Beruf, der erwarten, die Patienten auch, dass auf sie individuell eingegangen wird. Und dass man gerade eben nicht so durchgeschleust wird. Also das ist ja auch bestimmten Grundfest wegen Heutzutage, Alternative, Medizin, Methoden so ein Run haben. Und so gern angelaufen werden, weil man sich dort eben nicht als die Leber oder die Hüfte fühlt, sondern weil man sich dort als Patient und individuelle Person ernst genommen. Ich war die Currywurst, aber auch das ist doch wieder kein Widersch, es ist doch auch wieder kein Widerspruch. Sondern wenn man quasi weniger Aufgaben hat, weil den Teil schon dokumentiert ist, weil den Teil schon klaist, dann hat man vielleicht als Ärzt den Arzt wieder mehr Zeit sich mit den Patienten zu kümmern. Wenn das so wäre, ich habe es jetzt leider auch noch nicht festgestellt, dass diese ganzen Hilfen, die Digitalisierung dem Arzt auch nur eine Minute länger am Patientenbet gebracht hätten. Und daher ist glaube ich die Befürchtung oder die Gefahr ist eben da. Ich bin ja hier Advokatus, ja, deswegen darf ich das jetzt hier so sagen. Ich finde es ja grundsätzlich auch nicht gut, dass jeder quasi sein individuelles Sitzchen kochen darf, aber ich kann mir vorstellen, dass ich einige Ärzte dadurch durchaus bevormontet fühlen. Und dann Teufel anfalt immer weiter. Genau und wir haben es eben schon angesprochen, das ist je nachdem, wie ausformuliert das Ganze ist und wie komplex das ist, ist das ein riesengroßer Aufwand. Der Aufwand, der benüsst sich nicht nur darin, das Ganze nie dazu schreiben oder in technische Bahnen zu lenken, sondern auch der Aufwand im Vorfeld, das Ganze überhaupt mal zu besprechen. Die Leitlinien einiges vor, aber das muss ja dann wirklich noch konkret umgesetzt werden und dann fangen Ärzte wieder an zu diskutieren. Ich war auch mal in meiner Ärzlichen Tätigkeit in einer solchen Diskussion über eine Leitlinie dabei. Das sind wir bis auf so ganz kleine allgemeine Randbedingungen sind wir noch nicht weit gekommen. Also da könnten wir noch lange nicht davon sprechen, dass diese Leitlinie überhaupt auf die Bahn gebracht wird. Das deckt sich auch mit meiner Erfahrung. Ich habe auch mehrere Projekte gestartet, die alle im Sonntverlauf sind, wenn man keinen Konsetz gefunden hat. Ja, und da muss man eben nicht nur verschiedene Ärzte zusammenbringen, wo er bekanntenermaßen jeder Arzt, seine eigene Meinung hat, sondern man muss dann auch noch verschiedene Berufsgruppen zusammenbringen, die Pflege, die Ärzte, vielleicht auch noch Sozialdienste oder andere Sachen, die dann auch mit Reinspielen, verschiedener, die Radiologen und die Internisten und die Chirurgen. Das sind Diskussionen, da hat man keine große Lust drauf. Also natürlich sind die Gewinn bringen. Wenn man das damals schafft, sich auf so einen Konsens zu einigen, dann hat man da ganz viel Wissen in diesem klinischen Pfad drin. Aber bis man erstmal soweit ist, es ist sehr viel Arbeit reingefchlossen und dann ist es eben die Frage, bringt das tatsächlich einen zählbaren Nutzen. Ich weiß nicht, ob es dazu Forschungsergebnisse gibt, ob die Einsatzklinischer Pfade tatsächlich zu besserer Medizin führt, können wir vielleicht mal recherchieren. Verwert dann dein Job. Ja, aber jetzt rede ich ja. Genau. Und dann gibt es, das hat es du vorhin schon angemerkt, die Angst der Ärzte kontrolliert zu werden, also dass man das als controlling Instrument nimmt. Dass man bei Ärzten die sehr stark von diesem Pfad abweichen, dass man dann zweimal draufguckt und warum weichen die ab und könnte er vielleicht nicht schneller arbeiten. Das ist noch eine Angst vielleicht, die damit spielt und deswegen die gerade die Ärzte dann auch nicht so gerne in solchen Projekten mitarbeiten. Genau. Und dann eben noch die vorhin erwähnte Komplexität, wenn man sich jetzt das Ganze so als Baum vorstellen, dann Patient kommt rein. Und dann gibt es gewisse Entscheidungsknoten und dann teilt sich dieser Baum auf, das kann zu ganz, ganz vielen Verestellungen führen. Das Ganze, erst mal zu durchblicken, niederzuschreiben und dann eben in Software zu gießen, das ist gar nicht so einfach. Und das sind alles durch ausgewichtige Gründe, weswegen man bei sowas etwas zurückhaltender ist. Und scheint, es ist ja auch etwas, was viele davon abgehalten hat, die klinischen Pfade einzuführen. 

