In dieser Folge ist Matthias Meierhofer zu Gast. Als Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Gesundheits-IT (bvitg) gibt er Einblicke in die Entwicklung, die Aufgaben und die Ziele des Verbands. Außerdem spricht er über zentrale Akteure und Strukturen im Gesundheitswesen sowie über seine persönliche Perspektive auf die Zukunft der digitalen Gesundheitsversorgung.
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Transkription
Dass wir heute einen Gast bei uns haben. Der Gast ist Matthias Meierhofer, mit dem wollen wir über den bvitg plauschen. Matthias, magst du dich bitte kurz vorstellen. Ja, gerne. Erst mal Hallo Christian, Hallo Renato. Ja, mein Name Matthias Meierhofer und da ist ein Name ein bisschen programm. Meierhofer AG im deutschen Gesundheitswesen. Gab ich durchaus bekannt, da ist ein KIS-Hersteller. Da bin ich gründer und nach wie vor Chef der Unternehmung und nach Eigentümer und sofern. Ja, ich glaube, einer der führenden Kissern bietet in Deutschland, das ist so der eine Job und den Gab ich jetzt aber heute nicht. Das reicht auch jetzt mit Werbung. Auch gar nicht so viel Werbung. Mit meiner anderen Rolle bin ich derzeit Chef des bvitg, des Bundesverband Gesundheits-IT und dort seit 2008 im Vorstand und seit fast drei Jahren und als Vorsitzende im Vorstand tätig. Das ist glaube ich die Rolle, in der aber heute miteinander reden hier.
Jetzt hast du gesagt bvitg, Bundesverband der IT-Hersteller im Gesundheitswesen. Was ist denn genau? Was kann man sich da drunter vorstellen, wie ist da die Geschichte dazu? Ich glaube, ich muss die kategieren, das heißt nämlich Bundesband IT im Gesundheitswesen. Oh, sorry. Das war nämlich mal das mit den Herstellern und also der bvitg hat eine lange, teilweise heterogenes Geschichte. Die, die ich kenne, weil die der bvitg gibt es glaube ich mittlerweile mit seiner Vorgänge-Organisation über 20 Jahren. Der VHA-ITG, der sich vor, das dürfte jetzt ja sein knapp 7 Jahre, 6 Jahre, zum bvitg zum Bundesverband mit dem VDAP verbunden hat. Und historisch war es mal ein Verband, der sich ausschließlich um Krankenhaus Software gekümmert hat, also um Hersteller. Das war mal schon das erste Gretärium daher der Einwurf. Wir haben am Anfang richtig Hersteller von IT im Krankenhaus. War es mal ganz ursprünglich. Dann ging es eben drüber in den Erweiteren Zweig, das auch in der ganzen PVS-Systeme mit eingebunden worden in den Verband. Und mittlerweile, nachdem die IT ja doch deutlich sich erweitert hat in ihrer Bedeutung im Gesundheitswesen, sind eben nicht nur die Hersteller von Software im Verband vertreten, sondern alle, die Software-Herstellen, die Software vertreiben, die das Gesundheitswesen mit IT mitgestalten im Bundesverband vertreten.
Mitgestalten tun ja Krankenhäuser natürlich auch diesen Tod aber nicht mit drin, oder? Die haben ihren eigenen Verband. Natürlich. Also, das habe ich natürlich vorhin vergessen, es ist ein Industrieverband vielleicht auch ganz wichtig. Also es ist der Teil der IT-gestaltenden Protagonisten, die industriell organisiert sind oder unternehmerisch organisiert sind. Das heißt, es sind nur Unternehmen drin, auch keine Körperschaften, keine Krankenhäuser oder Leistungsabringer selber sind jetzt bei uns nicht drin vertreten, sondern tatsächlich nur Unternehmen, die sich in diesem Markt tun.
