In dieser Folge sprechen Renato und Christian über SNOMED CT und seine Bedeutung für die medizinische Dokumentation. Sie erläutern die Unterschiede zwischen Klassifikationen und Nomenklaturen und ordnen ein, welche Rolle SNOMED CT im Versorgungsalltag spielt. Zudem diskutieren sie, warum die manuelle Codierung medizinischer Inhalte mit SNOMED CT wenig praktikabel ist und in welchen Anwendungsfällen das System seine Stärken insbesondere bei der strukturierten Suche nach Informationen besser entfalten kann.
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Transkription
Danach kommen wir zum großen Thema, das ist heute nochmals SNOMED CT. Wir haben zwar schon in einer Folge drüber gesprochen, nämlich in der Folge 007 mit Becker Matthias Becker. Da ging es aber hauptsächlich um die automatische Überleitung von Text ins SNOMED CT-Codes und diesmal wollen wir uns ins SNOMED CT noch mal ein bisschen genauer anschauen. Da starten wir zuerst gleich mit Werste herausgeber, wo liegen die Rechte. Dann macht der Renato eine kleine kurze Historie und erklärt dann was eine Nomenklatur überhaupt ist. Dann schauen wir uns ein bisschen die Achsen an, in denen es im SNOMED CT gibt. Schauen wir uns den Einsatz in Deutschland an. Unterscheidung zwischen SNOMED CT zu gängigen Klassifikationen wie LOINC, ICD, OPS. Und gehen dann auf die Eigenschaften ein, Beispiele und dann verabschieden wir uns. S SNOMED CT, was heißt das SNOMED CT erstmal? Da stellen wir uns Janstum und sagen, S SNOMED CT steht für… Du wolltest Zeit stehen, um Nacht zu kommen. Im Gegensatz zu dir frage ich sowas nie ab, aber es heißt Systeme heißt Nomenklatur oder Klassur. Nomenklatur, also eine systematisierte Nomenklatur, der Medizin und das CT steht für Klinikultur.
Okay, das ist richtig. So, wir gibt es heraus, das wird seit 2007 bei einer Organisation gepflegt, nämlich International Healthcare Terminologies Standards Development Organization Abkürzung IHTSDO. Klingt ein bisschen, also wenn man Beatboxen würde, die sitzen in Dänemark. Und bei denen liegen eben seit April 2007 die Rechte. Deswegen kann man den nicht einfach so, zumindest in Deutschland nutzen, was ein bisschen schade ist, aber doch kommen wir gleich noch mal dazu. Diese IHTSDO veröffentlicht den in Englisch und in Spanisch. Und jetzt schön groß an Professor Haas, der’s SNOMED CT das durchanfabringen, ist deswegen wichtig, weil man dann sehr schön suchen kann mit Home, Recall und einer hohen Präzision. Freichtig, wieder weißt du, was das ist Präzision und Recall. Vielleicht einen Beispiel bei Google.