    Ja, was kennst du denn noch für Probleme bei der Umsetzung? Also du hattest ja auch schon solche Projekte schon auf der Stellarseite mit betreut, was gibt es denn dafür Probleme? 

    Genau, also das heißt, du organisatorisch hast du schon angesprochen. Ich möchte sagen, dass es technisch zwar anspruchsvoll ist, aber eigentlich nicht unlösbar. Dafür gibt es auch eigene sogenannte Workflow-Engines, die man beispielsweise mit einbinden kann in Produkt, die dann so Basis-Funktionalität mitbringt. Ich möchte noch ein ganz kurzen paar Elemente aus dem Pfad, die technischen, also nicht medizinisch, sondern technisch beschreiben, was es da gibt. Klassiker ist dann in den Start und Endpunkt, das muss ja irgendwie ein definierten Punkt geben, mit dem Startet oder mehrere und eben auch einen End oder mehrere Endpunkte. Und dazwischen gibt es dann irgendwelche Aktionen, das kann dann irgendeine Maßnahme sein, wie vorhin angekündigt, wie vorhin gesagt, Röntgen-Thorax beispielsweise oder Blutbild machen. Man kann es Entscheidungspunkte geben, was du gerade gesagt hast, also wenn der Wert über das oder wenn der Stadion des Tumos größer als das dann gehen, rechten Pfad und wenn nicht gehen in linken Unterpfad, kann teilweise so Punkte auch aufspeißen, die parallel laufen können und die danach ja wieder zusammenführen. Das nimmt man dann manchmal ein Branch-Step und dann synchronisiert man die wieder, das gegen wird dann der Speeder-Zusammenführungspunkte im Englischen an Synchronization-Step genannt. Man kann häufig mit so Unterpfaden arbeiten, so ein bisschen wie Lego, also wir haben Teilpfad schon definiert und den nutzen wir einen anderen Pfad mit. Das nimmt man dann nesting oder man kann auch sagen, wir warten jetzt, also irgendwie ein White-Step-Faden, jetzt beispielsweise zwei Tage bis das Medikament an anfängt, Wirkung zu zeigen. Und dann entscheiden wir uns ob wir jetzt Links oder rechts rumgehen. Das sind so die Punkte, die man da nutzen kann, einem strukturierten klinischen Pfad. Und ich habe davon gesagt, das ist technisch anspruchsvoll, aber nicht unlösbar, vielleicht ein Beispiel, um einfach so die zeitliche Komponente mit reinzunehmen. Das haben wir von gesagt gehört, es gibt ja unterschiedliche Aktionen und man muss ja auch sagen, wann die Aktion stattfindet. Und da kann man natürlich unterschiedliche, sich auf unterschiedliche Sachen beziehen, also beispielsweise auf die Aufnahme. Also, am Voraufnahmetag erfolgt die Patientenaufklärung, am Aufnahmetag, gibt es dann die Anamlese und noch irgendwas. Oder man kann sich auch auf das OP-Datum beziehen, also ein Tag nach der Aufnahme erfolgt die OP. Man kann sich natürlich auch einfach auf die Schritte, auf den vorherigen Schritt beziehen, also das Röntgen wird gemacht sechs Stunden nachdem der vorherige Schritt abgeschlossen ist. Also allein da schon sieht man, dass es gar nicht so ganz einfach ist, die zeitlichen Abhängigkeiten plus was passiert, wenn sich jetzt einen Schritt verschiebt, während die anderen alle auch verschoben oder nicht. Das müsste dann in alle Umsysteme verschickt werden, also in ein RIS beispielsweise, was es, wenn es dort anTermin-Kollisionen gibt und so weiter. Also, das heißt, technisch geht es, man muss aber sehr viel auch organisatorisch klären. Ich glaube, das ist dann der zweite große Grund, warum sich das nicht so durchgesetzt hat. Und das Schlimme sind ja dann immer die Patienten, die sich nicht dran halten und die dann auf einmal zwei Krankheiten haben oder zwischendurch krank werden. Ist auch eine Frecherheit. Ja, das finde das auch. Ich finde, das sollte gerade medizinischem Bereich überhaupt nichts ungeplantes passieren. 

    Ja, jetzt haben wir so ein bisschen erklärt, was das ist, abgegrenzt pro und kontra. Jetzt ist immer vorhin gehört, dass das Ganze mehr oder weniger zumindest inhaltlich ein bisschen von den Leitlinien abgeleitet werdenkann. 