Und was seht ihr als eure Aufgaben an, wo engagiert ihr euch? Was tut ihr? Wir tun natürlich eine ganze Menge, da haben viele verschiedene oder mehrere Ziele, wenn man so will, das größte, das übergeordnete Ziel ist, dass wir der IT im Gesundheitswesen einen Stellenwert geben wollen. IT oder hat eine Problematik oder eine Herausforderung, die darin liegt, dass man mit IT ganz viel tun kann, manche, gerade die, die nicht mit IT oder IT erfihen sind, oft mal Schwierigkeiten damit haben, du sagen ja, also ich führe nicht etwas ein, nur der IT wegen, sondern es muss ja ein Mehrwert in meiner Wertschöpfung oder in meinem täglichen tun geben. Und da verbandt hat sich quasi auf die Farne geschrieben, wie können wir den verschiedenen Stakeholdern im Gesundheitswesen den Mehrwert von IT schmackhaft machen? Das heißt, wie können wir zeigen, dass IT tatsächlich etwas bringen, sei es in der Versorgung, sei es in der Prozessgestaltung oder ähnlichen. So wie uns das halt im Alltag überall begegnet, stichwort Digitalisierung, ist das halt unsere Aufgabe, dass bei Leistungsabringeren, Krankenkassen, Hausärzt, Ärzten, alle Art, das zu machen. Bisschen, neuerdings natürlich zum Patienten.
Jetzt hast du gesagt, auch bei Krankenkassen, das heißt, vorhin hast du gesagt, es kommt aus dem Krankenhausbereich, es ist dann rübergegangen, in den ambulanten Sektoren, das für Firmen sind dann im BVITG mit drin, jetzt nicht einzeln aufzählen, aber es sind auch Firmen dabei, die dann oft für Krankenkassen zum Beispiel produzieren. Also aufzählen können wir sie gar nicht weiß, wenn in der Tat so viele, wir sind jetzt mittlerweile fast 60 Mitglied oder sogar über 60, wir hatten einige Neuzugänge, seit der conhIT, kommen wir, glaube ich, gleich noch mal zu. Ja, es sind ganz heterogene Firmen mittlerweile, das sind vom großen Konzernen, bis hin zum kleinen Mittelständler, alle Unternehmen vertreten. Ich glaube, die Kleinsten, selbst die Startups, gibt es als Gruppe bei uns drin, also ganz, ganz kleine und junge Unternehmen und all diese wollen wir da drin verbinden. Und die Zielgruppen sind tatsächlich extrem heterogen, von den Apotheken, also wir haben Apothekersoften, wir haben die PVS-Systeme, also die Praxis-Systeme, die Dental-Systeme, werden mitvertreten. Die Tlinik-Systeme in allen Facetten, die es dort gibt, vom PACS über RIS bis zum KISS, PDMS und so fort, bis hin zu den Kassensystemen, also sprich den Krankenkassen-Systemen, die ja auch ganz viele verschiedene Software-Systeme im Einsatz haben und auch die sind da uns im Verband vertreten und nehmen dort natürlich, sage ich mal, das Angebot war, dass wir sowohl unsere Mitgliedern geben, aber natürlich auch ihre Vertretung nach außen hin wahrzunehmen, um da auch in der Politik dem Thema eine Stimme zu geben.