Okay, Vollzähligkeit, also Recall, wenn ich bei Google was eingebe und ich bekomme wirklich alle Artikel, wo dieser Begriff vorkommt, dann ist das eine Vollzähligkeit. Das heißt aber, dass ich wahrscheinlich auch ganz viele Artikel bekommen, die nichts damit zu tun hat. Das heißt, darunter leide die Präzision, die Relevanz. Umgekehrt, wenn ich nur die relevantesten Artikel bringe, dann kann es sein, dass die Vollzähligkeit darunter leidet. Und dass ich vielleicht, also Artikel bekommen, der mich interessiert, vielleicht interessiert, aber der vielleicht nicht ganz so relevant ist. Das vielleicht so ein bisschen wie die heißen Berksche und Unschärferelation, man kann nie beides haben. Stimmt immer einen Tod. Ja, ehrlich, du hast ja mal schon wieder hier ganz oben mit dabei. Genau, also wir möchte all das haben, was ein interessiert, aber auch nicht mehr in Kürze. Gut, das war meine Einführung, jetzt kommt du mit der Historie. Das ist nur mit zwei, drei, fünf, fünf, eins, vierte, drei, einhalb und so weiter. Ich mach’s auch kurz. Also es ist eine lange Geschichte, die beginnt schon in den 70er-Jahren aus. So wie du. Eine gute Geschichte, die besten Geschichten beginnt in den 70er-Jahren. Abgeleitet ist dieses SNOMED aus dem SNOP-Systemeist, Nomenklötche, auf Pathorik. Ja, und dann gab’s eine erste Version des SNOMED 1974 und dann gab’s eine zweite 1979 und eine Wiederauflage 1982 und so weiter. Und hier kommt jetzt auch das erste Mal eine deutsche Version in die Schlagzeilen. Im Moment befinden war und auf einer Stufe da hatte dieses SNOMED insgesamt 7 Achsen, was eine Achse ist, da kommst du ja gleich noch drauf und 81.000 Einträge. 81.000, das ist dann ein Zehntel von dem, wo wir uns jetzt gerade befinden. Also das war in den späten 70ern, frühen 80er-Jahren, dann gab’s ein Snow-Mit 3 und Snow-Mit 3,5. Ihr auf dieser Zeit wurde dann auch LOINC integriert, was LOINC ist, hatten wir glaube ich auch schon mal. Wir werden es nachher auch noch mal kurz ansprechen, das ein weiteres Ordnungssystem, das hier eine wichtige Rolle spielt und dann gab’s ein Snow-Mit RT, Reference Terminology und das aktuelle ist das Snow-Mit CT, das Snow-Mit Clinical Terms. Jetzt haben wir 18 bzw. 19 Achsen und 800.000 Einträge.
Jo, das ist schon eine Hausnummer 18 Achsen, nicht schlecht, Renato, ich weiß, dass du das in einer deiner Vorlesung machst, ich glaube bei medizinischen Dokumentation, was ist denn eine Nomenklatur und wie unterscheidet sich das zur Klassifikation? Oh ja, da freuen sich die Studenten immer drüber, weil die wissen, das kommt bestimmt irgendwie in der Klausur dran. Wie geht es mal die Frage nach Plural von Status, oder? Oh ja, und trotzdem machen es immer noch Leute falsch. Ordnungssysteme, genau, wir befinden uns bei den Ordnungssystemen und dort gibt es zwei große Klassen von Ordnungssystemen, einmal die Klassifikation und einmal die Nomenklatur die haben unterschiedliche Ziele und unterschiedliche Arten, wie man die Objekte darin ordnet. Wenn man das Ganze vergleich, dann kann man die Klassifikation vielleicht mit den klassischen Windows-Ordnern vergleichen. Das heißt, die Objekte, in dem Fall werden sie da teilen, packt man in eine Klasse, also in einen Ordner rein. Im Gegensatz dazu stehen die Nomenklatoren, das kann man vielleicht am Ästen mit diesen Text verstehen, oder neu Deutsch und im Schagon von Facebook und Twitter werden das Hashtags. Hashtags haben den Vorteil gegenüber den Ordnern, dass man ihnen auch mehrere Hashtags geben kann, diesen einzelnen Objekten. Also, jeder, der