    Genau, und damit nicht jedes Haus so ein Fahrt für sich definieren muss und den auch aktuell halten muss, das ist ja das nächste Problem. Gibt es mal die Idee eher von der wissenschaftlichen Seite, dass man die irgendwieaustauschen soll. Und das kann man natürlich unstrukturiert machen, also einfach Textform runter schreiben. Man kann da semi-strukturiert machen, also einfach irgendwie eine Tabelle-Exelform, Tag vor Aufnahme passiertdas, Aufnahme-Tag passiert das, OP-Tag passiert das oder ganz richtig schön vollstrukturiert. Als Baum mit der Entscheidungspunkten und eben diesen ganzen Elementen, die ich oben aufgezählt habe. Das ist natürlichdas, was das Informatiker herztern, höher schlagen, lasst. Und da gibt es dann Austauschformate, so was wie GLIF und Asbru. Das Problem ist, wenn man das so ganz hart strukturierten machen möchte, dann muss man wieder sehr viel Inhalte rein programmieren. Und programmieren ist dann auch schon die Sache, was man machen muss. Also man muss sagen, wenn was, was ich, was der Entzündungswert so und so über das ist, dannmacht das und das. Und die Entwickler unter euch hören das schon. Das heißt man muss ganz viel mit programmier Elementen dort arbeiten, mit Schleifen, mit If-Then-Else und so weiter. Und wenn man das Besuchprogrammieren muss, dann ist die Frage, warum sollte man das dann in so einem propritären System machen? Weil man das dann so nochmal übersetzen muss, in die eigene System, was beispielsweise das KIS kann. Und dann kann man es eigentlich fast auch schon direkt den JavaScript machen. Also ich habe bisher, ich kenne das auch nur aus der Vorlesung von früher, aber in der richtigen Leben habe ich noch keins von den gesehen in Deutschland. Und das ist auch nicht einfacher, verständlich diese Sprache ist das vielleicht so eine Art Domain-specific-Language, wo man nicht so viel Informationen braucht oder wo man nicht so viel lernen muss, wie für JavaScript. Ja, du brauchst fast die gleiche Funktionalität und kann sein, dass es vielleicht minimal leichter ausschaut. Auf der anderen Seite gibt es natürlich kaum Leute, die das können. Also das heißt, ja, was gibtEntwickler in Anfangszeichen, findst dann jeder Ecke. Und dem muss man einfach sagen, wo welche Daten in der Datenbank beispielsweise stehen und dann kann das da rausholen. Aber das Ganze dann mit Glyff oderAsprue, ein bisschen schwieriger jemanden zu finden, der das kann. 

    Gut, finale Worte von dir. 

    Finale Worte. Die letzte Salbung. Die letzte Ölung für die letzten Ölung für den Tod gesagten Kleinenfahrt-Meinsto. Grundsätzlich gut, aber schwer umsetzbar, aber vielleicht noch der Hinweis, dass man klinische Pferdevielleicht auch nicht immer so groß denken muss. Dass man vielleicht das Ganze auch mit kleineren Elementen ab frühstücken kann. Das werden vorhin das Thema Order entry. Dass man dann sagt, okay, ich mache danneben Pakete, die ich Schnüre für jemanden, der mit speziellen Symptomen reinkommt. Und der kriegt dann standardmäßig die und die und die Untersuchung. Das sind ja ja auch schon mal so ein paar Sachen abgedeckt. Zum einen die neuen Mitarbeiter, die werden angeleitet, was dann für Untersuchungen gemacht werden. Es geht schneller und es gibt eine gewisse Zeiterspannis da und man kann damit auch eine Qualitätssicherungabdecken. Klinische Pfädchen. Hätte ich nicht schöner sagen können. Das sind verdurch. Ja. Dann sind wir durch. Okay. Macht’s gut. Auf Wiederhören. Bis dann, tschüss. 

    Shownotes

  • Folge #89 – Patient journey mit m.Doc

    In dieser Folge sprechen wir mit Admir Kulin von m.Doc über Software, die die „Patient Journey“ abbildet und somit viele Aspekte aus Folge #65 realisiert werden können. Admir Kulin ist Geschäftsführer und ehemaliger Profisportler (kein „Center“ ;-)) von m.Doc. In den News geht es (leider mal wieder) um große Datenschutzprobleme, einmal bei einem offen erreichbaren PACS-Server und um die britische Regierung, die Zugriff auf Patientenakten haben möchte.

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    Transkription

    Genau, wir haben heute wieder einen Gast hier, der Gast ist Admir von m.Doc. Magst du dich einfach mal und deine Firma selbst ein bisschen vorstellen? 

    Sehr gerne, sehr gerne, vielen, vielen Dank für die Möglichkeit. Admir Kulin, [ich] bin ein ehemaliger Profisportler, der dann über Umwege in den Gesundheitssektor, in die IT-Branche gekommen ist. — Dazu komme ich gleich. Wenn du sagst Profisportler — Basketballer? — Basketball. — Wie groß bist du denn dann? — 1,88. — Also Center? — Nee. — Was, nein, Quatsch, Aufbau, nicht? — Point Guard, Gott, sorry. Entschuldigung, wir haben nichts mit Basketball [am Hut]. Center sind die Großen, ne? — Genau, genau. Oh Gott, oh Gott, das muss ich ja auch [raus]schneiden. 