Aber ist es nicht schwer, so einen großen Haufen an verschiedenen Anbietern unter einen Hut zu bekommen? Also, wenn du sagst, das ist alles vertreten von kleinen Start-up bis zu großen Konzernen mit Tausenden von Leuten. Ist es da nicht schwer, jetzt als Verbandsschefter mit einer Stimme zu sprechen? Wenn man jetzt mal davon ausgeht, dass IT im Gesundheitswesen mal prima dem Umstand dient, die Patientenversorgung zu verbessern. Und das glaube ich schon, das Ziel oder die Herausforderung von der wir da stehen, dann glaube ich, dienen wir alle mal grundsätzlich der gleichen Perspektive. In der Tat ist es natürlich immer so, dass alle unterschiedliche Interessen verfolgen, aber das macht auch so einen Verband am Schluss aus. Wir sind im Verband selber, um das vielleicht kurz zu erklären, in vielen Arbeitsgruppen organisiert. Das heißt, es gibt viele Themen, die Unternehmen, die darin ihren Mehrwert sehen, sich damit auszutauschen, die organisieren sich in sogenannten Arbeitsgruppen. Da gibt es beispielsweise eine Arbeitsgruppe entgelt Systeme, die diskutieren sehr technisch starre, wie jedes Jahr die §-301-Datenkommunikation stattfindet. Es gibt eine Arbeitsgruppe QS. Sie ist damit beschäftigt, wie sich die Qualitätssicherung entwickelt. Einmal von der technischen Seite her, bis hin aber auch zu politischen Seite, die ja ganz spannend wird, wenn man momentan anguckt, was beim IQTIG passiert, wo derzeit überlegt wird, ob der Qualitätsindikatoren in die Versorgungssteuerung einfluss nehmen soll. Da reden wir als Verband in Anführungsstrichen ein bisschen mit, in der Form, dass wir pragmatische und praktisch machbare Umsetzungsempfehlungen geben, weil es nicht immer so ist, dass das, was sich Politik oder auch andere Protagonisten ausdenken, auch tatsächlich technisch in der Realität umsetzen lassen. Das ist glaube ich auch so, dass wir uns historisch als Verband sehr positiv positioniert haben, weil wir halt aus dem praktischen Umsetzen herauskommen, und mittlerweile aber durchaus sagen können, wie Umsetzungen flächendeckend in ein Gesundheitssystem einfluss haben können. Auch mit dem Erfahrungsaustaus stehen die Unternehmen, auch in ihrer heterogenität durchaus in anderen Ländern haben. Das heißt, wenn wir Unternehmen haben, die in uns verhafen, US-Marktätig sind oder ähnliches, dann lassen die einfließen, wie machen die amerikaner bestimmte Fragestellungen in der Kommunikation, wenn wir das bei uns umsetzen sollen. Und wir wissen, dass das deutsche Gesundheitssystem stark reguliert ist und durch diese starke Regulation natürlich auch für die IT-Besundereansprüche bestehen. Das ein, uns alles so ein bisschen diese Herausforderungen zu nehmen, andere Stichwort Datenschutz als ganz, ganz großes Thema, wo wir auch eine Arbeitsgruppe tun haben, das trifft alle, die im Gesundheitswesen unterwegs sind, weil am Schluss geht es immer um Patientendaten und wer da, mit wem, wie Daten austauscht, zu welchem Zweck und so weiter, dazu bedarf es auf einer Industrie eine Stimme, die dann mit der Politik und den anderen Steak Holdern, was wir im Gesundheitssystem extrem vielfältig ist, mit denen sich da austauscht.
Apropos Steak Holdern kommt bei mir regelmäßig vor, dass in den Klausuren die Studenten Steak Holdern nicht mit STA, K, A, K, A schreiben, sondern Steak wie das gute Rindersteak. Das heißt, wie kann man sagen, Matthias, dass sie auch mit der Politik euch unterhaltet.