jetzt vielleicht, sagen wir mal, vor 1980 geboren ist und mit dem Konzept der Hashtags nicht so vertraut ist, man kann zum Beispiel seinem Eintrag in Facebook kann man mehrere Beschreibungen geben, wenn ich einen Twitter-Tweet, einen Twitter-Tweet. Vor 1980, wenn ich sagen will, das hat was mit der Bucket-Challenge zu tun, dann gebe ich dem den Hashtag-Bucket-Challenge. Jetzt ist da aber auch zufällig noch irgendein prominenter drauf, dann kann ich dem zusätzlich noch den Hashtag-Otto-Walkes vergeben, oder das ist vielleicht lustig und dann gebe ich ihm auch noch den Hashtag lustig, das ist klar geworden. Ja, das ist aber bei Ordnern etwas schwierig, weil ich kann eine Dateien ich in mehrere Ordner packen, da müsste ich dann für weiß, für links oder sowas machen. Aber ich glaube, es ist jetzt klar geworden, wo der Unterschied zwischen einer Klassifikation und einer Nomenklatur besteht, also Klassifikation entspricht im Ordnensystem, Nomenklatur entspricht den Hashtags. Und die Vorteile von dem ein oder anderen ist, diese Klassifikationssysteme, die eignet sich sehr gut zum Auswerten und die Nomenklatoren eignet sich unter anderem sehr gut zum suchen und finden. Insbesondere wenn man nach mehreren Sachen suchen und finden will, die sich mit diesem Objekt verbinden. So viel zur Theorie. Dann gucken wir uns mal die Praxis an mit den Action-Inz-Nomenklitty. Die Praxis-Theorie, sagen wir mal prägen den Begriff, die Praxis-Theorie. Genau, also das Nomenklitty besteht eigentlich aus ein paar Grundkomponenten nämlich Konzepte und die haben Attribute Bezeichnung und Beziehung zwischen diesen Konzepten und alle Komponenten, also Konzepte, Attribute, Bezeichnung und Beziehung. Die haben jeweils eine eigene SCT-ID, das ist die Snow-Mit-Clinical-Terms-ID, also nix anderes als eine ID. Jetzt haben wir 18 Hierarchien bzw. Achsen, die möchte ich gar nicht alle vorlesen. Ich sag nur mal ein paar, dass man einen Eindruck bekommt, was man alles mit dem Snow-Mit-City verschlüsseln kann. Also es gibt natürlich klinische Befunde, befundene Krankheiten, man kann die Anatomie beschreiben, man kann eine Substanz beschreiben, eine Besuchungsmaterial, man kann realer Objekte beschreiben, physikalische Kräfte, man kann Umwelt oder auch geografische Regionen beschreiben und das waren so einige der wichtigsten Hierarchien, der wichtigsten Achsen, ganz wichtig, was du gerade schon gesagt hast, wenn man etwas beschreiben möchte, muss man nicht alle 18 Hierarchien bzw. Achsen benutzen, das geht ja auch gar nicht. Genau, Renato Snow-Mit-City-Einsatz in Deutschland. Was macht es uns dazu erzählen? Ich ziehe vielleicht, weil es gerade passt, einen Punkt von weiter unten vor. Um den ganzen jetzt noch ein bisschen mehr Füllung zu geben, vielleicht das noch mal einem Beispiel erläutert, also nehmen wir mal das Beispiel der infektiösen Pneumonie. Das ist was, was ich auf der Achse der, zu mir sich selbst gucken, klinischen Befunde findet. Wenn wir also das Beispiel der infektiösen Pneumonie haben, dann hat diese Pneumonie zum Beispiel, weil es eigentlich hierarchie ist und auch eine poliche Archie, hat es zwei Eltern und zwar einmal die Pneumonie und die infektiöse Krankheit. Pneumonie ist ein allgemeiner Begriff für Lungenentzündung, das muss nicht infektiös sein, das kann zum Beispiel auch durch Giftdesign oder durch Strahlung oder sonst was, aber zusammen mit einer infektiösen Krankheit, das sind beides Eltern, entsteht eben diese infektiöse Pneumonie und diese infektiöse Pneumonie, je nachdem, was für ein