    Und über Umwege dann in den Gesundheitssektor gekommen, in die IT. Bei der Firma Vitaphone als CFO, also kaufmännischer Geschäftsführer, dort auch Telemedizin und die Patientenversorgung kennengelernt, und [hab] dann mit dem weiteren [Team] 2016 entschieden, dass es doch eine Möglichkeit gibt, einiges zu verändern im Gesundheitssektor und vor allen Dingen den Patienten einzubinden. Und da haben wir 2016 entschieden, mit einem sehr erfahrenen Gründerteam, m.Doc zu gründen, in Köln, mit einem klaren Ziel der Einbindung des Patienten in die Prozesse, also die Patientenzentrierung wirklich zu leben, digital. Und das machen wir seit 2016. [Wir] haben seit Februar 2019 die Thieme Gruppe als Minderheitsgesellschafter — da haben wir uns explizit für entschieden. Also gegen Wagniskapitalgeber [und] für ein Unternehmen, ein mittelständisches Unternehmen, entschieden. Keine Heuschrecken, ja. Wir sind gekommen, um zu bleiben. Frei nach dem Motto agieren wir, und das ist uns ganz wichtig. 

    Okay, wofür steht denn das M? Ist das mobile? — Das steht für mobile, also der erste Gedanke damals. Wir werden ja sicher gleich dann noch auf das Produkt ein bisschen zurückkommen. 

    Wenn du jetzt sagst, du hast den Patienten in den Mittelpunkt gestellt — dann haben wir eine eigene Podcast-Folge mal dazu gemacht, da habe ich so ein bisschen losgelöst herumgesponnen, wie es eigentlich für den Patienten sein sollte. [Ich] war vor kurzem wieder mit einem nahen Familienangehörigen [im] Krankenhaus und hab wieder gesehen, wie wenig der Patient eigentlich informiert ist. Wie würdest du die Produktgruppe bezeichnen oder das Produktsegment, in dem ihr da unterwegs seid? Also wer sind noch Mitbewerber, und wie nennt man das? 

    Ein bisschen schwierig, wie man das Ganze benennt, weil wir wirklich sehr breit eingestiegen sind, weil [wir] die ganze Patient Journey abbilden, aber Patient Empowerment ist so das Übergeordnete, also die Patient Journey. Und da gibt es verschiedene Marktbegleiter oder Marktgestalter, mit denen man gemeinsam den Mobile-Markt bedient. Und auch wenn man jetzt eine Firma hat, die sich gerade vom Bedside-Terminal in Richtung des Patienten bewegt, oder ob man bei verschiedenen Befragungen Heartbeat nimmt — da gibt es auch die Patient-Journey-App. Aber auch [Anbieter von] Patientenakten, die sich so ein bisschen in die Richtung bewegen wollen, Prozesse abzubilden. Das heißt, da gibt es viele, und auch eine AOK hat ja gerade ein Produkt versucht zu launchen mit [einem Partner], wo die genau das versuchen auch zu realisieren. Das heißt, wir sehen immer mehr Leute, die sich damit beschäftigen, den Patienten gerade in den Klinikprozess mit einzubeziehen, in verschiedenen Bereichen. 

    Und dadurch, dass es ja jetzt schon ein sehr breiter Prozess ist, sehr weit gefasst, gibt es natürlich in verschiedenen Bereichen verschiedene Player, die da eine wichtige Rolle spielen — wobei am Ende die KIS-Hersteller die wichtigste Rolle spielen. Ohne die ist es immer ein bisschen schwierig reinzukommen. — Ja, schwierig, [den] idealen Prozess abzubilden. — Ohne die, ja, genau, bzw. nachher die Mehrwerte dem Kunden, dem Krankenhaus klarzumachen, wird schwierig, wenn wir jetzt nicht sagen können, die [liegen] da nachher strukturiert in der Akte, oder wir können es auch abfragen. — Genau. 

    Jetzt hast du gerade schon Patient Journey gesagt. Jetzt mache ich eine Kombinationsfrage: Was ist die Patient Journey, und gib mal Beispiele bitte. Und warum gibt es das nicht schon längst in Deutschland flächendeckend? — Das, was wir nicht haben, das ist die Patient Journey. — Ja, also ich meine, das ist relativ viel — also das, was wir nicht haben, das könnte dann auch semantische Interoperabilität sein, das musst du schon ein bisschen einschränken. — Ja, klar, aber ich meine, im Endeffekt kommt es ja aus dem Bereich der Customer Journey. Und ich glaube, das Erste — dass der Patient als Customer gesehen wird — ist etwas, was für uns alle so ein bisschen, ja, unbekannt ist. Und die Patient Journey, um es auf Deutsch auszudrücken, das sind eigentlich Abbildungen von Prozessen, die wir so eine ganze Zeit nicht in Gedanken haben. 