Jetzt hat ja der Begriff Lobbyismus, ein Stichwort, Auto- und Wühlbranche, hier durchaus einen negativen Beigeschmachsel in der Bevölkerung. Ist das dann negativ, was ihr macht, beeinflusst ihr die Politik negativ gegen das Interesse der Patienten zu eurem moditären Vorteil? Ja, das wird uns oft angedichte Beziehung, das ist ein Thema Lobbyarbeit, glaube ich, immer angedichte, dass es so ist. Und es gibt sich hier auch, ich sage mal, die negative Form der Lobbyarbeit, ich glaube, wenn man es mal ein bisschen ja positiver sehen will, dann hat Lobbyarbeit ja ein gemeinsames Interesse, man entwickelt ein bestimmtes Thema. Und in dem Fall ist es halt die Gesundheitsversorgung, der Gesundheitsmarkt, den man da gemeinsam entwickelt, der ja nicht ganz unwichtig ist in Deutschland. Und die Politik greift durchaus gerne auf Erfahrung und Wissen der Industrie natürlich auch zu. Wenn man jetzt mal guckt, wer sich da Politik dann als Minister oder auch als politischer Staatssekretätor betätigt, der hat meistens in seinem Vorleben nicht unbedingt was mit Gesundheitssystem zu tun. Das heißt, der muss sich auf der Ministerium verlassen. Das Ministerium hat aber immer nur die administrative Sicht, bzw. Die regulative Sicht darauf. Wir, z. B. Als Industrieverband haben halt eine sehr praktische Sicht auf viele Fragen und auf viele Themen und das, was ich vorhin so kurz angedeutet habe. Wir haben z. B. Einen internationalen Blick auf manche Dinge. Das heißt, eine ganze Reihe von unseren Mitgliedern ist in mehr als einem Land unterwegs, 70 Prozent sind in mehreren Ländern unterwegs von unserem Mitgliedern. Wenn ich nach Deutschland, meinetwegen in die Schweiz gucke oder nach Österreich gucke, wie die das solche Themen angehen, dann kann man durchaus Rückschlüsse und Empfehlungen auch für unser Gesundheitssystem machen. Deswegen gab ich es durchaus was positives, wenn man der Industrie da auch zuhört.
Man heißt nicht, dass man das tun muss, was die Industrie alles sagt. Ich glaube, da gibt es immer beide Welten. Aber dieser Pragmatismus und noch dazu in der IT ist dann noch mal eine andere Nummer. Man bis jetzt hat die IT keine eigene eigene Finanzierungsbasis. So wie es ja viele anderen Branchen an die Leistungsabbringe haben eine eigene Finanzierungsbasis im Versorgungssystem. Die Medizin-Technik hat eine eigene Finanzierungsbasis. Was meinst du mit monetaires, was ist die eigene Finanzierungsbasis der Leistungsabbringe? Was meinst du da? Die haben Budgetzuteilungen. Also wir leben ja in einem regulierten Markt. Da gesetzlichen Gesundheitsversorgung. Das heißt, jeder ist bereit. Also stationäre Versorgung bekommt ein paar Milliarden. Das war nicht zu wenige. Die ambulante Versorgung bekommt ein paar Milliarden. Die Apotheker bekommen eine ganze Menge Geld, allein aus der Verteilung des Systems heraus. Und eben auch die Medizin-Technik, die hat einen ganz klaren Anteil am Versorgungskosten aufkommen und die IT aber eben nicht. IT läuft derzeit fast allen Haushalten der beteiligten Leistungsabbringe und auch der beteiligten Kassen und Ähnliches läuft das als laufende Kosten mit und nicht in der Betrachtung. Es muss dediziert für IT Geld ausgegeben werden. Das passiert eher selten. Der erste Bereich, wo das tatsächlich passiert, momentan zum Beispiel Telematikinfrastruktur. Da werden Gelder von der Politik festgelegt, die dafür zu zahlen. Ja oder auch Fördergelder geht es ja schon ein bisschen in die Richtung, wo auch klar ist, dass mit IT und irgendwelche Schätze gehoben werden können. Ansonsten im Teil kann ich dir wirklich absolut beipflichten. Also wir haben ihr ja auch im Podcast immer mal wieder nachrichten, wo sich Politiker äußern zu Themen gerne auch zu EGK hatten, weil ja auch wieder im letzten Podcast, wo denen einfach