infektiöses Agenz wir haben, hat dann zum Beispiel auch noch als Kind, die virale Pneumonie, das könnte auch noch eine bakterielle Pneumonie als Kind geben und so weiter. Und das war jetzt auf der Achse der Clinical Findings und von diesen Einträgen gibt es jetzt querverbindungen, zum Beispiel zu der Achse der Organismen und zwar dieses Agenz, in dem Fall des Virus bei der viralen Pneumonie, das wird dann eben noch mal beschrieben, das können dann verschiedene Viren sein, die eben Pneumonie auslösen. Bei der bakteriellen Pneumonie gibt es auch eine Verknüpfung zum Agenz und das bei dann eben ein Bakterium und so im Krom ist jetzt das ganze aufgebaut, ich bring vielleicht noch ein Beispiel, anhand der Common Code, also das sind jetzt konkrete Codes, wir haben die viral upper respiratory tract infection, die hat dann die Konzeptide 28/17/94/904, wenn das jemand nachgucken will, es gibt auch Browser, sage ich gleich noch was dazu und diese viral upper respiratory tract infection, die hat zum Beispiel ein Kind und das heißt Common Code, also allgemeine Erkältung und das hat jetzt zum Beispiel die Konzeptide 8/22/7/206 und auch hier gibt es dann wieder Querverbindungen zu zum Beispiel den Viren, die das ganze auslösen können. Vielleicht ein kleines Beispiel, auch das ist, wenn man ein bisschen schaut nach Snowmet und nach Beispielen sucht, dann findet man häufig die Virus in sich verlieht es bei einem Waldarbeiter, das ist meistens nach Snowmet, CT verschlüsselt, ist aber ein schönes Beispiel der weiner ein gutes Stück, kleiner, der hier in dem Festnum mit 3, was man dort alles verschlüsseln kann, also man kann Waldarbeiter tatsächlich verschlüsseln. Könntest du einen Beruf, kann man auch verschlüsseln, ja? Könnte auch sagen, bei einem Waldarbeiter aus ein Papuanäuginär und könnte da eben auch den konkreten Virus mitgeben, also da geht sehr, sehr viel. Und man merkt schon so ein bisschen in was für eine Richtung es gehen könnte, Waldarbeiter und Nackenschmerzen und dann findet ein System vielleicht raus, oder könnte sich um eine Meningoenzephalitis. Aber dazu später noch mehr, ich hab eben schon den Browser erwähnt, ist es für die man einbeist? Ja, genau, Waldarbeiter, Zecke, FSME, Frühsommer, Meningo, NC, Verlittes, das wäre dann ein Beispiel. Wenn wir verlinken hier den Show Notes, einen noch ein Browser, wo man sich mal in diesem Snow-Met ein bisschen hin und her bewegen kann, da kann man nach verschiedenen Begriffen suchen, man kann sich mal durch diese Aktion durch hangeln und kann man den Snow-Met CT etwas erkunden.
Okay.
Und jetzt musst du sagen, was das nächstes kommt, du bist ja gesprungen und hast jetzt meine schöne Reihenfolge miteinander gemacht.
Mist, ach stimmt, jetzt kommt ich noch mal mit Einsatz von Snow-Met in Deutschland, also man muss sagen, das kam ja auch schon raus bei dem Interview mit Matthias Becker, dass der Einsatz in Deutschland aktuell noch sehr bescheiden ist. Ganz einfach deswegen, weil eine valide deutsche Übersetzung halt noch fehlt. Ansonsten kommt Snow-Met natürlich, sage ich, in Anführungszeichen bei HL7 v3 vor, auch dachten wir ja schon mal ein bisschen drüber berichtet und auch bei CDA, also CDA, in seinem Level 3, dort kann man ja einzelnen Punkten aus dem Text, zum Beispiel Medikamente oder Laborwerte, die kann man mit Coats versehen und einer der möglichen Code-Catalogue, neben Loang und ICD, ist eben auch der Snow-Met. Snow-Met natürlich sehr breit ausgelegt und mit sehr vielen Möglichkeiten ist dann auch nicht das allerbliebte Katalogsystem.