    Und wenn wir explizit sagen — bleiben wir mal in der Klinik nur bei einem Aufnahmeprozess. Der Aufnahmeprozess kann eine gesamte Patientenpfad-Abbildung [sein]. Das heißt, was erleben wir jetzt? Wir kommen rein, man drückt [uns] Papier in die Hand, man füllt das Papier aus, dann, wenn man Glück hat, landet man in einem Zimmer, dann füllt man nochmal Papier aus und weiß nicht, was mit einem am Abend, was am nächsten Tag passiert. Das heißt, es sieht für uns aus wie Zufall, wenn man da ist. Ist es nicht, es sind unglaubliche Logistik-Prozesse, die dahinterliegen. Aber das ist halt einfach sozusagen wirklich diese ganzheitliche [Abbildung] vom ersten Kontakt zum Patienten, der [ihn] dazu bewegt — was auch immer das auslöst, ob es elektiv ist oder Notfall —, bis hin zu danach, bei der Entlassung. Das ist die Abbildung des Patienten als Patient Journey in der Klinik. 

    Dann lass uns mal dabei bleiben, wie es dann jetzt für den Patienten selbst aussieht. Also wenn es die Patient Journey ist, wie stellt es sich für den Patienten anders dar, wenn ein Krankenhaus euer Produkt oder ein vergleichbares Produkt einsetzt? Also wie ist der Unterschied für den Patienten mit so einem Produkt oder ohne so ein Produkt? 

    Fangen wir einfach an. Ich mein, [der] Patient kann von zu Hause, vom Sofa — bleiben wir bei dem elektiven Patienten, dem einfacheren — sozusagen einen Termin buchen, bekommt Informationen, die zu diesem Termin gehören. Das heißt eine komplette Abbildung: Wenn ich jetzt eine Knie-TEP-OP habe, bekomme ich halt sozusagen meine Aufklärung — schau mal auf die App —, bekomme Fragebögen, Checklisten, was soll ich mitbringen, wann soll ich da sein, bekomme den Ablauf schon, dass ich so alles vorbereiten kann, vielleicht schon Wahlleistungen festlegen kann. Und [kann] dann sozusagen vorbereitet, ohne große Sorgen, in die Klinik kommen. Wenn ich in die Klinik komme, haben die schon meine Daten, das heißt, ich habe schon eine Struktur beantwortet, was hochgeladen, was benötigt wird. Im Idealfall landet’s auch direkt im KIS, wird verarbeitet, so dass, wenn ich ankomme, mit der Karte wird’s alles gematcht, und ich muss nicht nochmal irgendwelche Dokumente ausfüllen etc. 

    Während des Aufenthalts weiß ich jetzt, was mit mir passiert, [ich] werde informiert, habe die Option auch [für die] Hotel-Services, die nicht unwichtig sind — Essen etc. auch zu buchen, zu bewerten —, [es] gibt immer wieder sozusagen Feedback des Patienten, Patient Reported Outcomes. Also auch das wird reported, und das ist halt direkt als strukturierter Datensatz, der entsprechend landet. Und wenn ich weitergehe, ob es jetzt ein Entlassmanagement ist — die [meisten] werden ja nicht [einfach] nach Hause entlassen —, bekomme ich alle Informationen digital, die ich dafür benötige, was ich zu Hause machen soll, wie der nächste Ablauf ist etc. Das sind sozusagen die Dinge, die Produkte in diesem Bereich ganzheitlich abbilden. 

    Okay, das klingt alles total nach dem, was ich in dieser — ich glaube, etwas älteren — Folge gesagt habe, was [du] glaube ich auch gehört [hast], wie ich mir da so einen Patientenaufenthalt vorstelle. Jetzt hast du es schon mehrfach gesagt, [und] ich hab gesagt, da kommen wir gleich noch mal drauf. 

    Ganz viel davon kann ja nur dann richtig sinnvoll funktionieren — auch da wieder —, wenn die Daten vernünftig ausgetauscht werden. Das heißt, wenn der Patient sich das zu Hause in einem Anamnesebogen anschaut und ausfüllt und das Ganze jetzt irgendwie nur als PDF-Datei im KIS landen kann, dann bringt es ja nicht wahnsinnig viel. Also wenn dann zum Beispiel die Infos, welche Allergien er hat oder sowas, nicht strukturiert im System nachher landen, dann bringt es ja nicht viel. Seid ihr als solche Anbieter dann schon stark abhängig vom KIS, oder reicht es schon, wenn man sagt, okay, sowas wie Termine und so weiter, das bringt schon so viel Mehrwert, dass die Krankenhäuser darauf aufspringen? 