nicht klar ist, dass nicht auf der Karte alle Röntgenböler gespeichert sind oder mehrere ZT-Serie etc. Und wenn man dann von Leuten, die tatsächlich Entscheidung treffen mit großer Reichweite, solche banalen Sachen einfach nicht klar sind, dann glaube ich ist es gut, wenn wir da einfach ein bisschen mehr Wissen reinkriegen und wenn dann Lobbyarbeit so ist, dass Wissen vermittelt wird, dann nicht das Wissenversuch. Also IT hat ja auch noch vielleicht das schon noch ergänzend, leicht die Chance. IT auch macht technisch zum Missbrauchen. Also das was du wird beschreibst, ist genauso ein Beispiel. Man muss am Schluss transparent machen, was kann IT und was kann IT nicht, sagt man du so ein Stichwort, Schnittstellen sind böse, Schnittstellen sind unsicher. Das sind so sehr politische Aussagen, die oftmals gefällt werden und das ist dann so ein bisschen der Auftrag, den wir als Verband BVETG sehen, wo wir sagen ja, lass uns doch mal klarstellen, die Schnittstelle ist gar nicht böse, die Schnittstelle ist erst mal nur eine Beschreibung, wie ich Daten von A nach B-Transportiere. Ob das zulässige ist, wer das tut, was das auslöst und wer auf diese Daten drauf schauen kann, da kann man viel böse so machen, aber das ist mir erstmal nicht eine Frage der Technik, die man dort macht. Also von daher glaube ich, man muss IT richtig einschätzen können, das ist wie bei dem Thema Datenschutz, wo ja auch sehr zweischeneidig diskutiert wird, wo immer das Beispiel genommen wird, ja der private Bürger schreibt alle seine Daten bei Facebook und Co ins Internet bis auf die amerikanischen Söder und wenn man hier war dann fragt, ob er seine Gesundheitsdaten in der Cloud speichern will, sagt er auf gar keinen Fall, dass wir ja alles viel zu unsicher, auch wenn die Cloud in Deutschland steht. Also will damit sagen, das ist so genau das Thema IT zu positionieren, zu relativieren, was ist machbar, was ist nicht machbar, welche Wunder gehen mit IT, welche Wunder gehen nicht mit IT. Das ist so alles eine Aufgabe, das verbandes, das auch transparent zu machen und eigentlich Chancen, die dafür im Gesundheitssystem liegen, diese auch nach außen zu kommunizieren. Nicht nur in Richtung der Politik, das haben wir ja jetzt als eines der Ziele immer formuliert, sondern für alle Markteilenehmer, weil es gibt ja auch die Ärzte, die durchaus manche sehr negativ der IT gegenüber stehen und auch denen muss man am Schluss klar machen und das IT per se nicht gut oder nicht schlecht ist, sondern sie ist große Nutzen erbringen kann, wenn man es geschickt einsetzt.
Habt ihr auch Kontakt als BVITG mit Patientenvertreter? Ja, wir sitzen ja zum Beispiel auch im Gematikbeirat, da sitzt ja eine ganze Menge verschiedenster Gruppierungen mit drin und da anderen auch Patientenvertreter, die wir dann auch gelegentlich zu unseren Veranstaltungen mit einladen, aber ist so ein bisschen der Problem mit der deutschen Gesundheitsversorgung und der deutschen Gesundheitslandschaft, dass der Patient noch relativ wenig Stimmen hat oder die schwache Stimmen hat. Das heißt, die können noch nicht so wirklich sich positionieren im Sinne von, was die gerne haben würden, ob sie gerne IT-Daten auf der App haben würden usw. Das ist da ein bisschen schwer artikulierbar, weil es dort mehr darum geht, wie die Versorgung als solches gestaltet wird und gar nicht so sehr, wie das IT-Technische damit läuft. Also da könnte sagen wir mal die Position der Patienten, nur da nicht der Patente Bürger eigentlich, müsste eine viel größere sein, und auch das sehen wir durchaus als eine Aufgabe, die wir als Verbansehen, das ist ja diese Schlagwort Patient Empowerment, also den Bürger die Chance geben zu sehen, was er für mehr Werte mit IT oder minder Digitalisierung haben kann im Gesundheitswillen.