Vielleicht kurz, der Querverweis ist jetzt mülllich, ihr Held Podcast Episode 9 haben wir auch schon über CDA entsprochen. Genau. Vielleicht sollte man an der Stelle jetzt auch noch sagen, jetzt sollte keiner auf die Idee kommen über den Snow-Met jetzt manuell zu verschlüsseln, wie man es vielleicht macht bei ICD, heutzutage macht das zwar auch keiner mehr so richtig, aber man fängt bei Snow-Met jetzt nicht an, sich den Code aus dem Riesen-Catalogue oder aus dem Browser rauszusuchen und dann diese Sachen manuell zu verschlüsseln, sondern wenn dann würde das ein System automatisch machen, dann würde man eben das, was Matthias gerade in seiner Doktorbeid im Bauchte, ist noch deutsche Texte da eingeben kann, das wird übersetzt und ein Loang Data Mind verschlüsselt. Da kommen wir auch gleich zu dem. Der Loang von ICD und OPS, also erst mal der Verbreitungsgrad ICD, OPS, ist natürlich in Deutschland extrem weit verbreitet, Loang ist auch sehr weit verbreitet, weil der, wo er viel mehr kann, eigentlich viel genutzt wird, um dann Labor, Werte vom Labor ins Krankenhaus-Informationssystem oder teilweise auch in Arztpraxissysteme zu übertragen, inhaltlich greift, haben wir gerade gehört, der ist noch mit CT ein gutes Stück weiter, der verschlüsselt also nicht nur Diagnose, nicht nur OPS und der schiezt zwischen Omen Klatur und Klassifikation, haben wir gerade auch schon gehabt und dass der Loang also ins Nom mit CT inkludiert wurde, hast du auch schon gesagt. Sorry, natürlich, was willst du mir mal eben nachdem du ja alles durcheinander gebracht hast, meine schöne Ordnung, Podcast, was willst du mir jetzt eine Überleitung zu Länderlizenzen? Wir kommen jetzt zu den Länderlizenzen. Das war ganz großes Kino, also Länderlizenzen, genau, das ist also so, dass die USA-Hollland-Portugerschweren, die Schweiz, Australien, Belgien, United Kingdom, Canada, Spanien, Denmark und so weiter und so weiter, 27 Länder in Summe, 17 Alleine davon in Europa, eine Länderlizenz haben zu Snow-Mitsität, das heißt dort darf der kostenlos genutzt werden, in Deutschland ist es nicht so. Ja, das ist natürlich nicht so richtig schön, vor allen Dingen ist es deswegen ein bisschen komisch, weil es Förderprogramme gibt zur Medizininformatik, auch hier wäre ein Querverweis auf den Podcast zum Secondary Use, das heißt, wir geben in Deutschland Geld für sinnvolle Förderung aus, nämlich, dass die Informationen, die man sowieso schon sammelt, für die Forschung auch genutzt werden können. Allerdings passt es dann nicht so richtig dazu zusammen, dass wir diese, ja, was jetzt glaube ich, 1,3 Millionen Aufnahmegebühr und ca. 800.000 jedes Jahr für ganz Deutschland, die Zenskosten nicht bereit sind zu investieren, weil das meiner Meinung nach eigentlich der erste Schritt ist, und der nicht gemacht wird, aber der zweite Schritt zum Thema Medizininformatik schon. Und jetzt ist es eines einfach ein Grundbaustein für das andere. Aber da habe ich spazzen von den Dächern feifen gehört, dass sich die Universitätsklinikade wohl alle dafür ausgesprochen haben, dass das jetzt mal passiert und formal muss dann das BMG bei dieser Izzo, die wir am Anfang schon gehört haben, Mitglied werden. Warum ist das so wichtig? Na ja, wenn es so eine Systematik gibt, um medizinische Sachverhalte zu verschlüsseln, dann wäre es doch gut, wenn man damit bestimmen kann, mitbestimmen kann man nur, wenn man Mitglied ist. Denn es ist ganze relativ englisch sprachig, bisher getrieben, das wäre auch gut, wenn dann die deutschsprachigen Länder dieses zukunftszutema nicht nur den englischsprachigen Länder überlassen würde. Und natürlich das größte, die Datenkompatibilität nicht nur innerhalb von Deutschland sind auch zu anderen internationalen Projekten und Forschungsvorhaben, dass man dort entsprechend mitmachen kann. Welche Spazzen haben es denn von den Dächern gepfiffen, wie valides denn diese Twitter-Rei? Dass man ein valides Spazentweet, also relativ valide, ist auch kein großes Geheimnis, also das gehört ja dazu, also wenn man dieses Förderkonzept machen möchte, dann ist das auch nicht überraschend, dass da die Universitätskliniker dafür einsetzen. Ja, also da könnte sich ja dann auch unser neu gegründeter Dachverband, HL7 und IHA dafür einsetzen, vielleicht hört ja davon jemand zu, winkewinke.