    Na gut, wir arbeiten immer nur komplett integriert. Wir gehen in keinen Prozess, wo wir nicht [im KIS integriert] laufen, weil wir nicht daran glauben, [dann] erfolgreich zu sein. Wie gesagt, ich hatte am Anfang gesagt, wir kommen alle aus dem Bereich und wissen, dass [für] Doppelarbeiten keiner Zeit hat. Das war das Erste. Also wir haben sehr, sehr enge Partnerschaften mit den KIS-Herstellern, mit den meisten — einige noch nicht in der strategischen Partnerschaft, aber eigentlich zu allen [Schnittstellen], die auch erlauben, strukturierte Daten auszutauschen, den Patienten schon aus dem KIS anzulegen oder ins KIS anzulegen. Und [da können wir] genau das, was du sozusagen dargestellt hattest in der Sendung, abbilden. Wer sich in diesem Bereich bewegt, wie wir alle gemeinsam — das ist ein ganz, ganz großer, wichtiger Faktor, sich mit dem KIS auszutauschen. 

    Rein technisch, eine kurze Frage für die Nerds unter den Zuhörern: Macht ihr das dann über HL7, beispielsweise ADT, um Patienten anzulegen, oder läuft das schon über FHIR, um die da nachher auch entsprechend abzufragen aus dem KIS, weil denn jetzt Termine geplant sind, oder wie läuft es? — Ein bisschen unterschiedlich, hängt davon ab, vom jeweiligen KIS und was gerade möglich ist in den verschiedenen Bereichen. Also ich kann jetzt auch die Marketing-Maschinerie starten und über FHIR, über FHIR reden — kein Marketing bei uns. — Genau, deswegen meinte ich das. — Das heißt, FHIR ist immer noch ein schöner Begriff, den wir immer mehr in Deutschland leben und immer besser, aber [wir] sind noch weit davon [entfernt], dass wir über flächendeckenden FHIR-Einsatz reden können. Das heißt, wir haben viel HL7, das heißt ADT, DFT etc., haben auch einige APIs, die wirklich als REST-APIs gebaut wurden, die sich sehr FHIR annähern. Aber auch FHIR hat noch nicht überall Ressourcen definiert für alle Themen, so dass wir uns viel beschäftigen, mit vielen anderen Partnern oder auch mit Kunden darüber zu reden: Also wie kann eine FHIR-Ressource für Patient Reported Outcomes aussehen, solche Thematiken — das heißt, das sind Themen, die uns schon antreiben. 

    Was sind jetzt die Gründe für ein Krankenhaus, sich so was anzuschaffen? Ich glaube, [das] war der zweite Teil meiner ähnlichen Frage vorhin. Also ist das ein finanzielles Interesse, geht es darum, die Patienten ans Krankenhaus zu binden, damit eine höhere Auslastung zu erzeugen, oder was ist genau das Interesse? — Ich könnte jetzt als Erstes provokant sein: Jeder redet über Digitalisierung, man muss was tun — das war das Erste, sozusagen, jeder muss was tun. Aber eigentlich machen sich alle Kliniken, wo wir Partner [sind] oder die uns kaufen, sehr viele Gedanken über die Prozesse. Das heißt, die Optimierung der Prozesse — damit ist natürlich auch ein wirtschaftliches, ein ökonomisches Thema in dem Bereich [verbunden]. Die Verbesserung der Prozesse, damit auch [die] Zufriedenheit der Mitarbeiter, ist ein ganz großes Thema darin. Aber dann auch weitere Themen: Patientensicherheit, strukturiertes Feedback der Patienten. 

    — Kannst du das ein bisschen konkreter machen? Also irgendwie — ich glaube, bei fast allen Produkten, die wir jetzt hier hatten oder Produktkategorien, [ist] fast immer das Ziel nachher eine Prozessoptimierung. Sag du mal, was [bringt es] denn, hast du Beispiele? — Kann ich sehr gerne, [zum Beispiel] den Aufnahmeprozess. Ich mein schon, also bei dem Prozess, das heißt, wenn ein Patient reinkommt, [liegen] alle seine Daten schon strukturiert vor, und ich [muss] ihn nur noch mit der Karte sozusagen [identifizieren] und die Daten zusammenmatchen. Ich glaube, jeder, der schon mal Patientenmanagement in der Klinik gesehen hat, weiß, welchen Riesenvorteil das mit sich bringt. Befragungen strukturiert abzulegen, direkt ins KIS zurückzuschreiben, bis hin zur Fieberkurve — ich verbessere die Dokumentation, [das] ermöglicht ganz andere Auswertungen und ganz andere Bewertungen in diesem Bereich. Und dann weitere Gedanken: also eigentlich auch in der Kommunikation, also wirklich mit dem Patienten [in] der Kommunikation auch danach, nach seinem Aufenthalt, zu bleiben, ist ein ganz, ganz wichtiges Thema. Weil bis jetzt war das ja immer so: Wenn er durch die Tür kommt, ist er bekannt, wenn er rausgeht, ist er unbekannt. 