Wahrscheinlich ist die Gruppe der Patienten noch viel heterogeneer als die Gruppe der Anbieter im Gesundheitswesen. Wahrscheinlich ist das auch ein Problem, dass es nicht den Bürger oder den Patienten gibt, sondern wahrscheinlich auch die ganze Bandbreite von denjenigen, die alle ins Netz stellen wollen, bis zu denjenigen, die am besten gar nichts ins Netz stellen wollen. Genau, so viel fällt dich, wie die Bevölkerung ist, so sind die auch die Patienten. Jetzt hat es du ja so unterschieden zwischen Veröffentlichungsbütigen und weniger. Ich würde es noch ganz anders sehen, und das ist ja auch immer etwas, was sich darstellt, wenn mal ein Bürger zum Patient wäre. Also wenn eine Krankheit bekommt, hat er oftmals eine ganz andere Sicht auf solche Dinge, die wenn er nur in Anfangsstrichen Bürger ist und da ein bisschen neutraler drauf gucken kann. Also wir haben dort auch die ganze Bandbreite, der Befürworter, der Verweiger, der Skeptiker, der Fanatige, die sagen, alles muss digital sein. Ich glaube, das ist eine gesellschaftliche Aufgabe aller Beteiligte in der Selbstverwaltung, aller Institutionen, aber auch der Politik, die Bevölkerung oder die Gesellschaft da davor zu bereiten, was bedeutet in Digitalisierung im Gesundheitswesen. Und wir als Verband sind dann nur ein Redchen von vielen, dass da sagen, mal Position bezieht und sagen, wir als Industrie sind diese positiven Möglichkeiten, wenn man das Gesundheitssystem etwas mehr digitalisiert, gerade auch unter dem Aspekt demografischen Entwicklung und so weiter, wo man ja sagen, kosten thematet, gesundheitsversorgung. Und das muss man natürlich in die Gesellschaft tragen, wo ist es für wen wichtig? Für welche Altersgruppen ist es wichtig? Für chronische Patienten kann es an vielen Stellen Vorteile bringen. Es gibt da wunderbare Beispiele, zum Beispiel bei der Diabetesversorgung mit den Einspielen, wo man halt mit IT-Lösungen oder mit digitalen Lösungen, das Leben der Patienten auch tatsächlich erleichtert oder schüttener Herr Kontrolle und und und. Also viele so Punkte, wo man sagen, da, wenn man was hat, dann hat man oftmals eine andere Sicht auf diese Dinge, also in dem, sag ich mal, mit einer gewissen Distanz gegenübersteht und dann eher aus einer, ja müssen man sagen, Distanzierten Sicht drauf gucken kann, ob man das den wirklich braucht oder nicht. Und das ist, glaube ich, so die Herausforderung, wie vor dem ganzen Thema steht, oder vor der alle stehen, wie erklärt man den sinnvollen und mehrwertbestiften den Einsatz von IT und wo hört denn das auf, dass da dann nur noch industrieinteressen verfolgt werden oder ähnlich? So genau diese Spanke oder diese Bandbreite muss man erklären und darstellen können. Okay, dann noch eine Frage in die Richtung Datenschutz und IT-Sicherheit. Ihr habt ganz viele Gruppen in der BVITG. Die hat es vorhin schon einige genannt. Gibt es denn auch einige, die sich mit Datenschutz und IT-Sicherheit beschäftigt? Ganz klar, also gerade jetzt vor der Bedrohung, die im NHS jetzt auch waren, ja, gibt es natürlich sowohl Datenschutz als auch Datensicherheit. Es sind bei uns ganz große Themen, weil das Datensicherheitsthema ist natürlich eine, wo hört denn die Zuständigkeit der Industrie, das Lieferanten von IT-Systems, auch, wo fängt die Verantwortung des Krankenhauses an? Wie kann da weh, weh, unterstützen? Man hat ja nicht, oder in den wenigsten Krankenhäusern zum Beispiel die Situation, dass da nur ein System ist und dann ist viele verschiedene Systeme und unterschiedlichen