Okay, vielleicht noch ganz kurz ein paar Beispiele, in Kanada wird noch mit eingesetzt für den Impfpass. Die haben dort eine Augenhaltkunde E-Akte in Portugal, wird es für den staatlichen Allergiepass eingesetzt, die USA setzt. Und das ist meiner Meinung, auch richtig praktisch und sehr sinnvoll bei Arzneimittelzulassung. Dort müssen ja auch die Wechselwirkung oder unerwünschte Ereignisse verschlüsselt werden und der Ereignitzigt ist noch mit zitärvorragter zu. Holland nutzt es für Arzneimitteltherapiesicherheit, aber es gibt auch die Siemensmanagement, Programme und Darmkrebsvorsorge. Die Schweiz nutzt es für Infektionsschutzmeldungen, auch sind voll ähnlich wie bei den Arzneimittelzulassung. Böchsterreich ist ja so ein gutes Stück weiter, als wir in Deutschland im Thema IHA, nämlich mit der Elga, die nutzen das dort auch.
Vielleicht noch auf Deutschland verwiesen, der bvitg-Arztbrief enthält auch Snow Med City Einträger. Von daher sind wir auch mit dabei, aber noch auf einer sehr theoretischen Ebene. Aber auch nur weil auf CDA referenziert und in CDA-Dance-Nomit-City so halb mitgekludiert ist, oder? Genau, immerhin, immerhin.
Gut, dann, wie findst du den Snow Med City? Ich finde ihn ja, wie immer grundsätzlich gut, er ist einfach riesig groß, also sich da einzuarbeiten und das vielleicht in sein eigenes System einzubinden. Das ist durchaus schwierig, insbesondere, also da muss man sagen, das ist wie bei ganz vielen Sachen Export ist einfach. Import ist das schwieriger, also exportieren, das mag vielleicht noch gut gehen. Aber wie bringe ich jetzt die Daten, die mir von jemand anderem geschickt werden, die mit Snow Med verschlüsselt sind? Wie glieder ich die in mein eigenes System ein? Und da hakt’s bei ganz vielen Systemen oder bei ganz vielen Softwareherstellern. Wart, die machen’s einfach nicht. Also die sagen ja, wenn die es exportieren kann, reicht ja erst mal. Und um alles andere kümmern wir uns dann später und das später wird dann nie erreicht. Deswegen finde ich, es ist eine sehr hohe Hürde, um mit so einem Thema zu beginnen. Ja, die fragst natürlich, ob man alles importieren muss oder ob man dann nicht nur die wichtigsten Sachen importiert. Also wenn man nachher ein webping hat von mir ist von irgendwelchen Klinikelfindix auf die CD, dass man vielleicht nachher nur die CD importiert, etc. Da muss man sich sicher noch mal ein bisschen Gedanken machen. Ich finde es deswegen super, weil es die semantische Interoperabilität ist. Da wieder, da wieder, da wieder. Sie ist aber genauso, dass es unübersichtlich ist. Also da es wird sich sicher niemand hinsetzen und würde eine komplette Patientenaktem Snow Med City reinkloppen und heraus suchen. Das ist einfach überhaupt nicht effizient, das geht nicht. Von daher braucht man da vernünftige Algorithmen, die durchgehen und eigentlich genau das machen, was wir nur noch sieben schon gesagt haben. Haben mich das, was Matthias Becker nur macht.
Schlagwörter
Snomed-CT (Systematized Nomenclature of Medicine – Clinical Terms), Nomenklatur, Klassifikation