    Wenn ich jetzt der Entscheider wäre im Krankenhaus oder das Entscheider-Gremium, dann würde mich schon interessieren, was jetzt zum Beispiel beim Entlassmanagement denn dann wirklich konkret für das Haus rausspringt. Ist das, was finanziell ist, ist das die Behandlungsqualität und dadurch vielleicht niedrigere Liegezeiten etc.? Die Häuser stehen ja unter enormem kostentechnischen Druck gerade, und da muss man ja schon irgendwie — also mach’s dann mal ein bisschen an einem Beispiel konkret, bitte. 

    Ja, es kann sozusagen halt eine niedrigere Liegezeit sein, also das heißt von der Kostenseite: Ich [entlasse] Patienten frühzeitig nach Hause, [bleibe] mit ihm in Kontakt, per Chat oder Video, und das ermöglicht [ihm], mich zu kontaktieren, und [mir], ihn nach seinen Schmerzen [zu] befragen — ich habe den Kontakt weiterhin, aber er liegt nicht vor Ort und muss nicht dementsprechend betreut werden. Also das heißt schon an diesem Beispiel — aber auch das Überleitmanagement, das heißt, wenn die richtigen Daten direkt an die richtigen Stellen weitergegeben werden, [sind] für die vorhandenen Akteure Digitalisierungslösungen ganz andere Werkzeuge der Orchestrierung. 

    — Arbeitet ihr heute auch mit Reha-Einrichtungen zusammen? — [Unsere] ersten Kunden waren Reha, wir haben 2016 Reha-Einrichtungen als erste Kunden gewonnen — 2015/2016 ganz viele —, und dann kam ab Ende 2017 die Richtung Akut-, Universitätskliniken. 

    Ich glaube, das wäre auch nochmal so eine Geschichte, die glaube ich für Akut-Häuser relevant ist: dass im Grunde im Zuge [des] Entlassmanagements die Patienten natürlich auch erst entlassen werden können, wenn klar ist, wo sie hingehen. Und das ist natürlich auch [etwas], was mal dazu führen kann, wenn das nicht geklärt ist, dass Patienten länger liegen, als sie eigentlich müssten. — Also das Thema Sozialdienst, der die Patienten [unterbringt], aber auch Konzepte, die so ein Akuthaus zusammen mit einer Reha erarbeiten kann, wie [eine Bett-zu-Bett-Verlegung]: schon im Akut, also schon in der Klinik sozusagen, auf den Reha-Aufenthalt vorbereitet zu werden durch verschiedene Angebote — das sind Sachen, die man sehr, sehr gut digital abbilden kann. Und natürlich hat ein Sozialdienst unglaublich viele Möglichkeiten, da einzugreifen und den Patienten besser [und] schneller in die Reha zu bringen. Aber es ist auch ein komplizierter Prozess. 

    Wenn ihr schon mehr solche Projekte umgesetzt habt, wie läuft das normalerweise ab, und was gibt es immer wieder für — was soll ich sagen, Probleme sagt man nicht, sondern Herausforderungen? Was passiert immer wieder, was ist so der Standard? — Die sind so ein bisschen unterschiedlich, immer von der Größe der Klinik [abhängig], oder welcher Bereich. Im Reha-Bereich ist es etwas, was so ein bisschen einfacher, standardisierter ist. Der Patient ist länger da, bis [zu] drei Wochen. Also zum Beispiel — da passieren immer wieder solche Sachen im Reha-Bereich, dass es riesen Aufruhr gibt, [weil] der Therapieplan auf dem Papier nicht gleich ist wie der digitale Therapieplan in der App. Natürlich nicht, weil die App aktuell ist. Also schon das zeigt sozusagen, [dass] das zu Unruhen führen kann. 

    Aber eigentlich merken wir immer, egal wo wir sind, ob [kleine] Klinik oder Universitätsklinik oder ein kleineres Reha-Haus: Wenn die nicht gut vorbereitet sind, wenn es nicht intern gut kommuniziert wird, wenn es nicht eine Informationsveranstaltung auch für die Mitarbeiter gibt, gibt es Probleme. Weil die Mitarbeiter sind die besten Marketing-Maschinerien für so etwas. [Mit der] Akzeptanz der Mitarbeiter sozusagen — auf einmal bekommen andere Leute eine ganz andere Wichtigkeit. Also da wird [die] Rezeption oder Information eine ganz wichtige Anlaufstelle, weil man schnell fragt, was ist in der App, wie komme ich auf das Patientenportal und solche Sachen. Das heißt, wir erleben — was wirklich immer besser ist, ist die Schnittstelle. Das heißt, ich kann jetzt nicht sagen, oh Gott, die Schnittstellen sind immer die Problematik — da würde ich wirklich allen unseren Partnern unrecht tun. Also da bewegen wir uns sehr, sehr gut und immer besser. Also öfter ist es wirklich dieses prozessuale Thema, weil eine Klinik muss sich auch dann mit Prozessen beschäftigen. 