Sicherheitsansprüchen, ob Medizinprodukt oder nicht Medizinprodukt zum Beispiel. Und auf anderen Seite natürlich das Thema Datenschutz, was auch nicht auf ein System gemünzt ist, sondern auf viele verschiedene Systeme gemünzt ist. Und auch dort muss man gucken, Datenschutz ist ja ein Thema, was sehr häufig oder sehr gerne auch politisch missbraucht wird im Sinne von, ja, Datenschutz verhindert bestimmte Aspekte der Digitalisierung und da gibt es natürlich auch eine Arbeitsgruppe dazu, die sich da ganz viele Gedanken dazu macht, gerade auch unter der europäischen Veränderung im Datenschutzgesetz, um diese Ausbringung. Aber das würde ein Thema, oder ist ein Thema, was allein, glaube ich, ein Podcast-Lonenswert machen würde, zu dem Thema Datenschutz und Datensicherheit. Ja ja, auf jeden Fall. Nee, ich wollte jetzt gar nicht das Thema, das fast zu weit aufmachen, sondern eher Fragen, Obstabeschäftigungen gibt, dann vielleicht noch eine Frage zur Kondit, weil du hast vorhin schon angesprochen, kann man davon ausgehen, dass die Kondit zu euer großes Sprachware ist, eure Plattform dort, wo sich alle treffen. Nee, die Kondit ist ja vier geteil, da hat vier Säulen, wenn man das so möchte, den Kongress, wo viel Neuigkeiten, wo Wissen ausgetauscht wird, die Akademie, wo Wissen vermittelt wird an Menschen, die fortbilden wollen oder ähnlich ist, dann natürlich die Messe als Ausstellungsmöglichkeit für industrielle Leistung schon und am Schluss das Networking, was glaube ich Perspektive durch sogar die wichtigste Rolle der Kondit ist und alle vier Säulen gehören zur Kondit, die Kondit hat sich damit zur größten Gesundheitsveranstaltung in Europa eigentlich entwickelt und ja, sie ist ein große Sprachrohr von uns, sie ist aber auch in Summe eben der Punkt, wo alle zusammenkommen und ihre Bedürfnisse und ihre Angebote, also Angebote und Nachfrageweise synchronisieren können. Das hat sich über die letzten Jahre, die Kondit hat er heute zehnjähriges, extrem stark entwickelt und da sind wir als der ideele Träger der Kondit natürlich sehr stolz darauf, wie sie sich so in den letzten Jahren gestalten und entwickelt hat und gehen auch sicher davon aus, dass ich deutlich weiterentwickeln wird und noch deutlich wachsen wird. Alles klar, Matthias, wir müssen langsam zum Schluss kommen, eine Frage, was würdest du im Nachhinein, wenn eine Zeitmaschine hättest, die du aber nur für den BVIT genutzen könntest? Was würdest du anders machen? Puh, das ist ja schwierig. Ich würde sich selber bewerten, was man anders machen würde, ist immer ein bisschen eine Herausforderung noch dazu, wenn durchaus die Entwicklung des BVIT genutzt ist. Ich sage mal so, das einzige, wo ich mir denke, der Verband stand viele Jahre eher so in der Ecke der Techies, sprich diejenigen, die wissen, wie so ein Netzwerk funktioniert und ähnlich ist und wir haben, glaube ich, als Verbanden hätten früher anfangen können tatsächlich die politische Bedeutung oder die gesellschaftliche Bedeutung von IT stärker betonen können. Das ist das einzige, was ich aber so sehen würde. Ansonsten muss man, glaube ich schon sagen, dass das zusammenwirken, allerbeteiligen der Mitglieder der Vorständen der Geschäftstelle, den BVITG in den letzten Jahren massiv nach vorne getragen haben und insofern die Bewertung, ob das gut war und muss man dann anderen überlassen, wenn ich bin, wenn ich beim Vorstock bin.
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Meierhofer, bvitg, KK, Apotheken, PVS, PACS, KIS, Stakeholder, Detenschutz