    Dann lass uns mal direkt beim Anmelde- oder Aufnahmeprozess sein. Machen wir es vielleicht jetzt an dem Beispiel — du hast gerade, glaube ich, Knie-App gesagt. Also bei mir ist jetzt klar, weil ich ewig lang voll professionell Basketball gespielt habe — jetzt [ist] mein Knie kaputt, ich verhinderter Center —, mein Knie [ist] kaputt, und es ist klar, ich bekomme dann jetzt eine Knie-OP. Ich war bei meinem Orthopäden und der sagt, lass uns dich dort operieren. Woher weiß ich denn genau, [dass] diese Klinik dann eine App hat, um meine Patient Journey zu optimieren? Wer sagt mir das? Gibt es die im App Store? Wie weiß ich dann, [welches] Krankenhaus [es ist]? 

    Also im Idealfall hat der Orthopäde schon einen Zuweiser-[Zugang], um in der Klinik den Termin für dich zu buchen — und den Datensatz [an das] KIS [zu übergeben], ein bisschen schwierig, das heißt, also diese Dokumente halt weiterzuleiten — und informiert dich, dass du direkt die App runterladen kannst oder dich auf dem Patientenportal anmelden kannst. Das ist sozusagen der Idealfall, der jetzt schon in drei bis fünf Kliniken abgebildet ist, so ganz zaghaft, wo auch der Zuweiser eine Rolle spielt. Und ansonsten macht die Klinik sehr viel Marketing über das Patientenportal oder über die App, die man im App Store findet, zu genau diesen Thematiken. 

    — Alles da — und [wenn] ich dann bis dahin [alles] eingebe — ach so, kann ich eigentlich auch Medikamente eingeben? — Ja, gut, also Medikationsplan — also wir haben da auch mit anderen, so Marktbegleitern, Markt-Kollegen — das heißt, wir arbeiten da zusammen mit einem Partner, [Dosing], und haben einen Medikationsplan mit einer der KIS-Prüfungen in diesem Bereich. — Das heißt, ich würde das eingeben, und wo gehen die Daten dann hin, also wenn ich das speichere? — Bei uns auf der Plattform bleiben die, und [wir] haben jetzt die ersten KIS, die nicht nur die PDF sozusagen weitergeben, sondern auch strukturiert diesen Datensatz in die Richtung weitergeben. Das heißt, viele empfangen das als ein Dokument, was dann im KIS verarbeitet wird, oder [es wird] strukturiert weitergegeben. 

    Immer ein Thema, Datenschutz, zu Recht. Wie werden die Daten denn dann übermittelt zu euch, und wo stehen eure Server? Könnt ihr die Daten einsehen oder [verändern]? — Nein. Also zwei Schritte: Also vielleicht zu uns — was ich am Anfang gesagt habe, seit 2016 haben wir eine interne Datenschützerin, seit dem ersten Tag, [im Haus]. — Schon seit dem ersten Tag, genau, auf diesem Level. — Unser Partner [ist] T-Systems, und [wir] haben europaweit in allen Ländern Installationen mit der T-Systems, [die] kommen nicht an die Daten, in der Treuhand. Alles ist verschlüsselt, liegt verschlüsselt auf der Datenbank, und die werden auch in der Übertragung verschlüsselt, auch in Richtung des KIS werden die verschlüsselt übertragen. 

    Wenn du jetzt gerade gesagt hast, dass bei vielen Systemen die Daten als Dokument aufgenommen werden — seid ihr dann IHE-XDS-kompatibel, oder ist das alles immer eine proprietäre Geschichte? — Nee, nee, also doch, sind wir. — War eine geschlossene Frage, ja/nein, sehr gut. Letzte Frage, weil wir ansonsten schon wieder zu lange dran sind hier: [DVG] — ist es jetzt so, dass, sag ich mal so laienhaft ausgedrückt, jetzt auch Ärzte Apps verschreiben können — bringt euch das was? Also habt ihr irgendwas davon, dass jetzt Krankenkassen auch Apps bezahlen können? — Das Erste, was es bringt, ist eine Bewegung im Land, das ist schon mal gut. Es gibt Bewegung, und [ich] glaube, das ist schon mal wichtig. Wir prüfen das sehr und gucken, wie wir unsere Lösung genau so positionieren, dass es uns auch was bringt. Also wir beschäftigen uns viel damit und werden sicherlich unsere Positionierung entlang dessen auch aufbauen, sodass man da partizipieren kann. 

    Alles klar, dann sind wir fast durch. Letzte Frage, Klassiker: Welche Frage habe ich vergessen dir zu stellen? — Wer NBA-Champion wird. — Ja, sag mal, wer wird Champion? — Die Brooklyn Nets. — Okay, gut, das war das Wichtigste. Dann sage ich vielen Dank.